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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Reihe neuer 1‚2-Diphenylpyrrolderivate,
die wertvolle schmerzstillende, entzündungshemmende, fiebersenkende
und antiallergische Wirkungen aufweisen und welche die Fähigkeit
besitzen, die Produktion von Leukotrienen zu hemmen und die Knochenresorption
zu hemmen und welche relativ frei von Nebenwirkungen sind, die im
Allgemeinen durch Verabreichung von Verbindungen mit dieser Art
von Wirkungen herrühren.
Die Erfindung stellt ferner Verfahren und Zusammensetzungen unter
Verwendung dieser neuen Verbindungen sowie Verfahren zu deren Herstellung
bereit.
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Nichtsteroidale
Antirheumatika (NSAIDs) wurden verbreitet für klinische Zwecke zur Behandlung
von Enzündungskrankheiten,
wie etwa Fieber, Schmerzen und Ödemen
verwendet. Jedoch bereiten die nachteiligen Wirkungen dieser Medikamente,
wie etwa Magen-Darm-Erkrankungen und Nierenerkrankungen, jedem Patienten
Probleme, der das Medikament über
einen längeren
Zeitraum einnimmt, wie auch älteren
Patienten. Es gibt zwei Hauptstoffwechselwege, die mit Arachidonsäuren beginnen.
Diese sind der Weg, welcher zur Produktion von Prostaglandinen (PG)
führt sowie
der Weg, welcher zur Produktion von Leukotrienen (LT) führt.
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Es
wird angenommen, dass NSAIDs wirken, indem sie die Wirkung von PG-cyclooxygenase
(COX) hemmen, welche einen wesentlichen Schritt bei der Produktion
von PG aus Arachidonsäure
darstellt. Es wurde vor kurzem gefunden, dass zwei Isoenzyme, COX-1
und COX-2 genannt, in COX vorkommen.
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Es
wurde entdeckt, dass COX-1 normalerweise im Magen, den Därmen, den
Nieren und weiteren Geweben vorkommt und zur Produktion der physiologisch
wirksamen PG dient, während
COX-2 durch Entzündungscytokinine
und -endotoxine, wie etwa IL-1, TNFα und ähnliche induziert wird und
spezifisch an einer Entzündungsstelle
zur Produktion von PG exprimiert wird, die als Vermittler von Entzündungsreaktionen
wirken. Mit der Entdeckung dieser zwei Isoenzyme wurde angenommen,
dass entzündungshemmende
Mittel, die spezifisch COX-2 hemmen ohne COX-1 zu hemmen, frei von
Nebenwirkungen sein würden,
die von herkömmlichen
Medikamenten verursacht werden und einen neuen Typ von entzündungshemmenden
Mitteln darstellen könnten.
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Andererseits
ist bekannt, dass IL-1, TNFα,
IL-6 und IL-8, die Entzündungscytokine,
in Monozyten, Makrophagen und Synovialzellen als Folge verschiedener
Entzündungsstimulatoren
produziert werden und eine Anzahl biologischer Prozesse beeinflussen,
wie etwa die Produktion von PG, die Expression von Zelladhäsionsmolekülen, die
Produktion von Kollagenase-Protease, die Aktivierung von Osteoklasten,
Fieber, die Produktion von Akutphase-Protein und die chemotaktische
Wirkung von Leukozyten.
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Es
wird behauptet, dass diese Cytokine mit dem Fortschreiten verschiedener
Krankheiten zusammenhängen,
wie etwa die chronischen Entzündungskrankheiten
einschließlich
chronisch rheumatischer Arthritis. Somit sind Medikamente, welche
Cytokinwirkungen hemmen, als neuer Typ von entzündungshemmenden Mitteln dienlich.
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Es
wurde kürzlich
in Betracht gezogen, dass die Prostaglandine, welche durch Induktion
von COX-2 von Osteoblastenzellen
hergestellt werden, die Osteoklastenzellen aktivieren und somit
die Knochenresorption induzieren. Demgemäß erscheinen COX-2 Hemmstoffe
zur Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten dienlich, die von
Knochenresorption oder -zerstörung
begleitet oder verursacht werden, wie etwa Osteoporose, rheumatoide
Arthritis und Osteoarthritis.
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Von
Leukotrienen konnte andererseits gezeigt werden, dass sie in hohem
Maße Entzündungen,
Allergien und Magengeschwürbildungen
nach sich ziehen.
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Hemmstoffe
sowohl der PG als auch der LT Herstellung werden daher als wünschenswertere
Medikamente zur Behandlung und Prophylaxe von Entzündungskrankheiten
erachtet.
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Unter
den bekannten 1,2-Diphenylpyrrolderivaten, die schmerzstillende
und entzündungshemmende Wirkungen
aufweisen, wird eine Verbindung in der
deutschen Patentschrift Nr. 1938904 offenbart,
welche durch folgende Formel dargestellt wird:
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Diese
Verbindung wird in der Folge als "Verbindung A" bezeichnet.
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Jedoch
ist diese Verbindung nicht ausreichend wirksam, so dass wirksamere
Verbindungen wünschenswert
erscheinen.
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WO95/15316 offenbart substituierte
Pyrazolylbenzolsulfonamide, die zur Behandlung von Entzündungen
und entzündungsartigen
Erkrankungen nützlich
sind. Diese Verbindungen unterscheiden sich von denen der vorliegenden
Erfindung dadurch, dass sie einen Pyrazolring enthalten, wobei die
erfindungsgemäßen Verbindungen
einen Pyrrolring enthalten.
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WO97/38986 , die nach dem
Anmeldedatum der vorliegenden Erfindung veröffentlicht wurde, offenbart substituierte
Benzolsulfonamidderivate, die als Medikamentenvorstufen von COX-2
Inhibitoren nützlich
sind. Diese Verbindungen unterscheiden sich von denen der vorliegenden
Erfindung in der Art der Substituenten, welche in der Folge als
R
1 definiert werden.
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WO98/25896 , die ebenfalls
nach dem Anmeldedatum der vorliegenden Erfindung veröffentlicht
wurde, offenbart substituierte Pyrrolylverbindungen, die zur Behandlung
von entzündungsartigen
Erkrankungen nützlich
sind. Bei diesen Verbindungen ist mindestens einer der Substituenten
der Pyrrolgruppe eine Phenylgruppe, die mit einer Methylsulfonyl-
oder Sulfamoylgruppe substituiert ist. Diese Verbindungen unterscheiden
sich von denen der vorliegenden Erfindung in der Art der Substituenten
an der Methylsulfonyl- oder Sulfamoyl-tragenden Phenylgruppe sowie
denen, die in der Folge als R
2 und β definiert
werden.
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Wir
haben nunmehr eine Reihe neuartiger Verbindungen entdeckt, welche
die geforderte Aktivität
aufweisen und die scheinbar die Nebenwirkungen bekannter Verbindungen,
wie etwa Magen-Darm-Störungen, nicht
zeigen. Darüberhinaus
weisen die Verbindungen auch überraschenderweise
die Fähigkeit
auf, die Produktion von Leukotrienen zu hemmen und die Knochenresorption
zu hemmen, was beides von therapeutischem und prophylaktischem Wert
ist.
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Die
Verbindungen der vorliegenden Erfindung sind jene Verbindungen der
Formel (I) und (II):
wobei:
R
1 eine
Alkylgruppe darstellt, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist, oder
eine Aminogruppe;
R
2 eine Phenylgruppe
darstellt, die unsubstituiert ist oder durch mindestens einen der
unten definierten Substituenten α und/oder
Substituenten β substituiert
ist;
R
3 ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom
oder eine Alkylgruppe darstellt, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist
und die unsubstituiert ist oder durch mindestens einen der unten
definierten Substituenten α substituiert ist;
R
4 ein Halogenatom, eine Alkylgruppe, die
1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist und die unsubstituiert ist oder durch
mindestens einen der unten definierten Substituenten α substituiert
ist, eine Cycloalkylgruppe, die 3 bis 8 Kohlenstoffatome aufweist,
eine wie unten definierte Arylgruppe oder eine wie unten definierte
Aralkylgruppe darstellt;
wobei die Arylgruppen 6 bis 14 Ringkohlenstoffatome
in einem carbozyklischen Ring aufweisen und unsubstituiert oder
durch mindestens einen der unten definierten Substituenten α und/oder
Substituenten β substituiert sind;
wobei
die Aralkylgruppen und die Aralkylanteile der Aralkyloxycarbonylgruppen
Alkylgruppen sind, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen und die
durch mindestens eine wie oben definierte Arylgruppe substituiert
sind;
wobei die Substituenten α ausgewählt sind aus Hydroxygruppen,
Halogenatomen, Alkoxygruppen, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen
sowie Alkylthiogruppen, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen;
wobei
die Substituenten β ausgewählt sind
aus Alkylgruppen, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen und die unsubstituiert
sind oder durch mindestens einen der oben definierten Substituenten α substituiert
sind, Alkanoyloxygruppen, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen,
Mercaptogruppen, Alkanoylthiogruppen, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome
aufweisen, Cycloalkyloxygruppen, die 3 bis 8 Kohlenstoffatome aufweisen,
Haloalkoxygruppen, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen sowie
Alkylendioxygruppen, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen;
sowie
deren pharmazeutisch verträgliche
Salze.
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Die
Erfindung stellt ferner die Verwendung mindestens einer Verbindung
nach Formel (I) oder (II) oder eines pharmazeutisch verträglichen
Salzes dieser zur Herstellung eines Arzneimittels zur Behandlung
oder Linderung von Schmerzen oder Entzündungen in einem Säugetier,
welches ein Mensch sein kann, bereit.
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Die
Erfindung stellt ferner die Verwendung mindestens einer Verbindung
nach Formel (I) oder (II) oder eines pharmazeutisch vertraglichen
Salzes dieser zur Herstellung eines Arzneimittels zur Hemmung der
Knochenresorption in einem Säugetier,
welches ein Mensch sein kann, bereit.
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Die
Erfindung stellt ferner die Verwendung mindestens einer Verbindung
nach Formel (I) oder (II) oder eines pharmazeutisch verträglichen
Salzes dieser zur Herstellung eines Arzneimittels zur Hemmung der
Leukotrienproduktion in einem Säugetier,
welches ein Mensch sein kann, bereit.
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Die
Erfindung stellt ferner eine Arneimittelzusammensetzung, die mindestens
eine Verbindung der Formel (I) oder (II) oder ein pharmazeutisch
verträgliches
Salz dieser, in Beimischung mit einem pharmazeutisch verträglichen
Trägerstoff
oder Verdünnungsmittel,
bereit.
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Wenn
R1 eine Alkylgruppe darstellt, die 1 bis
6 Kohlenstoffatome aufweist, kann es sich um eine geradkettige oder
verzweigte Gruppe handeln, beispielsweise Methyl-, Ethyl-, Propyl-,
Isopropyl-, Butyl-, Isobutyl-, sec-Butyl-, t-Butyl-, Pentyl-, Isopentyl-,
Neopentyl-, 2-Methylbutyl-, 1-Ethylpropyl-, 4-Methylpentyl-, 3-Methylpentyl-, 2-Methylpentyl-,
1-Methylpentyl-, 3,3-Dimethylbutyl-, 2,2-Dimethylbutyl-, 1,1-Dimethylbutyl,
1,2-Dimethylbutyl-, 1,3-Dimethylbutyl-, 2,3-Dimethylbutyl-, 2-Ethylbutyl-,
Hexyl- und Isohexylgruppen. Von diesen werden diejenigen Alkylgruppen
bevorzugt, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen, vorzugsweise
die Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl- und Isobutylgruppen,
besonders bevorzugt die Methylgruppe.
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Von
den oben genannten Gruppen und Atomen wird bevorzugt, dass R1 eine Methylgruppe oder ehre Aminogruppe
darstellen sollte, wobei die Aminogruppe besonders bevorzugt ist.
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Wenn
R2 eine substituierte Phenylgruppe darstellt,
kann diese 1 bis 5 Substituenten aufweisen, vorzugsweise 1 bis 3
Substituenten, besonders bevorzugt 1 oder 2 Substituenten und insbesondere
1 Substituent. Wenn mehr als ein Substituent vorkommt, können diese
einander gleich oder voneinander verschieden sein. Die Substituenten
werden ausgewählt
aus Substituenten α und
Substituenten β,
wie oben definiert und unten beispielhaft gezeigt, bevorzugt aus
Substituenten α1 und Substituenten β1, wie
unten definiert und beispielhaft gezeigt und besonders bevorzugt
aus Substituenten α1 und Substituenten β2, wie
unten definiert und beispielhaft gezeigt.
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Die
Substituenten α1 werden ausgewählt aus Halogenatomen, Alkoxygruppen,
die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen und Alkylthiogruppen, die
1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen.
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Die
Substituenten β1 werden ausgewählt aus Alkylgruppen, die 1
bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen, Alkylgruppen, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome
aufweisen und die mit mindestens einem Substituenten α1 substituiert
sind, Mercaptogruppen, Alkanoylthiogruppen, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome
aufweisen, Haloalkoxygruppen, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen
und Alkylendioxygruppen, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen.
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Die
Substituenten β2 werden ausgewählt aus Alkylgruppen, die 1
bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen, Haloalkylgruppen, die 1 bis 4
Kohlenstoffatome aufweisen, Mercaptogruppen, Alkanoylthiogruppen,
die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen, Haloalkoxygruppen, die 1
bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen und Alkylendioxygruppen, die 1
bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen.
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Wenn
der Substituent α oder
der Substituent α1 ein Halogenatom darstellen, kann dieses
ein Fluor-, Chlor-, Brom- oder Iodatom sein, wobei Fluor-, Chlor-
und Bromatome bevorzugt sind.
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Wenn
der Substituent α oder α1 eine
Alkoxygruppe darstellt, die 1 bis 6 (oder 4) Kohlenstoffatome aufweist,
kann diese eine gerade oder verzweigtkettige Gruppe sein, die beispielsweise
Methoxy-, Ethoxy-, Propoxy-, Isopropoxy-, Butoxy-, Isobutoxy-, sec-Butoxy-,
t-Butoxy-, Pentyloxy-, Isopentyloxy-, Neopentyloxy-, 2-Methylbutoxy-,
1-Ethylbutoxy-, 4-Methylpentyloxy-, 3-Methylpentyloxy-, 2-Methylpentyloxy-,
1-Methylpentyloxy-, 3,3-Dimethylbutoxy-, 2,2-Dimethylbutoxy-, 1,1-Dimethylbutoxy-,
1,2-Dimethylbutoxy, 1,3-Dimethylbutoxy-, 2,3-Dimethylbutoxy, 2-Ethylbutoxy,
Hexyloxy- und Isohexyloxygruppen umfasst. Von diesen werden jene Alkoxygruppen
bevorzugt, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen, vorzugsweise
Methoxy-, Ethoxy-, Propoxy-, Isopropoxy-, Butoxy-, Isobutoxy-, sec-Butoxy-,
t-Butoxygruppen und besonders bevorzugt die Methoxy- und Ethoxygruppen.
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Wenn
der Substituent α oder α1 eine
Alkylthiogruppe darstellt, die 1 bis 6 (oder 4) Kohlenstoffatome aufweist,
kann diese eine gerade oder verzweigtkettige Gruppe sein, die beispielsweise
Methylthio-, Ethylthio-, Propylthio-, Isopropylthio-, Butylthio-,
Isobutylthio-, sec-Butylthio-, t-Butylthio-, Pentylthio-, Isopentylthio-,
Neopentylthio-, 2-Methylbutylthio-, 1-Ethylpropylthio-, 4-Methylpentylthio-,
3-Methylpentylthio-,
2-Methylpentylthio-, 1-Methylpentylthio-, 3,3-Dimethylbutylthio-,
2,2-Dimethylbutylthio-,
1,1-Dimethylbutylthio-, 1,2-Dimethylbutylthio-, 1,3-Dimethylbutylthio-,
2,3-Dimethylbutylthio-,
2-Ethylbutylthio-, Hexylthio- und Isohexylthiogruppen umfasst. Von
diesen werden jene Alkylthiogruppen bevorzugt, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome
aufweisen, vorzugsweise die Methylthio-, Ethylthio-, Propylthio-,
Isopropylthio-, Butylthio-, Isobutylthio-, sec-Butylthio- und t-Butylthiogruppen
und besonders bevorzugt die Methylthio- und Ethylthiogruppen.
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Wenn
der Substituent β,
der Substituent β1 oder der Substituent β2 eine
Alkylgruppe darstellt, die 1 bis 6 (oder 4) Kohlenstoffatome aufweist,
kann es sich um eine geradkettige oder verzweigtkettige Gruppe handeln,
die beispielsweise Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-,
Isobutyl-, sec-Butyl-, t-Butyl-, Pentyl-, Isopentyl-, Neopentyl-,
2-Methylbutyl-, 1-Ethylpropyl-, 4-Methylpentyl-, 3-Methylpentyl-,
2-Methylpentyl-,
1-Methylpentyl-, 3,3-Dimethylbutyl-, 2,2-Dimethylbutyl-, 1,1-Dimethylbutyl,
1,2-Dimethylbutyl-,
1,3-Dimethylbutyl-, 2,3-Dimethylbutyl-, 2-Ethylbutyl-, Hexyl- und
Isohexylgruppen umfasst. Von diesen werden diejenigen Alkylgruppen
bevorzugt, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen, vorzugsweise
die Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, Isobutyl-, sec-Butyl-
und t-Butylgruppen und besonders bevorzugt die Methyl- und Ethylgruppen. Diese
Gruppen können
unsubstituiert sein oder sie können
durch mindestens einen Substituenten α (oder α1), wie
oben definiert und beispielhaft gezeigt, insbesondere die Halogenatome,
substituiert sein. Spezifische Beispiele solcher Haloalkylgruppen
umfassen Fluormethyl-, Difluormethyl-, Trifluormethyl-, 2-Fluorethyl-, 2,2-Difluorethyl-,
2,2,2-Trifluorethyl-, 2,2,2-Trichlorethyl-,
3-Fluorpropyl-, 4-Fluorbutyl-, Chlormethyl-, Trichlormethyl-, Iodmethyl-
und Brommethylgruppen, von denen Fluormethyl-, Difluormethyl-, Trifluormethyl-,
2-Fluorethyl-, 3- Fluorpropyl-,
4-Fluorbutyl-, Chlormethyl-, Trichlormethyl- und Brommethylgruppen
bevorzugt sind, wobei die Fluormethyl-, Difluormethyl- und Trifluormethyigruppen
besonders bevorzugt sind.
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Im
Allgemeinen besteht, wenn der Substituent β, Substituent β1 oder
der Substituent β2 eine substituierte Alkylgruppe darstellen,
keine besondere Einschränkung
der Anzahl von Substituenten, außer solchen, die von der Anzahl
substituierbarer Stellen oder möglicherweise
aufgrund sterischer Einschränkungen
auferlegt werden können.
Es werden jedoch normalerweise 1 bis 3 solcher Substituenten bevorzugt.
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Wenn
der Substituent β eine
Alkanoyloxygruppe darstellt, kann diese eine geradkettige oder verzweigtkettige
Gruppe sein, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist. Spezifische
Besipiele von Alkanoyloxygruppen umfassen Formyloxy-, Acetoxy-,
Propionyloxy-, Butyryloxy-, Isobutyryloxy-, Pivaloyloxy-, Valeryloxy-,
Isovaleryloxy- und Hexanoyloxygruppen, von denen die Acetoxy- und
Propionyloxygruppen bevorzugt sind.
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Wenn
der Substituent β,
der Substituent β1 oder der Substituent β2 eine
Alkanoylthiogruppe darstellt, kann diese eine geradkettige oder
verzweigtkettige Gruppe sein, die 1 bis 6 (oder 4) Kohlenstoffatome
aufweist. Spezifische Beispiele von Alkanoylthiogruppen umfassen
die Formylthio-, Acetylthio-, Propionylthio-, Butyrylthio-, Isobutyrylthio-,
Pivaloylthio-, Valerylthio-, Isovalerylthio- und Hexanoylthiogruppen,
von denen jene Gruppen bevorzugt werden, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome
aufweisen und die Acetylthio- und Propionylthiogruppen besonders
bevorzugt sind.
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Wenn
der Substituent β eine
Cycloalkoxygruppe darstellt, weist diese vorzugsweise 3 bis 8 Kohlenstoffatome
in einem einzelnen carbozyklischen Ring auf und Beispiele davon
umfassen die Cyclopropyloxy-, Cyclobutyloxy-, Cyclopentyloxy-, Cyclohexyloxy-,
Cycloheptyloxy und Cyclooctyloxygruppen, von denen die Cyclopentyloxy-
und Cyclohexyloxygruppen bevorzugt sind, wobei die Cyclopentyloxygruppe
besonders bevorzugt ist.
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Wenn
der Substituent β,
der Substituent β1 oder der Substituent β2 eine
Haloalkoxygruppe darstellt, die 1 bis 6 (oder 4) Kohlenstoffatome
aufweist, kann diese eine geradkettige oder verzweigtkettige Gruppe sein,
und Beispiele davon umfassen die Fluormethoxy-, Difluormethoxy-,
Trifluormethoxy-, 2-Fluorethoxy-, 2-Chlorethoxy-,
2-Bromethoxy-, 2,2-Difluorethoxy-, 2,2,2-Trifluorethoxy-, 2,2,2-Trichlorethoxy-,
3-Fluorpropoxy-, 4-Fluorpropoxy-, 4-Fluorbutoxy-, Chlormethoxy-,
Trichlormethoxy-, Iodmethoxy- und Brommethoxygruppen, von denen
jene Gruppen, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen, bevorzugt
sind, die Fluormethoxy-, Difluormethoxy-, Triofluormethoxy-, 2-Fluorethoxy-,
2-Chlorethoxy-, 2-Bromethoxy-, 3-Fluorpropoxy-, 4-Fluorbutoxy-,
Chlormethoxy-, Trichlormethoxy- und Brommethoxygruppen sind besonders
bevorzugt und die Fluormethoxy-, Difluormethoxy- und Trifluormethoxygruppen
sind insbesondere bevorzugt.
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Wenn
der Substituent β,
der Substituent β1 oder der Substituent β2 eine
Alkylendioxygruppe darstellt, die 1 bis 6 (oder 4) Kohlenstoffatome
aufweist, kann diese eine geradkettige oder verzweigtkettige Gruppe sein,
und Beispiele davon umfassen die Methylendioxy-, Ethylendioxy-,
Trimethylendioxy-, Tetramethylendioxy-, Pentamethylendioxy-, Hexamethylendioxy-
und Propylendioxygruppen, von denen jene Gruppen, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome
aufweisen, bevorzugt sind und die Methylendioxy- und Ethylendioxygruppen
besonders bevorzugt sind.
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Spezifische
bevorzugte Beispiele von R2 umfassen: die
Phenylgruppe; Phenylgruppen, die 1 bis 3 Substituenten aufweisen
ausgewählt
aus Halogenatomen, C1-C4 Alkyl-,
C1-C4 Alkoxy-, C1-C4 Alkylthio-,
Mercapto- und C1-C4 Alkanoylthiogruppen,
wie etwa die 4-Fluorphenyl-, 4-Chlorphenyl-, 4-Bromphenyl-, p-Tolyl-, 4-Ethylphenyl-,
4-Methoxyphenyl-, 4-Ethoxyphenyl-, 4-Methylthiophenyl-, 4-Ethylthiophenly-,
4-Mercaptophenyl-,
4-Acetylthiophenyl-, 4-Propionylthiophenyl-, 3,4-Difluorphenyl-,
2,4-Difluorphenyl-, 3,4-Dichlorphenyl-, 2,4-Dichlorphenyl-,
3,4-Dimethylphenyl-, 3,4-Dimethoxyphenyl-, 3-Chlor-4-fluorphenyl-,
3-Chlor-4-methoxyphenyl-, 3-Fluor-4-methoxyphenyl-, 3-Methyl-4-methoxyphenyl-,
3,5-Dichlor-4-methoxyphenyl-
und 4-Methoxy-3,5-diemthylphenylgruppen; Trifluormethyl-, Difluormethoxy-
oder Trifluormethoxy-substituierte Phenylgruppen, wie etwa 4-Trifluormethylphenyl-,
4-Difluormethoxyphenyl- und
4-Trifluormethoxyphenylgruppen sowie Methylendioxy- oder Ethylendioxy-substituierte
Phenylgruppen, wie etwa die 3,4-Methylendioxyphenyl- und 3,4-Ethylendioxyphenylgruppen.
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In
den Verbindungen der Formeln (I) und (II) stellt R3 ein
Wasserstoffatom dar, ein Halogenatom, eine Alkylgruppe, die 1 bis
6 Kohlenstoffatome aufweist oder eine Alkylgruppe, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome
aufweist und durch mindestens einen Substituenten α und vorzugsweise
durch mindestens einen Substituenten α1, wie
oben definiert und beispielhaft gezeigt, und insbesondere durch
mindestens ein Halogenatom substituiert ist.
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Wenn
R3 ein Halogenatom darstellt, kann dies
ein Fluor-, Chlor-, Brom- oder Iodatom sein.
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Wenn
R3 eine Alkylgruppe darstellt, die 1 bis
6 Kohlenstoffatome aufweist, kann es sich um eine geradkettige oder
verzweigtkettige Gruppe handeln, beispielsweise Methyl-, Ethyl-,
Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, Isobutyl-, sec-Butyl-, t-Butyl-, Pentyl-,
Isopentyl-, Neopentyl-, 2-Methylbutyl-, 1-Ethylpropyl-, 4-Methylpentyl-, 3-Methylpentyl-,
2-Methylpentyl-, 1-Methylpentyl-, 3,3-Dimethylbutyl-, 2,2-Dimethylbutyl-,
1,1-Dimethylbutyl, 1,2-Dimethylbutyl-, 1,3-Dimethylbutyl-, 2,3-Dimethylbutyl-,
2-Ethylbutyl-, Hexyl- und Isohexylgruppen. Von diesen werden diejenigen
Alkylgruppen bevorzugt, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen,
vorzugsweise die Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, Isobutyl-,
sec-Butyl- und t-Butylgruppen
und besonders bevorzugt die Methyl- und Ethylgruppen.
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Wenn
R3 eine substituierte Alkylgruppe darstellt,
die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist, kann diese eine geradkettige
oder verzweigtkettige Gruppe sein, die durch mindestens einen der
Substituenten α (oder α1),
wie oben definiert und beispielhaft gezeigt, und insbesondere durch
ein Halogenatom substituiert ist. Beispiele für den Alkylanteil können wie
jene sein, die oben in Bezug auf die unsubstituierten Gruppen angeführt wurden.
Spezifische Beispiele solcher Haloalkylgruppen umfassen die Fluormethyl-,
Difluormethyl-, Trifluormethyl-, 2-Fluorethyl-, 2,2-Difluorethyl-,
2,2,2-Trifluorethyl-, 2,2,2-Trichlorethyl-, 3-Fluorpropyl-, 4-Fluorbutyl-, Chlormethyl-,
Trichlormethyl-, Iodmethyl- und Brommethylgruppen, von denen Fluormethyl-,
Difluormethyl-, Trifluormethyl-, 2-Fluorethyl-, 3-Fluorpropyl-,
4-Fluorbutyl-, Iodmethyl-, Chlormethyl-, Trichlormethyl-, Brommethyl-,
2-Chlorethyl- und 3-Chlorpropylgruppen bevorzugt sind und die Fluormethyl-,
Difluormethyl-, Trifluormethyl-, 2-Fluorethyl- und 2-Chlorethylgruppen
besonders bevorzugt sind.
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R3 stellt vorzugsweise ein Wasserstoffatom
dar; ein Halogenatom (wie etwa ein Fluor-, Chlor-, Brom- oder Iodatom);
eine Methylgruppe, eine Ethylgruppe, eine Fluormethylgruppe, eine
Difluormethylgruppe, eine 2-Fluorethylgruppe oder eine 2-Chlorethylgruppe.
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In
den Verbindungen der Formeln (I) und (II) stellt R4 ein
Wasserstoffatom dar, eine Alkylgruppe, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome
aufweist, eine Alkylgruppe, die 1 bis 6 Kohlestoffatome aufweist
und durch mindestens einen Substituenten α substituiert ist, eine Cycloalkylgruppe,
die 3 bis 8 Kohlenstoffatome aufweist, eine Arylgruppe, die 6 bis
14 Kohlenstoffatome aufweist, eine Arylgruppe, die 6 bis 14 Kohlestoffatome
aufweist und durch mindestens einen Substituenten α oder Substituenten β (vorzugsweise
mindestens einen Substituenten α1, wie oben definiert und beispielhaft gezeigt,
oder einen Substituenten β3, wie unten definiert und von den Gruppen,
die oben in Bezug auf die Substituenten β beipielhaft gezeigt sind, umfasst)
substituiert ist, eine Aralkylgruppe (die 1 bis 6 Kohlenstoffatome
im Alkylanteil und 6 bis 14 Kohlenstoffatome, vorzugsweise 6 bis
10 Kohlenstoffatome, im Arylanteil aufweist) oder eine Aralkylgruppe
(die 1 bis 6 Kohlenstoffatome im Alkylanteil und 6 bis 14 Kohlenstoffatome,
vorzugsweise 6 bis 10 Kohlenstoffatome, im Arylanteil aufweist),
die durch mindestens einen der Substituenten α oder Substituenten β (vorzugsweise
mindestens einen der Substituenten α1 oder
Substituenten β3) substituiert ist.
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Die
Substituenten β3 umfassen Alkylgruppen, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome
aufweisen, Alkylgruppen, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen
und mit mindestens einem Substituenten α substituiert sind und Cycloalkyloxygruppen,
die 3 bis 8 Kohlenstoffatome aufweisen, sämtlich wie oben definiert und
beispielhaft gezeigt.
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Insbesondere
wird bevorzugt, dass R4 ein Wasserstoffatom
darstellt, eine Alkylgruppe, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweist,
eine Alkylgruppe, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweist und durch
mindestens einen Substituenten α2, wie unten definiert und von den oben in
Bezug auf die Substituenten α beispielhaft
gezeigten Gruppen umfasst, eine Cycloalkylgruppe, die 3 bis 6 Kohlenstoffatome
aufweist, eine Arylgruppe, die unsubstituiert oder durch einen der
Substituenten α2 und/oder Substituenten β4, wie
unten definiert und von den oben in Bezug auf die Substituenten β beispielhaft
gezeigten Gruppen umfasst, substituiert ist, eine Aralkylgruppe, die
unsubstituiert ist oder durch mindestens einen Substituenten α2 und/oder β4 substituiert
ist.
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Die
Substituenten α2 umfassen Hydroxygruppen, Halogenatome und
Alkoxygruppen, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen, sämtlich wie
oben definiert und beispielhaft gezeigt.
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Die
Substituenten β4 umfassen Alkylgruppen, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome
aufweisen und die unsubstituiert oder durch mindestens ein Halogenatom
substituiert sind und Cycloalkyloxygruppen, die 3 bis 8 Kohlenstoffatome
aufweisen, sämtlich
wie oben definiert und beispielhaft gezeigt.
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Wenn
R4 eine Alklygruppe darstellt, kann es sich
um eine geradkettige oder verzweigtkettige Gruppe handeln, die 1
bis 6 Kohlenstoffatome, vorzugsweise 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweist,
beispielsweise Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, Isobutyl-,
sec-Butyl-, t-Butyl-, Pentyl-, Isopentyl-, Neopentyl-, 2-Methylbutyl-,
1-Ethylpropyl-, 4-Methylpentyl-, 3-Methylpentyl-, 2-Methylpentyl-,
1-Methylpentyl-, 3,3-Dimethylbutyl-, 2,2-Dimethylbutyl-, 1,1-Dimethylbutyl,
1,2-Dimethylbutyl-, 1,3-Dimethylbutyl-,
2,3-Dimethylbutyl-, 2-Ethylbutyl-, Hexyl- und Isohexylgruppen. Von
diesen werden diejenigen Alkylgruppen bevorzugt, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome
aufweisen, vorzugsweise die Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Isopropyl-
und Butylgruppen und besonders bevorzugt die Methylgruppe.
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Wenn
R4 eine substituierte Alkylgruppe darstellt,
kann dies jede beliebige der oben beispielhaft gezeigten Alkylgruppen
sein, insbesondere die Methyl-, Ethyl-, Propyl-, Isopropyl-, Butyl-,
Isobutyl-, sec- Butyl-,
t-Butyl-, Pentyl- oder Hexylgruppen. Solche Gruppen sind durch einen
oder mehrere der Substituenten α,
wie oben definiert und beispielhaft gezeigt, substituiert, insbesondere
die Hydroxygruppe, Alkoxygruppen, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen
und Halogenatome, wie etwa die Fluor-, Chlor-, Brom- und Iodatome.
Es besteht keine besondere Einschränkung der Anzahl dieser Substituenten,
außer
solchen, die von der Anzahl substituierbarer Stellen oder möglicherweise
aufgrund sterischer Einschränkungen
auferlegt werden können.
Im Allgemeinen werden jedoch 1 bis 3 Substituenten bevorzugt. Im
Fall von anderen Substituenten als den Halogenatomen wird ein einzelner
Substituent besonders bevorzugt.
-
Wenn
R4 eine Cycloalkylgruppe darstellt, weist
diese 3 bis 8 Kohlenstoffatome auf, beispielsweise Cyclopropyl-,
Cyclobutyl-, Cyclopentyl-, Cyclohexyl-, Cycloheptyl- und Cyclooctylgruppen,
von denen die Cyclopropyl-, Cyclobutyl-, Cyclopentyl- und Cyclohexylgruppen
bevorzugt sind und die Cyclopropylgruppe besonders bevorzugt ist.
-
Wenn
R4 eine Arylgruppe darstellt, handelt es
sich um eine carbozyklische aromatische Gruppe, die vorzugsweise
6 bis 10 Ringkohlenstoffatome aufweist, beispielsweise eine Phenyl-
oder Naphthyl (z. B. 1- oder 2-Naphthyl) gruppe. Eine solche Gruppe
kann substituiert oder unsubstituiert sein und, falls substituiert,
werden die Substituenten ausgewählt
aus den Substituenten α und
den Substituenten β,
wie oben definiert und beispielhaft gezeigt.
-
Wenn
R4 eine Aralkylgruppe darstellt, handelt
es sich um eine Alkylgruppe (die wie oben in Bezug auf R1 definiert und beispielhaft gezeigt sein
kann), die vorzugsweise 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweist, welche substituiert
ist, vorzugsweise durch 1 bis 3 (besonders bevorzugt 1) Arylgruppen,
welche wie oben definiert und beispielhaft gezeigt sein können. Diese
Aralkylgruppe kann unsubstituiert oder am Arylanteil substituiert sein
und, falls substituiert, werden die Substituenten ausgewählt aus
den Substituenten α und
Substituenten β,
wie oben definiert und beispielhaft gezeigt. Spezifische Beispiele
von unsubstituierten Gruppen umfassen die Benzyl-, Phenethyl-, 3-Phenylpropyl-,
4-Phenylbutyl-, 1-Naphthylmethyl- und 2-Naphthylmethylgruppen.
-
Wenn
diese Aryl- und Aralkylgruppen substituiert sind, besteht keine
besondere Einschränkung
der Anzahl dieser Substituenten, außer solchen, die von der Anzahl
substituierbarer Stellen (5 im Fall von Phenylgruppen und 7 im Fall
von Naphthylgruppen) oder möglicherweise
aufgrund sterischer Einschränkungen
auferlegt werden können.
Bevorzugte Beispiele solcher Substituenten umfassen: Halogenatome,
wie etwa die Fluor-, Chlor-, Brom- und Iodatome; Alkylgruppen, die
1 bis 6 Kohelnstoffatoem aufweisen, wie etwa die Methyl-, Ethyl-,
Propyl-, Isopropyl-, Butyl-, Isobutyl-, sec-Butyl- und t-Butylgruppen; Haloalkylgruppen,
die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen, wie etwa die Fluormethyl-,
Difluormethyl-, Trifluormethyl-, Chlormethyl-, Trichlormethyl-,
Chlordifluormethyl-, 2-Fluormethyl-, 2-Chlorethyl-, 2-Bromethyl-, 2-Iodethyl-,
3-Fluorpropyl- und 4-Fluorpropylgruppen, Alkoxygruppen, die 1 bis
6 Kohlenstoffatome aufweisen, wie etwa die Methoxy-, Ethoxy-, Propoxy-,
Isopropoxy-, Butoxy-, Isobutoxy-, sec-Butoxy- und t-Butoxygruppen
sowie Cycloalkyloxygruppen, die 3 bis 8 Kohlenstoffatome aufweisen,
wie etwa Cyclopropyloxy-, Cyclobutyloxy-, Cyclopentyloxy-, Cyclohexyloxy
und Cycloheptyloxygruppen.
-
Bevorzugte
Beispiele von Gruppen und Atomen, die von R4 dargestellt
werden, umfassen: das Wasserstoffatom,; Alkylgruppen, die 1 bis
4 Kohlenstoffatome aufweisen, wie etwa die Methyl-, Ethyl-, Isopropyl-, Butyl-
und Isobutylgruppen; Mono-, Di- oder Trihaloalkylgruppen, die 1
bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen, wie etwa die Fluormethyl-, Difluormethyl-,
Chlordifluormethyl-, Bromdifluormethyl-, Trifluormethyl-, 2-Fluorethyl- und
2,2,2-Trifluormethylgruppen; die Hydroxymethylgruppe; Alkoxymethylgruppen,
die 1 bis 4 Kohlenstoffatome im Alkoxyanteil aufweisen, wie etwa
die Methoxymethyl- und Ethoxymethylgruppen; Cycloalkylgruppen, die
3 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen, wie etwa die Cyclopropyl-, Cyclobutyl-,
Cyclopentyl- und Cyclohexylgruppen; die Phenylgruppe; Mono- oder Difluorphenylgruppen,
wie etwa die 4-Fluorphenyl und 2,4-Difluorphenylgruppen; Mono- oder
Dimethoxyphenylgruppen, wie etwa die 4-Methoxyphenyl- und 3,4-Dimethoxyphenylgruppen;
Tolylgruppen, wie etwa die p-Tolyl-
und o-Tolylgruppen; Cyclopentyloxy(methoxy)phenylgruppen,
wie etwa die 3-Cyclopentyloxy-4-methoxy-phenylgruppe; Trifluormethylphenylgruppen,
wie etwa die 4-Trifluormethylphenylgruppe;
die Benzylgruppe; substituierte Benzylgruppen, wie etwa die 4-Methoxybenzyl- und
3-Cyclopentyloxy-4-methoxybenzylgruppen; die Phenethylgruppe; Naphthylgruppen,
wie etwa die 1-Naphthyl- und 2-Naphthylgruppen sowie Naphthylmethylgruppen,
wie etwa die 1-Naphthylmethyl-
und 2-Naphthylmethylgruppen.
-
Bevorzugte
Klassen von erfindungsgemäßen Verbindungen
sind solche Verbindungen der Formel (I) und (II) und deren Salze,
bei denen:
- (A) R1 eine
Methylgruppe oder eine Aminogruppe darstellt;
- (B) R2 eine Phenylgruppe oder eine Phenylgruppe
darstellt, die durch mindestens einen der unten definierten Substituenten α1 und/oder
Substituenten β1 substituiert ist;
wobei die Substituenten α1 ausgewählt sind
aus Halogenatomen, Alkoxygruppen, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen
und Alkylthiogruppen, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen; und
die
Substituenten β1 ausgewählt
sind aus Alkylgruppen, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen, Alkylgruppen,
die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen und die durch mindestens
einem Substituenten α1 substituiert sind, Mercaptogruppen, Alkanoylthiogruppen,
die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen, Haloalkoxygruppen, die 1
bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen und Alkylendioxygruppen, die 1
bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen.
- (C) R3 ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom,
eine Alkylgruppe, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweist oder eine
substituierte Alkylgruppe, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweist
und die durch mindestens einen der unten definierten Substituenten α1 substituiert
ist, darstellt;
wobei die Substituenten α1 ausgewählt sind
aus Halogenatomen, Alkoxygruppen, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen
und Alkylthiogruppen, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen;
- (D) R4 ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe,
die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweist, eine substituierte Alkylgruppe,
die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweist und durch mindestens einen
der oben definierten Substituenten α substituiert ist, eine Cycloalkylgruppe,
die 3 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist, eine Arylgruppe, die 6 bis
10 Ringkohlenstoffatome aufweist und unsubstituiert ist oder durch
mindestens einen unten definierten Substituenten α1 und/oder
Substituenten β3 substituiert ist, eine Aralkylgruppe, die
1 bis 4 Kohlenstoffatome im Alkylanteil aufweist und mindestens
eine oben definierte Arylgruppe enthält, darstellt;
wobei die
Substituenten α1 ausgewählt
sind aus Halogenatomen, Alkoxygruppen, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome
aufweisen und Alkylthiogruppen, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen;
und
die Substituenten β3 Alkylgruppen umfassen, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome
aufweisen, substituierte Alkylgruppen, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome
aufweisen und durch mindestens einen Substituenten α substituiert sind
und Cycloalkyloxygruppen, die 3 bis 8 Kohlenstoffatome aufweisen.
-
Insbesondere
bevorzugte Verbindungen der vorliegenden Erfindung sind solche Verbindungen
der Formel (I) und deren Salze, bei denen R1 wie
oben in (A) definiert vorliegt, R2 wie oben
in (B) definiert vorliegt, R3 wie oben in
(C) definiert vorliegt und R4 wie oben in
(D) definiert vorliegt.
-
Besonders
bevorzugte Klassen von erfindungsgemäßen Verbindungen sind solche
Verbindungen der Formeln (I) und (II) und deren Salze, bei denen:
- (E) R1 eine Aminogruppe
darstellt;
- (F) R2 eine Phenylgruppe oder eine Phenylgruppe,
die durch mindestens einen der unten definierten Substituenten α1 und/oder
Substituenten β2 substituiert ist, darstellt und besonders
bevorzugt durch 1 bis 3 dieser Substituenten;
wobei die Substituenten α1 ausgewählt sind
aus Halogenatomen, Alkoxygruppen, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen
und Alkylthiogruppen, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen; und
die
Substituenten β2 ausgewählt
sind aus Alkylgruppen, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen, Haloalkylgruppen,
die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen, Mercaptogruppen, Alkanoylthiogruppen,
die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen, Haloalkoxygruppen, die 1
bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen und Alkylendioxygruppen, die 1
bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen;
- (G) R3 ein Wasserstoffatom, ein Halogenatom,
eine Alkylgruppe, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweist oder eine
Haloalkylgruppe, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweist, darstellt;
- (H) R4 ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe,
die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweist, eine substituierte Alkylgruppe,
die 1 bis 4 Kohlenwasserstoffatome aufweist und durch mindestens
einen der oben definierten Substituenten α2 substituiert
ist, eine Cycloalkylgruppe, die 3 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist,
eine Arylgruppe, die 6 bis 10 Ringkohlenstoffatome aufweist und
unsubstituiert ist oder durch mindestens einen unten definierten
Substituenten α2 und/oder Substituenten β4 substituiert
ist, eine Aralkylgruppe, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome im Alkylanteil
aufweist und mindestens eine oben definierte Arylgruppe enthält, darstellt; wobei
die
Substituenten α2 Hydroxygruppen, Halogenatome und Alkoxygruppen,
die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen, umfassen; und
die Substituenten β4 Alkylgruppen
umfassen, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen und die unsubstituiert oder
durch mindestens ein Halogenatom substituiert sind und Cycloalkyloxygruppen,
die 3 bis 8 Kohlenstoffatome aufweisen.
-
Insbesondere
bevorzugte Verbindungen der vorliegenden Erfindung sind solche Verbindungen
der Formeln (I) und (II) und deren Salze, bei denen R1 wie
oben in (E) definiert vorliegt, R2 wie oben
in (F) definiert vorliegt, R3 wie oben in
(G) definiert vorliegt und R4 wie oben in
(H) definiert vorliegt.
-
Die
Verbindungen der vorliegenden Erfindung können in Form verschiedener
Stereoisomere, R und S Isomere, vorkommen, in Abhängigkeit
davon, ob asymmetrische Kohlenstoffatome vorliegen. Die vorliegende Erfindung
umfasst sowohl die einzelnen Isomere sowie deren Gemische, einschließlich racemischer
Gemische.
-
Die
Verbindungen der vorliegenden Erfindung können bei Aussetzung gegenüber der
Atmosphäre Wasser
aufnehmen, wobei Wasser absorbiert oder ein Hydrat gebildet wird.
Die vorliegende Erfindung umfasst solche Hydrate. Zusätzlich können bestimmte
weitere Lösemittel
von den Verbindungen der vorliegenden Erfindung aufgenommen werden,
wobei Solvate gebildet werden, welche ebenfalls Teil der Erfindung
sind.
-
Die
Verbindungen der vorliegenden Erfindung können Salze bilden. Beispiele
solcher Salze umfassen: Salze mit einem Alkalimetall, wie etwa Natrium,
Kalium oder Lithium; Salze mit einem Erdalkalimetall, wie etwa Barium
oder Calcium; Salze mit einem weiteren Metall, wie etwa Magnesium
oder Aluminium; Ammoniumsalze; Salze mit organischen Basen, wie
etwa ein Salz mit Methylamin, Dimethylamin, Triethylamin, Diisopropylamin,
Cyclohexylamin oder Dicyclohexylamin sowie Salze mit einer basischen
Aminosäure,
wie etwa Lysin oder Arginin.
-
Spezifische
Beispiele der Verbindungen der vorliegenden Erfindung sind solche
Verbindungen der Formeln (I) und (II), bei denen die Gruppen von
Substituenten wie in den jeweiligen Tabellen 1 [Formel (I)] und 2
[Formel (II)] definiert vorliegen:
-
In
diesen Tabellen, werden die folgenden Abkürzungen verwendet:
- Ac
- Acetyl
- Bu
- Butyl
- Byr
- Butyryl
- iByr
- Isobutyryl
- Bz
- Benzyl
- Et
- Ethyl
- For
- Formyl
- Me
- Methyl
- Ph
- Phenyl
- Piv
- Pivaloyl
- cPn
- Cyclopentyl
- Pr
- Propyl
- cPr
- Cyclopropyl
- iPr
- Isopropyl
- Prn
- Propionyl
- iVal
- Isovaleryl
- Val
- Valeryl
TABELLE 1 | Verbdg.
Nr. | R1 | R2 | R3 | R4 |
| 1-1 | Me | Ph | H | H |
| 1-2 | Me | Ph | H | Me |
| 1-3 | Me | 4-F-Ph | H | H |
| 1-4 | Me | 4-F-Ph | F | H |
| 1-5 | Me | 4-F-Ph | Cl | H |
| 1-6 | Me | 4-F-Ph | Br | H |
| 1-7 | Me | 4-F-Ph | I | H |
| 1-8 | Me | 4-F-Ph | Me | H |
| 1-9 | Me | 4-F-Ph | Et | H |
| 1-10 | Me | 4-F-Ph | Pr | H |
| 1-11 | Me | 4-F-Ph | Bu | H |
| 1-12 | Me | 4-F-Ph | CH2F | H |
| 1-13 | Me | 4-F-Ph | CHF2 | H |
| 1-14 | Me | 4-F-Ph | CF3 | H |
| 1-15 | Me | 4-F-Ph | H | Me |
| 1-16 | Me | 4-F-Ph | F | Me |
| 1-17 | Me | 4-F-Ph | Cl | Me |
| 1-18 | Me | 4-F-Ph | Br | Me |
| 1-19 | Me | 4-F-Ph | I | Me |
| 1-20 | Me | 4-F-Ph | Me | Me |
| 1-21 | Me | 4-F-Ph | Et | Me |
| 1-22 | Me | 4-F-Ph | Pr | Me |
| 1-23 | Me | 4-F-Ph | H | Et |
| 1-24 | Me | 4-F-Ph | H | Pr |
| 1-25 | Me | 4-F-Ph | H | Bu |
| Verbdg.
Nr. | R1 | R2 | R3 | R4 |
| 1-26 | Me | 4-F-Ph | H | cPr |
| 1-27 | Me | 4-F-Ph | H | Ph |
| 1-28 | Me | 4-F-Ph | H | CH2Ph |
| 1-29 | Me | 4-F-Ph | H | CHF2 |
| 1-30 | Me | 4-F-Ph | Me | CHF2 |
| 1-31 | Me | 4-F-Ph | H | CF3 |
| 1-32 | Me | 4-F-Ph | Me | CF3 |
| 1-33 | Me | 4-MeO-Ph | H | H |
| 1-34 | Me | 4-MeO-Ph | H | Me |
| 1-35 | Me | 4-Cl-Ph | H | H |
| 1-36 | Me | 4-Cl-Ph | H | Me |
| 1-37 | Me | 4-Me-Ph | H | H |
| 1-38 | Me | 4-Me-Ph | H | Me |
| 1-39 | Me | 3-Cl-4-F-Ph | H | H |
| 1-40 | Me | 3-Cl-4-F-Ph | H | Me |
| 1-41 | Me | 3,4-Methylendioxy-Ph | H | H |
| 1-42 | Me | 3,4-Methylendioxy-Ph | H | Me |
| 1-43 | Me | 3-Cl-4-MeO-Ph | H | H |
| 1-44 | Me | 3-Cl-4-MeO-Ph | H | Me |
| 1-45 | Me | 4-CF3-Ph | H | H |
| 1-46 | Me | 4-CF3O-Ph | H | H |
| 1-47 | Me | 3-F-4-MeO-Ph | H | H |
| 1-48 | Me | 3-F-4-MeO-Ph | H | Me |
| 1-49 | Me | 3-Me-4-MeO-Ph | H | H |
| 1-50 | Me | 3-Me-4-MeO-Ph | H | Me |
| 1-51 | Me | 3,4-diF-Ph | H | H |
| 1-52 | Me | 3,4-diF-Ph | H | Me |
| 1-53 | Me | 2,4-diF-Ph | H | H |
| 1-54 | Me | 2,4-diF-Ph | H | Me |
| 1-55 | Me | 3,4-diMe-Ph | H | H |
| 1-56 | Me | 3,4-diMe-Ph | H | Me |
| 1-57 | Me | 3,4-diCl-Ph | H | H |
| 1-58 | Me | 3,4-diCl-Ph | H | Me |
| 1-59 | Me | 3,4-di(MeO)-Ph | H | H |
| 1-60 | Me | 3,4-di(MeO)-Ph | H | Me |
| 1-61 | Me | 4-F-Ph | H | CH2OH |
| 1-62 | Me | 4-F-Ph | Me | CH2OH |
| 1-63 | Me | 4-F-Ph | H | CH2OMe |
| 1-64 | Me | 4-MeO-Ph | H | CH2OH |
| 1-65 | Me | 4-MeO-Ph | H | CH2OMe |
| 1-66 | Me | 4-Cl-Ph | H | CH2OH |
| Verbdg.
Nr. | R1 | R2 | R3 | R4 |
| 1-67 | Me | 4-Cl-Ph | H | CH2OMe |
| 1-68 | Me | 4-Me-Ph | H | CH2OH |
| 1-69 | Me | 4-Me-Ph | H | CH2OMe |
| 1-70 | NH2 | Ph | H | H |
| 1-71 | NH2 | Ph | H | Me |
| 1-72 | NH2 | Ph | Me | H |
| 1-73 | NH2 | 4-F-Ph | H | H |
| 1-74 | NH2 | 4-F-Ph | H | Me |
| 1-75 | NH2 | 4-F-Ph | Cl | Me |
| 1-76 | NH2 | 4-F-Ph | Me | H |
| 1-77 | NH2 | 4-F-Ph | H | Et |
| 1-78 | NH2 | 4-F-Ph | H | Pr |
| 1-79 | NH2 | 4-F-Ph | H | Bu |
| 1-80 | NH2 | 4-F-Ph | H | cPr |
| 1-81 | NH2 | 4-F-Ph | H | Ph |
| 1-82 | NH2 | 4-F-Ph | H | CH2Ph |
| 1-83 | NH2 | 4-F-Ph | H | CHF2 |
| 1-84 | NH2 | 4-F-Ph | H | CF3 |
| 1-85 | NH2 | 4-MeO-Ph | H | H |
| 1-86 | NH2 | 4-MeO-Ph | H | Me |
| 1-87 | NH2 | 4-MeO-Ph | H | Bu |
| 1-88 | NH2 | 4-MeO-Ph | Me | H |
| 1-89 | NH2 | 4-EtO-Ph | H | H |
| 1-90 | NH2 | 4-EtO-Ph | H | Me |
| 1-91 | NH2 | 4-EtO-Ph | Me | H |
| 1-92 | NH2 | 4-PrO-Ph | H | Me |
| 1-93 | NH2 | 4-MeS-Ph | H | H |
| 1-94 | NH2 | 4-MeS-Ph | H | Me |
| 1-95 | NH2 | 4-MeS-Ph | Me | H |
| 1-96 | NH2 | 4-Cl-Ph | H | H |
| 1-97 | NH2 | 4-Cl-Ph | H | Me |
| 1-98 | NH2 | 4-Cl-Ph | Me | H |
| 1-99 | NH2 | 4-Me-Ph | H | H |
| 1-100 | NH2 | 4-Me-Ph | H | Me |
| 1-101 | NH2 | 4-Me-Ph | Me | H |
| 1-102 | NH2 | 3-Cl-4-F-Ph | H | H |
| 1-103 | NH2 | 3-Cl-4-F-Ph | H | Me |
| 1-104 | NH2 | 3-Cl-4-F-Ph | Me | H |
| 1-105 | NH2 | 3,4-Methylendioxy-Ph | H | H |
| 1-106 | NH2 | 3,4-Methylendioxy-Ph | H | Me |
| 1-107 | NH2 | 3-Cl-4-MeO-Ph | H | H |
| Verbdg.
Nr. | R1 | R2 | R3 | R4 |
| 1-108 | NH2 | 3-Cl-4-MeO-Ph | H | Me |
| 1-109 | NH2 | 3-Cl-4-MeO-Ph | Me | H |
| 1-110 | NH2 | 4-CF3-Ph | H | H |
| 1-111 | NH2 | 4-CF3O-Ph | H | H |
| 1-112 | NH2 | 3-F-4-MeO-Ph | H | H |
| 1-113 | NH2 | 3-F-4-MeO-Ph | H | Me |
| 1-114 | NH2 | 3-F-4-MeO-Ph | Me | H |
| 1-115 | NH2 | 3-Me-4-MeO-Ph | H | H |
| 1-116 | NH2 | 3-Me-4-MeO-Ph | H | Me |
| 1-117 | NH2 | 3-Me-4-MeO-Ph | Me | H |
| 1-118 | NH2 | 3,4-diF-Ph | H | H |
| 1-119 | NH2 | 3,4-diF-Ph | H | Me |
| 1-120 | NH2 | 3,4-diF-Ph | Me | H |
| 1-121 | NH2 | 2,4-diF-Ph | H | H |
| 1-122 | NH2 | 2,4-diF-Ph | H | Me |
| 1-123 | NH2 | 2,4-diF-Ph | Me | H |
| 1-124 | NH2 | 3,4-diMe-Ph | H | H |
| 1-125 | NH2 | 3,4-diMe-Ph | H | Me |
| 1-126 | NH2 | 3,4-diMe-Ph | Me | H |
| 1-127 | NH2 | 2,4-diCl-Ph | H | H |
| 1-128 | NH2 | 2,4-diCl-Ph | H | Me |
| 1-129 | NH2 | 2,4-diCl-Ph | Me | H |
| 1-130 | NH2 | 3,4-diCl-Ph | H | H |
| 1-131 | NH2 | 3,4-diCl-Ph | H | Me |
| 1-132 | NH2 | 3,4-diCl-Ph | Me | H |
| 1-133 | NH2 | 3,4-di(MeO)-Ph | H | H |
| 1-134 | NH2 | 3,4-di(MeO)-Ph | H | Me |
| 1-135 | NH2 | 4-F-Ph | H | CH2OH |
| 1-136 | NH2 | 4-F-Ph | H | CH2OMe |
| 1-137 | NH2 | 4-MeO-Ph | H | CH2OH |
| 1-138 | NH2 | 4-MeO-Ph | H | CH2OMe |
| 1-139 | NH2 | 4-Cl-Ph | H | CH2OH |
| 1-140 | NH2 | 4-Cl-Ph | H | CH2OMe |
| 1-141 | NH2 | 4-Me-Ph | H | CH2OH |
| 1-142 | NH2 | 4-Me-Ph | 14 | CH2OMe |
| 1-143 | NH2 | 4-Et-Ph | H | H |
| 1-144 | NH2 | 4-Et-Ph | H | Me |
| 1-145 | NH2 | 4-Et-Ph | Me | H |
| 1-146 | NH2 | 2,4,6-triMe-Ph | H | Me |
| 1-147 | NH2 | 4-MeO-Ph | Cl | H |
| 1-148 | NH2 | 4-MeO-Ph | Br | 14 |
| Verbdg.
Nr. | R1 | R2 | R3 | R4 |
| 1-149 | NH2 | 4-MeO-Ph | Cl | Me |
| 1-150 | NH2 | 2-F-4-Cl-Ph | H | Me |
| 1-151 | NH2 | 4-EtO-Ph | Cl | H |
| 1-152 | NH2 | 4-MeS-Ph | Cl | H |
| 1-154 | NH2 | 4-EtS-Ph | H | Me |
| 1-155 | NH2 | 2,4-diCl-Ph | Cl | H |
| 1-156 | NH2 | 4-SH-Ph | H | Me |
| 1-157 | NH2 | 4-AcS-Ph | H | Me |
TABELLE 2 | Verbdg.
Nr. | R1 | R2 | R3 | R4 |
| 2-1 | Me | Ph | H | H |
| 2-2 | Me | Ph | H | Me |
| c-3 | Me | 4-F-Ph | H | H |
| 2-4 | Me | 4-F-Ph | F | H |
| 2-5 | Me | 4-F-Ph | Cl | H |
| 2-6 | Me | 4-F-Ph | Br | H |
| 2-7 | Me | 4-F-Ph | I | H |
| 2-8 | Me | 4-F-Ph | Me | H |
| 2-9 | Me | 4-F-Ph | Et | H |
| 2-10 | Me | 4-F-Ph | Pr | H |
| 2-11 | Me | 4-F-Ph | H | Me |
| 2-12 | Me | 4-F-Ph | H | Et |
| 2-13 | Me | 4-F-Ph | H | Pr |
| 2-14 | Me | 4-F-Ph | H | Bu |
| 2-15 | Me | 4-F-Ph | H | cPr |
| 2-16 | Me | 4-F-Ph | H | Ph |
| 2-17 | Me | 4-F-Ph | H | CH2PH |
| 2-18 | Me | 4-F-Ph | H | CHF2 |
| 2-19 | Me | 4-F-Ph | H | CF3 |
| 2-20 | Me | 4-MeO-Ph | H | H |
| 2-21 | Me | 4-MeO-Ph | Me | H |
| 2-22 | Me | 4-MeO-Ph | H | Me |
| 2-23 | Me | 4-Cl-Ph | H | H |
| 2-24 | Me | 4-Cl-Ph | Me | H |
| 2-25 | Me | 4-Me-Ph | H | H |
| 2-26 | Me | 4-Me-Ph | Me | H |
| 2-27 | Me | 4-Me-Ph | H | Me |
| 2-28 | Me | 3-Cl-4-F-Ph | H | H |
| 2-29 | Me | 3-Cl-4-F-Ph | H | Me |
| 2-30 | Me | 3,4-Methylendioxy-Ph | H | H |
| 2-31 | Me | 3,4-Methylendioxy-Ph | H | Me |
| Verbdg.
Nr. | R1 | R2 | R3 | R4 |
| 2-32 | Me | 3-Cl-4-MeO-Ph | H | H |
| 2-33 | Me | 3-Cl-4-MeO-Ph | H | Me |
| 2-34 | Me | 4-CF3-Ph | H | H |
| 2-35 | Me | 4-CF3O-Ph | H | H |
| 2-36 | Me | 4-CHF2O-Ph | H | H |
| 2-37 | Me | 4-CHF2O-Ph | Me | H |
| 2-38 | Me | 3-F-4-MeO-Ph | H | H |
| 2-39 | Me | 3-F-4-MeO-Ph | H | Me |
| 2-40 | Me | 3-Me-4-MeO-Ph | H | H |
| 2-41 | Me | 3-Me-4-MeO-Ph | H | Me |
| 2-42 | Me | 3,4-diF-Ph | H | H |
| 2-43 | Me | 3,4-diF-Ph | H | Me |
| 2-44 | Me | 2,4-diF-Ph | H | H |
| 2-45 | Me | 2,4-diF-Ph | H | Me |
| 2-46 | Me | 3,4-diMe-Ph | H | H |
| 2-47 | Me | 3,4-diCl-Ph | H | H |
| 2-48 | Me | 3,4-diCl-Ph | H | Me |
| 2-49 | Me | 3,4-di(MeO)-Ph | H | H |
| 2-50 | Me | 3,4-di(MeO)-Ph | H | Me |
| 2-51 | Me | 4-F-Ph | H | CH2OH |
| 2-52 | Me | 4-F-Ph | H | CH2OMe |
| 2-53 | Me | 4-MeO-Ph | H | CH2OH |
| 2-54 | Me | 4-MeO-Ph | H | CH2OMe |
| 2-55 | Me | 4-Cl-Ph | H | CH2OH |
| 2-56 | Me | 4-Cl-Ph | H | CH2OMe |
| 2-57 | Me | 4-Me-Ph | H | CH2OH |
| 2-58 | Me | 4-Me-Ph | H | CH2OMe |
| 2-59 | NH2 | Ph | H | H |
| 2-60 | NH2 | Ph | H | Me |
| 2-61 | NH2 | Ph | Me | H |
| 2-62 | NH2 | 4-F-Ph | H | H |
| 2-63 | NH2 | 4-F-Ph | H | Me |
| 2-64 | NH2 | 4-F-Ph | Me | H |
| 2-65 | NH2 | 4-F-Ph | H | Et |
| 2-66 | NH2 | 4-F-Ph | H | Pr |
| 2-67 | NH2 | 4-F-Ph | H | Bu |
| 2-68 | NH2 | 4-F-Ph | H | cPr |
| 2-69 | NH2 | 4-F-Ph | H | Ph |
| 2-70 | NH2 | 4-F-Ph | H | CH2Ph |
| 2-71 | NH2 | 4-F-Ph | H | CHF2 |
| 2-72 | NH2 | 4-F-Ph | H | CH3 |
| Verbdg.
Nr. | R1 | R2 | R3 | R4 |
| 2-73 | NH2 | 4-MeO-Ph | H | H |
| 2-74 | NH2 | 4-MeO-Ph | H | Me |
| 2-75 | NH2 | 4-MeO-Ph | H | Et |
| 2-76 | NH2 | 4-MeO-Ph | Me | H |
| 2-77 | NH2 | 4-EtO-Ph | H | H |
| 2-78 | NH2 | 4-EtO-Ph | H | Me |
| 2-79 | NH2 | 4-EtO-Ph | Me | H |
| 2-80 | NH2 | 4-PrO-Ph | H | Me |
| 2-81 | NH2 | 4-MeS-Ph | H | H |
| 2-82 | NH2 | 4-MeS-Ph | H | Me |
| 2-83 | NH2 | 4-MeS-Ph | Me | H |
| 2-84 | NH2 | 4-Cl-Ph | H | H |
| 2-85 | NH2 | 4-Cl-Ph | H | Me |
| 2-86 | NH2 | 4-Cl-Ph | Me | H |
| 2-87 | NH2 | 4-Me-Ph | H | H |
| 2-88 | NH2 | 4-Me-Ph | Me | H |
| 2-89 | NH2 | 4-Me-Ph | H | Me |
| 2-90 | NH2 | 4-Et-Ph | H | H |
| 2-91 | NH2 | 4-Et-Ph | H | Me |
| 2-92 | NH2 | 4-Et-Ph | Me | H |
| 2-93 | NH2 | 4-iPr-Ph | H | Me |
| 2-94 | NH2 | 3-Cl-4-F-Ph | H | H |
| 2-95 | NH2 | 3-Cl-4-F-Ph | H | Me |
| 2-96 | NH2 | 3-Cl-4-F-Ph | Me | H |
| 2-97 | NH2 | 3,4-Methylendioxy-Ph | H | H |
| 2-98 | NH2 | 3,4-Methylendioxy-Ph | H | Me |
| 2-99 | NH2 | 3-Cl-4-MeO-Ph | H | H |
| 2-100 | NH2 | 3-Cl-4-MeO-Ph | H | Me |
| 2-101 | NH2 | 3-Cl-4-MeO-Ph | Me | H |
| 2-102 | NH2 | 4-CF3-Ph | H | Me |
| 2-103 | NH2 | 4-CHF2O-Ph | H | Me |
| 2-104 | NH2 | 4-CF3O-Ph | H | Me |
| 2-105 | NH2 | 2-F-4-MeO-Ph | H | Me |
| 2-106 | NH2 | 3-F-4-MeO-Ph | H | Me |
| 2-107 | NH2 | 3-F-4-MeO-Ph | Me | H |
| 2-108 | NH2 | 3-Me-4-MeO-Ph | H | H |
| 2-109 | NH2 | 3-Me-4-MeO-Ph | H | Me |
| 2-110 | NH2 | 3-Me-4-MeO-Ph | Me | H |
| 2-111 | NH2 | 3,4-diF-Ph | H | H |
| 2-112 | NH2 | 3,4-diF-Ph | H | Me |
| 2-113 | NH2 | 3,4-diF-Ph | Me | H |
| Verbdg.
Nr. | R1 | R2 | R3 | R4 |
| 2-114 | NH2 | 2,4-diF-Ph | H | H |
| 2-115 | NH2 | 2,4-diF-Ph | H | Me |
| 2-116 | NH2 | 2,4-diF-Ph | Me | H |
| 2-117 | NH2 | 3,4-diMe-Ph | H | H |
| 2-118 | NH2 | 3,4-diMe-Ph | H | Me |
| 2-119 | NH2 | 3,4-diMe-Ph | Me | H |
| 2-120 | NH2 | 2,4-diCl-Ph | H | H |
| 2-121 | NH2 | 2,4-diCl-Ph | H | Me |
| 2-122 | NH2 | 2,4-diCl-Ph | Me | H |
| 2-123 | NH2 | 3,4-diCl-Ph | H | H |
| 2-124 | NH2 | 3,4-diCl-Ph | H | Me |
| 2-125 | NH2 | 3,4-diCl-Ph | Me | H |
| 2-126 | NH2 | 3,4-di(MeO)-Ph | H | H |
| 2-127 | NH2 | 3,4-di(MeO)-Ph | H | Me |
| 2-128 | NH2 | 4-F-Ph | H | CH2OH |
| 2-129 | NH2 | 4-F-Ph | H | CH2OMe |
| 2-130 | NH2 | 4-MeO-Ph | H | CH2OH |
| 2-131 | NH2 | 4-MeO-Ph | H | CH2OMe |
| 2-132 | NH2 | 4-Cl-Ph | H | CH2OH |
| 2-133 | NH2 | 4-Cl-Ph | H | CH2OMe |
| 2-134 | NH2 | 4-Me-Ph | H | CH2OH |
| 2-135 | NH2 | 4-Me-Ph | H | CH2OMe |
| 2-136 | NH2 | 3,5-diCl-4-MeO-Ph | H | Me |
| 2-137 | NH2 | 3,5-diMe-4-MeO-Ph | H | Me |
| 2-138 | NH2 | 2,3-diCl-Ph | H | Me
e |
| 2-139 | NH2 | 3,5-diCl-Ph | H | Me |
| 2-140 | NH2 | 2,4,5-triMe-Ph | H | Me |
| 2-141 | NH2 | 3-cPnO-4-MeO-Ph | H | Me |
| 2-142 | NH2 | 3-CF3-4-Cl-Ph | H | Me |
| 2-143 | NH2 | 3-F-4-Me-Ph | H | Me |
| 2-144 | NH2 | 3-Me-4-Cl-Ph | H | Me |
| 2-145 | NH2 | 2,4-diMe-Ph | H | Me |
| 2-146 | NH2 | 4-OH-Ph | H | Me |
| 2-147 | NH2 | 3,5-diMe-Ph | Cl | Me |
| 2-150 | NH2 | 4-MeO-Ph | H | 3-cPnO-4-MeO-Bz |
-
Von
den oben aufgeführten
Verbindungen sind besonders bevorzugte spezifische Verbindungen:
- (1) 3-Methyl-2-(4-methylphenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (2) 4-Methyl-2-(4-methylphenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (3) 1-(4-Fluorphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (4) 1-(4-Fluorphenyl)4-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (5) 5-Fluor-1-(4-fluorphenyl)-2-(4-methylsulfonyphenyl)pyrrol
- (6) 2-(4-Methoxyphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (7) 1-(4-Methoxyphenyl)-4-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (8) 4-Ethyl-2-(4-methoxyphenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (9) 2-(4-Chlorphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (10) 4-Methyl-2-(4-methylthiophenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (11) 2-(4-Ethoxyphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (12) 2-(4-Methoxy-3-methylphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (13) 2-(3-Fluor-4-methoxyphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (14) 4-Methyl-2-phenyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (15) 2-(3,4-Dimethylphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (16) 2-(3-Chlor-4-methoxyphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (17) 4-Methyl-1-(4-methylthiophenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (18) 5-Chlor-1-(4-methoxyphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (19) 4-Methyl-1-(3,4-dimethylphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (20) 5-Chlor-1-(4-ethoxyphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (21) 5-Chlor-1-(4-methylthiophenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (22) 1-(4-Ethylthiophenyl)-4-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (23) 2-(3,5-Dimethylphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (24) 1-(4-Mercaptophenyl)-4-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
- (25) 1-(4-Acetylthiophenyl)-4-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Von
diesen sind bevorzugtere Verbindungen die Nummern (2), (6), (9),
(10), (11), (12), (13), (15) und (17), und die Verbindung Nummer
(11), (15) und (17) sind besonders bevorzugt.
-
Die
Verbindungen der vorliegenden Erfindung können durch eine Anzahl von
im Stand der Technik zur Herstellung von Verbindungen dieser Art
hinlänglich
bekannten Verfahren hergestellt werden, beispielsweise wie in den
folgenden Verfahren A bis L gezeigt.
-
Die
folgenden Verfahren A bis E und K veranschaulichen die Herstellung
von Verbindungen der Formel (I).
-
VERFAHREN A
-
Die
Herstellung der Verbindungen der Formel (Ia) wird veranschaulicht,
wobei R3 ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe
oder eine substituierte Alkylgruppe darstellt, die mindestens einen
der Substituenten α aufweist.
-
-
In
den obigen Formeln sind R1, R2 und
R4 wie oben definiert und R3a stellt
ein Wasserstoffatom, eine Alkylgruppe, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome
aufweist oder eine substituierte Alkylgruppe, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome
aufweist und mindestens einen Substituenten α, wie oben definiert und beispielhaft
gezeigt, aufweist.
-
Schritt A1
-
In
diesem Schritt wird eine Aldiminverbindung der Formel (3) durch
Dehydrierungskondensation einer Benzaldehydverbindung der Formel
(1) mit einer Anilinverbindung der Formel (2) in einem inerten Lösemittel hergestellt.
-
Die
Reaktion wird normalerweise und vorzugsweise in Gegenwart eines
Lösemittels
durchgeführt.
Es besteht keine besondere Einschränkung in Bezug auf die Art
des einzusetzenden Lösemittels,
vorausgesetzt, dass es keine nachteiligen Auswirkungen auf die Reaktion
oder die damit verbundenen Reagenzien ausübt und dass es, mindestens
zu einem gewissen Maße,
die Reagenzien lösen
kann. Beispiele geeigneter Lösemittel
umfassen: aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie etwa Hexan, Heptan
und Petrolether; aromatische Kohlenwasserstoffe, wie etwa Benzol,
Toluol und Xylol; halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie etwa Methylenchlorid,
Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff und Dichlorethan; Ether, wie etwa
Diethylether, Diisopropylether, Tetrahydrofuran und Dioxan; Alkohole,
wie etwa Methanol, Ethanol, Propanol, Isopropanol und Butanol sowie
organische Säuren,
wie etwa Essigsäure
und Propionsäure.
Von diesen Lösemitteln
werden die Alkohole bevorzugt.
-
Die
Reaktion kann über
einen breiten Temperaturbereich stattfinden, und die genaue Reaktionstemperatur
ist für
die Erfindung unkritisch. Die bevorzugte Reaktionstemperatur hängt von
solchen Faktoren wie der Art des Lösemittels und dem verwendeten
Startmaterial oder Reagenz ab. Im Allgemeinen ist es jedoch vorteilhaft,
die Reaktion bei einer Temperatur von 5°C bis 200°C, besonders bevorzugt von Raumtemperatur bis
150°C auszuführen. Die
zur Reaktion erforderliche Zeit kann ebenfalls stark variieren in
Abhängigkeit
von vielen Faktoren, insbesondere der Reaktionstemperatur und der
Art der eingesetzten Reagenzien und des Lösemittels. Vorausgesetzt jedoch,
dass die Reaktion unter den oben beschriebenen bevorzugten Bedingungen durchgeführt wird,
ist für
gewöhnlich
ein Zeitraum von 10 Minuten bis 20 Stunden, besonders bevorzugt
von 1 Stunde bis 15 Stunden ausreichend.
-
Die
Reaktion kann ausgeführt
werden während
das bei der Reaktion gebildete Wasser entfernt wird, jedoch läuft die
Reaktion normalerweise in ausreichendem Maße ohne einen solchen Vorgang
ab.
-
Schritt A2
-
In
diesem Schritt wird eine Anilinonitrilverbindung der Formel (4)
hergestellt durch Zugabe von Cyanwasserstoff zu der Aldiminverbindung
der Formel (3), die wie in Schritt A1 beschrieben hergestellt wird.
-
Die
Reaktion kann durch Umsetzung der Aldiminverbindung der Formel (3)
mit Trimethylsilylcyanid (TMS-CN) in Gegenwart einer Lewis-Säure, beispielsweise
Aluminiumchlorid, Zinnchlorid oder Zinkchlorid, durchgeführt werden.
-
Die
Reaktion wird normalerweise und vorzugsweise in Gegenwart eines
Lösemittels
durchgeführt.
Es besteht keine besondere Einschränkung in Bezug auf die Art
des einzusetzenden Lösemittels,
vorausgesetzt, dass es keine nachteiligen Auswirkungen auf die Reaktion
oder die damit verbundenen Reagenzien ausübt und dass es, mindestens
zu einem gewissen Maße,
die Reagenzien lösen
kann. Beispiele geeigneter Lösemittel
umfassen: aromatische Kohlenwasserstoffe, wie etwa Benzol, Toluol
und Nitzrobenzol; halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie etwa Methylenchlorid,
Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff und 1,2-Dichlorethan; sowie Ether,
wie etwa Diethylether, Diisopropylether, Tetrahydrofuran und Dioxan.
Von diesen Lösemitteln
werden die Ether bevorzugt.
-
Die
Reaktion kann über
einen breiten Temperaturbereich stattfinden, und die genaue Reaktionstemperatur
ist für
die Erfindung unkritisch. Die bevorzugte Reaktionstemperatur hängt von
solchen Faktoren wie der Art des Lösemittels und dem verwendeten
Startmaterial oder Reagenz ab. Im Allgemeinen ist es jedoch vorteilhaft,
die Reaktion bei einer Temperatur von 5°C bis 200°C, besonders bevorzugt von Raumtemperatur bis
150°C auszuführen. Die
zur Reaktion erforderliche Zeit kann ebenfalls stark variieren in
Abhängigkeit
von vielen Faktoren, insbesondere der Reaktionstemperatur und der
Art der eingesetzten Reagenzien und des Lösemittels. Vorausgesetzt jedoch,
dass die Reaktion unter den oben beschriebenen bevorzugten Bedingungen durchgeführt wird,
ist für
gewöhnlich
ein Zeitraum von 30 Minuten bis 100 Stunden, besonders bevorzugt
von 1 Stunde bis 30 Stunden ausreichend.
-
Schritt A3 und Schritt A4
-
In
diesen Schritten wird die gewünschte
Verbindung der Formel (Ia), die eine erfindungsgemäße Verbindung
ist, hergerstellt durch Umsetzung der Anilinonitrilverbindung der
Formel (4), die wie in Schritt (2) beschrieben hergestellt wird,
mit einer α,β-ungesättigten
Aldehyd- oder Ketonverbindung der Formel (5), wobei eine Pyrrolidinverbindung
der Formel (6) erhalten wird, die daraufhin dehydriert und welcher
der Cyankohlenwasserstoff entzogen wird in einer Abwandlung des
Verfahrens nach V. A. Treibs & R.
Derra [Ann. Chem. 589, 176 (1954)].
-
Schritt A3
-
Dieser
Schritt wird in Gegenwart einer Base durchgeführt. Es besteht keine Einschränkung hinsichtlich der
Art der eingesetzten Basen, und es kann hier jede beliebige Base,
die gemeinhin in Reaktionen dieser Art verwendet wird, gleichermaßen eingesetzt
werden. Beispiele solcher Basen umfassen: Alkalimetallhydroxide, wie
etwa Lithiumhydroxid, Natriumhydroxid und Kaliumhydroxid; Alkalimetallhydride,
wie etwa Lithiumhydrid, Natriumhydrid und Kaliumhydrid; Alkalimetallamide,
wie etwa Lithiumamid, Natriumamid, Kaliumamid und Lithiumbis(trimethylsilyl)amid
sowie Alkalimetallalkoxide, wie etwa Lithiumethoxid, Natriummethoxid,
Natriumethoxid und Kalium-t-butoxid. Von diesen werden die Lithiumamide
bevorzugt.
-
Die
Reaktion wird normalerweise und vorzugsweise in Gegenwart eines
Lösemittels
durchgeführt.
Es besteht keine besondere Einschränkung in Bezug auf die Art
des einzusetzenden Lösemittels,
vorausgesetzt, dass es keine nachteiligen Auswirkungen auf die Reaktion
oder die damit verbundenen Reagenzien ausübt und dass es, mindestens
zu einem gewissen Maße,
die Reagenzien lösen
kann. Beispiele geeigneter Lösemittel
umfassen: aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie etwa Hexan und Heptan;
aromatische Kohlenwasserstoffe, wie etwa Benzol, Toluol und Xylol;
Ether, wie etwa Diethylether, Diisopropylether, Tetrahydrofuran
und Dioxan; sowie Alkohole, wie etwa Methanol, Ethanol, Propanol,
Isopropanol und Butanol. Von diesen werden die Ether bevorzugt.
-
Die
Reaktion kann über
einen breiten Temperaturbereich stattfinden, und die genaue Reaktionstemperatur
ist für
die Erfindung unkritisch. Die bevorzugte Reaktionstemperatur hängt von
solchen Faktoren wie der Art des Lösemittels und dem verwendeten
Startmaterial oder Reagenz ab. Im Allgemeinen ist es jedoch vorteilhaft,
die Reaktion bei einer Temperatur von –78°C bis 100°C, besonders bevorzugt von –78°C bis Raumtemperatur
auszuführen.
Die zur Reaktion erforderliche Zeit kann ebenfalls stark variieren
in Abhängigkeit
von vielen Faktoren, insbesondere der Reaktionstemperatur und der
Art der eingesetzten Reagenzien und des Lösemittels. Vorausgesetzt jedoch,
dass die Reaktion unter den oben beschriebenen bevorzugten Bedingungen durchgeführt wird,
ist für
gewöhnlich
ein Zeitraum von 10 Minuten bis 30 Stunden, besonders bevorzugt
von 1 Stunde bis 20 Stunden ausreichend.
-
Schritt A4
-
In
diesem Schritt wird die gewünschte
Verbindung der Formel (Ia), die eine erfindungsgemäße Verbindung
ist, hergestellt durch Dehydrierung und Entzug von Cyanwasserstoff
aus der Verbindung der Formel (6), die wie in Schritt A3 beschrieben
hergestellt wird.
-
Dies
kann durch Erhitzen des durch Abdestillieren des Lösemittels
aus dem Produkt des Schritts A3 erhaltenen Rückstands oder durch Erhitzen
des durch Extraktion dieses Rückstands
erhaltenen Materials, Waschen mit Wasser und Abdestillieren des
Lösemittels
bei einer Temperatur nicht unterhalb von 100°C in Gegenwart oder Abwesenheit
eines Lösemittels
nach Abschluss der Reaktion aus Schritt A3, erreicht werden. Die Reaktion
verläuft
ausreichend in Abwesenheit eines Lösemittels, wenn jedoch ein
Lösemittel
eingesetzt wird, ist das Lösemittel
vorzugsweise inert und weist einen höheren Siedepunkt auf. Beispiele
geeigneter Lösemittel umfassen:
Toluol, Xylol, Dimethyldformamid, Dimethylacetamid, Dimethylsulfoxid,
Diglym und Diphenylether.
-
VERFAHREN B
-
Dies
ist ein abgewandeltes Verfahren zur Herstellung der Verbindung der
Formel (Ia), wobei R3 ein Wasserstoffatom,
eine Alkylgruppe, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist oder eine
substituierte Alkylgruppe, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist
und mindestens einen Substituenten α, wie oben definiert und beispielhaft
gezeigt, aufweist.
-
-
In
den obigen Formeln:
sind R1, R2, R3a und R4 wie oben definiert;
jeder R5 und R6 stellt eine
Alkylgruppe dar, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweist oder R5 und R6 stellen
gemeinsam mit dem Stickstoffatom, an das sie gebunden sind, einen
heterozyklischen Ring dar, der 5 bis 6 Ringatome enthält, von
denen eines das Stickstoffatom ist, 0 oder 1 ist ein weiteres Heteroatom,
ausgewählt aus
Stickstoff- und/oder Sauerstoff- und/oder Schwefelatomen und die übrigen Atome
sind Kohlenstoffatome;
R7 stellt eine
Carboxyschutzgruppe dar und
Xa stellt
ein Chlor-, Brom- oder Iodatom dar.
-
Der
hier verwendete Begriff "Carboxyschutzgruppe" bezeichnet eine
Schutzgruppe, die durch chemische Mittel gespalten werden kann,
wie etwa Hydrogenolyse, Hydrolyse, Elektrolyse oder Photolyse.
-
Beispiele
solcher Carboxyschutzgruppen umfassen:
Alkylgruppen, die 1
bis 20 Kohlenstoffatome aufweisen, vorzugsweise 1 bis 6 Kohlenstoffatome,
wie jene, die in Bezug auf R1 beispielhaft
gezeigt wurden sowie im Stand der Technik hinlänglich bekannte höhere Alkylgruppen,
wie etwa die Heptyl-, Octyl-, Nonyl-, Decyl-, Dodecyl-, Tridecyl-,
Pentadecyl-, Octadecyl-, Nonadecyl- und Isocylgruppen, besonders
bevorzugt jedoch die Methyl-, Ethyl- und t-Butylgruppen;
halogenierte Alkylgruppen,
die 1 bis 6, vorzugsweise 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweisen, deren
Alkylanteil wie in Bezug auf die obigen Alkylgruppen definiert und
beispielhaft gezeigt vorliegt und das Halogenatom Chlor, Fluor,
Brom oder Iod ist, wie etwa die 2,2,2-Trichlorethyl-, 2-Haloethyl
(z. B. 2-Chlorethyl,
2-Fluorethyl-, 2-Bromethyl- oder 2-Iodethyl-), 2,2-Dibromethyl-
und 2,2,2-Tribromethylgruppen;
Cycloalkylgruppen,
die 3 bis 8 Kohlenstoffatome aufweisen, beispielsweise die Cyclopropyl-,
Cyclobutyl-, Cyclopentyl-, Cyclohexyl- und Cycloheptylgruppen;
Aralkylgruppen,
deren Alkylanteil 1 bis 3 Kohlenstoffatome aufweist und deren Arylanteil
eine carbozyklische aromatische Gruppe ist, die 6 bis 14 Kohlenstoffatome
aufweist, welche substituiert oder unsubstituiert sein kann und,
wenn substituiert, durch mindestens einen Substituenten α und/oder
Substituenten β,
wie oben definiert und beispielhaft gezeigt, substituiert ist, obwohl
unsubstituierte Gruppen bevorzugt sind; Beispiele solcher Aralkylgruppen
umfassen die Benzyl-, Phenethyl-, 1-Phenylethyl-, 3-Phenylpropyl-, 2-Phenylpropyl-, 1-Naphthylmethyl-,
2-Naphthylmethyl-, 2-(1-Naphthyl)ethyl-, 2-(2-Naphthyl)ethyl-, Benzhydryl- (d. h.
Diphenylmethyl-), Triphenylmethyl-, Bis(o-nitrophenyl)methyl-, 9-Anthrylmethyl-, 2,4,6-Trimethylbenzyl-,
4-Brombenzyl-, 2-Nitrobenzyl-, 4-Nitrobenzyl-, 3-Nitrobenzyl-, 4-Methoxybenzyl- und
Piperonylgruppen;
Alkenylgruppen, die 2 bis 6 Kohlenstoffatome
aufweisen, wie etwa die Vinyl-, Allyl-, 2-Methylallyl-, 1-Propenyl-, Isopropenyl,
1-Butenyl-, 2-Butenyl-, 3-Butenyl-, 1-Pentenyl-, 2-Pentenyl-, 3-Pentenyl-, 4-Pentenyl-,
1-Hexenyl-, 2-Hexenyl-, 3-Hexenyl-, 4-Hexenyl und 5-Hexenylgruppen,
von denen die Vinyl-, Allyl-, 2-Methylallyl-, 1-Propenyl-, Isopropenyl-
und Butenylgruppen bevorzugt sind, wobei die Allyl- und 2-Methylallylgruppen
besonders bevorzugt sind;
substituierte Silylalkylgruppen,
deren Alkylanteil wie oben definiert und beispielhaft gezeigt ist,
und die Silylgruppe bis zu 3 Substituenten aufweist, die ausgewählt sind
aus Alkylgruppen, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweisen und Phenylgruppen,
die unsubstituiert sind oder mindestens einen der Substituenten α und Substituenten β, wie oben
definiert und beispielhaft gezeigt, aufweisen, beispielsweise eine
2-Trimethylsilylethylgruppe;
Arylgruppen, die 6 bis 14 Kohlenstoffatome
aufweisen und wahlweise durch einen oder mehrere Substituenten α oder Substituenten β, wie oben
definiert und beispielhaft gezeigt, substituiert sind, beispielsweise
die Phenyl-, α-Naphthyl-, β-Naphthyl-,
Indanyl und Anthrenylgruppen, vorzugsweise die Phenyl- oder Indanylgruppe und
besonders bevorzugt die Phenylgruppe; jede dieser Arylgruppen kann
unsubstituiert oder substituiert vorliegen und weist, wenn substituiert,
mindestens eine Alkylgruppe auf, die 1 bis 4 Kohlenstoffatome aufweist oder
eine Acylaminogruppe; Beispiele der substituierten Gruppen umfassen
die Tolyl- und Benzamidophenylgruppen;
Phenacylgruppen, die
unsubstituiert sein können
oder mindestens einen Substituenten α oder Substituenten β, wie oben
definiert und beispielhaft gezeigt, aufweisen, beispielsweise die
Phenacylgruppe selbst oder die p-Bromphenacylgruppe;
sowie
zyklische und azyklische Terpenylgruppen, beispielsweise
die Geranyl-, Neryl-, Linalyl-, Phytyl-, Menthyl- (insbesondere m- und p-Menthyl-), Thujyl-, Caryl-, Pinanyl-,
Bornyl-, Notcaryl-, Norpinanyl-, Norbornyl-, Menthenyl-, Camphenyl-
und Norbornenylgruppen.
-
Schritt B1
-
In
diesem Schritt wird eine 1,4-Dioxoverbindung der Formel (9) durch
Alkylierung der β-Position
der Enaminverbindung der Formel (8) mit einer Phenacylhalidverbindung
der Formel (7) hergestellt.
-
Die
Reaktion wird normalerweise und vorzugsweise in Gegenwart eines
Lösemittels
durchgeführt.
Es besteht keine besondere Einschränkung in Bezug auf die Art
des einzusetzenden Lösemittels,
vorausgesetzt, dass es keine nachteiligen Auswirkungen auf die Reaktion
oder die damit verbundenen Reagenzien ausübt und dass es, mindestens
zu einem gewissen Maße,
die Reagenzien lösen
kann. Beispiele geeigneter Lösemittel
umfassen: aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie etwa Hexan, Heptan
und Petrolether; aromatische Kohlenwasserstoffe, wie etwa Benzol,
Toluol und Xylol; Ether, wie etwa Diethylether, Diisopropylether,
Tetrahydrofuran und Dioxan. Von diesen werden die Ether bevorzugt.
-
Die
Reaktion kann wird in Gegenwart oder in Abwesenheit einer Base durchgeführt werden.
Es besteht ebenso keine Einschränkung
hinsichtlich der Art der eingesetzten Basen, und es kann hier jede
beliebige Base, die gemeinhin in Reaktionen dieser Art verwendet
wird, gleichermaßen
eingesetzt werden. Beispiele solcher Basen umfassen: Pyridin, Picolin,
4-(N,N-Dimethylamino)pyridin, Triethylamin,
Tributylamin, Diisopropylethylamin und N-Methylpiperidin.
-
Die
Reaktion kann über
einen breiten Temperaturbereich stattfinden, und die genaue Reaktionstemperatur
ist für
die Erfindung unkritisch. Die bevorzugte Reaktionstemperatur hängt von
solchen Faktoren wie der Art und Weise des Lösemittels und dem verwendeten
Startmaterial oder Reagenz ab. Im Allgemeinen ist es jedoch vorteilhaft,
die Reaktion bei einer Temperatur von –30°C bis 200°C, besonders bevorzugt von 0°C bis 100°C auszuführen. Die
zur Reaktion erforderliche Zeit kann ebenfalls stark variieren in
Abhängigkeit
von vielen Faktoren, insbesondere der Reaktionstemperatur und der
Art und Weise der eingesetzten Reagenzien und des Lösemittels.
Vorausgesetzt jedoch, dass die Reaktion unter den oben beschriebenen
bevorzugten Bedingungen durchgeführt
wird, ist für
gewöhnlich
ein Zeitraum von 30 Minuten bis 30 Stunden, besonders bevorzugt
von 1 Stunde bis 20 Stunden ausreichend.
-
Am
Ende dieser Reaktion wird das Reaktionsgemisch angesäuert, um
die 1,4-Dioxoverbindung der Formel (9) herzustellen.
-
Schritt B2
-
In
diesem Schritt wird die gewünschte
erfindungsgemäße Verbindung
der Formel (Ia) hergestellt durch Dehydrierungskondensation der
1,4-Dioxoverbindung der Formel (9), die wie in Schritt B1 beschrieben
hergestellt wird, und einer Anilinverbindung der Formel (10) zum
Ringschluss. Die Reaktion kann unter denselben Bedingungen wie in
Schritt A1 des Verfahrens A beschrieben durchgeführt werden. Es wird jedoch
bevorzugt, diesen Schritt durch Rückflusserhitzung in Essigsäure über einen
Zeitraum von 1 Stunde bis 10 Stunden durchzuführen.
-
Schritt B3
-
In
diesem Schritt wird eine Dioxoesterverbindung der Formel (12) hergestellt
durch Alkylierung der α-Position
der Oxoesterverbindung der Formel (11) mit einer Phenacylhalidverbindung
der Formel (7).
-
Die
Reaktion wird in Gegenwart einer Base durchgeführt. Es besteht keine Einschränkung hinsichtlich der
Art der eingesetzten Basen, und es kann hier jede beliebige Base,
die gemeinhin in Reaktionen dieser Art verwendet wird, gleichermaßen eingesetzt
werden. Beispiele solcher Basen umfassen: Alkalimetalle, wie etwa Lithium,
Natrium und Kalium; Alkalimetallhydride, wie etwa Lithiumhydrid,
Natriumhydrid und Kaliumhydrid; Alkalimetallamide, wie etwa Lithiumamid,
Natriumamid, Kaliumamid sowie Alkalimetallalkoxide, wie etwa Lithiumethoxid,
Natriummethoxid, Natriumethoxid und Kalium-t-butoxid. Von diesen werden die Alkalimetallalkoxide
bevorzugt.
-
Die
Reaktion wird normalerweise und vorzugsweise in Gegenwart eines
Lösemittels
durchgeführt.
Es besteht keine besondere Einschränkung in Bezug auf die Art
des einzusetzenden Lösemittels,
vorausgesetzt, dass es keine nachteiligen Auswirkungen auf die Reaktion
oder die damit verbundenen Reagenzien ausübt und dass es, mindestens
zu einem gewissen Maße,
die Reagenzien lösen
kann. Beispiele geeigneter Lösemittel
umfassen: aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie etwa Hexan und Heptan;
aromatische Kohlenwasserstoffe, wie etwa Benzol, Toluol und Xylol;
Ether, wie etwa Diethylether, Diisopropylether, Tetrahydrofuran
und Dioxan; Amide, wie etwa Dimethylformamid und Dimethylacetamid;
sowie Alkohole, wie etwa Methanol, Ethanol, Propanol, Isopropanol,
Butanol und t-Butanol. Von diesen werden die Ether oder die Alkohole
bevorzugt.
-
Die
Reaktion kann über
einen breiten Temperaturbereich stattfinden, und die genaue Reaktionstemperatur
ist für
die Erfindung unkritisch. Die bevorzugte Reaktionstemperatur hängt von
solchen Faktoren wie der Art und Weise des Lösemittels und dem verwendeten
Startmaterial oder Reagenz ab. Im Allgemeinen ist es jedoch vorteilhaft,
die Reaktion bei einer Temperatur von 5°C bis 200°C, besonders bevorzugt Raumtemperatur
bis 150°C
auszuführen.
Die zur Reaktion erforderliche Zeit kann ebenfalls stark variieren
in Abhängigkeit
von vielen Faktoren, insbesondere der Reaktionstemperatur und der
Art und Weise der eingesetzten Reagenzien und des Lösemittels.
Vorausgesetzt jedoch, dass die Reaktion unter den oben beschriebenen
bevorzugten Bedingungen durchgeführt
wird, ist für
gewöhnlich
ein Zeitraum von 10 Minuten bis 20 Stunden, besonders bevorzugt
von 30 Minuten bis 15 Stunden ausreichend.
-
Schritt B4
-
In
diesem Schritt, der eine Alternative zu Schritt B1 darstellt, wird
die 1,4-Dioxoverbindung der Formel (9) hergestellt unter Durchführung einer
Decarboxylierung der Dioxoesterverbindung der Formel (12), die wie in
Schritt B3 beschrieben hergestellt wird, gleichzeitig mit der Hydrolyse.
Die Hydrolysereaktion kann unter Verwendung einer beliebigen Säure oder
alkalischen Verbindung durchgeführt
werden, die in der organischen synthetischen Chemie gemeinhin für Reaktionen
dieser Art eingesetzt wird.
-
Schritt B5
-
Dieser
Schritt kann ausgeführt
werden, wenn R4 in der Dioxoesterverbindung
der Formel (12) ein Wasserstoffatom ist. In diesem Schritt wird
die Verbindung der Formel (Ia-1) hergestellt durch Umsetzung der
Dioxoesterverbindung der Formel (12), die wie in Schritt B3 beschrieben
hergestellt wird, mit einer Anilinverbindung der Formel (10). Diese
Reaktion ist im Wesentlichen dieselbe und kann in derselben Art
und Weise durchgeführt
werden wie jene, die in Schritt B2 beschrieben wird.
-
Schritt B6
-
In
diesem Schritt wird die erfindungsgemäße Verbindung der Formel (Ia)
hergestellt durch Hydrolyse des Esteranteils der Verbindung der
Formel (Ia-1), die wie in Schritt B5 beschrieben hergestellt wird,
wobei die entsprechende Carboxylsäure erhalten wird, welche daraufhin
decarboxyliert wird. Die Hydrolysereaktion kann unter herkömmlichen
Verfahren wie oben erwähnt
durchgeführt
werden. Die Decarboxylierungsreaktion kann unter Verwendung einer
Säure oder
einer alkalischen Verbindung oder durch Erhitzen ausgeführt werden,
wie auf dem Gebiet der organischen synthetischen Chemie hinlänglich bekannt
[beispielsweise das in Yakugaku Zasshi, 93(5), 584–598 (1973)
beschriebene Verfahren].
-
VERFAHREN C
-
In
diesem Verfahren wird eine Verbindung der Formel (Ib), bei der R3 ein Halogenatom darstellt, hergestellt
durch Halogenierung einer entsprechenden Verbindung, wobei R3 ein Wasserstoffatom darstellt, wie im folgenden
Reaktionsschema gezeigt.
-
-
In
den obigen Formeln sind R1, R2 und
R4 wie oben definiert und R3b stellt
ein Halogenatom dar, beispielsweise ein Fluor-, Chlor-, Brom- oder
Iodatom.
-
Schritt C1
-
In
diesem Schritt wird die gewünschte
erfindungsgemäße Verbindung
der Formel (Ib) durch Halogenierung der erfindungsgemäßen Verbindung
der Formel (Ia-2) hergestellt, die beispielsweise wie in Verfahren A
oder Verfahren B beschrieben hergestellt worden sein kann. Beispiele
geeigneter Halogenierungsmittel umfassen: Fluorierungsmittel, wie
etwa Xenondifluorid; Chlorierungsmittel, wie etwa Chlor, Sulphurylchlorid
oder N-Chlorsuccinimid; Bromierungsmittel,
wie etwa Brom oder N- Bromsuccinimid sowie
Iodierungsmittel, wie etwa Iod oder N-Iodsuccinimid.
Die Reaktion kann gemäß der im
Detail in "The Chemistry
of Heterocyclic Compounds",
Vol 48, Part 1, p. 348–395,
veröffentlicht
von John Wiley & Sons,
beschriebenen Verfahren durchgeführt
werden.
-
VERFAHREN D
-
Dies
ist ein Verfahren zur Herstellung einer Verbindung der Formeln (Ic-1),
(Ic-2) oder (Ic-3), wobei R3 eine Haloalkylgruppe
darstellt, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist.
-
-
In
den obigen Formeln:
sind R1, R2 und R4 wie oben
definiert;
R8 stellt ein Wasserstoffatom
oder eine Alkylgruppe dar, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist;
und
Xb stellt ein Hgalogenatom dar,
beispielsweise ein Fluor-, Chlor-, Brom- oder Iodatom.
-
Schritt D1
-
In
diesem Schritt wird eine Acylpyrrolverbindung der Formel (13) hergestellt
durch Acylierung einer erfindungsgemäßen Verbindung der Formel (Ia-2),
die beispielsweise wie in den Verfahren A oder Verfahren B beschrieben
hergestellt worden sein kann.
-
In
diesem Schritt kann eine Verbindung der Formel (13), wobei R8 ein Halogenatom darstellt, durch Umsetzung
eines Vilsmeierreagenz, wie etwa Phosphoroxychlorid-dimethylformamid,
Phosphoroxybromid-dimethylformamid oder Oxalylchlorid-dimethylformamid,
mit der Verbindung der Formel (Ia-2) hergestellt werden.
-
Die
Reaktion wird normalerweise und vorzugsweise in Gegenwart eines
Lösemittels
durchgeführt.
Es besteht keine besondere Einschränkung in Bezug auf die Art
des einzusetzenden Lösemittels,
vorausgesetzt, dass es keine nachteiligen Auswirkungen auf die Reaktion
oder die damit verbundenen Reagenzien ausübt und dass es, mindestens
zu einem gewissen Maße,
die Reagenzien lösen
kann. Beispiele geeigneter Lösemittel
umfassen: halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie etwa Methylenchlorid,
Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff und 1,2-Dichlorethan; sowie Amide,
wie etwa Dimethylformamid.
-
Die
Reaktion kann über
einen breiten Temperaturbereich stattfinden, und die genaue Reaktionstemperatur
ist für
die Erfindung unkritisch. Die bevorzugte Reaktionstemperatur hängt von
solchen Faktoren wie der Art und Weise des Lösemittels und dem verwendeten
Startmaterial oder Reagenz ab. Im Allgemeinen ist es jedoch vorteilhaft,
die Reaktion bei einer Temperatur von –10°C bis 150°C, besonders bevorzugt von 0°C bis 100°C auszuführen. Die
zur Reaktion erforderliche Zeit kann ebenfalls stark variieren in
Abhängigkeit
von vielen Faktoren, insbesondere der Reaktionstemperatur und der
Art der eingesetzten Reagenzien und des Lösemittels. Vorausgesetzt jedoch,
dass die Reaktion unter den oben beschriebenen bevorzugten Bedingungen durchgeführt wird,
ist für
gewöhnlich
ein Zeitraum von 15 Minuten bis 20 Stunden, besonders bevorzugt
von 30 Minuten bis 10 Stunden ausreichend.
-
Solche
Verbindungen der Formel (13), in denen R8 eine
Alkylgruppe darstellt, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome, vorzugsweise
1 bis 3 Kohlenstoffatome aufweist, können durch Umsetzung eines
Säureanhydrids
oder eines Säurehalids
der Formel (R8aCO)2O
oder R8aCOXa (wobei
Xa wie oben definiert ist und R8a eine
Alkylgruppe darstellt, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome, vorzugsweise
1 bis 3 Kohlenstoffatome aufweist) mit der Verbindung der Formel
(Ia-2) in Gegenwart einer Lewis-Säure (beispielsweise Aluminiumchlorid,
Zinnchlorid oder Zinkchlorid) hergestellt werden. Die Reaktion wird
normalerweise und vorzugsweise in Gegenwart eines Lösemittels
durchgeführt.
Es besteht keine besondere Einschränkung in Bezug auf die Art
des einzusetzenden Lösemittels,
vorausgesetzt, dass es keine nachteiligen Auswirkungen auf die Reaktion
oder die damit verbundenen Reagenzien ausübt und dass es, mindestens
zu einem gewissen Maße,
die Reagenzien lösen
kann. Beispiele geeigneter Lösemittel
umfassen: aromatische Kohlenwasserstoffe, wie etwa Benzol, Toluol
und Nitrobenzol; halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie etwa Methylenchlorid,
Chlorofom, Tetrachlorkohlenstoff und 1,2-Dichlorethan sowie Kohlenstoffdisulfid.
-
Die
Reaktion kann über
einen breiten Temperaturbereich stattfinden, und die genaue Reaktionstemperatur
ist für
die Erfindung unkritisch. Die bevorzugte Reaktionstemperatur hängt von
solchen Faktoren wie der Art und Weise des Lösemittels und dem verwendeten
Startmaterial oder Reagenz ab. Im Allgemeinen ist es jedoch vorteilhaft,
die Reaktion bei einer Temperatur von –10°C bis 150°C, besonders bevorzugt von 0°C bis 100°C auszuführen. Die
zur Reaktion erforderliche Zeit kann ebenfalls stark variieren in
Abhängigkeit
von vielen Faktoren, insbesondere der Reaktionstemperatur und der
Art und Weise der eingesetzten Reagenzien und des Lösemittels.
Vorausgesetzt jedoch, dass die Reaktion unter den oben beschriebenen
bevorzugten Bedingungen durchgeführt
wird, ist für
gewöhnlich
ein Zeitraum von 10 Minuten bis 20 Stunden, besonders bevorzugt
von 30 Minuten bis 10 Stunden ausreichend.
-
Schritt D2
-
In
diesem Schritt wird eine Hydroxyverbindung der Formel (14) hergestellt
durch Reduktion der Acylgruppe der Acylpyrrolverbindung der Formel
(13), die wie in Schritt D1 beschrieben hergestellt wird. Die Reaktion
kann unter Verwendung eines Reduktionsmittels ausgeführt werden
(beispielsweise Natriumborhydrid, Lithiumborhydrid, Lithiumaluminiumhydrid,
Diisobutylaluminiumhydrid oder Boran) oder unter Einsatz katalytischer
Reduktion mit Wasserstoff. Diese Reaktionen sind auf dem Gebiet
der synthetischen organischen Chemie hinlänglich bekannt und können durch
bekannte Techniken ausgeführt
werden, beispielsweise wie ausführlich
beschrieben durch J. Dale [J. Chem. Soc., (1961), 910] und durch
F. G. Bordwell et al. [J. Org. Chem., 33, 3385 (1968)].
-
Schritt D3
-
In
diesem Schritt wird die gewünschte
Verbindung der Formel (Ic-1), die eine erfindungsgemäße Verbindung
ist, hergestellt durch Halogenierung der Hydroxygruppe der Hydroxyverbindung
der Formel (14), die wie in Schritt D2 beschrieben hergestellt wird.
Geeignete Halogenierungsmittel umfassen: Fluorierungsmittel, wie
etwa Diethylaminoschwefeltrifluorid (DAST); Chlorierungsmittel,
wie etwa Thionylchlorid, Phosphortrichlorid, Phosphorpentachlorid,
Phosphoroxychlorid oder Triphenylphosphin/Tetrachlorkohlenstoff;
Bromierungsmittel, wie etwa Bromwasserstoffsäure, Thionylbromid, Phosphortribromid
oder Triphenylphosphin/Tetrabromkohlenstoff sowie Iodierungsmittel,
wie etwa Iodwasserstoffsäure
oder Phosphortriiodid. Diese Reaktionen sind auf dem Gebiet der
synthetischen organischen Chemie hinlänglich bekannt und können durch
bekannte Techniken ausgeführt
werden, beispielsweise wie ausführlich
beschrieben durch W. J. Middleton [J. Org. Chem., 40, 574 (1975)]
und C. R. Noller & R.
Dinsmore [Org. Synth., II, 358 (1943)].
-
Schritt D4
-
In
diesem Schritt wird die gewünschte
Verbindung der Formel (Ic-2), die eine erfindungsgemäße Verbindung
ist, hergestellt durch Gem-Dihalogenierung der Carbonylgruppe der
Acylpyrrolverbindung der Formel (13), die wie in Schritt D1 beschrieben
hergestellt wird, unter Verwendung eines geeigneten Halogenierungsmittels.
Geeignete Halogenierungsmittel umfassen: Fluorierungsmittel, wie
etwa Schwefeltetrafluorid und DAST; Chlorierungsmittel, wie etwa
Phosphorpentachlorid und Thionylchlorid/Dimethylformamid; Bromierungsmittel,
wie etwa Bortribromid sowie Iodierungsmittel, wie etwa Trimethylsilyliodid.
Diese Reaktionen sind auf dem Gebiet der synthetischen organischen
Chemie hinlänglich
bekannt und können
durch bekannte Techniken ausgeführt
werden, beispielsweise wie ausführlich
beschrieben durch W. J. Middleton [J. Org. Chem., 40, 574 (1975)]
und M. E. Jung et al. [J. Org. Chem., 43 3698 (1978)].
-
Schritt D5
-
In
diesem Schritt wird eine Carboxylsäureverbindung der Formel (15)
hergestellt durch Oxidation einer Acylpyrrolverbindung der Formel
(13), wobei R8 ein Wasserstoffatom ist,
die wie in Schritt D1 beschrieben hergestellt wird. Beispiele geeigneter
Oxidationsmittel, die in diesem Schritt Verwendung finden können, umfassen
Kaliumpermanganat, Chromsäure,
Wasserstoffperoxid, Salpetersäure,
Silber(I)oxid und Silber(II)oxid. Diese Reaktionen sind auf dem
Gebiet der synthetischen organischen Chemie hinlänglich bekannt und können durch
bekannte Techniken ausgeführt
werden, beispielsweise wie ausführlich
beschrieben durch C. D. Hurd et al. [J. Am. Chem. Soc., 55, 1082
(1933)].
-
Schritt D6
-
In
diesem Schritt wird die gewünschte
Verbindung der Formel (Ic-3), die eine erfindungsgemäße Verbindung
ist, hergestellt durch Umwandlung der Carboxygruppe der Carboxylsäure der
Formel (15), die wie in Schritt D5 beschrieben hergestellt wird,
in eine Trifluormethylgruppe. Dieser Schritt kann unter Verwendung von
Schwefeltetrafluorid ausgeführt
werden nach den Verfahren, die von C.-L. J. Wang [Org. React., 34,
319 (1985)] beschrieben wurden.
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VERFAHREN E
-
Die
Herstellung von Verbindungen der Formel (Id-1), (Id-2), (Id-3) oder
(Id-4), bei denen R4 eine substituierte
Alkylgruppe darstellt und R3 ein Wasserstoffatom
oder ein Halogenatom darstellt, wird veranschaulicht.
-
-
In
den obigen Formeln:
sind R1, R2, R3b, R7, X8 und Xb wie oben definiert;
R3c stellt
ein Wasserstoffatom oder ein Halogenatom dar;
R9 stellt
eine Alkylgruppe dar, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist;
R10 stellt ein Halogenatom oder eine Alkoxygruppe
dar, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist; und
Y stellt eine
Cyanogruppe oder eine Gruppe der Formel -CO2R7 dar, wobei R7 wie
oben definiert ist.
-
Schritt E1
-
In
diesem Schritt wird eine Phenacylacetonitrilverbindung der Formel
(17) hergestellt durch Alkylierung der Cyanoverbindung der Formel
(16) mit einer Phenacylhalidverbindung der Formel (7). Diese Reaktion
ist im Wesentlichen dieselbe und kann auf dieselbe Art und Weise
und unter Verwendung derselben Reagenzien und Reaktionsbedingungen
durchgeführt
werden wie Schritt B3 des Verfahrens B.
-
Schritt E2
-
In
diesem Schritt wird eine Aminopyrrolverbindung der Formel (18) hergestellt
durch Umsetzung der Phenacylacetonitrilverbindung der Formel (17),
die wie in Schritt E1 beschrieben hergestellt wird, mit einer Anilinverbindung
der Formel (10). Dieser Schritt kann in Gegenwart einer katalytischen
Menge von Chlorwasserstoff durchgeführt werden, gemäß der Verfahren,
die von K. M. H. Hilmy & E.
B. Pedersen [Liebigs Ann. Chem. (1989), 1145–1146] beschrieben wurden.
-
Schritt E3
-
In
diesem Schritt wird eine Pyrrolverbindung der Formel (19) hergestellt
durch Entfernen einer Aminogruppe aus der Aminopyrrolverbindung
der Formel (18), die wie in Schritt E2 beschrieben hergestellt wird.
-
Dies
kann durch Umsetzung eines Alkylnitrits (beispielsweise Methylnitrit,
Ethylnitrit, Propylnitrit, Butylnitrit, t-Butylnitrit oder Isoamylnitrit)
mit der Aminopyrrolverbindung der Formel (18) erreicht werden. Die
Reaktion wird normalerweise und vorzugsweise in Gegenwart eines
Lösemittels
durchgeführt.
Es besteht keine besondere Einschränkung in Bezug auf die Art
des einzusetzenden Lösemittels,
vorausgesetzt, dass es keine nachteiligen Auswirkungen auf die Reaktion
oder die damit verbundenen Reagenzien ausübt und dass es, mindestens
zu einem gewissen Maße,
die Reagenzien lösen
kann. Beispiele geeigneter Lösemittel
umfassen: aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie etwa Hexan oder Heptan;
aromatische Kohlenwasserstoffe, wie etwa Benzol, Toluol oder Xylol;
Ether, wie etwa Diethylether, Diisopropylether, Tetrahydrofuran
oder Dioxan; und Amide, wie etwa Dimethylformamid oder Dimethylacetamid.
Von diesen werden die Ether bevorzugt.
-
Die
Reaktion kann über
einen breiten Temperaturbereich stattfinden, und die genaue Reaktionstemperatur
ist für
die Erfindung unkritisch. Die bevorzugte Reaktionstemperatur hängt von
solchen Faktoren wie der Art und Weise des Lösemittels und dem verwendeten
Startmaterial oder Reagenz ab. Im Allgemeinen ist es jedoch vorteilhaft,
die Reaktion bei einer Temperatur von –10°C bis 200°C, besonders bevorzugt Raumtemperatur
bis 150°C
auszuführen.
Die zur Reaktion erforderliche Zeit kann ebenfalls stark variieren
in Abhängigkeit
von vielen Faktoren, insbesondere der Reaktionstemperatur und der
Art und Weise der eingesetzten Reagenzien und des Lösemittels.
Vorausgesetzt jedoch, dass die Reaktion unter den oben beschriebenen
bevorzugten Bedingungen durchgeführt
wird, ist für
gewöhnlich
ein Zeitraum von 10 Minuten bis 20 Stunden, besonders bevorzugt
von 30 Minuten bis 15 Stunden ausreichend.
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Schritt E4
-
In
diesem Schritt wird eine Halopyrrolverbindung der Formel (20) hergestellt
durch Halogenierung der Pyrrolverbindung der Formel (19), die wie
in Schritt E3 beschrieben hergestellt wird. Diese Reaktion ist im
Wesentlichen dieselbe und kann auf dieselbe Art und Weise und unter
Verwendung derselben Reagenzien und Reaktionsbedingungen durchgeführt werden
wie Schritt C1 des Verfahrens C.
-
Schritt E5 und Schritt E6
-
In
diesen Schritten wird eine Esterverbindung der Formel (21) hergestellt
aus einer Verbindung der Formel (19), die wie in Schritt E3 beschrieben
hergestellt wird, oder (20), die wie in Schritt E4 beschrieben hergestellt
wird, wobei Y eine Cyanogruppe darstellt, durch Umwandlung der Cyanogruppe
in eine geschützte Carboxygruppe.
Die Schritte können
ausgeführt
werden unter Verwendung von beispielsweise der Verbindung der Formel
(19) oder (20), geeigneten Alkoholen und Säuren, wie etwa Salzsäure, Schwefelsäure oder p-Toluolsulfonsäure, wobei
die von R. Adams & A.
F. Thai [Org. Synth., I, 270 (1941)] beschriebenen Verfahren verwendet
werden.
-
Schritt E7
-
In
diesem Schritt wird eine Carboxylsäureverbindung der Formel (22)
hergestellt durch Hydrolyse der Esterverbindung der Formel (21),
die wie in Schritt E5 oder E6 beschrieben hergestellt wird. Diese
Reaktion ist im Wesentlichen dieselbe und kann auf dieselbe Art
und Weise und unter Verwendung derselben Reagenzien und Reaktionsbedingungen
durchgeführt
werden wie Schritt B4 des Verfahrens B.
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Schritt E8
-
In
diesem Schritt wird die gewünschte
erfindungsgemäße Verbindung
der Formel (Id-2) hergestellt durch Umwandlung der Carboxygruppe
der Carboxylsäureverbindung
der Formel (22), die wie in Schritt E7 beschrieben hergestellt wird,
in eine Trifluormethylgruppe. Diese Reaktion ist im Wesentlichen
dieselbe und kann auf dieselbe Art und Weise und unter Verwendung
derselben Reagenzien und Reaktionsbedingungen durchgeführt werden
wie Schritt D6 des Verfahrens D.
-
Schritt E9 und Schritt E10
-
Diese
Schritte stellen gemeinsam ein alternatives Verfahren zur Herstellung
der erfindungsgemäßen Verbindung
der Formel (Id-2) aus der Esterverbindung der Formel (21), die wie
in Schritt E5 oder E6 beschrieben hergestellt wird, bereit. In Schritt
E9 wird zunächst
die geschützte
Carboxygruppe der Esterverbindung der Formel (21) in eine Tri(alkylthio)methylgruppe
umgewandelt. Diese Tri(alkylthio)methylgruppe wird daraufhin durch
eine oxidative Fluorentschwefelungsreaktion in Schritt E10 in eine
Trifluormethylgruppe umgewandelt. Dieses Verfahren wird ausführlich von
D. P. Matthews, J. P. Whitten & J.
R. McCarthy [Tetrahedron Letters, 27(40), 4861–4864, (1986)] beschrieben.
-
Schritt E11
-
In
diesem Schritt wird die entsprechende Aldehydverbindung der Formel
(24) hergestellt durch Reduktion der geschützten Carboxygruppe der Esterverbindung
der Formel (21), die wie in Schritt E5 oder E6 beschrieben hergestellt
wird. Beispielsweise kann dieser Schritt unter Verwendung eines
Reduktionsmittels, wie etwa Lithiumaluminiumhydrid, Natriumaluminiumhydrid,
Lithiumtriethoxyalu miniumhydrid, Diisobutylaluminiumhydrid etc.
durchgeführt
werden, nach den von L. I. Zakharkin & I. M. Khorlina [Tetrahedron Lett.,
(1962), 619] ausführlich
beschriebenen Verfahren.
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Schritt E12
-
In
diesem Schritt wird die gewünschte
Verbindung der Formel (Id-3) hergestellt durch Gemdihalogenierung
der Aldehydverbindung der Formel (24), die wie in Schritt E11 beschrieben
hergestellt wird. Diese Reaktion ist im Wesentlichen dieselbe und
kann auf dieselbe Art und Weise und unter Verwendung derselben Reagenzien
und Reaktionsbedingungen durchgeführt werden wie Schritt D4 des
Verfahrens D.
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Schritt E13
-
In
diesem Schritt wird eine Hydroxymethylverbindung der Formel (Id-1),
eine gewünschte
erfindungsgemäße Verbindung,
hergestellt durch Reduktion der geschützten Carboxygruppe der Esterverbindung
der Formel (21), die wie in Schritt E5 oder E6 beschrieben hergestellt
wird. Beispielsweise kann dieser Schritt unter Verwendung eines
Reduktionsmittels, wie etwa Lithiumaluminiumhydrid, Lithiumborhydrid
oder Isobutylaluminiumhydrid durchgeführt werden, gemäß der von
R. F. Nystrom et al. [J. Am. Chem. Soc., 71, 3245 (1945)] ausführlich beschriebenen
Verfahren.
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Schritt E14
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In
diesem Schritt wird die Halomethylverbindung oder die Alkoxymethylverbindung
der Formel (Id-4), welche erfindungsgemäße Verbindungen sind, hergestellt
durch Halogenierung oder Veretherung einer Hydroxymethylverbindung
der Formel (Id-1), die wie in Schritt E13 beschrieben hergestellt
wird. In diesem Schritt kann die Halogenierungsreaktion auf dieselbe
Art und Weise und unter Verwendung derselben Reagenzien und Reaktionsbedingungen
durchgeführt
werden wie Schritt D3 des Verfahrens D.
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Die
Veretherungsreaktion kann durch Umsetzung der Hydroxymethylverbindung
der Formel (Id-1) mit einem Alkylhalid durchgeführt werden. Die Reaktion wird
normalerweise und vorzugsweise in Gegenwart eines Lösemittels
durchgeführt.
Es besteht keine besondere Einschränkung in Bezug auf die Art
des einzusetzenden Lösemittels,
vorausgesetzt, dass es keine nachteiligen Auswirkungen auf die Reaktion
oder die damit verbundenen Reagenzien ausübt und dass es, mindestens
zu einem gewissen Maße,
die Reagenzien lösen
kann. Beispiele geeigneter Lösemittel
umfassen: aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie etwa Hexan, Heptan
und Petrolether; aromatische Kohlenwasserstoffe, wie etwa Benzol,
Toluol und Xylol; Ether, wie etwa Diethylether, Diisopropylether,
Tetrahydrofuran und Dioxan; sowie Amide, wie etwa Dimethylformamid
und Dimethylacetamid. Von diesen werden die Ether und die Amide
bevorzugt.
-
Die
Reaktion wird in Gegenwart einer Base durchgeführt. Es besteht ebenfalls keine
Einschränkung hinsichtlich
der Art der eingesetzten Basen, und es kann hier jede beliebige
Base, die gemeinhin in Reaktionen dieser Art verwendet wird, gleichermaßen eingesetzt
werden. Beispiele solcher Basen umfassen: Alkalimetallhydride, wie
etwa Lithiumhydrid, Natriumhydrid und Kaliumhydrid; Alkalimetallalkoxide,
wie etwa Natriummethoxid, Natriumethoxid, Kalium-t-butoxid; sowie
tertiäre
Amine, wie etwa Trethylamin, Tributylamin, Pyridin, Picolin und
4-(N,N-Dimethylamino)pyridin.
Von diesen werden Natriumhydrid und Kalium-t-butoxid bevorzugt.
-
Die
Reaktion kann über
einen breiten Temperaturbereich stattfinden, und die genaue Reaktionstemperatur
ist für
die Erfindung unkritisch. Die bevorzugte Reaktionstemperatur hängt von
solchen Faktoren wie der Art und Weise des Lösemittels und dem verwendeten
Startmaterial oder Reagenz ab. Im Allgemeinen ist es jedoch vorteilhaft,
die Reaktion bei einer Temperatur von –10°C bis 200°C, besonders bevorzugt von 0°C bis 150°C auszuführen. Die
zur Reaktion erforderliche Zeit kann ebenfalls stark variieren in
Abhängigkeit
von vielen Faktoren, insbesondere der Reaktionstemperatur und der
Art und Weise der eingesetzten Reagenzien und des Lösemittels.
Vorausgesetzt jedoch, dass die Reaktion unter den oben beschriebenen
bevorzugten Bedingungen durchgeführt
wird, ist für
gewöhnlich
ein Zeitraum von 30 Minuten bis 48 Stunden, besonders bevorzugt
von 1 Stunde bis 24 Stunden ausreichend.
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Schritt E15
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In
diesem Schritt wird eine Verbindung der Formel (Id-1) zur Bildung
der Verbindung der Formel (24) oxidiert. Dies kann unter Verwendung
eines Oxidationsmittels, beispielsweise Chromsäure, Mangandioxid oder Dimethylsulfoxid,
durchgeführt
werden, gemäß den von
S. Bartel & F.
Bohlmann [Tetrahedron Lett., (1985), 685] ausführlich beschriebenen Verfahren.
-
Die
folgenden Verfahren F bis J und L veranschaulichen die Herstellung
der Verbindungen der Formel (II).
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VERFAHREN F
-
-
In
den obigen Formeln liegen R1, R2,
R3 und R4 wie oben
definiert vor.
-
Die
Reaktionen in Schritt F1, Schritt F2, Schritt F3 und Schritt F4
sind im Wesentlichen dieselben wie die Reaktionen in Schritt A1,
Schritt A2, Schritt A3 beziehungsweise Schritt A4 und können unter
Verrwendung derselben Reagenzien und Reaktionsbedingungen durchgeführt werden.
-
VERFAHREN G
-
Die
Herstellung einer Verbindung der Formel (IIa-1) wird veranschaulicht,
wobei R3 ein Wasserstoffatom darstellt,
eine Alkylgruppe, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist oder eine
substituierte Alkylgruppe, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist
und mindestens einen Substituenten α, wie oben definiert und beispielhaft gezeigt,
aufweist.
-
-
In
den obigen Formeln liegen R1, R2,
R3a, R4, R5, R6, R7 und
Xa wie oben definiert vor.
-
Schritt G1
-
In
diesem Schritt wird eine 1,4-Dioxoverbindung der Formel (33) hergestellt
durch Alkylierung der β-Position
einer Enaminverbindung der Formel (32) unter Verwendung einer Phenacylhalidverbindung
der Formel (31). Diese Reaktion ist im Wesentlichen dieselbe und
kann auf dieselbe Art und Weise und unter Verwendung derselben Reagenzien
und Reaktionsbedingungen durchgeführt werden wie Schritt B1 des
Verfahrens B.
-
Schritt G2
-
In
diesem Schritt wird die Verbindung der Formel (IIa-1), die eine
erfindungsgemäße Verbindung
ist, hergestellt durch Dehydrierungskondensation der 1,4-Oxoverbindung
der Formel (33), die wie in Schritt G1 beschrieben hergestellt wird,
und der Anilinverbindung der Formel (25) zum Ringschluss. Diese
Reaktion ist im Wesentlichen dieselbe und kann auf dieselbe Art
und Weise und unter Verwendung derselben Reagenzien und Reaktionsbedingungen
durchgeführt
werden wie Schritt B2 des Verfahrens B.
-
Schritt G3
-
In
diesem Schritt wird eine Dioxoesterverbindung der Formel (35) hergestellt
durch Alkylierung der α-Position
einer Formylesterverbindung der Formel (34) mit der Phenacylhalidverbindung
der Formel (31). Diese Reaktion ist im Wesentlichen dieselbe und
kann auf dieselbe Art und Weise und unter Verwendung derselben Reagenzien
und Reaktionsbedingungen durchgeführt werden wie Schritt B3 des
Verfahrens B.
-
Schritt G4
-
In
diesem Schritt wird die 1,4-Dioxoverbindung der Formel (33) hergestellt
durch Decarboxylierung der Dioxoesterverbindung der Formel (35),
die wie in Schritt G3 beschrieben hergestellt wird, gleichzeitig
mit der Hydrolyse. Diese Reaktion ist im Wesentlichen dieselbe und
kann auf dieselbe Art und Weise und unter Verwendung derselben Reagenzien
und Reaktionsbedingungen durchgeführt werden wie Schritt B4 des
Verfahrens B.
-
VERFAHREN H
-
Dies
veranschaulicht die Herstellung einer Verbindung der Formel (IIb),
wobei R3 ein Halogenatom darstellt.
-
-
In
den obigen Formeln liegen R1, R2,
R3b und R4 wie oben
definiert vor.
-
Schritt H1
-
In
diesem Schritt wird eine Nitropyrrolverbindung der Formel (36) hergestellt
durch Nitrierung der Verbindung der Formel (IIa-2), die wie in Verfahren
G beschrieben hergestellt sein kann [eine Verbindung der Formel
(IIa-1), wobei R3a ein Wasserstoffatom darstellt].
-
Dieser
Schritt wird unter Verwendung eines herkömmlichen Nitrierungsmittels
durchgeführt,
beispielsweise Salpetersäure,
rauchende Salpetersäure
oder Salpetersäure/Essigsäureanhydrid,
gemäß der in "The Chemistry of
Heterocyclic Compounds",
Bd. 48, Teil 1, S. 330–345,
veröffentlicht
von John Wiley & Sons,
ausführlich
beschriebenen Verfahren.
-
Schritt H2
-
In
diesem Schritt wird eine Aminopyrrolverbindung der Formel (37) hergestellt
durch Reduktion einer Nitrogruppe der Nitropyrrolverbindung der
Formel (36), die wie in Schritt H1 beschrieben hergestellt wird.
Verfahren zur Reduktion von Nitrogruppen zu Aminogruppen sind auf
dem Gebiet der organischen synthetischen Chemie hinlänglich bekannt,
und es kann jedes beliebige herkömmliche
Verfahren Verwendung finden.
-
Schritt H3
-
In
diesem Schritt wird eine Aminohalopyrrolverbindung der Formel (38)
hergestellt durch Halogenierung der Aminopyrrolverbindung der Formel
(37), die wie in Schritt H2 beschrieben hergestellt wird. Diese
Reaktion ist im Wesentlichen dieselbe und kann auf dieselbe Art
und Weise und unter Verwendung derselben Reagenzien und Reaktionsbedingungen
durchgeführt
werden wie Schritt C1 des Verfahrens C.
-
Schritt H4
-
In
diesem Schritt wird die gewünschte
erfindungsgemäße Verbindung
der Formel (IIb) hergestellt durch Entfernung der Aminogruppe aus
der Aminohalopyrrolverbindung der Formel (38), die wie in Schritt
H3 beschrieben hergestellt wird. Diese Reaktion ist im Wesentlichen
dieselbe und kann auf dieselbe Art und Weise und unter Verwendung
derselben Reagenzien und Reaktionsbedingungen durchgeführt werden
wie Schritt E3 des Verfahrens E.
-
VERFAHREN I
-
Dieses
Verfahren veranschaulicht die Herstellung der Verbindung der Formel
(IIc-1), (IIc-2), (IIc-3) oder
(IIc-4), wobei R4 eine substituierte Alyklgruppe
darstellt, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist und durch mindestens
einen Substituenten ausgewählt
aus den Substituenten α substituiert
ist und R3 ein Wasserstoffatom oder ein Halogenatom darstellt.
-
-
Reaktionsschema
I (fortgesetzt)
-
In
den obigen Formeln liegen R1, R2,
R3b, R3c, R7, R9, R10,
Xa, Xb und Y wie
oben definiert vor.
-
Schritt I1
-
In
diesem Schritt wird eine Phenacylacetonitrilverbindung der Formel
(40) hergestellt durch Alkylierung der Cyanoverbindung der Formel
(16) mit einer Phenacylhalidverbindung der Formel (39). Diese Reaktion
ist im Wesentlichen dieselbe und kann auf dieselbe Art und Weise
und unter Verwendung derselben Reagenzien und Reaktionsbedingungen
durchgeführt
werden wie Schritt E1 des Verfahrens E.
-
Schritt I2
-
In
diesem Schritt wird eine Aminopyrrolverbindung der Formel (41) hergestellt
durch Umsetzung der Phenacylacetonitrilverbindung der Formel (40),
die wie in Schritt I1 beschrieben hergestellt wird, mit der Anilinverbindung
der Formel (25). Diese Reaktion ist im Wesentlichen dieselbe und
kann auf dieselbe Art und Weise und unter Verwendung derselben Reagenzien
und Reaktionsbedingungen durchgeführt werden wie Schritt E2 des
Verfahrens E.
-
Schritt I3
-
In
diesem Schritt wird eine Aminohalogenverbindung der Formel (42)
hergestellt durch Halogenierung der Aminopyrrolverbindung der Formel
(41), die wie in Schritt I2 beschrieben hergestellt wird. Diese
Reaktion ist im Wesentlichen dieselbe und kann auf dieselbe Art
und Weise und unter Verwendung derselben Reagenzien und Reaktionsbedingungen
durchgeführt
werden wie Schritt H3 des Verfahrens H.
-
Schritt I4 und Schritt I5
-
In
diesen Schritten wird eine Verbindung der Formel (43) beziehungsweise
eine Verbindung der Formel (44) hergestellt durch Entfernen der
Aminogruppe aus der Aminopyrrolverbindung der Formel (41) beziehungsweise
der Aminohalogenverbindung der Formel (42). Diese Reaktion ist im
Wesentlichen dieselbe und kann auf dieselbe Art und Weise und unter
Verwendung derselben Reagenzien und Reaktionsbedingungen durchgeführt werden
wie Schritt H4 des Verfahrens H.
-
Schritt I6 und Schritt I7
-
In
diesen Schritten wird eine Esterverbindung der Formel (45) hergestellt
aus solchen Pyrrolverbindungen der Formeln (43) und (44), in denen
Y eine Cyanogruppe darstellt, durch Umwandlung der Cyanogruppe in
eine geschützte
Carboxygruppe. Diese Reaktion ist im Wesentlichen dieselbe und kann
auf dieselbe Art und Weise und unter Verwendung derselben Reagenzien
und Reaktionsbedingungen durchgeführt werden wie die Schritte
E5 und E6 des Verfahrens E.
-
Schritt I8 und Schritt I9
-
In
diesen Schritten wird eine Trifluormethylverbindung der Formel (IIc-2),
eine gewünschte
erfindungsgemäße Verbindung,
hergestellt aus der Esterverbindung der Formel (45), die wie in
Schritt I6 oder I7 hergestellt wird, über eine Carboxylsäureverbindung
der Formel (46). Diese Reaktion ist im Wesentlichen dieselbe und
kann auf dieselbe Art und Weise und unter Verwendung derselben Reagenzien
und Reaktionsbedingungen durchgeführt werden wie die Schritte
E7 und E8 des Verfahrens E.
-
Schritt I10 und Schritt I11
-
Diese
Schritte stellen einen alternativen Weg dar zur Herstellung der
Trifluormethylverbindung der Formel (IIc-2) aus der Esterverbindung
der Formel (45), die wie in Schritt I6 oder I7 hergestellt wird, über eine Tri(alkylthio)methylverbindung
der Formel (47). Diese Reaktion ist im Wesentlichen dieselbe und
kann auf dieselbe Art und Weise und unter Verwendung derselben Reagenzien
und Reaktionsbedingungen durchgeführt werden wie die Schritte
E9 und E10 des Verfahrens E.
-
Schritt I12 und Schritt I13
-
In
diesen Schritten wird eine Dihalomethylverbindung der Formel (IIc-3),
eine gewünschte
erfindungsgemäße Verbindung,
hergestellt aus der Esterverbindung der Formel (45), die wie in
Schritt I6 oder I7 hergestellt wird, über eine Aldehydverbindung
der Formel (48). Diese Reaktion ist im Wesentlichen dieselbe und kann
auf dieselbe Art und Weise und unter Verwendung derselben Reagenzien
und Reaktionsbedingungen durchgeführt werden wie die Schritte
E11 und E12 des Verfahrens E.
-
Schritt I14 und Schritt I15
-
In
diesen Schritten wird die gewünschte
Verbindung der Formel (IIc-4), die eine erfindungsgemäße Verbindung
ist, hergestellt aus der Esterverbindung der Formel (45), die wie
in Schritt I6 oder I7 hergestellt wird, über eine Hydroxymethylverbindung
der Formel (IIc-1), welche ebenfalls eine erfindungsgemäße Verbindung
ist. Diese Reaktion ist im Wesentlichen dieselbe und kann auf dieselbe
Art und Weise und unter Verwendung derselben Reagenzien und Reaktionsbedingungen
durchgeführt
werden wie die Schritte E13 und E14 des Verfahrens E.
-
Die
Aldehydverbindung der Formel (24) in Verfahren E und die Aldehydverbindung
der Formel (48) in Verfahren I können
ebenso aus den entsprechenden Hydroxymethylverbindungen der Formeln
(Id-1) beziehungsweise (IIc-1) durch Umwandlung der Hydroxymethylgruppe
in eine Formylgruppe hergestellt werden. Die Reaktion, bei der eine
Hydroxymethylgruppe in eine Formylgruppe umgewandelt wird, kann
unter Verwendung eines Oxidationsmittels durchgeführt werden,
beispielsweise Chromsäure,
Mangandioxid oder Dimethylsulfoxid, gemäß der in S. Bartel & F. Bohlmann [Tetrahedron
Lett., (1985), 685] ausführlich
beschriebenen Verfahren.
-
VERFAHREN J
-
Dies
ist eine Alternative zu Verfahren G und stellt eine Verbindung der
Formel (IIa-3) her, wobei R3 ein Wasserstoffatom
darstellt, eine Alkylgruppe, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist
oder eine substituierte Alkylgruppe, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome
aufweist, die durch mindestens einen Substituenten α, wie oben
definiert, substituiert ist und R4 eine
Alkylgruppe darstellt, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist, eine
substituierte Alkylgruppe, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist,
die durch mindestens einen Substituenten α, wie oben definiert, substituiert
ist, oder eine Aralkylgruppe.
-
-
In
den obigen Formeln sind
R1, R2, R3a, R7 und Xa wie oben
definiert; und
R4a stellt eine Alkylgruppe
dar, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist, eine substituierte Alkylgruppe,
die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist, die durch mindestens einen
Substituenten α,
wie oben definiert, substituiert ist, oder eine Aralkylgruppe.
-
Schritt J1
-
In
diesem Schritt wird eine Phenacylmalonsäurediesterverbindung der Formel
(50) hergestellt durch Alkylierung einer Malonsäurediesterverbindung der Formel
(49) mit einer Phenacylhalidverbindung der Formel (31). Diese Reaktion
ist im Wesentlichen dieselbe und kann auf dieselbe Art und Weise
und unter Verwendung derselben Reagenzien und Reaktionsbedingungen
durchgeführt
werden wie Schritt B3 des Verfahrens B.
-
Schritt J2
-
In
diesem Schritt wird eine Verbindung der Formel (52) hergestellt
durch Alkylierung der Phenacylmalonsäurediesterverbindung der Formel
(50), die wie in Schritt J1 beschrieben hergestellt wird, mit einer
Halidverbindung der Formel (51). Diese Reaktion ist im Wesentlichen
dieselbe und kann auf dieselbe Art und Weise und unter Verwendung
derselben Reagenzien und Reaktionsbedingungen durchgeführt werden
wie Schritt B3 des Verfahrens B.
-
Schritt J3
-
In
diesem Schritt wird eine β-Ketoesterverbindung
der Formel (53) hergestellt durch Hydrolyse der Verbindung der Formel
(52), die wie in Schritt J2 beschrieben hergestellt wird, gefolgt
von der Decarboxylierung des Produkts. Diese Reaktionen sind im
Wesentlichen dieselben und können
auf dieselbe Art und Weise und unter Verwendung derselben Reagenzien
und Reaktionsbedingungen durchgeführt werden wie die Schritte
B4 und B6 des Verfahrens B.
-
Schritt J4
-
In
diesem Schritt wird eine Diolverbindung der Formel (54) hergestellt
durch Reduktion der Keton- und Esteranteile
der β-Ketoesterverbindung
der Formel (53), die wie in Schritt J3 beschrieben hergestellt wird.
Diese Reaktion ist im Wesentlichen dieselbe und kann auf dieselbe
Art und Weise und unter Verwendung derselben Reagenzien und Reaktionsbedingungen
durchgeführt
werden wie Schritt E13 des Verfahrens E.
-
Schritt J5
-
In
diesem Schritt wird eine Ketoaldehydverbindung der Formel (55) hergestellt
durch Oxidation der beiden Hydroxygruppen der Diolverbindung der
Formel (54), die wie in Schritt J4 beschrieben hergestellt wird. Diese
Reaktion kann durch hinlänglich
bekannte Verfahren unter Verwendung eines Oxidationsmittels (wie etwa
Chromsäure,
Mangandioxid oder Dimethylsulfoxid) ausgeführt werden, beispielsweise
wie von E. J. Corey, G. Schmidt et al. [Tetrahedron Lett., (1979),
399] beschrieben.
-
Schritt J6
-
In
diesem Schritt wird eine Verbindung der Formel (IIa-3), die eine
erfindungsgemäße Verbindung
ist, hergestellt durch Zyklisierung der Ketoaldehydverbindung der
Formel (55), die wie in Schritt J5 beschrieben hergestellt wird,
und einer Anilinverbindung der Formel (25) unter Bedingungen der
Dehydrierungskondensation. Diese Reaktion ist im Wesentlichen dieselbe
und kann auf dieselbe Art und Weise und unter Verwendung derselben
Reagenzien und Reaktionsbedingungen durchgeführt werden wie Schritt B2 des
Verfahrens B.
-
VERFAHREN K
-
In
diesem Verfahren wird eine Verbindung der Formel (Ie-1) oder (Ie-2)
hergestellt, die Verbindungen der Formel (I) darstellen, wobei R2 eine Phenylgruppe darstellt, welche durch
eine Mercaptogruppe oder durch eine Alkanoylthiogruppe substituiert
ist, und R3 ein Wasserstoffatom darstellt,
eine Alkylgruppe, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist oder eine
substituierte Alkylgruppe, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist,
welche durch mindestens einen Substituenten α, wie oben definiert, substituiert
ist.
-
-
In
den obigen Formeln
liegen R1, R3a, R4 und Xa wie oben definiert vor: und
R11 stellt eine Alkanoylgruppe dar, die 2
bis 5 Kohlenstoffatome aufweist.
-
Schritt K1
-
In
diesem Schritt wird eine Verbindung der Formel (57) hergestellt
durch Dehydrierungskondensation der Benzaldehydverbindung der Formel
(1) mit einer Anilindisulfidverbindung der Formel (56). Diese Reaktion ist
im Wesentlichen dieselbe und kann auf dieselbe Art und Weise und
unter Verwendung derselben Reagenzien und Reaktionsbedingungen durchgeführt werden
wie Schritt A1 des Verfahrens A.
-
Schritt K2
-
In
diesem Schritt wird eine Anilinonitrildisulfidverbindung der Formel
(58) hergestellt durch Addition von Cyanwasserstoff zu einer Verbindung
der Formel (57), die wie in Schritt K1 beschrieben hergestellt wird. Diese
Reaktion ist im Wesentlichen dieselbe und kann auf dieselbe Art
und Weise und unter Verwendung derselben Reagenzien und Reaktionsbedingungen
durchgeführt
werden wie Schritt A2 des Verfahrens A.
-
Schritte K3 und K4
-
In
diesen Schritten wird eine Pyrroldisulfidverbindung der Formel (60)
hergestellt durch Umsetzung einer Anilinonitrildisulfidverbindung
der Formel (58), die wie in Schritt K2 beschrieben hergestellt wird,
mit einer α,β-ungesättigten
Aldehyd- oder Ketonverbindung der Formel (5) zur Bildung einer Pyrrolidindisulfidverbindung
der Formel (59), die anschließend
dehydriert und welcher der Cyanwasserstoff entzogen wird. Diese
Reaktionen sind im Wesentlichen dieselben und können auf dieselbe Art und Weise
und unter Verwendung derselben Reagenzien und Reaktionsbedingungen
durchgeführt
werden wie die Schritte A3 und A4 des Verfahrens A.
-
Schritt K5
-
In
diesem Schritt wird eine Verbindung der Formel (Ie-1), die eine
erfindungsgemäße Verbindung
ist, hergestellt durch Reduktion einer Pyrroldisulfidverbindung
der Formel (60), die wie in Schritt K4 beschrieben hergestellt wird.
Diese Reaktion kann mittels gängiger
Verfahren unter Verwendung eines Reduktionsmittels (wie etwa Natriumborhydrid,
Lithiumborhydrid, Lithiumaluminiumhydrid, Diisobutylaluminiumhydrid
oder Boran) durchgeführt
werden, beispielsweise wie von J. J. D'Amico [J. Org. Chem., 26, 3436 (1961)]
beschrieben.
-
Schritt K6
-
In
diesem Schritt wird eine Verbindung der Formel (Ie-2), die ebenfalls
eine erfindungsgemäße Verbindung
ist, hergestellt durch Alkanoylierung der Mercaptogruppe der Verbindung
der Formel (Ie-1), welche eine erfindungsgemäße Verbindung ist und die wie
in Schritt K5 beschrieben hergestellt wurde. Diese Reaktion kann
mittels herkömmlicher
Verfahren durchgeführt
werden, unter Verwendung einer Alkanoylhalidverbindung der Formel
(61) oder der entsprechenden Säureanhydridverbindung
der Formel (62).
-
VERFAHREN L
-
Es
wird ein zum Verfahren G alternatives Verfahren zur Herstellung
einer Verbindung der Formel (33) bereitgestellt.
-
-
In
den obigen Formeln liegen Xa, R2,
R3a und R4 wie oben
definiert vor.
-
SCHRITT L1
-
In
diesem Schritt wird eine Bromacetalverbindung der Formel (64) hergestellt
durch Umsetzung einer ungesättigten
Aldehydverbindung der Formel (63) mit Bromwasserstoffgas in Ethylenglykol.
Diese Reaktion kann nach dem Verfahren von Taylor et al. [J. Org.
Chem., 48, 4852–4860
(1983)] durchgeführt
werden.
-
SCHRITT L2
-
In
diesem Schritt wird eine Ketoacetalverbindung der Formel (68) hergestellt
durch Umsetzung der Bromacetalverbindung der Formel (64), die wie
in Schritt L1 beschrieben hergestellt wird, mit metallischem Magnesium
zur Herstellung eines Grignardreagenz und anschließender Umsetzung
des Grignardreagenz mit einer Nitrilverbindung der Formel (65),
mit einer Acylhalidverbindung der Formel (66) oder mit einer Amidverbindung
der Formel (67). Diese Reaktion kann nach dem Verfahren von Kruse
et al. [Heterocycles, 26, 3141–3151 (1987)]
durchgeführt
werden.
-
SCHRITT L3
-
In
diesem Schritt wird eine 1,4-Dioxoverbindung der Formel (33) hergestellt
durch Hydrolyse des Acetalanteils der Ketoacetalverbindung der Formel
(68), die wie in Schritt L2 beschrieben hergestellt wird. Dies kann
unter Verwendung von herkömmlichen
Hydrolyseverfahren unter Einsatz einer Säure ausgeführt werden.
-
Alternativ
kann die Ketoacetalverbindung der Formel (68) in Schritt G2 anstelle
der Verbindung der Formel (33) verwendet werden.
-
Bei
sämtlichen
obigen Reaktionen, bei denen R1 eine Alkylgruppe
darstellt, die 1 bis 6 Kohlenstoffatome aufweist, ist es möglich, als
Startmaterial eine Verbindung zu verwenden, bei der die Alkylsulfonylgruppe (-SO2-alkyl) durch eine Alkylthiogruppe (-S-alkyl)
ersetzt ist. In all diesen Fällen
können
die Reaktionen wie oben beschrieben durchgeführt werden, und anschließend kann
die Alkylthiogruppe mittels gängiger
und herkömmlicher
Verfahren zu einer Alkylsulfonylgruppe oxidiert werden, in jedem
Stadium der Reaktionsfolge.
-
Beispielsweise
kann die Oxidation der Alkylthiogruppe zu der Alkylsulfonylgruppe
durch Umsetzung der Alkylthioverbindung mit 2 oder mehr Äquivalenten
eines Oxidationsmittels durchgeführt
werden. Es besteht keine besondere Einschränkung in Bezug auf die Art
der eingesetzten Oxidationsmittel, und es kann jedes beliebige Oxidationsmittel,
welches für
gewöhnlich
bei dieser Art von Reaktionen verwendet wird, gleichermaßen hier
eingesetzt werden. Beispiele solcher Oxidationsmittel umfassen:
Persäuren,
wie etwa Peressigsäure,
Perbenzoesäure
oder m-Chlorperbenzoesäure; Wasserstoffperoxid
sowie Alkalimetallperhalogenate, wie etwa Natriummetaperchlorat,
Natriummetaperiodat oder Kaliummetaperiodat. Von diesen werden die
Persäuren oder
Wasserstoffperoxid bevorzugt, insbesondere m-Chlorperbenzoesäure.
-
Die
Reaktion wird normalerweise und vorzugsweise in Gegenwart eines
Lösemittels
durchgeführt.
Es besteht keine besondere Einschränkung in Bezug auf die Art
des einzusetzenden Lösemittels,
vorausgesetzt, dass es keine nachteiligen Auswirkungen auf die Reaktion
oder die damit verbundenen Reagenzien ausübt und dass es, mindestens
zu einem gewissen Maße,
die Reagenzien lösen
kann. Beispiele geeigneter Lösemittel
umfassen: aliphatische Kohlenwasserstoffe, wie etwa Hexan, Heptan
oder Petrolether; aromatische Kohlenwasserstoffe, wie etwa Benzol,
Toluol oder Xylol; halogenierte Kohlenwasserstoffe, wie etwa Methylenchlorid,
Chloroform, Tetrachlorkohlenstoff oder Dichlorethan; Alkohole, wie
etwa Methanol, Ethanol, Propanol oder Butanol; Ester, wie etwa Ethylacetat,
Propylacetat, Butylacetat oder Ethylpropionat; Carboxylsäuren, wie etwa
Essigsäure
oder Propionsäure;
Wasser oder ein Gemisch von zweien oder mehreren dieser Lösemittel. Von
diesen werden die halogenierten Kohlenwasserstoffe (insbesondere
Methylenchlorid, Chloroform, Dichlorethan) oder die Carboxylsäuren (insbesondere
Essigsäure)
bevorzugt.
-
Die
Reaktion kann über
einen breiten Temperaturbereich stattfinden, und die genaue Reaktionstemperatur
ist für
die Erfindung unkritisch. Die bevorzugte Reaktionstemperatur hängt von
solchen Faktoren wie der Art und Weise des Lösemittels und dem verwendeten
Startmaterial oder Reagenz ab. Im Allgemeinen ist es jedoch vorteilhaft,
die Reaktion bei einer Temperatur von –20°C bis 150°C, besonders bevorzugt von 0°C bis 100°C auszuführen. Die
zur Reaktion erforderliche Zeit kann ebenfalls stark variieren in
Abhängigkeit
von vielen Faktoren, insbesondere der Reaktionstemperatur und der
Art und Weise der eingesetzten Reagenzien und des Lösemittels.
Vorausgesetzt jedoch, dass die Reaktion unter den oben beschriebenen
bevorzugten Bedingungen durchgeführt
wird, ist für
gewöhnlich
ein Zeitraum von 10 Minuten bis 10 Stunden, besonders bevorzugt
von 30 Minuten bis 5 Stunden ausreichend.
-
BIOLOGISCHE AKTIVITÄT
-
Die
erfindungsgemäßen 1,2-Diphenylpyrrolderivate
und deren pharmakologisch verträglichen
Salze fungieren als Cyclooxygenase-2 selektive Hemmstoffe und/oder
als Mittel zur Unterdrückung
der Cytokininbildung bei Entzündungen
und sind somit zur Prophylaxe und Therapie von Erkrankungen, die
durch Cyclooxygenase-2 und/oder Cytokinine bei Entzündungen
vermittelt werden, wirksam. Zusätzlich
weisen sie die Fähigkeit
auf, die Produktion von Leukotrienen zu hemmen und die Knochenresorption
zu hemmen. Demgemäß können diese
Verbindungen als Analgetika, entzündungshemmende Mittel, Fiebermittel
und/oder antiallergische Mittel dienen. Ferner können die erfindungsgemäßen Verbindungen
zur Behandlung oder Prophylaxe von Erkrankungen dienen, welche eine
Rolle bei der Knochenresorption spielen oder von dieser herrühren, wie etwa
Osteoporose, rheumatische Arthritis und Osteoarthritis. Diese Arten
von Analgetika, entzündungshemmender
Mittel und/oder Fiebermittel wirken nicht nur bei entzündlichen
Erkrankungen, wie etwa Schmerzen, Fieber und Ödemen, sondern auch bei chronischen
entzündlichen
Erkrankungen, wie etwa chronischer rheumatoider Arthritis und Osteoarthritis,
allergischen Entzündungserkrankungen,
Asthma, Blutvergiftung, Psoriase, verschiedenen Autoimmunkrankheiten,
systemischem Lupus erythematosus, Jugenddiabetes, Autoimmun-Darmerkrankungen
(wie etwa Colitis ulcerosa, Morbus Chrohn), viralen Infektionen,
Tumoren und Glomerulonephritis.
-
Die
biologische Aktivität
der erfindungsgemäßen Verbindungen
wird durch die folgenden Experimente veranschaulicht.
-
EXPERIMENT 1
-
Hemmende Wirkung auf Cyclooxygenase-1
von Schafsamenblasen-Mikrosomen (RSVM) und menschliche rekombinante
Cyclooxygenase-2 (In vitro Test)
-
Zur
Herstelllung von Cyclooxygenase-1 (COX-1) Mikrosomen wurden Schafsamenblasen
mit einem Mixer homogenisiert. Zur Herstellung von Cyclooxygenase-2
(COX-2) Mikrosomen wurde ein Expressionsvektor, der das menschliche
COX-2 Gen enthält,
in COS Zellen eingeführt.
Die Zellen wurden mittels Ultraschall homogenisiert, nachdem sie
66 Stunden lang kultiviert wurden. Die Mikrosomen wurden daraufhin
nach herkömmlichen
Verfahren hergestellt.
-
Die
Enzymaktivität
wurde folgendermaßen
nachgewiesen.
-
Das
Nachweisgemisch enthielt 10 μl
COX-1 oder COX-2 Mikrosomen (5 bis 15 μg), 2 μl in Dimethylsulfoxid gelöste Probe,
50 ml 200 μM
Tris (pH 7,6), 10 μl
20 mM reduziertes Glutathion, 10 μl
10 mM Epinephrin und 15,5 μl
destilliertes Wasser. Nach einer Vorinkubation bei 37°C für 15 Minuten
wurden dann dem Gemisch (Endvolumen 100 μl) 2,5 μl 10 μM Arachidonsäure (in Ethanol gelöst) zugesetzt
und bei 37°C
30 Minuten lang inkubiert. Die Endkonzentrationen an Dimethylsulfoxid
und Ethanol betrugen 2% beziehungsweise 2,5%. Dem Reaktionsgemisch
wurden daraufhin 15 μl
eisgekühlte
0,2 M HCl zum Stoppen der Reaktion zugesetzt, und das Gemisch wurde
bei 4°C
5 Minuten abgekühlt.
15 μl einer
0,2 M wässrigen
Lösung
von Natriumhydroxid wurden dem Reaktionsgemisch daraufhin zugesetzt,
um den pH zu neutralisieren. Die Menge an PGE2 im
Reaktionsgemisch wurde unter Verwendung eines im Handel erhältlichen
ELISA Kits (Cayman) gemessen. Der IC50 wurde
von der Regressionslinie errechnet, die durch die Hemmraten der
PGE2 Bildung und die Konzentrationen der
Verbindung bestimmt wurde.
-
Die
Ergebnisse sind in Tabelle 3 dargestellt. TABELLE 3
| Beispiel
Nr. | Hemmwirkung
auf COX-1 [IC50 (μM)] | Hemmwirkung
auf COX-2 [IC50 (μM)] | Selektivität (COX-1/COX-2) |
| 20 | 85 | 0,023 | 3696 |
| 38 | > 100 | 0,023 | > 4348 |
| 52 | > 100 | 0,016 | > 6250 |
| 56 | > 100 | 0,018 | > 5556 |
| 58 | 6,3 | 0,019 | 332 |
| 62 | 1,5 | 0,0097 | 153 |
| 65 | 13 | 0,015 | 867 |
| 73 | 3,0 | 0,025 | 120 |
| 80 | 25 | 0,011 | 2273 |
| 103 | 3,7 | 0,01 | 370 |
| 108 | 6,0 | < 0,01 | > 600 |
| 109 | 3,8 | 0,023 | 165 |
| A | > 100 | > 100 | |
-
-
Bei
diesem Test zeigte die erfindungsgemäße Verbindung exzellente Hemmwirkungen,
die für
Cyclooxygenase-2 selektiv sind.
-
EXPERIMENT 2
-
Hemmwirkung auf die Cytokininproduktion
in menschlichen peripheren Monozyten (in Vitro Test)
-
(1)
Peripheres Blut wurde von gesunden menschlichen Freiwilligen in
Gegenwart von Heparin gesammelt. Nach dem Mischen mit einem gleichen
Volumen Phosphat-gepufferter Saline (PBS, Nissui Pharmaceutical)
wurde das Gemisch auf Ficoll Paque Medium (Pharmacia) in einem Verhältnis von
2:1 ausgebracht und bei 520 × g
bei 25°C
20 Minuten lang zentrifugiert. Nach der Zentrifugation wurde die
Monozytenschicht entfernt und in RPMI 1640 (Nissui Pharmaceutical),
das 10% fötales
Kalbsserum (FCS) enthält,
suspendiert. Die Monozyten wurden einmal in demselben Medium gewaschen,
in eine Plastikpetrischale überführt, mit
menschlichem Plasma vorbehandelt und 2 Stunden in der Gegenwart
von 5% CO2 zur Bindung an die Schale inkubiert. Nach
der Inkubation wurde die Petrischale zweifach mit PBS gewaschen,
um die nicht-gebundenen Zellen zu entfernen. Daraufhin wurde der
Petrischale PBS, der 5% FCS und 0,2% EDTA enthält, zugegeben, und die Schale
wurde ungestört
15 Minuten lang bei 4°C
inkubiert. Die Monozyten wurden durch Pipettierung aus der Schale
entnommen. Die Zellen wurden schließlich in RPMI 1640 bei einer
Konzentration von 1,25 × 105 Zellen/ml suspendiert.
-
(2) Kultur menschlicher Monozyten
-
Eine
40 μl Lösung der
Testverbindung und 40 μl
Lipopolysaccharid (LPS; E. coli, 0,26:B6, Difco), auf eine Endkonzentration
von 10 μg/ml
eingestellt, wurden 320 μl
der Zellsuspension zugefügt.
Das entstandene Gemisch wurde daraufhin 20 Stunden lang in Gegenwart
von 5% CO2 kultiviert, und der Überstand
wurde am Ende der Kultur entfernt, um IL-1β und TNFα nachzuweisen. Die Testverbindung wurde
in Dimethylsulfoxid gelöst
und mit FCS 100-fach verdünnt,
um die 10-fache Endkonzentration zu erhalten (die Endkonzentrationen von
Dimethylsulfoxid und FCS betrugen 0,1% beziehungsweise 10%).
-
(3) Messung von Cytokin im Überstandsmedium
-
Die
Menge an IL-1β wurde
mit einem im Handel erhältlichen
ELISA Kit (Cayman) nach 15- oder 30-facher Verdünnung des Überstandsmediums mit dem ELISA
Puffer gemessen. Die Menge an TNFα wurde
in ähnlicher
Weise mit einem ELISA Kit (Genzyme) nach 2-facher Verdünnung des Überstands
gemessen.
-
Der
IC50 wurde von der Regressionslinie errechnet,
die durch die Hemmraten und die Konzentrationen der Testverbindung
bestimmt wurde. Die Ergebnisse sind in den Tabellen 4 und 5 zusammengefasst.
-
Bei
diesem Test zeigte die erfindungsgemäße Verbindung exzellente Hemmwirkungen
auf die Bildung von Cytokininen (IL-1β und TNFα) bei Entzündungen. TABELLE 4
| Beispiel
Nr. | Hemmung
der IL-1β Produktion
(%) Dosis: 10 μM |
| 7 | 42,6 |
| 41 | 51,2 |
| 90 | 62,2 |
| A | 24,2 |
TABELLE 5
| Beispiel
Nr. | Hemmung
der TNFα Produktion
(%) Dosis: 10 μM |
| 49 | 40,9 |
| 54 | 54,7 |
| 68 | 42,6 |
| 81 | 46,1 |
| 105 | 41,8 |
| 123 | 43,6 |
| A | 13,9 |
-
EXPERIMENT 3
-
Analgetische Wirkung auf von einer Hefeentzündung verursachten
Schmerz in Ratten (Randall-Selitto Verfahren) (in Vivo Test)
-
(1) Testverbindung
-
Die
Verbindung wurde in 0,5% Tragacanth suspendiert und oral in einem
Volumen von 5 ml/kg verabreicht. Der Kontrollgruppe wurden nur 0,5%
Tragacanth als Trägerstoff
verabreicht.
-
(2) Tiere
-
Wistar-Imamichi
Ratten (männlich,
5 Wochen alt, Körpergewichte:
80–100
g) wurden in diesem Test verwendet.
-
(3) Testverfahren
-
Der
Test wurde nach dem Verfahren von Winter und Flataker [J. Pharmacol.
Exp. Ther., 150, 165–171, (1965)]
durchgeführt,
welches eine Abänderung
des ursprünglichen
Verfahrens nach Randall und Selitto [Arch. Int. Pharmacodyn. Ther.
111, 405–419,
(1957)] ist. Die Ratten wurden 16 Stunden vor Verwendung fasten
gelassen. Die Entzündung
wurde durch subkutane Injektion von 0,1 ml einer Suspension von
20% Bierhefe (Sigma) in die rechte hintere Fußsohle des Tiers induziert.
Nach 4,5 Stunden wurde ansteigender Druck auf die entzündete Fußsohle bei
konstanter Geschwindigkeit unter Verwendung eines Analgesy Meter
(Warenzeichen) (Ugo Basile Co.) angelegt. Es wurde der Druck gemessen,
bei dem das Tier eine Quiekreaktion zeigte und als Schmerzgrenze
betrachtet (Einheiten: g). Solchen Ratten, die eine Schmerzgrenze
von weniger als 200 g (durchschnittlich: 60 bis 120 g) zeigten,
wurden die Verbindungen unmittelbar oral verabreicht, und die Schmerzgrenzwerte
wurden 0,5, 1 und 2 Stunden nach der Verabreichung gemessen.
-
Zunächst wurde
der Durchschnitt der Schmerzgrenzwerte zu jedem Zeitpunkt (0,5,
1 und 2 h) in einer Kontrollgruppe errechnet. Wenn eine Schmerzgrenze
den 2-fachen Kontrolldurchschnittswert zum selben Zeitpunkt auch
nur einmal in der mit Medikamenten behandelten Gruppe überschritt,
wurde das Tier als Wirkung zeigend betrachtet. Die Wirkungsgrade
des Medikaments wurden durch das Auswertungsverfahren von Blake [J.
Pharm. Pharmacol. 19, 367–373,
(1967)] geschätzt.
Die Ergebnisse werden in Tabelle 6 gezeigt. TABELLE 6 Analgetische Wirkung auf von einer Hefeentzündung verursachten
Schmerz in Ratten (Randall-Selitto Verfahren)
| Beispiel
Nr. | Wirkungsgrad
(Zahl
der Tiere, bei denen das Medikament wirkte/Zahl der im Test verwendeten
Tiere)
Dosis: 12,5 mg/kg |
| 7 | 5/5 |
| 18 | 5/5 |
| 19 | 5/5 |
| 52 | 5/5 |
| 62 | 5/5 |
| 65 | 5/5 |
| 66 | 5/5 |
| 67 | 5/5 |
| 69 | 5/5 |
| 71 | 5/5 |
| 77 | 5/5 |
| 78 | 5/5 |
| 79 | 5/5 |
| 84 | 5/5 |
| 85 | 5/5 |
| 86 | 5/5 |
| Beispiel
Nr. | Wirkungsgrad
(Zahl
der Tiere, bei denen das Medikament wirkte/Zahl der im Test verwendeten
Tiere)
Dosis: 12,5 mg/kg |
| 87 | 5/5 |
| 88 | 5/5 |
| 97 | 5/5 |
| 100 | 5/5 |
| 101 | 5/5 |
| 129 | 5/5 |
| 130 | 5/5 |
| A | 1/5 |
-
EXPERIMENT 4
-
Carrageenan-induzierter Pfotenödemtest
(In vivo Test)
-
Es
wurden dem Test dieselben Testverbindungen unterworfen wie jene
des Randall-Selitto Tests aus Experiment 3. Wistar-Imamichi Ratten
(männlich,
6 Wochen alt, Körpergewichte:
110–120
g) wurden in diesem Test verwendet.
-
Das
Verfahren von Winter et al. [Proc. Soc. Exp. Biol. Med. 111, 544–547, (1962)]
wurde zur Durchführung
des Tests leicht abgeändert
[Sankyo Annual Research Report 39, 77–111, (1989)]. Die Ratten wurden 16
Stunden vor der Verwendung fasten gelassen. Entzündliche Ödeme wurden durch subkutane
Injektion von 0,05 ml einer 1% Canageenan (Viscarin 402) Lösung in
die rechte hintere Pfote des Tiers induziert. Die Testverbindungen
wurden oral 30 Minuten vor der Injektion von Carrageenan verabreicht.
Das Volumen der rechten hinteren Pfote wurde mit einem Plethysmometer
(Warenzeichen) (Ugo Basile Co.) direkt vor der Verabreichung der
Testverbindung und 3 Stunden nach der Injektion von Canageenan gemessen,
um die Ödemintensität zu bestimmen
[(Volumen des rechten Fußes
nach 3 Stunden/Volumen des rechten Fußes vor der Injektion) – 1]. Der
Hemmgrad (Prozent) für
jede Dosis wurde errechnet und wird in Tabelle 7 gezeigt. TABELLE 7 Hemmwirkung auf Carrageenan-induzierte
Pfotenödeme
in Ratten
| Beispiel
Nr. | Hemmgrad
(%) Dosis: 50 mg/kg |
| 7 | 56 |
| 17 | 67 |
| 18 | 53 |
| 19 | 65 |
| 41 | 60 |
| 52 | 65 |
| 62 | 55 |
| 64 | 60 |
| 67 | 64 |
| 69 | 55 |
| 73 | 72 |
| Beispiel
Nr. | Hemmgrad
(%) Dosis: 50 mg/kg |
| 75 | 57 |
| 76 | 56 |
| 78 | 66 |
| 84 | 66 |
| 85 | 73 |
| 86 | 64 |
| 88 | 61 |
| 90 | 64 |
| 97 | 63 |
| 98 | 55 |
| 99 | 57 |
| 100 | 57 |
| 103 | 56 |
| 104 | 69 |
| 105 | 68 |
| 108 | 58 |
| 109 | 77 |
| 120 | 62 |
| 121 | 59 |
| 129 | 62 |
| 130 | 73 |
| A | 14 |
-
EXPERIMENT 5
-
Verbrühung-induzierter
Schmerztest (In vivo Test)
-
Der
Test wurde nach dem Verfahren von lizuka und Tanaka [Jpn. J. Pharmacol.,
70, 697, (1967)] durchgeführt.
Die Testverbindung wurde auf dieselbe Weise verabreicht wie in Experiment
3. Männliche
Wistar-Imamichi Ratten (4–5
Wochen alt, Körpergewichte:
annähernd
100 g) wurden nach 16-stündigem
Fasten verwendet. Die rechte hintere Pfote des Tieres wurde 6 Sekunden
lang in heißes
Wasser bei 57°C
eingetaucht, um eine Verbrühung
unter Etherbetäubung
zu induzieren. Zwei Stunden später
wurde die verbrühte
Pfote des Tiers durch Eintauchen in heisses Wasser bei 40°C 5 Sekunden
lang gereizt, und das Tier wurde in den Käfig zurückgesetzt.
-
Das
Verhalten des Tieres wurde 30 Sekunden lang beobachtet. Das Anheben
der verbrühten
Pfote oder das Ablecken dieser ohne Kontakt mit dem Metallkäfig wurden
als Schmerzreaktionen erachtet. Die Schmerzreaktionszeit wurde als
Gesamtzeit der Schmerzreaktion während
des 30-sekündigen
Beobachtungszeitraums bestimmt. Nach Auswahl nur solcher Tiere,
welche eine positive Schmerzreaktion zwei Stunden nach der Verbrühungsinduktion
zeigten, wurde den Tieren eine Testverbindung durch orale Verabreichung
gegeben. Die Schmerzreaktionszeit wurde erneut 1 und 2 Stunden nach
der Dosierung gemessen, und der Mittelwert wurde bestimmt. Unter
Verwendung der Mittelwerte wurden die Hemmgrade in Bezug auf die
Kontrollgruppe errechnet.
-
Der
ID50 wurde von der durch die Hemmgrade und
Dosen bestimmten Regressionslinie errechnet.
-
Die
Ergebnisse werden in Tabelle 8 gezeigt. TABELLE 8 Analgetische Wirkung auf Verbrühungs-induzierten
Schmerz bei Ratten
| Beispiel
Nr. | ID50 (mg/kg) |
| 52 | 1,1 |
| 67 | 1,6 |
-
EXPERIMENT 6
-
Fibersenkende Wirkung auf durch Hefe induziertes
Fieber (In vivo Test)
-
Das
Verfahren nach Roszkowski et al. [J. Pharmacol. Exp. Ther. 179,
114, (1971)] wurde zur Durchführung
des Tests leicht verändert.
Die Testverbindung wurde auf dieselbe Weise verabreicht wie in Experiment
3. Im Test wurden männliche
Wistar-Imamichi Ratten (6 Wochen alt, Körpergewichte: annähernd 120
g) verwendet. Hefe (Brauhefe, Sigma) wurde in physiologischer Saline
zu einer Konzentration von 25% suspendiert, in einem Agate-Mörser fein
zerstoßen
und in einem Volumen von 2 ml/Ratte subkutan in den Rücken der Ratten
unter Etherbetäubung
injiziert. Die Ratten wurden nach der Hefeinjektion fasten gelassen.
Am nächsten Tag
(19 Stunden nach der Hefeinjektion) wurde ein Katheter-Thermistor-Thermometer
(Japan Koden, MGA III) ungefähr
5 cm in das Rektum eingeführt,
um die Temperatur der Tiere zu messen. Es wurden solche Tiere ausgewählt und
gruppiert, die Fieber von 1,5°C
oder mehr im Vergleich zu normalen Tieren zeigten, so dass die durchschnittlichen
Fiebertemperaturen jeder Gruppe nahezu gleich waren. Rektale Temperaturen
wurden 1 und 2 Stunden nach der Verabreichung der Testverbindung
gemessen, und die Fiebertemperatur wurde errechnet durch Abzug der
normalen Temperatur gleichzeitig gemessener gesunder Tiere. Der
Hemmgrad der mit der Verbindung behandelten Gruppe in Bezug auf
die Kontrollgruppe wurde unter Verwendung des Durchschnittswerts
bei 1 und 2 Stunden nach der Dosierung errechnet. Die Ergebnisse
werden in Tabelle 9 gezeigt. TABELLE 9 Fibersenkende Wirkung auf durch Hefe induziertes
Fieber (In vivo Test)
| Beispiel
Nr. | Hemmgrad
(%), Dosis: 0,4 mg/kg |
| 52 | 82 |
| 67 | 78 |
| 84 | 64 |
-
EXPERIMENT 7
-
Reizwirkung auf die Magenschleimhaut (In
vivo Test)
-
Die
Experimente wurden nach dem von Jahn und Adrian [Arzneim.-Forsch.
19, 36, (1969)] beschriebenen Verfahren durchgeführt. Männliche Wistar Ratten, die
annähernd
120 g wogen, wurden 16 Stunden vor dem Experiment fasten gelassen.
Die Drogen wurden den Ratten oral verabreicht, wie in Experiment
3 beschrieben. Dreieinhalb Stunden nach der Dosierung wurden die
Tiere unter Etherbetäubung getötet und
die Mägen
in 1% Formalin überführt. Der
Magen wurde durch einen Schnitt entlang der größeren Krümmung geöffnet, und die Zahl und Länge der
Läsionen
wurde unter einem Mikroskop (6,3 × 10) gezählt. Die Geschwürbildung
in jedem Tier wurde nach Hitchens et al. [Pharmacologist 9, 242,
(1967)] ausgewertet. Ein Ereignis wurde als der Anteil an Ratten
mit 4 oder mehr Geschwüren
von mehr als 0,5 mm Länge
bestimmt, und die UD
50 (Dosen, die 50% Ereignisse
hervorrufen) wurden aus dem Ereignis und der Dosis durch das Probit
(= Wahrscheinlichkeitseinheit)-Verfahren errechnet. Die Ergebnisse
werden in Tabelle 10 zusammengefasst. TABELLE 10 Reizwirkung auf die Magenschleimhaut
| Beispiel
Nr. | UD50 (mg/kg) |
| 65 | > 100 |
| 66 | > 100 |
| 67 | > 100 |
| 69 | > 100 |
| 70 | > 100 |
| 71 | > 100 |
| 76 | > 100 |
| 77 | > 100 |
| 78 | > 100 |
| 79 | > 100 |
| 80 | > 100 |
| 84 | > 100 |
| 103 | > 100 |
| 119 | > 100 |
| 121 | > 100 |
-
EXPERIMENT 8
-
Knochenresoptionsnachweis (In vitro Test)
-
Knochenresorptionsnachweise
wurden nach dem Verfahren von Kitamura et al. [Bone 14, 829–834, (1993)]
durchgeführt.
Tibia und Femur, die aus 18 bis 20 Tage alten Mäusen des ICR Stamms entfernt
wurden, wurden mit der Schere zerkleinert und 30 Sekunden lang in
10 ml Kulturmedium (D-MEM mit 10% FCS) gerührt. Die Zellsuspension wurde
2 Minuten stehen gelassen, und der gebildete Überstand wurde 3 Minuten lang
bei 800 Upm abzentrifugiert, um ein Präzipitat von unfraktionierten
Knochenzellen aus Osteoklasten und Preosteoklasten zu erhalten.
Das im Medium resuspendierte Präzipitat
wurde in Gegenwart von 5 × 10–8 M rPTH
(1~34) bei 37°C
in einem 5% CO2-Inkubator 6 Tage lang inkubiert.
Nach der Inkubation wurden die Zellen mit Trypsin-EDTA geerntet,
zweifach mit Medium gewaschen, auf eine Dichte von 5 × 105 Zellen/ml eingestellt und in Platten mit
96 Vertiefungen und 200 μl/Vertiefung
ausgebracht, wobei jede Vertiefung ein Stück Elfenbein (6 mm Durchmesser,
0,15 mm Dicke) enthielt. Die Stücke
wurden in Gegenwart der in Dimethylsulfoxid gelösten Testverbindungen bei 37°C in einem
5% CO2-Inkubator 2 Tage lang inkubiert.
Nach dem Abkratzen der Zellen wurden die Stücke mit saurem Hämatoxilin
10 Minuten lang behandelt, um gebildete Angriffsstellen zu färben, und
mit Wasser gewaschen. Die Anzahl der Angriffsstellen wurde unter
einem Lichtmikroskop gezählt
und die Hemmwirkung der Verbindung auf die Bildung von Angriffsstellen
wurde als Prozentsatz des Kontrollwerts ausgedrückt. In diesem Nachweisverfahren
zeigte die erfindungsgemäße Verbindung
exzellente Hemmungseigenschaften der Knochenresorption.
-
EXPERIMENT 9
-
Wirkungen auf Knochenschwund in ovarektomierten
Ratten (In vivo Test)
-
Acht
Wochen alte weibliche Sprague-Dawley Ratten wurde erworben, und
im Alter von 9 Wochen wurde eine Ovarektomie durchgeführt. Nach
der Operation erhielten die Tiere 2 Wochen lang täglich eine
orale Verabreichung der in 0,5% Tragacanth suspendierten Testverbindung
in einem Volumen von 2 ml/kg. Am Tag nach der letzten Verabreichung
wurden die Tiere eingeschläfert
und die bilateralen Femuren wurden entfernt, um die Knochenmineraliendichte
mittels eines Knochenmineralienanalysegeräts unter Verwendung von Röntgenstrahlung
zu messen. Zum Vergleich erhielten scheinoperierte (Schein) und
ovarektomierte (OVX) Ratten nur 0,5% Tragacanth und wurden derselben
Messung wie die Behandlungsgruppe unterworfen. Die Daten werden
als Mittelwerte +/– S.E.M.
(Standardabweichung) ausgedruckt. Bei diesem Experiment zeigten
die erfindungsgemäßen Verbindungen
eine exzellente Hemmwirkung auf die Abnahme der Knochenmineraliendichte
durch OVX.
-
EXPERIMENT 10
-
Hemmwirkung auf die Bildung von LTB4 von menschlichen peripheren Monozyten (In
vitro Test)
-
(1) Isolierung menschlicher peripherer
Monozyten
-
Die
Isolierung der Monozyten wurde wie in Experiment 2-(1) beschrieben
durchgeführt.
-
(2) Kultur menschlicher Monozyten
-
Die
Zellkultur wurde wie in Experiment 2-(2) beschrieben durchgeführt.
-
(3) Messung des LTB4 Gehalts
im Medium der Monozytenkultur
-
Der Überstand
des Kulturmediums nach Inkubation wurde einem ELISA-Nachweis (Cayman)
unterworfen. Die IC
50 Werte wurden nach
dem "Last-Square" Verfahren aus der
Regressionslinie errechnet, die durch die Hemmgrade und die Dosen
bestimmt wurde. Die Ergebnisse werden in Tabelle 11 gezeigt. TABELLE 11 Hemmwirkung auf die Bildung von LTB
4 von menschlichen peripheren Monozyten
| Beispiel
Nr. | IC50 (μM) |
| 78 | 0,31 |
-
Wie
aus den obigen Experimenten ersichtlich wird, weisen die erfindungsgemäßen Verbindungen
exzellente analgetische, entzündungshemmende
und fiebersenkende Wirkungen auf und mindern ebenfalls die Knochenresorption.
Sie können
daher zur Therapie bei Mensch und Tier eingesetzt werden.
-
Die
erfindungsgemäßen 1,2-Diphenylpyrrolderivate
können
in jeder beliebigen herkömmlichen
Formulierung verabreicht werden, beispielsweise in Form von Tabletten,
Kapseln, Granula, Pulvern oder Sirups, oder sie können parenteral
verabreicht werden durch Injektion oder als Zäpfchen, Salben, etc. Diese
phramazeutischen Formulierungen können durch Mischen der erfindungsgemäßen Verbindungen
mit herkömmlichen
Zusatzstoffen, wie etwa gewöhnlichen
Trägerstoffen,
Bindemitteln, Zersetzungsmitteln, Gleitmitteln, Stabilisatoren,
Corrigentien unter Verwendung bekannter Verfahren hergestellt werden.
-
Die
Dosierung der erfindungsgemäßen Verbindung
hängt vom
Zustand, vom Alter und vom Körpergewicht
des Patienten ab, als auch vom Verabreichungsweg, der Art der Erkrankung
und weiteren Faktoren, die erfindungsgemäßen Verbindungen können jedoch
für gewöhnlich in
einer täglichen
Dosierung von 0,01 bis 50 mg/kg Körpergewicht, vorzugsweise von
0,1 bis 10 mg/kg im Fall eines Erwachsenen, entweder als Einzeldosierung
oder in Teildosierungen verabreicht werden.
-
Die
Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen
wird durch die folgenden nicht einschränkenden Beispiele weiter veranschaulicht.
-
BEISPIEL 1
-
1-(4-Methoxyphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1–33)
-
1(i) 4-Methoxy-N-(4-methylsulfonylbenziliden)anilin
-
1,00
g (5,4 mmol) 4-Methylsulphonylbenzaldehyd und 0,67 g (5,4 mmol)
4-Methoxyanilin wurden in 15 ml Ethanol gelöst, und die Lösung wurde
im Rückfluss
1 Stunde lang erhitzt. Nach dieser Zeit wurde die Reaktionslösung auf
Raumtemperatur abgekühlt,
und die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrierung gesammelt
und mit Ethanol gewaschen, wobei 1,48 g (Ausbeute 95%) der Titelverbindung
als leicht gelbe prismatische Kristalle erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 8,57 (1H, Singlet);
- 8,11–8,01
(4H, Multiplet);
- 7,33–7,26
(2H, Multiplet);
- 6,99–6,93
(2H, Multiplet);
- 3,85 (3H, Singlet);
- 3,09 (3H, Singlet).
-
1(ii) α-(4-Methoxyanilino)-α-(4-methylsulfonylphenyl)acetonitril
-
1,48
g (5,1 mmol) 4-Methoxy-N-(4-methylsulfonylbenzyliden)anilin [hergestellt
wie in Schritt (i) oben beschrieben] wurden in 15 ml wasserfreiem
Tetrahydrofuran suspendiert, und 0,80 ml (6,0 mmol) 95% Trimethylsilylcyanid
sowie 0,85 g (6,0 mmol) Zinkchlorid wurden der entstandenen Suspension
bei 0°C
unter Rühren zugegeben.
Die Temperatur des Reaktionsgemischs wurde daraufhin auf Raumtemperatur
abgekühlt,
und das Gemisch wurde über
Nacht gerührt.
Anschließend
wurde Wasser hinzugefügt,
und das Gemisch wurde mit Ethylacetat extrahiert. Der organische
Extrakt wurde mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Natriumsulfat
getrocknet, worauf er durch Eindampfen unter vermindertem Druck
eingeengt wurde, und die ausgefallenen Kristalle wurden durch Filtrierung
gesammelt, wobei 1,05 g (Ausbeute 65%) der Titelverbindung als leicht gelbes
Pulver erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 8,04 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,84 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,84 (4H, Singlet);
- 6,45 (1H, Doublet; J = 10 Hz);
- 6,10 (1H, Doublet, J = 10 Hz);
- 3,67 (3H, Singlet);
- 3,25 (3H, Singlet).
-
1(iii) 1-(4-Methoxyphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
1,00
g (3,2 mmol) α-(4-methoxyanilino)-α-(4-methylsulfonalphenyl)-acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] wurden in 15
ml wasserfreiem Tetrahydrofuran suspendiert, und es wurden der entstandenen
Suspension 0,24 ml (3,5 mmol) Acrolein zugegeben. 3,2 ml (3,2 mmol)
einer 1,0 M Lithiumbis(trimethylsilyl)amidlösung in Tetrahydrofuran wurden
dem Gemisch daraufhin tropfenweise unter Rühren bei –60°C bis –65°C hinzugefügt. Das Gemisch wurde bei derselben
Temperatur 1 Stunde lang gerührt,
und danach wurde das Gemisch auf Raumtemperatur gebracht, und das
Gemisch weitere 1,5 Stunden lang gerührt. Anschließend wurde
der Reaktionslösung
eine gesättigte
wässrige
Ammoniumchloridlösung
zugegeben, und das Gemisch wurde mit Ethylacetat extrahiert. Der
organische Extrakt wurde mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet. Das Lösemittel
wurde daraufhin durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt,
und der Rückstand
wurde 1 Stunde lang bei 200°C
erhitzt. Er wurde anschließend
auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgebracht
und mit einem 1:9 Volumengemisch von Hexan und Methylenchlorid eluiert,
wobei 0,32 g (Ausbeute 31%) der Titelverbindung als blassgelbes,
bei 148–149°C schmelzendes
Pulver, erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,74 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,27 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,13–7,07
(2H, Multiplet);
- 6,95–6,85
(3H, Multiplet);
- 6,58–6,57
(1H, Multiplet);
- 6,39–6,36
(1H, Multiplet);
- 3,84 (3H, Singlet);
- 3,04 (3H, Singlet).
-
BEISPIEL 2
-
1-(4-Chlorphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-35)
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in den drei Schritten aus Beispiel 1(i), 1(ii)
und 1(iii) beschriebenen ähnelt,
allerdings unter Verwendung von 4-Chloranilin anstelle von 4-Methoxyanilin
als Ausgangsmaterial, wurde die Titelverbindung als blassgelbes,
bei 184–188°C schmelzendes
Pulver erhalten. Die Ausbeute der Verbindung (blassgelbe, prismatische
Kristalle) betrug im ersten Schritt 94%, im zweiten Schritt (weißes Pulver)
93% und im dritten Schritt 42%.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,78 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,37–7,26
(4H, Multiplet);
- 7,13–7,09
(2H, Multiplet);
- 6,97 (1H, Singlet);
- 6,58–6,57
(1H, Multiplet);
- 6,42–6,39
(1H, Multiplet);
- 3,05 (3H, Singlet).
-
BEISPIEL 3
-
1-(4-Trifluormethylphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-45)
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in den drei Schritten aus Beispiel 1(i), 1(ii)
und 1(iii) beschriebenen ähnelt,
allerdings unter Verwendung von 4-Trifluormethylanilin anstelle
von 4-Methoxyanilin als Ausgangsmaterial, wurde die Titelverbindung
als weißes,
bei 187–190°C schmelzendes
Pulver erhalten. Die Ausbeute der Verbindung (blassgelbe, prismatische
Kristalle) betrug im ersten Schritt 64%, im zweiten Schritt (weißes Pulver)
95% und im dritten Schritt 47%.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,80 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,64 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,28 (4H, Doublet, J = 10 Hz);
- 7,02 (1H, Singlet);
- 6,61–6,60
(1H, Multiplet);
- 6,46–6,43
(1H, Multiplet);
- 3,06 (3H, Singlet).
-
BEISPIEL 4
-
1-(4-Trifluormethoxyphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-46)
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in den drei Schritten aus Beispiel 1(i), 1(ii)
und 1(iii) beschriebenen ähnelt,
allerdings unter Verwendung von 4-Trifluormethoxyanilin anstelle
von 4-Methoxyanilin
als Ausgangsmaterial, wurde die Titelverbindung als weißes, bei
150–152°C schmelzendes
Pulver erhalten. Die Ausbeute der Verbindung (blassgelbe, prismatische
Kristalle) betrug im ersten Schritt 59%, im zweiten Schritt (weißes Pulver)
97% und im dritten Schritt 52%.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,78 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,29–7,18
(6H, Multiplet);
- 6,98 (1H, Singlet);
- 6,59–6,58
(1H, Multiplet);
- 6,43–6,41
(1H, Multiplet);
- 3,05 (3H, Singlet).
-
BEISPIEL 5
-
1-(3-Chlor-4-fluorphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-39)
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in den drei Schritten aus Beispiel 1(i), 1(ii)
und 1(iii) beschriebenen ähnelt,
allerdings unter Verwendung von 3-Chlor-4-fluoranilin anstelle von
4-Methoxyanilin als Ausgangsmaterial, wurde die Titelverbindung
als blassgelbes, bei 146–149°C schmelzendes
Pulver erhalten. Die Ausbeute der Verbindung (weißes Pulver)
betrug im ersten Schritt 93%, im zweiten Schritt (weißes Pulver)
96% und im dritten Schritt 39%.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,80 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,33–6,95
(6H, Multiplet);
- 6,57 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 6,41–6,39
(1H, Multiplet);
- 3,05 (3H, Singlet).
-
BEISPIEL 6
-
1-(3,4-Difluorphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-51)
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in den drei Schritten aus Beispiel 1(i), 1(ii)
und 1(iii) beschriebenen ähnelt,
allerdings unter Verwendung von 3,4-Difluoranilin anstelle von 4-Methoxyanilin
als Ausgangsmaterial, wurde die Titelverbindung als blassgelbes,
bei 137–139°C schmelzendes
Pulver erhalten. Die Ausbeute der Verbindung (blassgelbe, prismatische
Kristalle) betrug im ersten Schritt 66%, im zweiten Schritt (weißes Pulver)
92% und im dritten Schritt 46%.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,80 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,28 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,22–6,87
(6H, Multiplet);
- 6,58–6,56
(1H, Multiplet);
- 6,42–6,39
(1H, Multiplet);
- 3,06 (3H, Singlet).
-
BEISPIEL 7
-
1-(2,4-Difluorphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-53)
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in den drei Schritten aus Beispiel 1(i), 1(ii)
und 1(iii) beschriebenen ähnelt,
allerdings unter Verwendung von 2,4-Difluoranilin anstelle von 4-Methoxyanilin
als Ausgangsmaterial, wurde die Titelverbindung als weißes, bei
122–125°C schmelzendes
Pulver erhalten. Die Ausbeute der Verbindung (weißes Pulver)
betrug im ersten Schritt 79%, im zweiten Schritt (weißes Pulver)
97% und im dritten Schritt 10%.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,77 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,30–7,19
(3H, Multiplet);
- 6,95–6,89
(3H, Multiplet);
- 6,60–6,59
(1H, Multiplet);
- 6,45–6,42
(1H, Multiplet);
- 3,04 (3H, Singlet).
-
BEISPIEL 8
-
1-(3,4-Dimethylphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-55)
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in den drei Schritten aus Beispiel 1(i), 1(ii)
und 1(iii) beschriebenen ähnelt,
allerdings unter Verwendung von 3,4-Dimethylanilin anstelle von
4-Methoxyanilin als Ausgangsmaterial, wurde die Titelverbindung
als weißes,
bei 134–137°C schmelzendes
Pulver erhalten. Die Ausbeute der Verbindung (gelbe, prismatische
Kristalle) betrug im ersten Schritt 95%, im zweiten Schritt (weißes Pulver) 96%
und im dritten Schritt 23%.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,74 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,29 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,10–6,82
(4H, Multiplet);
- 6,57–6,55
(1H, Multiplet);
- 6,38–6,36
(1H, Multiplet);
- 3,03 (3H, Singlet);
- 2,29 (3H, Singlet);
- 2,24 (3H, Singlet).
-
BEISPIEL 9
-
1-(4-Methylphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-37)
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in den drei Schritten aus Beispiel 1(i), 1(ii)
und 1(iii) beschriebenen ähnelt,
allerdings unter Verwendung von 4-Methylanilin anstelle von 4-Methoxyanilin
als Ausgangsmaterial, wurde die Titelverbindung als blassgelbes,
bei 112–114°C schmelzendes
Pulver erhalten. Die Ausbeute der Verbindung (weißes Pulver)
betrug im ersten Schritt 97%, im zweiten Schritt (weißes Pulver)
98% und im dritten Schritt 19%.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,74 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,28 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,16 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,05 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,97 (1H, Multiplet);
- 6,57–6,56
(1H, Multiplet);
- 6,39–6,37
(1H, Multiplet);
- 3,03 (3H, Singlet);
- 2,39 (3H, Singlet).
-
BEISPIEL 10
-
1-(3,4-Dichlorphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-57)
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in den drei Schritten aus Beispiel 1(i), 1(ii)
und 1(iii) beschriebenen ähnelt,
allerdings unter Verwendung von 3,4-Dichloranilin anstelle von 4-Methoxyanilin
als Ausgangsmaterial, wurde die Titelverbindung als weißes, bei
139–142°C schmelzendes
Pulver erhalten. Die Ausbeute der Verbindung (weißes Pulver)
betrug im ersten Schritt 91%, im zweiten Schritt (weißes Pulver)
93% und im dritten Schritt 41%.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,83 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,43–7,26
(4H, Multiplet);
- 6,96–6,91
(4H, Multiplet);
- 6,58–6,57
(1H, Multiplet);
- 6,43–6,41
(1H, Multiplet);
- 3,06 (3H, Singlet).
-
BEISPIEL 11
-
1-(3,4-Methylendioxyphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-41)
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in den drei Schritten aus Beispiel 1(i), 1(ii)
und 1(iii) beschriebenen ähnelt,
allerdings unter Verwendung von 3,4-Methylendioxyanilin anstelle
von 4-Methoxyanilin
als Ausgangsmaterial, wurde die Titelverbindung als blassgelbes,
bei 172–175°C schmelzendes
Pulver erhalten. Die Ausbeute der Verbindung (blassgelbes Pulver)
betrug im ersten Schritt 95%, im zweiten Schritt (graues Pulver) 91%
und im dritten Schritt 29%.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,77 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,31 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,93 (1H, Singlet);
- 6,78 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,66 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,55 (1H, Singlet);
- 6,37–6,35
(1H, Multiplet);
- 6,03 (2H, Singlet);
- 3,05 (3H, Singlet).
-
BEISPIEL 12
-
1-(4-Methoxyphenyl)-4-methyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-34)
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Methacrolein anstelle von Acrolein, wurde die
Titelverbindung als blassgelbes, bei 154–160°C schmelzendes Pulver (Ausbeute
21%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,72 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,25 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,09–7,03
(2H, Multiplet);
- 6,89–6,84
(2H, Multiplet);
- 6,73 (1H, Singlet);
- 6,41 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 3,83 (3H Singlet);
- 3,03 (3H, Singlet);
- 2,18 (3H, Singlet).
-
BEISPIEL 13
-
2-(4-Fluorphenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-62)
-
13(i) N-(4-Fluorbenzyliden)-4-sulfamoylanilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Fluorbenzaldehyd und 4-Sulfamoylanilin als
Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als weißes Pulver
(Ausbeute 63%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Aceton) δ ppm:
-
- 8,64 (1H, Singlet);
- 8,12–8,03
(2H, Multiplet);
- 7,93 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,40–7,28
(4H, Multiplet);
- 6,57 (2H, Singlet).
-
13(ii) α-(4-Fluorphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von N-(4-Fluorbenzyliden)-4-sulfamoylanilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als weißes Pulver
(Ausbeute 95%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,75 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,66–7,55
(2H, Multiplet);
- 7,20–7,10
(2H, Multiplet);
- 6,81 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,71 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,35 (2H, Singlet);
- 5,61 (1H, Doublet, J = 8 Hz).
-
13(iii) 2-(4-Fluorphenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(4-Fluorphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Acrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als braunes,
bei 198–199°C schmelzendes Pulver
(Ausbeute 11%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,88 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,26 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,14–7,04
(2H, Multiplet);
- 7,00–6,90
(3H, Multiplet);
- 6,95–6,87
(2H, Multiplet);
- 4,87 (2H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 316 [M+].
-
BEISPIEL 14
-
2-(4-Fluorphenyl)-3-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-64)
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 13(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Crotonaldehyd anstelle von Acrolein, wurde
die Titelverbindung als weißes,
bei 187–188°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 19%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,81 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,15 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,10–6,95
(2H, Multiplet);
- 6,90 (2H, Doublet, J = 3 Hz);
- 6,29 (2H, Doublet, J = 3 Hz);
- 4,78 (2H, Singlet);
- 2,14 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 330 [M+].
-
BEISPIEL 15
-
2-(4-Fluorphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-63)
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 13(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Methacrolein anstelle von Acrolein, wurde die
Titelverbindung als blassgelbes, bei 168–170°C schmelzendes Pulver (Ausbeute
24%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,85 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,21 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,12–7,03
(2H, Multiplet);
- 7,00–6,89
(2H, Multiplet);
- 6,74 (1H, Singlet);
- 6,27 (1H, Singlet);
- 4,82 (2H, Singlet);
- 2,18 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 330 [M+].
-
BEISPIEL 16
-
2-(4-Methylphenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-87)
-
16(i) N-(4-Methylbenzyliden)-4-sulfamoylanilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Methylbenzaldehyd und 4-Sulfamoylanilin als
Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als weißes Pulver
(Ausbeute 91%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 8,60 (1H, Singlet);
- 7,90–7,81
(4H, Multiplet);
- 7,42–7,32
(4H, Multiplet);
- 2,40 (3H, Singlet).
-
16(ii) α-(4-Methylphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von N-(4-Methylbenzyliden)-4-sulfamoylanilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als weißes Pulver
(Ausbeute 94%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,70 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,48 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,26 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,68 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,84 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,72 (2H, Singlet);
- 5,67 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 2,38 (3H, Singlet).
-
16(iii) 2-(4-Methylphenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(4-Methylphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Acrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als braunes,
bei 183–184°C schmelzendes Pulver
(Ausbeute 13%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,87 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,28 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,09–6,98
(4H, Multiplet);
- 6,96–6,93
(1H, Multiplet);
- 6,44–6,38
(2H, Multiplet);
- 4,81 (2H, Singlet);
- 2,33 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 313 [(M + H)+].
-
BEISPIEL 17
-
2-Methyl-2-(4-methylphenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-88)
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 16(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung Crotonaldehyd anstelle von Acrolein, wurde die
Titelverbindung als braunes, amorphes Material (Ausbeute 33%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,79 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,16 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,09 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,97 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,89 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 6,28 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 4,83 (2H, Singlet);
- 2,34 (3H, Singlet);
- 2,15 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 326 [M+].
-
BEISPIEL 18
-
4-Methyl-2-(4-methylphenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrol
-
(Verbindung Nr. 2-89)
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 16(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung Methacrolein anstelle von Acrolein als Ausgangsmaterial,
wurde die Titelverbindung als blassbraunes, bei 175–176°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 5%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,84 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,23 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,08–6,97
(4H, Multiplet);
- 6,73 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 6,27 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 4,79 (2H, Singlet);
- 2,32 (2H, Singlet);
- 2,18 (2H, Singlet).
-
BEISPIEL 19
-
1-(4-Fluorphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-73)
-
19(i) 4-Fluor-N-(4-sulfamoylbenzyliden)anilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Sulfamoylbenzaldehyd und 4-Fluoranilin als
Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als weiße, prismatische
Kristalle (Ausbeute 25%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 8,74 (1H, Singlet);
- 8,11 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,96 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,50 (2H, Singlet);
- 7,43–7,25
(4H, Multiplet).
-
19(ii) α-(4-Fluoranilino)-α-(4-sulfamoylphenyl)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Fluor-N-(4-sulfamoylbenzyliden)anilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als leicht gelbes
Pulver (Ausbeute 83%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,93 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,76 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,45 (2H, Singlet);
- 7,05 (2H, Triplet, J = 9 Hz);
- 6,73–6,85
(3H, Multiplet);
- 6,12 (1H, Doublet, J = 10 Hz).
- Massenspektrum (EI) m/z: 279 [M+].
-
19(iii) 1-(4-Fluorphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(4-Fluoranilino)-α-(4-sulfamoylphenyl)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Acrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als weißes, bei
160–161°C schmelzendes Pulver
(Ausbeute 48%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,67 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,32–7,22
(8H, Multiplet);
- 7,14 (1H, Triplet, J = 2 Hz);
- 6,59 (1H, Doublet von Doublets, J = 4 & 2 Hz);
- 6,36 (1H, Triplet, J = 3 Hz).
- Massenspektrum (EI) m/z: 316 [M+].
-
BEISPIEL 20
-
1-(4-Fluorphenyl)-4-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-74)
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 19(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung Methacrolein anstelle von Acrolein, wurde die Titelverbindung
als weißes,
bei 126–127°C schmelzendes Pulver
(Ausbeute 62%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,87 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,39–7,17
(6H, Multiplet);
- 6,87 (1H, Singlet);
- 6,53 (1H, Singlet);
- 4,93 (2H, Singlet);
- 2,31 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 330 [M+].
-
BEISPIEL 21
-
2-(4-Fluorphenyl)-3-methyl-1-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-8)
-
21(i) N-(4-Fluorbenzyliden)-4-methylthioanilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Fluorbenzaldehyd und 4-Methylthioanilin als
Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbe, nadelartige
Kristalle (Ausbeute 87%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 8,43 (1H, Singlet);
- 7,94–7,86
(2H, Multiplet);
- 7,33–7,27
(2H, Multiplet);
- 7,21–7,12
(4H, Multiplet);
- 2,52 (3H, Singlet).
-
21(ii) α-(4-Fluorphenyl)-α-(4-methylthioanilino)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von N-(4-Fluorbenzyliden)-4-methylthioanilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbes
Pulver (Ausbeute 96%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,63–7,54
(2H, Multiplet);
- 7,27 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,21–7,12
(2H, Multiplet);
- 6,73 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 5,40 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 4,01 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 2,45 (3H, Singlet).
-
21(iii) 2-(4-Fluorphenyl)-3-methyl-1-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
Eine
Lösung
von 2,00 g (7,3 mmol) α-(4-Fluorphenyl)-α-(4-methylthioanilino)acetonitril
[wie in Schritt (ii) oben beschrieben hergestellt] in 15 ml Tetrahydrofuran
wurde unter einem Stickstoffstrom auf –78°C abgekühlt, und 0,67 ml (8,1 mmol)
Crotonaldehyd wurden zu der entstehenden Lösung hinzugefügt. Dem
Gemisch wurden daraufhin 8,10 ml (8,1 mmol) einer 1,0 M Lithiumbis(trimethylsilyl)amid-Lösung tropfenweise
zugegeben, und das entstandene Gemisch wurde bei –78°C gerührt, worauf
das Gemisch über
Nacht gerührt
wurde, wobei die Temperatur natürlicherweise
ansteigen durfte. Das Tetrahydrofuran wurde dann durch Destillation unter
vermindertem Druck entfernt, uns es wurde dem Rückstand Ethylacetat zugefügt. Das
entstandene Gemisch wurde mit einer gesättigten wäßrigen Ammoniumchloridlösung, mit
Wasser und mit einer gesättigten wäßrigen Natriumchloridlösung in
dieser Reihenfolge gewaschen. Die organische Schicht wurde abgetrennt und über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet, worauf das Lösemittel durch Destillation
unter vermindertem Druck entfernt wurde. Der entstandene Rückstand
wurde in 20 ml Dichlorethan aufgenommen, und es wurden der entstandenen
Lösung
3,98 g (16,2 mmol) 70% m-Chlorperbenzoesäure in mehreren
Portionen unter Kühlung
zugegeben. Das Gemisch wurde daraufhin unter Eiskühlung 30
Minuten lang gerührt.
Anschließend
wurde das Reaktionsgemisch mit Methylenchlorid verdünnt und
daraufhin mit einer wäßrigen 10%
w/v Natriumthiosulfat-Lösung
und mit einer gesättigten
wässrigen
Lösung
von Natriumhydrogencarbonat jeweils zweifach in dieser Reihenfolge
gewaschen. Danach wurde die organische Schicht abgetrennt und über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet. Daraufhin wurde das Lösemittel
durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt. Der Rückstand
wurde 2 Stunden lang bei 150°C
erhitzt, worauf er auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgetragen
und unter Verwendung von einem 2:1 Volumengemisch von Hexan und
Ethylacetat als Eluenten eluiert wurde, wobei 0,36 g (Ausbeute 15%)
der Titelverbindung als weißes,
bei 157–158°C schmelzendes
Pulver erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,83 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,20 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,10–6,95
(4H, Multiplet);
- 6,91 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 6,30 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 3,06 (3H, Singlet);
- 2,14 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 329 [M+].
-
BEISPIEL 22
-
2-(4-Fluorphenyl)-1-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-3)
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 21(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Acrolein anstelle von Crotonaldehyd, wurde
die Titelverbindung als weißes,
bei 195–196°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 7%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,90 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,31 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,13–7,05
(2H, Multiplet);
- 7,01–6,92
(3H, Multiplet);
- 6,46–6,40
(2H, Multiplet);
- 3,08 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 315 [M+].
-
BEISPIEL 23
-
2-(4-Fluorphenyl)-4-methyl-1-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-11)
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 21(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Methacrolein anstelle von Crotonaldehyd, wurde
die Titelverbindung als weißes,
bei 151–154°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 36%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,87 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,26 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,12–7,03
(2H, Multiplet);
- 7,00–6,92
(2H, Multiplet);
- 6,76 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 6,28 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 3,08 (3H, Singlet);
- 2,18 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 329 [M+].
-
BEISPIEL 24
-
3-Ethyl-2-(4-fluorphenyl)-1-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-9)
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 21(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 2-Pentenal anstelle von Crotonaldehyd, wurde
die Titelverbindung als weißes,
bei 107–108°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 15%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,82 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,21–6,93
(7H, Multiplet);
- 6,36 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 3,05 (3H, Singlet);
- 2,50 (2H, Quartet, J = 8 Hz);
- 1,19 (3H, Triplet, J = 8 Hz).
- Massenspektrum (EI) m/z: 343 [M+].
-
BEISPIEL 25
-
2-(4-Fluorphenyl)-1-(4-methylsulfonylphenyl)-3-propylpyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-10)
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 21(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 2-Hexenal anstelle von Crotonaldehyd, wurde
die Titelverbindung als weiße,
prismatische, bei 116–117°C schmelzende
Kristalle (Ausbeute 20%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,82 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,19 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,06–6,92
(5H, Multiplet);
- 6,33 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 3,05 (3H, Singlet),
- 2,44 (2H, Triplet, J = 8 Hz);
- 1,63–1,56
(2H, Multiplet);
- 0,92 (3H, Triplet, J = 7 Hz).
- Massenspektrum (EI) m/z: 357 [M+].
-
BEISPIEL 26
-
2-(4-Chlorphenyl)-1-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-23)
-
26(i) N-(4-Chlorbenzyliden)4-methylthioanilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Chlorbenzaldehyd und 4-Methylthioanilin als
Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbe, nadelartige
Kristalle (Ausbeute 94%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 8,43 (1H, Singlet);
- 7,83 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,45 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,30 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,18 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 2,51 (3H, Singlet).
-
26(ii) α-(4-Chlorphenyl)-α-(4-methylthioanilino)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von N-(4-Chlorbenzyliden)-4-methylthioanilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbes
Pulver (Ausbeute 84%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,55 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,44 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,27 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,72 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 5,40 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 4,02 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 2,45 (3H, Singlet).
-
26(iii) 2-(4-Chlorphenyl)-1-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 21(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(4-Chlorphenyl)-α-(4-methylthioanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Acrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als orangefarbenes,
bei 203–205°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 32%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,91 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,32 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,23 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,05 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,00–6,97
(1H, Multiplet);
- 6,48–6,45
(1H, Multiplet);
- 6,44–6,40
(1H, Multiplet);
- 3,09 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 331 [M+].
-
BEISPIEL 27
-
2-(4-Chlorphenyl)-3-methyl-1-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-24)
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 26(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Crotonaldehyd anstelle von Acrolein, wurde
die Titelverbindung als blassgelbes, bei 173–174°C schmelzendes Pulver (Ausbeute
21%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,84 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,27 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,21 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,01 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,92 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 6,30 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 3,07 (3H, Singlet);
- 2,15 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 345 [M+].
-
BEISPIEL 28
-
2-(4-Methoxyphenyl)-1-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-20)
-
28(i) N-(4-Methoxybenzyliden)-4-methylthioanilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Methoxybenzaldehyd und 4-Methylthioanilin
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als leicht gelbes
Pulver (Ausbeute 100%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 8,39 (1H, Singlet);
- 7,84 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,29 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,16 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,98 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 3,88 (3H, Singlet);
- 2,51 (3H, Singlet).
-
28(ii) α-(4-Methoxyphenyl)-α-(4-methylthioanilino)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von N-(4-Methoxybenzyliden)-4-methylthioanilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassbraunes
Pulver (Ausbeute 92%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,47 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,27 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,97 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,73 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 5,34 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 3,97 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 3,84 (3H, Singlet);
- 2,45 (3H, Singlet).
-
28(iii) 2-(4-Methoxyphenyl)-1-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 21(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(4-Methoxyphenyl)-α-(4-methylthioanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Acrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als weißes, bei
183–184°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 9%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,88 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,32 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,05 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,98–7,93
(1H, Multiplet);
- 6,80 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,43–6,37
(2H, Multiplet);
- 3,80 (3H, Singlet);
- 3,08 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 327 [M+].
-
BEISPIEL 29
-
2-(4-Methylphenyl)-1-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-25)
-
29(i) N-(4-Methylbenzyliden)-4-methylthioanilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Methylbenzaldehyd und 4-Methylthioanilin
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als leicht gelbes
Pulver (Ausbeute 96%) erhalten.
Massenspektrum (EI) m/z: 241
[M+].
-
29(ii) α-(4-Methylphenyl)-α-(4-methylthioanilino)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von N-(4-Methylbenzyliden)-4-methylthioanilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbes
Pulver (Ausbeute 73%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,47 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,27 (4H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,73 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 5,36 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 3,99 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 2,44 (3H, Singlet);
- 2,40 (3H, Singlet).
-
29(iii) 2-(4-Methylphenyl)-1-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 21(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(4-Methylphenyl)-α-(4-methylthioanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Acrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als gelbes, bei
186–187°C schmelzendes Pulver
(Ausbeute 16%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,88 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,32 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,10–6,94
(5H, Multiplet);
- 6,45–6,39
(2H, Multiplet);
- 3,08 (3H, Singlet);
- 2,33 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 311 [M+].
-
BEISPIEL 30
-
2-(4-Methoxyphenyl)-3-methyl-1-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-21)
-
30(i) α-(4-Methoxyphenyl)-α-(4-methylsulfonylanilino)acetonitril
-
6,41
g (20,3 mmol) α-(4-Methoxyphenyl)-α-(4-methylthioanilino)acetonitril
[wie in Beispiel 28(ii) beschrieben hergestellt] wurden in 160 ml
Dichlorethan gelöst,
und es wurden der entstandenen Lösung
12,23 g (49,8 mmol) 70% m-Chlorperbenzoesäure in mehreren
Portionen unter Eiskühlung
zugegeben. Das Gemisch wurde dann 30 Minuten lang geführt, worauf
das Reaktionsgemisch mit Methylenchlorid verdünnt wurde und anschließend einmal
mit 10% w/v einer wässrigen
Lösung
von Natriumthiosulfat und einmal mit einer gesättigten wässrigen Lösung von Natriumhydrogencarbonat
in dieser Reihenfolge gewaschen; die zwei Waschschritte wurden dann
in derselben Reihenfolge wiederholt. Die organische Phase wurde
abgetrennt und über
wassersfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, und das Lösemittel
wurde daraufhin durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt.
Der entstandene Rückstand
wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgetragen
und mit einem 1:2 Volumengemisch von Ethylacetat und Hexan eluiert,
wobei 3,65 g der Titelverbindung als blassgelbes Pulver (Ausbeute
51%) erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,83 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,50 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,99 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,83 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 5,43 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 4,56 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 3,85 (3H, Singlet);
- 3,03 (3H, Singlet).
-
30(ii) 2-(4-Methoxyphenyl)-3-methyl-1-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(4-Methoxyphenyl)-α-(4-methylsulfonylanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Crotonaldehyd
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als orangefarbenes,
bei 131–132°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 40%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,81 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,21 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,01 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,89 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 6,84 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 6,29 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 3,81 (3H, Singlet);
- 3,05 (3H, Singlet);
- 2,14 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 341 [M+].
-
BEISPIEL 31
-
3-Methyl-2-(4-methylphenyl)-1-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-26)
-
31(i) α-(4-Methylphenyl)-α-(4-methylsulfonylanilino)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 30(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(4-Methylphenyl)-α-(4-methylthioanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Beispiel 29(ii) beschrieben] und m-Chlorperbenzoesäure als Ausgangsmaterialien,
wurde die Titelverbindung als weißes Pulver (Ausbeute 93%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,83 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,47 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,30 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,84 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 5,45 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 4,55 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 3,03 (3H, Singlet);
- 2,41 (3H, Singlet).
-
31(ii) 3-Methyl-2-(4-methylphenyl)-1-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(4-Methylphenyl)-α-(4-methylsulfonylanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Crotonaldehyd
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassbraunes,
bei 158–160°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 46%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,81 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,21 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,10 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,97 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,90 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 6,29 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 3,05 (3H, Singlet);
- 2,35 (3H, Singlet);
- 2,15 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (FAB) m/z: 326 [(M + H)+]
- "FAB" bedeutet "Fast Atom Bombardment".
-
BEISPIEL 32
-
2-(4-Difluormethoxyphenyl)-3-methyl-1-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
(Verbindung Nr. 2-37)
-
32(i) α-(4-Difluormethoxyphenyl)-α-(4-methylthioanilino)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Difluormethoxybenzaldehyd und 4-Methylthioanilin
als Ausgangsmaterialien, wurde N-(4-Difluormethoxybenzyliden)-4-methylthioanilin
mit einer Ausbeute von 91% erhalten. Diese Anilinverbindung und
Trimethylsilylcyanid wurden darauhin in ähnlicher Weise wie in Beispiel
1(ii) beschrieben umgesetzt, wobei die Titelverbindung als leicht
gelbes Pulver (Ausbeute 80%) erhalten wurde.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,61 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,27 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,22 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,73 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,56 (1H, Triplet, J = 73 Hz);
- 5,41 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 4,01 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 2,45 (3H, Singlet).
-
32(ii) α-(4-Difluormethoxyphenyl)-α-(4-methylsulfonylanilino)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 30(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(4-Difluormethoxyphenyl)-α-(4-methylthioanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und m-Chlorperbenzoesäure als Ausgangsmaterialien,
wurde die Titelverbindung als blassgelbes Pulver (Ausbeute 89%)
erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,84 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,61 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,25 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,84 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,57 (1H, Doublet, J = 73 Hz);
- 5,51 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 4,60 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 3,03 (3H, Singlet).
-
32(iii) 2-(4-Difluormethoxyphenyl)-3-methyl-1-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(4-Difluormethoxyphenyl)-α-(4-methylsulfonylanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Crotonaldehyd
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als weißes, bei
98–99°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 31%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,83 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,21 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,12–7,02
(4H, Multiplet);
- 6,91 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 6,54 (1H, Triplet, J = 74 Hz);
- 6,30 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 3,06 (3H, Singlet);
- 2,15 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 377 [M+].
-
BEISPIEL 33
-
1-(4-Fluorphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-3)
-
33(i) α-(4-Fluoranilino)-α-(4-methylthiophenyl)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Methylthiobenzaldehyd und 4-Fluoranilin als
Ausgangsmaterialien, wurde 4-Fluor-N-(4-Methylthiobenzyliden)anilin
mit einer Ausbeute von 89% erhalten. Diese Anilinverbindung und
Trimethylilsylcyanid wurden in ähnlicher
Weise wie in Beispiel 1(ii) beschrieben umgesetzt, wobei die Titelverbindung
als leicht gelbes Pulver (Ausbeute 47%) erhalten wurde.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,50 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,31 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,98 (2H, Triplet, J = 9 Hz);
- 6,73 (2H, Doublet von Doublets, J = 9 & 4 Hz);
- 5,33 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 3,92 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 2,51 (3H, Singlet).
-
33(ii) 1-(4-Fluorphenyl)-1-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, dass dem in Beispiel 21(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(4-Fluoranilino)-α-(4-methylthiophenyl)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Acrolein als
Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als gelbes, bei 145–147°C schmelzendes Pulver
(Ausbeute 7%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,77 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,27 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,18–7,04
(4H, Multiplet);
- 6,96 (1H, Doublet von Doublets, J = 3 & 2 Hz);
- 6,58 (1H, Doublet von Doublets, J = 4 & 2 Hz);
- 6,40 (1H, Doublet von Doublets, J = 4 & 3 Hz);
- 3,04 (3H, Singlet).
- Massenspektrum m/z: 315 [(M + H)+]
-
BEISPIEL 34
-
1-(4-Fluorphenyl)-4-methyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-15)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 33(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Methacrolein anstelle von Acrolein, wurde die
Titelverbindung als weißes,
bei 127–130°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 4%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,75 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,24 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,15–7,03
(4H, Multiplet);
- 6,74 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 6,42 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 3,04 (3H, Singlet);
- 2,18 (3H, Singlet).
- Massenspektrum m/z: 329 [M+]
-
BEISPIEL 35
-
5-Brom-1-(4-fluorphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-6)
-
0,32
g (1,0 mmol) 1-(4-Fluorphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
(hergestellt wie in Beispiel 33 beschrieben) wurden in 10 ml wasserfreiem
Tetrahydrofuran gelöst,
und der entstandenen Lösung
wurden unter Eiskühlung
0,18 g (1,0 mmol) N-Bromsuccinimid
zugegeben. Das Gemisch wurde dann eine Stunde lang unter Eiskühlung und
daraufhin bei Raumtemperatur eine weitere Stunde gerührt. Anschließend wurde
dem Gemisch Wasser hinzugegeben, und das entstandene Gemisch wurde
mit Methylenchlorid extrahiert. Der organische Extrakt wurde über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet, und das Lösemittel wurde daraufhin durch
Destillation unter vermindertem Druck entfernt. Der entstandene
Rückstand
wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgebracht
und mit einem 1:3 Volumengemisch von Ethylacetat und Hexan eluiert,
wobei 0,28 g der Titelverbindung als weißes, bei 174–176°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 70%) erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,73 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,23–7,09
(6H, Multiplet);
- 6,57 (1H, Doublet, J = 4 Hz);
- 6,44 (1H, Doublet, J = 4 Hz);
- 3,02 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 393 [M+]
-
BEISPIEL 36
-
5-Brom-1-(4-fluorphenyl)-4-methyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-18)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 35 beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 1-(4-Fluorphenyl)-4-methyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
(hergestellt wie in Beispiel 34 beschrieben) und N-Bromsuccinimid als Ausgangsmaterialien,
wurde die Titelverbindung als weißes, bei 158–159°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 30%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,71 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,19–7,11
(6H, Multiplet);
- 6,49 (1H, Singlet);
- 3,02 (3H, Singlet);
- 2,15 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 407 [M+]
-
BEISPIEL 37
-
5-Chlor-1-(4-fluorphenyl)-4-methyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-17)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 35 beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von N-Chlorsuccinimid
anstelle von N-Bromsuccinimid,
wurde die Titelverbindung als weißes, bei 151–154°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 58%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,71 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,20–7,05
(6H, Multiplet);
- 6,44 (1H, Singlet);
- 3,02 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 363 [M+]
-
BEISPIEL 38
-
5-Chlor-1-(4-fluorphenyl)-4-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-75)
-
1-(4-Fluorphenyl)-4-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
(hergestellt wie in Beispiel 20 beschrieben) wurde auf dieselbe
Art, wie in Beispiel 37 beschrieben, chloriert, wobei die Titelverbindung
als weiße,
prismatische, bei 119–120°C schmelzende
Kristalle (Ausbeute 67%) erhalten wurde.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,63 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,33–7,17
(8H, Multiplet);
- 6,55 (1H, Singlet);
- 2,10 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 364 [M+]
-
BEISPIEL 39
-
5-Chlor-1-(4-fluorphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-5)
-
1-(4-Fluorphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
(hergestellt wie in Beispiel 33 beschrieben) wurde auf dieselbe
Art, wie in Beispiel 37 beschrieben, chloriert, wobei die Titelverbindung
als weißes,
bei 180–182°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 86%) erhalten wurde.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,73 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,23–7,09
(6H, Multiplet);
- 6,54 (1H, Doublet, J = 4 Hz);
- 6,32 (1H, Doublet, J = 4 Hz);
- 3,02 (3H, Singlet);
- Massenspektrum (EI) m/z: 349 [M+]
-
BEISPIEL 40
-
1-(4-Fluorphenyl)-5-iod-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-7)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 35 beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von N-Iodsuccinimid
anstelle von N-Bromsuccinimid,
wurde die Titelverbindung als gelbes, bei 174–176°C schmelzendes Pulver (Ausbeute
51%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,73 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,22-7,12 (6H, Multiplet);
- 6,63 (1H, Doublet, J = 4 Hz);
- 6,59 (1H, Doublet, J = 4 Hz);
- 3,02 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 441 [M+]
-
BEISPIEL 41
-
5-Fluor-1-(4-fluorphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 14)
-
0,90
g (2,7 mmol) 1-(4-Fluorphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
(hergestellt wie in Beispiel 33 beschrieben) wurden in 10 ml Acetonitril
in einem Polyethylen-Reaktionsgefäß gelöst, und der entstandenen Lösung wurden
0,46 g (2,7 mmol) Xenondifluorid unter Rühren bei 0°C zugegeben. Die Temperatur
des Reaktionsgemischs wurde dann auf Raumtemperatur gebracht, und
das Gemisch wurde bei Raumtemperatur 20 Stunden lang gerührt. Anschließend wurden
dem Gemisch 20 ml einer gesättigten
wässrigen
Natriumcarbonatlösung
zugegeben, welches daraufhin mit Ethylacetat extrahiert wurde. Die
organische Schicht wurde mit einer gesättigten wässrigen Natriumcarbonatlösung und
daraufhin mit Wasser gewaschen, wonach sie über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet wurde. Das Lösemittel
wurde daraufhin durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt.
Der entstandene Rückstand
wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgebracht
und mit einem 3:1 Volumengemisch von Hexan und Ethylacetat eluiert,
wobei 0,32 g der Titelverbindung als weiße, prismatische, bei 140–141°C schmelzende
Kristalle (Ausbeute 34%) erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,74 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,26–7,15
(6H, Multiplet);
- 6,41 (1H, Doublet von Doublets, J = 6 & 4 Hz);
- 5,76 (1H, Triplet, J = 4 Hz);
- 3,03 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 333 [M+]
-
BEISPIEL 42
-
5-Fluor-1-(4-fluorphenyl)-4-methyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-16)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 41 beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 1-(4-Fluorphenyl)-4-methyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
(hergestellt wie in Beispiel 34 beschrieben), wurde die Titelverbindung
als weißes,
bei 109–110°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 10%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,71 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,19–7,10
(6H, Multiplet);
- 6,30 (1H, Doublet, J = 6 Hz);
- 3,02 (3H, Singlet);
- 2,08 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 347 [M+]
-
BEISPIEL 43
-
1-(4-Fluorphenyl)-5-methyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-8)
-
43(i) Methyl-2-(4-methylthiophenacyl)acetoacetat
-
2,28
g (19,7 mmol) Methylacetoacetat wurden in 40 ml 2-Methyl-2-propanol
gelöst,
und der entstandenen Lösung
wurden 2,21 g (19,7 mmol) Kalium-t-butoxid unter einer Stickstoffatmosphäre zugegeben.
Das Gemisch wurde dann bei Raumtemperatur 1 Stunde lang gerührt, worauf
dem entstandenen Gemisch eine Lösung
von 4,82 g (19,7 mmol) 4-Methylthiophenacylbromid in 30 ml Benzol
tropfenweise zugegeben wurde. Das Gemisch wurde daraufhin 3 Stunden
bei 60°C
gerührt,
worauf es abgekühlt
wurde. Es wurde dann in Eiswasser geschüttet und mit Ethylacetat extrahiert.
Der organische Extrakt wurde mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen
und danach über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Das Lösemittel wurde daraufhin durch
Destillation unter vermindertem Druck entfernt. Der entstandene
Rückstand
wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgebracht
und mit einem 1:4 Volumengemisch von Ethylacetat und Hexan eluiert,
wobei 4,42 g (Ausbeute 80%) der Titelverbindung als leicht gelbes
Pulver erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,89 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,27 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 4,23 (1H, Doublet von Doublets, J = 8 & 6 Hz);
- 3,78 (3H, Singlet);
- 3,69 (1H, Doublet von Doublets, J = 18 & 8 Hz);
- 3,48 (1H, Doublet von Doublets, J = 18 & 6 Hz);
- 2,53 (3H, Singlet);
- 2,44 (3H, Singlet).
-
43(ii) Methyl-2-(4-methylsulfonylphenacyl)acetoacetat
-
4,42
g (15,8 mmol) Methyl-2-(4-methylthiophenacyl)acetoacetat [hergestellt
wie in Schritt (i) oben beschrieben} wurden in 150 ml Methylenchlorid
gelöst,
und der entstandenen Lösung
wurden unter Eiskühlung 7,77
g (31,5 mmol) 70% m-Chlorperbenzoesäure zugegeben.
Das Gemisch wurde dann bei Raumtemperatur 1 Stunde lang gerührt. Dem
entstandenen Gemisch wurden 30 ml einer 10% w/v wässrigen
Natriumthiosulfatlösung
zugegeben, und das Gemisch wurde heftig geschüttelt, worauf es sich in flüssige Phasen
aufteilte. Die organische Phase wurde abgetrennt und mit einer gesättigten
wässrigen
Natriumhydrogencarbonatlösung
und mit einer gesättigten
wässrigen
Natriumchloridlösung
in dieser Reihenfolge gewaschen, worauf sie über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet wurde und das Lösemittel
durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt wurde. Der
Rückstand
wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgebracht
und mit einem 1:1 Volumengemisch von Ethylacetat und Hexan eluiert,
wobei 3,65 g (Ausbeute 74%) der Titelverbindung als leicht gelbes
Pulver erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 8,16 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 8,07 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 4,26 (1H, Doublet von Doublets, J = 8 & 6 Hz);
- 3,80 (3H, Singlet);
- 3,75 (1H, Doublet von Doublets, J = 19 & 8 Hz);
- 3,52 (1H, Doublet von Doublets, J = 19 & 6 Hz);
- 3,09 (3H, Singlet);
- 2,46 (3H, Singlet).
-
43(iii) 1-(4-Fluorphenyl)-4-methoxycarbonyl-5-methyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
3,00
g (9,6 mmol) Methyl-2-(4-methylsulfonylphenacyl)acetoacetat [hergestellt
wie in Schritt (ii) oben beschrieben] wurden in 100 ml Essigsäure gelöst, und
der entstandenen Lösung
wurden 0,97 g (8,7 mmol) 4-Fluoranilin zugegeben. Das entstandene
Gemisch wurde dann unter Rückfluss
5 Stunden lang erhitzt. Anschließend wurde das Lösemittel
durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt, dem Rückstand
wurde eine gesättigte
wässrige
Natriumhydrogencarbonatlösung
zugegeben, und das Gemisch wurde mit Ethylacetat extrahiert. Der
organische Extrakt wurde mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen und
danach über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Das Lösemittel wurde daraufhin durch
Destillation unter vermindertem Druck entfernt. Der Rückstand
wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgebracht
und mit einem 1:2 Volumengemisch von Ethylacetat und Hexan eluiert,
wobei 3,10 g der Titelverbindung als weißes, bei 154–155°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 92%) erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,73 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,21–7,12
(6H, Multiplet);
- 6,94 (1H, Singlet);
- 3,87 (3H, Singlet);
- 3,02 (3H, Singlet);
- 2,41 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 387 [M+].
-
43(iv) 1-(4-Fluorphenyl)-5-methyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
1,00
g (2,6 mmol) 1-(4-Fluorphenyl)-4-methoxycarbonal-5-methyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol [hergestellt
wie in Schritt (iii) oben beschrieben] wurden in 20 ml Ethanol suspendiert,
und der entstandenen Lösung
wurden 2,5 ml einer wässrigen
20% w/v Kaliumhydroxidlösung
zugegeben. Das Gemisch wurde dann unter Rückfluss 15 Stunden lang erhitzt.
Anschließend
wurde das Lösemittel
abgekühlt,
und Diethylether wurde zugegeben. Das Gemisch wurde dann geschüttelt, und
die flüssigen
Phasen wurden getrennt. 3 N wässrige Salzsäure wurde
der wässrigen
Schicht zugegeben, um diese anzusäuern, und die Schicht wurde
daraufhin mit Ethylacetat extrahiert. Der organische Extrakt wurde
mit einer gesättigten
wässrigen
Natriumchloridlösung gewaschen,
worauf er über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet wurde, und das Lösemittel
wurde daraufhin durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt,
wobei 0,92 g einer Carboxylsäure,
ein Hydrolyseprodukt, erhalten wurden.
-
0,92
g dieser Carboxylsäure
wurden in 12 ml Glycerin suspendiert, und die entstandene Suspension wurde
bei 200°C
30 Minuten lang gerührt.
Anschließend
wurde das Reaktionsgemisch in Eiswasser geschüttet und mit Ethylacetat extrahiert.
Der organische Extrakt wurde mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen,
worauf er über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet wurde, und das Lösemittel
wurde daraufhin durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt.
Der Rückstand
wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgebracht
und mit einem 1:4 Volumengemisch von Ethylacetat und Hexan eluiert, wobei
0,55 g (Ausbeute 65%) der Titelverbindung als weißes, bei
110–112°C schmelzendes
Pulver erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,68 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,20–7,08
(6H, Multiplet);
- 6,51 (1H, Doublet, J = 4 Hz);
- 6,13 (1H, Doublet, J = 4 Hz);
- 3,01 (3H, Singlet);
- 2,13 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 329 [M+].
-
BEISPIEL 44
-
5-Trifluormethyl-1-(4-fluorphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-14)
-
44(i) Ethyl-4,4,4-trifluor-2-(4-methylthiophenacyl)acetoacetat
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 43(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Ethyl-4,4,4-Trifluoracetoacetat anstelle von
Methylacetoacetat, wurde die Titelverbindung als leicht gelbes Pulver
(Ausbeute 30%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,87 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,28 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 4,54 (1H, Doublet von Doublets, J = 10 & 5 Hz);
- 4,26 (2H, Quartet, J = 7 Hz);
- 3,84 (1H, Doublet von Doublets, J = 18 & 10 Hz);
- 3,68 (1H, Doublet von Doublets, J = 18 & 5 Hz);
- 2,53 (3H, Singlet);
- 1,29 (3H, Triplet, J = 7 Hz).
-
44(ii) 5,5,5-Trifluor-1-(4-methylthiophenyl)pentan-1,4-dion
-
1,65
g (4,7 mmol) Ethyl-4,4,4-trifluor-2-(4-methylthiophenacyl)-acetoacetat
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] wurden in 15 ml
Dimethylformamid gelöst,
und der entstandenen Lösung
wurden 85 μl
(4,7 mmol) Wasser und 0,20 g (4,7 mmol) Lithiumchlorid zugegeben.
Das Gemisch wurde bei 140°C
1 Stunde lang gerührt,
worauf es in Eiswasser geschüttet
und mit Ethylacetat extrahiert wurde. Der organische Extrakt wurde mit
Wasser gewaschen und über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, und das Lösemittel
wurde daraufhin durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt.
Der entstandene Rückstand
wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgebracht
und mit einem 3:1 Volumengemisch von Hexan und Ethylacetat eluiert,
wobei 0,26 g (Ausbeute 20%) der Titelverbindung als leicht gelbes
Pulver erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,89 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,28 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 3,38 (2H, Triplet, J = 6 Hz);
- 3,14 (2H, Triplet, J = 6 Hz);
-
44(iii) 5-Trifluormethyl-1-(4-fluorphenyl)-2-(4-methylthiophenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 43(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 5,5,5-Trifluor-1-(4-methylthiophenyl)pentan-1,4-dion
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und 4-Fluoranilin
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassbraune, ölige Substanz
(Ausbeute 42%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,25 (8H, Multiplet);
- 6,76 (1H, Doublet, J = 4 Hz);
- 6,36 (1H, Doublet, J = 4 Hz);
- 2,44 (3H, Singlet).
-
44(iv) 5-Trifluormethyl-1-(4-fluorphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
5-Trifluormethyl-1-(4-fluorphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
[hergestellt wie in Schritt (iii) oben beschrieben] wurde auf dieselbe
Art oxidiert wie in Beispiel 43(ii) beschrieben, wobei die Titelverbindung
als weißes,
bei 136–139°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 69%) erhalten wurde.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,87 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,30–7,22
(4H, Multiplet);
- 7,15–7,06
(2H, Multiplet);
- 6,81 (1H, Doublet, J = 4 Hz);
- 6,52 (1H, Doublet, J = 4 Hz);
- 3,03 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 383 [M+].
-
BEISPIEL 45
-
1-(4-Fluorphenyl)-4,5-dimethyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-20)
-
45(i) Methyl-2-methyl-2-(4-methylsulfonylphenacyl)acetoacetat
-
0,65
g (2,1 mmol) Methyl-2-(4-methylsulfonylphenacyl)acetoacetat [hergestellt
wie in Beispiel 43(ii) beschrieben] wurden in 20 ml wasserfreiem
Tetrahydrofuran gelöst,
und der entstandenen Lösung
wurden unter Eiskühlung
und unter einer Stickstoffatmosphäre 92 mg (2,3 mmol) Natzriumhydrid
(als 60% w/w Dispersion in Mineralöl) zugegeben. Das Gemisch wurde
10 Minuten lang gerührt,
worauf 1,1 ml (2,5 mmol) Methyliodid unter Eiskühlung zugegeben wurden, und
das Gemisch wurde 2 Stunden lang gerührt. Anschließend wurde
Wasser dem Gemisch zugesetzt, welches dann mit Ethylacetat extrahiert
wurde. Der organische Extrakt wurde mit einer gesättigten
wässrigen
Natriumchloridlösung
gewaschen, worauf es über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet wurde, und das Lösemittel
wurde durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt. Der
Rückstand
wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgebracht
und mit einem 2:3 Volumengemisch von Ethylacetat und Hexan eluiert,
wobei 0,54 g (Ausbeute 80%) der Titelverbindung als leicht gelbes
Pulver erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 8,14 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 8,06 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 3,77 (3H, Singlet);
- 3,69 (1H, Doublet, J = 18 Hz);
- 3,58 (1H, Doublet, J = 18 Hz);
- 3,08 (3H, Singlet);
- 2,35 (3H, Singlet);
- 1,60 (3H, Singlet).
-
45(ii) 1-(4-Fluorphenyl)-4,5-dimethyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
Die
Hydrolyse und Decarboxylierung von 2-Methyl-2-(4-methylsulfonylphenacyl)acetoacetat
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] wurden auf dieselbe
Art wie in Beispiel 44(ii) beschrieben ausgeführt, wobei 3-Methyl-1-(4-methylsulfony]phenyl)pentan-1,4-dion
entstand. Diese Dionverbindung und 4-Fluoranilin wurden dann auf
dieselbe Art umgesetzt wie in Beispiel 43(iii) beschrieben, wobei
die Titelverbindung (Ausbeute 11%) als gelbes, bei 159–162°C schmelzendes
Pulver erhalten wurde.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,67 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,18-7,09 (6H, Multiplet);
- 6,41 (1H, Singlet);
- 3,01 (3H, Singlet);
- 2,12 (3H, Singlet);
- 2,04 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (FAB) 344 [(M + H)+].
-
BEISPIEL 46
-
1-(4-Fluorphenyl)-4-hydroxymethyl-2-(4-methyl
sulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-61)
-
46(i) Methyl-2-(4-methylthiophenacyl)cyanoacetat
-
5,70
g (57,6 mmol) Methylcyanoacetat wurden in 150 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran
gelöst,
und der entstandenen Lösung
wurden 7,10 g (63,3 mmol) Kalium-t-butoxid unter Eiskühlung zugegeben,
und das Gemisch wurde dann 30 Minuten lang gerührt. Anschließend wurde
dem Gemisch eine Lösung
von 14,11 g (57,6 mmol) 4-Methylthiophenacylbromid in 50 ml Tetrahydrofuran
langsam tropfenweise unter Eiskühlung
zugegeben. Das Gemisch wurde 2 Stunden unter Eiskühlung gerührt, worauf
eine gesättigte
wässrige
Ammoniumchloridlösung
und Ethylacetat zugegeben wurden. Die unlöslichen Substanzen wurden daraufhin
abfiltriert. Dem Filtrat wurde Wasser zugesetzt, und das Gemisch
wurde mit Ethylacetat extrahiert. Der organische Extrakt wurde über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet und das Lösemittel wurde daraufhin durch
Destillation unter vermindertem Druck entfernt. Der Rückstand
wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgebracht
und mit einem 1:2 Volumengemisch von Ethylacetat und Hexan eluiert,
wobei 3,11 g (Ausbeute 21%) der Titelverbindung als leicht gelbes
Pulver erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,87 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,27 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 4,16 (1H, Doublet, J = 7 & 6
Hz);
- 3,83 (3H, Singlet);
- 3,74 (1H, Doublet, J = 18 & 7
Hz);
- 3,53 (1H, Doublet, J = 18 & 6
Hz);
- 2,54 (3H, Singlet).
-
46(ii) 5-Amino-1-(4-fluorphenyl)-4-methoxycarbonyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
3,11
g (11,8 mmol) Methyl-2-(4-methylthiophenacyl)cyanoacetat [hergestellt
wie in Schritt (i) oben beschrieben] wurden in 150 ml Methylenchlorid
gelöst,
und der entstandenen Lösung
wurden unter Eiskühlung 5,83
g (23,6 mmol) 70% m-Chlorperbenzoesäure zugegeben.
Das entstandene Gemisch wurde dann bei Raumtemperatur 1 Stunde lang
gerührt.
Anschließend
wurden dem Gemisch 50 ml einer 10% w/v wässrigen Natriumthiosulfatlösung zugegeben,
und das Gemisch wurde heftig geschüttelt, worauf es in flüssige Phasen getrennt
wurde. Die organische Phase wurde mit einer gesättigten wässrigen Natriumhydrogencarbonatlösung und
einer gesättigten
wässrigen
Natriumchloridlösung
in dieser Reihenfolge gewaschen, worauf sie über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet wurde und das Lösemittel
durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt wurde, wobei
3,15 g Methyl-2-(4-methylsulfonylphenacyl)cyanoacetat
als blassbraunes Pulver erhalten wurden.
-
3,15
g des so erhaltenen Pulvers wurden in 100 ml Ethanol gelöst, und
der entstandenen Lösung
wurden 1,58 g (14,2 mmol) 4-Fluoranilin und 12 Tropfen konzentrierte
wässrige
Salzsäure
zugesetzt. Das Gemisch wurde dann 3 Tage lang unter Rückfluss
erhitzt. Anschließend
wurde das Reaktionsgemisch durch Eindampfen unter vermindertem Druck
eingeengt, dem Rückstand
wurde Methylenchlorid zugesetzt, und daraufhin wurden die unlöslichen
Substanzen abfiltriert. Das Filtrat wurde unter vermindertem Druck
durch Eindampfen eingeengt, und der Rückstnd wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgetragen
und mit einem 1:1 Volumengemisch von Ethylacetat und Hexan eluiert,
wobei 2,10 g (Ausbeute 46%) der Titelverbindung als weißes Pulver
erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,68 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,26–7,11
(6H, Multiplet);
- 6,76 (1H, Singlet);
- 5,15 (2H, breites Singlet);
- 3,85 (3H, Singlet);
- 3,01 (3H, Singlet).
-
46(iii) 1-(4-Fluorphenyl)-4-methoxycarbonyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
2,00
g (5,2 mmol) 5-Amino-1-(4-fluorphenyl)-4-methoxycarbonyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol [hergestellt
wie in Schritt (ii) oben beschrieben] wurden in 50 ml wasserfreiem
Tetrahydrofuran gelöst,
und der entstandenen Lösung
wurden 6,38 g (61,8 mmol) t-Butylnitrit bei Raumtemperatur und unter
einer Stickstoffatmosphäre
zugegeben. Das Gemisch wurde dann bei Raumtemperatur 30 Minuten
lang gerührt,
worauf es unter Rückfluss
2 Stunden lang erhitzt wurde. Das Lösemittel durch daraufhin durch
Destillation unter vermindertem Druck entfernt, und der Rückstand
wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgebracht und
mit einem 2:3 Volumengemisch von Ethylacetat und Hexan eluiert,
wobei 1,30 g (Ausbeute 68%) der Titelverbindung als gelbes, bei
144–146°C schmelzendes
Pulver erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,95 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,56 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 7,27 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,21–7,06
(4H, Multiplet);
- 6,96 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 3,87 (3H, Singlet);
- 3,05 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 373 [M+].
-
46(iv) 1-(4-Fluorphenyl)-4-hydroxymethyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
0,15
g (4,0 mmol) Lithiumaluminiumhydrid wurden in 25 ml Diethylether
suspendiert, und der Suspension wurde eine Lösung von 0,98 g (2,6 mmol)
1-(4-Fluorphenyl)-4-methoxycarbonyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol [hergestellt
wie in Schritt (iii) oben beschrieben] in 20 ml Methylenchlorid
tropfenweise zugegeben, während
diese unter Rückfluss
in einer Stickstoffatmosphäre
erhitzt wurde. Das Gemisch wurde unter Rückfluss 1 Stunde lang gerührt, und
daraufhin wurden dem Gemisch 0,15 ml Wasser, 0,15 ml einer wässrigen
15% w/v Natriumhydroxidlösung
sowie 0,45 ml Wasser in dieser Reihenfolge zugegeben. Das Gemisch
wurde dann bei Raumtemperatur 30 Minuten lang gerührt. Anschließend wurde
das Gemisch durch Zugabe von wasserfreiem Magnesiumsulfat dehydriert,
und es wurde über
einen Celite (Warenzeichen)-Filteraufsatz abfiltriert. Das Lösemittel
wurde daraufhin durch Destillation unter vermindertem Druck vom
Filtrat entfernt. Der Rückstand
wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgebracht
und mit einem 2:1 Volumengemisch von Ethylacetat und Hexan eluiert,
wobei 0,69 g (Ausbeute 76%) der Titelverbindung als weißes, bei
88–90°C schmelzendes
Pulver erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,77 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,26 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,28–7,05
(4H, Multiplet);
- 6,97 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 6,60 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 4,65 (2H, Doublet, J = 5 Hz);
- 3,04 (2H, Singlet).
-
BEISPIEL 47
-
1-(4-Fluorphenyl)-4-hydroxymethyl-5-methyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-62)
-
1-(4-Fluorphenyl)-4-methoxycarbonyl-5-methyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
[hergestellt wie in Beispiel 43(iii) beschrieben] wurde auf dieselbe
Weise wie in Beispiel 46(iv) beschrieben reduziert, wobei die Titelverbindung
als gelbes, bei 140–142°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 84%) erhalten wurde.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,69 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,20–7,12
(6H, Multiplet);
- 6,58 (1H, Singlet);
- 4,63 (2H, Doublet, J = 5 Hz);
- 3,01 (3H, Singlet);
- 2,13 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (FAB) m/z: 360 [(M + H)+].
-
BEISPIEL 48
-
5-Difluoromethyl-1-(4-fluorphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-13)
-
48(i) 1-(4-Fluorophenyl)-5-formyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
1,67
g (5,3 mmol) 1-(4-Fluorphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
(hergestellt wie in Beispiel 33 beschrieben) wurden in 30 ml Dimethylformamid
gelöst,
der entstandenen Lösung
wurden 0,50 ml (5,3 mmol) Phosphoroxychlorid zugegeben, und das
Gemisch wurde dann 2 Stunden lang bei 60°C gerührt. Anschließend wurde
das Gemisch nach und nach zu Eiswasser hinzugefügt und der pH des Gemischs
wurde durch Zugabe von Natriumcarbonat auf einen Wert von 8–9 eingestellt.
Das Gemisch wurde daraufhin mit Ethylacetat extrahiert. Der organische
Extrakt wurde mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Natriumsulfat
getrocknet, worauf das Lösemittel
durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt wurde. Der
Rückstand
wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgebracht
und mit einem 5:1 Volumengemisch von Hexan und Ethylacetat eluiert,
wobei 0,90 g (Ausbeute 50%) der Titelverbindung als weißes, bei
135–137°C schmelzendes
Pulver erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 9,55 (1H, Singlet);
- 7,80 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,32–7,19
(5H, Multiplet);
- 7,16–7,08
(2H, Multiplet);
- 6,64 (1H, Doublet, J = 4 Hz);
- 3,04 (3H, Singlet).
-
48(ii) 5-Difluormethyl-1-(4-fluorphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
0,50
g (1,5 mmol) 1-(4-Fluorphenyl)-5-formyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] wurden in 3 ml
wasserfreiem Diglym gelöst,
und der entstandenen Lösung
wurden 0,17 ml (2,9 mmol) Diethylaminoschwefeltrifluorid zugegeben.
Das Gemisch wurde dann 6 Stunden lang bei 100°C gerührt. Anschließend wurde
der Reaktionslösung
Wasser zugegeben, und das Gemisch wurde mit Ethylacetat extrahiert.
Der organische Extrakt wurde mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem
Natriumsulfat getrocknet, und das Lösemittel dann durch Destillation
unter vermindertem Druck entfernt. Der entstandene Rückstand
wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgetragen
und mit einem 7:3 Volumengemisch von Hexan und Ethylacetat eluiert,
wobei 0,12 g (Ausbeute 23%) der Titelverbindung als leicht gelbes,
bei 111–112°C schmelzendes
Pulver erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,76 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,27–7,21
(5H, Multiplet);
- 7,15–7,08
(2H, Singlet);
- 6,71–6,69
(1H, Multiplet);
- 6,56–6,54
(1H, Multiplet);
- 6,42 (1H, Triplet, J = 54 Hz);
- 3,03 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 365 [M+].
-
BEISPIEL 49
-
1-(4-Fluorphenyl)-4-difluormethyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-29)
-
49(i) 1-(4-Fluorophenyl)-4-formyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
0,58
g (1,7 mmol) 1-(4-Fluorphenyl)-4-hydroxymethyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
(hergestellt wie in Beispiel 46 beschrieben) wurden in 30 ml Methylenchlorid
gelöst,
und der entstandenen Lösung
wurden 2,4 g Mangandioxid zugegeben. Das Gemisch wurde dann 3 Stunden
lang bei Raumtemperatur gerührt.
Anschließend
wurde das Reaktionsgemisch unter Verwendung eines Celite (Warenzeichen)-Filteraufsatz
filtriert und das Filtrat wurde durch Eindampfen unter vermindertem
Druck eingeengt. Der entstandene Rückstand wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgebracht
und mit einem 2:3 Volumengemisch von Ethylacetat und Hexan eluiert,
wobei 0,52 g (Ausbeute 90%) der Titelverbindung als weißes, bei
169–171°C schmelzendes
Pulver erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 9,89 (1H, Singlet);
- 7,82 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,56 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 7,29 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,22–7,08
(4H, Multiplet);
- 6,99 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 3,06 (3H, Singlet).
-
49(ii) 1-(4-Fluorphenyl)-4-difluormethyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 48(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 1-(4-Fluorphenyl)-4-formyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Diethylaminoschwefeltrifluorid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als weißes, bei
98–100°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 16%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,80 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,28 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,18–7,04
(5H, Multiplet);
- 6,74 (1H, Triplet, J = 57 Hz);
- 6,69 (1H, Singlet);
- 3,05 (3H, Singlet).
-
BEISPIEL 50
-
1-(4-Fluorphenyl)-4-difluormethyl-5-methyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-30)
-
50(i) 1-(4-Fluorphenyl)-4-formyl-5-methyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 49(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 1-(4-Fluorphenyl)-4-hydroxymethyl-5-methyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
(hergestellt wie in Beispiel 47 beschrieben) und Mangandioxid als
Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als weißes, bei 167–169°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 98%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 9,99 (1H, Singlet);
- 7,75 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,24–7,16
(6H, Multiplet);
- 6,94 (1H, Singlet);
- 3,03 (3H, Singlet);
- 2,42 (3H, Singlet).
-
Massenspektrum (FAB) m/z: 358 [(M + H)+].
-
50(ii) 1-(4-Fluorphenyl)-4-difluormethyl-5-methyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 48(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 1-(4-Fluorphenyl)-4-formyl-5-methyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben) und Diethylaminoschwefeltrifluorid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als weißes, bei
136–138°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 70%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,72 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,22–7,08
(6H, Multiplet);
- 6,73 (1H, Triplet, J = 56 Hz);
- 6,66 (1H, Singlet);
- 3,02 (3H, Singlet);
- 2,18 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 379 [M+].
-
BEISPIEL 51
-
2-(4-Fluorphenyl)-4-phenyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-69)
-
51(i) 3-(4-Fluorbenzoyl)-2-phenylpropionaldehyd
-
Eine
45% w/v Lösung
von Phenylacetoaldehyd in Diethylphthalat, die 25,00 g (94 mmol)
Phenylacetoaldehyd enthält
wurde in 50 ml Toluol gelöst,
und der entstandenen Lösung
wurden 7,96 g (94 mmol) Piperidin zugegeben. Das Gemisch wurde dann
unter Rückfluss
erhitzt, während
das gebildete Wasser entfernt wurde, bis die Bildung von Wasser
aufhörte
(etwa 1 Stunde). Anschließend
wurde das Lösemittel
durch Destillation unter vermindertem Durck entfernt, wobei 31,78
g eines Gemischs von [3-Piperidinostyrol
und Diethylphthalat als rote, ölige
Substanz entstanden.
-
4,68
g des [3-Piperidinostyrol/Diethylphthalatgemischs wurden in 70 ml
wasserfreiem Tetrahydrofuran gelöst,
und der entstandenen Lösung
wurden 1,01 g (10 mmol) Triethylamin zugegeben. 2,60 g (12 mmol) 4-Fluorphenacylbromid
wurden daraufhin dem entstandenen Gemisch zugegeben, welches dann
bei Raumtemperatur 3 Stunden lang gerührt wurde. Anschließend wurden
dem Reaktionsgemisch 30 ml 1 N wässrige Salzsäure zugegeben,
und das Gemisch wurde bei Raumtemperatur eine weitere Stunde gerührt. Es
wurden dann mit Diethylether extrahiert. Der organische Extrakt
wurde mit Wasser gewaschen und über
wasserfreiem Natriumsulfat getrocknet. Das Lösemittel wurde daraufhin durch
Destillation unter vermindertem Druck entfernt, und der Rückstand
wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgetragen
und mit einem 95:5 Volumengemisch von Hexan und Ethylacetat eluiert,
wobei 0,50 g der Titelverbindung als leicht gelbe, ölige Substanz
entstanden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 9,80 (1H, Singlet);
- 8,03–7,98
(2H, Multiplet);
- 7,42–7,25
(5H, Multiplet);
- 7,16–7,10
(2H, Multiplet).
- Massenspektrum (FAB) m/z: 257 [(M + H)+].
-
51(ii) 2-(4-Fluorphenyl)-4-phenyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
0,32
g (1,25 mmol) 3-(4-Fluorbenzoyl)-2-phenylpropionaldehyd [hergestellt
wie in Schritt (i) oben beschrieben] und 0,26 g (1,5 mmol) 4-Sulfamoylanilin
wurden in 20 ml Essigsäure
gelöst
und das Gemisch wurde unter Rückfluss
4 Stunden lang erhitzt. Das Lösemittel
wurde dann durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt,
und Wasser wurde dem Rückstand
zugegeben, der daraufhin mit Ethylacetat extrahiert wurde. Der organische
Extrakt wurde mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Natriumsulfat
getrocknet. Das Lösemittel
wurde dann durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt,
und der Rückstand
wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgetragen
und mit einem 3:2 Volumengemisch von Hexan und Ethylacetat eluiert,
wobei 0,35 g (Ausbeute 60%) der Titelverbindung als leicht gelbes,
bei 192–194°C schmelzendes
Pulver erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,91 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,58 (2H, Doublet, J = 7 Hz);
- 7,39–7,22
(6H, Multiplet);
- 7,18–7,12
(2H, Multiplet);
- 6,99 (2H, Triplet, J = 9 Hz);
- 6,73 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 4,84 (2H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 392 [M+].
-
BEISPIEL 52
-
2-(4-Methoxyphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-74)
-
52(i) N-(4-Methoxybenzyliden)-4-sulfamoylanilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Methoxybenzaldehyd und 4-Sulfamoylanilin
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbes
Pulver (Ausbeute 95%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 8,35 (1H, Singlet);
- 7,94 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,86 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,23 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,00 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 5,98 (2H, Singlet);
- 3,90 (3H, Singlet).
-
52(ii) α-(4-Methoxyphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von N-(4-Methoxybenzyliden)-4-sulfamoylanilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbes
Pulver (Ausbeute 98%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,74 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,51 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,97 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,82 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,60 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,41 (2H, Singlet);
- 5,54 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 3,84 (3H, Singlet).
-
52(iii) 2-(4-Methoxyphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(4-Methoxyphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Methacrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassbraunes,
bei 163–166°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 6%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,84 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,23 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,03 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,79 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,73 (1H, Singlet);
- 6,23 (1H, Singlet);
- 4,78 (2H, Singlet);
- 3,79 (3H, Singlet);
- 2,18 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 342 [M+].
-
BEISPIEL 53
-
1-(3,4-Dimethoxyphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-59)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in den 3 Schritten der Beispiele 1(i), 1(ii)
und 1(iii) beschriebenen ähnelt,
allerdings unter Verwendung von 3,4-Dimethoxyanilin als Ausgangsmaterial
anstelle von 4-Methoxyanilin, wurde die Titelverbindung als weißes, bei
124–126°C schmelzendes
Pulver erhalten. Die Ausbeute der Verbindung (gelbes Pulver) im
ersten Schritt betrug 96%, die im zweiten Schritt (braune prismatische
Kristalle) betrug 48%, und die im dritten Schritt betrug 15%.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,75 (2H, Doublet, J = 7 Hz);
- 7,30 (2H, Doublet, J = 7 Hz);
- 6,98 (1H, Multiplet);
- 6,84 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,74–6,70
(2H, Multiplet);
- 6,57 (1H, Multiplet);
- 6,39–6,37
(1H, Multiplet);
- 3,92 (3H, Singlet);
- 3,74 (3H, Singlet);
- 3,03 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 357 [M+].
-
BEISPIEL 54
-
1-(3-Fluor-4-methoxyphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-47)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in den 3 Schritten der Beispiele 1(i), 1(ii)
und 1(iii) beschriebenen ähnelt,
allerdings unter Verwendung von 3-Fluor-4-Methoxyanilin als Ausgangsmaterial
anstelle von 4-Methoxyanilin, wurde die Titelverbindung als blassgelbes,
bei 116–118°C schmelzendes
Pulver erhalten. Die Ausbeute der Verbindung (blassgelbes Pulver)
im ersten Schritt betrug 94%, die im zweiten Schritt (weißes Pulver) betrug
87%, und die im dritten Schritt betrug 16%.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,77 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,29 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,00–6,84
(4H, Multiplet);
- 6,56–6,55
(1H, Multiplet);
- 6,39–6,37
(1H, Multiplet);
- 3,92 (3H, Singlet);
- 3,05 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 345 [M+].
-
BEISPIEL 55
-
1-Phenyl-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-1)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in den 3 Schritten der Beispiele 1(i), 1(ii)
und 1(iii) beschriebenen ähnelt,
allerdings unter Verwendung von Anilin als Ausgangsmaterial anstelle
von 4-Methoxyanilin,
wurde die Titelverbindung als weiße prismatische, bei 140–142°C schmelzende
Kristalle erhalten. Die Ausbeute der Verbindung (blassgelbes Pulver)
im ersten Schritt betrug 76%, die im zweiten Schritt (blassgelbes
Pulver) betrug 95%, und die im dritten Schritt betrug 16%.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,74 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,40–7,33
(3H, Multiplet);
- 7,27 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,18–7,15
(2H, Multiplet);
- 7,00 (1H, Multiplet);
- 6,59–6,58
(1H, Multiplet);
- 6,41–6,39
(1H; Multiplet);
- 3,03 (3H, Singlet).
-
BEISPIEL 56
-
4-Methyl-1-(3,4-dimethylphenyl)-2-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-56)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 8 beschriebenen ähnelt, allerdings unter Verwendung von
Methacrolein anstelle von Acrolein im dritten Schritt, wurde die
Titelverbindung als blassgelbes, bei 126-128°C schmelzendes Pulver (Ausbeute
58%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,72 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,27–7,24
(2H, Multiplet);
- 7,08–7,05
(1H, Multiplet);
- 6,96 (1H, Singlet);
- 6,83–6,79
(1H, Multiplet);
- 6,74 (1H, Singlet);
- 6,41 (1H, Singlet);
- 3,03 (3H, Singlet);
- 2,27 (3H, Singlet);
- 2,23 (3H, Singlet);
- 2,18 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 339 [M+].
-
BEISPIEL 57
-
1-(4-Methylphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-99)
-
57(i) N-(4-Sulfamoylbenzyliden)-4-methylanilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Sulfamoylbenzaldehyd und 4-Methylanilin als
Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als gelbes Pulver
(Ausbeute 82%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 8,56 (1H, Singlet);
- 8,01 (4H, Singlet);
- 7,27–7,12
(6H, Multiplet);
- 2,38 (3H, Singlet).
-
57(ii) α-(4-Methylanilino)-α-(4-sulfamoylphenyl)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von N-(4-Sulfamoylbenzyliden)-4-methylanilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbes
Pulver (Ausbeute 60%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,99 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,75 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,03 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,89 (2H, Singlet);
- 6,69 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 5,70–5,55
(2H, Multiplet);
- 2,25 (3H, Singlet).
-
57(iii) 1-(4-Methylphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(4-Methylanilino)-α-(4-sulfamoylphenyl)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Acrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassbraunes,
bei 131–134°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 28%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,73 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,24 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,16 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,04 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,96 (1H, Triplet, J = 2 Hz);
- 6,55 (1H, Doublet von Doublets, J = 3 & 2 Hz);
- 6,38 (1H, Triplet, J = 3 Hz);
- 4,74 (2H, Singlet);
- 2,38 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 312 [M+].
-
BEISPIEL 58
-
4-Methyl-1-(4-methylphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-100)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 57(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Methacrolein anstelle von Acrolein, wurde die
Titelverbindung als gelbes, bei 144–147°C schmelzendes Pulver (Ausbeute
42%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,71 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,21 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,14 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,01 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,74 (1H, Singlet);
- 6,39 (1H, Singlet);
- 4,71 (2H, Singlet);
- 2,37 (3H, Singlet);
- 2,18 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 326 [M+].
-
BEISPIEL 59
-
1-(4-Chlorphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-96)
-
59(i) 4-Chlor-N-(4-sulfamoylbenzyliden)anilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Sulfamoylbenzaldehyd und 4-Chloranilin als
Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbes Pulver
(Ausbeute 72%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 8,52 (1H, Singlet);
- 8,02 (4H, Singlet);
- 7,38 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,20 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,87 (2H, Singlet).
-
59(ii) α-(4-Chloranilino)-α-(4-sulfamoylphenyl)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Chlor-N-(4-sulfamoylbenzyliden)anilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als weißes Pulver
(Ausbeute 93%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,99 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,74 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,14 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,12 (2H, Singlet);
- 6,74 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,52 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 5,69 (1H, Doublet, J = 9 Hz).
-
59(iii) 1-(4-Chlorphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(4-Chloranilin)-α-(4-sulfamoylphenyl)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Acrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbes,
bei 179–181°C schmelzendes Pulver
(Ausbeute 38%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,77 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,34 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,23 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,10 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,96 (1H, Triplet, J = 2 Hz);
- 6,56 (1H, Doublet von Doublets, J = 3 & 2 Hz);
- 6,40 (1H, Triplet, J = 3 Hz);
- 4,78 (2H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 332 [M+].
-
BEISPIEL 60
-
1-(4-Chlorphenyl)-4-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-97)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 59(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Methacrolein anstelle von Acrolein, wurde die
Titelverbindung als blassgelbes, bei 171–173°C schmelzendes Pulver (Ausbeute
53%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,75 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,31 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,21 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,06 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,74 (1H, Singlet);
- 6,41 (1H, Singlet);
- 4,80 (2H, Singlet);
- 2,18 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 346 [M+].
-
BEISPIEL 61
-
1-(4-Methoxyphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-85)
-
61(i) 4-Methoxy-N-(4-sulfamoylbenzyliden)anilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Sulfamoylbenzaldehyd und 4-Methoxyanilin
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbes
Pulver (Ausbeute 85%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 8,74 (1H, Singlet);
- 8,09 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,95 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,48 (2H, Singlet);
- 7,37 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,01 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 3,80 (3H, Singlet).
-
61(ii) α-(4-Methoxyanilino)-α-(4-sulfamoylphenyl)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Methoxy-N-(4-sulfamoylbenzyliden)anilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als weißes Pulver
(Ausbeute 68%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,91 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,76 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,43 (2H, Singlet);
- 6,80 (4H, Multiplet);
- 6,40 (1H, Doublet, J = 10 Hz);
- 6,03 (1H, Doublet, J = 10 Hz);
- 3,67 (3H, Singlet).
-
61(iii) 1-(4-Methoxyphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(4-Methoxyanilino)-α-(4-sulfamoylphenyl)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Acrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als gelbes, bei
112–114°C schmelzendes Pulver
(Ausbeute 9%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,78–7,68
(2H, Multiplet);
- 7,26–6,85
(7H, Multiplet);
- 6,53–6,51
(1H, Multiplet);
- 6,37–6,35
(1H, Multiplet);
- 5,07 (2H, Singlet);
- 3,81 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 328 [M+].
-
BEISPIEL 62
-
1-(4-Methoxyphenyl)-4-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-86)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 61(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Methacrolein anstelle von Acrolein, wurde die
Titelverbindung als blassgelbes, bei 63–64°C schmelzendes Pulver (Ausbeute
35%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,69 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,18 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,05 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,85 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,72 (1H, Singlet);
- 6,38 (1H, Singlet);
- 5,04 (2H, Singlet);
- 3,80 (3H, Singlet);
- 2,18 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 342 [M+].
-
BEISPIEL 63
-
4-Butyl-1-(4-methoxyphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-87)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 61(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 2-Butylacrolein anstelle von Acrolein, wurde
die Titelverbindung als blassgelbes, bei 115–117°C schmelzendes Pulver (Ausbeute
85%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,70 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,26–7,19
(2H, Multiplet);
- 7,08–7,05
(2H, Multiplet);
- 6,88–6,87
(2H, Multiplet);
- 6,72 (1H, Singlet);
- 6,41–6,40
(1H, Multiplet);
- 4,89 (2H, Singlet);
- 3,82 (3H, Singlet);
- 2,53 (2H, Triplet, J = 8 Hz);
- 1,68–1,57
(2H, Multiplet);
- 1,49–1,36
(2H, Multiplet);
- 0,95 (3H, Triplet, J = 7 Hz).
- Massenspektrum (EI) m/z: 384 [M+].
-
BEISPIEL 64
-
4-Ethyl-2-(4-methoxyphenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-75)
-
64(i) 1-(N,N-Diisopropylamino)-1-buten
-
6,25
ml (69,3 mmol) Butyraldehyd und 19,44 ml (139 mmol) Diisopropylamin
wurden in 30 ml Benzol gelöst,
und das Gemisch wurde unter Rückfluss
erhitzt, während
das gebildete Wasser entfernt wurde, bis die Bildung von Wasser
aufhörte
(etwa 15 Stunden). Das Lösemittel
wurde dann durch Destillation unter vermindertem Durck entfernt,
und der Rückstand
wurde unter atmosphärischem
Druck destilliert. Diejenigen Fraktionen des Destillats, welche
einen Siedepunkt von 140 bis 160°C
aufwiesen, wurden gesammelt, wobei 6.95 g der Titelverbindung als
blassgelbe ölige
Substanz (Ausbeute 65%) erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 5,94 (1H, Doublet, J = 14 Hz);
- 4,05 (1H, Doublet von Triplets, J = 14 & 7 Hz);
- 3,50–3,34
(2H, Multiplet);
- 2,01–1,88
(2H, Multiplet);
- 1,03 (6H, Doublet, J = 7 Hz);
- 0,91 (3H, Triplet, J = 7 Hz).
-
64(ii) 2-(4-Methoxyphenacyl)butyraldehyd
-
1,00
g (6,4 mmol) 1-(N,N-Diisopropylamino)-1-buten [hergestellt
wie in Schritt (i) oben beschrieben] wurden in 10 ml Benzol gelöst, und
der entstandenen Lösung
wurden unter Kühlung
0,98 g (4,3 mmol) 4-Methoxyphenacylbromid tropfenweise unter Rühren zugegeben.
Das Reaktionsgemisch wurde unter Eiskühlung 15 Minuten lang gerührt und
dann bei Raumtemperatur 48 Stunden lang. Anschließend wurden
dem Gemisch 9 ml 1 N wässrige
Salzsäure
zugegeben, und das Gemisch wurde 15 Minuten lang gerührt. Es
wurde daraufhin durch Zugabe von konzentriertem wässrigem
Ammoniak neutralisiert und mit Ethylacetat extrahiert. Der organische
Extrakt wurde mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet, worauf das Lösemittel
durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt wurde. Der
Rückstand
wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgetragen
und mit einem 4:1 Volumengemisch von Hexan und Ethylacetat eluiert,
wobei 0,47 g (Ausbeute 49%) der Titelverbindung als blassgelbe, ölige Substanz
erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 9,83 (1H, Singlet);
- 7,96 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,94 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 3,88 (3H, Singlet);
- 3,49-3,33 (1H, Multiplet);
- 3,09-2,93 (1H, Multiplet);
- 1,92-1,74 (1H, Multiplet);
- 1,70-1,54 (1H, Multiplet);
- 1,01 (3H, Triplet, J = 7 Hz).
-
64(iii) 4-Ethyl-2-(4-methoxyphenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
0,47
g (2,1 mmol) 2-(4-Methoxyphenacyl)butyraldehyd [hergestellt wie
in Schritt (ii) oben beschrieben] und 0,44 g (2,5 mmol) 4-Sulfamoylanilin
wurden in 5 ml Essigsäure
gelöst,
und die entstandene Lösung
wurde unter Rückfluss
2 Stunden lang erhitzt. Anschließend wurde das Gemisch auf
Raumtemperatur abgekühlt, konzentrierter
wässriger
Ammoniak wurde zugegeben, um den pH auf einen Wert von 8,0 einzustellen,
und das Gemisch wurde mit Ethylacetat extrahiert. Der organische
Extrakt wurde mit Wasser gewaschen, über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet und daraufhin durch Eindampfen unter vermindertem Druck
eingeengt. Der Rückstand
wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgebracht
und mit einem 3:2 Volumengemisch von Hexan und Ethylacetat eluiert,
wobei 0,57 g (Ausbeute 76%) der Titelverbindung als blassgelbes,
bei 154–156°C schmelzendes
Pulver erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,84 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,24 (2H, Doublet, J = 2 Hz);
- 7,04 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,79 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,74 (1H, Singlet);
- 6,27 (1H, Singlet);
- 4,78 (2H, Singlet);
- 3,79 (3H, Singlet);
- 2,57 (2H, Quartet, J = 8 Hz);
- 1,26 (3H, Triplet, J = 8 Hz).
-
BEISPIEL 65
-
2-(4-Chlorphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-85)
-
65(i) 1-(N,N-Diisobutylamino)-1-propen
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 64(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Propionaldehyd und Diisobutylamin als Ausgangsmaterialien,
wurde die Titelverbindung als farblose, ölige, bei 63–66°C/10 mmHg
siedende Substanz (Ausbeute 29%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 5,89 (1H, Doublet, J = 14 Hz);
- 3,92–3,79
(1H, Multiplet);
- 2,66 (2H, Doublet, J = 7 Hz);
- 1,92–1,74
(2H, Multiplet);
- 1,54 (3H, Doublet, J = 7 Hz);
- 0,80 (12H, Doublet, J = 7 Hz).
-
65(i) 2-(4-Chlorphenacyl)propionaldehyd
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 64(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 1-(N,N-Diisobutylamino)-1-propen [hergestellt
wie in Schritt (i) oben beschrieben] und 4-Chlorphenacylbromid als Ausgangsmaterialien,
wurde die Titelverbindung als blassbraune, ölige Substanz (Ausbeute 39%)
erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 9,79 (1H, Singlet);
- 7,92 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,45 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 3,47 (1H, Doublet von Doublets, J = 18 & 7 Hz);
- 3,22-3,04 (1H, Multiplet);
- 2,95 (1H, Doublet von Doublets, J = 18 & 7 Hz);
- 1,25 (3H, Doublet, J = 7 Hz).
-
65(iii) 2-(4-Chlorphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 64(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 2-(4-Chlorphenacyl)propionaldehyd [hergestellt
wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und 4-Sulfamoylanilin als
Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassbraunes,
bei 196–198°C schmelzendes Pulver
(Ausbeute 35%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,85 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,36 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,22 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,03 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,75 (1H, Singlet);
- 6,30 (1H, Singlet);
- 4,80 (2H, Singlet);
- 2,17 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z 342 [M+].
-
BEISPIEL 66
-
4-Methyl-2-(4-methylthiophenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-82)
-
66(i) N-(4-Methylthiobenzyliden)-4-sulfamoylanilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Methylthiobenzaldehyd und 4-Sulfamoylanilin
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als gelbes Pulver
(Ausbeute 88%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 8,46 (1H, Singlet);
- 7,90 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,84 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,33 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,27 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,15 (2H, breites Singlet);
- 2,55 (3H, Singlet).
-
66(ii) α-(4-Methylthiophenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von N-(4-Methylthiobenzyliden)-4-sulfamoylanilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als gelbes Pulver
(Ausbeute 100%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,66 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,52 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,31 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,25–7,13
(1H, Multiplet);
- 6,90 (2H, breites Singlet);
- 6,86 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 5,89–5,83
(1H, Multiplet);
- 2,50 (3H, singlet).
-
66(iii) 4-Methyl-2-(4-methylthiophenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(4-Methylthiophenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Methacrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassbraune,
schuppige, bei 172–173°C schmelzende
Kristalle (Ausbeute 31%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,85 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,24 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,12 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,02 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,74 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 6,29 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 4,82 (2H, breites Singlet);
- 2,47 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z 358 [M+].
-
BEISPIEL 67
-
2-(4-Ethoxyphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-78)
-
67(i) N-(4-Ethoxybenzyliden)-4-sulfamoylanilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Ethoxybenzaldehyd und 4-Sulfamoylanilin als
Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbes Pulver
(Ausbeute 76%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 8,38 (1H, Singlet);
- 7,88 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,85 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,24 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,98 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 4,12 (2H, Quartet, J = 7 Hz);
- 1,45 (3H, Triplet, J = 7 Hz).
-
67(ii) α-(4-Ethoxyphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von N-(4-Ethoxybenzyliden)-4-sulfamoylanilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als leicht gelbes
Pulver (Ausbeute 88%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,65 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,48 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,20–7,03
(1H, Multiplet);
- 6,99–6,80
(6H, Multiplet);
- 5,88–5,76
(1H, Multiplet);
- 4,04 (2H, Quartet, J = 7 Hz);
- 1,38 (3H, Triplet, J = 7 Hz).
-
67(iii) 2-(4-Ethoxyphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(4-Ethoxyphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Methacrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als braunes,
bei 135–139°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 3%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,83 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,22 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,02 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,77 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,72 (1H, breites Singlet);
- 6,23 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 4,79 (2H, breites Singlet);
- 4,03 (2H, Quartet, J = 7 Hz);
- 2,17 (3H, Singlet);
- 1,41 (3H, Triplet, J = 7 Hz).
- Massenspektrum (EI) m/z 356 [M+].
-
BEISPIEL 68
-
4-Methyl-2-(4-propoxyphenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-80)
-
68(i) N-(4-Propoxybenzyliden)-4-sulfamoylanilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Propoxybenzaldehyd und 4-Sulfamoylanilin
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbes
Pulver (Ausbeute 84%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 8,38 (1H, Singlet);
- 7,92 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,85 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,23 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,99 (21-1, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,81 (2H, breites Singlet);
- 4,01 (2H, Triplet, J = 6 Hz);
- 1,91–1,78
(2H, Multiplet);
- 1,07 (3H, Triplet, J = 7 Hz).
-
68(ii) α-(4-Propoxyphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von N-(4-Propoxybenzyliden)-4-sulfamoylanilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbes
Pulver (Ausbeute 80%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,68 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,51 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,20–7,14
(1H, breites Doublet, J = 8 Hz);
- 6,98 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,92 (2H, breites Singlet);
- 6,88 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 5,83–5,80
(1H, breites Doublet, J = 8 Hz);
- 3,96 (2H, Triplet, J = 6 Hz);
- 1,87–1,74
(2H, Multiplet);
- 1,04 (3H, Triplet, J = 7 Hz).
-
68(iii) 4-Methyl-2-(4-propoxyphenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(4-Propoxyphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Methacrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassbraunes,
bei 142–145°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 5%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,83 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,23 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,02 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,78 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,72 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 6,23 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 5,86 (2H, breites Singlet);
- 3,90 (2H, Triplet, J = 7 Hz);
- 1,89–1,84
(2H, Multiplet);
- 1,03 (3H, Triplet, J = 7 Hz).
- Massenspektrum (EI) m/z 370 [M+].
-
BEISPIEL 69
-
4-Methyl-2-(4-methoxy-3-methylphenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-109)
-
69(i) N-(4-Methoxy-3-methylbenzyliden)-4-sulfamoylanilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Methoxy-3-methylbenzaldehyd und 4-Sulfamoylanilin
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als gelbes Pulver
(Ausbeute 92%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 8,85 & 8,31
(gesamt: 1H, jedes Singlet);
- 7,93 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,77–7,65
(2H, Multiplet);
- 7,26–7,23
(2H, Multiplet);
- 6,91–6,86
(1H, Multiplet);
- 6,71–6,88
(1H, Multiplet);
- 4,77 & 4,14
(gesamt: 1H, jedes Singlet);
- 3,92 (3H, Singlet);
- 2,28 & 2,21
(gesamt: 3H, jedes Singlet).
-
69(ii) α-(4-Methoxy-3-methylphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von N-(4-Methoxy-3-methylbenzyliden)-4-sulfamoylanilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als weißes Pulver
(Ausbeute 63%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,62 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,39–7,34
(2H, Multiplet);
- 7,26 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,04–7,02
(3H, Multiplet);
- 6,90 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 5,97 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 3,81 (3H, Singlet);
- 3,33 (3H, Singlet).
-
69(iii) 4-Methyl-2-(4-methoxy-3-methylphenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(4-Methoxy-3-methylphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Methacrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbes,
bei 149–151°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 39%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,82 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,26–7,20
(2H, Multiplet);
- 6,99 (1H, Singlet);
- 6,81–6,65
(3H, Multiplet);
- 6,22 (1H, Singlet);
- 4,90 (1H, Singlet);
- 3,79 (3H, Singlet);
- 2,17 (3H, Singlet);
- 2,14 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 332 [M+].
-
BEISPIEL 70
-
2-(3,4-Dichlorphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-124)
-
70(i) N-(3,4-Dichlorbenzyliden)-4-sulfamoylanilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 3,4-Dichlorbenzaldehyd und 4-Sulfamoylanilin
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als weißes Pulver
(Ausbeute 52%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 8,49 (1H, Singlet);
- 8,09 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 7,94 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,82 (1H, Doublet von Doublets, J = 2 & 8 Hz);
- 7,63 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,30 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,10 (2H, breites Singlet).
-
70(ii) α-(3,4-Dichlorphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von N-(3,4-Dichlorbenzyliden)-4-sulfamoylanilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als weißes Pulver
(Ausbeute 91%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,76 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 7,70 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,60 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,53 (1H, Doublet von Doublets, J = 2 & 8 Hz);
- 7,24 (1H, breites Doublet, J = 9 Hz);
- 6,84 (2H, breites Singlet);
- 6,83 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 5,92 (1H, breites Doublet, J = 9 Hz).
-
70(iii) 2-(3,4-Dichlorphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(3,4-Dichlorphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Methacrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassbraunes,
bei 136–138°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 33%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,89 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,30 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 7,29 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,24 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,79 (1H, Doublet von Doublets, J = 2 & 9 Hz);
- 6,76 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 6,34 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 4,83 (2H, breites Singlet);
- 2,17 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 380 [M+].
-
BEISPIEL 71
-
2-(3-Fluor-4-methoxyphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-106)
-
71(i) N-(3-Fluor-4-methoxybenzyliden)-4-sulfamoylanilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 3-Fluor-4-methoxybenzaldehyd und 4-Sulfamoylanilin
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als leicht gelbes
Pulver (Ausbeute 57%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 8,40 (1H, Singlet);
- 7,92 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,74 (1H, Doublet von Doublets, J = 2 & 9 Hz);
- 7,62 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,25 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,12 (1H, Triplet, J = 8 Hz);
- 7,02 (2H, breites Singlet);
- 3,97 (3H, Singlet).
-
71(ii) α-(3-Fluor-4-methoxyphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von N-(3-Fluor-4-Methoxybenzyliden)-4-sulfamoylanilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als leicht gelbes
Pulver (Ausbeute 98%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,69 (2H, Doublet, J = 2 Hz);
- 7,37–7,33
(2H, Multiplet);
- 7,13–7,05
(1H, breites Singlet);
- 7,12 (1H, Triplet, J = 9 Hz);
- 6,83 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,79 (2H, breites Singlet);
- 5,77–5,73
(1H, Multiplet);
- 3,91 (3H, Singlet).
-
71(iii) 2-(3-Fluor-4-methoxyphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(3-Fluor-4-Methoxyphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Methacrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als weißes, bei
170–173°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 28%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,86 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,23 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,90–6,81
(3H, Multiplet);
- 6,79 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 6,74 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 4,82 (2H, breites Singlet);
- 3,87 (3H, Singlet);
- 2,17 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 360 [M+].
-
BEISPIEL 72
-
2-(2,4-Difluorphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-115)
-
72(i) N-(2,4-Difluorbenzyliden)-4-sulfamoylanilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 2,4-Difluorbenzaldehyd und 4-Sulfamoylanilin
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbes
Pulver (Ausbeute 52%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 8,67 (1H, Singlet);
- 8,20 (1H, Doublet von Triplets, J = 7 & 9 Hz);
- 7,97 (2H, Doublet von Doublets, J = 2 & 7 Hz);
- 7,28 (2H, Doublet von Doublets, J = 2 & 7 Hz);
- 7,05–6,98
(1H, Multiplet);
- 6,95–6,87
(1H, Multiplet);
- 4,88 (2H, breites Singlet).
-
72(ii) α-(2,4-Difluorphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von N-(2,4-Difluorbenzyliden)-4-sulfamoylanilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbes
Pulver (Ausbeute 88%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,76 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,71–7,65
(1H, Multiplet);
- 7,05–6,92
(2H, Multiplet);
- 6,82 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,79 (1H, Multiplet);
- 6,37 (2H, breites Singlet);
- 5,73 (1H, Doublet, J = 9 Hz).
-
72(iii) 2-(2,4-Difluorphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(2,4-Difluorphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Methacrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassbraunes,
bei 170–172°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 32%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,84 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,20 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,21–7,13
(1H, Multiplet);
- 6,87–6,67
(2H, Multiplet);
- 6,80 (1H, breites Singlet);
- 6,31 (1H, breites Singlet);
- 4,85 (2H, breites Singlet);
- 2,19 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 348 [M+].
-
BEISPIEL 73
-
2-(4-Methoxyphenyl)-3-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-76)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 52(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Crotonaldehyd anstelle von Methacrolein, wurde
die Titelverbindung als braunes, amorphes Pulver (Ausbeute 21%)
erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,79 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,16 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,01 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,88 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 6,83 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,28 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 4,86 (2H, Singlet);
- 3,80 (3H, Singlet);
- 2,14 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 342 [M+].
-
BEISPIEL 74
-
2-(3,4-Difluorphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-112)
-
74(i) N-(3,4-Difluorbenzyliden)-4-sulfamoylanilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 3,4-Difluorbenzaldehyd und 4-Sulfamoylanilin
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als leicht gelbes
Pulver (Ausbeute 67%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 8,40 (1H, Singlet);
- 7,96 (2H, Doublet von Doublets, J = 7 & 2 Hz);
- 7,89–7,81
(1H, Multiplet);
- 7,67–7,62
(1H, Multiplet);
- 7,37–7,24
(1H, Multiplet);
- 7,25 (2H, Doublet von Doublets, J = 7 & 2 Hz);
- 6,71 (2H, breites Singlet).
-
74(ii) α-(3,4-Difluorphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von N-(3,4-Difluorbenzyliden)-4-sulfamoylanilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als leicht gelbes
Pulver (Ausbeute 92%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,76 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,52–7,24
(3H, Multiplet);
- 6,82–6,79
(3H, Multiplet);
- 6,28 (2H, breites Singlet);
- 5,64 (1H, Doublet, J = 8 Hz).
-
74(iii) 2-(3,4-Difluorphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(3,4-Difluorphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Methacrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbes,
bei 177–179°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 51%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,88 (2H, Doublet von Doublets, J = 2 & 7 Hz);
- 7,23 (2H, Doublet von Doublets, J = 2 & 7 Hz);
- 7,08–6,89
(2H, Multiplet);
- 6,81–6,76
(1H, Multiplet);
- 6,74 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 6,29 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 4,99 (2H, breites Singlet);
- 2,17 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 348 [M+].
-
BEISPIEL 75
-
1-(2,4-Difluorphenyl)-4-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-122)
-
75(i) 2,4-Difluor-N-(4-sulfamoylbenzyliden)anilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Sulfamoylbenzaldehyd und 2,4-Difluoranilin
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als weißes Pulver
(Ausbeute 47%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 8,79 (1H, Singlet);
- 8,12 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,97 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,58–7,34
(4H, Multiplet);
- 7,21–7,13
(1H, Multiplet).
-
75(i) α-(2,4-Difluoranilino)-α-(4-sulfamoylphenyl)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 2,4-Difluor-N-(4-sulfamyolbenzyliden)anilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als weißes Pulver
(Ausbeute 100%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,91 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,76 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,44 (2H, Singlet);
- 7,25–7,17
(1H, Multiplet);
- 6,97–6,94
(2H, Multiplet);
- 6,73 (1H, Doublet, J = 10 Hz);
- 6,17 (1H, Doublet, J = 10 Hz).
-
75(iii) 1-(2,4-Difluorphenyl)-4-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(2,4-Difluoranilino)-α-(4-sulfamoylphenyl)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Methacrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als weißes, bei
140–141°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 63%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,75 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,23–7,16
(3H, Multiplet);
- 6,94–6,88
(2H, Multiplet);
- 6,69 (1H, Singlet);
- 6,43 (1H, Singlet);
- 4,99 (2H, Singlet);
- 2,20 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 348 [M+].
-
BEISPIEL 76
-
2-(4-Methoxyphenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-73)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 52(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Acrolein anstelle von Methacrolein, wurde die
Titelverbindung als blassbraunes, bei 183–184°C schmelzendes Pulver (Ausbeute
10%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,92–7,84
(2H, Multiplet);
- 7,39–7,23
(2H, Multiplet);
- 7,11–7,04
(2H, Multiplet);
- 6,95–6,93
(1H, Multiplet);
- 6,82–6,78
(2H, Multiplet);
- 6,39 (2H, Multiplet);
- 4,84 (2H, Singlet);
- 3,80 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 342 [M+].
-
BEISPIEL 77
-
4-Methyl-2-phenyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-60)
-
77(i) N-Benzyliden-4-sulfamoylanilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Benzaldehyd und 4-Sulfamoylanilin als Ausgangsmaterialien,
wurde die Titelverbindung als blassgelbes Pulver (Ausbeute 91%)
erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 8,45 (1H, Singlet);
- 7,97–7,90
(2H, Multiplet);
- 7,95 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,57–7,47
(3H, Multiplet);
- 7,25 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,74 (2H, breites Singlet).
-
77(ii) α-Phenyl-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von N-Benzyliden-4-sulfamyolanilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als leicht gelbes
Pulver (Ausbeute 96%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,78 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,64–7,61
(2H, Multiplet);
- 7,55–7,47
(3H, Multiplet);
- 6,85 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,52 (1H, breites Doublet, J = 8 Hz);
- 6,24 (2H, breites Singlet);
- 5,66 (1H, breites Doublet, J = 8 Hz).
-
77(iii) 4-Methyl-2-phenyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-Phenyl-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Methacrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbes,
bei 165–168°C schmelzendes Pulver
(Ausbeute 47%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,84 (2H, Doublet von Doublets, J = 2 & 7 Hz);
- 7,23 (2H, Doublet von Doublets, J = 2& 7 Hz);
- 7,28–7,20
(3H, Multiplet);
- 7,12–7,09
(2H, Multiplet);
- 6,75 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 6,31 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 4,88 (2H, breites Singlet);
- 2,18 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 312 [M+].
-
BEISPIEL 78
-
4-Methyl-2-(3,4-dimethylphenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-118)
-
78(i) N-(3,4-Dimethylbenzyliden)-4-sulfamoylanilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 3,4-Dimethylbenzaldehyd und 4-Sulfamoylanilin
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbes
Pulver (Ausbeute 45%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 8,36 (1H, Singlet);
- 7,92 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,69 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 7,59 (1H, Doublet von Doublets, J = 1 & 7 Hz);
- 7,26–7,08
(1H, Multiplet);
- 7,22 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,46 (2H, breites Singlet);
- 2,34 (6H, Singlet).
-
78(ii) α-(3,4-Dimethylphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von N-(3,4-Dimethylbenzyliden)-4-sulfamoylanilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als leicht gelbes
Pulver (Ausbeute 91%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,72 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,34 (1H, Singlet);
- 7,30 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,20 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,82 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,74–6,70
(1H, breites Multiplet);
- 6,56 (2H, breites Multiplet);
- 5,54 (1H, breites Doublet, J = 8 Hz);
- 2,30 (3H, Singlet);
- 2,29 (3H, Singlet).
-
78(iii) 4-Methyl-2-(3,4-dimethylphenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(3,4-Dimethylphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Methacrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als leicht braunes,
amorphes Pulver (Ausbeute 69%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,83 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,22 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,98–6,95
(2H, Multiplet);
- 6,75 (1H, Multiplet);
- 6,72 (1H, breites Multiplet);
- 6,25 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 4,84 (2H, breites Singlet);
- 2,23 (3H, Singlet);
- 2,19 (3H, Singlet);
- 2,17 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 340 [M+].
-
BEISPIEL 79
-
2-(3-Chlor-4-methoxyphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-100)
-
79(i) N-(3-Chlor-4-methoxybenzyliden)-4-sulfamoylanilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 3-Chlor-4-methoxybenzaldehyd und 4-Sulfamoylanilin
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbes
Pulver (Ausbeute 72%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 8,37 (1H, Singlet);
- 8,00 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 7,93 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,77 (1H, Doublet von Doublets, J = 2 & 9 Hz);
- 7,24 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,09 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,90 (2H, breites Doublet, J = 5 Hz);
- 3,99 (3H, Singlet).
-
79(ii) α-(3-Chlor-4-methoxyphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von N-(3-Chlor-4-methoxybenzyliden)-4-sulfamoylanilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als leicht gelbes
Pulver (Ausbeute 64%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,76–7,46
(4H, Multiplet);
- 7,02 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,80 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,71–6,58
(1H, breites Multiplet);
- 6,44–6,27
(2H, breites Multiplet);
- 5,57 (1H, breites Doublet, J = 8 Hz);
- 3,94 (3H, Singlet).
-
79(iii) 2-(3-Chlor-4-methoxyphenyl)-4-methyl-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(3-Chlor-4-methoxyphenyl)-α-(sulfamoylanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Methacrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als leicht gelbes,
bei 160–163°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 37%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,86 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,23 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 7,23 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,84 (1H, Doublet von Doublets, J = 2 & 9 Hz);
- 6,78 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,73 (1H, breites Multiplet);
- 6,25 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 4,83 (2H, breites Singlet);
- 3,88 (3H, Singlet);
- 2,17 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 376 [M+].
-
BEISPIEL 80
-
2-(4-Methoxyphenyl)-4-methyl-1-(4-methylsulfonylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-22)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 28(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Methacrolein anstelle von Acrolein, wurde die
Titelverbindung als weißes,
bei 159–161°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 36%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,85 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,27 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,03 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,79 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,74 (1H, Singlet);
- 6,24 (1H, Singlet);
- 3,80 (3H, Singlet);
- 3,07 (3H, Singlet);
- 2,18 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (FAB) m/z: 341 [M+].
-
BEISPIEL 81
-
4-(3-Cyclopentyloxy-4-methoxybenzyl)-2-(4-methoxyphenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-150)
-
81(i) Diethyl-α-(4-methoxyphenacyl)malonat
-
3,50
g (21,8 mmol) Diethylmalonat wurden in 60 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran
gelöst,
und der entstandenen Lösung
wurden 2,70 g (24,0 mmol) Kalium-t-butoxid unter Eiskühlung zugegeben.
Das Gemisch wurde dann 1 Stunde lang gerührt. Anschließend wurde
dem Gemisch eine Lösung
von 5,00 g (21,8 mmol) 4-Methoxyphenacylbromid in 40 ml wasserfreiem
Tetrahydrofuran langsam tropfenweise unter Eiskühlung zugegeben. Das Gemisch
wurde 1 Stunde unter Eiskühlung
gerührt,
worauf eine gesättigte
wässrige
Ammoniumchloridlösung
zugegeben wurde, und das Gemisch wurde mit Ethylacetat extrahiert.
Der organische Extrakt wurde mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet, und das Lösemittel wurde daraufhin durch
Destillation unter vermindertem Druck entfernt. Der so erhaltene
Rückstand
wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgebracht
und mit einem 1:4 Volumengemisch von Ethylacetat und Hexan eluiert,
wobei 4,87 g der Titelverbindung als leicht gelbe, ölige Substanz
(Ausbeute 73%) erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,97 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,94 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 4,25 (4H, Quartet von Doublets, J = 7 & 2 Hz);
- 4,04 (1H, Triplet, J = 7 Hz);
- 3,88 (3H, Singlet);
- 3,58 (2H, Doublet, J = 7 Hz);
- 1,29 (6H, Triplet, J = 7 Hz).
-
81(ii) Diethyl-α-(3-cyclopentyloxy-4-methoxybenzyl)-α-(4-methoxyphenacyl)-malonat
-
0,29
g (7,1 mmol) Natriumhydrid (als 60% w/w Dispersion in Mineralöl) wurden
zu 50 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran unter Eiskühlung zugegeben, und das Gemisch
wurde dann 10 Minuten lang gerührt.
Anschließend
wurde dem Gemisch eine Lösung
von 2,00 g (6,5 mmol) Diethyl-α-(4-methoxyphenacyl)malonat [hergestellt
wie in Schritt (i) oben beschrieben] in 20 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran
langsam tropfenweise unter Eiskühlung
zugegeben. Das Gemisch wurde dann 30 Minuten lang gerührt. Dem
Gemisch wurde daraufhin eine Lösung
von 1,72 g (7,1 mmol) 3-Cyclopentyloxy-4-methoxybenzylchlorid in 20 ml wasserfreiem
Tetrahydrofuran sowie 0,97 g (6,5 mmol) Natriumiodid zugegeben,
und das entstandene Gemisch wurde unter Rückfluss 2 Stunden lang erhitzt.
Anschließend
wurde das Gemisch auf Raumtemperatur abgekühlt und wurde dann durch Zugabe
von 3 N wässriger
Salzsäure
angesäuert
und mit Ethylacetat extrahiert. Der organische Extrakt wurde mit
Wasser gewaschen und über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet, und dann wurde das Lösemittel
durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt. Der so erhaltene
Rückstand
wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgetragen
und mit einem 1:4 Volumengemisch von Ethylacetat und Hexan eluiert,
wobei 2,45 g der Titelverbindung als blassgelbe, ölige Substanz
erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,91 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,91 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,68 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,45 (1H, Doublet von Doublets, J = 8 & 2 Hz);
- 6,36 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 4,31–4,22
(1H, Multiplet);
- 4,24 (4H, Quartet, J = 7 Hz);
- 3,86 (3H, Singlet);
- 3,77 (3H, Singlet);
- 3,49 (2H, Singlet);
- 3,44 (2H, Singlet);
- 1,72–1,45
(8H, Multiplet);
- 1,27 (6H, Triplet, J = 7 Hz).
-
81(iii) Ethyl-α-(3-cyclopentyloxy-4-methoxybenzyl)-α-(4-methoxyphenacyl)acetat
-
2,43
g (4,7 mmol) Diethyl-α-(3-cyclopentyloxy-4-methoxybenzyl)-α-(4-methoxyphenacyl)malonat
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und 1,26 g (4,7
mmol) 18-Crown-6 wurden in 50 ml Benzol gelöst, und 4,70 ml (4,7 mmol)
einer 1,1 M Lösung
von Kaliumhydroxid in Ethanol wurden der enstandenen Lösung zugegeben.
Das Gemisch wurde dann 30 Minuten lang gerührt, worauf das Ethanol im
Reaktionsgemisch durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt
wurde. Die übrige
Reaktionslösung
wurde unter Rückfluss
14 Stunden lang erhitzt, und daraufhin wurde das Reaktionsgemisch
auf Raumtemperatur abgekühlt.
Das Gemisch wurde dann durch Zugabe von 3 N wässriger Salzsäure angesäuert, und
das entstandene Gemisch wurde mit Ethylacetat extrahiert. Der organische
Extrakt wurde mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet, worauf das Lösemittel
durch Destillation unter vermindertem Druck entfernt wurde. Der
so erhaltene Rückstand
wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgebracht
und mit einem 1:4 Volumengemisch von Ethylacetat und Hexan eluiert,
wobei 1,68 g der Titelverbindung als leicht gelbe Kristalle (Ausbeute
81%) erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,92 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,90 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,78 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,74–6,67
(2H, Multiplet);
- 4,76–4,67
(1H, Multiplet);
- 4,12 (2H, Quartet, J = 7 Hz);
- 3,86 (3H, Singlet);
- 3,82 (3H, Singlet);
- 3,39–3,22
(2H, Multiplet);
- 3,07–2,92
(2H, Multiplet);
- 2,83–2,72
(1H, Multiplet);
- 1,97–1,53
(8H, Multiplet);
- 1,19 (3H, Triplet, J = 7 Hz).
-
81(iv) 4-(3-Cyclopentyloxy-4-methoxybenzyl)-2-(4-methoxyphenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
200
mg (0,46 mmol) Ethyl-α-(3-cyclopentyloxy-4-methoxybenzyl)-α-(4-methoxyphenacyl)acetat
[hergestellt wie in Schritt (iii) oben beschrieben] wurden in 10
ml wasserfreiem Diethylether gelöst,
und 20 mg (0,68 mmol) Lithiumaluminiumhydrid wurden der enstandenen
Lösung
unter Eiskühlung
zugegeben. Das Gemisch wurde dann unter Eiskühlung 1 Stunde lang gerührt. Anschließend wurden
dem Gemisch 30 μl
Wasser, 30 μl einer
15% w/v wässrigen
Natriumhydroxidlösung
und 80 μl
Wasser in dieser Reihenfolge zugegeben, und das enstandene Gemisch
wurde bei Raumtemperatur 10 Minuten lang gerührt. Wasserfreies Magnesiumsulfat wurde
dem Reaktionsgemisch dann zur Dehydrierung zugegeben, und das Gemisch
wurde daraufhin unter Verwendung eines Celite (Warenzeichen)-Filteraufsatzes
abfiltriert. Das Filtrat wurde dann durch Eindampfen unter vermindertem
Druck eingeengt, wobei sich 140 mg eines Rückstands bildeten.
-
Der
gesamte Rückstand
wurde in 20 ml Methylenchlorid gelöst, und der entstandenen Lösung wurden 1,70
g (4,59 mmol) Pyridindichromat zugegeben, welche dann über Nacht
bei Raumtemperatur gerührt
wurde. Das Reaktionsgemisch wurde daraufhin unter Verwendung eines
Celite (Warenzeichen)-Filteraufsatzes
abfiltriert, und das Filtrat wurde durch Eindampfen unter vermindertem
Druck eingeengt, wobei sich ein Rückstand bildete. Der so erhaltene
Rückstand
wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgebracht
und mit einem 4:6 Volumengemisch von Ethylacetat und Hexan eluiert,
wobei 60 mg roher α-(3-Cyclopentyloxy-4-methoxybenzyl)-α-(4-methoxyphenacyl)acetaldehyd
als blassbraue, ölige
Substanz entstand. Das gesamte so erhaltene Produkt wurde in 3 ml
Essigsäure
gelöst,
und der enstandenen Lösung
wurden 26 mg (0,15 mmol) 4-Sulfamoylanilin zugegeben. Das Gemisch
wurde daraufhin unter Rückfluss
1 Stunde lang erhitzt, worauf die Essigsäure durch Destillation unter
vermindertem Druck entfernt wurde. Dem Rückstand wurde Wasser beigegeben,
und das Gemisch wurde mit einer gesättigten wässrigen Natriumhydrogencarbonatlösung neutralisiert.
Das Gemisch wurde dann mit Ethylacetat extrahiert. Der organische
Extrakt wurde mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem Magnesiumsulfat
getrocknet, und daraufhin wurde das Lösemittel durch Destillation
unter vermindertem Druck entfernt, wobei sich ein Rückstand
bildete. Der so erhaltene Rückstand wurde
auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgebracht
und mit einem 1:2 Volumengemisch von Ethylacetat und Hexan eluiert,
wobei 20 mg der Titelverbindung als gelbes, bei 81–84°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 9%) erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,82 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,20 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,02 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,87–6,72
(5H, Multiplet);
- 6,63 (1H, breites Singlet);
- 6,24 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 4,84 (2H, breites Singlet);
- 4,80–4,70
(1H, Multiplet);
- 3,83 (3H, Singlet);
- 3,80 (2H, Singlet);
- 3,78 (3H, Singlet);
- 1,95–1,53
(8H, Multiplet).
-
BEISPIEL 84
-
4-Methyl-1-(4-methylthiophenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-94)
-
84(i) 4-Methylthio-N-(4-sulfamoylbenzyliden)anilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Sulfamoylbenzaldehyd und 4-Methylthioanilin
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als gelbes Pulver
(Ausbeute 95%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 8,76 (1H, Singlet);
- 8,10 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,95 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,50 (2H, Singlet);
- 7,33 (4H, Multiplet);
- 2,50 (3H, Singlet).
-
84(ii) α–(4-Methylthioanilino)-α-(4-sulfamoylphenyl)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Methylthio-N-(4-sulfamoylbenzyliden)anilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als gelbes Pulver
(Ausbeute 100%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,92 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,75 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,45 (2H, Singlet);
- 7,18 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,92–6,78
(3H, Multiplet);
- 6,15 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 2,38 (3H, Singlet).
-
84(iii) 4-Methyl-1-(4-methylthiophenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(4-Methylthioanilino)-α-(4-sulfamoylphenyl)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Methacrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als leicht gelbes,
bei 194–196°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 33%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuterertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,54 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,29–7,20
(6H, Multiplet);
- 7,10 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,88 (1H, Singlet);
- 6,41 (1H, Multiplet);
- 2,48 (3H, Singlet);
- 2,10 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 358 [M+].
-
BEISPIEL 85
-
1-(4-Ethylthiophenyl)-4-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-154)
-
85(i) 4-Ethylthio-N-(4-sulfamoylbenzyliden)anilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Sulfamoylbenzaldehyd und 4-Ethylthioanilin
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als gelbes Pulver
(Ausbeute 56%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 8,76 (1H, Singlet);
- 8,10 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,95 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,50 (2H, Singlet);
- 7,40–7,30
(4H, Multiplet);
- 3,01 (2H, Quartet, J = 7 Hz);
- 1,27–1,22
(3H, Multiplet).
-
85(ii) α-(4-Ethylthioanilino)-α-(4-sulfamoylphenyl)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Ethylthio-N-(4-sulfamoylbenzyliden)anilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als gelbes Pulver
(Ausbeute 100%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,91 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,54 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,44 (2H, Singlet);
- 7,23 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,93 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,80 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,14 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 2,79 (2H, Quartet, J = 7 Hz);
- 1,14 (3H, Triplet, J = 7 Hz).
-
85(iii) 1-(4-Ethylthiophenyl)-4-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(4-Ethylthioanilino)-α-(4-sulfamoylphenyl)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Methacrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als leicht gelbes,
bei 139–141°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 69%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteroertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,65 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,34–7,31
(4H, Multiplet);
- 7,21 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,10 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,90 (1H, Singlet);
- 6,42–6,41
(1H, Multiplet);
- 2,99 (2H, Quartet, J = 7 Hz);
- 2,10 (3H, Singlet);
- 1,24 (3H, Triplet, J = 7 Hz).
- Massenspektrum (EI) m/z: 372 [M+].
-
BEISPIEL 86
-
4-Methyl-1-(3,4-dimethylphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-125)
-
86(i) 3,4-Dimethyl-N-(4-sulfamoylbenzyliden)anilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 4-Sulfamoylbenzaldehyd und 3,4-Dimethylanilin
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als gelbes Pulver
(Ausbeute 60%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 8,94 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 8,72 (1H, Singlet);
- 7,94 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,48 (2H, Singlet);
- 7,21–7,06
(3H, Multiplet);
- 2,27 (3H, Singlet);
- 2,24 (3H, Singlet).
-
86(ii) α-(3,4-Dimethylanilino)-α-(4-sulfamoylphenyl)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 3,4-Dimethyl-N-(4-sulfamoylbenzyliden)anilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als gelbes Pulver
(Ausbeute 100%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,91 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,53 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,44 (2H, Singlet);
- 6,93 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,66 (1H, Multiplet);
- 6,57–6,49
(3H, Multiplet);
- 6,07 (1H, Doublet, J = 10 Hz);
- 2,14 (3H, Singlet);
- 2,10 (3H, Singlet).
-
86(iii) 4-Methyl-1-(3,4-dimethylphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(3,4-Dimethylanilino)-α-(4-sulfamoylphenyl)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Methacrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als leicht gelbes,
bei 118–120°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 43%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,82 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,19 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,05 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,97 (1H, Singlet);
- 6,79 (1H, Dublet, J = 8 Hz);
- 6,73 (1H, Singlet);
- 6,38 (1H, Singlet);
- 5,02 (2H, Singlet);
- 2,25 (3H, Singlet);
- 2,22 (3H, Singlet);
- 2,17 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 340 [M+].
-
BEISPIEL 87
-
4-Methyl-2-(3,5-dimethylphenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-147)
-
87(i) N-(3,5-Dimethylbenzyliden)-4-sulfamoylanilin
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von 3,5-Dimethylbenzaldehyd und 4-Sulfamoylanilin
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbes
Pulver (Ausbeute 59%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 8,55 (1H, Singlet);
- 7,85 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,57 (2H, Singlet);
- 7,37 (4H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,22 (1H, Singlet);
- 2,35 (6H, Singlet).
-
87(ii) α-(3,5-Dimethylphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von N-(3,5-Dimethylbenzyliden)-4-sulfamoylanilin
[hergestellt wie in Schritt (i) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbes
Pulver (Ausbeute 90%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,61 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,29 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,16 (2H, Singlet);
- 7,04 (3H, Singlet);
- 6,89 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,00 (1H, Doublet, J = 8 Hz);
- 2,30 (6H, Singlet).
-
87(iii) 4-Methyl-2-(3,5-dimethylphenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von α-(3,5-Dimethylphenyl)-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitril
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Methacrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als leicht braunes,
bei 163–166°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 28%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,83 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,23 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,85 (1H, Singlet);
- 6,73 (3H, Singlet);
- 6,27 (1H, Doublet, J = 2 Hz);
- 4,85 (2H, Singlet);
- 2,21 (6H, Singlet);
- 2,17 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 340 [M+].
-
BEISPIEL 88
-
3-Methyl-2-(4-methylthiophenyl)-1-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-83)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 66(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Crotonaldehyd anstelle von Methacrolein, wurde
die Titelverbindung als blassgelbes, bei 132–134°C schmelzendes Pulver (Ausbeute
24%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,81 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,18 (2H, Doublet, J = 4 Hz);
- 7,15 (2H, Doublet, J = 4 Hz);
- 7,00 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,89 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 6,26 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 4,78 (2H, Singlet);
- 2,48 (3H, Singlet);
- 2,15 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 358 [M+].
-
BEISPIEL 89
-
1-(4-Methoxyphenyl)-5-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-88)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 61(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Methylvinylketon anstelle von Acrolein, wurde
die Titelverbindung als blassgelbes, bei 196–197°C schmelzendes Pulver (Ausbeute
39%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,56 (2H, Doublet, J = 7 Hz);
- 7,22 (2H, Singlet);
- 7,16–7,13
(4H, Multiplet);
- 6,99 (2H, Doublet, J = 7 Hz);
- 6,46–6,44
(1H, Multiplet);
- 6,07 (1H, Multiplet);
- 3,33 (3H, Singlet);
- 2,03 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 342 [M+].
-
BEISPIEL 90
-
5-Methyl-1-(4-methylthiophenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-95)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 84(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Methylvinylketon anstelle von Methacrolein,
wurde die Titelverbindung als gelbes, bei 139–141°C schmelzendes Pulver (Ausbeute
65%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,59 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,34–7,15
(8H, m, 3 Hz);
- 6,48 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 6,10 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 2,50 (3H, Singlet);
- 2,07 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 358
-
BEISPIEL 91
-
1-(4-Chlorphenyl)-5-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-98)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 59(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Methylvinylketon anstelle von Acrolein, wurde
die Titelverbindung als blassgelbes, bei 152–154°C schmelzendes Pulver (Ausbeute
44%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,61 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,53 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,28–7,20
(4H, Multiplet);
- 7,15 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 6,49 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 6,12 (1H, Doublet, J = 3 Hz);
- 2,08 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 346 [M+].
-
BEISPIEL 92
-
1-(4-Methylthiophenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-93)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 84(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Acrolein anstelle von Methacrolein, wurde die
Titelverbindung als blassgelbes, bei 159–161°C schmelzendes Pulver (Ausbeute
15%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,75 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,26–7,21
(4H, Multiplet);
- 7,10–7,07
(2H, Multiplet);
- 6,97–6,95
(1H, Multiplet);
- 6,55 (1H, Doublet von Doublets, J = 4 & 2 Hz);
- 6,39 (1H, Triplet, J = 4 Hz);
- 4,82 (2H, Singlet);
- 2,50 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 344 [M+].
-
BEISPIEL 93
-
1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-127)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in den drei Schritten von Beispiel 19(i), 19(ii)
und 19(iii) beschriebenen ähnelt,
allerdings unter Verwendung von 2,4-Dichloranilin als Ausgangssubstanz
anstelle von 4-Fluoranilin, wurde die Titelverbindung als weißes, bei
147–149°C schmelzendes
Pulver erhalten. Die Gesamtausbeute der Verbindung über die
drei Schritte betrug 15%.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,79 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,42–7,36
(2H, Multiplet);
- 7,26–7,23
(2H, Multiplet);
- 6,96–6,90
(2H, Multiplet);
- 6,50 (1H, Doublet von Doublets, J = 3 & 1 Hz);
- 6,40 (1H, Triplet, J = 3 Hz);
- 4,87 (2H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 366 [M+].
-
BEISPIEL 94
-
1-(4-Ethoxyphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-89)
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in den drei Schritten von Beispiel 19(i), 19(i)
und 19(iii) beschriebenen ähnelt,
allerdings unter Verwendung von 4-Ethoxyanilin als Ausgangssubstanz
anstelle von 4-Fluoranilin, wurde die Titelverbindung als weißes, bei
126–128°C schmelzendes
Pulver erhalten. Die Gesamtausbeute der Verbindung über die
drei Schritte betrug 16%.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,65 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,30–7,22
(4H, Multiplet);
- 7,14–7,06
(3H, Multiplet);
- 6,96 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,56 (1H, Doublet von Doublets, J = 3 & 1 Hz);
- 6,32 (1H, Triplet, J = 3 Hz);
- 4,04 (2H, Quartet, J = 7 Hz);
- 1,33 (3H, Triplet, J = 7 Hz).
-
BEISPIEL 97
-
5-Chlor-1-(4-methoxyphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-147)
-
1-(4-Methoxyphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
(hergestellt wie in Beispiel 61 beschrieben) wurde auf dieselbe
Weise chloriert wie in Beispiel 37 beschrieben, wobei die Titelverbindung
als blassgelbes, bei 119–120°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 80%) erhalten wurde.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,69 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,17 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,11 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,92 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,50 (1H, Doublet, J = 4 Hz);
- 6,29 (1H, Doublet, J = 4 Hz);
- 4,82 (2H, Singlet);
- 3,85 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 362 [M+].
-
BEISPIEL 98
-
5-Brom-1-(4-methoxyphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-148)
-
1-(4-Methoxyphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
(hergestellt wie in Beispiel 61 beschrieben) wurde auf dieselbe
Weise bromiert wie in Beispiel 35 beschrieben, wobei die Titelverbindung
als blassgelbes, bei 121–123°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 76%) erhalten wurde.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,62 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,28–7,17
(6H, Multiplet);
- 7,02 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,63 (1H, Doublet, J = 4 Hz);
- 6,48 (1H, Doublet, J = 4 Hz);
- 3,80 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 406 [M+].
-
BEISPIEL 99
-
5-Chlor-1-(4-methoxyphenyl)-4-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-149)
-
1-(4-Methoxyphenyl)-4-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
(hergestellt wie in Beispiel 62 beschrieben) wurde auf dieselbe
Weise chloriert wie in Beispiel 37 beschrieben, wobei die Titelverbindung
als blassgelbes, bei 155–156°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 80%) erhalten wurde.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,67 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,16–7,06
(4H, Multiplet);
- 6,90 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,40 (1H, Singlet);
- 4,94 (2H, Singlet);
- 3,84 (3H, Singlet);
- 2,14 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 376 [M+].
-
BEISPIEL 100
-
5-Chlor-1-(4-ethoxyphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-151)
-
1-(4-Ethoxyphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
(hergestellt wie in Beispiel 94 beschrieben) wurde auf dieselbe
Weise chloriert wie in Beispiel 37 beschrieben, wobei die Titelverbindung
als weißes,
bei 124–125°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 93%) erhalten wurde.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,70 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,11–7,07
(4H, Multiplet);
- 6,90 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,50 (1H, Doublet, J = 4 Hz);
- 6,29 (1H, Doublet, J = 4 Hz);
- 4,75 (2H, Singlet);
- 4,06 (2H, Quartet, J = 7 Hz);
- 1,45 (3H, Triplet, J = 7 Hz).
- Massenspektrum (EI) m/z: 376 [M+].
-
BEISPIEL 101
-
5-Chlor-1-(4-methylthiophenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-152)
-
1-(4-Methylthiophenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
(hergestellt wie in Beispiel 92 beschrieben) wurde auf dieselbe
Weise chloriert wie in Beispiel 37 beschrieben, wobei die Titelverbindung
als weißes,
bei 141–142°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 68%) erhalten wurde.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,71 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,26–7,07
(6H, Multiplet);
- 6,50 (1H, Doublet, J = 4 Hz);
- 6,31 (1H, Doublet, J = 4 Hz);
- 4,78 (2H, Singlet);
- 2,52 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 378 [M+].
-
BEISPIEL 102
-
5-Chlor-1-(2,4-dichlorphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 1-155)
-
1-(2,4-Dichlorphenyl)-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
(hergestellt wie in Beispiel 93 beschrieben) wurde auf dieselbe
Weise chloriert wie in Beispiel 37 beschrieben, wobei die Titelverbindung
als weißes,
bei 186–187°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 73%) erhalten wurde.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,78–7,67
(4H, Multiplet);
- 7,32–7,25
(5H, Multiplet);
- 6,63 (1H, Doublet, J = 4 Hz);
- 6,48 (1H, Doublet, J = 4 Hz).
- Massenspektrum (EI) m/z: 400 [M+].
-
BEISPIELE 103–111
-
Ein
Verfahren, welches dem in Beispiel 19, Schritte (i) und (ii) beschriebenen ähnelt, wurde
wiederholt, allerdings unter Verwendung von 4-Sulfamoylbenzaldehyd
und verschiedenen Arten von Anilinen als Ausgangsmaterialien, wobei
die jeweiligen α-Anilino-α-(4-sulfamoylphenyl)acetonitrile
entstanden, welche daraufhin auf dieselbe Weise umgesetzt wurden
wie in Beispiel 18 beschrieben, wobei Verbindungen entstanden, welche
die folgende Formel aufweisen:
wobei R
2 die
verschiedenen in Tabelle 12 gezeigten Bedeutungen aufweist. Die
in den Tabellen 12 und 13 für die
Substituentengruppen angegebenen Abkürzungen entsprechen denen,
die im obigen für
die Tabellen 1 und 2 angeführt
wurden, und die Abkürzung "Smp" bedeutet "Schmelzpunkt". TABELLE 12
| Beispiel | Verbndng.
Nr. | R2 | Aussehen | Smp
(°C) |
| 103 | 1-131 | 3,4-diCl-Ph | weißes Pulver | 127–129 |
| 104 | 1-159 | 4-EtO-Ph | blassgelbes
Pulver | 122–123 |
| 105 | 1-113 | 3-F-4-MeO-Ph | blassgelbes
Pulver | 116–117 |
| 106 | 1-109 | 3-Cl-4-MeO-Ph | leicht
grünes
Pulver | 132–134 |
| 107 | 1-71 | Ph | weißes Pulver | 91–93 |
| 108 | 1-103 | 3-Cl-4-F-Ph | weißes Pulver | 142–144 |
| 109 | 1-106 | 3,4-Methylendioxy-Ph | leicht
braunes Pulver | 147–149 |
| 110 | 1-146 | 2,4,6-triMe-Ph | blassgelbes
Pulver | 125–126 |
| 111 | 1-150 | 4-Cl-2-F-Ph | weißes Pulver | 161–162 |
-
BEISPIELE 112–128
-
Ein
Verfahren, welches dem in Beispiel 19, Schritte (i) und (ii) beschriebenen ähnelt, wurde
wiederholt, allerdings unter Verwendung von 4-Sulfamoylanilin und
verschiedenen Arten von Benzaldehyden als Ausgangsmaterialien, wobei
die jeweiligen α-Phenyl-α-(4-sulfamoylanilino)acetonitrile
entstanden, welche daraufhin auf dieselbe Weise umgesetzt wurden
wie in Beispiel 15 beschrieben, wobei Verbindungen entstanden, welche
die folgende Formel aufweisen:
wobei R
2 die
verschiedenen in Tabelle 13 gezeigten Bedeutungen aufweist. TABELLE 13
| Beispiel
Nr. | Verbndng. | R2 | Aussehen | Smp
(°C) |
| 112 | 2-91 | 4-Et-Ph | leicht
braunes Pulver | 121–126 |
| 113 | 2-93 | 4-iPr-Ph | leicht
braunes Pulver | 135–139 |
| 114 | 2-102 | 3-CF3-Ph | blassgelbes
Pulver | 180–185 |
| 115 | 2-95 | 3-Cl-4-F-Ph | blassgelbes
Pulver | 155–157 |
| 116 | 2-103 | 4-CHF2O-Ph | gräulich weißes Pulver | 137–140 |
| 117 | 2-104 | 4-CF3O-Ph | weißes Pulver | 188–189 |
| 118 | 2-121 | 2,4-diCl-Ph | leicht
braunes Pulver | 197–199 |
| 119 | 2-138 | 2,3-diCl-Ph | leicht
braunes Pulver | 167–170 |
| 120 | 2-137 | 4-MeO-3,5-diMe-Ph | leicht
grün, amorph | – |
| 121 | 2-139 | 3,5-diCl-Ph | leicht
braunes Pulver | 157–159 |
| 122 | 2-140 | 2,4,5-triMe-Ph | orangefarbenes Pulver | 114–115 |
| 123 | 2-141 | 3-cPnO-4-MeO-Ph | leicht
braunes Pulver | 147–149 |
| 124 | 2-142 | 4-Cl-3-CF3-Ph | leicht
braun, amorph | – |
| 125 | 2-143 | 3-F-4-Me-Ph | blassgelbes
Pulver | 171–178 |
| 126 | 2-144 | 4-Cl-3-Me-Ph | blassgelbes
Pulver | 166–168 |
| 127 | 2-145 | 2,4-diMe-Ph | gelbes
Pulver | 178–182 |
| 128 | 2-146 | 4-OH-Ph | blassbraun, amorph | – |
-
BEISPIEL 129
-
1-(4-Mercaptophenyl)-4-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-156)
-
129(i) Bis(4-aminophenyl)disulfid
-
7,42
g (40 mmol) 4-Acetamidothiophenol wurden in 100 ml Methylenchlorid
gelöst,
und der entstandenen Lösung
wurden 40 ml (40 mmol) einer 10% w/v wässrigen Kaliumhydrogencarbonatlösung zugegeben. 3,20
g (20 mmol) Brom wurden dem Gemisch daraufhin langsam tropfenweise
unter Rühren
und Eiskühlung zugegeben.
Das Gemisch wurde bei Raumtemperatur 15 Minuten lang gerührt, und
dann wurde der enstandene weiße
Rückstand
durch Filtrierung gesammelt und mit Wasser gewaschen, wobei Bis(4-acetamidophenyl)disulfid
als weißes
Pulver entstand.
-
Das
gesamte Produkt wurde dann in 100 ml Ethanol gelöst, und der enstandenen Lösung wurden
50 ml konzentrierte wässrige
Salzsäure
zugegeben. Das Gemisch wurde daraufhin bei 80°C 6 Stunden lang gerührt. Anschließend wurde
das Reaktionsgemisch durch Eindampfen unter vermindertem Druck eingeengt, und
der Rückstand
wurde in 200 ml Wasser gelöst.
Der pH des Gemischs wurde dann auf einen Wert von mindestens 9 eingestellt
durch Zugabe von 1 N w/v wässriger
Natriumhydroxidlösung.
Der erhaltene gelbe Rückstand
wurde durch Filtrierung gesammelt und mit Wasser gewaschen, wobei
3,92 g (Ausbeute 39%) der Titelverbindung als gelbes, bei 75–77°C schmelzendes
Pulver erhalten wurden.
Massenspektrum (EI) m/z: 248 [M+].
-
129(ii) Bis[4-(4-sulfamoylbenzylidenamino)phenyl]disulfid
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(i) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Bis(4-aminophenyl)disulfid [hergestellt wie
in Schritt (i) oben beschrieben] und 4-Sulfamoylbenzaldehyd als Ausgangsmaterialien,
wurde die Titelverbindung als leicht gelbes, bei 200–230°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 58%) erhalten.
-
129(iii) Bis[4-(α–cyano-4-sulfamoylbenzylamino)phenyl]disulfid
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(ii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Bis[4-(4-sulfamoylbenzylidenamino)phenyl]disulfid
[hergestellt wie in Schritt (ii) oben beschrieben] und Trimethylsilylcyanid
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als gelbes, amorphes
Pulver (Ausbeute 92%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (400 MHz, hexadeuteriertes
Dimethylsulfoxid) δ ppm:
-
- 7,95–7,91
(2H, Multiplet);
- 7,75 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,45 (2H, Singlet);
- 7,31 (2H, Doublet, J = 8 Hz);
- 7,19 (1H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,82–6,79
(2H, Multiplet);
- 6,19 (1H, Doublet, J = 9 Hz).
- Massenspektrum (FAB) m/z: 636 [M+].
-
129(iv) Bis-{4-[4-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol-1-yl]phenyl}disulfid
-
Gemäß eines
Verfahrens, das dem in Beispiel 1(iii) beschriebenen ähnelt, allerdings
unter Verwendung von Bis[4-(α-cyano-4-sulfamoylbenzylamino)phenyl]disulfid
[hergestellt wie in Schritt (iii) oben beschrieben] und Methacrolein
als Ausgangsmaterialien, wurde die Titelverbindung als blassgelbes,
bei 251–255°C schmelzendes
Pulver (Ausbeute 42%) erhalten.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,73 (4H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,46 (4H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,18 (4H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,10 (4H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,75 (2H, Singlet);
- 6,46 (4H, Singlet);
- 6,35 (2H, Singlet);
- 2,16 (6H, Singlet).
- Massenspektrum (FAB) m/z: 686 [M+].
-
129(v) 1-(4-Mercaptophenyl)-4-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
1,00
g (1,5 mmol) Bis-{4-[4-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol-1-yl]phenyl}disulfid
[hergestellt wie in Schritt (iv) oben beschrieben] wurden in einem
Gemisch von 40 ml Tetrahydrofuran und 10 ml Methanol gelöst, und
der enstandenen Lösung
wurden 55 mg (1,5 mmol) Natriumborhydrid zugegeben. Das Gemisch
wurde dann 15 Minuten lang bei Raumtemperatur gerührt, worauf
5% w/v wässrige
Schwefelsäure
zur Ansäuerung des
Gemischs zugegeben wurde, gefolgt von 25 ml Wasser. Das enstandene
Gemisch wurde dann mit Ethylacetat extrahiert. Der organische Extrakt
wurde mit Wasser gewaschen und über
wasserfreiem Magnesiumsulfat getrocknet. Das Lösemittel dann durch Destillation
unter vermindertem Druck entfernt, wobei 1,07 g (Ausbeute 100%)
der Titelverbindung als blassgelbes, amorphes Pulver erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,74 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,24 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,21 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,98 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,73 (1H, Singlet);
- 6,40 (1H, Singlet);
- 4,76 (2H, Singlet);
- 3,50 (1H, Singlet);
- 2,17 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (EI) m/z: 344 [M+].
-
BEISPIEL 130
-
1-(4-Acetylthiophenyl)-4-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
-
(Verbindung Nr. 2-157)
-
0,90
g (2,6 mmol) 1-(4-Mercaptophenyl)-4-methyl-2-(4-sulfamoylphenyl)pyrrol
(hergestellt wie in Beispiel 129 beschrieben) wurden in 15 ml Tetrahydrofuran
gelöst,
und der entstandenen Lösung
wurden 0,27 ml (2,9 mmol) Essigsäureanhydrid
zugegeben. 0,53 ml (6,5 mmol) Pyridin wurden dann dem Gemisch zugegeben,
welches daraufhin bei Raumtemperatur über Nacht gerührt wurde.
Das Reaktionsgemisch wurde dann durch Eindampfen unter vermindertem
Druck eingeengt, und eine gesättigte
wässrige
Natriumhydrogencarbonatlösung
wurde dem Rückstand
zugegeben. Das entstandene Gemisch wurde daraufhin mit Ethylacetat
extrahiert. Der organische Extrakt wurde mit Wasser gewaschen und über wasserfreiem
Magnesiumsulfat getrocknet, worauf er durch Eindampfen unter vermindertem
Druck eingeengt wurde. Der so erhaltene Rückstand wurde auf eine Kieselsäuregel-Chromatographiesäule aufgebracht
und mit einem 3:2 Volumengemisch von Hexan und Ethylacetat eluiert,
wobei 0,44 g (Ausbeute 43%) der Titelverbindung als weißes, bei 149–152°C schmelzendes
Pulver erhalten wurden.
-
Kernmagnetresonanzspektrum (270 MHz, CDCl3) δ ppm:
-
- 7,75 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,38 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,22 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 7,16 (2H, Doublet, J = 9 Hz);
- 6,80 (1H, Singlet);
- 6,41 (1H, Singlet);
- 4,78 (2H, Singlet);
- 2,44 (3H, Singlet);
- 2,18 (3H, Singlet).
- Massenspektrum (FAB) m/z: 386 [M+].