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GEBIET DER ERFINDUNG
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Die Erfindung betrifft ein Filter
mit einem spannungsgesteuerten, variablen Passband, bei dem die
Filtercharakteristik dadurch umgeschaltet werden kann, dass eine
Steuergleichspannung geändert
wird, wobei es in geeigneter Weise als Hochfrequenzfilter zur Verwendung
bei Hochfrequenz-Sendevorrichtungen realisierbar ist, so dass die
Vorrichtung an mehrere Hochfrequenz-Sendesysteme anpassbar ist, und sie
betrifft auch ein Hochfrequenz-Schaltungsmodul mit dem spannungsgesteuerten
Filter mit variablem Passband.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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In den letzten Jahren wurden Hochfrequenz-Sendevorrichtungen
mit zunehmend hohem Funktionsvermögen realisiert, jedoch werden
Vorrichtungen mit noch höherem
Funktionsvermögen benötigt, die
an eine Anzahl von Hochfrequenz-Sendesystemen
anpassbar sind. Ein Beispiel eines solchen Vorrichtungstyps wäre ein solcher
mit den Funktionen sowohl (1) einer PDC(Personal Digital Cellular:
das sogenannte normale tragbare Telefon)-Vorrichtung mit großem Sendegebiet,
die einen Sendevorgang selbst bei Bewegung mit hoher Geschwindigkeit
ermöglicht,
als auch (2) einer PHS(Personal Handy-phone System oder das sogenannte "schnurlose
Telefonsystem der zweiten Generation")-Vorrichtung, die niedrige
Telefongebühren
und Datenübertragung
hoher Geschwindigkeit ermöglicht,
um dadurch ein Umschalten zwischen diesen Funktionen nach Bedarf
zu ermöglichen.
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Eine Terminalvorrichtung für ein tragbares Telefon,
die dazu in der Lage ist, als PDC/PHS-Kombinationseinheit zu wirken,
könnte
z. B. durch die in der 25 dargestellte
Terminalvorrichtung 31 realisiert sein. Von einem Mikrofon 32 aufgenommene Audiosignale
werden über
einen Verstärker 33 an
einen Analog/Digital-Wandler 34 geliefert, wo sie in digitale Signale
umgesetzt werden, die an eine Verarbeitungsschaltung 35 geliefert
werden, in der sie in Sendesignale moduliert werden. Empfangene
Signale werden ande rerseits durch die Verarbeitungsschaltung 35 demoduliert,
durch einen Digital/Analog-Wandler 36 in analoge Signale umgesetzt
und dann durch einen Verstärker 37 verstärkt und
durch einen Lautsprecher 38 in Schall umgewandelt.
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Eine Eingabebedieneinrichtung 40,
wie eine Zehnertastatur, und eine Anzeigeeinrichtung 41,
die aus einer Flüssigkristalltafel
oder einer anderen Vorrichtung besteht, sind über eine Schnittstelle 39 mit der
Verarbeitungsschaltung 35 verbunden.
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Die Sendesignale von der Verarbeitungsschaltung 35 werden
nach Verstärkung
durch einen Verstärker a1 über eines
von zwei Filtern fc1 oder fs1 geschickt und von
einer Antenne 42 gesendet. Die von der Antenne 42 empfangenen
Empfangssignale werden andererseits über eines der zwei Filter fc2 oder fs2 an
einen Verstärker a2 geliefert,
wo sie verstärkt
werden, und sie werden dann an die Verarbeitungsschaltung 35 geliefert.
Die Filter fc1 und fc2 sind PDC-Bandpassfilter mit einer Mittenfrequenz,
die in der Nähe
von 1,5 GHz eingestellt ist, während
die Filter fs1 und fs2 PHS-Bandpassfilter mit
einer in der Nähe
von 1,9 GHz eingestellten Mittenfrequenz sind.
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Um zwischen dem Paar von Filtern
fc1, fc2 und dem Paar von Filtern fs1, fs2 umzuschalten, wenn
von PDC- auf PHS-Gebrauch oder umgekehrt umgeschaltet wird, ist
die Terminalvorrichtung 31 mit zwei Paaren von Schaltern
(s11 und s12; s21 und s22) sowie
einer Steuerschaltung 43 versehen, die die Umschaltsteuerung
ausführt.
Die Steuerschaltung 43 führt eine Umschaltsteuerung
durch gemeinsames Betätigen
der Schalter s11 und s12 oder s21 und s22 abhängig davon
aus, ob die Terminalvorrichtung bei einem PDC- oder einem PHS-System
verwendet wird und ob ein Sende- oder ein Empfangszeitschlitz aktiv
ist.
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Aus der obigen Erläuterung
ist es ersichtlich, dass die Größe der Terminalvorrichtung 31 stark
verringert werden könnte,
wenn die Filtercharakteristiken variabel wären.
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Um bei einem Hochfrequenz-Filter
für Hochfrequenz-Sendevorrichtungen
eine variable Filtercharakteristik zu erzielen, wurde im Stand der
Technik häufig
eine Diode mit variabler Kapazität
verwendet, wie es z. B. in den Veröffentlichungen Nr. 7-131367/1995,
61-227414/1986, 5-63487/1993, 5-235609/1993,
7-283603/1995 und 8-102636/1996 zu ungeprüften japanischen Patenten offenbart
ist.
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Als ein Beispiel zeigt die 26 die Ersatzschaltung eines
spannungsgesteuerten variablen Passbandfilters 1 gemäß der Veröffentlichung
Nr. 7-131367/1995
zu einem ungeprüften
japanischen Patent. Wie es aus dem spannungsgesteuerten variablen
Passbandfilter 1 erkennbar ist, ist der Stand der Technik
so aufgebaut, dass Dioden 4 und 5 mit variabler
Kapazität
zwischen Eingangs/Ausgangs-Anschlüsse p1 und p2 in
einer Filterschaltung mit Resonatormustern 2 und 3 geschaltet
sind, um dadurch zu gewährleisten,
dass eine geeignete Filtercharakteristik dadurch erzielt wird, dass
die Kapazität
der Dioden 4 und 5 mit variabler Kapazität durch eine
an einen Steueranschluss p3 angelegte Steuergleichspannung
geändert
wird.
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Ein anderes Beispiel ist ein Resonanzkreis zur
Verwendung in Schwingschaltungen und anderen Schaltungen, wie in
der Veröffentlichung
Nr. 7-131367/1995
zu einem ungeprüften
japanischen Patent offenbart. Wie es in der 27 dargestellt ist, sind in einem Resonanzkreis 11 mehrere
in Reihe geschaltete Dioden 12 mit variabler Kapazität sowie mehrere
in Reihe geschaltete Dioden 13 mit variabler Kapazität umgekehrt
zueinander in Reihe geschaltet, und eine Spule 14 ist parallel
zur Reihenschaltung angeschlossen.
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An einem Eingangs/Ausgangs-Anschluss p4 wird
ein Resonanzausgangssignal erhalten, und eine Steuergleichspannung
von einem Steueranschluss p5 wird nach Bedarf geteilt und
an jeden Anschluss der Dioden 12 und 13 mit variabler
Kapazität
gelegt. Auf diese Weise können
durch Verbinden der Dioden 12 und 13 mit variabler
Kapazität
in einer mehrstufigen seriellen Struktur stabile Resonanzeigenschaften
selbst dann gewährleistet
werden, wenn das am Eingangs/Ausgangs-Anschluss p4 erhaltene
Resonanzsignal eine hohe Spannung aufweist.
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Eine Alternative zur Verwendung von
Dioden mit variabler Kapazität
(4, 5, 12 und 13 im Obigen) zum
erhalten einer gewünschten
Filtercharakteristik ist z. B. in den Veröffentlichungen Nr. 2-302017/1990, 62-259417/1987,
62-281319/1987 und 63-128618/1988
zu ungeprüften
japanischen Patent offenbart. Es handelt sich um ein Verfahren,
bei dem die Kapazität
unter Verwendung von spannungsgesteuerten Kondensatoren mit variabler
Kapazität
geändert
wird.
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Die 28 ist
ein Schnittdiagramm, das schematisch die Struktur eines spannungsgesteuerten
Kondensators 21 mit variabler Kapazität gemäß der Veröffentlichung Nr. 2-302017/1990
zu einem ungeprüften
japanischen Patent zeigt. Dieser spannungsgesteuerte Kondensator 21 mit
variabler Kapazität
ist so aufgebaut, dass zwischen einem Paar paralleler Plattenkondensatorelektroden 22 und 23 mehrere
Vorabfeld-Anlegeelektroden 24 und entgegengesetzt geladene
Vorabfeld-Anlegeelektroden 25 abwechselnd zueinander geschaltet
sind, wobei ein ferroelektrisches Keramikmaterial zwischen diesen Elektroden
liegt.
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Durch Anschließen einer Vorspannungsquelle 26 zwischen
die Vorabfeld-Anlegeelektroden 24 und die Vorabfeld-Anlegeelektroden 25 sowie
durch Ändern
der von der Vorspannungsquelle 26 ausgegebenen Gleichspannung
wird das an das ferroelektrische Keramikmaterial angelegte elektrische
Feld geändert,
wodurch gesorgt wird, dass sich die Elektrizitätskonstante ändert. Demgemäß ändert sich
die Kapazität
des ferroelektrischen Keramikmaterials. Entsprechend kann in diesem
spannungsgesteuerten Kondensator 21 mit variabler Kapazität eine variable
Kapazität
innerhalb des Keramiksubstrats selbst erzeugt werden.
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Wenn ein Hochfrequenz-Schaltungsmodul unter
Verwendung des spannungsgesteuerten variablen Passbandfilter s1 oder
des spannungsgesteuerten Kondensators 21 mit variabler
Kapazität
aufgebaut wird, ist es im Interesse kleiner Größe wünschenswert, das Schaltungsmuster
innerhalb eines Mehrschichtsubstrats auszubilden. Da jedoch die Tendenz
besteht, dass tatsächliche
Komponentenmontage- und andere Schritte des Zusammenbauprozesses
Ungleichmäßigkeiten
erzeugen, wird es erforderlich, vorab ein Muster für Einstellprozesse bereitzustellen
und Einstellungen dadurch vorzunehmen, dass dieses beschnitten wird,
während
die Schaltungseigenschaften geklärt
werden, bis die gewünschten
Eigenschaften erzielt sind.
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Anders gesagt wird, wie es in der 29 dargestellt ist, wenn
das Montieren und Verlöten
von Komponenten sowie andere Vorgänge für den Zusammenbau eines Moduls
in einem Schritt q1 abgeschlossen sind, das Modul in einem
Schritt q2 untersucht. In einem Schritt q3 erfolgt
ein Einstellen durch Beschneiden auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse,
und dann werden eine weitere Untersuchung in einem Schritt q4 und
eine weitere Einstellung durch Beschneiden in einem Schritt q3 wiederholt,
bis die gewünschten
Eigenschaften erzielt sind, woraufhin das Modul in einem Schritt q5 versendet wird.
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Ferner werden bei Strukturen, die
Dioden mit variabler Kapazität
wie die o. g. (4 und 5 in der 26 sowie 12 und 13 in
der 27) verwenden, für diese
Dioden 4, 5 sowie 12, 13 mit
variabler Kapazität
Halbleitermaterialien wie Si, GaAs und Ge verwendet. Demgemäß ist es
nicht möglich,
diese Dioden 4, 5 sowie 12, 13 mit
variabler Kapazität
und den Rest der Schaltung integral innerhalb eines Keramiksubstrats
anzubringen. Demgemäß müssen sie
extern angebracht werden, nachdem das Hochfrequenz-Filterschaltungssubstrat
hergestellt wurde. Demgemäß zeigen
diese Strukturen den Nachteil, dass die Anzahl der Komponenten und
Zusammenbauschritte erhöht
ist.
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Ferner werden die Eigenschaften dieser
Dioden 4, 5 sowie 12, 13 mit
variabler Kapazität
durch die zu handhabenden Hochfrequenz-Signale beeinflusst, jedoch
kann dieser Einfluss verringert werden, wenn die Dioden 12 und 13 mit
variabler Kapazität
in einer mehrstufigen Reihenschaltung verbunden werden, wie beim
Resonanzkreis 11.
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Da jedoch die benötigte Steuerspannung proportional
zur Anzahl der seriellen Stufen der Dioden 12 und 13 ansteigt,
was die Steuerspannungsquelle belastet, und bei batteriebetriebenen
tragbaren Vorrichtungen, besteht der Nachteil, dass eine Boosterschaltung
dazu verwendet werden muss, die niedrige Spannungsquellenspannung
auf eine der benötigten
Steuerspannung entsprechende Spannung anzuheben.
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Bei einem spannungsgesteuerten Kondensator 21 mit
variabler Kapazität
aus ferroelektrischem Keramikmaterial sind die Vorabfeld-Anlegeelektroden 24 und 25 zwischen
den zwei Anschlusselektroden 22 und 23 vorhanden;
jedoch wird zwar die Dielektrizitätskonstante des ferroelektrischen
Materials zwischen den Vorabfeld-Anlegeelektroden 24a und 25a (schraffiertes
Gebiet in der 30(a)) geändert, jedoch
wird diejenige des Gebiets außerhalb
der Vorabfeld-Anlegeelektroden 24a und 25a nicht
geändert.
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Demgemäß ist die Ersatzschaltung für diese Struktur,
wie in der 30(b) dargestellt, eine
solche, bei der ein Kondensator 29 mit variabler Kapazität mit relativ
hoher Kapazität
zwischen zwei andere Kondensatoren 27 und 28 mit
fester Kapazität
mit relativ niedriger Kapazität
in Reihe geschaltet ist. Demgemäß ist, angesichts
der Eigenschaften einer Reihenverbindung von Kondensatoren,
der Einfluss der Abschlusskondensatoren 27 und 28 mit
relativ niedriger Kapazität
groß,
und selbst eine große Änderung
der Kapazität
des Kondensators 29 mit relativ hoher Kapazität ändert die
zusammengesetzte Gesamtkapazität
kaum. Demgemäß verbleibt
das Problem, dass eine große Änderung
der Vorspannung erforderlich ist, um die zusammengesetzte Kapazität stark
zu ändern.
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Ein anderes Problem beim Stand der
Technik besteht darin, dass dann, wenn ein Beschneiden ausgeführt wird,
um die Eigenschaften eines Hochfrequenz-Schaltungsmoduls einzustellen, ein übermäßiges Beschneiden
nicht rückgängig gemacht werden
kann und die Ausbeute verringert ist, da eine Einstellung unmöglich wird.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein
spannungsgesteuertes, variables Passbandfilter, bei dem kleine Größe und geringes
Gewicht bei einfach eingestellten Eigenschaften erzielt werden können, und
ein dieses Filter enthaltendes Hochfrequenz-Modul zu schaffen.
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Das erste erfindungsgemäße spannungsgesteuerte,
variable Passbandfilter verfügt über mindestens
einen spannungsgesteuerten Kondensator mit variabler Kapazität mit einer
Isolierschichtmit einer ersten und einer zweiten Fläche, wobei
diese Isolierschicht aus einem dielektrischen Material besteht, dessen
Dielektrizitätskonstante
sich entsprechend einem an es angelegten elektrischen Feld ändert; einer
ersten Elektrode auf der ersten Fläche der Isolierschicht, an
die die Steuerspannung zum Erzeugen des elektrischen Felds angelegt
wird; und einer zweiten und einer dritten Elektrode, die jeweils
benachbart und parallel zueinander auf der zweiten Fläche der
Isolierschicht vorhanden sind, wobei Hochfrequenz-Signale an die
zweite und dritte Elektrode angelegt werden.
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Dieses spannungsgesteuerte, variable
Passbandfilter kann über
eine Struktur verfügen,
bei der der spannungsgesteuerte Kondensator mit variabler Kapazität über eine
zweistufige Reihenstruktur verfügt,
bei der die jeweiligen leitenden Gebiete der ersten Elektrode, die
der zweiten und dritten Elektrode gegenüberstehen, als kapazitive Elektroden
wirken, so dass diese kapazitiven Elektroden und die zweite und
die dritte Elektrode zwei in Reihe geschaltete Kondensatoren bilden.
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Bei der obigen Struktur muss, da
eine Isolierschicht aus einem dielektrischen Material, dessen Dielektrizitätskonstante
sich auf ein an es angelegtes elektrisches Feld hin ändert, integral
innerhalb eines Hochfrequenz-Schaltungssubstrats
oder eines anderen Substrats während
des Herstellprozesses vorhanden ist, kein spannungsgesteuerter Kondensator mit
variabler Kapazität
extern am Filterschaltungssubstrat angebracht werden. Das in der
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30(b) veranschaulichte
Problem, wie es im Allgemeinen bei einer Struktur dieser Art auftritt, wird
dadurch überwunden,
dass auf einer Oberfläche der
Isolierschicht aus dielektrischem Material eine erste Elektrode
zum Anlegen einer Steuerspannung angebracht wird und auf der entgegengesetzten
Fläche
eine zweite und eine dritte Elektrode angebracht werden, an die
die Hochfrequenz-Signale angelegt werden, wobei die zwei leitenden
Gebiete der ersten Elektrode, die der zweiten und dritten Elektrode
gegenüberstehen,
als kapazitive Elektroden wirken, wobei die kapazitiven Elektroden
und die zweite und die dritte Elektrode zwei in Reihe geschaltete
Kondensatoren bilden.
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Demgemäß wird an den gesamten Teil
der Isolierschicht, der zwischen der ersten Elektrode einerseits
und der zweiten und der dritten Elektrode andererseits liegt, ein
gleichmäßiges elektrisches
Feld angelegt. So trägt
die Gesamtänderung
der Dielektrizitätskonstante,
die durch eine Änderung
der Steuerspannung erzeugt wird, zu einer Kapazitätsänderung bei,
und es kann eine vergleichsweise große Kapazitätsänderung durch eine vergleichsweise
kleine Änderung
der Steuerspannung erzielt werden.
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Ferner können, da der Kondensator mit
variabler Kapazität,
der die extern angebrachte Diode mit variabler Kapazität im Stand
der Technik ersetzt, ohne externe Anbringung bereitgestellt werden
kann, die Größe und das
Gewicht verringert werden, und es kann der Zusammenbauprozess vereinfacht
werden.
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Außerdem wird das Schalten der
Steuerspannung durch eine spezielle Steuerspannungs-Anlegeeinrichtung
ausgeführt,
die ein Umschalten von einem Einstellverfahren auf das andere ermöglicht, d.
h., dass es, wenn die Einstellung so erfolgt, dass die Resonanzfrequenz
höher wird,
möglich
ist, eine solche Neueinstellung vorzunehmen, dass die Resonanzfrequenz
niedriger wird. Dieses Einstellverfahren beseitigt eine unangemessene
Einstellung, so dass die Ausbeute gegenüber anderen Einstellverfahren
wie einem Beschneiden verbessert wird, und es wird auch die Einstellung
einfach ausführbar
gemacht.
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Die Erfindung kann auch so beschaffen
sein, dass mehrere erste, parallel zueinander geschaltene Elektroden
verwendet werden, wobei die erste und die zweite Elektrode der Elektrode
in der ersten bzw. letzten Stufe der ersten Elektrode gegenüberstehen, wobei
mehrere Masseelektroden den mehreren ersten Elektroden gegenüberstehend,
versetzt zugeordnet sind.
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In diesem Fall werden, wenn der Kondensator,
d. h. derjenige zwischen der zweiten und der dritten Elektrode,
eine hohe Standhaltespannung benötigt,
Kondensatoren zwischen diesen zwei Anschlüssen auf mehrstufige Weise
in Reihe geschaltet, jedoch wird eine Steuerspannung zum Ändern der
Kapazität
dieser Kondensatoren durch die versetzten ersten Elektroden und
die Masseelektroden angelegt.
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Demgemäß ist, da dieser spannungsgesteuerte
Kondensator mit variabler Kapazität dem Aussehen nach aus einer
mehrstufigen Anordnung von Kondensatoren besteht, der Einfluss der
zu handhabenden Hochfrequenz-Signale auf die Steuerspannung auf
1/n verringert, wobei n die Anzahl der Kondensatorstufen ist. So
kann eine Änderung
der Kapazität
des spannungsgesteuerten Kondensators mit variabler Kapazität aufgrund
von Änderungen
der Spannung Hochfrequenz-Signale minimal gehalten werden. Ferner
ist die benötigte
Steuerspannung dieselbe wie für
eine einzelne Stufe, so dass für
die Steuerspannungsquelle keine spezielle Konstruktion erforderlich
ist, wodurch die Gesamtstruktur vereinfacht ist.
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Andere Aufgaben, Merkmale und Stärken der
Erfindung werden durch die unten folgende Beschreibung deutlich.
Außerdem
gehen die Vorteile der Erfindung aus der folgenden Erläuterung
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen hervor.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine perspektivische Explosionsansicht, die die Struktur eines spannungsgesteuerten, variablen
Passbandfilters gemäß der ersten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt.
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2 ist
ein Vertikalschnitt, der die Struktur des in der 1 dargestellten spannungsgesteuerten,
variablen Passbandfilters zeigt.
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3 ist
ein Ersatzschaltbild, das die Struktur des spannungsgesteuerten
Kondensators mit variabler Kapazität und des Mechanismus zum Anlegen einer
Steuerspannung beim in den 1 und 2 dargestellten spannungsgesteuerten,
variablen Passbandfilters zeigt.
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4 ist
ein Kurvenbild, das zeigt, wie sich die Kapazität beim spannungsgesteuerten
Kondensator mit variabler Kapazität auf die Steuergleichspannung
hin ändert.
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5 ist
ein Ersatzschaltbild des in den 1 und 2 dargestellten spannungsgesteuerten, variablen
Passbandfilters.
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6 ist
ein Kurvenbild zum Erläutern,
wie sich die Eigenschaften des spannungsgesteuerten, variablen Passbandfilters
auf eine Steuergleichspannung hin ändern, und sie zeigt die Charakteristik
für das
PHS-System.
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7 ist
ein Kurvenbild zum Erläutern,
wie sich die Eigenschaften des spannungsgesteuerten, variablen Passbandfilters
auf eine Steuergleichspannung hin ändern, und sie zeigt die Charakteristik
für eine
Sendeschaltung für
das PDC-System.
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8 ist
ein Kurvenbild zum Erläutern,
wie sich die Eigenschaften des spannungsgesteuerten, variablen Passbandfilters
auf eine Steuergleichspannung hin ändern, und sie zeigt die Charakteristik
für eine
Empfangsschaltung für
das PDC-System.
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9 ist
eine perspektivische Ansicht, die ein Hochfrequenz-Schaltungsmodul
zeigt, das das in den 1 bis 8 dargestellte spannungsgesteuerte, variable
Passbandfilter enthält.
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10 ist
ein Blockdiagramm, das die elektrische Struktur einer Anschlussvorrichtung
zeigt, die von einem PHS- und einem PDC-System gemeinsam genutzt
wird und das in den 1 und 2 dargestellte spannungsgesteuerte,
variable Passbandfilter enthält.
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11 ist
ein Flussdiagramm zum Erläutern des
Herstellprozesses für
das in der 9 dargestellte
Hochfrequenz-Schaltungsmodul.
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12 ist
ein Flussdiagramm zum detaillierten Erläutern des Untersuchungsschritts
im in der 11 dargestellten
Herstellprozess.
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13 ist
ein Flussdiagramm zum Erläutern der
Funktionen eines spannungsgesteuerten, variablen Passbandfilters.
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14 ist
ein Vertikalschnitt, der die Struktur eines spannungsgesteuerten,
variablen Passbandfilters gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt.
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15 ist
ein Ersatzschaltbild, das die Struktur des spannungsgesteuerten
Kondensators mit variabler Kapazität und der Struktur zum Anlegen
einer Steuerspannung beim in der 14 dargestellten spannungsgesteuerten,
variablen Passbandfilter zeigt.
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16 ist
eine perspektivische Ansicht, die die Struktur eines spannungsgesteuerten,
variablen Passbandfilters gemäß der dritten
Ausführungsform der
Erfindung zeigt.
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17 ist
eine perspektivische Explosionsansicht des in der 16 dargestellten spannungsgesteuerten,
variablen Passbandfilters.
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18 ist
eine Schnittansicht entlang einer Linie A-A in der 16.
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19 ist
eine perspektivische Ansicht, die ein Hochfrequenz-Modul zeigt,
das das in den 16 bis 18 dargestellte spannungsgesteuerte,
variable Passbandfilter enthält.
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20 ist
ein Vertikalschnitt, der die Struktur eines spannungsgesteuerten,
variablen Passbandfilters gemäß der vierten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt.
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21 ist
ein elektrisches Schaltbild, das ein Beispiel eines Resonators unter
Verwendung des spannungsgesteuerten Kondensators mit variabler Kapazität und eines
Resonatormusters in einer einstufigen Struktur zeigt.
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22 ist
ein elektrisches Schaltbild, das ein Beispiel eines Filters unter
Verwendung des spannungsgesteuerten Kondensators mit variabler Kapazität und eines
Resonatormusters in einer dreistufigen Struktur zeigt.
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23 ist
ein elektrisches Schaltbild, das eine weitere Ausführungsform
des in der 5 dargestellten
spannungsgesteuerten, variablen Passbandfilters zeigt.
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24 ist
eine perspektivische Ansicht, die eine weitere Ausführungsform
des in den 16 bis 19 dargestellten spannungsgesteuerten,
variablen Passbandfilters zeigt.
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25 ist
ein Blockdiagramm, das die elektrische Struktur eines herkömmlichen
Versuchs zum Realisieren einer Anschlussvorrichtung zeigt, die von einem
PHS- und einem PDC-System gemeinsam genutzt wird.
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26 ist
ein elektrisches Schaltbild eines typischen herkömmlichen spannungsgesteuerten, variablen
Passbandfilters unter Verwendung von Dioden mit variabler Kapazität.
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27 ist
ein elektrisches Schaltbild eines Resonanzkreises unter Verwendung
von Dioden mit variabler Kapazität,
wobei es sich um ein weiteres Beispiel aus dem Stand der Technik
handelt.
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28 ist
eine Schnittansicht, die schematisch die Struktur eines spannungsgesteuerten
Kondensators mit variabler Kapazität zeigt, wobei es sich noch
um ein weiteres Beispiel aus dem Stand der Technik handelt.
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29 ist
ein Flussdiagramm zum Erläutern des
Herstellprozesses eines Hochfrequenz-Schaltungsmoduls mit dem in
der 26 dargestellten spannungsgesteuerten,
variablen Passbandfilter und dem in der 28 dargestellten spannungsgesteuerten
Kondensator mit variabler Kapazität.
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30(a) und 30(b) sind eine Schnittansicht bzw. ein
Ersatzschaltbild zum Erläutern
der Funktionen des in der 28 dargestellten
spannungsgesteuerten Kondensators mit variabler Kapazität.
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BESCHREIBUNG
DER AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Das Folgende ist eine Erläuterung
der ersten Ausführungsform
der Erfindung unter Bezugnahme auf die 1 bis 13.
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Die 1 ist
eine perspektivische Explosionsansicht eines spannungsgesteuerten,
variablen Passbandfilters 51 gemäß der ersten Ausführungsform
der Erfindung. Das spannungsgesteuerte, variable Bandpassfilter 51 ist
so ausgebildet, dass innerhalb eines Substrats 52 aus einem
Keramikmaterial, das hauptsächlich
aus Titanoxid, Bariumoxid oder einem ähnlichen Material besteht,
Filterschaltungsmuster und spannungsgesteuerte Kondensatoren 53 und 53a mit
variabler Kapazität
gemäß der Erfindung (die
unten beschrieben wird) vorhanden sind, und dass auf dem Substrat 52 ein
integrierter Schaltkreis 54 zum Steuern der spannungsgesteuerten
Kondensatoren 53 und 53a mit variabler Kapazität angebracht
ist. Der spannungsgesteuerte Kondensator 53a mit variabler
Kapazität
ist auf dieselbe Weise wie der spannungsgesteuerte Kondensator 53 mit
variabler Kapazität
strukturiert, und demgemäß behandelt die
folgende Erläuterung
die Struktur und die Elemente des spannungsgesteuerten Kondensators 53 mit
variabler Kapazität,
wo bei entsprechenden Elementen des spannungsgesteuerten Kondensators 53a mit
variabler Kapazität
dieselben Bezugszahlen unter Hinzufügung des Buchstabens a zugeordnet sind.
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Das spannungsgesteuerte, variable
Passbandfilter 51 ist ein Filter mit Streifenleitungsstruktur, bei
dem Muster 55, 56 und 57 aus einem ebenen
Leiter in das Substrat 52 eingebettet sind und Masseleiterschichten 59 und 60,
die als Abschirmleiter wirken, auf beiden Flächen des Substrats 52 vorhanden
sind. Der integrierte Schaltkreis 54 ist auf der Masseleiterschicht 59 angebracht,
jedoch ist er von dieser durch eine Isolierschicht 61 aus
Keramikmaterial getrennt.
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Die 2 ist
eine vergrößerte Vertikalschnittansicht
des spannungsgesteuerten Kondensators 53 mit variabler
Kapazität.
Ein Resonatormuster 55 wirkt als Resonanzleiter und bildet
mit einem Resonatormuster 55A ein Muster. Ein Ende 55A des
Resonatormusters 55 ist mittels Durchgangslöchern 67 und 68 mit
den Masseleiterschichten 59 bzw. 60 verbunden
und wirkt als kurzgeschlossenes Ende, wobei das andere Ende 55B des
Resonatormusters 55 als offenes Ende wirkt. Mit den Masseleiterschichten 59 und 60 ist
mittels Durchgangslöchern 69 bzw. 70 ein
Massemuster 56 verbunden, und ein Ende 56A des
Massemusters 56 ist so vorhanden, dass es benachbart zum
Ende 55B des Resonatormusters 55 liegt.
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Das Ende 55B des Resonatormusters 55 und
das Ende 56A des Massemusters 56 sind auf einer
Isolierschicht 62 vorhanden. Diese Isolierschicht 62 besteht
aus einem Keramikmaterial, das aus der aus BaTiO3,
SrTiO3, BaXSr1–xTiO3, PbLaTiO3, Bi4Ti3O12, PZT und PbTiO3 bestehenden Gruppe ausgewählt ist.
Auf der Oberfläche
der Isolierschicht 62, die von derjenigen abgewandt ist,
auf der die Muster 55 und 56 vorhanden sind, ist
eine Steuerelektrode 63 angebracht. Die Steuerelektrode 63 ist mittels
eines Durchgangslochs 64 und durch einen Steuerspannungsanschluss 65,
der auf der Isolierschicht 61 vorhanden ist, mit dem integrierten
Schaltkreis 54 verbunden.
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Die Isolierschicht 62 verfügt über Eigenschaften,
gemäß denen
sich ihre Dielektrizitätskonstante abhängig von
der Stärke
eines an sie angelegten elektrischen Felds ändert. Anders gesagt, ändert sich
die Dielektrizitätskonstante
der Isolierschicht 62 entsprechend der zwischen die Steuerelektrode 63 und
die Muster 55 und 56 gelegten Spannung. Die Dicke
der Isolierschicht 62 wird auf Grundlage der Steuerspannung
bestimmt, die an den inte grierten Schaltkreis 54 angelegt
werden kann, das gewünschte Änderungsmaß der Dielektrizitätskonstante
und die Breite der Muster 55 und 56 sowie der Steuerelektrode 63,
und sie beträgt
z.B. näherungsweise
0,1 μm bis
10 μm.
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Das Resonatormuster 55 ist
so vorhanden, dass seine Länge
vom Kurzschlussende 55A zum offenen Ende 55B λ/4 beträgt, wobei λ die Wellenlänge des
zu handhabenden Hochfrequenz-Signals ist. Auf der Isolierschicht 61 ist
ein Eingangs/Ausgangs-Anschluss 66 vorhanden, der durch ein Durchgangsloch 58 mit
einem Eingangs/Ausgangs-Muster 57 verbunden ist.
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Die 3 ist
ein Ersatzschaltbild, das für
das auf die oben angegebene Weise strukturierte spannungsgesteuerte,
variable Passbandfilter 51 die Struktur des spannungsgesteuerten
Kondensators 53 mit variabler Kapazität und des Schaltungsteils zum
Anlegen der Steuerspannung an denselben zeigt. Der spannungsgesteuerte
Kondensator 53 mit variabler Kapazität ist ein Kondensator mit Dreielektrodenstruktur,
bei der ein erster Kondensator 71 und ein zweiter Kondensator 72 in
Reihe geschaltet sind. Die kapazitive Elektrode des ersten Kondensators 71 ist
das in der 2 dargestellte
leitende Gebiet 63(2), in dem die Isolierschicht 62 zwischen
das Ende 55B des Resonatormusters 55 (das als
zweite Elektrode wirkt) und die Steuerelektrode 63 (die
als erste Elektrode wirkt) fällt,
und die kapazitive Elektrode des zweiten Kondensators 72 ist
das in der 2 dargestellte
leitende Gebiet 63(1), in dem die Isolierschicht 62 zwischen
das Ende 56A des Massemusters 56 (das als dritte
Elektrode wirkt) und die Steuerelektrode 63 fällt.
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Ein Anschluss des Kondensators 71 ist
mit einer Hochfrequenz-Signalquelle 73 (entsprechend der
Elektrode des Resonatormusters 55 am offenen Ende, wobei
es sich um einen Resonatorleiter handelt) verbunden, und ein Anschluss
des Kondensators 72 ist mit Masse (entsprechend dem Massemuster 56)
verbunden. Die jeweiligen anderen Anschlüsse der Kondensatoren 71 und 72 sind
miteinander verbunden, und an die miteinander verbundenen Anschlüsse der
Kondensatoren 71 und 72 wird über einen Widerstand 75 und
eine Induktivität 76 (die
den Durchgangslöchern 64 und 64a entspricht)
eine Gleichsteuerspannung von einer Steuerspannungsquelle 74 (entsprechend
dem integrierten Schaltkreis 54) angelegt.
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Durch Anbringen der Isolierschicht 62 und der
Steuerelektrode 63 sowie der Muster 55 und 56 erhalten
die zwei Kondensatoren 71 und 72 im Wesentlichen
dieselben Kapazitäten
und andere elektrische Eigenschaften, und im Ergebnis kann die Kapazität auf effektive
Weise durch eine niedrige Steuerspannung kontrolliert werden. Wenn
diese zwei Kondensatoren 71 und 72 als Einzelkondensator
angesehen werden, kann, wie es in der 4 dargestellt ist,
die Kapazität
durch Erhöhen
der Gleichsteuerspannung (V1→V2)
verringert werden (M1→M2). Demgemäß ist eine
Ersatzschaltung für
das spannungsgesteuerte, variable Passbandfilter 51 mit,
wie es in der 1 dargestellt
ist, einem Paar von Resonatormustern 55 und 55a sowie
einem Paar spannungsgesteuerter Kondensatoren 53 und 53a mit
variabler Kapazität
dergestalt, wie es in der 5 dargestellt
ist.
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Anders gesagt, handelt es sich um
einen zweistufigen Parallelresonanzkreis aus den spannungsgesteuerten
Kondensatoren 53 und 53a mit variabler Kapazität sowie
den Resonatormustern 55 und 55a. Jedes der Resonatormuster 55 und 55a ist ein
Viertelwellenlängen-Resonator,
wobei jeder als Induktivität
und Kapazität
wirkt. Die Gleichsteuerspannung von den Steuerspannungsanschlüssen 65 und 65a wird über die
Widerstände 75 und 75a sowie die
Induktivitäten 76 und 76a an
die spannungsgesteuerte Kondensatoren 53 bzw. 53a mit
variabler Kapazität
angelegt, um so die Kapazitäten
der Kondensatoren 53 und 53a zu ändern.
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Zwischen (1) den Eingangs/Ausgangs-Anschluss 66 und
(2) den Parallelresonanzkreis aus dem spannungsgesteuerten
Kondensator 53 mit variabler Kapazität und dem Resonatormuster 55 ist eine
gekoppelte Kapazität
C1 geschaltet, die durch das Eingangs/Ausgangs-Muster 57 und das
Resonatormuster 55 gebildet ist, und auf dieselbe Weise
ist zwischen (1) den Eingangs/Ausgangs-Anschluss 66a und (2)
den Parallelresonanzkreis aus dem spannungsgesteuerten Kondensator 53a mit
variabler Kapazität
und dem Resonatormuster 55a eine gekoppelte Kapazität C1a geschaltet,
die durch das Eingangs/Ausgangs-Muster 57a und
das Resonatormuster 55a gebildet ist. Ferner ist zwischen
(1) den Parallelresonanzkreis aus dem spannungsgesteuerten
Kondensator 53 mit variabler Kapazität und dem Resonatormuster 55 und
(2) den Parallelresonanzkreis aus dem spannungsgesteuerten
Kondensator 53a mit variabler Kapazität und dem Resonatormuster 55a eine
gekoppelte Kapazität
C2 geschaltet, die zwischen den Resonatormustern 55 und 55a gebildet ist.
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Demgemäß ist, wenn z. B. 5 V durch
den integrierten Schaltkreis an die Steuerspannungsanschlüsse 65 und 65a gelegt
wird, die Durchlasscharakteristik des spannungsgesteuerten, variablen Passbandfilters 51,
wie in der 6 dargestellt, dergestalt,
dass eine Spitzenfrequenz in der Nähe von 1,9 GHz erzielt wird.
Demgemäß kann eine
Filtercharakteristik erzielt werden, wie sie in der ersten Stufe oder
zwischen Hochfrequenz-Stufen einer Hochfrequenz-Schaltung für das PHS-System
benötigt
wird. Wenn dagegen der integrierte Schaltkreis 54 0 V anlegt,
ist die Durchlasscharakteristik, wie in der 7 dargestellt, dergestalt, dass eine
Spitzenfrequenz in der Nähe
von 1,44 GHz erzielt wird. Demgemäß kann eine Filtercharakteristik
erzielt werden, wie sie in der ersten Stufe oder zwischen Hochfrequenz-Stufen
einer Sendeschaltung für
das PDC-System benötigt wird.
Erneut ist, wenn der integrierte Schaltkreis 0,5 V anlegt, die Durchlasscharakteristik,
wie in der 8 dargestellt,
dergestalt, dass eine Spitzenfrequenz in der Nähe von 1,49 GHz erzielt wird.
Demgemäß kann eine
Filtercharakteristik erzielt werden, wie sie in der ersten Stufe
oder zwischen Hochfrequenz-Stufen einer Empfangsschaltung für das PDC-System
benötigt
wird.
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Die 9 zeigt
ein Beispiel einer Struktur für ein
Hochfrequenz-Schaltungsmodul unter Verwendung des spannungsgesteuerten,
variablen Passbandfilters 51, das, wie oben erörtert, vom
PHS- und vom PDC-System gemeinsam genutzt werden kann. Dieses Hochfrequenz-Schaltungsmodul 81 besteht aus
einem Verbund von Glas- und Keramikmaterialien, und es ist eine
Kombination elektrischer Schaltungskomponenten, bei der Halbleiterkomponenten 83 bis 85,
wie eine MMIC (monolithische integrierte Mikrowellenschaltung) und
ein VCO (spannungsgesteuerter Oszillator) extern an einem Substrat 62 angebracht
sind, in das Leitermustern sowie R-, L- und C-sowie andere Schaltungskomponenten
eingebettet sind.
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Das in der 9 dargestellte Hochfrequenz-Schaltungsmodul 81 ist
mit den Schaltungsmustern des erfindungsgemäßen spannungsgesteuerten, variablen
Passbandfilters 51 versehen, die in einen Teil des Substrats 82 eingebettet
sind, und mit dem auf dem Substrat 82 angebrachten integrierten Schaltkreis 54.
Das Hochfrequenz-Schaltungsmodul 81 wird in einer Hochfrequenz-Schaltung
für eine
Anschlussvorrichtung verwendet, die vom PHS- und vom PDC-System gemeinsam
genutzt werden kann.
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Ferner ist in der 10 ein Beispiel für den elektrischen Aufbau einer
Anschlussvorrichtung 91 dargestellt, bei der das spannungsgesteuerte,
variable Passbandfilter 51 verwendet ist und die vom PHS-
und PDC-System gemeinsam zu nutzen ist. Durch ein Mikrofon 52 aufgenommene
Audiosignale werden über
einen Verstärker 93 an
einen Analog/Digital-Wandler 94 geschickt, wo sie in digitale
Signale umgesetzt werden, die an eine Verarbeitungsschaltung 95 geliefert
werden, wo sie zu Sendesignalen moduliert werden. Empfangene Signale
werden andererseits durch die Verarbeitungsschal tung 95 demoduliert
und dann durch einen Digital/Analog-Wandler 56 in analoge
Signale umgesetzt, durch einen Verstärker 97 verstärkt und
durch einen Lautsprecher 98 in Schall umgesetzt.
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Ein Eingabe-Bedienmechanismus 100 wie eine
Zehnertastatur sowie ein durch eine Flüssigkristalltafel oder eine
andere Vorrichtung gebildeter Anzeigemechanismus 101 sind über eine
Schnittstelle 99 mit der Verarbeitungsschaltung 95 verbunden.
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Die Sendesignale von der Verarbeitungsschaltung 95 werden
nach Verstärkung
durch einen Verstärker A1 über einen
Umschalter S1 an das spannungsgesteuerte, variable Passbandfilter 51 geliefert
und dann von einer Antenne 102 gesendet. Durch die Antenne 102 empfangene
Empfangssignale werden über
das spannungsgesteuerte, variable Passbandfilter 51 und
den Umschalter S1 an einen Verstärker A2 geliefert,
wo sie verstärkt
werden, und dann werden sie an die Verarbeitungsschaltung 95 geliefert.
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Die Durchlasscharakteristik des spannungsgesteuerten,
variablen Passbandfilters 51 wird durch den integrierten
Schaltkreis 54 auf extern angelegte Schaltsignale zum Umschalten
zwischen dem PDC- und den PHS-System und Timingsignale definierenden
Zeitschlitzen für
den Empfang und das Senden gesteuert. Ferner kann auch dafür gesorgt
werden, dass der integrierte Schaltkreis 54 den Umschalter 51 steuert.
Im Vergleich mit der in der 25 dargestellten
Anschlussvorrichtung 31 ist die Anzahl von Filtern von
Umschaltern in der auf die oben beschriebene Weise strukturierten
Anschlussvorrichtung 91 stark verringert, wodurch kleinere
Größe und geringeres
Gewicht möglich
sind.
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Ein Hochfrequenz-Schaltungsmodul 81 mit dem
spannungsgesteuerten, variablen Passbandfilter 51 wird
so hergestellt, wie es in der 11 veranschaulicht
ist. Nach dem Herstellen des Substrats, dem Montieren von Komponenten
und anderen Zusammenbauvorgängen
in einem Schritt Q1 wird in einem Schritt Q2 eine
Untersuchung von Eigenschaften ausgeführt. In einem Schritt Q3 wird
ein dem Ergebnis dieser Untersuchung entsprechendes Steuerprogramm
in den integrierten Schaltkreis 54 eingeschrieben. Als
Nächstes
wird in einem Schritt Q4 eine andere Untersuchung von Eigenschaften
ausgeführt, und
die Schritte Q3 und Q4 werden wiederholt, bis die
gewünschten
Eigenschaften erhalten sind. Schließlich wird die Einheit im Schritt Q5 versendet.
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Die 12 ist
ein Flussdiagramm zum detaillierten Beschreiben des Unter suchungsprozesses in
den obigen Schritten Q2 und Q4. In einem Schritt Q11 wird
eine Steuergleichspannung über
die Steuerspannungsanschlüsse 65 und 65a des
Hochfrequenz-Schaltungsmoduls 81 angelegt. In einem Schritt Q12 werden
Betriebseigenschaften des Moduls auf diese Steuergleichspannung
hin, wie die Empfindlichkeit, Streustrahlung, das Bildinterferenzverhältnis und
Störstrahlung
hinsichtlich der PDC-Spezifikationen gemessen. In einem Schritt Q13 wird
ermittelt, ob die gemessenen Ergebnisse den PDC-Spezifikationen
genügen,
und wenn dies nicht der Fall ist, wird der Schritt Q11 mit
einer anderen Steuergleichspannung wiederholt. Auf diese Weise werden
die Schritte Q11 und Q12 wiederholt, bis eine
Steuergleichspannung aufgefunden ist, die den PDC-Spezifikationen
genügt,
und wenn sie aufgefunden ist, wird sie für PDC im Schritt Q14 eingestellt.
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Als Nächstes wird in einem Schritt Q15 erneut
eine Steuergleichspannung angelegt, und in einem Schritt Q16 werden
entsprechende Betriebseigenschaften gemessen. In einem Schritt Q17 wird
ermittelt, ob die Messergebnisse den PHS-Spezifikationen genügen, und
falls nicht, wird der Schritt Q15 mit einer anderen Steuergleichspannung
wiederholt. Die Schritte Q15 bis Q17 werden wiederholt,
bis eine Steuergleichspannung aufgefunden ist, die den PHS-Spezifikationen
genügt,
und dann wird diese PHS-Steuergleichspannung in einem Schritt Q18 eingestellt.
Darauf folgt der oben erörterte
Schritt Q3.
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Da die Einstellung von Eigenschaften
durch bloßes
Einschreiben eines Programms in den integrierten Schaltkreis 54 bewerkstelligt
wird, kann auch dann, wenn eine übermäßige Einstellung
vorgenommen wird, der Einstellvorgang wiederholt werden. Demgemäß können die
gewünschten
Eigenschaften mit höherer
Genauigkeit und mit weniger Zeit als beim in der 29 veranschaulichten herkömmlichen
Herstellprozess erzielt werden. Auch kann die Ausbeute verbessert
werden. Ferner können
andere benötigte
Eigenschaften (wie die Toleranz) versuchsweise eingestellt werden,
da eine automatische Einstellung möglich ist und da die Einstellung
so oft wie erforderlich wiederholt werden kann, um die gewünschten
Eigenschaften zu erzielen, und ferner da eine Feinabstimmung entsprechend
der Umgebungstemperatur usw. aktiv ausgeführt werden kann.
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Während
des tatsächlichen
Betriebs des Hochfrequenz-Schaltungsmoduls 81 empfängt, wie es
in der 13 dargestellt
ist, der integrierte Schaltkreis 54 in einem Schritt Q21 die
Systemumschaltsignale, die PDC/PHS-Umschaltung wiederspiegeln, sowie
Timingsignale, die ein Sende/Empfangs-Umschalten wiederspiegeln.
In einem Schritt Q22 liest der integrierte Schalt kreis 54 den
Steuergleichspannungspegel entsprechend diesen Systemumschaltsignalen
und Timingsignalen, und in einem Schritt Q23 wird eine
diesem Pegel entsprechende Steuergleichspannung in der Ausgangsschaltung
des integrierten Schaltkreises 54 erzeugt und an die Steuerspannungsanschlüsse 65 und 65a angelegt.
Dann kehren die Betriebsabläufe
zum Schritt Q21 zurück.
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Demgemäß reicht es aus, wenn der integrierte
Schaltkreis 54 über
(1) einen Speicher, der die jedem Systemumschaltsignal
und Timingsignal entsprechenden Steuergleichspannungspegel speichert,
und (2) eine Schaltung verfügt, die die Systemumschalt-
und Timingsignale empfangen und decodieren kann. So kann der integrierte
Schaltkreis 54 durch einen Mikrocomputer auf niedriger
Ebene usw. realisiert werden.
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Als Nächstes wird die zweite Ausführungsform
der Erfindung unter Bezugnahme auf die 14 und 15 erläutert.
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Die 14 ist
eine Schnittansicht, die die Struktur eines spannungsgesteuerten,
variablen Passbandfilters 111 gemäß der zweiten Ausführungsform
der Erfindung zeigt. Elemente dieses spannungsgesteuerten, variablen
Passbandfilters 111, die solchen beim spannungsgesteuerten,
variablen Passbandfilter 51 entsprechen, sind mit denselben
Bezugssymbolen versehen und eine zugehörige Erläuterung wird weggelassen. Betreffend
das spannungsgesteuerte, variable Passbandfilter 111 sei
darauf hingewiesen, dass die Isolierschicht 62 in einem
Band vorhanden ist, auf dessen einer Oberfläche mit bestimmten Intervallen
mehrere (fünf
beim in der 14 dargestellten
Beispiel) Steuerelektroden 63 vorhanden sind. Auf der entgegengesetzten
Fläche
der Isolierschicht 62 sind zwischen dem Ende 55B des
Resonatormusters 55 und dem Ende 56A des Massemusters 56 mehrere
Masseelektroden 112 so vorhanden, dass sie mit den Steuerelektroden 63 versetzt
sind. Jede Steuerelektrode 63 ist durch ein Durchgangsloch 64 mit
dem Steuerspannungsanschluss 65 verbunden, und jede Masseelektrode 112 ist
durch ein Durchgangsloch 113 mit der Masseleiterschicht 60 verbunden.
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Im Ergebnis ist die Ersatzschaltung
dieser Struktur dergestalt, wie sie in der 15 dargestellt ist. Jede der Steuerelektroden 63 und
jede der Masseelektroden 116 wirkt auch als kapazitive
Elektrode, und die Steuer-Bleichspannung
wird an die Isolierschicht 62 zwischen den Steuerelektroden 63 und den
Masseelektroden 112 angelegt, wodurch die Isolierschicht 62 die
gewünschte
Kapazität
erhält.
Die Durchgangslöcher 113 wirken,
wie die Durchgangslöcher 64,
als Widerstände 114 und
Induktivitäten 115,
und demge mäß ist das
Gebiet zwischen den jeweiligen spannungsgesteuerten Kondensatoren
mit variabler Kapazität,
gleichstrommäßig gesehen,
geerdet.
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Demgemäß liegt die Steuergleichspannung an
jedem der Kondensatoren 71 und 72 an, und während das
Hochfrequenz-Signal von der Hochfrequenz-Signalquelle 73 mit
der Amplitude 1/10 an die jeweiligen Kondensatoren 71 und 72 angelegt
wird, wird an jede Isolierschicht 62 der Kondensatoren 71 und 72 eine
Steuergleichspannung ähnlich
der beim spannungsgesteuerten, variablen Passbandfilter 51 angelegt,
und es kann die gewünschte
Kapazitätsänderung
erzielt werden.
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Demgemäß können stabile Filtereigenschaften
im Fall eines Hochfrequenz-Signals
mit hoher Leistung selbst bei niedriger Spannung aufrechterhalten
bleiben, was dieses Filter zur Verwendung bei der Sendeschaltung
einer PDC-Einheit
besonders wirkungsvoll macht.
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Als Drittes wird unter Bezugnahme
auf die 16 bis 19 eine dritte Ausführungsform
der Erfindung erläutert.
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Die 16 ist
eine perspektivische Ansicht, die die Struktur eines spannungsgesteuerten,
variablen Passbandfilters 121 gemäß der dritten Ausführungsform
der Erfindung zeigt, die 17 ist
eine perspektivische Explosionsansicht desselben Filters 121 und
die 18 ist eine Schnittansicht
entlang einer Linie A-A desselben Filters 121. Elemente
dieses spannungsgesteuerten, variablen Passbandfilters 141,
die solchen beim spannungsgesteuerten, variablen Passbandfilter 51 ähnlich sind
und diesem entsprechen, werden mit denselben Bezugssymbolen versehen,
und zugehörige
Erläuterungen
werden weggelassen. Zum spannungsgesteuerten, variablen Passbandfilter 121 ist
anzumerken, dass eine Isolierschicht 123, auf der spannungsgesteuerte
Kondensatoren 122 und 122a mit variabler Kapazität vorhanden
sind, auf der obersten Fläche
des Substrats 52 vorhanden ist. Die folgende Erläuterung
behandelt den spannungsgesteuerten Kondensator 122 mit
variabler Kapazität,
wobei entsprechende Elemente des spannungsgesteuerten Kondensators 122a mit variabler
Kapazität
mit denselben Bezugszahlen unter Hinzufügung des Buchstabens a versehen
sind.
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Das Ende 55B des Resonatormusters 55 ist mittels
eines Durchgangslochs 124 mit einer auf der Isolierschicht 61,
die die oberste Schicht des Substrats 52 ist, vorhandenen
zweiten Elektrode 125 verbunden, und eine dritte Elektrode 126,
die benachbart zur zweiten Elektrode 125 vorhanden ist,
ist mittels eines Durchgangslochs 157 mit der Masseleiterschicht 59 verbunden.
Zwischen diesen Elektroden 125 und 126 ist eine
Isolierschicht 123 in Form eines dünnen Films aus einem Material ähnlich dem
der Isolierschicht 62 vorhanden. Auf der Oberfläche der Isolierschicht 123,
die von derjenigen Oberfläche
abgewandt ist, auf der die Elektroden 125 und 126 vorhanden
sind, ist eine Steuerelektrode 128 vorhanden, die die erste
Elektrode bildet. Die Steuerelektrode 128 ist durch eine
Vorspannungsschaltung 129 mit dem integrierten Schaltkreis 54 verbunden.
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Die Isolierschicht 123 besteht
aus z.B. Ba0,7Sr0,3TiO3 mit einer Dicke von näherungsweise 0,1 μm, wobei
eine Änderung
der Dielektrizitätskonstante
von ungefähr
60% bei Anlegen einer Steuerspannung von 5 V möglich ist. Die Steuerelektrode 128 und
die Vorspannungsschaltung 129 können durch Dickfilmdruck oder
Fotolithografie hergestellt werden.
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Der auf die oben beschriebene Weise
strukturierte spannungsgesteuerte Kondensator 122 mit variabler
Kapazität
ist ein Kondensator mit Dreielektrodenstruktur, bei der, auf dieselbe
Weise, wie es in der 3 dargestellt
ist, ein erster Kondensator 71 und ein zweiter Kondensator 72 in
Reihe geschaltet sind. Die kapazitive Elektrode des ersten Kondensators 71 ist
das in der 18 leitende
Gebiet 128(2), in dem die Isolierschicht 123 zwischen
die zweite Elektrode 125 und die Steuerelektrode 128 (die
als erste Elektrode wirkt) fällt,
und die kapazitive Elektrode des zweiten Kondensators 72 ist
das in der 18 dargestellte
leitende Gebiet 128(1), in dem die Isolierschicht 123 zwischen
die dritte Elektrode 126 und die Steuerelektrode 128 fällt.
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Ein Anschluss den Kondensators 71 ist
mit einer Hochfrequenz-Signalquelle 73 (entsprechend der
Elektrode des Resonatormusters 55 mit offenem Ende, wobei
es sich um einen Resonatorleiter handelt) verbunden, und ein Anschluss
des Kondensators 72 ist mit Masse (entsprechend der Masseleiterschicht 59)
verbunden. Die jeweiligen anderen Anschlüsse der Kondensatoren 71 und 72,
die die Steuerelektrode 128 bilden, sind miteinander verbunden, und
die Steuergleichspannung von der Steuerspannungsquelle 74 (entsprechend
dem integrierten Schaltkreis 54) wird an diese miteinander
verbundenen Anschlüsse
der Kondensatoren 71 und 72 über den Widerstand 75 und
die Induktivität 76 (die
der Vorspannungsschaltung 129 entsprechen) gelegt.
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Die 19 zeigt
ein Beispiel einer Struktur für
ein Hochfrequenz-Schaltungsmodul unter Verwendung des spannungsgesteuerten,
variablen Passband filters 121. Dieses Hochfrequenz-Modul 131,
das dem Hochfrequenz-Modul 81 ähnlich ist, besteht aus einem
Verbund von Glas- und Keramikmaterialien, und es handelt sich um
eine Kombination elektronischer Schaltungskomponenten, bei der Halbleiterkomponenten 83 bis 85,
wie eine MMIC (monolithisch integrierte Mikrowellenschaltung) und ein
VCO (spannungsgesteuerter Oszillator) extern an einem Substrat 82 angebracht
sind, in das Leitermuster und R-, L- sowie C- und andere Schaltungskomponenten
eingebettet sind. Im in der 19 dargestellten
Hochfrequenz-Schaltungsmodul 131 sind die Schaltungsmuster
des spannungsgesteuerten, variablen Passbandfilters 121 in
einen Innenteil des Substrats 82 eingebettet, und der integrierte
Schaltkreis 54 und die Isolierschicht 123 sowie
andere externe Elemente sind am Substrat 82 angebracht.
Das Hochfrequenz-Schaltungsmodul 131 wird als Hochfrequenz-Schaltung
für eine
Terminalvorrichtung verwendet, die von einem PDC-und einem PHS-System gemeinsam
genutzt wird.
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Durch Anbringen der Isolierschicht 123 (auf der
sich die spannungsgesteuerten Kondensatoren 122 und 122a mit
variabler Kapazität
befinden) auf der obersten Fläche
des Substrats 52 kann die Filmdicke einfacher als dann
kontrolliert werden, wenn eine Isolierschicht in das Keramiksubstrat 52 eingebettet
wird, das durch Pressen bei hoher Temperatur und hohem Druck hergestellt
wird. Es besteht auch weniger Beschädigungsgefahr für die Iso-lierschicht, wodurch
die Zuverlässigkeit
verbessert wird. Außerdem
kann dadurch, dass die Isolierschicht 123 als dünner Film
hergestellt wird, die Ausgangsspannung des integrierten Schaltkreises 54 niedrig
gehalten werden und der Energieverbrauch kann gesenkt werden.
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Als Nächstes wird die vierte Ausführungsform
der Erfindung unter Bezugnahme auf die 20 erörtert.
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Die 20 ist
ein Längsschnitt,
der die Struktur eines spannungsgesteuerten, variablen Passbandfilters 141 gemäß der vierten
Ausführungsform
der Erfindung zeigt. Elemente dieses spannungsgesteuerte, variablen
Passbandfilters 141, die solchen bei den spannungsgesteuerten,
variablen Passbandfiltern 111 und 121 ähnlich sind
und diesen entsprechen, werden mit denselben Bezugssymbolen versehen,
und eine zugehörige
Erläuterung
wird weggelassen. Beim spannungsgesteuerten, variablen Passbandfilter 141 ist
die Isolierschicht 123 auf der obersten Schicht des Substrats 62 in
einem Band vorhanden, wie die Isolierschicht 62 bei der
zweiten Ausführungsform.
Auf einer Fläche
der Isolierschicht 123 sind mit bestimmten Intervallen
mehrere (fünf beim
in der 20 dargestellten Beispiel)
Steuerelektroden 128 vorhanden. Auf der entgegengesetzten
Seite der Isolierschicht 123, zwischen der zweiten Elektrode 125 und
der dritten Elektrode 126, sind mehrere Masseelektroden 124 so
vorhanden, dass sie mit den Steuerelektroden 128 versetzt
sind. Jede Steuerelektrode 128 ist durch die Vorspannungsschaltung 129 mit
dem integrierten Schaltkreis 54 verbunden, und jede Masseelektrode 142 ist
mittels eines Durchgangslochs 143 mit der Masseleiterschicht 59 verbunden.
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Durch die vorstehend angegebene Struktur weist
das spannungsgesteuerte, variable Passbandfilter 141 die
in der 15 dargestellte
Ersatzschaltung auf.
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Bei den spannungsgesteuerten, variablen Passbandfiltern 111 und 141 kann
die gewünschte Filtercharakteristik
bei niedriger Spannung erzielt werden, da die Kondensatoren 71 und 72 in
jeder Stufe so strukturiert sind, dass sie ungefähr dieselbe Kapazität aufweisen.
Ferner können
Hochfrequenz-Schaltungsmodule
mit den spannungsgesteuerten, variablen Passbandfiltern 51, 111, 121 oder 141 dazu
verwendet werden, nicht nur Terminalvorrichtungen zu strukturieren,
wie sie von PDC- und PHS-Systemen gemeinsam genutzt werden, sondern
auch Sendevorrichtungen, wie sie von den Systemen DECT (Digital
European Cordless Telephone) und GSM (Global System for Mobile Communication) gemeinsam
genutzt werden, oder Sendevorrichtungen, wie sie bei PDC-, PHS-
und Satellitensendesystemen gemeinsam genutzt werden (d. h., die
an drei oder mehr Sendesysteme angepasst werden können).
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Erneut kann, anstatt dass die spannungsgesteuerten
Kondensatoren 53 und 122 mit variabler Kapazität in einer
mehrstufigen Struktur verbunden werden, ein Resonanzkreis aus dem
spannungsgesteuerten Kondensator 53 oder 122 mit
variabler Kapazität
und dem Resonatormuster 55 in einer einzelnen Stufe strukturiert
werden, wie in der 21 dargestellt,
und z. B. als spannungsgesteuerte Oszillatorschaltung (VCO)
verwendet werden. Alternativ kann, wie es in der 22 dargestellt ist, dieser Resonanzkreis
in einer Struktur von drei oder mehr Stufen verwendet werden, wodurch
die Dämpfungseigenschaften
des Filters verbessert werden.
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Die in der 5 dargestellten Kopplungskapazitäten C1, C2 und C1a können, wie
es in der 23 dargestellt
ist, durch spannungsgesteuerte Kondensatoren C11, C12 und C11a mit
variabler Kapazität
ersetzt werden, deren Kapazitäten
durch die Steuergleichspannung von den Steuerspannunganschlüssen 65b und 65c gesteuert
werden. Auf diese Weise besteht mehr Freiheit zum Ändern des
Profils der Durchlasseigenschaften, z. B. durch Verschieben des
in den 6 bis 5 dargestellten Dämpfungspols bei 166 GHz, um
es so zu vereinfachen, das gewünschte
Durchlasscharakteristikprofil zu realisieren.
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Als andere Alternative kann der integrierte Schaltkreis 54 vom
Filter getrennt sein, wie es beim spannungsgesteuerten, variablen
Passbandfilter 151 in der 24 dargestellt
ist. Diese Struktur ist ein spannungsgesteuertes, variables Passbandfilter
vom Chiptyp, bei dem eine Steuerspannung vom integrierten Schaltkreis 54 an
Steuerspannungsanschlüsse 152 und 152a geliefert
wird, und das aus einer Filterschaltung 153 und spannungsgesteuerten Kondensatoren 122 und 122a mit
variabler Kapazität besteht.
Dieses spannungsgesteuerte, variable Passbandfilter 151 kann
an vorhandenen Hochfrequenz-Schaltungsmodulen angebracht werden.
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Wie oben erörtert, ist das erste erfindungsgemäße spannungsgesteuerte,
variable Passbandfilter als Dreielektrodenkondensator strukturiert,
da es mit einer Isolierschicht aus einen dielektrischen Material versehen
ist, dessen Dielektrizitätskonstante
sich entsprechend der Stärke
eines an es angelegten elektrischen Felds ändert, mit integraler Anbringung innerhalb
des Substrats; da die erste Elektrode zum Anlegen einer Steuerspannung
auf einer Fläche
der Isolierschicht vorhanden ist und da die zweite und die dritte
Elektrode auf der entgegengesetzten Seite der Isolierschicht vorhanden
sind, so dass der Kondensator in zweistufiger Reihenverbindung vorliegt.
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Im Ergebnis wird an den gesamten
Teil der Isolierschicht, der zwischen der ersten Elektrode einerseits
und der zweiten und der dritten Elektrode andererseits liegt, ein
gleichmäßiges elektrisches
Feld angelegt, um dadurch eine relativ große Kapazitätsänderung durch eine relativ
kleine Änderung
der Steuerspannung zu ermöglichen.
Bei dieser Struktur ist ein externes Anbringen von Kondensatoren
mit variabler Kapazität überflüssig, wodurch
kleinere Größe, geringeres
Gewicht und eine einfache Realisierung des Zusammenbauprozesses
ermöglicht sind.
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Ferner ist es, da das Umschalten
der Steuerspannung durch eine spezielle Steuerspannungs-Anlegeeinrichtung
ausgeführt
wird, möglich,
von einem Einstellverfahren auf ein anderes umzuschalten, d. h.,
dass es möglich
ist, wenn so eingestellt wird, dass die Resonanzfrequenz höher wird,
erneut so einzustellen, dass die Resonanzfrequenz niedriger wird. Demgemäß kann im
Vergleich mit der Einstellung durch eine Beschneidungsmaßnahme eine
unge eignete Einstellung vermieden werden, wodurch die Ausbeute erhöht wird;
außerdem
ist die Einstellung vereinfacht.
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Wie oben erörtert, verfügt das zweite erfindungsgemäße spannungsgesteuerte,
variable Passbandfilter über
erste Elektroden in einer mehrstufigen Parallelstruktur, wobei eine
zweite und eine dritte Elektrode entgegengesetzt zu den ersten Elektroden in
der ersten und der letzten Stufe vorhanden sind, und mit einer mehrstufigen
Anordnung von Masseelektroden, die entgegengesetzt zu den ersten
Elektroden gestaffelt mit diesen vorhanden sind, wobei die Steuerspannung
zwischen die ersten Elektroden und die Masseelektroden gelegt wird.
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Im Ergebnis befindet sich zwischen
den Anschlüssen
des Kondensators eine mehrstufige Anordnung von Kondensatoren in
Reihenschaltung, jedoch ist die benötigte Steuerspannung dieselbe
wie für
eine einzelne Stufe. Demgemäß ist zwar
für die Hochspannung
von den Sendeschaltungen eine hohe Standhaltespannung erforderlich,
jedoch liegt die Steuerspannung immer noch in einem praxisgerechten
Bereich. Demgemäß ist für die Steuerspannungsquelle
keine spezielle Struktur erforderlich, wodurch eine Vereinfachung
der Gesamtstruktur möglich
ist.
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Wie oben erörtert, ist das dritte erfindungsgemäße spannungsgesteuerte,
variable Passbandfilter so aufgebaut, dass die Steuerspannung über eine Reihenschaltung
aus einem Widerstand und einer Induktivität an die erste Elektrode gelegt
wird.
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Bei der obigen Struktur ist die Impedanz
der Induktivitäten
umso höher,
je höher
die Frequenz eines Signals ist, und so beeinflussen die Leitungen zum
Anlegen der Steuerspannung das von den spannungsgesteuerten Kondensatoren
mit variabler Kapazität
gehandhabte Hochfrequenz-Signal nicht. Auch kann das gewünschte elektrische
Feld dadurch an die Isolierschicht des dielektrischen Materials
angelegt werden, dass die Steuergleichspannung über die Reihenschaltung an
die spannungsgesteuerten Kondensatoren mit variabler Kapazität angelegt
wird.
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Daher zeigen die Induktivitäten hohe
Impedanz bei einem Hochfrequenz-Signal, um so Änderungen des elektrischen
Felds der Isolierschicht durch Änderungen
des Hochfrequenz-Signals zu verhindern und stabile Funktionen zu
ermöglichen.
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Wie oben erörtert, ist das vierte erfindungsgemäße spannungsgesteuerte,
variable Passbandfilter so aufgebaut, dass die Isolierschicht aus
einem Keramikmaterial besteht und die spannungsgesteuerten Kondensatoren
mit variabler Kapazität,
wie auch der Rest der Filterschaltung, integral innerhalb des Substrats
vorhanden sind, das ebenfalls aus Keramikmaterial besteht, wobei
die Steuerspannungs-Anlegeeinrichtung durch einen integrierten Schaltkreis
gebildet ist, der so auf dem Substrat angebracht ist, dass er einstóckig mit
diesem vorliegt.
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Bei der obigen Struktur sind diejenigen
Teile der Filterschaltung, die keine Einstellung benötigen, in
das mehrschichtige Keramiksubstrat eingebettet, und die Steuerspannungs-Anlegeeinrichtung
zum Steuern der Steuerspannung ist durch einen integrierten Schaltkreis
gebildet, der auf dem Substrat angebracht ist.
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Demgemäß sind weniger Komponenten
anbringen, was kleinere Größe und geringeres
Gewicht ermöglicht,
und die gewünschten
Filtereigenschaften können
leicht dadurch erzielt werden, dass die Eigenschaften der integrierten
Schaltung entsprechend den Eigenschaften der fertiggestellten, in
das Substrat eingebetteten Filterschaltung eingestellt werden.
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Wie oben erörtert, ist das fünfte erfindungsgemäße spannungsgesteuerte,
variable Passbandfilter so aufgebaut, dass der integrierte Schaltkreis Software
zur Umschaltsteuerung der Steuerspannung speichern kann.
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Bei der obigen Struktur können die
gewünschten
Eigenschaften dadurch erzielt werden, dass die Software für den integrierten
Schaltkreis entsprechend den Eigenschaften der Filterschaltung umgeschrieben
wird, die integral innerhalb des Substrats vorhanden ist. Es ist
eine automatische Einstellung der Eigenschaften möglich, und
die Einstellung kann so oft wiederholt werden, wie es erforderlich
ist, um die gewünschten
Eigenschaften zu erzielen. Ferner kann auf aktive Weise eine Feinabstimmung
entsprechend der Umgebungstemperatur usw. ausgeführt werden. Entsprechend können andere
erforderliche Eigenschaften (wie die Toleranz) versuchsmäßig eingestellt
werden.
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Wie oben erörtert, ist das sechste erfindungsgemäße spannungsgesteuerte,
variable Passbandfilter so aufgebaut, dass die Isolierschicht aus einem
dielektrischen Dünnfilmmaterial
besteht und die spannungsgesteuerten Kondensatoren mit variabler
Kapazität
auf der Oberseite des Keramiksubstrats vorhanden sind, in dessen
Innerem der Rest der Filterschaltung integral vorhanden ist, und
die Steuerspannungs-Anlegeeinrichtung ist durch einen integrierten
Schaltkreis realisiert, der ebenfalls so auf dem Substrat angebracht
ist, dass er mit diesem integral ist.
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Bei der obigen Struktur sind diejenigen
Teile der Filterschaltung, die keine Einstellung benötigen, in
das mehrschichtige Keramiksubstrat eingebettet, und die Steuerspannungs-Anlegeeinrichtung
zum Steuern der Steuerspannung ist durch einen integrierten Schaltkreis
gebildet, der auf dem Substrat angebracht ist.
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Demgemäß sind weniger zu montierende Komponenten
vorhanden, was kleinere Größe und geringeres
Gewicht ermöglicht,
und die gewünschten Filtereigenschaften
können
leicht dadurch erzielt werden, dass die Eigenschaften des integrierten Schaltkreises
entsprechend den Eigenschaften der fertiggestellten Filterschaltung,
die in das Substrat eingebettet ist, eingestellt werden. Außerdem kann, da
die Isolierschicht als dünner
Film vorhanden ist, die Ausgangsspannung des integrierten Schaltkreises
niedrig gehalten werden, was eine Verringerung des Energieverbrauchs
ermöglicht.
Ferner kann die Filmdicke der Isolierschicht einfacher als dann
kontrolliert werden, wenn eine Isolierschicht in eine Keramiksubstrat
eingebettet wird, das durch Pressen bei hoher Temperatur und hohem
Druck hergestellt wird. Da auch weniger Beschädigungsgefahr für die Isolierschicht
besteht, ist die Zuverlässigkeit
erhöht.
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Wie oben erörtert, ist das siebte erfindungsgemäße spannungsgesteuerte,
variable Passbandfilter so aufgebaut, dass der integrierte Schaltkreis Software
für die
Umschaltsteuerung der Steuerspannung speichern kann.
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Bei der obigen Struktur können die
gewünschten
Eigenschaften dadurch erzielt werden, dass die Software des integrierten
Schaltkreises entsprechend den Eigenschaften der Filterschaltung, die
integral innerhalb des Substrats vorhanden ist, umgeschrieben wird.
Es ist eine automatische Einstellung der Eigenschaften möglich, und
die Einstellung kann so oft wie nötig wiederholt werden, um die gewünschten
Eigenschaften zu erzielen. Ferner kann eine Feinabstimmung entsprechend
der Umgebungstemperatur usw. aktiv ausgeführt werden. Demgemäß können andere
erforderliche Eigenschaften (wie die Toleranz) versuchsmäßig eingestellt
werden.
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Wie oben erörtert, wird das erste erfindungsgemäße Hochfrequenz-Schaltungs modul
mit einem mehrschichtigen Hochfrequenz-Schaltungssubstrat verwendet,
wobei die Komponenten des obigen vierten oder fünften spannungsgesteuerten,
variablen Passbandfilters in einem Mehrschichtsubstrat teilweise
oder ganz vorhanden sind, mit Ausnahme des integrierten Schaltkreises,
der auf dem Substrat angebracht ist.
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Bei der obigen Struktur ist das Hochfrequenz-Schaltungsmodul
so ausgebildet, dass es ein Passbandfiltersubtrat verwendet, bei
dem andere Komponenten als der integrierte Schaltkreis des vierten
oder fünften
spannungsgesteuerten, variablen Passbandfilters teilweise oder ganz
in einem Mehrschichtsubstrat vorhanden sind. Bei dieser Anordnung
sind der integrierte Schaltkreis sowie die anderen Komponenten,
die für
eine Hochfrequenz-Schaltung erforderlich sind und die extern anzubringen sind,
wie ein spannungsgesteuerter Schwingkreis und ein Quarzoszillator,
auf dem Hochfrequenz-Schaltungssubstrat
angebracht. Das Hochfrequenz-Schaltungsmodul wird auf diese Weise
erstellt.
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Demgemäß wird auf der Oberfläche des Hochfrequenz-Schaltungsmoduls
durch extern angebrachte Komponenten für das spannungsgesteuerte, variable
Passbandfilter weniger Raum benötigt,
und das Modul kann kleiner gebaut werden.
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Wie oben erörtert, wird das zweite erfindungsgemäße Hochfrequenz-Schaltungsmodul
mit einem mehrschichtigen Hochfrequenz-Schaltungssubstrat verwendet,
bei dem die Komponenten des obigen sechsten oder siebten spannungsgesteuerten,
variablen Passbandfilters teilweise oder ganz in einem Mehrschichtsubstrat
vorhanden sind, mit Ausnahme des integrierten Schaltkreises, der
auf dem Substrat angebracht ist.
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Bei der obigen Struktur ist das Hochfrequenz-Schaltungsmodul
so ausgebildet, dass ein Hochfrequenz-Substrat verwendet wird, in
dem andere Komponenten als der integrierte Schaltkreis des sechsten
oder siebten spannungsgesteuerten, variablen Passbandfilters teilweise
oder ganz einem mehrschichtigen Substrat vorhanden sind. Bei dieser Anordnung
sind der integrierte Schaltkreis und die anderen Komponenten, die
für eine
Hochfrequenz-Schaltung erforderlich sind und die extern anzubringen
sind, wie ein spannungsgesteuerter Schwingkreis und ein Quarzoszillator,
auf dem Hochfrequenz-Schaltungssubstrat
angebracht. Das Hochfrequenz-Schaltungsmodul wird auf diese Weise
erstellt.
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Demgemäß wird auf der Oberseite des Hochfrequenz-Schaltungsmoduls
durch extern angebrachte Komponenten für das spannungsgesteuerte, variable
Passbandfilter weniger Platz benötigt,
und das Modul kann kleiner gebaut werden.