DE69696C - Verfahren und Maschine zum gleich- j zeitigen Rundschleifen einer gröfseren Anzahl Edelsteinplättchen - Google Patents

Verfahren und Maschine zum gleich- j zeitigen Rundschleifen einer gröfseren Anzahl Edelsteinplättchen

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DE69696C
DE69696C DENDAT69696D DE69696DA DE69696C DE 69696 C DE69696 C DE 69696C DE NDAT69696 D DENDAT69696 D DE NDAT69696D DE 69696D A DE69696D A DE 69696DA DE 69696 C DE69696 C DE 69696C
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DE
Germany
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gemstone
gypsum
grinding wheel
platelets
plates
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DENDAT69696D
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G. ZIEGLER, a. Regierungsrath, j in Winterhur, Schweiz, Stadthausstr. 47*8
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B9/00Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor
    • B24B9/02Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground
    • B24B9/06Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain
    • B24B9/16Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of diamonds; of jewels or the like; Diamond grinders' dops; Dop holders or tongs
    • B24B9/168Machines or devices designed for grinding edges or bevels on work or for removing burrs; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of materials specific to articles to be ground of non-metallic inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain of diamonds; of jewels or the like; Diamond grinders' dops; Dop holders or tongs grinding peripheral, e.g. conical or cylindrical, surfaces

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anordnung, um eine gröfsere Anzahl Edelsteinplättchen oder ähnlicher Körper gleichzeitig rund zu schleifen. Die Plättchen werden vor dem Abschleifen zu einer Säule zusammengekittet und diese Säule dann mit Gyps, Cement oder dergleichen umgössen, so dafs eine Gypsstange mit den Plättchen als Kern entsteht. Diese Gypsstange wird nun unter steter Drehung gegen den Rand einer rotirenden Schleifscheibe parallel mit deren Achse geführt, so dafs die Gypsumhüllung entfernt und der aus den Plättchen bestehende Kern zu einer gleichmäfsig runden Säule geschliffen wird, welche nach ihrem Zerbrechen oder Loskitten die gewünschten runden Plättchen von genau gleicher Gröfse liefert. Durch die jeweilige Entfernung der Gyps- bezw. Edelsteinstangenachse von dem Schleifscheibenumfang ist dabei die Gröfse der Plättchen bedingt. Die zur Ausübung dieses Verfahrens dienende Maschine besitzt eine Anzahl in einem Kreise angeordneter und gleichzeitig in Drehung versetzter Hohlcylinder zur Aufnahme der Gypsstangen, sowie eine vor diesen Hohlcylindern schnell rotirende Schleifscheibe, wobei aber die Entfernung der Cylinderachsen vom Schleifscheibenmittelpunkt gröfser als der Radius der Schleifscheibe ist, und zwar um so viel, als die Plättchen Radius erhalten sollen, was durch radiale Einstellbarkeit der Hohlcylinder geregelt werden kann. , Die Gypsstangen mit ihrem Edelsteininhalt werden durch die Hohlcylinder gedreht und gleichzeitig in ihren Sitzen durch eine geeignete, selbstthätig wirkende Vorschubvorrichtung gegen die Schleifscheibe vorgeschoben, um dadurch die Gypsumhüllung zu entfernen und den aus den Plättchen gebildeten Kern rund zu schleifen.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι eine Seitenansicht einer den Gypscylinder mit den Steinchen verarbeitenden Maschine, die Vorschub- und Drehvorrichtung im Schnitt x-x (Fig. 2) gezeichnet,
Fig. 2 links ein Schnitt n&oSxy-y, rechts ein Schnitt nach \-\ (Fig. 1),
Fig. 3 die Vorschubscheibe, gesehen von der Linie y-y nach rechts,
Fig. 4 die Schnittansicht eines Hohlcylinders mit zum Schleifen eingelegtem Plättchenstabe.
Auf dem Schlitten α der Platte A ist der Träger b festgeklemmt, in dem die Lager cc... radial mittelst der Schrauben d verstellbar sind. Jedes Lager ist geeignet durchbohrt zur Aufnahme je eines Hohlcylinders e. Die Verzahnungen/ sämmtlicher Cylinder e greifen in ein gemeinsames Zahnrad g ein, das auf der von der Riemscheibe h angetriebenen Spindel i sitzt. In die Hohlcylinder e werden die Gypscylinder C mit den zusammengekitteten und eingegossenen Plättchen P gesteckt. Der Gypscylinder besitzt einen geeigneten Vorsprung oder eine Ausladung, die in einer entsprechenden Nuth des Hohlcylinders gleitet, so dafs C und P die Drehung des Hohlcylinders e mitmachen müssen.
Die sich drehenden Gypsstangen werden mit ihrem Edelsteininhalt gegen den Rand der
schnell rotirenden Schleifscheibe -S gedrückt, indem die ebenfalls in die Hohlcylinder e eingeschobenen Stifte k durch eine Vorschubscheibe / verschoben werden, die mit ihrem Fufs auf α gleitet und durch ein an die Schnur m gehängtes Gewicht η oder auf andere Weise bethätigt wird. Zur Einstellung des Radius der den Edelsteinplättchen zu gebenden Kreisform können die Lager c in ihrem gemeinsamen Träger b vermittelst der Schrauben d verschoben werden. Die Verzahnung der Räder^/ und g ist dabei so gewählt, dafs auch bei der gröfsten Verschiebung der Lager c bezw. bei dem gröfsten den Edelsteinplättchen zu gebenden Durchmesser die Räder in genügender Verbindung bleiben und die Drehung der Gypsstangen vollziehen. Um letztere einsetzen und ihre Reste entfernen zu können, ist auch der Träger b in seinem Fufs gleitend verschiebbar. Die Schleifscheibe 5 trägt den Ring ί1, welcher an seiner die Gypsstangen bezw. die Plättchen treffenden Kante zweiseitig mit Diamantstaub besetzt ist. Zur Auswechselung kann ein zweiter Ring f2 dienen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein Verfahren zum gleichzeitigen Rundschleifen einer gröfseren Anzahl Edelsteinplättchen oder ähnlicher Körper, darin bestehend, dafs man die Plättchen zusammenkittet und die so erhaltene Säule in Gyps oder dergleichen einbettet, worauf man diese mit Edelsteinkern versehene Gypsstange unter steter Drehung gegen eine rotirende Schleifscheibe führt, welche Schleifscheibe die Gypsumhüllung entfernt und den aus den . Plättchen bestehenden Kern rundschleift, derart, dafs durch die Entfernung der Gypsbezw. Edelsteinstangenachse von dem Schleifscheibenumfang die Durchmessergröfse der Plättchen bestimmt wird.
    Eine Maschine zur Ausübung des unter i. gekennzeichneten Verfahrens, bei welcher in einer Anzahl mit gemeinsamem Antrieb für Drehbewegung versehener, radial verstellbarer Hohlcylinder (e) die in Gyps oder dergleichen eingebetteten Edelsteinplättchen Aufnahme finden und durch eine Vorschubvorrichtung (wie die durch Gewicht bethätigte Scheibe I und Stifte k) selbstthätig in dem Hohlcylinder verschoben werden, so dafs die Plättchen unter steter Drehung parallel zur Achse einer rotirenden Schleifscheibe (S) gegen diese letztere bezw. deren Kante geprefst und von derselben rundgeschliffen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT69696D Verfahren und Maschine zum gleich- j zeitigen Rundschleifen einer gröfseren Anzahl Edelsteinplättchen Expired - Lifetime DE69696C (de)

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