DE69683C - Mit Druckgas gefüllte Patrone für Zielübungen, nebst Druckpumpe zum Füllen der Patrone - Google Patents

Mit Druckgas gefüllte Patrone für Zielübungen, nebst Druckpumpe zum Füllen der Patrone

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DE69683C
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DENDAT69683D
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J. C. STEWART, 100 West Graham Street, Glasgow, Schottland
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42BEXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
    • F42B8/00Practice or training ammunition
    • F42B8/02Cartridges
    • F42B8/04Blank cartridges, i.e. primed cartridges without projectile but containing an explosive or combustible powder charge
    • F42B8/06Blank cartridges, i.e. primed cartridges without projectile but containing an explosive or combustible powder charge for cap-firing pistols

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Patrone für Zielübungen stellt ein mit verdichteter Luft gefülltes Gefä'fs vor, das sich, wenn die zum Zielen dienende Handfeuerwaffe abgeschossen wird, in den Zwischenraum zwischen Kammer und Patrone entleert, worauf das vor der Zielpatrone in den Lauf eingeführte Zielgeschofs durch die verdichtete Luft herausgetrieben wird.
Fig. ι und 2 zeigen in Ansicht und Längsschnitt eine Zielpatrone, und zwar in der Ausführung als Martini-Henry-Patrone. Die metallene Hülse A ist an ihrem hinteren Ende innen mit einem Ventil B verschlossen und aufsen von einem durch Bajonnetverschlufs befestigten Mantel D umgeben, der wie ein gewöhnlicher Patronenboden eine Krempe zeigt und in die Kammer des Gewehrs pafst. Dieser Mantel bietet eine Führung für den Zapfen c des Ventils B, der das Oeffnen des letzteren vermittelt, wenn er beim Abschiefsen des Gewehrs von dem Schlagbolzen getroffen wird. Die Luft strömt alsdann an den Schlitzen des Mantels D entlang in den ringförmigen Zwischenraum zwischen der Zielpatrone A und der Kammer und von da, das Zielgeschofs vor sich hertreibend, in den eigentlichen Lauf. Das Ventil B zeigt eine Dichtungsplatte b aus VuI-canit, die zweckmäfsig mit einer Kugelfläche auf dem Sitz liegt. Den guten Schlufs des Ventils sichert eine_ Spiralfeder e, die auf der in der durchbrochenen Scheibe d geführten Ventilspindel α sitzt.
In Fig. 3 und 4 ist ein Zielgeschofs E in einer Ansicht und einem Längsschnitt dargestellt. Dasselbe endet vorn in einen mit Gewinde versehenen Kegel, vermittelst dessen es in der aus Holz oder ähnlichem Material bestehenden Scheibe haften bleibt, so dafs jeder Schufs sicher und bequem angezeigt werden kann. Werden selbstregistrirende Scheiben benutzt, so kann das Gewinde natürlich weg-' bleiben. Der der Spitze des Geschosses zunächst liegende Bund h und die das hintere Ende desselben bildende Scheibe ο haben einen Durchmesser, der etwas kleiner ist als das Kaliber, und kommen mit den Innenflächen des Laufes nicht in Berührung. Vielmehr wird die Abdichtung und Führung des Zielgeschosses durch eine sich in die Züge pressende Packung F aus Chenille bewirkt, die zwischen 0 und h auf den mit Gewinde versehenen Kern f des Geschosses gewickelt ist. Die Chenille wird zweckmäfsig aus sogen. Eiswolle angefertigt, da dieses Material auch bei Anwendung von vielem OeI seine guten Eigenschaften nicht verliert.
In Fig. 5 ist ferner eine Pumpe dargestellt, wie sie vortheilhaft zum Füllen der Zielpatronen mit verdichteter Luft benutzt werden kann.
Diese Füllpumpe ist einerseits mit dem Cylinder M, andererseits mit dem Kopf N der Kolbenstange O drehbar in Augen L, Fig. 6, zweier um H drehbarer Hebel G G1 angebracht. Sperrt man die Hebelenden IP so weit aus einander, als die Anschläge H1 am gemeinsamen Drehpunkt H erlauben, so zieht sich der Kolben O1 bis über die Löcher M1 hinaus aus dem Cylinder M heraus und der Raum des Cylinders füllt sich durch diese Löcher mit Luft. Nähert man alsdann die Hebelenden IP wieder bis zum Zusammen-

Claims (4)

  1. stofsen der Anschläge J J\ so verdichtet der Kolben die im -Cylinder eingeschlossene Luft und treibt sie in die an den Boden des Cylinders durch eine Ueberwurfmutter (Fig. 7) angeschlossene Zielpatrone. Diese Arbeit wird so lange wiederholt, bis die gewünschte Spannung erreicht ist. Um dies leicht zu erkennen und zugleich die Herstellung eines zu hohen Druckes unmöglich zu machen, ist die Einrichtung getroffen, dafs die auf eine höhere als die zulässige Spannung gebrachte Luft durch die hohle Kolbenstange wieder in die Atmosphäre strömt. Es geschieht dies vermittelst des im Boden des Kolbens O1 angebrachten Ventils T, das durch eine Stange R mit einer Feder Q im Kolbenstangenkopf verbunden ist. Diese Feder kann durch eine Schraube P so eingestellt werden, dafs das Ventil T gerade bei dem gewünschten Druck abbläst.
    Die vorzuschreibende Gröfse des Druckes der verdichteten Luft richtet sich nach der Entfernung der Zielscheiben. Eine Entfernung derselben von 3 m entspricht bei Benutzung der vorliegenden Erfindung einer Schufsweite von 100 m bei scharfen Patronen insofern, als sie dieselbe Visirstellung erfordert; ebenso stellt ein Abstand der Zielscheibe von 18 m eine Schufsweite von 600 m vor.
    Paten τ-Ansprüche:
    ι . Mit Druckgas gefüllte Patrone für Zielübungen, dadurch gekennzeichnet, dafs dieselbe die äufsere Gestalt einer scharfen Patrone hat, am Boden mit einem Ventil versehen ist und hinter einem Geschofs in die Kammer eingeführt wird, so dafs beim Abschiefsen der Waffe der Schlagbolzen das Ventil öffnet und das in den von der Zielpatrone nicht ausgefüllten Raum der Kammer tretende Gas das Geschofs aus dem Lauf heraustreibt.
  2. 2. Eine Ausführungsform der durch Anspruch ι. gekennzeichneten Zielpatrone, bei welcher der Schlufs des Ventils (B) durch eine Feder (e) gesichert ist und die äufsere cylindrische Verlängerung (c) der Ventilspindel (a) dicht in einem abnehmbaren Mantel (D) geführt ist, so dafs das durch das Ventil tretende Gas nur zwischen den Böden der eigentlichen Patrone (A) und des Mantels (D) nach den äufseren Oeffnungen des letzteren strömen kann.
  3. 3. Behufs Benutzung der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Patrone ein Geschofs, bei welchem die Spitze (g) behufs Steckenbleibens in der Scheibe mit einem Gewinde versehen ist und die Führung und Abdichtung im Lauf durch eine um den Kern (f) gewickelte Packung bewirkt wird.
  4. 4. Behufs Benutzung der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Patrone eine Füllpumpe, bei der Cylinder und Kolbenstange je an einem schwingenden Hebel (GG1) drehbar befestigt sind, das Gas durch Löcher (M1) in der Wand des Cylinders in letzteren eintritt, wenn der Kolben (Ol) am Hubende ist, die Ventilöffnung der Zielpatrone (A) unmittelbar mit dem durchbohrten Cylinderboden verbunden ist und ein durch eine Feder (Q) stellbar (P) belastetes Kolbenventil (T) nach Erreichung des höchsten Druckes das verdichtete Gas ausblasen läfst.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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