DE69655C - Einrichtung zum Ausgleich der Aenderung der Schwerpunktslage'an mit Schaukelvorrichtung versehenen Wiegen - Google Patents

Einrichtung zum Ausgleich der Aenderung der Schwerpunktslage'an mit Schaukelvorrichtung versehenen Wiegen

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Publication number
DE69655C
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DE
Germany
Prior art keywords
cradle
gravity
center
arm
trunnion
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT69655D
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English (en)
Original Assignee
D. WHITBURN in Morrinsville, District Auckland, Coionie Neuseeland
Publication of DE69655C publication Critical patent/DE69655C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47DFURNITURE SPECIALLY ADAPTED FOR CHILDREN
    • A47D9/00Cradles ; Bassinets
    • A47D9/02Cradles ; Bassinets with rocking mechanisms

Landscapes

  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
versehenen Wiegen.
Vorliegende Erfindung ist auf alle Arten von Wiegenvorrichtungen anwendbar, nicht nur für Kinder, sondern auch für die im Hütten- und Bergwerksbetrieb u. dergl. gebrauchten.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, dafs" man d,en Schildzapfen einer Wiege mit dem Arm, durch welchen sie in Bewegung gesetzt werden soll, durch eine Reibungskupplung verbindet, welche hinreichend festhält, um die Uebertragung der Bewegung auf die Wiege zu ermöglichen, welche aber auf dem Schildzapfen gleitet, sobald die Last in der Wiege verschoben wird, so dafs der Schwerpunkt der Wiege sammt Inhalt in der Ruhelage sich stets unterhalb der Schildzapfenlinie befindet.
Fig. ι zeigt eine Endansicht und Fig. 2 eine Seitenansicht einer Wiege, bei welcher die vorliegende Vorrichtung angewendet wird. Fig. 3 veranschaulicht einen Theil einer Endansicht, wobei das Gehäuse des Antriebmechanismus abgenommen ist, und Fig. 4 einen Theil der Seitenansicht (die beiden letzteren Figuren in gröfserem Mafsstabe).
A ist die Wiege, welche von einem Rahmen B getragen wird, der auf Schildzapfen C C1 in den Lagern D D auf den Ständern E E gelagert ist. Das Ende des Schildzapfens C wird von einem Loch oder Schlitz am oberen Ende des Armes F aufgenommen, der vom Schildzapfen getragen wird und am unteren Ende das Gewicht F trägt. Der Schildzapfen und die Wiege werden durch die Reibung der Feder G gezwungen,, sich mit diesem Arm zu bewegen, deren Druck durch die Schraube G1 geregelt werden kann. H ist eine Stange, welche den Arm F mit einem Kurbelzapfen auf der Scheibe J verbindet, die von dem Uhrwerk K und der Feder L getrieben wird. Mist eine Bremse, welche gegen die Scheibe J gedrückt werden kann, um das Uhrwerk aufser Gang zu setzen.
Wenn die Scheibe J sich dreht, wird der Arm F durch die Pleuelstange H in Schwingungen versetzt und die Wiege geschaukelt; die Reibung der Feder G ist hinreichend, um zu bewirken, dafs der Schildzapfen C vom Arm -F mitgenommen wird.
Wenn aber das Kind (oder die zu siebende Last u. s. w.) in der Wiege die Lage verändert, so stellt sich die Wiege von selbst am Arm ein, so dafs der Schwerpunkt und die Last in derselben in der Ruhe stets direct und unterhalb der Schildzapfenlinie bleibt und bei der Bewegung gleichmäfsig nach beiden Seiten schwingt.
Statt des Uhrwerkes kann irgend eine andere bewegende Kraft benutzt werden.
Ebenso kann auch die zwischen den Schildzapfen C und dem Arm Feingeschaltete Feder G, welche hier als Reibungskupplung angewendet wird, durch andere bekannte Reibungskupplungen ersetzt werden, vorausgesetzt, dafs die Reibung nicht zu stark ist.
Zur Erklärung des Umstandes, dafs bei einseitiger Belastung die Wiege sich allmählich selbsttätig einstellt, möge Folgendes dienen:
So lange der Schwerpunkt der Wiege in der Ebene des Armes F und der Schildzapfenachse liegt, hat beim Schwingen der Wiege die Reibungskupplung vom Arm F auf die Wiege nur die Arbeit zu übertragen, welche durch die Zapfenreibung und den Luftwiderstand der Wiege aufgebraucht wird; zur Uebertragung dieser Arbeit mufs die Reibung der Kupplung gerade genügen. Wenn aber der Schwerpunkt der Wiege aus dieser Ebene heraustritt, so müfste ■ er beim Ausschwingen der Wiege in der einen Richtung höher gehoben werden als beim Ausschwingen in der entgegengesetzten Richtung, es müfste somit im ersteren Falle eine gröfsere Arbeit durch die Reibungskupplung auf die Wiege übertragen werden, während im letzteren Falle die Wiege in der Nähe des gröfsten Ausschlages einen Ueberschufs an lebendiger Kraft aufweisen würde. Die hierdurch bedingte vergröfserte Beanspruchung vermag aber die Reibungskupplung auf die Dauer nicht auszuhalten, die reibenden Theile derselben gleiten auf einander, und zwar so lange, bis der Schwerpunkt wieder in die genannte Ebene fällt und die Beanspruchung der Kupplung auf das gewöhnliche Mafs herabgebracht ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Schaukelvorrichtungen für Wiegen die Verbindung eines die Wiege tragenden Schildzapfens (C) mit dem das Schaukeln veranlassenden Arm (F) durch eine Reibungskupplung, derart, dafs sich der Schwerpunkt der Wiege bei jeder Lageänderung des Wiegeninhalts während des Schaukeins selbstthätig in die durch diesen Arm und die Schildzapfenachse gelegte Ebene einstellt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT69655D Einrichtung zum Ausgleich der Aenderung der Schwerpunktslage'an mit Schaukelvorrichtung versehenen Wiegen Expired - Lifetime DE69655C (de)

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DE (1) DE69655C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT392891B (de) * 1986-01-13 1991-06-25 Marpal Ag Liegemoebel
FR2778830A1 (fr) * 1998-05-20 1999-11-26 Jean Marie Guerin Dispositif mecanique pour un fauteuil relaxant pendulaire

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT392891B (de) * 1986-01-13 1991-06-25 Marpal Ag Liegemoebel
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