DE696380C - Vorrichtung zum Praegepolieren von zylindrischen Werkstuecken - Google Patents

Vorrichtung zum Praegepolieren von zylindrischen Werkstuecken

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Publication number
DE696380C
DE696380C DE1936H0150092 DEH0150092D DE696380C DE 696380 C DE696380 C DE 696380C DE 1936H0150092 DE1936H0150092 DE 1936H0150092 DE H0150092 D DEH0150092 D DE H0150092D DE 696380 C DE696380 C DE 696380C
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DE
Germany
Prior art keywords
workpiece
polishing
rollers
burnishing
levers
Prior art date
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Expired
Application number
DE1936H0150092
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Graf Alfons Pachta
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hegenscheidt MFD GmbH and Co KG
Original Assignee
Wilhelm Hegenscheidt GmbH
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Publication date
Application filed by Wilhelm Hegenscheidt GmbH filed Critical Wilhelm Hegenscheidt GmbH
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B39/00Burnishing machines or devices, i.e. requiring pressure members for compacting the surface zone; Accessories therefor
    • B24B39/04Burnishing machines or devices, i.e. requiring pressure members for compacting the surface zone; Accessories therefor designed for working external surfaces of revolution

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
25 OCT. 1940
AUSGEGEBEN AM
19. SEPTEMBER 1940
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 67a GRUPPE
H 150092 X11]6?a
S)ipt-3ng. Graf Alfons Pachta in Ratiborhammer
ist als Erfinder genannt worden.
Wilhelm Hegenscheidt Komm.-Ges. in Ratibor
Vorrichtung zum Prägepolieren von zylindrischen Werkstücken
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Dezember 1936 ab Patenterteilung bekanntgemacht am 22. August 1940
Vorrichtungen zum Prägepolieren von zylindrischen Werkstücken, beispielsweise Achszapfen mittels Prägepolierrollen, bei denen die Rollen auf zwei getrennten, um einen gemeinsamen Drehzapfen unabhängig voneinander schwingbaren Hebeln angeordnet sind, sind bekannt. Vorrichtungen dieser Art sind auf dem Bett der Werkzeugmaschine gelagert, bilden mit ihr also gewissermaßen eine Einheit. Derartige Prägepofiervorrichtungen haben den Nachteil, daß die Polierorgane nicht derart frei verstellbar sind, daß die beim Polieren auftretenden Drücke von den Körnerspitzen der Werkzeugmaschine mit Sicherheit ferngehalten werden.
Es ist daher bereits vorgeschlagen worden, Prägepolier vorrichtungen zu verwenden, die von dem Träger des Werkstückes unabhängig und nach Art einer Kluppe auf das zu polierende Werkstück aufsetzbar sind. Diese Vorrichtungen sind mit dem Längsschlitten einer Werkzeugmaschine derart verschieb- und schwingbar verbunden, daß sie in der durch die Längsachse des Werkstückes gehenden, im wesentlichen waagerecht verlaufenden Ebene frei beweglich sind und sich auch außerdem lotrecht zur Werkstückachse frei einstellen können. Die Prägepolierrollen dieser Vorrichtungen haben also die erforderlichen Freiheitsgrade für eine einwandfreie Einstellung der Vorrichtung zum Werkstück. Außerdem liegt bei den bekannten Bauarten die Spannvorrichtung zwischen dem Werkstück und der Verbindung der Vorrichtung mit dem Werkzeugmaschinenschlitten. Die Prägepoliervorrichtung wird also beim Verstellen dieses Werkzeugmaschinenschlittens mitgenommen.
Da aber diese bekannten Vorrichtungen noch nach Art einer Kluppe auf das Werkstück aufzusetzen waren, mußten sie, wenn sie nicht völlig unhandlich werden sollten, ein geringes Gewicht aufweisen; das hatte notwendigerweise zur Folge, daß die einzelnen Teile der Vorrichtung verhältnismäßig schwach ausgebildet waren. Für große Werkstücke

Claims (2)

  1. 690380
    und hohe Polierdrücke haben sich daher solche Vorrichtungen nicht bewähren können, denn bei Verwendung schwacher und daher in sich federnder Einzelteile ist ein einwand· freies Arbeiten nicht gewährleistet; vielmehr dringen die Polierrollen ungleichmäßig stark in die Laufflächen des Werkstückes ein und bilden dabei erkennbare Absätze und Vertiefungen. Wollte man andererseits diese Nachteile vermeiden, so mußten Poliervorrichtungen zur Anwendung gelangen, die sehr kräftig ausgebildet und daher schwer sind und deren Aufsetzen auf das Werkstück und Wiederabnehmen einen erheblichen Aufwand an Kraft und Zeit erforderten.
    Erfindungsgemäß werden nun bei Prägepoliervorrichtungen der zuletzt geschilderten Art die angeführten Nachteile dadurch beseitigt, daß die Prägepolierrollen in der eingangs als bekannt angegebenen Art auf zwei getrennten, um einen gemeinsamen Drehzapfen unabhängig voneinander schwingbaren Hebeln angeordnet sind und daß der gemeinsame Drehzapfen der die Prägepolierrollen tragenden Hebel in der durch die Längsachse des Werkstücks gehenden Ebene, und zwar in bezug auf das Werkstück auf derselben Seite wie die Spannvorrichtung, liegt; die Spannvorrichtung ist dabei während des Einführens des Werkstückes auf erne auf dem Werkzeugschlitten angeordnete Unterlage abstützbar. Abgesehen davon, daß auch bei dieser Vorrichtung die Körnerspitzen der Werkzeugmaschine von jedem schädlichen Druck entlastet sind, bietet das Ein- und Ausspannen des Werkstückes keine Schwierigkeiten mehr. Auch sehr schwere Werkstücke lassen sich, leicht zwischen die Polierrollen bringen und nach beendeter Arbeit wieder
    -to aus der Poliervor"ichti";ig entfernen; denn es braucht hierzu die Vorrichtung im Gegensatz zu den bisher bekannten "Prägepolierkluppen nicht gehoben und auf das Werkzeug aufgesetzt zu werden; vielmehr wird das Werkstück zwischen die mittels der Spanneinrichtung voneinander entfernten Polierrollen gebracht. Dabei stützt sich die Spanneinrichtung auf einer ortsfesten Unterlage ab. Ferner kann die Vorrichtung unbedenklich so schwer ausgebildet werden, daß mit ihr auch große Werkstücke einwandfrei poliert werden können.
    Der Gegenstand der Erfindung ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
    Fig. ι ist ein senkrechter Schnitt durch die Vorrichtung.
    Fig. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie II-Il' der Fig. 1.
    Wie Fig. ι zeigt, ist die Prägepoliervorrichtung auf dem Schlitten 1 einer Werkzeugmaschine aufgebaut, der das Gehäuse 2 für die PrägepoliervoiTichtung und die Führung 3 für einen Stahlhalterschlitten 4 trägt. In dem Gehäuse 2 sind die Hebel 5 und 6 der Prägepoliervorrichtung zwischen Führungsflächen schwenkbar gelagert. Beide Hebel 5 und 6 sind um einen gemeinsamen Zapfen 7 unabhängig voneinander schwenkbar, der in waagerechter Richtung, d.h. in Richtung der Linie II-II (Fig. .1), im Gehäuse 2 in Führungsbahnen 8 und 9 verschiebbar ist. Der Hebel 5 trägt eine Prägepolierrolle 1 o. Der Hebel 6 trägt zwei Prägepolierrollen 11 und 12 und weist überdies eine nach der offenen Seite der Prägepoliervorrichtung ragende Verlängerung bzw. einen Ansatz 13 auf, der als Auflage für das Werkstück, z. B. den Radsatz VV, beim Einspannen zwischen die Körnerspitzen dient. Die Spanneinrichtung besteht aus einer mit Rechts- und Linksgewinde versehenen Spindel 14, die mit in den Hebeln 5 und 6 drehbar angeordneten Muttern 15 und 16 zusammenwirkt. Das untere Ende der Gewindespindel 14 kann sich auf. einer am Schlitten 1 vorgesehenen Auflagefläche 17 abstützen. Dabei ist die Anordnung so getroffen, daß in der Arbeitsstellung der Prägepoliervorrichtung zwischen Gewindespindel 14 und Auflagefläche 17 ein geringer Zwischen- g» raum frei bleibt, der in Verbindung mit der Verschiebbarkeit des Schwenkzapfen 7 eine freie Beweglichkeit der in der Arbeitsstellung befindlichen Prägepolierrollen in jeder zur Werkstückachse senkrechten Richtung ge- 'J.'i stattet.
    Zum Ausspannen des Werkstückes, z. B, des Radsatzes W1 wird die Spindel 14 gelöst. Die Spindel stützt sich zunächst gegen die Axxilagefläche 17 und entfernt dann beim weiteren Drehen gleichzeitig die Polierrollen vom Werkstück. Der Schlitten 1 wird nunmehr so weit verschoben, daß die Verlängerung 13 unter die Enden des Werkstückes, z. B. die Achsschenkel, zu liegen kommt; mit Hilfe der Spindel 14 wird nun die Verlängerung 13 mit dem Werkstück in Berührung gebracht, so daß sie das Werkstück trägt. Nach dem Lösen der Körnerspitzen kann das Werkstück mit einem Hebezeug aus der Vorrichtung ent- im fernt werden. Das Einspannen eines Werkstückes erfolgt sinngemäß in umgekehrter Reihenfolge.
    Pa ϊ κ ν τ Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Prägepolieren von zylindrischen Werkstücken, beispielsweise Achszapfen, mittels Prägepolierrollen, die mit dem Längsschlitten einer Werkzeugmaschine derart verschieb- und schwingbar verbunden ist, daß sie in der durch die
    Längsachse des Werkstückes gehenden, im wesentlichen waagerecht verlaufenden Ebene frei beweglich ist und sich auch außerdem lotrecht zur Werkstückachse frei einstellen kann, und deren Spannvorrichtung zwischen dem Werkstück und der Verbindung der Vorrichtung mit dem Werkzeugmaschinenschlitten liegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Prägepolierrollen (io, ii, 12) in an sich bekannter Art auf zwei getrennten, um einen gemeinsamen Drehzapfen unabhängig voneinander schwingbaren Hebeln angeordnet sind und daß der gemeinsame Drehzapfen (7) beider Hebel (5, 6) in der durch die Längsachse des Werkstückes (W) gehenden Ebene (II-II), und zwar in bezug auf das Werkstück (W) auf derselben Seite wie die Spannvorrichtung (14), liegt und daß die Spannvorrichtung (14) beim Einführen des Werkstückes (W) auf eine auf dem Werkzeugschlitten (1) angeordnete Unterlage (17) abstützbar ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die unteren Polier rollen (11, 12) tragende Hebel (6) einen Ansatz o. dgl. (13) zur Aufnahme bzw. zum Abstützen des Werkstückes (W) bei seine/n Einspannen in die Vorrichtung aufweist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1936H0150092 1936-12-30 1936-12-30 Vorrichtung zum Praegepolieren von zylindrischen Werkstuecken Expired DE696380C (de)

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DE (1) DE696380C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976798C (de) * 1951-04-24 1964-04-30 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Lagerung einer Vorrichtung zum Praegepolieren am Support oder Stahlhalter einer Drehbank
DE1300899B (de) * 1965-02-20 1969-08-14 Hegenscheidt Kg Wilhelm Vorrichtung zum Glaetten und Verdichten der aussenzylindrischen Oberflaeche von Werkstuecken durch Walzen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976798C (de) * 1951-04-24 1964-04-30 Beteiligungs & Patentverw Gmbh Lagerung einer Vorrichtung zum Praegepolieren am Support oder Stahlhalter einer Drehbank
DE1300899B (de) * 1965-02-20 1969-08-14 Hegenscheidt Kg Wilhelm Vorrichtung zum Glaetten und Verdichten der aussenzylindrischen Oberflaeche von Werkstuecken durch Walzen

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