DE694604C - Zeilensprungverfahren fuer Fernsehzwecke, bei dem hen zeitlichen Abstand von dem vorhergehenden Zeilenimpuls besitzt - Google Patents

Zeilensprungverfahren fuer Fernsehzwecke, bei dem hen zeitlichen Abstand von dem vorhergehenden Zeilenimpuls besitzt

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DE694604C
DE694604C DE1936T0046495 DET0046495D DE694604C DE 694604 C DE694604 C DE 694604C DE 1936T0046495 DE1936T0046495 DE 1936T0046495 DE T0046495 D DET0046495 D DE T0046495D DE 694604 C DE694604 C DE 694604C
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DE1936T0046495
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Dipl-Ing Max Geiger
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Telefunken AG
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/04Synchronising
    • H04N5/06Generation of synchronising signals
    • H04N5/067Arrangements or circuits at the transmitter end
    • H04N5/0675Arrangements or circuits at the transmitter end for mixing the synchronising signals with the picture signal or mutually
    • HELECTRICITY
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  • Television Systems (AREA)

Description

  • Zeilensprungverfahren für Fernsehzwecke, bei dem der Zeilenzugimpuls für jeden Zeilenzug den gleichen zeitlichen Abstand von dem vorhergehenden Zeilenimpuls besitzt Für die übertragung von Fernsehbildern ist ein Zeilensprungverfahren bekannt, bei dem erst durch mehrere Zeilenzüge das fernzusehende Bild vollständig übertragen -wird und jeder Zeilenzug .aus einer gebrochenen Anzahl von Bildzeilen besteht. Der zeitliche Verlauf der Zeilenimpulse und der den Wechsel der Zeilenzüge einleibenden Impulse (Zeilenzugimpulse) ist in Abb. i für den einfachen Fall; daß das gesamte Bild nur 21 Zeilen umfaßt, und daß das ganze Bild in zwei Zeilenzügen übertragen wird, dargestellt. In dieser Abbildung sind die Zeilenimpulse mit H und die Zeilenzugimpulse finit V be; zeichnet. Jeder Zeilenzug besitzt die gleiche Periodendauer von i o1/2 Zeilenlängen. Die Tatsache, daß bei diesem Verfahren die Gr öße d, nämlich der zeitliche Abstand eines Zeilenzugimpulses V von dem jeweils vorhergehenden Zeilenimpuls H für aufeinanderfolgende Zeilenzüge verschieden' groß ist, stellt einen erheblichen Nachteil dar, wenn; wie üblich, die Impulse H und V mit gleicher Amplitude übertragen werden und die Innpulse V durch Frequenzauswahl von den ImpulsenH getrennt werden müssen. Die Frequenzauswahleinrichtung befindet- sich nämlich dann bei dem ersten Zeilenzug, bei dem die Größe d gleich einer ganzen Zeilendauer ist, in einem anderen Zustand wie beim nächstfolgenden Zeilenzug, bei dem die. Größe d nur gleich einer halben Zeilendauer ist. Infolgedessen spricht die Frequenzauswahleinrichtung, selbst wenn die Zeilenzugimpulse V untereinander vollkommen gleich ablaufen, in beiden Fällen in verschiedener Weise an, so daß die Zeilen des einen Zeilen-. zuges nicht genau in die Zwischenräume des anderen Zeilenzuges fallen, was aber bei der Betrachtung des Empfangsbildes außerordentlich störend ist. Außerdem ist noch zu beachten, daß auch die Größe Di, nämlich der zeitliche Abstand zwischen dem Beginn eines Zeilenzugimpulses und dem ersten Zeilenimpuls des nachfolgenden Zeilenzuges, bei dem erwähnten Verfahren für aufeinanderfolgende Zeilenzüge ebenfalls verschieden groß ist.
  • Um die Schwierigkeit des verschiedenen Arbeitens der Frequenzauswahleinrichtung, welche durch die Veränderlichkeit der Größe d entsteht, zu beseitigen, ist auch bereits ein Zeilensprungverfahren vorgeschlagen worden, bei dem die Größe d für jeden Zeilenzug gleich groß ist und auch die Größe D, bei jedem Zeilenzug den gleichen Wert besitzt. Die der Abb. i entsprechende zeitliche Darstellung des Verlaufs der Zeilenimpulse H und der Zeilenzugimpulse V für dieses letztere Verfahren ist in der Abb.2 enthalten. Diebeiden- Zeilenzüge umfassen dabei eine verschiedene Anzahl von Zeilen, nämlich i i bzw. i o Zeilen, wenn man' wieder ein Fernsehbild mit 2 1 Zeilen voraussetzt. Die Größe d ist in diesem Falle bei jedem Zeilenzug dieselbe; dementsprechend treten Frequenzauswahlschwierigkeiten bei diesem Verfahren nicht mehr auf. Auch die Größe D, ist für jeden Zeilenzug gleich. Der erste Zeilenzug jedes Bildes.hat im Gegensatz zu dem Verfahren nach Abb. i jedoch nun eine andere zeitliche Gesamtdauer als der zweite. Es ist bei diesem Verfahren erforderlich, auf der Empfangsseite den Sägezahngenerator für die Zeilenzugablenkung derart auszubilden, daß er bei jedem Zeilenzugimpuls unabhängig von der Zeilenzahl des vorhergehenden Zeilenzuges jeweils um den gleichen Betrag zurückläuft. Die Anfangslage des das Empfangsbild ,aufbauenden Kathodenstrahles ist nicht bei jedem Zeilenzug dieselbe, da die Strecke Di, um die der Kathodenstrahl nach Beendigung eines Zeilenzuges zurückspringt, wie erwähnt, in jedem Falle gleich groß ist. Ein Sägezahngenerator, der bei einem Zeilenzugimpuls den Kathodenstrahl stets um die gleiche Strecke zurückführt, wenn sich der Strahl einmal in dem einen, beim nächsten Zeilenzugwechsel aber in einem anderen Ablenkungszustand befindet, ist jedoch nicht so einfach in seinem Aufbau wie die üblichen, auch bei dem Verfahren nach Abb. i anwendbaren Sägezahngeneratoren. Man kann z. B. für das Verfahren nach Abb.2 nicht die heute häufig gebrauchte Schaltung anwenden, bei der ein Kondensator über einen Widerstand aus einer Gleichspannungsquelle aufgeladen und beim Eintreffen des Zeilenzugwechselimpulses ein parallel zum Kondensator liegendes Entladungsgefäß mit Steuergitter und Gasfüllung gezündet wird. Die Entladung in einem derartigen Entladungsgefäß setzt nämlich erst wieder aus, nachdem der Kondensator auf jeweils dieselbe Spannung entladen ist. Man muß daher bei dem Verfahren gemäß Abb.2 eine Schaltung anwenden, bei welcher der Kondensator unabhängig von der Spannung, auf die er sich während des Zeilenzuges aufgeladen hat, jeweils die gleiche Elektrizitätsmenge abgibt. Diese Anordnung ist jedoch nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
  • Bei dem Zeilensprungverfahren gemäß der Erfindung werden nun die Werte d bei jedem Zeilenzug ,gleich groß, die Werte D dagegen verschieden groß, und zwar für aufeinanderfolgende Zeilenzüge um _'einer einer Zeilenperiode, wenn n gleich der Anzahl der Zeilenzüge ist, voneinander verschieden bemessen. Man'vermeidet hierdurch einerseits die an Hand der Abb. i erläuterte Schwierigkeit in der Frequenztrennung, und andererseits erhält man die Möglichkeit, wie an Hand der Abb. 3 bis 5 erläutert wird, wieder mit einfachen Sägezahngeneratoren zu arbeiten, die sich zu Beginn jedes Zeilenzuges stets än demselben Zustand befinden. Man kann also bei dem Verfahren gemäß der Erfindung den Kippkondensator des Zeilenzugwechselsägezahngenerators ohne weiteres über ein gasgefülltes Entladungsgefäß entladen.
  • Die Abb.3 zeigt die Impulsfolge und läßt erkennen, daß der Zeilenimpuls bei jedem Zeilenzug den gleichen Abstand von dem vorhergehenden Zeilenimpuls besitzt, so daß die Frequenzauswahlschwierigkeiten vermieden sind. Außerdem ist die Zeitdauer von dem Einsatz eines Zeilenzugimpulses bis zum ersten Zeilenimpuls des nachfolgenden Zeilenzuges des Bildes verschieden. Die Zeilenzüge um-' fassen auch hier, ebenso wie bei dem Verfahren gemäß Abb.2, jedoch im Gegensatz zu dem Verfahren gemäß Abb. i, eine verschiedene Anzahl von Zeilen. Bei der Abb. z waren es io bzw. i i Zeilen, bei der Abb. 3 beträgt die Anzahl io1/2 und i i Zeilen. Die Zeilenzahl je Bild ist also im Gegensatz zu den Verfahren nach Abb. i und z eine gebrochene Zahl.
  • An Hand der Abb. 4 und 5 wird der Aufbau des Bildes erläutert. In der Abb.4 bedeutet die Horizontalkoordinate die Zeit und die Vertikalkoordinate die Richtung der Zeilenfolgen im Fernsehbild. Die Dauer zwischen dem Einsatz des Zeilenzugimpulses und dem Beginn der entsprechenden Ablenkung für den nun folgenden Zeilenzug ist dabei als je zwei Zeilenlängen entsprechend angenommen. Im Zeitpunkt t1, in dem ein Zeilenzugimpuls wirksam wird, fängt der Sägezahngenerator an, zurückzulaufen; er hat im @ Zeitpunkt 12 wieder seinen Anfangszustand erreicht. Nun beginnt die Ablenkung für den neuen Zeilenzug, in deren Verlauf sieben Zeilen des ersten Zeilenzuges geschrieben werden. Im zeitlichen Abstand einer Zeilenlänge nach dem siebenten Zeilenimpuls, also im Zeitpunkt 13, setzt wieder ein Zeilenimpuls ein, so daß im Zeitpunkt ti, der um zwei Zeilenlängen vom Zeitpunkt t3 entfernt ist, die Ablenkung für den zweiten Zeilenzug beginnt. Die Zeilenimpulse des zweiten Zeilenzuges müssen nun zu solchen Zeitpunkten auftreten, daß die Zeilen des zweiten Zuges zwischen denen des ersten liegen. Es werden abermals sieben Zeilen geschrieben, und im Zeitpunkt t,, folgt auf den siebenten Zeilenimpuls des zweiten Zeilenzuges wiederum im Abstand von einer Zeilenlänge der Zeilenzugimpuls, der den neuen Zeilenzug einleitet, dessen Zeilen sich wieder mit denjenigen des ersten betrachteten Zeilenzuges (zwischen 12 und 13) decken. In der Abb.5 sind die Zeilen des zwischen t2 und t3 geschriebenen Zeilenzuges mit ausgezogenen Linien und die Zeilen des zwischen t,1 und t5 geschriebenen punktiert dargestellt.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung läßt sich ebenso wie die Verfahren gemäß Abb-. i und 2 nicht nur bei zwei Zeilenzügen -je Bild, sondern auch bei drei,=vier usw. Zeilenzügen je Bild anwenden. Für den allgemeinen Fall, daß tt Zeilenzüge je Bild vorhanden sind, gilt dann d= const.
  • Für n .aufeinanderfolgende Zeilenzüge ist Darin können d und p von beliebiger Größe sein. Bei dem Verfahren nach Abb.3 ist d= i Zeilenperiode und p = 3i/2 Zeilenperioden.
  • Aus Abb. 3 geht hervor, daß -in dem besprochenen Beispiel zwei beliebige Zeilenimpulse innerhalb des ersten vollständigen Bildes einen in Zeilenlängen gemessen garizzahligen zeitlichen Abstand besitzen, während der Abstand zwischen einem beliebigen Zeilenimpuls des ersten Bildes und einem beliebigen Zeilenimpuls .des zweiten nicht ganzzahlig ist.
  • In den Abb.6 und 7 wird von einer Impulskette I ,ausgegangen, die Impulse der doppelten Zeilenfrequenz enthält. Aus dieser Impulskette werden durch Frequenzteilung die beiden Impulsketten II und III hergestellt, die gegenphasig verlaufen und die gleiche Frequenz besitzen. Der gegenphasige Verlauf läßt sich z. B. in einfacher Weise mittels einer Gegentaktschaltung in der Ausgangsstufe des Frequenzteilers herstellen.
  • Aus der Impulskette I werden ferner zwei Impulsketten IV und VI hergestellt, deren Impulse mit der doppelten Periodendauer wie die Impulse der Kette I auftreten, jedoch um die Periodendauer der Impulsfolge in I gegeneinander phasenverschoben sind. Wenn man nun mit Hilfe der Impulse in Kette II die -Impulse in Kette IV nur dann zur Wirkung kommen läßt, wenn ein Impuls der Kette II vorhanden ist, sie dagegen während der Pause zwischen den Impulsen der Kette II unterdrückt, erhält man in VII die Zeilenimpulse für das gesamte erste Bild. Die Zeilenimpulse VIII für "das zweite Bild werden in entsprechender Weise durch Beeinflussung der Kette VI durch die Impulse der Kette III erzeugt. Der gesamte Impulsverlauf wird erhalten, wenn man zu den in der beschriebenen Weise aus IV und VI erzeugten Zeilenimpulsfolgen VII bzw. VIII noch Zeilenzugimpulse hinzusetzt. Eine schematische Darstellung der zur Herstellung des Impulsgemisches erforderlichen Schaltung ist in der Abb.7 enthalten. Mit 20 ist der Impulsgenerator für die Kette I bezeichnet. Dieser speist einen Frequenzteiler 21 mit einer Gegentaktausgangs-stufe, die über die beiden Leitungen 22 und 23 die Impulsketten II und III liefert, welche halbe Bildwechselfrequenz besitzen. Mit 24 und 25 sind zwei beispielsweise als Multivibratoren ausführbare, mit der halben Eigenfrequenz der Kette I arbeitende Impulsgeneratoren bezeichnet, welche die Impulsreihen IV und VI erzeugen und über die Leitungen 22, 23 unter der Einwirkung von II bzw. III ein- und ausgeschaltet werden können. Somit sind in den Leitungen 26, 27 also bereits die erforderlichen Zeilenimpulsfolgen vorhanden, d. h. die Impulsketten VII und VIII. In einer geeigneten Schaltung 28, beispielsweise einer als Mischröhre dienenden Sechspolröhre, geschieht die Vereinigung der Zeilenimpulse für das erste und das zweite Bild, so daß auf der Leitung 29 die Impulsfolgen VII und VIII gemischt vorhanden sind. In einer weiteren Einrichtung 3o, beispielsweise ebenfalls einer Sechspolröhre, werden die Zeilenzugimpulse dem Zeilenimpulsgemisch zugeführt, so daß von der Leitung 3 i dann die Impulskette IX, die der Abb. 3 entspricht, abgenommen werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zeilensprungverfahren für Fernsehzwecke, bei dem der Zeilenzugimpuls (V) für jeden Zeilenzug den gleichen zeitlichen Abstand (d) von dem vorhergehenden Zeilenimpuls (H) besitzt, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeitdauer (D@) vom Einsatz des Zeilenzugimpulses bis zum ersten Zeilenimpuls des nachfolgenden Zeilenzuges für aufeinanderfolgende Zeilenzüge desselben Bildes um seiner Zeilenperiode (n =Anzahl der Zeilenzüge je Bild) verschieden ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß von n vorhandenen Impulsreihen (IV, VI) von Zeilenfrequenz, die um in der Phase gegeneinander verschoben sind, - unter der Einwirkung von Hilfsimpulsen (1I, 111) von der Bildwechselfrequenz jeweils eine andere zur Lieferung der Zeilenimpulse für das betreffende Bild herangezogen wird.
DE1936T0046495 1936-02-25 1936-02-26 Zeilensprungverfahren fuer Fernsehzwecke, bei dem hen zeitlichen Abstand von dem vorhergehenden Zeilenimpuls besitzt Expired DE694604C (de)

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