DE732279C - Anordnung zur Herstellung der Zeilenimpulse fuer das Zeilensprungverfahren - Google Patents

Anordnung zur Herstellung der Zeilenimpulse fuer das Zeilensprungverfahren

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DE732279C
DE732279C DET47034D DET0047034D DE732279C DE 732279 C DE732279 C DE 732279C DE T47034 D DET47034 D DE T47034D DE T0047034 D DET0047034 D DE T0047034D DE 732279 C DE732279 C DE 732279C
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DE
Germany
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line
lines
pulses
pulse
arrangement
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Expired
Application number
DET47034D
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English (en)
Inventor
Rudolf Urtel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
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Publication of DE732279C publication Critical patent/DE732279C/de
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/04Synchronising
    • H04N5/06Generation of synchronising signals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Testing, Inspecting, Measuring Of Stereoscopic Televisions And Televisions (AREA)

Description

  • Anordnung zur Herstellung der Zeilenimpulse für das Zeilensprungverfahren Für die Übertragung von Fernsehbildern nach dem Zeilensprungverfahren mit zwei Zeilenzügen ist es bekannt, eine ungerade Zeilenzahl je Bild zu verwenden, so daß auf jeden der beiden Zeilenzüge je eine gebrochene Zeilenzahl (z. B. je i2212 Zeilen) entfällt. Durch diese Bemessung der Zeilenzahl kann man erreichen, daß bei stets gleichem Verlauf der senkrecht zur Zeilenrichtung wirkenden Ablenkschwingung im Empfangsbild die während des zweiten Zeilenzuges übertragenen Zeilen zwischen die Zeilen des .ersten Zeilenzuges fallen. Man war bisher der Meinung, daß sich dieses Ziel beim.Zweierverfahren nur durch Anwendung einer ungeraden Zeilenzahl je vollständiges Bild, d. h. bei einer nicht ganzen Zeilenzahl je Zeilenzug, erreichen lasse.
  • Gemäß der Erfindung kann nun diese Wirkung auch bei einer geraden Zeilenzahl je Bild, d. h. bei einer ganzen Zeilenzahl je Zeilenzug (beim Zweierverfahren) erreicht werden, wenn man die Zeilenimpulse für beide Zeilenzüge mit gleichem, je eine Zeilenperiode betragenden Abstand voneinander erzeugt und dann durch Verzögerungsmittel aus den Zeilenimpulsen für den ersten Zeilenzug die Zeilenimpulse für den zweiten Zeilenzug ableitet. Die Impulse der beiden Zeilenzüge erhalten dann voneinander einen Abstand, der eine Anzahl von ganzen Zeilenperioden plus einer halben Zeilenperiode beträgt. Für in Bild mit it Zeilenzügen werden die Verzögerungszeiten entsprechend so gewählt, daß die Zeilenimpulse des zweiten, dritten ... tt-ten Zeilenzuges um einer Zeilenperiode "gegenüber den Impulsen des ersten Zeilenzuges phasenverschoben sind.
  • An Hand der Abb. i und 2 der Zeichnung wird der Unterschied des neuen von dem bekannten Verfahren noch näher dargelegt. Die Abb. i bezieht sich auf das bekannte Verfahren, und zwar zur Vereinfachung der Betrachtung auf den Fall von nur i i Zeilen je Bild. Der erste Zeilenzug, welcher die Zeit von 1/.;o Sekunde umfaßt, enthält 51f2 Zeilenperioden und der zweite. Zeilenzug, der sich ebenfalls über 1,'3o Sekunde erstreckt, gleichfalls 51!1 Zeilenperioden. Der Rücklauf für langsame Bildkoordinate muß daher einmal in der Mitte einer Zeilenperiode beginnen, wenn der vorhergehende und der darauffolgende Rücklauf mit dem -Beginn einer Zeilenperiode zusammenfällt. Ein belie-, biger Zeilenimpuls des zweiten Zeilenzuges hat von einem Impuls der ersten stets einen Abstand, der, in Zeilenperioden gemessen, ganzzahlig ist.
  • Die Abb.2 zeigt das Verfahren gemäß der Erfindung für den einfachen Fall von nui io Zeilen bei zwei Zeilenzügen je Bilct. Jeder der beiden Zeilenzüge erstreckt sich über 1/,3o Sekunde und umfaßt fünf ganze Zeilenperioden. In dem zweiten Zeilenzuge müssen nun die Zeilenimpulse so liegen, wie es durch die Linien a bis e angedeutet ist. Der Impuls a hat von dem letzten Impuls des ersten Zeilenzuges einen Abstand von einer halben Zeilenperiode, der Impuls b von il/" Zeilenperioden, c von 2i,:, usw. Die Zeilenimpulse des zweiten Zeilenzuges sind somit gegenüber denjenigen der ersten alle um die Hälfte einer Zeilenperiode phasenverschoben. Man kann sich dies auch in der Weise veranschaulichen, daß man sich die Zeilenimpulsfolge des ersten Zeilenzuges innerhalb des zweiten Zeilenzuges fortgesetzt denkt. Diese Impulse würden dann die in Abb.2 punktiert gezeichnete Lage a' bis d' haben. Die Impulse a bis rl müssen also jeweils in der Mitte zwischen zwei der gedachten Impulse a' bis d' liegen, und der Impuls e liegt zwischen (V und dem ersten Zeilenimpuls des nun wieder beginnenden ersten Zeilenzuges.
  • Gegenüber dem bekannten Verfahren ist das neue dadurch im Vorteile, daß man einen Fernsehsender, der bisher mit gewöhnlicher Bildzerlegung arbeitete, in einfacherer Weise als bisher auf Zeilensprungübertragung umstellen kann. Bei gewöhnlicher Bildzerlegung ist nämlich die Zeilenzahl je Bild meist gerade (z. B. i8o). Es würden also bei zehn Zeilen pro Bild die Impulse in der ersten Bildhälfte dieselbe Lage haben wie in Abb.2 während des ersten Zehenzuges, während der zweiten Bildhälfte die Lage a' bis d'. Man braucht daher, wenn man von der gewöhnlichen Bildzerlegung zur Zeilensprungzerlegung übergehen will, nur die Impulse a' bis d' um eine halbe Zeilenperiode zu verzögern, so daß sie in die Lake b bis e gelangen. Die Tatsache, daß der erste Zeilenimpuls a bei dieser Verschiebung nicht gegeben wird, ist ohne Bedeutung, da der Synchronisierimpuls für die langsame Bildkoordinate, d.h. der Zeilenimpuls, sowieso stets einige Zeilenperioden umfaßt.
  • Wenn die Zeilenimpulse des Fernsehsenders mittels einer Lochscheibe erzeugt würden, müßte man zur Umstellung auf eine ungerade Zeilenzahl je Bild die Lochscheibe durch eine anders geteilte Scheibe ersc,tzen. Bei dem Verfahren gemäß der Erfindung kann man die vorhandene Lochscheibe beibelialten. Es ist dann nur erforderlich, lediglich «-_ihrend der zweiten Bildhälfte in die LeiiLing, über welche die Impulse dem Hochfrequenzsende.r zugeleitet werden, eine Verzögerungseinrichtung einzuschalten. Es liegt auf der Hand, daß dies in der praktischen Ausführung mit geringerem Aufwand möglich ist, als der Ersatz einer Lochscheibe durch eine solche anderer Teilung.
  • Wenn die Zeilenimpulse mittels eines rein elektrischen Impulsgenerators erzeugt werden, kann man ebenfalls während des zweiten Zeilenzuges in die Impulsleitung eine Verzögerungseinrichtung einschalten. Dies -ist el)enf;lls einfacher, als einen neuen Impulsgenerator aufzustellen und alle Frequenzteilerstufen, durch welche die Ablenkfrequenz für die langsame Bildkoordinate aus der Zcilenimpulsfrequenz hergeleitet wird, neu einzubauen bzw. umzuändern.
  • Zur Einschaltung der Verzögerungseinrichtung für die Zeilenimpulse des zweiten Zeilenzuges kann man unmittelbar die Zeilenzugimpulse heranziehen.
  • Als Verzögerungsmittel kann z. B. ein Multivibrator, dessen Entladungsstrecken gleiche Betriebszeiten haben, benutzt werden oder z. B. auch ein Sägezahngenerator, der bei der Hälfte seiner Amplitude einen neuen Impuls auslöst.

Claims (1)

  1. PATE XT-1#SPRUCIi: Anordnung zur Herstellung der Zeilenimpulse für das Zeilensprungverfahren, bei welchem alle Zeilenzüge, einschlief5-lich der zugehörigen Rückläufe, in Zeilenperioden gemessen. gleich lang sind und bei it Zeilenzügen je Bild die Zeilenimpulse des zweiten, dritten, raten Zeilenzuges um . einer Zeilenperiode gegenüber den Impulsen des ersten Zeilenzuges phasenverschoben sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Zeilenimpulse für alle Zeilenzüge zunächst in gleicher zeitlicher Folge, d. h. ohne gegenseitige Phasenverschiebung, erzeugt, dann aber die für den zweiten, dritten, ... 11-ten Zeilenzug benötigten Zeilenim-' pulse durch Verzögerungsmittel in die erforderliche Phasenlage gebracht werden.
DET47034D 1936-06-14 1936-06-14 Anordnung zur Herstellung der Zeilenimpulse fuer das Zeilensprungverfahren Expired DE732279C (de)

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NL48183D NL48183C (de) 1936-06-14
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DE732279C true DE732279C (de) 1943-02-26

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DET47034D Expired DE732279C (de) 1936-06-14 1936-06-14 Anordnung zur Herstellung der Zeilenimpulse fuer das Zeilensprungverfahren

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DE (1) DE732279C (de)
NL (1) NL48183C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2510851A1 (fr) * 1981-07-29 1983-02-04 Hitachi Ltd Generateur d'impulsions pour une camera de television a semi-conducteurs
EP0064298A3 (en) * 1981-05-06 1984-09-26 Hitachi, Ltd. Pulse generating circuit for a television camera using solid state image sensor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0064298A3 (en) * 1981-05-06 1984-09-26 Hitachi, Ltd. Pulse generating circuit for a television camera using solid state image sensor
FR2510851A1 (fr) * 1981-07-29 1983-02-04 Hitachi Ltd Generateur d'impulsions pour une camera de television a semi-conducteurs

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