DE694602C - Verfahren zum Bedrucken von Textilstoffen mit Kuepen- und Schwefelfarbstoffen - Google Patents

Verfahren zum Bedrucken von Textilstoffen mit Kuepen- und Schwefelfarbstoffen

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DE694602C
DE694602C DE1936G0094180 DEG0094180D DE694602C DE 694602 C DE694602 C DE 694602C DE 1936G0094180 DE1936G0094180 DE 1936G0094180 DE G0094180 D DEG0094180 D DE G0094180D DE 694602 C DE694602 C DE 694602C
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DE
Germany
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printing
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dye
kuepen
sodium
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Expired
Application number
DE1936G0094180
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English (en)
Inventor
Dr Otto Albrecht
Dr Max Bommer
Dr Fritz Grieshaber
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Chemische Ind Ges
GESELLSCHAFT fur CHEMISCHE INDUSTRIE
BASF Schweiz AG
Original Assignee
Chemische Ind Ges
GESELLSCHAFT fur CHEMISCHE INDUSTRIE
Gesellschaft fuer Chemische Industrie in Basel CIBA
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Publication date
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/44General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using insoluble pigments or auxiliary substances, e.g. binders
    • D06P1/62General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using insoluble pigments or auxiliary substances, e.g. binders using compositions containing low-molecular-weight organic compounds with sulfate, sulfonate, sulfenic or sulfinic groups
    • D06P1/621Compounds without nitrogen
    • D06P1/622Sulfonic acids or their salts
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/22General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using vat dyestuffs including indigo

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  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zum Bedrucken von Textilstoffen mit Küpen- und Schwefelfarbstoffen Es wurde gefunden, daß Textilstoffe,, z. B. Baumwolle, Kunstseide aus regenerierter Cellulose, Wolle und Seide,- mit Küpen- oder Schwefelfarbstoffen in vorteilhafter Weise bedruckt werden können,wennmanDruckpasten verwendet, die lösliche Salze der Cymolmono; sulfons.äuren enthalten.
  • Als Farbstoffe können Küpenfarbstoffe der indigöiden und anthrachinoiden Reihe, oder Schwefelfarbstoffe, beispielsweise geschwefelte Carbazolindophenole, verwendet werden.
  • Die Hilfsmittel können bei allen Arten des Zeugdruckes auf Geweben, Garn oder losem Material, z. B. im Ätzdruck oder im Direktdruck, und zwar als Natrium-, Kalium-, Ammonium-, Eisen- oder Kupfersalze, angewendet werden.
  • In Betracht kommen auch die Salze der Cymolmonosulfonsäuren mit organischen Basen, wie Anilin, Äthanolamin oder Pyridin.
  • Die wasserlöslichen Salze der Cymolmonosulfons,äuren können der Druckpaste oder den für den Druck bestimmten Farbstoffen während oder nach ihrer Herstellung, z. B. durch Mischen oder Zusammenmahlen, einverleibt werden. Sie können auch Farbstoffpräparaten, die für die Verwendung im Zeugdruck hergestellt werden, zugesetzt werden. Derartige Präparate können den reduzierten Farbstoff in Form seiner beständigen oder unbeständigen Reduktionsform oder den nichtreduzierten Farbstoff, ferner wasserlösliche Alkohole, z. B. Glycerin, Äthylenglykol, Thiodiglykol, ferner hydrotrope Mittel, z. B. Harnstoff, i-Benzylaminobenzol-q.-sulfonsäure oder Salze aromatischer Carbonsäuren, ferner Reduktionskatalysatoren, z. B. Anthrachinon, Oxyanthrachinone oder deren Salze, ferner Reduktions.-mittel, z. B. Natriumhydrosulfit, sowie endlich Alkalien, wie z. B. Natriumhydroxyd, Ammoniak,. Natriumcarbonat, Magnesiumhydroxyd oder Kaliumcarbonat, enthalten.
  • Druckpasten, welche die wasserlöslichen Salze der Cymolsulfonsäuren enthalten, fixieren in vielen Fällen besser, und die mit diesen Druckpasten erhältlichen Drucke sind im allgemeinen farbstärker als die mit derselben Farbstoffmenge, jedoch ohne Mitverwendung dieser Hilfsmittel erhältlichen Drucke.
  • Es ist zwar bekannt, beim Drucken mit Küpenfarbstoffen i - monoallcylaminobenzol-3-sulfonsaure Salze, Pyridinbetain und dessen Salze; Salze von sauren Estern niedriger äliphatischer Alkohole mit mehrbasischen anorganischen Säuren, wie Schwefelsäure, ferner Sulfonsäureamide, wie 4-Methylbenzali-sulfonsäureamid, mitzuverwenden: Nach dem vorliegenden Verfahren werden jedoch im allgemeinen farbtiefere Drucke erzielt.
  • Beispiel i 28o Teile Filterpreßgut, ;enthaltend 5o Teile 2, 1-2', i': Naphthylthioindigo, werden mit 66 Teilen eines Gemisches aus i-methyl-4-isopropylbenzol-2- und -3-monosülfonsaurem Natrium (cymolsulfonsaures Natrium, vgl. The Journal of the American Chemical Society, Bd. 46, 1924, Teil i, S. 691, Tabelle 1I,. Versuch i), 3o Teilen 5o%iger Sulfitcellulosei-, ablauge, 2 Teilen Natriumcarbonat, 2 Teilen Oxyanthrachinon sowie ioo Teilen Wasser gemahlen. Das Gemisch wird gesiebt und zur Trockne verdampft, zweckmäßig unter vermindertem Druck. Wird das so erhaltene fein gemahlene Farbstoffpr,äpaxat in üblicher Weise auf Druckpasten verarbeitet; so erhält man mit diesen Druckpasten Drucke auf Baumwolle, die farbkräftiger sind als die in gleis eher Weise, jedoch ohne Mitverwendung des Hilfsstoffes hergestellten Drucke. Das Farbstoffpräparat kann auch unmittelbar ohne vorheriges Anrühren mit Wasser zur Natriumformaldehydsulfoxylatenthaltenden K,aliumcarbonatverdickung (vgl. Beispiel 2) hinzu: gefügt werden.
  • Beispiel. 2 Eine Druckpaste wird wie folgt hergestellt:
    ioo Teile des Anthrachinonküpenfarbstoffes
    Cibanonblau 3 G (S c h u 1 t z, Farb-
    stofftabellen, 7. Aufl., Nr. 1279);
    700 - Kaliumcarbonatverdickung, die in
    ioo Teilen
    i i Teile Weizenstärke,
    17 - Wasser,
    25 - 6%igen wäßrigen Tragant-
    schleim,
    . 20 - Britischgummi,
    17 - Kaliumcarbonat und
    10 - Glycerin enthält und 1/2 Stunde
    gekocht wurde,
    J 5o Teile Natriumformaldehydsulfoxylat und
    5o - cymolsulfonsaures Natrium
    aooo Teile.
    Der in üblicher Weise auf Baumwolle erhaltene blaue Druck ist farbkräftiger als ein in gleicher Weise,- jedoch ohne Mitverwendung des angeführten Hilfsstoffes hergestellter Druck.
  • Bei Verwendung von 3, 3'-Dichlor-N-di hydro - 1, 2 - 2', i' - anthrachinonazin (Cibanonblau GCD; Schultz, Farbstofftabellen, 7. Aufl., Nr. 1234) oder 5, 7-7', 5'-Tetrabromindigo (Cibablau 2 B, S c h u 1 t z, Farbstofftabellen, 7. Aufl., Nr. 1314) öder i, 2-Anthrachinonnaphtba,cridon (Schultz, Farbstofftabellen; 7. Aufl., Nr. 1258) erhält man ähnliche Ergebnisse.
  • Beispiel 3 ioö Teile einer wäßriggen Paste, enthaltend 16 Teile 2, 1'-2', i'-Naphthyltbioindigo, werden zusammen mit 2o Teilen Glycerin und io Teilen cymolsulfonsaurem Natrium vorsichtig auf ioo Teile eingeengt: Das Gemisch wird kurz gemahlen und gesiebt. Das so erhaltene Farbstoffpräparat kann in üblicher Weise (vgl. Beispiel ä) auf Druckpasten verarbeitet werden. Diese geben beim Drucken auf,Baumwolle nach den üblichen Verfahren mit oder ohne Vorreduktion kräftigere Drucke als ohne Mitverwendung des Hilfsstoffes. Beispiel q.
  • iö Teile Cibanonblau GCD oder io Teile Cibablau 2 B in Form, einer feinen; wäßrigen Paste werden mit i o :Teilen cymolsulfonsaurem. Kalium innig vermischt. Das Gemisch wird unter vermindertem Druck oder im Zerstäubunggtrockner eingetrocknet, Gegebenenfalls können vor oder nach dem Eintrocknen hydrotrope Mittel, wie i-Diäthylaminobenzol-3-sulfons,äure oder Harnstoff, oder Schutzkolloide; ! wie Zucker oder Sulfitcelluloseablauge, zugegeben werden. Die so erhaltenen Farbstoffpulver geben nach Einrühren in die Druckverdickung (vgl. Beispiele) Druckpasten, die auf Baumwolle stärkere Drucke liefern als entsprechende, ohne Zusatz von cymolsulfonsaurem Kalium hergestellte Druckpasten. Der Unterschied ist besonders stark, wenn die Farbstoffpulver unmittelbar ohne Anrühren mit Wasser in die KaliumcaarbonaC-verdickung eingerührt werden. Auch im Pflatsch- oder IGofzverfahren sind diese FarbstoffpTäpärate anwendbar.
  • Beispiel 5 Eine Druckpaste wird wie folgt angesetzt:
    50 Teile einer Farbstoffpaste,enthaltend
    3o% des nach Beispiel i der Pa-
    tentschrift 472 210 durch Schwefeln
    der Leukoverbindung des Kon-
    densationsproduktes aus 4.-Nitroso-
    1-oxybenzol und Carbazol erhal-
    tenen Farbstoffes;
    700 - det im Beispiel 2 beschriebenen
    Kaliumcarbonatverdickung,
    70 - Natriumformaldehydsulfoxylat,
    130 - Wasser und
    5o - cymolsulfonsaures Natrium
    ioöo Teile werden gemischt.
    Man druckt auf Baumwolle, dämpft in üblicher Weise im Mather-Platt, spült und seift.
  • Der so erhaltene Druck auf Baumwolle ist farbkräftiger als der in gleicher Weise, jedoch ohne Mitverwendung von cymolsulfonsaurem Natrium hergestellte Druck.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Bedrucken von Textil-. stoffen mit Küpen- oder Schwefelfarbstoffen, gekennzeichnet durch die Verwen:-dung von Druckpasten mit einem Gehalt an wasserlöslichen Salzen der Cymolmonosulfonsäuren.
DE1936G0094180 1935-12-02 1936-11-18 Verfahren zum Bedrucken von Textilstoffen mit Kuepen- und Schwefelfarbstoffen Expired DE694602C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
CH694602X 1935-12-02

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DE694602C true DE694602C (de) 1940-08-05

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ID=4529525

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DE1936G0094180 Expired DE694602C (de) 1935-12-02 1936-11-18 Verfahren zum Bedrucken von Textilstoffen mit Kuepen- und Schwefelfarbstoffen

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