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Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein eine Modellwaffe mit automatischem
Geschoßlademechanismus und insbesondere eine Verbesserung einer Modellwaffe mit
einem automatischen Geschoßlademechanismus zum automatischen Laden eines
unmittelbar am hinteren Ende eines Laufes vorgesehenen Geschoßlagers mit einem
unechten Geschoß, das mit Gasdruck verschossen werden soll.
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Eine Modellwaffe, die häufig als "weiche" Druckluftwaffe bezeichnet wird, soll eine echte
Waffe nicht nur in ihrer Farbe und Form, sondern auch in ihren sichtbaren Funktionen
nachbilden. Für eine dieser Modellwaffen, die eine echte Waffe nachbilden soll und einen
Läufer besitzt, der bei der Betätigung des Abzugs entlang des Laufes der Waffe zurück-
und vorbewegt werden kann, wurde eine solche Anordnung vorgeschlagen, bei welcher
Gasdruck benutzt wird, um ein unmittelbar an dem hinteren Ende eines Laufes
vorgesehenes Geschoßlager mit einem unechten Geschoß zu laden und weiter das in dem
Geschoßlager eingebrachte unechte Geschoß abzufeuern, wie beispielsweise in der vor der
Prüfung unter der Veröffentlichungsnummer 3-38593 veröffentlichten japanischen
Gebrauchsmusteranmeldung offenbart. Gemäß dieser vorgeschlagenen Anordnung sind ein
Druckaufbaubehälter, in dem komprimierte Luft enthalten ist und der eine
Luftdurchführungsöffnung aufweist, die durch ein Steuerventil wahlweise geöffnet und
geschlossen werden kann, ein Magazin zur Aufnahme von unechten Geschossen, ein erstes
und ein zweites Ventil, eine erste und eine zweite Luftdurchgangsöffnung und ein
Geschoßladehebel in einem Haltegriff vorgesehen, ein Luftzylinder ist in einem Läufer,
der entlang eines Laufes zurück und vorwärts bewegt werden kann, so daß er dem
rückseitigen Ende des Laufes mit einer dazwischen liegenden Magazinplatte
gegenüberliegt, angeordnet, und weiter sind ein rotierender Nocken, der mit der
Magazinplatte in Eingriff steht, um diese aufwärts und abwärts zu bewegen, und ein
Federführungselement, welches sich zusammen mit dem Läufer bewegt, vorgesehen, so
daß jedes der in dem Magazin enthaltenen unechten Geschosse ins Innere des Laufes
geladen und dann mit der aus dem Druckaufbaubehälter entladenen komprimierten Luft
durch den Lauf abgeschossen wird.
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In einer Modellwaffe, die mit der oben genannten Anordnung versehen ist, wird bei
Betätigung eines Abzugs das erste Ventil betätigt, um die komprimierte Luft durch die
durch das Steuerventil geöffnete Luftdurchführungsöffnung aus dem Druckaufbaubehälter
zu entladen, so daß die Luft durch die erste Luftdurchgangsöffnung in das Innere des
Luftzylinders eingeführt wird und ein in dem Luftzylinder vorgesehener Kolben mit dem
Druck der komprimierten Luft bewegt wird, um den Läufer zurückzubewegen. Der
Luftzylinder wird in die Luftentladestellung bewegt, nachdem der Läufer sich zu einer
vorbestimmten Position zurückbewegt hat. Das Federführungselement bewegt sich
ebenfalls zusammen mit dem Läufer zurück, um ein Federelement zusammenzudrücken,
und dadurch wird der rotierende Nocken gedreht, um die Magazinplatte nach unten zu
bewegen. Ein auf der Magazinplatte geformtes Geschoßhalteloch wird gegenüber dem
unechten Geschoß positioniert, wenn das unechte Geschoß aus dem Magazin zur
Aufnahme von unechten Geschossen gestoßen wird, wenn die Magazinplatte nach unten
bewegt wird. Anschließend wird das unechte Geschoß, welches aus dem Magazin zur
Aufnahme von unechten Geschossen gestoßen worden ist, durch den zusammen mit dem
Abzug bewegten Geschoßladehebel in das Geschoßhalteloch auf der Magazinplatte gesetzt.
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Anschließend, wenn der Läufer unter einer Bedingung, in der die Luft aus dem
Luftzylinder entladen ist, in seine ursprüngliche Position zurückkehrt, bewegt das
Federelement das Federführungselement in seine ursprüngliche Position zurück und der
rotierende Nocken wird deshalb gedreht, um die Magazinplatte nach oben zu bewegen, so
daß das Geschoßhalteloch auf der Magazinplatte, in der sich das unechte Geschoß
befindet, in die ursprüngliche Position bewegt wird, um dem hinteren Ende des Laufes
gegenüberzuliegen. Wenn die Magazinplatte, die das unechte Geschoß in dem darauf
geformten Geschoßhalteloch hält, die Ausgangsposition erreicht hat, wird das zweite
Ventil betätigt, um die komprimierte Luft durch die durch das Steuerventil geöffnete
Luftdurchführungsöffnung aus dem Druckaufbaubehälter zu entladen, um die Luft durch
einen Hammer, der mit der Bewegung des Abzugs dreht, durch die zweite
Luftdurchgangsöffnung in das auf der Magazinplatte geformte Geschoßhalteloch
einzuführen, und das in dem Geschoßhalteloch eingesetzte unechte Geschoß wird mit der
in das Geschoßhalteloch eingeführten komprimierten Luft durch den Lauf geschossen.
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Mit der oben vorgeschlagenen Modellwaffe, bei der der Luftzylinder zur Bildung einer
Druckkammer in dem Läufer vorgesehen ist, der entlang des Laufes beweglich sein soll,
und bei der das unechte Geschoß dem auf der Magazinplatte geformten Geschoßhalteloch
durch Beaufschlagen der Druckkammer mit der komprimierten Luft und Entladen der
komprimierten Luft aus der Druckkammer wie oben beschrieben zugeführt wird, ist es
möglich, mehrere unechte Geschosse mit Bedienung des automatischen
Geschoßlademechanismus kontinuierlich abzufeuern. Da jedoch eine Steuerung der
Luftdurchgangsöffnung in dem Griff vorgesehen ist, die mehrere Ventile aufweist und der
Druckkammer und dem auf der Magazinplatte geformten Geschoßhalteloch wahlweise die
von dem Druckaufbaubehälter entladene komprimierte Luft zuführt, und deshalb ein
Abstand von der Steuerung der Luftdurchgangsöffnung zu der Druckkammer und dem
Geschoßhalteloch jeweils relativ groß ist, ist sowohl die Luftdurchgangsöffnung, die sich
von dem Druckaufbaubehälter zu der Druckkammer erstreckt, als auch die
Luftdurchgangsöffnung, die sich von dem Druckaufbaubehälter zu dem Geschoßhalteloch
erstreckt, so kompliziert in ihrem Aufbau. Weiter ist der Verbrauch von aus dem
Druckaufbaubehälter entladener komprimierter Luft unerwünscht erhöht.
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Ferner ist aus dem US-Patent 4,819,609 eine druckgas-betriebene Markierungswaffe zum
Abfeuern von Markierungskügelchen und ähnlichen Projektilen bekannt, die im
allgemeinen jeweils kugelförmig und ausreichend zerbrechlich sind, um beim Aufprall auf
ein Zielobjekt zu zerbrechen. Im allgemeinen enthält die Waffe zum Entladen von
Projektilen und, nach der Entladung eines Projektils, zum automatischen Positionieren
eines weiteren Projektils an einer Stelle in der Waffe, um anschließend von dort entladen
zu werden, eine Druckgasquelle, ein mehrere Projektile enthaltendes Projektil-
Zuführmagazin, wobei jedes Projektil einen im allgemeinen im Querschnitt kreisförmigen
Aufbau hat, und einen Lauf, durch den die Projektile nacheinander entladen werden
können. Der Abfeuer-Mechanismus enthält einen vom Benutzer zu bedienenden Abzug,
einen unter Federspannung stehenden Läufer, der bei Betätigung des Abzugs durch den
Benutzer gelöst wird, um sich unter Federkraft zu bewegen, und eine durch den
Läuferaufprall bedienbare Ventilanordnung, um komprimiertes Gas freizugeben und
dadurch wahlweise komprimiertes Gas von der Quelle zuzuführen, um ein Projektil durch
den Lauf herauszutreiben. Der Läufer und die Ventilanordnng sind koaxial mit dem Lauf
angeordnet. Der Projektil-Zuführmechanismus zur aufeinanderfolgenden Anordnung von
Projektilen von dem Zuführmagazin in Ausrichtung mit dem Lauf enthält zumindest einen
Projektilaufnahmehalter, der als starrer, offener Hohlzylinder mit einem inneren
Durchmesser, der im wesentlichen der gleiche ist, wie der kreisförmige Querschnitts-
Durchmesser des Projektils, geformt ist. Die zwei in der Ventilanordnung enthaltenen
Ventile arbeiten in einer Art und Weise, daß zuerst das erste Ventil öffnet, so daß Gas zu
dem Läufer entladen wird, um einen Rückstoß-Druck vorzusehen, um den Läufer
zurückzubewegen, und daß dann das zweite Ventil öffnet, so daß Gas zu dem geladenen
Projektil entladen wird, um dasselbe aus dem Lauf herauszustoßen.
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Es ist deshalb eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Modellwaffe mit
automatischem Geschoßlademechanismus vorzusehen, bei der ein Geschoßlager, welches
mit einem mit Gasdruck abzufeuernden unechten Geschoß geladen wird, unmittelbar an
dem hinteren Ende eines Laufes vorgesehen ist und eine Druckkammer, die das
Geschoßlager mittels diesem zugeführten Gasdruck mit dem unechten Geschoß lädt, in
einem Läufer vorgesehen ist, der entlang des Laufes beweglich sein soll, und die die
vorgenannten, bei dem Stand der Technik aufgezählten Nachteile vermeidet.
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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Modellwaffe mit
automatischem Geschoßlademechnismus vorzusehen, in der unmittelbar am hinteren Ende
eines Laufes ein Geschloßlager vorgesehen ist, dem ein unechtes Geschoß zugeführt wird,
das mit Gasdruck abgefeuert werden soll und bei der eine Druckkammer zum Laden des
Geschoßlagers mit dem unechten Geschoß mittels dieser zugeführten Gasdrucks in einem
Läufer angeordnet ist, der entlang des Laufes beweglich ist, und die einen
Gasströmungsregler besitzt, der die Druckkammer und das Geschoßlager wechselweise mit
von einer Druckaufbaukammer entladenem, komprimiertem Gas versorgt, wobei dieser
Gasströmungsregler in einer solchen Position angeordnet ist, daß sowohl eine
Durchgangsöffnung, die sich von der Druckaufbaukammer zu der Druckkammer erstreckt,
als auch eine Gasdurchgangsöffnung, die sich von der Druckaufbaukammer zu dem
Geschoßlager erstreckt, in ihrer Konstruktion vereinfacht werden können.
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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Modellwaffe mit
automatischem Geschoßlademechanismus vorzusehen, in der unmittelbar am hinteren Ende
eines Laufes ein Geschoßlager angeordnet ist, dem ein unechtes Geschoß zugeführt wird,
das mit Gasdruck abgefeuert werden soll und bei der eine Druckkammer, die das
Geschoßlager mit dem unechten Geschoß mittels diesem zugeführten Gasdrucks lädt, in
einem Läufer angeordnet ist, der entlang des Laufes beweglich ist, und bei der der für das
Laden des Geschoßlagers mit dem unechten Geschoß und für das anschließende Abfeuern
des unechten Geschosses in dem Geschoßlager durch den Lauf erforderliche Gasverbrauch
deutlich verringert werden kann.
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Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Modellwaffe mit automatischem
Geschoßlademechanismus vorgesehen, die ein in einem Haltegriff vorgesehenes Magazin
zur Aufnahme von unechten Geschossen, eine in dem Haltegriff vorgesehene
Druckaufbaukammer zum Aufbauen von Gasdruck, ein unmittelbar am hinteren Ende
eines Laufes vorgesehenes Geschoßlager, das nahe an einem Ende des Magazins sein soll,
ein entlang des Laufes bewegbar angeordneter Läufer, eine Druckkammer mit variabler
Kapazität, die in dem Läufer derart vorgesehen ist, daß sie an dem hinteren Ende des
Laufes angeordnet ist, ein bewegbares Element zwischen dem Geschoßlager und der
Druckkammer und ein in dem bewegbaren Element bewegbarer Gasströmungsregler zum
Öffnen oder Schließen eines ersten Gasströmungsweges, der sich von der
Druckaufbaukammer durch das bewegbare Element zu dem Geschoßlager erstreckt, und
eines zweiten Gasströmungsweges, der sich von der Druckaufbaukammer durch das
bewegbare Element zu der Druckkammer erstreckt, aufweist, wobei der
Gasströmungsregler wechselweise zuerst den ersten Gasströmungsweg offensteuert, so daß
das von der Druckaufbaukammer ausgeströmte Gas durch den ersten Gasströmungsweg zu
dem Geschoßlager geführt wird, und dann den ersten Gasströmungsweg geschlossensteuert
und den zweiten Gasströmungsweg offen hält, so daß das von der Druckaufbaukammer
ausgeströmte Gas durch den zweiten Gasströmungsweg der Druckkammer zugeführt wird,
um den Läufer und das bewegbare Element zurückzubewegen, um Vorbereitungen zu
treffen, das Geschoßlager mit dem unechten Geschoß vom Ende des Magazins zu laden.
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Bei der erfindungsgemäß ausgebildeten Modellwaffe ist das bewegbare Element, das den
darin beweglichen Gasströmungsregler enthält, zwischen dem Geschoßlager und der
Druckkammer vorgesehen, so daß es zusammen mit dem Läufer zurück bewegt und dann
zum Laden des Geschoßlagers mit dem unechten Geschoß vorwärts bewegt werden kann.
Ferner ist der Gasströmungsregler in dem bewegbaren Element vorgesehen, um
wechselweise zuerst den ersten Gasströmungsweg offenzusteuern, so daß das von der
Druckaufbaukammer ausgeströmte Gas durch den ersten Gasströmungsweg zu dem
Geschoßlager geführt wird, und dann den ersten Gasströmungsweg geschlossenzusteuern
und den zweiten Gasströmungsweg offen zu halten, so daß das von der
Druckaufbaukammer ausgeströmte Gas durch den zweiten Gasströmungsweg der
Druckkammer zugeführt wird, um den Läufer und das bewegbare Element
zurückzubewegen, um Vorbereitungen zu treffen, das Geschoßlager mit dem unechten
Geschoß vom Ende des Magazins zu laden.
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Da der Gasströmungsregler im bewegbaren Element oberhalb des Haltegriffes, in dem die
Druckaufbaukammer angeordnet ist, in der oben genannten Weise angeordnet ist, sind
Teile des ersten und des zweiten Gasströmungsweges in dem Haltegriff so geformt, daß sie
dem ersten und dem zweiten Gasströmungsweg gemeinsam sind und ein Abstand von dem
Gasströmungsregler sowohl zu dem Geschoßlager als auch zur Druckkammer relativ klein
gemacht wird, so daß jedes Teilstück des ersten und des zweiten Gasströmungsweges in
dem bewegbaren Element verkürzt wird. Folglich ist sowohl der erste als auch der zweite
Gasströmungsweg insgesamt verkürzt und relativ einfach konstruiert, und der Verbrauch
des von der Druckaufbaukammer ausgeströmten Gases, welches für das Laden des
Geschoßlagers mit dem unechten Geschoß und dem anschließenden Abfeuern des unechten
Geschosses in dem Geschoßlager durch den Lauf benötigt wird, wird deutlich reduziert.
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Zusätzlich kann, da die in dem Haltegriff verlaufenden Abschnitte des ersten und des
zweiten Gasströmungsweges dem ersten und dem zweiten Gasströmungsweg gemeinsam
und ihre Konstruktion relativ vereinfacht sind, die Druckaufbaukammer problemlos
umgebaut werden, so daß sie in dem Haltegriff eine vergrößerte Kapazität hat. Da weiter
der Verbrauch des aus der Druckaufbaukammer entladenen Gases wirksam verringert und
deshalb der Gasdruck in der Druckaufbaukammer langsam verringert wird, können die
verschiedenen Teile, die mit dem aus der Druckaufbaukammer entladenen Gas betrieben
werden, wie der Läufer, für eine relativ lange Zeit nachdem die Druckaufbaukammer mit
Gas gefüllt wurde, leicht bewegt werden.
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Die obigen und andere Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden durch die folgende ausführliche Beschreibung, die auf die anliegenden
Zeichnungen Bezug nimmt, näher verdeutlicht.
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Fig. 1 zeigt eine schematische Querschnittsansicht eines Ausführungsbeispieles der
Modellwaffe mit automatischem Geschoßlademechanismus gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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Fig. 2 zeigt eine schematische Querschnittsansicht von wesentlichen Teilen des
Ausführungsbeispieles von Fig. 1;
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Fig. 3A, 3B und 3C zeigen in Front-, Seiten- bzw. Rückansicht ein Beispiel einer einen
Gasströmungsregler bildenden Stange, die in dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1 und 2
verwendet wird;
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Fig. 4, 5, 6, 7, 8 und 9 zeigen schematische Querschnittsansichten, anhand derer die
Funktionsweise des Ausführungsbeispieles von Fig. 1 und 2 erläutert wird;
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Fig. 10 zeigt eine schematische Querschnittsansicht, anhand derer die Funktionsweise des
Ausführungsbeispiels von Fig. 1 und 2 erläutert wird;
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Fig. 11 zeigt eine schematische Querschnittsansicht eines weiteren Ausführungsbeispiels
der Modellwaffe mit automatischem Geschoßlademechanismus gemäß der vorliegenden
Erfindung;
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Fig. 12 zeigt eine schematische Querschnittsansicht von wesentlichen Teilen des
Ausführungsbeispieles von Fig. 11;
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Fig. 13, 14, 15, 16 und 17 zeigen schematische Querschnittsansichten, anhand derer die
Funktionsweise des Ausführungsbeispieles von Fig. 11 und 12 erläutert wird;
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Fig. 18 zeigt eine schematische Querschnittsansicht, anhand der die Funktionsweise des
Ausführungsbeispieles von Fig. 11 und 12 erläutert wird;
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Fig. 19A, 19B und 19C zeigen in Front- Seiten- bzw. Rückansicht ein Beispiel einer einen
Gasströmungsregler bildenden Stange, die in dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1 und 2
oder Fig. 11 und 12 verwendet wird;
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Fig. 20A, 20B und 20C zeigen in Front- Seiten- bzw. Rückansicht ein weiteres Beispiel
einer einen Gasströmungsregler bildenden Stange, die in dem Ausführungsbeispiel von
Fig. 1 und 2 oder Fig. 11 und 12 verwendet wird; und
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Fig. 21A, 21B und 21C zeigen in Front- Seiten- bzw. Rückansicht ein weiteres Beispiel
einer einen Gasströmungsregler bildenden Stange, die in dem Ausführungsbeispiel von
Fig. 1 und 2 oder Fig. 11 und 12 verwendet wird.
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Fig. 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Modellwaffe mit automatischem
Geschoßlademechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung.
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Das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel besitzt einen Körper 10 mit einem Abzug 1,
einem Lauf 2, einem unmittelbar am hinteren Ende des Laufes 2 angeordneten
Geschoßlager 4a, einem Hahn 5 und einem Haltegriff 6, ein lösbar in dem Haltegriff 6
gehaltenes Gehäuse 30 und einen Läufer 50, der entlang des Laufes 2 bewegbar ist. Das
Geschoßlager 4a ist in dem hinteren Abschnitt eines rohrförmigen Elements 4 aus
elastischem Reibungsmaterial, wie z. B. Gummi, ausgebildet. Ein vorderer Abschnitt des
rohrförmigen Elements 4 besitzt auf seiner Innenfläche einen ringförmigen Vorsprung 4b,
der den hinteren und den vorderen Abschnitt voneinander trennt.
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In dem Haltegriff 6 befindet sich ein bewegliches Stabelement 8 und der Abzug 1 ist mit
einer Achse 12 und einer Kniehebelfeder 9 an dem Körper 10 drehbar befestigt und mit
einer Achse 11 an einem vorderen Abschnitt des beweglichen Stabelementes 8, der aus
dem Haltegriff 6 herausragt, verbunden. Beim Betätigen des Abzugs wird der Abzug 1
gegen die Rückstellkraft der Kniehebelfeder 9 aus einer in Fig. 1 mit einer
durchgezogenen Linie dargestellten Referenzposition um die Achse 12 in eine Endposition
gedreht, die in Fig. 1 mit einer strichpunktierten Linie dargestellt ist. Am hinteren
Abschnitt des beweglichen Stabelementes 8 ist ein schwenkbarer Hebel 15 vorgesehen, der
mit einer Achse 7 an dem Haltegriff 6 befestigt ist, und das bewegliche Stabelement 8
wird durch die Drehbewegungen des Abzugs 1 nach vorne und nach hinten bewegt und in
Abhängigkeit von den Bewegungen des Läufers 50 um die Achse 11 gedreht, wobei dies
seinerseits eine Drehbewegung des schwenkbaren Hebels 15 bewirkt.
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Der Läufer 50 hat einen vorderen Abschnitt 50A und einen hinteren Abschnitt 50B, der
mit dem vorderen Abschnitt 50A einstückig ausgebildet ist, um am hinteren Ende des
Laufes 2 angeordnet zu sein, und ist derart angebracht, daß er zu dem Abschnitt des
Körpers bewegt werden kann, in dem der Lauf 2 vorgesehen ist. Wenn der Abzug 1 in
seine Referenzposition gesetzt wird, wird ein vorderes Ende des vorderen Abschnittes 50A
des Läufers 50 in der Nähe eines vorderen Endbereichs des Körpers 10 positioniert und
der hintere Abschnitt 50B des Läufers 50 wird derart positioniert, daß er einen mittleren
Abschnitt des Körpers 10 zwischen dem Lauf 2 und dem Haltegriff 6 überdeckt, wie dies
in Fig. 1 dargestellt ist. Der vordere Abschnitt 50A des Läufers 50 steht außerdem mit
einem Führungselement 17 in Eingriff, das sich vor dem Abzug 1 entlang des Laufes 2
erstreckt. Das Führungselement 17 ist mit einer Schraubenfeder 18 versehen, die durch das
Führungselement 17 mit dem vorderen Abschnitt 50A des Läufers 50 in Verbindung steht
und die Rückstellkraft auf den vorderen Abschnitt 50A ausübt, um denselben in
Vorwärtsrichtung vorzuspannen.
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In dem hinteren Abschnitt 50B des Läufers 50 ist, wie in Fig. 2 gezeigt, ein
Druckkammerabschnitt vorgesehen, der ein becherförmiges Element 51 und ein erstes und
ein zweites bewegliches rohrförmiges Element 52A und 52B aufweist. Das becherförmige
Element 51 ist an dem hinteren Abschnitt 50B des Läufers 50 befestigt, um das erste und
das zweite bewegliche rohrförmige Element 52A und 52B zu tragen. Wenn der Läufer 50
in eine Referenzposition gesetzt wird, wird das zweite bewegliche rohrförmige Element
52B in das erste bewegliche rohrförmige Element 52A eingeführt und das erste bewegliche
rohrförmige Element 52A wird in das becherförmige Element 51 eingeführt.
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In dem hinteren Abschnitt 50B des Läufers 50 ist außerdem ein bewegliches Element 54
vorgesehen. Das bewegliche Element 54 ist zwischen dem Geschoßlager 4a und dem
Druckkammerabschnitt angeordnet und hat einen hinteren Abschnitt, der in dem zweiten
beweglichen rohrförmigen Element 52B eingesetzt ist, um einen mit dem zweiten
beweglichen rohrförmigen Element 52B in Eingriff stehenden Abschnitt zu formen, einen
vorderen Abschnitt, der wahlweise mit dem hinteren Abschnitt des rohrförmigen
Elementes 4, in dem das Geschoßlager 4a ausgebildet ist, verbunden ist, und einen
mittleren Abschnitt mit einem relativ großen Durchmesser. Das bewegliche Element 54
wird durch das zweite bewegliche rohrförmige Element 52B von dem Läufer 50 getragen.
Es ist eine Schraubenfeder 55 vorgesehen, deren eines Ende mit dem becherförmigen
Element 51 und deren anderes Ende mit dem beweglichen Element 54 verbunden ist, um
auf das bewegliche Element 54 die Rückstellkraft auszuüben, um selbiges in Richtung auf
das becherförmige Element 51 vorzuspannen. Wenn der Läufer in die Referenzposition
gesetzt wird, wird das bewegliche Element 54 in eine solche Position gesetzt, in der sein
vorderer Abschnitt mit dem hinteren Abschnitt des rohrförmigen Elementes 4 verbunden
ist, in dem das Geschoßlager 4a geformt ist.
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Im Inneren des beweglichen Elementes 54 ist ein Mittelraum 20, eine
Gasdurchgangsöffnung 21 zum Abfeuern eines Geschosses, die sich von dem Mittelraum
20 zu einem vorderen Ende des beweglichen Elementes 54 erstreckt, eine
Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden eines Geschosses, die sich von dem Mittelraum 20
zu einem hinteren Ende des beweglichen Elementes 54 erstreckt, und eine gemeinsame
Gasdurchgangsöffnung 23 die sich von dem Mittelraum 20 zu dem Haltegriff 6 erstreckt,
vorgesehen. In dem beweglichen Element 54 ist weiter ein Gasströmungsregler 25
vorgesehen und eine Verbindungs-Durchgangsöffnung mit einem relativ kleinen
Durchmesser ist an einem hinteren Ende der Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden eines
Geschosses ausgebildet.
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Der Gasströmungsregler 25 wird durch eine Stange 26, die sich von der
Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden eines Geschosses durch den Mittelraum 20 und die
Durchgangsöffnung 21 zum Abfeuern eines Geschosses zu dem Geschoßlager 4a erstreckt,
und ein Ventil 27, das auf der Stange 26 montiert ist, um in den Mittelraum 20 bewegt zu
werden, gebildet, wie in Fig. 2 dargestellt. Die Stange 26, die Bestandteil des
Gasströmungsreglers 25 ist, wird durch eine Schraubenfeder 28, die in der
Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden eines Geschosses eingesetzt ist, um eine
Rückstellkraft auf die Stange 26 auszuüben, zu dem Geschoßlager 4a gedrückt. Das Ventil
27, das Bestandteil des Gasströmungsreglers 25 ist, ist in Form eines elastischen
Dichtungsringes ausgebildet und in Abhängigkeit von den Bewegungen der Stange 26
zwischen der Gasdurchgangsöffnung 21 zum Abfeuern eines Geschosses und der
Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden eines Geschosses bewegbar, um die
Gasdurchgangsöffnung 21 zum Abfeuern eines Geschosses und die Gasdurchgangsöffnung
22 zum Laden eines Geschosses jeweils wechselweise zu öffnen und zu schließen.
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Wie in den Fig. 3A, 3B und 3C gezeigt, besitzt die Stange 26, die Bestandteil des
Gasströmungsreglers 25 ist, einen hinteren Abschnitt 26a mit einem Querschnitt von
dreigabeliger Form und einen massiven Körperabschnitt 26b mit einem vorderen Ende von
halbkugelförmiger Form. Der hintere Abschnitt 26a wird in die Gasdurchgangsöffnung 22
zum Laden eines Geschosses eingesetzt und der massive Körperabschnitt 26b erstreckt sich
von dem hinteren Abschnitt 26a zu dem Geschoßlager 4a. Das Ventil 27 ist auf dem
massiven Körperabschnitt 26b montiert.
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Der Hahn 5 ist mit einer Achse 13 drehbar an einem hinteren Ende des Körpers 10
befestigt. In einem Anfangszustand, in dem das Gehäuse 30 in den Haltegriff 6 eingesetzt
wird, ist der Hahn 5 z. B. so positioniert, daß er ein hinteres Ende eines aus dem Haltegriff
6 hervorstehenden beweglichen Stiftes 40 berührt und mit dem schwenkbaren Hebel 15 in
Eingriff steht. Der bewegliche Stift 40 wird durch die Rückstellkraft einer Schraubenfeder
46, die auf einer von dem beweglichen Stift 40 ausgehenden Stange 43 angeordnet ist, um
die Rückstellkraft auf den beweglichen Stift 40 auszuüben, in Richtung auf den Hahn 5
gedrückt. Der schwenkbare Hebel 15 wird durch eine auf der Achse 7 vorgesehenen
Kniehebelfeder 16 gedreht, um in der Nähe des Hahnes 5 zu sein, um die Rückstellkraft
auf den Hahn 5 auszuüben. Ein Endabschnitt eines stangenförmigen Elementes 42, dessen
anderer Endabschnitt mit einer in einem unteren Abschnitt des Haltegriffes 6 vorgesehenen
Schraubenfeder 41 in Eingriff steht, ist mit dem Hahn 5 verbunden und dadurch wird der
Hahn 5 in einer durch einen Pfeil a in Fig. 2 dargestellten Drehrichtung (Richtung a)
durch die Schraubenfeder 41 vorgespannt. Das Gehäuse 30 wird durch eine an einem
unteren Endabschnitt des Haltegriffes 6 vorgesehenen Öffnung in den Haltegriff 6
eingesetzt und ein Bodenteil 30a des Gehäuses 30 wird mit dem unteren Endabschnitt des
Haltegriffes 6 in Eingriff gebracht, so daß das Gehäuse 30 in dem Haltegriff 6 gehalten
wird.
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Im Inneren des Gehäuses 30 ist ein Magazin 31 zur Aufnahme von unechten Geschossen
BB vorgesehen, in dem eine Schraubenfeder 32 zum Drücken der unechten Geschosse BB
in Richtung auf einen oberen Endabschnitt 31a des Magazins 31, eine
Druckspeicherkammer 33, die beispielsweise mit verflüssigtem Gas gefüllt ist, eine
Verbindungs-Gasdurchgangsöffnung 36, in der ein Kolben 35 beweglich eingesetzt ist, um
einen oberen Endabschnitt der Verbindungs-Gasdurchgangsöffnung 36 zu schließen, eine
untere Gasdurchgangsöffnung 37, die die Verbindungs-Gasdurchgangsöffnung 36 mit der
Gasspeicherkammer 33 verbindet, und eine obere Gasdurchgangsöffnung 38, die durch die
Verbindungs-Gasdurchgangsöffnung 36 mit der unteren Gasdurchgangsöffnung 37
verbunden ist, vorgesehen ist. Der in der Verbindungs-Gasdurchgangsöffnung 36
eingesetzte Kolben 35 besitzt einen Ventilabschnitt 35a, der in Abhängigkeit von den
Bewegungen des Kolbens in der Verbindungs-Gasdurchgangsöffnung 36 den anderen
Endabschnitt der Verbindungs-Gasdurchgangsöffnung 36 wechselweise öffnet und schließt.
Der Kolben 35 wird von einer Schraubenfeder 39, die in der unteren
Gasdurchgangsöffnung 37 angeordnet ist, um die Rückstellkraft auf den Kolben 35
auszuüben, in Richtung auf die Außenseite des Gehäuses 30 gedrückt.
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Wenn das Gehäuse 30 in der in Fig. 1 und 2 gezeigten Art und Weise in dem Haltegriff 6
gehalten wird, ist der obere Endbereich 31a des Magazins in der Nähe des Geschoßlagers
4a angeordnet und wird von dem mittleren Abschnitt des beweglichen Elementes 54
verschlossen. Deshalb werden die in dem Magazin 31 vorhandenen unechten Geschosse
BB gegen die Rückstellkraft der Schraubenfeder 32 gedrückt. Ein Endabschnitt des
Kolbens 35 ragt aus dem Gehäuse 30 in den Haltegriff 6 heraus, um mit der von dem
beweglichen Stift 40 ausgehenden Stange 43 in Kontakt zu kommen und einen beweglichen
Hebel 45 in dem Griff 6 gegen die Rückstellkraft einer Schraubenfeder 44 nach unten zu
drücken, durch die der bewegliche Hebel 45 nach oben vorgespannt ist. Außerdem ist die
obere Gasdurchgangsöffnung 38 mit der gemeinsamen Gasdurchgangsöffnung 23 in dem
beweglichen Element 54 verbunden und der andere Endabschnitt der Verbindungs-
Gasdurchgangsöffnung 36 ist durch das Ventilteil 35a des Kolbens 35 geschlossen.
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In dem so ausgebildeten Ausführungsbeispiel von Fig. 1 und 2 wird der Läufer 50 nach
der Fixierung des Gehäuses 30 in dem Haltegriff 6 aus der Referenzposition heraus einmal
manuell zurückbewegt und dann losgelassen, um mit der Rückstellkraft der
Schraubenfeder 18 in die Referenzposition zurückzukehren. Während solcher Bewegungen
des Läufers 50 wird das bewegliche Element 54, dessen mittlerer Abschnitt den oberen
Endabschnitt 31a des Magazins 31 verschließt, mit der Rückwärtsbewegung des Läufers 50
nach hinten bewegt, so daß der obere Endabschnitt 31a des Magazins 31 freigegeben und
eine der oben in dem Magazin 31 liegenden unechten Geschosse BB in den oberen
Endabschnitt 31a des Magazins 31 gedrückt wird, um dort von der Schraubenfeder 32
gehalten zu werden. Dann wird das bewegliche Element 54 mit der Vorwärtsbewegung des
Läufers 50 nach vorne bewegt, so daß sein vorderer Abschnitt in den oberen Endabschnitt
31a des Magazins 31 gelangt und das in dem oberen Endabschnitt 31a des Magazins 31
liegende unechte Geschoß BB entlang einer in dem Körper 10 ausgebildeten Schräge 10a
in das Geschoßlager 4a vorträgt. Hierbei verschließt das bewegliche Element 54 außerdem
wieder mit seinem mittleren Abschnitt den oberen Endabschnitt 31a des Magazins 31 und
sein vorderer Abschnitt wird wieder mit dem hinteren Abschnitt des rohrförmigen
Elementes 4, in dem das Geschoßlager 4a geformt ist, verbunden. Als Ergebnis wird das
unechte Geschoß BB, wie in Fig. 4 gezeigt, in das Geschoßlager 4a geladen. Das unechte
Geschoß BB in dem Geschoßlager 4a wird von dem in dem rohrförmigen Element 4
vorgesehenen ringförmigen Vorsprung 4b und dem vorderen Abschnitt des beweglichen
Elementes 54, das mit dem hinteren Abschnitt des rohrförmigen Elementes 4 verbunden
ist, in geeigneter Weise in dem Geschoßlager 4a gehalten.
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Das in dem Geschoßlager 4a gehaltene unechte Geschoß BB berührt das vordere Ende der
Stange 26, die ein Bestandteil des Gasströmungsreglers 25 in dem beweglichen Element 54
ist, und dadurch wird die Stange 26 gegen die Rückstellkraft der Schraubenfeder 28
gedrückt. Folglich wird das auf der Stange 26 montierte Ventil 27 so positioniert, daß die
Gasdurchführungsöffnung 22 zum Laden des Geschosses geschlossen und die
Gasdurchführungsöffnung 21 zum Abfeuern des Geschosses über den Mittelraum 20 und
die gemeinsame Gasdurchführungsöffnung 23 mit der in dem Gehäuse 30 vorgesehenen
oberen Gasdurchgangsöffnung 38 verbunden wird.
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Weiter wird, wenn der Läufer 50 nach hinten bewegt wird, der Hahn 5 von dem
becherförmigen Element 51, welches sich zusammen mit dem Läufer 50 nach hinten
bewegt, aus der in Fig. 4 in strichpunktierter Linie dargestellten Position in einer der
Richtung a entgegengesetzten Richtung gegen die Rückstellkraft der Schraubenfeder 41
gedreht und drückt den schwenkbaren Hebel 15 gegen die Rückstellkraft der
Kniehebelfeder 16. Dann kommt der Hahn 5 mit dem schwenkbaren Hebel 15, wie in Fig.
4 in durchgezogener Linie dargestellt, an der Position in Eingriff, an der er einen
vorbestimmten kurzen Abstand von dem beweglichen Stift 40 hat, um in dieser Position
fixiert zu werden. Hierbei wird der Abzug 1 aus der in Fig. 4 mit einer strichpunktierten
Linie dargestellten Referenzposition einmal durch das bewegliche Stabelement 8 in
Abhängigkeit von der Rückwärtsbewegung des Läufers 50 zu der in Fig. 4 mit einer
doppelstrichpunktierten Linie dargestellten Endposition gedreht und dann aus der
Endposition durch das bewegliche Stabelement 8 in Abhängigkeit von der
Vorwärtsbewegung des Läufers 50 zur Rückkehr in die Referenzposition zurück in eine in
Fig. 4 mit einer durchgezogenen Linie dargestellten Warteposition gedreht.
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Nachdem der Läufer 50 in die Referenzposition zurückgekehrt ist, wird, wenn der Abzug
1 gezogen wird, um von der in Fig. 4 mit der durchgezogenen Linie dargestellten
Warteposition in die in Fig. 4 mit der doppelstrichpunktierten Linie dargestellten
Endposition zu drehen, das bewegliche Stabelement 8 in Abhängigkeit von der
Drehbewegung des Abzugs 1 vorwärts bewegt. Während der Vorwärtsbewegung des
beweglichen Stabelements 8 bewitkt ein am hinteren Abschnitt des beweglichen
Stabelements 8 vorgesehener Mitnehmeransatz 8a eine Drehung des schwenkbaren Hebels
15 gegen die Rückstellkraft der Kniehebelfeder 16 und ein am hinteren Abschnitt des
beweglichen Stabelements 8 vorgesehener Mitnehmeransatz 8b steht mit dem oberen
Endabschnitt des beweglichen Hebels 45 in Eingriff, wie dies in Fig. 5 gezeigt ist.
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Der Hahn 5 wird aufgrund der Vorwärtsbewegung des beweglichen Stabelements 8 von
dem schwenkbaren Hebel 15 gelöst und durch die Schraubenfeder 41 aus der um einen
vorbestimmten kurzen Abstand von dem beweglichen Stift 40 entfernten Position, wie dies
in Fig. 5 mit einer strichpunktierten Linie dargestellt ist, in die Richtung a gedreht, um auf
den beweglichen Stift 40 zu schlagen und dann mit dem hinteren Ende des becherförmigen
Elements 51 im wesentlichen zur gleichen Zeit in Kontakt zu kommen, zu der der Abzug 1
die Endposition erreicht. Der von dem Hahn 5 geschlagene bewegliche Stift 40 wird gegen
die Rückstellkraft der Schraubenfeder 46 gedrückt und der Kolben 35 wird von der von
dem beweglichen Stift 40 ausgehenden Stange 43 gegen die Rückstellkraft der
Schraubenfeder 39 gedrückt. Der so gedrückte Kolben 35 erlaubt die Aufwärtsbewegung
des beweglichen Hebels 45 durch die Schraubenfeder 44. Der nach oben gedrückte
bewegliche Hebel 45 verhindert, daß der Kolben 35 durch die Schraubenfeder 39 aus dem
Gehäuse 30 herausbewegt wird, so daß der Kolben so in der Verbindungs-
Gasdurchgangsöffnung 36 positioniert ist, daß der Ventilabschnitt 35a des Kolbens 35 den
anderen Endabschnitt der Verbindungs-Gasdurchgangsöffnung 36 öffnet.
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In diesem Zustand wird die Gasdurchgangsöffnung 21 zum Abfeuern eines Geschosses, die
durch das Ventil 27, das einen Bestandteil des Gasströmungsreglers 25 bildet, geöffnet
wird, mit der Druckaufbaukammer 33 in dem Gehäuse 30 verbunden und deshalb wird das
von der Druckaufbaukammer 33 entladene Gas durch die Gasdurchgangsöffnung 21 zum
Abfeuern eines Geschosses dem Geschoßlager 4a zugeführt. Demzufolge wird das unechte
Geschoß BB, das in dem Geschoßlager 4a gehalten wird, wie dies in Fig. 5 mit einer
durchgezogenen Linie gezeigt ist, durch den Druck des dem Geschoßlager 4a zugeführten
Gases über den in dem rohrförmigen Element 4 vorgesehenen ringförmigen Vorsprung 4b
gedrückt und in den vorderen Abschnitt des rohrförmigen Elements 4 bewegt, wie dies in
Fig. 5 mit einer strichpunktierten Linie dargestellt ist. Der Druck des Gases aus der
Druckaufbaukammer 33, der auf das Ventil 27 wirkt, das die Gasdurchgangsöffnung 22
zum Laden eines Geschosses schließt, verhindert, daß die Stange 26 durch die
Schraubenfeder 28 bewegt wird, und dadurch wird das Ventil 27 in der Position gehalten,
in der es die Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden eines Geschosses schließt. Wenn das
unechte Geschoß BB im vorderen Abschnitt des rohrförmigen Elements 4 durch den Druck
des Gases aus der Druckaufbaukammer 33 weiter in den Lauf 2 bewegt wird, strömt das
Gas durch einen relativ kleinen Spalt zwischen dem unechten Geschoß BB und der
Innenfläche des Laufes 2 in den Lauf 2. Mit dem so in den Lauf 2 strömenden Gas, wird
die Geschwindigkeit des sich zu einem vorderen Ende des Laufes 2 bewegenden unechten
Geschosses BB beschleunigt und der Druck des Gases im Mittelraum 20 verringert.
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Mit der Verringerung des Gasdruckes im Mittelraum 20 wird die Stange 26 durch die
Schraubenfeder 28 vorwärts bewegt und das Ventil 27 wird von der
Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden eines Geschosses zu der Gasdurchgangsöffnung 21
zum Abfeuern eines Geschosses bewegt, wie in Fig. 6 gezeigt. Das sich in dem Lauf 2
bewegende unechte Geschoß BB wird aus dem Lauf 2 abgefeuert, bevor das Ventil 27 die
Position zum Schließen der Gasdurchgangsöffnung 21 zum Abfeuern eines Geschosses
erreicht, wie dies in Fig. 7 gezeigt ist.
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Wenn sich das Ventil 27 in der Position zum Schließen der Gasdurchgangsöffnung 21 zum
Abfeuern eines Geschosses befindet und die Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden eines
Geschosses durch den Mittelraum 20 und die gemeinsame Gasdurchgangsöffnung 23 mit
der in dem Gehäuse 30 vorgesehenen oberen Gasdurchgangsöffnung 38 verbunden ist,
wird der Druck des von der Druckaufbaukammer 33 der Durchgangsöffnung 22 zum
Laden eines Geschosses zugeführten Gases durch die Verbindungs-Durchgangsöffnung, die
sich von dem hinteren Ende der Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden eines Geschosses
erstreckt, der Innenfläche des becherförmigen Elements 51 zugeführt, um dasselbe von
dem beweglichen Element 54 wegzudrücken. Mit dem von der Druckaufbaukammer 33 in
das becherförmige Element 51 zugeführten Gasdruck wird der Läufer 50 gegen die
Rückstellkraft der Schraubenfeder 18 zurückbewegt, das erste bewegliche rohrförmige
Element 52A wird von dem becherförmigen Element 51 in Richtung auf das rohrförmige
Element 4 gestoßen, und das zweite rohrförmige Element 52B wird von dem ersten
beweglichen rohrförmigen Element 52A in Richtung auf das rohrförmige Element 4
gestoßen. Weiter wird der Hahn 5 durch das becherförmige Element 51 zusammen mit
dem Läufer 50 gegen die Rückstellkraft der Schraubenfeder 41 in die der Richtung a
entgegengesetzten Richtung zurückgedreht.
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In diesem Zustand wird eine Druckkammer 56 mit variabler Kapazität, der das von der
Druckaufbaukammer 33 entladene Gas durch die Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden
eines Geschosses zugeführt wird, in dem Druckkammerabschnitt aus dem becherförmigen
Element 51 und dem ersten und dem zweiten beweglichen rohrförmigen Element 52A und
52B gebildet, wie dies in Fig. 8 dargestellt ist. Weiter wird der Hahn S in die von dem
beweglichen Stift 40 entfernte Position gebracht und der bewegliche Stift 40 wird durch
die Schraubenfeder 46 von der in Fig. 8 mit der durchgezogenen Linie dargestellten
Position in die in Fig. 8 mit der strichpunktierten Linie dargestellten Position bewegt, um
aus dem Haltegriff 6 herauszuragen.
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Da die Rückwärtsbewegung des Läufers 50, wie oben beschrieben, automatisch mit dem
Druck des Gases gestartet wird, das von der Druckaufbaukammer 33 durch die
Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden eines Geschosses ins Innere des becherförmigen
Elementes 51, d. h. der Druckkammer 56 mit variabler Kapazität, zugeführt wird,
nachdem das unechte Geschoß BB aus dem Lauf 2 abgefeuert worden ist, üben die
Bewegungen des Läufers 50 keinen nachteiligen Einfluß auf den Lauf 2 beim Abfeuern des
unechten Geschosses BB aus und deshalb wird die Richtung des aus dem Lauf 2
abgefeuerten unechten Geschosses BB korrekt eingestellt ohne unerwünscht verändert zu
werden.
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Wenn der Läufer 50 mit dem Druck des von der Druckaufbaukammer 33 der
Druckkammer 56 zugeführten Gases weiter nach hinten bewegt wird, wird das bewegliche
Stabelement 8 gedreht, so daß dessen hinterer Abschnitt durch das untere Ende des hintere
Abschnitts 50B des Läufers 50 nach unten ausgelenkt wird. Der am hinteren Abschnitt des
beweglichen Stabelementes 8 vorgesehene Mitnehmeransatz 8a wird von dem
schwenkbaren Hebel 15 freigegeben und der schwenkbare Hebel 15 wird durch die
Kniehebelfeder 16 gedreht, um mit dem Hahn 5 in Kontakt zu kommen. Weiter wird der
bewegliche Hebel 45, der mit dem am hinteren Abschnitt des beweglichen Stabelementes 8
vorgesehenen Mitnehmeransatz 8b in Eingriff steht, durch die Schraubenfeder 44
[Anmerkung des Übersetzers: korrekt eigentlich "gegen die Rückstellkraft der
Schraubenfeder] nach unten gedrückt und der Kolben 35 wird aus der durch den
beweglichen Hebel 45 verursachte Bewegungseinschränkung gelöst und durch die
Schraubenfeder 39 in die Position bewegt, in der er aus dem Gehäuse 30 herausragt.
Infolgedessen wird, wie in den Fig. 9 und 10 dargestellt, der Hahn 5 durch den
beweglichen Hebel 15 in der von dem beweglichen Stift 40 entfernten Position gehalten,
und der Ventilabschnitt 35a des Kolbens 35 wird in eine Position gebracht, in der er das
andere Ende der Verbindungs-Gasdurchgangsöffnung 36 verschließt, so daß die Gaszufuhr
aus der Druckaufbaukammer 33 zu der Druckkammer 56 gestoppt wird.
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Nachdem die Gaszufuhr aus der Druckaufbaukammer 33 zu der Druckkammer 56 hin
gestoppt worden ist, wird der Läufer 50 durch die Trägheitskraft weiter nach hinten
bewegt. Dann, unmittelbar bevor der Läufer 50 die hinterste Position erreicht hat, stehen
das erste und das zweite bewegliche rohrförmige Element 52A und 52B am weitesten aus
dem becherförmigen Element 51 heraus, so daß die Druckkammer 56 die größte Kapazität
hat und der vordere Endabschnitt des zweiten beweglichen rohrförmigen Elementes 52B
steht mit dem hinteren Abschnitt des beweglichen Elementes 54 in Eingriff. Demzufolge
wird anschließend das bewegliche Element 54 zusammen mit dem Läufer 50, der durch
die Trägheitskraft zurückbewegt wird, zurückbewegt. Dadurch wird der obere
Endabschnitt 31a des Magazins 31 geöffnet und eines der unechten Geschosse BB im
oberen Teil des Magazins 31 wird in den oberen Endabschnitt 31a des Magazins 31
gestoßen, um dort gehalten zu werden. Mit der Rückwärtsbewegung des beweglichen
Elementes 54 wird zwischen einem unteren Endabschnitt des beweglichen Elementes 54
und einem oberen Endabschnitt des Gehäuses 30 ein Zwischenraum gebildet und die in
dem beweglichen Element 54 vorgesehene gemeinsame Gasdurchgangsöffnung 23 wird
von der in dem Gehäuse 30 vorgesehenen oberen Gasdurchgangsöffnung 38 getrennt, so
daß das Gas in der Druckkammer 56 durch die Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden eines
Geschosses, den Mittelraum 20 und die gemeinsame Gasdurchgangsöffnung 23 in die
Umgebung entladen wird, um den Gasdruck in der Druckkammer 56 zu verringern.
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Nachdem die Verringerung des Gasdruckes in der Druckkammer 56 begonnen hat, wird
das bewegliche Element 54 durch die Schraubenfeder 55 zurückbewegt und das erste und
das zweite bewegliche rohrförmige Element 52A und 52B werden nach und nach in das
becherförmige Element 51 gezogen. Dann, wenn der Läufer 50 die hinterste Position
erreicht hat, befinden sich das erste und das zweite bewegliche rohrförmige Element 52A
und 52B vollständig in dem becherförmigen Element S 1 und das bewegliche Element 54 ist
in einer derartigen Position angeordnet, daß sich sein mittlerer Abschnitt in Kontakt mit
dem becherförmigen Element 51 befindet. Unmittelbar nachdem der Läufer 50 die
hinterste Position erreicht hat, wird der Läufer 50 von der Schraubenfeder 18 nach vorne
bewegt und das bewegliche Element 54 wird ebenfalls zusammen mit dem Läufer 50 nach
vorne bewegt. Mit dieser Vorwärtsbewegung des beweglichen Elementes 54 schiebt der
vordere Abschnitt des beweglichen Elementes 54 das in dem oberen Endabschnitt 31a des
Magazins 31 gehaltene unechte Geschoß BB in das Geschoßlager 4a.
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Wenn der Läufer 50 wieder in die Referenzposition gebracht ist, wird das unechte
Geschoß BB sicher in dem Geschoßlager 4a gehalten und die den Gasströmungsregler 25
in dem beweglichen Element 54 bildende Stange 26 wird von dem in dem Geschoßlager 4a
gehaltenen unechten Geschoß BB zurückbewegt, so daß das an der Stange 26 montierte
Ventil 27 so positioniert wird, daß die Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden eines
Geschosses geschlossen wird und die Gasdurchgangsöffnung 21 zum Abfeuern eines
Geschosses durch den Mittelraum 20 und die gemeinsame Gasdurchgangsöffnung 23 mit
der in dem Gehäuse 30 vorgesehenen oberen Gasdurchgangsöffnung 38 verbunden wird,
wie dies in Fig. 4 dargestellt ist.
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Wenn in einem solchen Zustand der Abzug 1 aus der Endposition in die Referenzposition
bewegt wird, kehrt das bewegliche Stabelement 8 in die Position zurück, in die das
bewegliche Stabelement 8 gebracht wurde, bevor der Abzug 1 betätigt wurde. Wenn
anschließend der Abzug wieder betätigt wird, wird das in dem Geschoßlager 4a gehaltene
unechte Geschoß BB abgefeuert und das Laden der Geschoßkammer 4a mit einem neuen
unechten Geschoß BB wird in der gleichen Weise ausgeführt, wie dies oben beschrieben
wurde.
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Wie oben erläutert, befindet sich in dem in Fig. 1 gezeigten Ausführungsbeispiel der
Gasströmungsregeler 25 zum wechselweisen Öffnen und Schließen sowohl der
Gasdurchgangsöffnung 21 zum Abfeuern eines Geschosses als auch der
Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden eines Geschosses in dem beweglichen Element 54,
das über dem Haltegriff 6 zwischen dem in dem rohrförmigen Element 4 gebildeten
Geschoßlager 4a und dem Druckkammerabschnitt aus dem becherförmigen Element 51
und dem ersten und dem zweiten beweglichen rohrförmigen Element 52A und 52B
angeordnet ist, die gemeinsame Gasdurchgangsöffnung 23, die obere
Gasdurchgangsöffnung 38, die Verbindungs-Gasdurchgangsöffnung 36 und die untere
Gasdurchgangsöffnung 37, die zusammen eine einzige Gasdurchgangsöffnung bilden,
werden gemeinsam sowohl für die Gasdurchgangsöffnung 21 zum Abfeuern eines
Geschosses als auch für die Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden eines Geschosses
verwendet, und ein Abstand von dem Gasströmungsregler 25 sowohl zum Geschoßlager 4a
als auch zum Druckkammerabschnitt wird relativ kurz gemacht, so daß sowohl die
Gasdurchgangsöffnung 21 zum Abfeuern eines Geschosses als auch die
Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden eines Geschosses verkürzt sind. Infolgedessen
werden sowohl die Gasdurchgangsöffnung, die sich von der Druckaufbaukammer 33 durch
das bewegliche Element 54 zu dem Geschoßlager 4a erstreckt, als auch die
Gasdurchgangsöffnung, die sich von der Druckaufbaukammer 33 durch das bewegliche
Element 54 zu der Druckkammer 56 mit variabler Kapazität erstreckt, insgesamt verkürzt
und in ihrer Konstruktion relativ vereinfacht, und der Verbrauch des aus der
Druckaufbaukammer 33 entladenen Gases, das zum Laden des Geschoßlagers 4a mit dem
unechten Geschoß BB und dem anschließenden Abfeuern des unechten Geschosses BB in
dem Geschoßlager 4a durch den Lauf 2 benötigt wird, wird merklich verringert.
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Da die obere Gasdurchgangsöffnung 38, die Verbindungs-Gasdurchgangsöffnung 36 und
die untere Gasdurchgangsöffnung 37 in dem in dem Haltegriff 6 gehaltenen Gehäuse 30 als
gemeinsame Bauteile für die Gasdurchgangsöffnung 21 zum Abfeuern eines Geschosses
und die Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden eines Geschosses gebildet und relativ
einfach konstruiert sind, ist es außerdem einfach, eine Veränderung der
Druckaufbaukammer 33 zu erreichen, um eine größere Kapazität im Haltegriff 6 zu haben.
Da ferner der Verbrauch des aus der Druckaufbaukammer 33 entladenen Gases merklich
verringert und dadurch der Gasdruck in der Druckaufbaukammer 33 leicht verringert wird,
können die verschiedenen mit dem von der Druckaufbaukammer 33 entladenen
gasbetriebenen Teile für eine relativ lange Zeit nach dem Füllen der Druckaufbaukammer
33 mit dem Gas leicht bewegt werden.
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Auch wenn der Druckkammerabschnitt in dem oben beschriebenen Ausführungsbeispiel
das becherförmige Element 51 und das erste und das zweite bewegliche rohrförmige
Element 52A und 52B aufweist, ist die Modellwaffe mit automatischem
Geschoßlademechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung nicht auf dieses
Ausführungsbeispiel beschränkt. Es ist für die Modellwaffe mit automatischem
Geschoßlagemechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung auch möglich, einen
Druckkammerabschnitt zu haben, der nur ein becherförmiges Element oder ein
becherförmiges Element und ein bewegliches rohrförmiges Element aufweist.
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Die Fig. 11 und 12 zeigen ein weiteres Ausführungsbeispiel der Modellwaffe mit
automatischem Geschoßlademechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung. Das in den
Fig. 11 und 12 gezeigte Ausführungsbeispiel hat einen Druckkammerabschnitt, der sich
von dem Druckkammerabschnitt in dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten
Ausführungsbeispiel unterscheidet, welcher das becherförmige Element 51 und das erste
und das zweite bewegliche rohrförmige Element 52A und 52B aufweist, und ein
bewegliches Element, das sich von dem beweglichen Element 54 in dem in Fig. 1 und 2
gezeigten Ausführungsbeispiel unterscheidet. Andere Teile als der Druckkammerabschnitt
und das bewegliche Element des in Fig. 11 und 12 dargestellten Ausführungsbeispieles
sind im wesentlichen die gleichen wie die anderen Teile als der Druckkammerabschnitt
und das bewegliche Element 54 des in den Fig. 1 und 2 dargestellten
Ausführungsbeispieles. In den Fig. 11 und 12 sind Teile und Abschnitte, die denjenigen in
den Fig. 1 und 2 entsprechen, mit den gleichen Bezugszeichen markiert und es wird auf
ihre weitere Beschreibung verzichtet.
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Die Fig. 11 uns 12 zeigen in einem hinteren Abschnitt 50B eines Läufers 50 einen
Druckkammerabschnitt, der ein becherförmiges Element 60 und eine in dem
becherförmigen Element 60 eingesetzte Schraubenfeder 61 aufweist. Ferner ist in dem
hinteren Abschnitt 50B des Läufers 50 auch ein bewegliches Element 65 zwischen einem
Geschoßlager 4a und dem Druckkammerabschnitt vorgesehen. Das bewegliche Element 65
hat einen hinteren Abschnitt, der in das becherförmige Element 60 eingesetzt ist und auf
dem die Schraubenfeder 61 montiert ist, einen vorderen Abschnitt, der wahlweise mit
einem hinteren Abschnitt des rohrförmigen Elementes 4, in dem das Geschoßlager 4a
gebildet ist, verbunden ist, und einen mittleren Abschnitt mit einem relativ großen
Durchmesser. Der hintere Abschnitt des beweglichen Elementes 65 ist an dessen hinteren
Ende mit einem Mitnehmeransatz versehen, um mit dem becherförmigen Element 60 in
Eingriff zu stehen.
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Das bewegliche Element 65 ist dabei in der gleichen Weise wie das bewegliche Element 54
in dem in Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsbeispiel mit einem Mittelraum 20, einer
Gasdurchgangsöffnung 21 zum Abfeuern eines Geschosses, einer Gasdurchgangsöffnung
22 zum Laden eines Geschosses und einer gemeinsamen Gasdurchgangsöffnung 23
versehen. Weiter ist auch ein Gasströmungsregler 25 in dem beweglichen Element 65
vorgesehen. Das bewegliche Element 65 wird von dem Läufer 50 durch das becherförmige
Element 60 getragen. Wenn der Läufer 50 in eine Referenzposition gebracht wird, wird
das bewegliche Element 65 in eine solche Position gebracht, in der sein Mittelabschnitt mit
dem becherförmigen Element 60 in Verbindung steht, sein hinterer Abschnitt gänzlich in
dem becherförmigen Element 60 eingebracht ist, um die Schraubenfeder 61 zu spannen,
und sein vorderer Abschnitt mit dem hinteren Abschnitt des rohrförmigen Elementes 4, in
dem das Geschoßlager 4a geformt ist, verbunden ist.
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In dem Zustand, in dem ein Gehäuse 30 in einem Haltegriff 6 in einer solchen Weise, wie
in Fig. 11 und 12 gezeigt, gehalten ist, wird ein oberer Endabschnitt 31a eines in dem
Gehäuse 30 vorgesehenen Magazins 31 durch den mittleren Abschnitt des beweglichen
Elements 65 verschlossen. Deshalb werden die in dem Magazin 31 enthaltenen unechten
Geschosse BB gegen die Federkraft einer Schraubenfeder 32 gedrückt. Ferner ist eine in
dem Gehäuse 30 vorgesehene obere Gasdurchgangsöffnung 38 mit dem in dem
beweglichen Element 65 vorgesehenen gemeinsamen Gasdurchgangsöffnung 23
verbunden.
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In dem in den Fig. 11 und 12 gezeigten und derart aufgebauten Ausführungsbeispiel wird,
nachdem das Gehäuse 30 in dem Haltegriff 6 gehalten wurde, der Läufer 50 einmal
manuell von der Referenzposition zurückbewegt und dann losgelassen, um durch die
Rückstellkraft einer Schraubenfeder 18 in die Referenzposition zurückzukehren. Während
solcher Bewegungen des Läufers 50 wird durch das becherförmige Element 60, das sich
zusammen mit dem Läufer 50 zurückbewegt, ein Hahn 5 in eine der Richtung a
entgegengesetzten Richtung gedreht und greift in einen schwenkbaren Hebel 15 bei einer
Position ein, die um einen vorbestimmten kurzen Abstand von einem beweglichen Stift 40
entfernt ist, um dort festgehalten zu werden.
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Mit den oben genannten Rückwärts- und Vorwärtsbewegungen des Läufers 50 wird das
bewegliche Element 65 in der gleichen Weise bewegt, wie das in Fig. 1 und 2 gezeigte
bewegliche Element 54 und dadurch wird der obere Endabschnitt 31a des Magazins 31
wechselweise geöffnet und geschlossen und eines der in dem oberen Endabschnitt 31a des
Magazins 31 gehaltenen unechten Geschosses BB wird in das Geschoßlager 4a geschoben,
um darin gehalten zu werden. Das unechte Geschoß BB in dem Geschoßlager 4a wird
durch einen in dem rohrförmigen Element 4 vorgesehenen ringförmigen Vorsprung 4b und
den vorderen Abschnitt des mit dem hinteren Abschnitt des rohrförmigen Elementes 4
verbundenen beweglichen Elementes 65 geeignet gehalten, wie in Fig. 13 gezeigt.
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In einem Zustand, in dem das unechte Geschoß BB wie oben erläutert sicher in dem
Geschoßlager 4a gehalten wird, wird eine Stange 26, die Bestandteil des
Gasströmungsreglers 25 in dem beweglichen Element 25 ist, durch das in dem
Geschoßlager 4a gehaltene unechte Geschoß BB zurückbewegt, so daß ein auf der Stange
26 montiertes Ventil 27 derart positioniert wird, daß die Gasdurchgangsöffnung 22 zum
Laden eines Geschosses geschlossen und die Gasdurchgangsöffnung 21 zum Abfeuern
eines Geschosses durch den Mittelraum 20 und die gemeinsame Gasdurchgangsöffnung 23
mit der in dem Gehäuse 30 vorgesehenen Gasdurchgangsöffnung 38 verbunden wird, wie
dies in Fig. 13 dargestellt ist.
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Weiter wird mit den Rückwärts- und der Vorwärtsbewegungen des Läufers 50 ein Abzug 1
einmal von einer in Fig. 13 mit einer strichpunktierten Linie dargestellten Referenzposition
durch ein bewegliches Stabelement 8 in eine in Fig. 13 durch eine doppelstrichpunktierte
Linie dargestellte Endposition geschwenkt und dann aus der Endposition durch das
bewegliche Stabelement 8 in eine in Fig. 13 mit einer durchgezogenen Linie dargestellten
Warteposition zurückgeschwenkt.
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Nachdem der Läufer 50 in die Referenzposition zurückgekehrt ist, wird der Abzug 1
gezogen, um von der in Fig. 13 mit der durchgezogenen Linie dargestellten Warteposition
in die in Fig. 13 mit der doppelstrichpunktierten Linie dargestellten Endposition zu
schwenken, und das bewegliche Stabelement 8 wird in Abhängigkeit von der
Schwenkbewegung des Abzugs 1 nach vorne bewegt. Dadurch wird der Hahn 5 in der
Richtung a von der Position, die durch den vorbestimmten kurzen Abstand von dem
beweglichen Stift 40 entfernt ist, gedreht, um auf den beweglichen Stift 40 zu schlagen
und dann mit dem hinteren Ende des becherförmigen Elements 60 zur im wesentlichen
gleichen Zeit, zu der der Abzug I die Endposition erreicht, in Kontakt zu kommen, wie
dies in Fig. 14 dargestellt ist. Mit dem beweglichen Stift 40, der von dem Hahn 5
getroffen wird, wird ein Kolben 35 in einer in dem Gehäuse 30 vorgesehenen
Verbindungs-Gasdurchgangsöffnung 36 so positioniert, daß ein auf dem Kolben
vorgesehener Ventilabschnitt 30a einen Endabschnitt der Verbindungs-
Gasdurchgangsöffnung 36 öffnet und von einer in dem Gehäuse 30 vorgesehenen
Druckaufbaukammer 33 entladenes Gas durch die Gasdurchgangsöffnung 21 zum
Abfeuern eines Geschosses dem Geschoßlager 4a zugeführt wird. Infolgedessen wird das
unechte Geschoß BB, das, wie in Fig. 14 mit einer durchgezogenen Linie gezeigt, in dem
Geschoßlager 4a gehalten wird, durch den Druck des dem Geschoßlager 4a zugeführten
Gases über den in dem rohrförmigen Element 4 vorgesehenen ringförmigen Vorsprung 4b
hinwegbewegt und in einen vorderen Abschnitt des rohrförmigen Elementes 4 bewegt, wie
dies in Fig. 14 mit einer strichpunktierten Linie dargestellt ist. Das in den vorderen
Abschnitt des rohrförmigen Elementes 4 bewegte unechte Geschoß BB wird durch einen
Lauf 2 abgeschossen, bevor das Ventil 27 die Position zum Schließen der
Gasdurchgangsöffnung 21 zum Abfeuern eines Geschosses erreicht, wie dies in Fig. 15
gezeigt ist.
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Wenn das Ventil 27 in die Position zum Schließen der Gasdurchgangsöffnung 21 zum
Abfeuern eines Geschosses gebracht ist und die Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden
eines Geschosses durch den Mittelraum 20 und die gemeinsame Gasdurchgangsöffnung 23
mit der in dem Gehäuse 30 vorgesehenen oberen Gasdurchgangsöffnung 38 verbunden ist,
wirkt der Druck des von der Druckaufbaukammer 33 der Gasdurchgangsöffnung 22 zum
Laden eines Geschosses zugeführten Gases durch die Verbindungs-Durchgangsöffnung, die
sich von dem hinteren Ende der Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden eines Geschosses
zur Innenfläche des becherförmigen Elements 60 erstreckt, um das becherförmige Element
von dem beweglichen Element 65 wegzudrücken. Mit dem Druck des von der
Druckaufbaukammer 33 in das becherförmige Element 60 zugeführten Gases wird der
Läufer 50 gegen die Rückstellkraft der Schraubenfeder 18 zurückbewegt.
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In diesem Zustand wird eine Druckkammer 62 mit variabler Kapazität, der von der
Druckaufbaukammer 33 entladenes Gas durch die Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden
eines Geschosses zugeführt wird, in dem becherförmigen Element 60, das, wie in Fig. 16
gezeigt, einen Bestandteil des Druckkammerabschnittes bildet, gebildet. Zu diesem
Zeitpunkt, wenn der Druck des Gases von der Druckaufbaukammer 33 auf das Ventil 27
wirkt, das die Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden eines Geschosses schließt, wird das
bewegliche Element 65 in der Position gehalten, so daß sein vorderer Abschnitt mit dem
hinteren Abschnitt des rohrförmigen Elementes 4 in Eingriff steht. Deshalb drückt das
becherförmige Element 60, das sich zusammen mit dem Läufer 50 zurückbewegt, die
Schraubenfeder 61 zusammen und entfernt sich von dem Mittelabschnitt des beweglichen
Elements 65.
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Weiter wird der Hahn 5 durch das becherförmige Element 60, das sich zusammen mit dem
Läufer 50 zurückbewegt, gegen die Federkraft einer Schraubenfeder 41 in die der
Richtung a entgegengesetzten Richtung gedreht. Dann wird der Hahn 5 in die von dem
beweglichen Stift 40 entfernte Position gebracht und der bewegliche Stift 40 wird durch
eine Schraubenfeder 46 von der in Fig. 16 mit der durchgezogenen Linie gezeigten
Position zu der in Fig. 16 mit der strichpunktierten Linie gezeigten Position bewegt, so
daß er aus dem Haltegriff 6 heraussteht.
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Da, wie oben beschrieben, die Rückwärtsbewegung des Läufers 50 automatisch mit dem
Druck des von der Druckaufbaukammer 33 durch die Gasdurchgangsöffnung 22 zum
Laden eines Geschosses ins Innere des becherförmigen Elements 60, d. h. der
Druckkammer 62 mit variabler Kapazität, zugeführten Gases gestartet wird, nachdem das
unechte Geschoß BB aus dem Lauf 2 abgefeuert worden ist, haben die Bewegungen des
Läufers 50 keine nachteiligen Auswirkungen auf den Lauf 2 beim Abfeuern des unechten
Geschosses BB und deshalb wird die Richtung des aus dem Lauf 2 abgefeuerten unechten
Geschosses BB ohne unerwünschte Änderungen genau eingestellt.
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Wenn der Läufer 50 mit dem Druck des von der Druckaufbaukammer 33 zur
Druckkammer 62 zugeführte Gases weiter zurückbewegt wird, wird das bewegliche
Stabelement 8 gedreht, so daß der Hahn 5 durch den schwenkbaren Hebel 15 in der von
dem beweglichen Stift 40 entfernten Position gehalten wird, und der Ventilabschnitt 35a
des Kolbens 35 wird positioniert, um ein Ende der Verbindungs-Gasdurchgangsöffnung 36
zu verschließen, so daß die Zufuhr des Gases von der Druckaufbaukammer 33 zu der
Druckkammer 62 gestoppt wird, wie dies in Fig. 17 und 18 dargestellt wird.
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Nachdem die Zufuhr des Gases von der Druckaufbaukammer 33 zu der Druckkammer 62
gestoppt worden ist, wird der Läufer 50 mit der Trägheitskraft weiter zurückbewegt.
Dann, unmittelbar bevor der Läufer 50 die hinterste Position erreicht hat, ist die
Schraubenfeder 61 durch das becherförmige Element 60, das sich zusammen mit dem
Läufer 50 zurückbewegt, am stärksten zusammengedrückt, so daß die Druckkammer 62
die größte Kapazität hat, und das becherförmige Element 60 steht durch die
Schraubenfeder 61 mit dem beweglichen Element 65 in Eingriff. Demgemäß wird
anschließend das bewegliche Element 65 zusammen mit dem Läufer 50, der durch die
Trägheitskraft zurückbewegt wird, zurückbewegt. Infolgedessen wird der obere
Endabschnitt 31a des Magazins 31 geöffnet und eines der unechten Geschosse BB im
oberen Teilababschnitt des Magazins 31 wird nach oben in den oberen Endabschnitt 31a
des Magazins 31 gestoßen, um dort gehalten zu werden. Mit der Rückwärtsbewegung des
beweglichen Elementes 65 wird zwischen einem unteren Endabschnitt des beweglichen
Elementes 65 und einem oberen Endabschnitt des Gehäuses 30 ein Zwischenraum gebildet
und die in dem beweglichen Element 65 vorgesehene gemeinsame Gasdurchgangsöffnung
23 wird von der in dem Gehäuse 30 vorgesehenen oberen Gasdurchgangsöffnung 38
getrennt, so daß das Gas in der Druckkammer 62 durch die Gasdurchgangsöffnung 22 zum
Laden eines Geschosses, den Mittelraum 20 und die gemeinsame Gasdurchgangsöffnung
23 in die Umgebung entladen wird, um den Gasdruck in der Druckkammer 62 zu
verringern.
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Nachdem die Verringerung des Gasdruckes in der Druckkammer 62 begonnen hat, wird
die Schraubenfeder 61 in den gedehnten Zustand gebracht und das bewegliche Element 65
wird weiter zurückbewegt. Dann, wenn der Läufer 50 die hinterste Position erreicht hat,
ist das bewegliche Element 65 so positioniert worden, daß sein mittlerer Abschnitt mit
dem beweglichen Element 60 in Kontakt steht. Unmittelbar nachdem der Läufer 50 die
hinterste Position erreicht hat, wird der Läufer 50 durch die Schraubenfeder 18 nach vorne
bewegt und das bewegliche Element 65 wird ebenfalls zusammen mit dem Läufer 50 nach
vorne bewegt. Mit dieser Vorwärtsbewegung des beweglichen Elementes 65 schiebt der
vordere Abschnitt des beweglichen Elementes 65 das in dem oberen Endabschnitt 31a des
Magazins 31 gehaltene unechte Geschoß BB in Richtung auf das Geschoßlager 4a.
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Wenn der Läufer 50 wieder in die Referenzposition gebracht ist, wird das unechte
Geschoß BB sicher in dem Geschoßlager 4a gehalten und die Stange 26, die ein Bestandteil
des Gasströmungsreglers 25 in dem beweglichen Element 65 ist, wird durch das in dem
Geschoßlager 4a gehaltene unechte Geschoß BB zurückbewegt, so daß das auf der Stange
26 montierte Ventil 27 so positioniert wird, daß es die Gasdurchgangsöffnung 22 zum
Laden eines Geschosses verschließt und so daß die Gasdurchgangsöffnung 21 zum
Abfeuern eines Geschosses mit der in dem Gehäuse 30 vorgesehenen oberen
Gasdurchgangsöffnung 38 verbunden wird, wie dies in Fig. 13 dargestellt ist.
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In einem solchen Zustand wird, wenn der Abzug 1 aus der Endposition in die
Referenzposition bewegt wird, das bewegliche Stabelement 8 in die Position
zurückbewegt, in der sich das bewegliche Stabelement 8 befunden hat, bevor der Abzug 1
betätigt wurde. Wenn anschließend der Abzug 1 erneut betätigt wird, wird das Abfeuern
des in dem Geschoßlager 4a gehaltenen unechten Geschosses BB und das Laden des
Geschoßlagers 4a mit einem neuen unechten Geschoß BB in der gleichen Weise
ausgeführt, wie oben erwähnt.
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Da in dem in den Fig. 11 und 12 gezeigten Ausführungsbeispiel der Gasströmungsregler
25 zum wechselweisen Öffnen und Schließen sowohl der Gasdurchgangsöffnung 21 zum
Abfeuern eines Geschosses als auch der Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden eines
Geschosses, wie oben erklärt, in dem beweglichen Element 65 vorgesehen ist, welches
oberhalb des Haltegriffes 6 zwischen dem in dem rohrförmigen Element 4 gebildeten
Geschoßlager 4a und dem Druckkammerabschnitt mit dem becherförmigen Element 60
positioniert ist, können die gleichen Vorteile und Wirkungen erzielt werden, wie die bei
dem in den Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiel erzielten.
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In dem in Fig. 11 und 12 dargestellten Ausführungsbeispiel wird, wenn das bewegliche
Element 65 zusammen mit dem Läufer 50 zurückbewegt wird, die Schraubenfeder 61, die
am hinteren Abschnitt des beweglichen Elementes 65 eingebracht ist, am stärksten bis zum
Gasdruck in der Druckkammer 62 komprimiert und dann in den gedehnten Zustand
geführt, nachdem die Verringerung des Gasdruckes in der Druckkammer 62 begonnen hat,
so daß das bewegliche Element 65 sich weiter zurückbewegt, so daß sein mittlerer
Abschnitt mit dem becherförmigen Element 60 in Kontakt kommt. Die Schraubenfeder 61
ist jedoch nicht immer nötig für die Modellwaffe mit automatischem
Geschoßlademechanismus gemäß der vorliegenden Erfindung.
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Der Grund hierfür liegt darin, daß, auch wenn die Schraubenfeder 61 nicht an dem
hinteren Abschnitt des beweglichen Elementes 65 eingebracht ist, sich das bewegliche
Element 65 kontinuierlich mit der Trägheitskraft zurückbewegen kann, um so mit seinem
mittleren Abschnitt mit dem becherförmigen Element 60 in Kontakt zu kommen, nachdem
die Verringerung des Gasdruckes in der Druckkammer 62 in dem Zustand der
Rückwärtsbewegung des beweglichen Elementes 65 in Abhängigkeit mit der
Rückwärtsbewegung des Läufers 50 begonnen hat. Diese Tatsache wurde durch den
Erfinder der vorliegenden Erfindung bestätigt. In dem Fall, in dem die Schraubenfeder 61
an dem hinteren Abschnitt des beweglichen Elementes 65 in einer solchen Weise
eingebracht ist, wie in dem in den Fig. 11 und 12 gezeigten Ausführungsbeispiel, wird die
Zuverlässigkeit der Rückwärtsbewegung des beweglichen Elementes 65, nachdem die
Verringerung des Gasdruckes in der Druckkammer 62 begonnen hat, verbessert.
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Obwohl die Stange 26, die ein Bestandteil des Gasströmungsreglers 25 ist, in jedem der in
den Fig. 1 und 2 bzw. den Fig. 11 und 12 gezeigten Ausführungsbeispiele wie in Fig. 3
geformt ist, kann auch eine der in Fig. 19A, 19B und 19C, Fig. 20A, 20B und 20C bzw.
Fig. 21A, 21B und 21C gezeigten Stange 71, 72 und 73 anstelle der Stange 26 verwendet
werden.
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Die in Fig. 19A, 19B und 19C dargestellte Stange 71 hat einen rohrförmigen hinteren
Abschnitt 71A, einen rohrförmigen Körperabschnitt 71B und einen Verbindungsabschnitt
71C, der zwischen dem rohrförmigen hinteren Abschnitt 71A und dem rohrförmigen
Körperabschnitt 71B vorgesehen ist. Der rohrförmige hintere Abschnitt 71A wird in die
Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden eines Geschosses eingebracht und der rohrförmige
Körperabschnitt 71B erstreckt sich von dem Verbindungsabschnitt 71C zu dem
Geschoßlager 4a. Das Ventil 27 ist auf dem Verbindungsabschnitt 71c montiert, das in
seinem Inneren mit einer Öffnung 71d, die mit dem Inneren des rohrförmigen hinteren
Abschnitts 71a verbunden ist, und eine Öffnung 71e, die mit dem Inneren des
rohrförmigen Körperabschnitts 71b verbundeni ist, versehen ist.
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Wenn die Stange 71 so positioniert wird, daß das Ventil 27 die Gasdurchgangsöffnung 22
zum Laden eines Geschosses schließt, wird das Gas, das dem Geschoßlager 4a zugeführt
werden soll, durch die Öffnung 71d in den rohrförmigen Körperabschnitt 71b eingeführt,
und wenn die Stange 71 so positioniert ist, daß das Ventil 27 die Gasdurchgangsöffnung
21 zum Abfeuern eines Geschosses schließt, wird das Gas, das dem
Druckkammerabschnitt zugeführt werden soll, durch die Öffnung 71e in den rohrförmigen
hinteren Abschnitt 71 eingeführt.
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Die Stange 71 ist wegen des rohrförmigen hinteren Abschnittes 71a und des rohrförmigen
Körperabschnitts 71b wesentlich leichter. Da weiter der rohrförmige Körperabschnitt 71b
über seine ganze Länge einen gleichmäßigen Innendurchmesser hat und deshalb der Druck
des Gases, das durch den rohrförmigen Körperabschnitt 71b zugeführt wird, um auf das in
dem Geschoßlager 4a gehaltene unechte Geschoß BB zu wirken, eine Rotation des
unechten Geschosses BB verhindert, wird die Richtung des aus dem Lauf 2 abgefeuerten
unechten Geschosses BB ohne unerwünschte Veränderungen genau eingestellt.
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Die in Fig. 20A, 20B und 20C gezeigte Stange 72 hat einen rohrförmigen hinteren
Abschnitt 72a und einen massiven Körperabschnitt 72b mit einem vorderen Ende von
halbkugeliger Form. Der rohrförmige hintere Abschnitt 72a wird in die
Gasdurchgangsöffnung 22 zum Laden eines Geschosses eingebracht und der massive
Körperabschnitt 72b erstreckt sich von dem rohrförmigen hinteren Abschnitt 72a zu dem
Geschoßlager 4a. Das Ventil 27 ist auf dem massiven Körperabschnitt 72b montiert. Eine
mit dem Inneren des rohrförmigen Endabschnitts 72a verbundene Öffnung 72c ist
zwischen dem rohrförmigen hinteren Abschnitt 72a und dem Ventil 27 gebildet.
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Wenn die Stange 72 so positioniert ist, daß das Ventil 27 die Gasdurchgangsöffnung 22
zum Laden eines Geschosses schließt, wird das Gas, welches dem Geschoßlager 4a
zugeführt werden soll, direkt in die Gasdurchgangsöffnung 21 zum Abfeuern eines
Geschosses eingeführt, und wenn die Stange 72 so positioniert ist, daß das Ventil 27 die
Gasdurchgangsöffnung 21 zum Abfeuern eines Geschosses schließt, wird das Gas, das dem
Druckkammerabschnitt zugeführt werden soll, durch die Öffnung 72c in den rohrförmigen
hinteren Abschnitt 72a eingeführt.
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Die Stange 72 ist wegen des rohrförmigen hinteren Abschnitts 72a leichter. Da weiter der
massive Körperabschnitt 72a dazu beiträgt, daß die Gasdurchgangsöffnung 21 zum
Abfeuern eines Geschosses einen relativ großen wirksamen Querschnitt behalten kann, ist
der Druck des Gases, der durch die Gasdurchgangsöffnung 21 zum Abfeuern eines
Geschosses zugeführt wird, um auf das in dem Geschoßlager 4a gehaltene unechte
Geschoß BB zu wirken, erhöht und deshalb wird die Geschwindigkeit des aus dem Lauf 2
abgefeuerten unechten Geschosses BB merklich erhöht.
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Die in Fig. 21A, 21B und 21C dargestellte Stange 73 hat einen hinteren Abschnitt 73a mit
einem Querschnitt von dreigabeliger Form und einen massiven Körperabschnitt 73b mit
drei Vorsprüngen 73c, die radial von diesem abstehen, und mit einem vorderen Ende von
halbkugelförmiger Form. Der hintere Abschnitt 73a wird in die Gasdurchgangsöffnung 22
zum Laden eines Geschosses eingebracht und der massive Körperabschnitt 73b erstreckt
sich von dem hinteren Abschnitt 73a zu dem Geschoßlager 4a. Das Ventil 27 ist auf dem
massiven Körperabschnitt 73b zwischen dem hinteren Abschnitt 73 und den Vorsprüngen
73c montiert. Wenn die Stange 73 verwendet wird, wird das durch die
Gasdurchgangsöffnung 21 zum Abfeuern eines Geschosses zu dem Geschoßlager 4a
dringende Gas durch die Vorsprünge 73c gleichgerichtet und deshalb verhindert der Druck
des Gases, daß auf das in dem Geschoßlager 4a gehaltene unechte Geschoß BB wirkt, ein
Drehen des unechten Geschosses BB, so daß die Richtung des aus dem Lauf abgefeuerten
unechten Geschosses BB ohne unerwünschte Veränderungen genau eingestellt wird.
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Obwohl das Gehäuse 30, in dem die Druckaufbaukammer 33 mit dem darin enthaltenen
verflüssigten Gas vorgesehen ist, in jedem der in Fig. 1 und 2 bzw. Fig. 11 und 12
gezeigten Ausführungsbeispiele in dem Haltegriff 6 gehalten ist, ist es ferner möglich,
komprimierte Luft anstelle von verflüssigtem Gas zu verwenden. Es ist ebenso möglich,
das Gehäuse 30 abzuändern, daß darin eine Druckaufbaukammer vorgesehen ist, die mit
einem Behälter verbunden ist, in dem eine große Menge von verflüssigtem Gas oder
komprimierter Luft enthalten sein kann.