DE693723C - In gasgefuelltem Gefaess untergebrachte Widerstandsanordnung - Google Patents

In gasgefuelltem Gefaess untergebrachte Widerstandsanordnung

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DE693723C
DE693723C DE1938P0076845 DEP0076845D DE693723C DE 693723 C DE693723 C DE 693723C DE 1938P0076845 DE1938P0076845 DE 1938P0076845 DE P0076845 D DEP0076845 D DE P0076845D DE 693723 C DE693723 C DE 693723C
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DE
Germany
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contact
resistor
resistance
tube
gas
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Expired
Application number
DE1938P0076845
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English (en)
Inventor
Dr Wilfried Meyer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osram GmbH
Original Assignee
Patent Treuhand Gesellschaft fuer Elektrische Gluehlampen mbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C7/00Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material
    • H01C7/04Non-adjustable resistors formed as one or more layers or coatings; Non-adjustable resistors made from powdered conducting material or powdered semi-conducting material with or without insulating material having negative temperature coefficient

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Resistance Heating (AREA)

Description

  • In gasgefülltem Gefäß untergebrachte Widerstandsanordnung Das Hauptpatent 688 342 betrifft eine in einem gasgefüllten Gefäß untergebrachte, Widerstandsanordnung mit einem Widerstandskörper aus Metalloxyden mit Elektronenleitung. Nach .dem Hauptpatent soll bei einer solchen Anordnung .ein rohrförmiger Widerstandskörper in seinem Innern einen Heizkörper besitzen, und die Abmessungen sollen so gewählt sein, daß im Innern des Widerstandskörpers keine Temperaturströmung möglich ist, während im gasgefüllten Gefäß rund -um den Widerstandskörper eine freie Temperaturströmung des Gases eintritt. Derartige Widerstandsanordnungen haben sich zur Erzielung willkürlicher Widerstandswerte sehr bewährt; wenn aber bei geheiztem Widerstandskörper besonders kleine Widerstandswerte erreicht werden sollen oder wenn die Schaltung, in der die Widerstandsanordnungen benutzt werden, für Wechselspannungen, die vom Heizfaden induziert werden, besonders empfindlich sind, treten gewisselVIängel auf. Die Störungen-bei sehr kleinem Widerstandswert haben ihre Ursache in der I-Iqrstellungsart der Widerstandskörper. Die Widerstandskörper werden nach einem keramischen Verfahren erzeugt, und die metallischen Kontakte werden als Paste auf die Enden aufgetragen und aufgebrannt; dabei kann man eine scharfe Grenze der eingebrannten Kontaktkappen auch durch nachträgliche Bearbeitung nur schwer erreichen, insbesondere bei hohen Spannungen treten an vorstehenden Spitzen der Kontaktkappen daher leicht bevorzugte Strombahnen auf, die zu einer Zerstörung der. Widerstandskörper beitragen können.
  • Nach der Erfindung werden die Kontakte bei den Widerstandsröhrchen für die Anordnungen nach dem Hauptpatent nicht an den Enden des Röhrchens angeordnet, sondern man bringt in an -sich bekannter Weise den einen Kontakt auf der Innenseite und den anderen Kontakt auf der Außenseite an, so daß der Strom in radialer Richtung durch das Röhrchen fließt.
  • Bei der Anordnung nach der Erfindung wird der Kontaktabstand zwangsläufig durch die jeweils gewählte und zweckmäßig sehr kleine, etwa o,i mm oder mehr betragende Wandstärke des Röhrchens gegeben. Da die Strombahnen im Röhrchen senkrecht zum Stromfluß des Heizkörpers verlaufen, sind die im Halbleiterwiderstand induzierten Wechselspannungen bei Wechselstromheizung des Heizkörpers sehr klein, und man braucht auch bei Wechselstromheizung daher in vielen Fällen keine Kehrwendel für den Heizkörper zu verwenden, sondern kann den Heizkörper als einfachen ausgespannten Heizdraht oder als einfache Wendel ausbilden.
  • Die Kontakte und Stromzuführungen für den Widerstandskörper können in verschiedener Weise ausgebildet werden. Um Randüberschläge zu vermeiden, läßt man zweckmäßig den inneren-Kontakt die gesamte innere Wand des Röhrchens bedecken, während auf der Außenfläche auf beiden Enden des Röhrchens ein Stück nicht von dem Außenkontakt bedeckt wird. Man kann dann die Stromzuführung zu dem inneren Kontakt durch Einschieben einer Metallwendel; beispielsweise einer Wolfram- oder Eisenwendel, bewirken, die unter Preßsitz einen guten Stromübergang gewährleistet. Um " den Außenkontakt kann man eine Schelle herumlegen. Auch kann es zweckmäßig sein, den inneren Kontakt bis zu dem einen Ende und den äußeren Kontakt bis zum anderen Ende des Röhrchens durchzuführen und innen das andere Ende und außen das zuerst genannte Ende ein kurzes Stück frei zu lassen, um auf diese Weise einen Überschlag zu vermeiden. Schließlich ist es möglich, den Innenkontakt auf der einen Seite um die Stirnseite des Röhrchens herum übergreifen zu lassen, so daß er das Röhrchen ein kurzes Stück außen umschließt. Auf diese Weise kann man die Stromzuführung zum Innenkontakt auch durch eine Schelle bewirken. Bei dieser zuletzt genannten Anordnung ist zweckmäßig darauf zu achten, daß der Abstand zwischen Innen- und Außenkontakt auf der Außenfläche groß genug ist, um einen Überschlag oder. eine merkliche Störung der Strombahnen zu vermeiden.
  • In den Abbildungen sind einige Ausführungsbeispiele für den Gegenstand der Erfindung dargestellt.
  • Abb. i zeigt ein Widerstandsröhrchen i aus Halbleiterstoff, das etwa 5 mm lang sein mag. Es wird mittels eines Glühdrahtes 2, etwa von der Form einer einfachen Wendel, geheizt. Das Widerstandsröhrchen ist auf seiner In-
    nwand vollständig mit einem Metallkon-
    t 3 :bedeckt, während der äußere Kontakt .4
    @@ ` oberen und am unteren Ende des Röhr-
    ns je etwa 0,5 oder i mm der Zylinder-
    nantelfläche frei läßt. Die Wandstärke des Röhrchens mag o,i mm betragen. Die Stromzuführung zum inneren Kontakt erfolgt durch eine eingeschobene Wendel 6, während um den äußeren Kontakt eine Schelle 5 herumgelegt .ist. Die Kontakte können beispielsweise in der Weise erzeugt werden, daß auf dem noch nicht fertiggebrannten Widerstandskörper eine Wolframpaste aufgebracht wird, die dann beim Brennen festsintert.
  • Abb.2 zeigt eine andere Anordnung, bei der der innere Kontakt 7 am unteren Ende des Röhrchens ein kurzes Stück frei läßt, während der äußere Kontakt 8 nicht ganz bis zum oberen Ende des Röhrchens reicht. Die Schelle 9, die als Stromzuführung zum äußeren Kontakt dient, sitzt dann vorzugsweise an einem Ende des Röhrchens.
  • Schließlich ist in der Abb. 3 eine Anordnung dargestellt, bei der der innere Kontakt io an einem Ende auf die äußere Fläche des Röhrchens übergreift und so einen Teil dieser äußeren Fläche bedeckt. Die Stromzuführung erfolgt dann an dieser Stelle durch eine Schelle i i.
  • Um eine geringe Trägheit der Anordnung zu haben, ist es zweckmäßig, den Hohlraum des Röhrchens nicht mit einer Isoliermasse auszufüllen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. In gasgefülltem Gefäß untergebrachte Widerstandsanordnung mit einem rohrförmigen Widerstandskörper aus Metalloxyden mit Elektronenleitung, bei der der Widerstandskörper durch eine in seinem Innern angeordnete Heizvorrichtung geheizt wird und die Temperaturströmung des Gases auf den den Widerstand außen umgebenden Raum des Gefäßes beschränkt bleibt nach Patent 688342, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise der eine Kontakt des Widerstandes auf der inneren Fläche und der andere Kontakt auf der äußeren Fläche des rohrförmigen Widerstandskörpers angebracht ist, so daß der Widerstandskörper in radialer Richtung vom Strom durchflossen wird.
  2. 2. Widerstandsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Kontakt die Innenfläche des rohrförmigen Widerstandskörpers ganz bedeckt, während der äußere Kontakt an beiden Enden des Röhrchens einen Teil der äußeren Oberfläche unbedeckt läßt.
  3. 3. Widerstandsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Kontakt an einem Ende auf die äußere Fläche des Röhrchens übergreift und einen Teil der Äußenfläche des Widerstandskörpers bedeckt und daß um diesen nach- außen reichenden Teil der inneren Elektrode eine Metallschelle als Stromzuführung gelegt ist.
DE1938P0076845 1938-02-24 1938-02-24 In gasgefuelltem Gefaess untergebrachte Widerstandsanordnung Expired DE693723C (de)

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DE (1) DE693723C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932993C (de) * 1952-03-15 1955-09-15 Christian Buerkert Mess- oder Regelanordnung fuer Temperatur, Niveau, Stroemung, Druck od. dgl.
DE1152184B (de) * 1953-05-21 1963-08-01 Siemens Ag Fremdgeheizte Heissleiteranordnung

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE932993C (de) * 1952-03-15 1955-09-15 Christian Buerkert Mess- oder Regelanordnung fuer Temperatur, Niveau, Stroemung, Druck od. dgl.
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