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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von 1,4-
Cyclohexandicarbonsäure (auf die im folgenden auch als 1,4-CHDS Bezug
genommen werden kann).
Hintergrund der Erfindung
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1,4-CHDS ist nützlich als Rohmaterial für medizinische Arzneimittel, synthetische
Harze, synthetische Fasern, Farben, etc. und um genauer zu sein, es wird als
Rohmaterial zur Herstellung von Harzen und Fasern mit ausgezeichneter
Wärmebeständigkeit, Wetterbeständigkeit und physikalischer Festigkeit, etc.
verwendet.
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Von den Verfahren zur Herstellung von 1,4-CHDS besteht das repräsentative
Verfahren darin, diese durch Hydrierung eines Benzolrings zu erhalten, indem man
von solchen, die als industrielles Rohmaterial hergestellt werden, hochreine
Terephthalsäure (auf die im folgenden als TPS Bezug genommen werden kann)
verwendet und eine Vielzahl von Verfahren sind bereits offenbart worden.
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Diese Verfahren können allgemein klassifiziert werden in solche, bei denen ein
Benzolring reduziert wird, sobald einmal Metallsalze von Natrium und dergleichen
oder verschiedene Ester vom Säureteil von TPS erhalten worden sind, und solche,
bei denen direkt von der Säure aus reduziert wird.
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Da das erstere Verfahren ergänzende Schritte erfordert, um vom Rohmaterial TPS
zum Derivat zu führen, das reduziert wird, bevor es zur Säureform gemacht wird,
ist das direkte Reduktionsverfahren wirtschaftlicher und man hält es für
vielversprechender.
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Von einer Anzahl von Versuchen gelang es bei wenigen, die Säure, so wie sie ist,
zu reduzieren, einschließlich zum Beispiel des Verfahrens, das in (1) Japanisches
TOKKYO-KOKOKU-KOHO (Veröffentlichung wegen Einspruch gegen eine
geprüfte Patentanmeldung) SHOWA 36(1961)-522 offenbart ist, wobei TPS mit
einem wäßrigen Medium unter den Bedingungen von 150 bis 300ºC und etwa 210
kg/cm² in einem rostfreien Druckgefäß unter Verwendung von Palladium oder
Ruthenium als Katalysator hydriert wird, das Reaktionsprodukt in Alkali wie
Natriumhydroxid gelöst wird, der Katalysator abfiltriert wird vor Zugabe einer
Säure zur Neutralisation und Präparation mit Säure bzw. Eintauchen in Säure, um
die interessierende 1,4-CHDS zu erhalten.
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Andererseits umfaßt das in (2) Journal of Organic Chemistry, 31(10), S. 3438-9
(1966) offenbarte Verfahren folgende Schritte: Hydrieren von TPS in einem
wäßrigen Medium mit Rhodium auf Aluminiumoxid als Katalysator bei 60 bis 70ºC
und mit einem Wasserstoffdruck von weniger als 3 mal dem atmosphärischen
Druck, Entfernen des Katalysators durch Hochtemperaturfiltrieren und Extrahieren
der interessierenden 1,4-CHDS mit Chloroform in einer Ausbeute von etwa 90%.
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Darüber hinaus ist ein weiteres Verfahren in (3) Japanisches
TOKKYO-KOKOKUKOHO (18-Monats-Veröffentlichung der ungeprüften Patentanmeldung) SHOWA
58(1983)-198439 offenbart, in dem TPS mit einem wäßrigen Medium unter
Bedingungen von 150ºC und etwa 100 kg/cm² in einem Edelstahldruckgefäß unter
Verwendung von Palladium oder Ruthenium als Katalysator hydriert wird, dieses
dann unter einer spezifischen Temperaturbedingung innerhalb des Bereichs von 110
bis 180ºC und der definiert ist als t > = 43,5 · log&sub1;&sub0;C + 69,5 (t = Grad Celsius,
C = gelöste Menge 1,4-CHDS auf 100 Gewichtsteile Wasser, ausgedrückt durch
Gewichtsteil), abgetrennt wird, um die interessierende 1,4-CHDS zu erhalten.
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Kürzlich ist es seit der Nachfrage nach einem Produkt mit internationaler
Wettbewerbsmacht und hohen Levelfunktionen auf dem Gebiet medizinischer
Arzneimittel oder dem Gebiet von Harzen, wo 1,4-CHDS als Rohmaterial
verwendet wird, erforderlich, daß ein Rohmaterial von extrem niedriger Unreinheit,
obgleich dies eine internationale Kostenwettbewerbsmacht bietet, z. B. ein
hochreines Produkt, dessen 1,4-CHDS-Reinheit etwa 99,9 Gewichts-% beträgt,
solche, die wenig Mineralien, wie Chlor enthalten, oder solche, die wenig
Verunreinigungen, wie Affinitäten von Cyclohexancarbonsäure enthalten, ohne
signifikanten Preisanstieg geliefert werden.
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1,4-CHDS, das durch die herkömmlichen Prozesse erhalten wurde, war jedoch nicht
rein genug, um einer derartig hohen Qualitätsniveauanforderung zu genügen, und
selbst wenn man eine etwas spezielle Herstellungsmethode betrachten könnte, würde
sie unpraktisch bleiben, da sie ein äußerst kompliziertes und teures Verfahren
benötigt.
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Zum Beispiel bereitet, wenn man die Sache weiterverfolgt, das Verfahren (1) oben
Schwierigkeiten, wie einen dramatischen Verlust an Katalysatoraktivität, die für die
Reduktion erforderlich ist, und als Folge davon extrem hohe Katalysatorkosten.
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Darüber hinaus blieb ein schicksalhaftes Problem ungelöst, nämlich, daß es
unmöglich ist, ein Vermischen von Verunreinigungen in 1,4-CHDS zu verhindern,
Verunreinigungen wie 4-Methylcyclohexancarbonsäure und andere Affinitäten von
Cyclohexancarbonsäure, Nebenprodukte der Reaktion, Natriumsulfat,
Natriumchlorid und andere Mineralien, die durch die Säure erzeugt werden, zur Gewinnung
von 1,4-CHDS aus Alkali, das zum Auflösen des Rohmaterials TPS verwendet
wird, oder aus Reaktionsprodukten der Hydrierung.
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Als Folge davon können während der Polymerisation von Harz oder anderen, wobei
als Rohmaterial 1,4-CHDS verwendet wird, das durch dieses Verfahren erhalten
wurde, durch die in dem Rohmaterial enthaltenen Verunreinigungen unregelmäßige
Reaktionen verursacht werden, oder die Wärmebeständigkeit, die physikalische
Festigkeit oder die Wetterbeständigkeit des Endprodukts, wie z. B. Harz, können
signifikant durch die in dem Rohmaterial enthaltenen Verunreinigungen
verschlechtert werden, und die weiteren Nachteile sind angemerkt worden, und die
Verbesserung dieser Nachteile bleibt ungelöst.
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Bei dem Verfahren (2) oben ist, ähnlich zu dem oben erwähnten (1), obwohl der
Preis zehnmal höher ist als für Palladium oder Ruthenium, die
Katalysatorlebensdauer des als Katalysator verwendeten Rhodiums im Verhältnis zum Preis
nicht länger, die Reinheit des interessierenden Produkts im Reaktionsprodukt nicht
höher als etwa 95% und darüber hinaus war es unmöglich, ein Vermischen von
Verunreinigungen, wie Affinitäten von Cyclohexancarbonsäure,
Reaktionsnebenprodukten, mit 1,4-CHDS zu verhindern.
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Darüber hinaus löst Chloroform, das bei der Präparation gemäß diesem Verfahren
als Extraktionsmedium verwendet wird, die oben erwähnten Verunreinigungen in
gleicher Weise gut, so daß als Folge davon die resultierende Reinheit des 1,4-CHDS
nicht signifikant verschieden von der Reinheit vor der Extraktion ist. Da darüber
hinaus dieses Medium selbst ein Gift ist, ist seine Verwendung nicht bevorzugt und
die Verwendung eines anderen Mediums als Wasser erfordert zusätzliche Kosten für
Ausrüstung und für Extraktion des Mediums. Die Verbesserung dieser
Schwierigkeiten ist ebenfalls ungelöst geblieben.
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Dahingegen werden bei dem Verfahren (3) oben, obwohl es frei von Natriumsulfat,
Natriumchlorid und anderen Mineralien ist, die aus Alkali und Säuren erzeugt
werden, Affinitäten von Cyclohexancarbonsäure als Nebenprodukt der Hydrierung
erzeugt, bei der Palladium oder Ruthenium als Katalysator bei 110 bis 180ºC
verwendet wird, und es ist unmöglich gewesen, ein Vermischen dieser
Verunreinigungen mit 1,4-CHDS zu verhindern.
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Als ein Mittel zur Lösung dieser Probleme wäre es möglich, das 1,4-CHDS-haltige
Produkt zu kristallisieren; da jedoch 1,4-CHDS und Verunreinigungen äußerst
unlöslich gegenüber Wasser sind, ist es unmöglich, ein hochreines Produkt zu
erhalten, das eine Reinheit von wenigstens 99,9% zeigt, indem 1,4-CHDS, dessen
Reinheit weniger als 99,5% beträgt, kristallisiert wird, wenn die Kristallisation aus
Wasser durchgeführt wird.
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Andererseits sind eine hohe Temperatur und/oder ein hoher Druck erforderlich, um
nicht etwas Rohmaterial zurückzulassen das als Funktion der wiederholten
Verwendung des Katalysators nicht reduziert wurde, aber die 1,4-CHDS-Reinheit
des Reaktionsprodukts nimmt wegen einer derartig harten Temperaturbedingung ab.
Dieser Nachteil ist ebenfalls nicht gelöst worden.
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Bei den oben beschriebenen Verfahren zur Herstellung von 1,4-CHDS ist das
Herstellungsbeispiel, bei dem ein neuer Katalysator verwendet wird, der nicht
Aktivität verliert, offenbart, und es scheint anscheinend, daß diese den Erhalt von
1,4-CHDS relativ hoher Reinheit erlauben würden. Die Erfinder sind jedoch diesen
Verfahren nachgegangen und haben gefunden, daß 1,4-CHDS von niedriger
Reinheit in fast jedem von diesen erzeugt wird und das Produkt konnte nicht so wie
es ist verwendet werden.
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Der Grund dafür scheint der folgende zu sein: In vielen Fällen werden
Verunreinigungen erzeugt, aber vorzugsweise durch die Absorptionspunkte, wie
Aktivkohle, verwendet als Katalysatorträger, absorbiert, weswegen die
Verunreinigungen, obwohl die scheinbare 1,4-CHDS-Reinheit relativ hoch ist, da
die Absorptionskapazität von Aktivkohle und anderen beschränkt ist, bei der
Geschwindigkeit detektiert werden könnten, bei der sie in der Realität erzeugt
werden, sobald einmal die Absorptionskapazität erreicht worden ist.
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Andererseits ist ein Edelstahldruckgefäß für die herkömmlichen
Herstellungsverfahren angepaßt worden, aber die Erfinder haben eine detaillierte Untersuchung
an einem herkömmlichen rostfreien Gefäß durchgeführt, indem sie eine Lösung von
TPS oder 1,4-CHDS darin eingebracht haben und sie in Kontakt mit der Gefäßwand
gebracht haben bei einer Temperatur, bei der die Hydrierung stattfindet, und sie
haben herausgefunden, daß Nickel, Eisen, Chrom, Molybdän und andere
Komponenten des Edelstahls in der Lösung (auf)gelöst werden und, da sie als
Katalysatorgift wirken, signifikant die Katalysatoraktivität senken.
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Nimmt man diese Beschränkungen, können die herkömmlichen Verfahren aufgrund
der schnellen Abnahme an Katalysatoraktivität keine wirtschaftliche Herstellung
erlauben, kann das Reaktionsprodukt nicht den jüngsten strengen Anforderungen
genügen, da die herkömmliche Reaktion mehr Verunreinigungen, als während der
Herstellung von 1,4-CHDS erwartet, erzeugt und darüber hinaus ist es ebenfalls
schwierig, die Reinheit von 1,4-CHDS durch die herkömmlichen Prozesse zu
verbessern, weshalb die Entwicklung eines Verfahrens, das verschiedene oben
erwähnte Probleme löst, gespannt erwartet worden ist.
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US-A-5 159 109 offenbart ein Verfahren zur Entfernung von Verunreinigungen in
1,4-Cyclohexandicarbonsäure durch Dampfdestillation in einem Verfahren zur
Kristallisation von 1,4-Cyclohexandicarbonsäure. Jedoch ist 4-Methyl-1-
cyclohexandicarbonsäure (MCHCS), eine der Verunreinigungen, schwierig durch
Dampfdestillation abzutrennen. Es ist viel Dampf erforderlich, um durch dieses
Verfahren eine hochreine 1,4-Cyclohexandicarbonsäure zu erhalten. Insbesondere ist
viel Dampf erforderlich, wenn MCHCS in einem 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-
Kristall aufgenommen ist.
Offenbarung der Erfindung
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Die Erfinder haben eine Untersuchung zum Verhalten von TPS und seines
Alkalisalzes gegenüber verschiedenen Reaktionen durchgeführt, haben aktiv die
Realisierung seines wirtschaftlichen Verfahrens und das Verfahren zur Verbesserung
der Produktreinheit untersucht, haben gefunden, daß der Abfall an
Katalysator
aktivität durch Nickel, Chrom, Molybdän, Eisen und andere hervorgerufen wird,
die aus der Wand eines Metalldruckbehälters, der zum Beispiel aus
herkömmlicherweise verwendetem Edelstahl hergestellt wird, herausgelöst werden,
haben darin Erfolg gehabt, eine wirtschaftliche Hydrierung mit einer
bemerkenswerten Unterdrückung des Katalysatoraktivitätsabfalls durch Adoptieren
eines Gefäßes zu realisieren, das eine hohe Säurebeständigkeit bereitstellt, oder eines
Gefäßes, das mit einer Schicht eines hochsäurebeständigen Materials versehen ist,
als Reaktor, und haben darüber hinaus darin Erfolg gehabt, eine extrem hochreine
1,4-CHDS durch Inkontaktbringen der Lösung, die das Hydrierungsprodukt enthält,
mit dem Dampf zu erhalten, und auf diese Weise die Erfindung zu vervollständigen.
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Nun wird der Inhalt der vorliegenden Erfindung im Detail beschrieben.
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Erstens betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von 1,4-
Cyclohexandicarbonsäure, wie in Anspruch 1 definiert.
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Zweitens betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von 1,4-
Cyclohexandicarbonsäure nach Anspruch 1, wobei die Hydrierung im ersten Schritt
unter einem Wasserstoffdruck zwischen 2 kg/cm² und weniger als 10 kg/cm²
durchgeführt wird.
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Drittens betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von 1,4-
Cyclohexandicarbonsäure nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Hydrierung im ersten
Schritt in einem Druckgefäß, das mit einem glasartigen Material versehen ist,
durchgeführt wird.
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Viertens betrifft die vorliegende Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von 1,4-
Cyclohexandicarbonsäure nach Anspruch 1, 2 oder 3, wobei im zweiten Schritt 1,4-
Cyclohexandicarbonsäure kontinuierlich im Gegenstrom mit Dampf in Kontakt
gebracht wird, indem die 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-haltige Lösung
kontinuierlich von einer Seite eines Füll(körper)turms zugeführt wird, kontinuierlich
von
der gegenüberliegenden Richtung bzw. Seite davon Dampf zugeführt wird, 1,4-
Cyclohexandicarbonsäure diskontinuierlich oder kontinuierlich von der anderen Seite
abgezogen (evakuiert) wird, während Dampf in der gegenüberliegenden Richtung
davon abgezogen (evakuiert) wird und durch die Dampfseite extrahierte bzw. zu der
Dampfseite gewanderte Verunreinigungen entfernt werden durch deren
Kondensieren mit dem Dampf oder durch Hindurchleiten des Dampfes durch eine
alkalische wäßrige Lösung vor einem Wiedererwärmen für Dampfrecycling, wie
erforderlich.
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Was die Qualität der für die vorliegende Erfindung verwendeten TPS anbelangt,
wobei man nichts von hochreinen Produkten sagt, die herkömmlicher Weise als
Rohmaterial von 1,4-CHDS verwendet worden sind, können solche von allgemeiner
industrieller Gebrauchsqualität, die herkömmlicherweise aufgrund ihrer etwas
niedrigeren Reinheit nicht verwendet worden sind, vorteilhafterweise adoptiert
werden; jedoch ist es bevorzugt, daß sie wenig Metallionen enthalten, die als
Katalysatorgift während der Hydrierungsreaktion wirken würden.
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Darüber hinaus beträgt die bevorzugte TPS-Konzentration für die Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung 5 bis 50% für den ersten Schritt; jedoch ist eine
bevorzugtere Konzentration 10 bis 40%.
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Bei der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist eine Konzentration, die
höher oder niedriger als der Konzentrationsbereich des ersten Schritts liegt, in
beiden Fällen nicht bevorzugt, da, wenn sie (die Konzentration) niedriger als 5% ist,
die Produktion nicht so wirksam ist wie der Ausrüstungsmaßstab, und da, wenn sie
(die Konzentration) höher als 50% ist, aufgrund schlechter Löslichkeit des Trans-
Isomers die Handhabung schwierig wird.
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Als Katalysator für die Hydrierungsreaktion, der vorteilhafterweise bei der
vorliegenden Erfindung verwendet wird, kann das Metall Palladium, das auf einem
Katalysatorträger getragen wird, vorteilhafterweise adoptiert bzw. angepaßt werden,
und als Katalysatorträger ist Kohlenstoff, der durch verschiedene aktivierte
künstliche Kohlen repräsentiert wird, am meisten bevorzugt von Aluminiumoxid,
Siliciumoxid oder Kohlenstoff, da er kaum durch Säure beeinflußt wird.
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Die Menge an geträgertem Palladium, die vorteilhafterweise für die
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung adoptiert wird, beträgt 2 bis 20%,
ausgedrückt durch die Rate bzw. Geschwindigkeit des Gehalts an dem Metall
Palladium in dem Katalysatorgewicht, während 5 bis 10% bevorzugter ist.
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In der Ausführungsform der vorliegenden Erfindung können verschiedene Alkohole,
Wasser oder 1,4-CHDS als Medium zur Kontrollierung bzw. Steuerung der
Konzentration verwendet werden; jedoch ist Wasser am meisten bevorzugt, da es
gegenüber der Reaktion inert ist und sein Preis niedrig ist.
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Was das hochsäurebeständige Material und das hochsäurebeständige Gefäß
anbelangt, so werden hochsäurebeständige Metalle wie Hastelloy-Stahl, Inconel-
Stahl und deren Kompakt bzw. Preßteil oder nicht metallische, hochsäurebeständige
Materialien, wie Keramik, Email bzw. Lack, Glas oder andere glasartige
Materialien oder deren Kompakt bzw. Preßteil oder Gefäße, die aus Eisen oder
Edelstahl, verwendet für ein herkömmliches Druckgefäß, hergestellt sind und mit
einer Auskleidung der verschiedenen, oben erwähnten säurebeständigen Materialien
versehen sind, verwendet.
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Die Parameter für eine vorteilhafte Ausführungsform des ersten Schritts der
vorliegenden Erfindung umfassen eine Temperatur von 120 bis 160ºC, einen
Wasserstoffdruck von 1 bis 50 kg/cm² oder bevorzugter zwischen 2 kg/cm² und
weniger als 10 kg/cm² und eine Reaktionszeit von 30 bis 120 Minuten und eine
Abweichung von diesem Bereich ist in jedem Fall nicht wünschenswert, da die
Ausbeute und Reinheit des Produkts gegenteilig beeinflußt werden.
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Bezüglich der Konzentration des für den zweiten Schritt verwendeten, 1,4-CHDS-
haltigen Reaktionsprodukts ist es am wirtschaftlichsten, die Konzentration des
Filtrats zu verwenden, wie sie sich nach der Entfernung des Katalysators im
Anschluß an die Hydrierung ergibt; sind jedoch die Rate bzw. Geschwindigkeit des
üblicherweise erhaltenen cis- und trans-1,4-CHDS, wirtschaftliche Beschränkungen
und die Löslichkeit in Wasser gegeben, beträgt der Konzentrationsbereich
vorzugsweise etwa 2% bis 40% und der Bereich von 5% bis 30% ist am meisten
bevorzugt.
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Darüber hinaus gibt es keine spezifische Beschränkung für das Verhältnis von cis-
und trans-1,4-CHDS, das in dem 1,4-CHDS-haltigen Reaktionsprodukt enthalten
ist, und deren Verhältnis, das in dem durch die Hydrierung von TPS erhaltenen
Reaktionsprodukt erscheinen würde, stört nicht die Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung; jedoch neigt die Lösungstemperatur Reaktionsprodukt zu
Wasser allgemein zur Zunahme, sobald das Verhältnis an trans-1,4-CHDS steigt,
und ein Verhältnis von cis- : trans-1,4-CHDS = etwa 80 : 20 bis 50 : 50 ist für den
Betrieb geeignet.
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Es gibt auch keine besondere Beschränkung für den in dem zweiten Schritt der
vorliegenden Erfindung verwendeten Dampf und diejenigen, die durch einen
herkömmlichen Dampfgenerator erzeugt werden, sind ausreichend, vorausgesetzt,
daß sie erlauben, die Temperaturanforderung der Ausfühningsform der vorliegenden
Erfindung zu erfüllen.
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Im zweiten Schritt wird eine 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-haltige Lösung mit
Dampf diskontinuierlich bzw. chargenweise oder kontinuierlich in Kontakt gebracht
und beide Methoden können für die vorliegende Erfindung adoptiert werden, wobei
zuzugeben ist, daß das kontinuierliche Verfahren wirksamer ist.
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Andererseits kann das Verfahren zur Entfernung der zur Dampfseite bewegten
Verunreinigungen nach dem Kontakt der 1,4-CHDS mit dem Dampf ebenfalls
sowohl diskontinuierlich bzw. absatzweise oder kontinuierlich durchgeführt werden
und es kann durchgeführt werden, indem das Gemisch von Verunreinigungen und
Dampfabfluß mittels Kondensation des Dampfes entfernt wird, Dampf in die
alkalische wäßrige Lösung injiziert wird oder Dampf in den Riesler der alkalischen
wäßrigen Lösung eingeführt wird.
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Darüber hinaus können als eine bevorzugte Ausführungsform des zweiten Schritts
der vorliegenden Erfindung die 1,4-Cyclohexandicarbonsäure-haltige Lösung und
der Dampf im Gegenstrom in Kontakt gebracht werden.
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Der Dampf kann willkürlich recycelt bzw. im Kreislauf geführt werden, um den
Energieverlust während des Prozesses zu verringern und, wie oben erwähnt, kann
der Dampf nach Entfernung der Verunreinigungen mittels alkalischer wäßriger
Lösung erwärmt werden, wie es für die Wiederverwendung erforderlich ist.
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Die oben erwähnte jeweilige Operation des zweiten Schritts kann natürlich
willkürlich kombiniert werden, jedoch ist von derartigen Kombinationen das
Verfahren, das die Schritte des Inkontaktbringens der 1,4-CHDS-haltigen Lösung
und des Dampfes im Gegenstrom, des Inkontaktbringens des Verunreinigungen
enthaltenden Dampfes mit alkalischer wäßriger Lösung, um die Verunreinigungen
durch die alkalische wäßrige Lösung vor Wiederverwendung des Dampfes zu
absorbieren, umfaßt, unter einem wirtschaftlichen Gesichtspunkt am
vorteilhaftesten.
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Nun wird das Verfahren der Kombination detaillierter beschrieben. Zuerst werden
ein Turm (A) und ein Turn (B), gefüllt mit einer Charge bzw. Ladung, wie
Raschigringen, bereitgestellt, dann wird ein oberer Abschnitt des Turms (A) und ein
unterer Abschnitt des Turms (B), ein unterer Abschnitt des Turms (A) und ein
oberer Abschnitt des Turms (B) jeweils durch ein Rohrleitungssystem verbunden,
wobei jedes Rohrleitungssystem und jeder Turm versehen ist mit einer Struktur, wie
einem Mantel etc., die eine Einstellung auf die vorbestimmte Temperatur erlauben
würde, und einer Pumpe (P) mit einer Funktion zur Zirkulation des Dampfes in der
Mitte des Rohrleitungssystems, das den unteren Abschnitt des Turms (A) und den
oberen Abschnitt des Turms (B) verbindet, die den Turm (A) an der
Evakuierungsseite positioniert.
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Als nächstes wird bei Betrieb der Pumpe (P) der Ausrüstung erwärmte, 1,4-CHDS-
haltige Lösung kontinuierlich aus dem oberen Abschnitt des Turms (A) eingeführt
und aus dem unteren Abschnitt des Turms (A) abgezogen bzw. evakuiert und zur
gleichen Zeit wird erwärmte alkalische wäßrige Lösung kontinuierlich vom oberen
Abschnitt des Turms (B) eingeführt und aus dem unteren Abschnitt des Turms (B)
abgezogen bzw. evakuiert.
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Zu dieser Zeit beträgt die bevorzugte Konzentration der 1,4-CHDS-haltigen Lösung,
die dem Turm (A) zugeführt wird, 2 bis 40%, aber bevorzugter beträgt sie 5 bis
30%.
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Andererseits beträgt die bevorzugte Konzentration der alkalischen wäßrigen Lösung,
die dem Turm (B) zugeführt wird, 1 bis 50%, aber bevorzugter beträgt sie 1 bis
20%.
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Die bevorzugte Strömungsgeschwindigkeit der 1,4-CHDS-haltigen Lösung, die dem
Turm (A) zugeführt wird, beträgt etwa 1 bis 6 mal die Kapazität des Turms (A) pro
Stunde, in Abhängigkeit von deren Konzentration, Temperatur oder dem Gehalt an
darin enthaltenen Verunreinigungen.
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Hierbei ist eine Strömungsgeschwindigkeit von 1,4-CHDS von weniger als 1 mal
pro Stunde nicht bevorzugt, da sie die Wirksamkeit der Produktion unnötigerweise
senkt, und eine Strömungsgeschwindigkeit von mehr als 6 mal pro Stunde ist
ebenfalls unerwünscht, da die Entfernung von Verunreinigungen unvollständig
werden kann.
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Darüber hinaus beträgt die bevorzugte Strömungsgeschwindigkeit der alkalischen
wäßrigen Lösung, die dem Turm (B) zugeführt wird, etwa 1 bis 6 mal die Kapazität
des Turms (B) und eine Strömungsgeschwindigkeit oberhalb oder unterhalb dieses
Bereichs ist in beiden Fällen unerwünscht, da zuviel oder nicht genug Alkali
vorliegen kann.
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Bezüglich des Alkali in dieser Erfindung können Natriumhydroxid, Kaliumhydroxid
oder Natriumtriphosphat vorteilhafterweise verwendet werden, jedoch führen von
den verschiedenen Alkali Calciumsalze oft zu Kesselstein bzw. Ablagerungen und
Carbonate erzeugen Gas; daher werden beide nicht zur Adoption empfohlen,
obwohl sie verwendet werden körnen.
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Die bevorzugte Dampfzirkulationsgeschwindigkeit bzw. -rate durch die Pumpe (P)
beträgt etwa 0,1 bis 1,6 mal die Kapazität des Turmes (A) pro Stunde, bei
Umwandlung in das Volumen von Dampf kondensiertem Wasser, und jede
Abweichung von diesem Bereich auf beiden Seiten kann die Kosten oder die
Ausbeute des zweiten Schritts nachteilig beeinflussen und ist daher nicht
wünschenswert.
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Wenn der zweite Schritt der oben erwähnten Kombination adoptiert bzw. angepaßt
wird, wird empfohlen, die Temperatur des jeweiligen Turms und des jeweiligen
Rohrleitungssystems innerhalb 100 bis 150ºC oder stärker bevorzugt innerhalb 102
bis 130ºC zu halten und ein Unterschied in der Temperatur des Turms (A) und des
Turms (B) ist nicht erwünscht, da die zugeführte, 1,4-CHDS-haltige Lösung sieden
kann oder der Dampf auf eine Weise kondensieren kann, daß er einerseits die
Massenbilanz ins Ungleichgewicht bringt, und eine Temperatur unterhalb 100ºC
kann eine unzureichende Entfernung von Verunreinigungen herbeiführen, und eine
Temperatur oberhalb 150ºC ist ebenfalls unerwünscht, da sie die Ausbeute aufgrund
von Zersetzung, etc. andererseits senken kann.
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In dem Turm (B) ist die Geschwindigkeit, mit der die in dem Dampf enthaltenen
Verunreinigungen absorbiert werden und sich zur Alkaliseite bewegen, so schnell,
daß ein Verfahren, bei dem der Verunreinigungen enthaltende Dampf, der vom
oberen Abschnitt des Turms (A) kommt, in Kontakt mit einer alkalischen wäßrigen
Lösung in Rieselform gebracht wird, oder eine Methode, bei der der Dampf direkt
in die alkalische wäßrige Lösung geblasen wird, angepaßt bzw. adoptiert werden
kann.
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Wie hierin oben beschrieben, erlaubt die Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung die Unterdrückung des Aktivitätsabfalls des Hydrierungskatalysators und
die Sicherstellung einer langen Katalysatorlebensdauer und dies erlaubt die
wirtschaftliche Realisierung eines Verfahrens zum Erhalt von 1,4-CHDS, indem
man TPS direkt der Hydrierungsreaktion unterwirft, und darüber hinaus die
Herstellung von 1,4-CHDS von hoher Qualität, die der tatsächlichen strengen
Anforderung genügen wird.
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Die Ausführungsform der vorliegenden Erfindung erlaubt die Realisierung einer
wirtschaftlichen Hydrierungsreaktion durch eine signifikante Unterdrückung des
Katalysatoraktivitätsverlusts des teuren Palladiums, den Erhalt einer extrem
hochreinen 1,4-CHDS mit sehr einfachen Betriebsschritten, indem die Lösung, die
das Hydrierungsprodukt enthält, mit dem Dampf in Kontakt gebracht wird, und die
Erzeugung von Harzen, die eine ausgezeichnete Wetterbeständigkeit oder
physikalische Festigkeit zeigen, oder von hochreinen, medizinischen Arzneimitteln.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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Fig. 1 zeigt ein schematisches Diagramm für das erste Beispiel der mit einem
Wärmemantel versehenen Ausrüstung, die für die Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung verwendet wird.
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Fig. 2 zeigt ein schematisches Diagramm für das zweite Beispiel der mit einem
Wärmemantel versehenen Ausrüstung, die für die Ausfühningsform der
vorliegenden Erfindung verwendet wird.
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Bezugnahmen in den Zeichnungen zeigten jeweils an:
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A: Turm, B: Turm, C: Turm,
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a: Einlaß, b: Dampfauslaß, c: Dampfeinlaß, d: Auslaß,
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e: Einlaß für alkalische Flüssigkeit, f: Dampfauslaß,
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g: Dampfeinlaß; h: Auslaß für alkalische Flüssigkeit,
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i: Einlaß für alkalische Flüssigkeit, j: Dampfauslaß,
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k: Auslaß für alkalische Flüssigkeit, m: Dampfeinlaß,
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l: Gefäß, 2: Säule, 3: flüssigkeitsaufnehmendes Gefäß,
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4: Gefäß, 5: Säule, 6: flüssigkeitsaufnehmendes Gefäß,
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7: Pumpe, 8: Pumpe, 9: Dampfzirkulationspumpe,
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10: Gefäß, 11: Ausrüstung für alkalisches Rieseln,
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12: flüssigkeitsaufnehmendes Gefäß, 13: Pumpe, 14: Vorerwärmer,
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15: Vorerwärmer.
Bevorzugte Ausführungsformen
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Nun wird die vorliegende Erfindung spezifischer durch die folgenden
Bezugsbeispiele und Ausführungsbeispiele, die sich auf die beiliegenden
Zeichnungen beziehen, veranschaulicht, jedoch sind diese Beispiele nicht als eine
Beschränkung des Umfangs der vorliegenden Erfindung gedacht.
[Ausführungsbeispiel 1] (Erster Schritt)
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30 g Terephthalsäure, 270 g Wasser und 8 g 10%-iger Palladium-Kohlenstoff-
Katalysator (geliefert von N. E. Chemcat Corporation) werden in einen 500 ml
Glasautoklaven eingebracht, der mit aus Fluorharz (Teflon) hergestellten
Rührblättern bzw. Blattrührwerken versehen ist, und bei 130ºC unter einem
Wasserstoffdruck von 8,3 bis 9,8 kg/cm² hydriert und die Reaktion hört nach 50
Minuten auf, sobald keine Wasserstoffabsorption mehr beobachtet wird.
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Die Reaktionsflüssigkeit wird aus dem Autoklaven abgezogen bzw. evakuiert, der
gesamte Katalysator wird zur Rückgewinnung abfiltriert, der (rück)gewonnene
Katalysator wird mit 2000 ml siedendem Wasser vor seiner Zugabe zu dem Filtrat
gewaschen.
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Das Filtrat wird dann durch Gas-Flüssigkeitschromatographie analysiert und man
findet eine 1,4-CHDS-Reinheit in der festen Komponente von 98,4%, nicht
reduziertes Material von 0,02% und Verunreinigungen, die nur aus 4-
Methylcyclohexancarbonsäure und Cyclohexancarbonsäure zusammengesetzt sind.
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Dann wird die ähnliche Hydrierung bei Zugabe von 30 g Terephthalsäure und 270 g
Wasser zu dem rückgewonnenen Katalysator wiederholt.
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Die Hydrierung wird bis zu 70 mal unter Verwendung des rückgewonnenen
Katalysators wiederholt, jedoch werden eine signifikante Variation der
Reaktionszeit, der 1,4-CHDS-Reinheit oder des Volumens des nicht reduzierten
Materials, die gerade Indices für die Hydrierungsaktivität des Katalysators sind,
nicht beobachtet.
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Die Ergebnisse der wiederholten Hydrierung sind in der folgenden Tabelle 1
gezeigt.
Tabelle 1
[Bezugsbeispiel 1] (Erster Schritt)
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Die Hydrierung wird bis zu 20 mal wiederholt wie in Ausführungsbeispiel 1, außer
daß ein rostfreier Autoklav verwendet wird anstelle desjenigen aus Glas von
Ausführungsbeispiel 1.
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Als Ergebnis verlängert sich die Zeit, die für die Hydrierung erforderlich ist, und
eine weitere Wiederholung wird aufgegeben. Die Ergebnisse der wiederholten
Hydrierung sind in der folgenden Tabelle 2 gezeigt.
Tabelle 2
[Ausführungsbeispiel 2] (Erster Schritt)
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1,2 kg Terephthalsäure, 4,8 kg Wasser und 240 g 10%-iger Palladium-Kohlenstoff-
Katalysator werden in einen rostfreien (SUS306) 10000 ml Autoklaven eingebracht,
der mit einer Glasauskleidung auf der inneren Wand und dem
Flüssigkeitskontaktierenden Abschnitt der Rührblätter bzw. der Blattrührwerke versehen ist, und
bei 130ºC unter einem Wasserstoffdruck von 8,5 bis 9,8 kg/cm² hydriert und die
Reaktion hört 65 Minuten nach Beginn der Reaktion auf, sobald keine
Wasserstoffabsorption mehr beobachtet wird.
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Die Reaktionsflüssigkeit wird heruntergekühlt, aus dem Autoklaven abgezogen bzw.
evakuiert, bei 135ºC durch ein 10 Liter Email-Druckfilter filtriert, heruntergekühlt
und das Filtrat wird dann analysiert, um eine 1,4-CHDS-Reinheit von 97,4% und
0,02% nicht reduziertes Material zu finden.
[Ausführungsbeispiel 3] (Erster Schritt)
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600 g Terephthalsäure, 5,4 kg Wasser und 120 g 10%-iger Palladium-Kohlenstoff-
Katalysator werden in den gleichen Autoklaven wie in Beispiel 2 eingebracht und
bei 140ºC unter einem Wasserstoffdruck von 5 bis 6 kg/cm² hydriert und die
Reaktion hört 115 Minuten nach Beginn der Reaktion auf, sobald keine
Wasserstoffabsorption mehr beobachtet wird.
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Die Reaktionsflüssigkeit wird heruntergekühlt und wie in Beispiel 2 wärmefiltriert,
heruntergekühlt, und das Filtrat wird dann analysiert, um eine 1,4-CHDS-Reinheit
von 96,5% und 0,03% nicht reduziertes Material zu finden.
[Ausführungsbeispiel 4] (Erster Schritt)
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Die Hydrierung wird wie in Beispiel 1 durchgeführt, außer daß 240 g 7,5%-iger
Palladium-Kohlenstoff Katalysator verwendet werden, die Reaktionstemperatur
150ºC beträgt und der Wasserstoffdruck 8,5 bis 9,8 kg/cm² beträgt. Als Folge
davon beträgt die Reaktionszeit 75 Minuten, ausgehend vom Beginn der Reaktion.
Die Analyse zeigt, daß die 1,4-CHDS-Reinheit 96,8% beträgt und das nicht
reduzierte Material 0,03% beträgt.
[Ausführungsbeispiel 5] (Erster Schritt)
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900 g Terephthalsäure, 5,1 kg Wasser und 400 g 5%-iger Palladium-Kohlenstoff-
Katalysator werden in den gleichen Autoklaven wie in Beispiel 2 eingebracht und
bei 130ºC unter einem Wasserstoffdruck von 8,5 bis 9,8 kg/cm² hydriert und die
Reaktion hört 65 Minuten nach dem Beginn der Reaktion auf, sobald keine
Wasserstoffabsorption mehr beobachtet wird.
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Die Reaktionsflüssigkeit wird wie in Beispiel 2 analysiert, um eine 1,4-CHDS-
Reinheit von 98,2% und 0,01 % nicht reduziertes Material zu finden.
[Ausführungsbeispiel 6] (Zweiter Schritt)
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Eine Ausrüstung, die mit einem Wärmemantel versehen ist, in Fig. 1 gezeigt, wobei
ein rostfreier Turm (B) mit einem Mantel versehen ist und die anderen Abschnitte,
die in Kontakt mit Flüssigkeit sind, jeweils mit einer Glasauskleidung beschichtet
sind, wird bereitgestellt und mit Rohrleitungssystemen verbunden, die mit einem
Wärmemantel versehen sind, wie in der Zeichnung gezeigt.
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Die Dimensionen der jeweiligen Komponenten des Turms (A) sollen sein: Gefäß (1)
(Innendurchmesser 5 cm, Länge 20 cm), Säule (2) (Innendurchmesser 5 cm, Länge
198,7 cm, Kapazität 3900 ml), flüssigkeitsaufnehmendes Gefäß (3)
(Innendurchmesser 5 cm, Länge 70 cm) und diejenigen des Turms (B) sollen sein:
Gefäß (4) (Innendurchmesser 5 cm, Länge 20 cm), Säule (5) (Innendurchmesser 5
cm, Länge 198,7 cm, Kapazität 3900 ml), flüssigkeitsaufnehmendes Gefäß (6)
(Innendurchmesser 5 cm, Länge 70 cm) und die Säule (2) ist mit keramischen
Raschigringen (Innendurchmesser 3 mm, Außendurchmesser 6 mm, Länge 6 mm)
gefüllt bzw. die Säule (5) ist mit Drahtgaze von 5 mm · 12 mm gefüllt.
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Andererseits sind jeweils angebracht: ein Einlaß für 1,4-CHDS-haltige Lösung (a)
oben auf dem Gefäß (1) und ein Dampfauslaß (b) auf der Seite des Gefäßes (1), ein
Dampfeinlaß (c) auf der Seite und eine Auslaßöffnung (d) für 1,4-CHDS am Boden
des flüssigkeitsaufnehmenden Gefäßes (3), ein Einlaß für alkalische wäßrige Lösung
(e) oben auf dem Gefäß (4) und ein Dampfauslaß (f) auf der Seite des Gefäßes (4),
und ein Dampfeinlaß (g) auf der Seite und eine Abzieh- bzw. Evakuierungsöffnung
für alkalische wäßrige Lösung (h) am Boden des flüssigkeitsaufnehmenden Gefäßes
(6).
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Zuerst wird der Mantelabschnitt der Ausrüstung mit einem Dampfdruck von 4,8
kg/cm² beaufschlagt, und die Temperatur in dem System wird auf 150ºC eingestellt,
dann wird die Dampfzirkulationspumpe (9) bei einer Strömungsgeschwindigkeit von
57 ml (Volumen als Wasser) pro Minute betrieben, um Dampf zu dem Dampfeinlaß
(c) zum Zirkulieren des Dampfes in der Ausrüstung zu fördern.
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Dann wird die Pumpe (8) betrieben, um 10%-ige wäßrige Natriumhydroxid-Lösung
zu dem Einlaß (e) durch einen Vorerwärmer (15) bei einer
Strömungsgeschwindigkeit von 67 ml pro Minute zu fördern und die 1,4-CHDS-
haltige Lösung, die in Beispiel 2 erhalten wurde (Konzentration von 20%, 1,4-
CHDS-Reinheit von 97,4%), wird durch die Pumpe (7) bei einer
Strömungsgeschwindigkeit von 133 ml pro Minute gefördert, und die jeweiligen
Flüssigkeiten werden aus der Ausflußöffnung (d) und der Abziehöffnung bzw.
Evakuierungsöffnung (h) des jeweiligen Turms alle 10 Minuten abgezogen bzw.
evakuiert.
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Eine (1) Stunde und zwei (2) Stunden danach wird die Lösung, die die hergestellte
1,4-CHDS enthält, aus der Abziehöffnung (d) des flüssigkeitsaufnehmenden
Gefäßes (3) extrahiert bzw. ausgeschleust, analysiert, und es wurde keine
Verunreinigung gefunden.
[Ausführungsbeispiel 7] (Zweiter Schritt)
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Die Behandlung wird durchgeführt, indem das gleiche Verfahren wie in Beispiel 6
adoptiert wird mit Ausnahme der folgenden Parameter.
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Die Temperatur in dem Rohrleitungssystem und der Ausrüstung wird auf 130ºC
eingestellt, die Lösung, die unter den Bedingungen von Beispiel 5 (Konzentration
von 15%, 1,4-CHDS-Reinheit von 98,2%) erhalten wurde, wird als 1,4-CHDS-
haltige Lösung verwendet, die Zufuhrgeschwindigkeit zum Einlaß (a) beträgt 266 ml
pro Minute und die Zufuhrgeschwindigkeit an 10%-iger wäßriger Natriumhydroxid-
Lösung zum Einlaß (e) beträgt 67 ml pro Minute.
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Die Ausrüstung wird mit der Dampfzirkulationspumpe (9) betrieben, die bei einer
Zufuhrgeschwindigkeit von 71 ml (als Wasservolumen) läuft. Eine (1) Stunde und
zwei (2) Stunden danach wird die Lösung aus der Abziehöffnung (d) des
flüssigkeitsaufnehmenden Gefäßes (3) extrahiert bzw. ausgeschleust, analysiert, und
es wurde keine Verunreinigung gefunden.
[Ausführungsbeispiel 8] (Zweiter Schritt)
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Die Ausrüstung wird genauso wie in Beispiel 6 betrieben, außer daß die Temperatur
in der Ausrüstung des Beispiels 6 auf 110ºC eingestellt wird, die Lösung, die unter
den Bedingungen von Beispiel 3 (Konzentration von 10%, 1,4-CHDS-Reinheit von
96,5%) erhalten wurde, als 1,4-CHDS-haltige Lösung verwendet wird, die
Zufuhrgeschwindigkeit zum Einlaß (a) 200 ml pro Minute beträgt und eine 5%-ige
alkalische wäßrige Lösung verwendet wird und deren Zufuhrgeschwindigkeit zum
Einlaß (e) 134 ml pro Minute beträgt, und die Ausrüstung wird wie in Beispiel 6 mit
der Dampfzirkulationspumpe (9) betrieben, die bei einer Zufuhrgeschwindigkeit von
71 ml (als Wasservolumen) läuft. Eine (1) Stunde und zwei (2) Stunden danach wird
die Lösung aus der Abziehöffnung (d) des flüssigkeitsaufnehmenden Gefäßes (3)
extrahiert bzw. ausgeschleust, analysiert, und es wird keine Verunreinigung
gefunden.
[Ausführungsbeispiel 9] (Zweiter Schritt)
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Als Turm (B) von Beispiel 6 wird ein Edelstahlgefäß (Innendurchmesser 12 cm,
Länge 100 cm, Kapazität 11300 ml) ohne Füllen adoptiert bzw. angepaßt und ein
Kontroll- bzw. Absperrventil wird zwischen dem Dampfauslaß (b) und dem
Dampfeinlaß (g) montiert, um ein Rückströmen des Wassers zu verhindern und den
Dampf vom Dampfauslaß (b) zum Dampfeinlaß (g) strömen zu lassen.
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5000 ml 20%-iges Kaliumhydroxid werden eingebracht, so daß der Dampfeinlaß (g)
des Gefäßes (B) unter dem Niveau der alkalischen wäßrigen Lösung liegt und die
Temperatur des gesamten Systems wird bei 130ºC gehalten.
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Die 1,4-CHDS-haltige Lösung, die unter den Bedingungen von Beispiel 5
(Konzentration von 15%, 1,4-CHDS-Reinheit von 98,2%) erhalten wurde, wird
vom Einlaß (a) bei einer Strömungsgeschwindigkeit von 67 ml pro Minute zugeführt
und die Ausrüstung wurde wie in Beispiel 6 betrieben, außer daß die kontinuierliche
Zuführung und Abfuhr bzw. Evakuierung von Alkali weggelassen wird. Eine (1)
Stunde und zwei (2) Stunden danach wird die Lösung aus der Abziehöffnung (d) des
flüssigkeitsaufnehmenden Gefäßes (3) extrahiert bzw. ausgeschleust, analysiert, und
es wird keine Verunreinigung gefunden.
[Ausführungsbeispiel 10] (Zweiter Schritt)
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Unter Verwendung von lediglich Turm (A) von Beispiel 6 wird ein
Rohrleitungssystem mit dem Dampfeinlaß (c) verbunden, so daß der Dampf den gleichen
Dampfdruck wie der äußere Mantel hat, ein Drosselventil und ein Kühler werden
mit dem Dampfauslaß (b) verbunden, so daß diese Struktur den abgezogenen bzw.
evakuierten Dampf kondensieren kann.
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Der Mantel der Ausrüstung und das Rohrleitungssystem werden mit einem
Dampfdruck von 2,0 kg/cm² beaufschlagt, um die Temperatur bei 120ºC zu halten,
das Dampfeinlaß (c)-Ventil wird geöffnet, um Dampf in die Ausrüstung
einzuführen und das Dampfauslaß (b)-Ventil wird geöffnet, dergestalt, um eine
Strömungsgeschwindigkeit des gekühlten und abgezogenen bzw. evakuierten
Kondensats von 57 ml pro Minute einzustellen.
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Dann wird die 1,4-CHDS-haltige Lösung, die unter den Bedingungen von Beispiel 4
(Konzentration von 10%, 1,4-CHDS-Reinheit von 96,8%) erhalten wurde, durch
den Vorerwärmer (14) zum Einlaß (a) bei einer Strömungsgeschwindigkeit von 100
ml pro Minute durch die Pumpe (7) gefördert und das Dampfauslaß (c)-Ventil wird
derart eingestellt, daß die Konzentration der gereinigten bzw. raffinierten, 1,4-
CHDS-haltigen Lösung, die von der Abziehöffnung (d) abgezogen bzw. evakuiert
wird, 10% beträgt.
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Die Flüssigkeit wird alle 10 Minuten aus der Abziehöffnung (d) abgezogen, dann
wird eine (1) Stunde und zwei (2) Stunden danach die extrahierte Flüssigkeit
analysiert, und es wird keine Verunreinigung gefunden.
[Ausführungsbeispiel 11] (Zweiter Schritt)
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Wie in Fig. 2 gezeigt, wird ein Turm (C) mit Mantel (hergestellt aus SUS316)
anstelle des Turms (B) von Beispiel 6 bereitgestellt. Wie in Turm (B) umfaßt die
Struktur des Turms (C) ein Gefäß (10) (Innendurchmesser 17 cm, Länge 40 cm),
einen Alkali-Berieselungsapparat (11) (Innendurchmesser 17 cm, Länge 99,6 cm,
Kapazität 22600 ml) und ein flüssigkeitsaufnehmendes Gefäß 12 (Innendurchmesser
17 cm, Länge 49,8 cm, Kapazität 11300 ml).
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Es sind jeweils ein Alkaliflüssigkeitseinlaß (i) oben auf dem Gefäß (10) und ein
Verteiler am äußersten Ende eines Alkalirohrleitungssystems des Gefäßes (10)
angebracht, so daß diese Struktur ein einheitliches Dispergieren der
Alkaliflüssigkeit, die vom Alkaliflüssigkeitseinlaß (i) eingebracht wird, in Form
einer Brause im Alkaliberieselungsapparat (11) erlaubt. Darüber hinaus ist ein
Dampfauslaß (j) auf der Seite des Gefäßes (10) angebracht und ein Drosselventil und
ein Kühler sind auf der Außenseite des Gefäßes (10) angebracht.
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Eine Flüssigkeitsauslaßöffnung (k) ist am Boden des flüssigkeitsaufnehmenden
Gefäßes (12) angebracht und ein Dampfeinlaß (m) und ein Ventil sind auf der Seite
des flüssigkeitsaufnehmenden Gefäßes (12) angebracht, und eine Pumpe (13) ist
zwischen dem Einlaß für alkalischen Flüssigkeitseinlaß (i) und der
Flüssigkeitsauslaßöffnung (k) montiert, so daß diese Struktur ein Zirkulieren der
Flüssigkeit zum Alkaliflüssigkeitseinlaß (i) erlaubt.
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Darüber hinaus sind der Dampfauslaß (b) und der Dampfeinlaß (m), der
Dampfeinlaß (c) und der Dampfauslaß (j) jeweils durch ein Rohrleitungssystem
verbunden und eine Dampfzirkulationspumpe (9) ist zwischen dem Dampfeinlaß (c)
und dem Dampfauslaß (j) montiert, so daß der Dampf zum Dampfeinlaß (c)
zirkuliert.
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Zuerst werden 5000 ml 10%-ige Natriumhydroxid-Lösung in das Gefäß (10) des
Turms (C) eingebracht, jeder Mantel wird mit einem Dampfdruck von 2 kg/cm²
beaufschlagt und die Temperatur wird auf 120ºC eingestellt, dann wird die Pumpe
(13) zum Umwälzen bei einer Geschwindigkeit von 6000 ml pro Minute betrieben
und eine Dampfumwälzpumpe (9) wird bei einer Strömungsgeschwindigkeit von 71
ml (Volumen als Wasser) pro Minute betrieben. Gleichzeitig wird die 1,4-CHDS-
haltige Lösung, die unter den Parametern von Beispiel 5 erhalten worden ist, zum
Einlaß (a) des Turms (A) bei einer Strömungsgeschwindigkeit von 266 ml pro
Minute gefördert und die 1,4-CHDS-haltige Lösung wird alle 10 Minuten aus der
Flüssigkeitsauslaßöffnung (d) abgezogen bzw. evakuiert.
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Eine (1) Stunde und zwei (2) Stunden danach wird die Qualität der aus der
Abziehöffnung (d) extrahierten bzw. ausgeschleusten Lösung analysiert und es wird
keine Verunreinigung gefunden.