DE6926434U - Vorrichtung zum verriegeln eines aufsattelpfluges. - Google Patents
Vorrichtung zum verriegeln eines aufsattelpfluges.Info
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Description
7210 DEERE & COMPMY
(Vorrichtung zum Verriegeln eines Aufsattelpfluges 7
(Vorrichtung zum Verriegeln eines Aufsattelpfluges 7
Gegenstand der Neuerung ist eine Vorrichtung zum Verriegdn
eines Aufsattelpfluges, dessen di = Arbeitswerkzeuge tragender
Rahmen um eine lotrechte Achse gegenüber dem mit den unteren Lenkern des Dreipunktgestänges des Schippers verbundenen Pflugkopf
verschwenkbar ist.
Aus der deutschen Patentschrift V45 122 ist eine Vorrichtung
zur Verbindung eines Schleppers mit einem Bodenbearbeitungsgerät bekannt, bei welcher das Gerät mittels eines Lenkerviereckes geführt
wird und der hintere Lenker des Lenkerviereckes mit dem Gerät gegenüber dem Schlepper um seine Achse seitlich beweglich
ist, wobei ein am oberen Lenker des Lenkerviereckes angeordnetes Sperrstück, das gegen die hintere, im wesentlichen lotrecht
verlaufende Strebe abgebogen ist und sich mit dieser Abbiegung beim Ausheben des Gerätes infolge des sich dabei verkleinernden
Winkels zwischen den zwei Gliedern des Lenkerviereckes riegelartig verschiebt und die hintere Strebe gegen Verdrehung sperrt*
Diese Vorrichtung hat den Nachteil, daß ein Feststellen gegen«: Verschwenken in Arbeitsstellung des Gerätes nicht vorgesehen ist.
Ferner ist aus der deutschen Auslegeschrift 1 367 017 ein Aufsattel-
oder Anhänge-Volldrehpflug bekannt, der an ein Aufsattelstück um einen aufrechten Zapfen von einer in eine andere Arbeitsstellung
horizontal schwenkbar angeschlossen ist. Die Arretierung erfolgt mittels einer Schwinge, die an ihrem unteren Ende einen
Riegel trägt, der in der Arbeitsstellung jeweils in eine zugeordnete
Verriegelungsnut des Aufsattelstückes eingreift. Die
Schwinge ist an ihrem oberen Ende über einen Zapfen mit einem Hydraulikzylinder verbunden, durch den die Schwinge zum Verriegeln
und Entriegeln betätigt werden muß. Für das horizontale Verschwenken des Pfluges von der einen in die andere Arbeits-
—■ 2 —
stellung muß der Hydraulikzylinder mit Druckflüssigkeit beaufschlagt
werden; er drückt dann mit seinem einen Ende gegen die Schwinge und löst dadurch den Riegel der Schwinge aus der Nut,
so daß sich das Zwischenstück gegenüber dem Aufsat"tslstück
verdrehen kann. Diese relativ aufwendige Vorrichtung bedarf hydraulischer Stellglieder, um den Pflug entriegeln und horizontal
in eine andere Arbeitsstellung verschwenken zu können. Auch gelangt dieser Pflug beim Absenken aus der Transport- in die
Arbeitsstellung nicht von selbst in die richtige Arbeitsstellung.
Außerdem ist aus der deutschen Patentschrift 1 22S 342 eine Vorrichtung
bekannt, mit deren Hilfe Bodenbearbeitungsgeräte, die an der Hubvorrichtung von Ackerschleppern angebracht sind, beim
Anheben aus der Arbeitsstellung selbsttätig in die Längsachse des Schleppers zurückgeführt werden können. Dies wird durch zwei
ineinandergesteckte und gegeneinander drehbare Rohre, von denen das äußere an dem Bodenbearbeitungsgerät, das innere starr mit
der Hubvorrichtung verbunden ist, ermöglicht. Hierbei wird über ein Hebelgestänge ein in zwei einander gegenüberliegenden Lang—
löchern des Innenrohres geführter Bolzen betätigt, der mit seinen Enden in Aussparungen des Außenrohres hineinragt. Diese besitzen
die Form aufrecht stehender gleichschenkeliger Dreiecke, so daß das Bodenbearbeitungsgerät beim Anheben automatisch und zwangläufig
in die in der Längsachse des Schleppers liegende Richtung zurückgeführt wird.
Demgegenüber wird die durch den Gegenstand der Neuerung zu lösende
Aufgabe darin gesehen, mittels einfacher konstruktiver Mittel zu erreichen, daß ein Aufsattelpflug sich lediglich in seiner
Transportstellung um die lotrechte Achse frei schwenken läßt. In der Arbeitsstellung hingegen soll diese Schwenkbarkeit
zwangläufig aufgehoben sein. Die Lösung der gestellten Aufgabe wird gemäß der Neuerung darin gesehen, daß die Schwenkbewegung
um die lotrechte Achse beim Absenken des Aufsattelpfluges in die Arbeitsstellung durch ein Verriegelungselement zwangläufig aufgehoben
wird.
Hierbei ist von Vorteil, daß keinerlei zusätzliche 3edienungseinrich
tungen erforderlich sind, weil die Ausrichtung des Aufsattelpfluges während des in die Arbeitsstellung führenden Absenkvorgangs
automatisch erfolgt. Die Manövrierfähigkeit des Pfluges, beispielsweise am Ende einer Pflugfurche, wird durch diese Maßnahme
nicht beeinträchtigt, da der Pflug hierfür angehoben werden kann und die Verriegelung beim Anheben ebenso automatisch aufgehoben
wird. Eine vorteilhafte '.Weiterbildung der Neuerung wird
darin gesehen, daß als Verriegelungselement eine einenends mit dem Pflugkopf, anderenends mit einem an: Schlepper vertikal schwenkbar
gelagerten Lenker verbundene Stange dient, die beim Absenken I^ des Aufsattelpfluges in eine am Pflugkopf vorgesehene Aussparung
eingreift. Hierdurch wird mit Hilfe von einfachen KitisLn eine
exakte Führung des Verriegelungselementes möglich, so daß auch der Pflug genau in der vorgesehenen Furche geführt werden kann.
Nach weiteren Merkmalen der Neuerung ist das Verriegelungselement an einer am Pflugkopf vorgesehenen Lasche gelagert, während sich
die Aussparung am pflugkopfseitigen Kupplungsmaul befindet.
Um Anpassungsschwierigkeiten besser ausgleichen zu können, ist es vorteilhaft, daß die Schaltstange und/oder das Verriegelungs»
element längenveränderlich ausgebildet sind.
Π In der nachfolgenden Beschreibung ist ein Ausführungsbeispiel
des Gegenstandes der Neuerung erläutert und in der Zeichnung dargestellt. Bs zeigt
Fig. 1 in einem Schnitt 1-1 gemäß Fig. 2 das rückwärtige Ende eines Schleppers mit
einer Kupplungsvorrichtung zum Verriegeln : j eines Gerätes in Arbeitsstellung, wobei
: die strichpunktierten Linien das Gerät in
entriegelter Stellung andeuten.
Fig. 2 die Kupplungsvorrichtung in Draufsicht aus der Schnittebene 2-2 gemäß Fig. 1.
* ■*
— L· —
in eier zeichnung ist mit 10 das rückwärtige Ende eines der Einfachheit
halber nicht weiter dargestellten Schleppers bezeichnet, an dem untere Lenker 12 und 14 gelenkig angeschlossen sind, in
die endseitig der Pflugkopf Io eingehängt ist. An die unteren
Lenker können die in der Zeichnung der Einfachheit halber nicht dargestellten, an der. ebenfalls nicht dargestellten Kraftheber
des Schleppers angreifenden Hubspindeln angeschlossen sein. Am
Pflugkopf 1ό ist schlepperseitig in der in Fahrtrichtung verlaufenden Mittelebene eine Lasche 13 angeordnet, beispielsweise angeschweißt,
in der ein Verriegelungselement 20 jjiittels eines
Gelenkbolzer.s 22 vertikal schwenkbar gelagerx isr. Das andere
Ende des Veiriegelungselementes 2C ist mittels eines äolzens
mit dem inde eines Lenkers 26 gelenkig verbunden, ceren anderes
inde am Heck des Schleppers 1C mittels eines Kugelgelenkes 23
schwenkbar angeschlossen ist.
/j«: Pflugkopf Io ist das in der Zeichnung nur teilweise dargestellte
Pfluggestell 30 horizontal schwenkbar angeordnet, das sich beispielsweise auf ein nicht dargestelltes rieckrad abstützt.
Hierzu weisr das Pfluggestell 30 schlepperseitig ein in Fahrtrichtung
offenes, gabelförmig ausgebildetes Kuppiungsmaul ?2 auf, das mit einer vertikal verlaufenden Bohrung 34 versehen ist, durch
die ein Bolzen 36 zum .Anschließen des Pfluggesteiis 30 an den
Pflugkopf 16 gesteckt ist. Das Kuppiungsmaul 32 ist aus zwei parallelen Schenkeln 4C, 42 gebildet, wobei die in Fahrtrichtung
zeigende äußere Kante 44 des Schenkels 4C einen größeren Abstand
zur Schwenkachse des Pfluggestells 3C bzw. zum Bolzen 36 aufweist,
als die entsprechende Kante 40 des unteren Schenkels 42. Der obere Schenkel 40 ist mit einer mittig zum Schenkel angeordneten
Aussparung ^-5 versehen.
"Wie Fig. 1 zeigt, greift in Arbeitsstellung des Aufsattelpfluges
das Verriegelungselement 20 in die Aussparung 4S des Rupplungsmaules
32 ein, so daß das Auf.^attelgerat gegen horizontale
Schwenkbewegungen us den Bolzen 2 j gesichert ist. Somit kommt
der durch die konvergierende Anordnung der unteren Lenker 12 und 14 sich ergebende ideelle Schnittpunkt der Lenker als Schwenkpunfct
zur Wirkung. Lber die Lenker II: und 14 kann das Aufsattelgerät
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von der mit ausgezogenen Linien dargestellten Arbeitsstellung in eine in strichpunktierten Linien dargestellte Transportstellung
verschwenkt werden. Dabei wird das Verriegelungselement 20 über den Lenker 26 aus der Aussparung 48 des Kupplungsmauls 32
zv'angweise herausbewegt. Auf diese Weise wird gleichzeitig das Aufsattelgerät entriegelt, so daß es bei Kurvenfahr»t um den
Bolzen 36 horizontal schwenken kann.
Damit das Verriegelungselement 20 ohne weiteres zum Verriegeln des Aufsattelgerätes in die Aussparung 48 des Kupplungsmaules 32
eingeführt werden kann, ist es vorteilhaft, das Aufsattelgerät derart auszurichten, daß es in etwa in Fahrtrichtung des !
Schleppers 10 verläuft. Das Einführen des Verriegelungselementes 20 kann beispielsweise dadurch erleichtert werden, daß die Aussparung
48 im Bereich der Kante 44 abgerundet oder abgeschrägt ist, oder daß sich an die Aussparung 43 Führungselemente anschließen,
die beispielsweise einen stumpfen Winkel bilden. Dabei können die Führungselemente derart verlängert sein, daß
sie den Verriegelungslenker 20 in Transportstellung des Aufsattelgerätes derart überlappen, daß eine horizontale Schwenkbewegung
des Aufsattelgerätes möglich ist. Hierdurch kann das Aufsattelgerät
beim Verschwenken aus seiner Transportstellung in seine Arbeitsstellung durch Entlanggleiten des Verriegelungslenker-s 20
an den Führungselementen gegenüber dem Schlepper 10 ausgerichtet (~ werden. Somit wird das Aufsattelgerät ausgerichtet, wenn es aus i
seiner Transportstellung in die Arbeitsstellung verschwenkt wird, da der Verriegelungslenker 20 an den am Kupplungsmaul vorgesehenen
Führungselementen entlanggleitet und das Aufsattelgerät zwangsweise verstellt.
Claims (7)
1. Vorrichtung zum Verriegeln eines Aufsattelpfluges,
dessen die Arbeitswerkzeuge tragender Rahmen um eine lotrechte Achse gegenüber dem mit den unteren Lenkern
des Dreipunktgestänges des Schleppers verbundenen Pflugkopf verschwenkbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß die
Schwenkbewegung um die lotrechte Achse des Bolzens (36) beim Absenken in die Arbeitsstellung des Aufsattelpfluges
durch ein Verriegelungselement (20) zwangläufig aufgehoben wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Verriegelungselement (20) eine einenends mit
dem Pflugkopf (16), anderenends mit einem am Schlepper (10) vertikal schwenkbar gelagerten Lenker (26) verbundene
Stange dient, die beim Absenken des Aufsattelpfluges
in eine am Pflugkopf vorgesehene Aussparung (48) eingreift.
3» Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungselement (20) an einer am Pflugkopf (16)
vorgesehenen Lasche (18) gelagert ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet,
daß die Aussparung (43) am pflugkopfseitigen Kupplungsmaul
(32) angeordnet ist.
5· Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen
Ansprüche j dar5 ■■•rch gekennzeichnet, daß der Lenker (26)
und/oder das Verriegelungselement (2C) der Verriegelungsvorrichtung
längenveränderlich ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche ρ dadurch gekennzeichnet, daß der Lenker (26)
in seiner Längsrichtung federnd einsteilbar ausgebildet ist.
I 1 I I
I III»
— 7 -
7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
das Verriegelungselement (20) als Blattfeder ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696926434 DE6926434U (de) | 1969-07-04 | 1969-07-04 | Vorrichtung zum verriegeln eines aufsattelpfluges. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19696926434 DE6926434U (de) | 1969-07-04 | 1969-07-04 | Vorrichtung zum verriegeln eines aufsattelpfluges. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE6926434U true DE6926434U (de) | 1972-04-13 |
Family
ID=6603310
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19696926434 Expired DE6926434U (de) | 1969-07-04 | 1969-07-04 | Vorrichtung zum verriegeln eines aufsattelpfluges. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE6926434U (de) |
-
1969
- 1969-07-04 DE DE19696926434 patent/DE6926434U/de not_active Expired
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