DE69217293T2 - Automatischer Nähapparat zum Säumen und Ärmelschliessen - Google Patents
Automatischer Nähapparat zum Säumen und ÄrmelschliessenInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine automatische Nähvorrichtung zum Säumen und Ärmelschließen, die in der Herstellung eines schlauchförmigen Ärmels aus einem Ärmelrohling durch Nähmaschinen eingesetzt wird.
- Der Apparat zum Herstellen eines Ärmels, wie z.B. einem kurzen T-Shirt-Ärmel, erfordert eine Vorrichtung zum Säumen entlang der gefalteten Linie durch S-förmiges Falten eines Randes des Ärmelrohlings, eine Nähmaschine zum Säumen des Rohlings entlang der gefalteten Linie, eine Vorrichtung zum Falten des gesäumten Stückes entlang einer Linie orthogonal zur Saumlinie, d.h. zum Falten in Hälften, und eine weitere Nähmaschine zum Schließen in schlauchförmiger Form durch Zusammennähen der gefalteten Ränder.
- Bei einem aus solchen Vorrichtungen bestehenden Apparat zur Ärmelherstellung war im allgemeinen bisher jede Vorrichtung von der anderen getrennt, und der Ärmelherstellungsvorgang mit dem Apparat war in mehrere Schritte entsprechend der Vorrichtung unterteilt. D.h. ein Bediener säumt mit einer Nähmaschine, und das gesäumte Stück wird von einem anderen Bediener aus der Maschine genommen und manuell in Hälften gefaltet, das gefaltete Stück wird von einem weiteren Bediener in eine weitere Nähmaschine eingeführt, und dann werden die Ränder des gefalteten Rohlings zusammengenäht.
- Bei dem Ärmelherstellungsvorgang mit auf diese Weise unterteilten Schritten wird im allgemeinen eine Produktionsstraße gebildet, um die Produktivität zu erhöhen, und somit sind viele Bediener erforderlich. Auch bei der Fertigungsstraße treten mit hoher Wahrscheinlichkeit Wartezeiten zwischen aufeinanderfolgenden Schritten auf, und die allgemeine Arbeitsproduktivität ist nicht sehr hoch. Daher erhöhen sich die Produktkosten zwangsläufig, und neben dem Raum zur Installation der Nähmaschinen wird noch Arbeitsraum zum Falten des Ärmels benötigt, und insgesamt ist eine große Arbeitsfläche erforderlich.
- Im Gegensatz zu dieser Handarbeit offenbart US-Patent Nr. 4,428,315 eine vollautomatische Anordnung für Maschinen zur Ärmelherstellung. In der Anordnung wird durch Anheben des mit der Mittellinie der Rückseite des Ärmelrohlings in Eingriff stehenden Aufnehmerkopfes dann der Ärmelrohling in der vertikalen Ebene gefaltet, und freie Ränder des in Hälften gefalteten Rohlings werden auf ein Förderband gelegt, um den Rohling in Richtung einer Faltlinie zu transportieren, dann wird der Rohling aus dem Aufnehmerkopf gezogen und in Hälften gefaltet. Ferner ist US-Patent Nr. 4.526.115 eine tatsächliche Verbesserung gegenüber dem in US-Patent Nr. 4,428,315 dargestellten Nähsystems. Dieses verbesserte System offenbart Mittel zur Berechnung der individuellen Länge des zu nähenden Werkstücks, und Mittel zur Berechnung der Betätigung des Aufnehmers und des Vorschubmechanismus, der an der Schnittstelle zwischen erstem und zweitem Fördermittel angeordnet ist.
- Die in der Patentbeschreibung offenbarte Anordnung ist ein vollautomatischer Apparat zur Ärmelherstellung und spart Arbeitskraft und Installationsraum, verbessert die Effizienz und verringert die Produktkosten. Bei solchen automatischen Nähvorrichtungen ist jedoch der Apparat zum Falten des Rohlings sehr kompliziert, und es ist erforderlich, den gesamten Ärmelrohling anzuheben und in Hälften zu falten und das gefaltete Stück herauszuziehen wobei es am Aufnehmerkopf entlanggleitet, und wenn der Rohling beispielsweise schlüpfrig ist, ist es daher schwierig, in sauber in Hälften zu falten, und wenn er sauber gefaltet ist, verzieht er sich oft, wenn er aus dem Aufnehmerkopf herausgezogen wird, und schließlich wird doch kein sauber gefalteter Ärmelrohling erreicht und es ist daher sehr schwierig, den gewünschten schlauchförmigen Ärmel herzustellen.
- Das französische Patent Nr. 1.559.593 offenbart eine Einschlagvorrichtung zum Falten eines Werkstücks in Hälften entlang einer zur Transportrichtung eines Werkstücks orthogonalen Linie, und die Einschlagvorrichtung beinhaltet Fördermittel zum Befördern des Werkstücks, Stoppermittel, die an einer Stelle oberhalb des Fördermittels angeordnet sind, und ein Hubglied zum Anheben des vorderen Endes des Werkstücks, wodurch der Lauf des vorderen Endes des Werkstücks durch Ergreifen dessen vorderen Endes zwischen dem Hubglied und dem Stoppermittel gestoppt wird, und Senken des vorderen Endes des Werkstücks. Da entsprechend dieser Einschlagvorrichtung das vordere Ende des durch das Hubglieds angehobenen Werkstücks frei ist, ist es, wenn das Werkstück schlüpfrig ist, sehr schwer, es sauber in Hälften zu falten, und die Herstellung des gewünschten Ärmels ist sehr schwer.
- Es ist daher eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung, eine automatische Nähvorrichtung zum Säumen und Schließen eines Ärmels vorzusehen, die in der Lage ist, einen schlauchförmigen Ärmel vollautomatisch und kontinuierlich herzustellen, nachdem lediglich ein Ärmelrohling auf ein Förderband gelegt wurde, und die so Arbeitskraft und Raum spart, die Produktivität erhöht, die Produktkosten senkt, und die auch die gewünschte Ärmelfaltfunktion ausführt trotz ihrer einfachen Konstruktion.
- Es ist eine weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung, den Ärmelrohling ungeachtet des Materials oder der Materialeigenschaften des Ärmelrohlings sicher und exakt zu falten.
- Zur Lösung der oben genannten Aufgaben sieht die Erfindung eine automatische Nähvorrichtung zum Säumen und Schließen eines Ärmels gemäß Anspruch 1 vor.
- Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung umfaßt einen Nähmaschinentisch mit einer L-förmigen Ärmelauflagefläche, eine erste Nähmaschine zum Herstellen eines gesäumten Stücks, und eine zweite Nähmaschine zum Bilden eines schlauchförmigen Ärmels aus dem gesäumten Stück, die jeweils an den Innenseiten des Nähtisches installiert sind, und eine Ärmelvorschubvorrichtung mit einer Förderfläche auf derselben Ebene wie der Nähtisch nahezu über die gesamte Länge des Tisches auf der Seite der ersten Nähmaschine.
- Die automatische Nähvorrichtung beinhaltet ferner eine Faltvorrichtung vor dem Säumen, eine Einschlagvorrichtung zum Falten des gesäumten Stücks über die Saumlinie, eine Transportvorrichtung für ein gesäumtes und gefaltetes Stück, und Sensoren zum Erfassen des gesäumten Stücks im Lauf über die Förderfläche.
- Die Faltvorrichtung ist auf der Förderfläche der Vorschubvorrichtung vor der ersten Nähmaschine installiert, daher faltet die Faltvorrichtung den Rand der Öffnungsseite des Ärmelrohlings in Laufrichtung zurück, so daß der Rand von der ersten Nähmaschine an die untere Seite des Rohlings genäht werden kann.
- Die an der Zufuhrseite der ersten Nähmaschine installierte Einschlagvorrichtung beinhaltet ein Hubglied und ein Klemmglied, schlägt das gesäumte Stück um und faltet es entlang einer Linie quer zur Saumlinie in Hälften.
- Auf ein Signal eines der Sensoren, der ein vorderes Ende des gesäumten Stücks erfaßt hat, hebt das Hubglied das vordere Ende des gesäumten Stücks in eine Stellung oberhalb der Förderfläche, und das Klemmglied stoppt den Lauf des vorderen Endes des gesäumten Stücks in der angehobenen Stellung durch Ergreifen des vorderen Endes. Auf ein Signal des Sensors, der das rückwärtige Ende des Stückes erfaßt hat, läßt das Klemmglied das vordere Ende frei und es fällt auf das rückwärtige Ende des laufenden gesäumten Stücks, und das gesäumte Stück wird sauber umgeschlagen.
- Die Transportvorrichtung transportiert das gesäumte und umgeschlagene Stück in eine Richtung quer zur Vorschubrichtung der Vorschubvorrichtung entlang der Oberseite des Tisches der zweiten Nähmaschine und führt den Randteil in die zweite Nähmaschine ein, in der durch Zusammennähen der Ränder des gesäumten und gefalteten Stücks durch die zweite Nähmaschine ein schlauchförmiger Ärmel gebildet wird.
- Inzwischen kann im Säumschritt in der ersten Nähmaschine bei der S-förmigen Faltung des Randes eines Rohlings, so daß er nach oben kommt, nach dem Säumen Luft gegen die Innenseite des Faltteils des Ärmels geblasen werden, oder ein Draht bzw. ein anderes mit der Oberseite des Rohlings in Berührung stehendes Schirmobjekt kann schräg über der Nählinie angeordnet sein, und somit wird der Faltteil flach abgewickelt, so daß der rand auf die Unterseite des Rohlings zu liegen kommt.
- Mit einer derartig konstruierten Nähvorrichtung kann ein schlauchförmiger Ärmel vollautomatisch und kontinuierlich hergestellt werden. D.h. durch Legen des Ärmelrohlings auf die Förderfläche und Bewegen in der Rohlingsvorschubrichtung wird der Rand des Rohlings entlang der Rohlingslaufrichtung gefaltet und entlang der Faltlinie von der ersten Nähmaschine gesäumt, um ein gesäumtes Stück herzustellen, das gesäumte Stück wird daraufhin in die Einschlagvorrichtung eingeführt, in der das Stück umgeschlagen wird, um ein quer zur Saumlinie in Hälften gefaltetes Stück herzustellen, das zum Förderendteil der Rohlingsvorschubvorrichtung beförderte, gefaltete Stück wird von der Transportvorrichtung in orthogonaler Richtung transportiert, die Ränder werden in die zweite Nähmaschine eingeführt und die Ränder des gefalteten Stücks werden zusammengenäht. Als Ergebnis hiervon wird Arbeitskraft bei der Herstellung eines Ärmels eingespart, die Produktivität wird verbessert, die Produktkosten werden gesenkt, und der Raumbedarf für die gesamte Vorrichtung wird reduziert. Ferner wird in der vorliegenden Erfindung der Vorgang des Faltens in Hälften in einer Reihe von Schritten durchgeführt, bestehend aus Klemmen und Anheben des vorderen Endes des gesäumten Stücks in bestimmten Zeitabständen und Loslassen nach einer bestimmten Zeit, und daher kann das Umschlagen sicherer und exakter erfolgen als im Vergleich zu dem herkömmlichen Umschlagverfahren durch Anheben des gesamten Stücks und Falten in zwei Hälften.
- Eine Rohlingsvorschubvorrichtung kann aus mehreren Förderbändern bestehen, die in geeigneten Abständen parallel zueinander in orthogonaler Richtung zur Ärmelvorschubrichtung installiert sind, und eine Einschlagvorrichtung kann aus einer Klemme mit einer Vielzahl von Zungen bestehen, die abstandsgleich zu den Förderbändern angeordnet sind und sich vertikal zur Laufrichtung der Förderbänder öffnen und schließen, um das vordere Ende des auf dem Förderband transportierten gesäumten Stücks festzuhalten und loszulassen, und einen Antriebsmechanismus zum Anheben der Klemme in eine angehobene Stellung über der Haltestellung des gesäumten Stücks, und einen Sensor zum Erfassen, wann das rückwärtige Ende des gesäumten Stücks eine bestimmte Position erreicht und zum Ausgeben eines Signals zum Löschen des Haltezustands beinhalten. In einer solchen Konstruktion kann der Umschlagvorgang nur durch Klemmen des vorderen Endes und Anheben erfolgen, während das gesäumte Stück auf dem Förderband befördert wird, und Loslassen des Stücks bei Empfang eines Signals aus dem Sensor. Und das gesäumte Stück kann in der horizontalen Ebene nur durch Anheben und Senken ohne Umdrehen der Klemme in Hälften umgeschlagen werden, und die Förderbänder können ohne Anhalten weiterlaufen. Daher kann die gesamte Struktur der Einschlagvorrichtung vereinfacht und der Umschlagvorgang kann effizient ausgeführt werden, und ungeachtet der Materialeigenschaften des Rohlings kann die Umschlagfunktion sicher und exakt durchgeführt werden, so daß sich Ärmel hoher Qualität herstellen lassen.
- Die weiteren Merkmale und Wirkungen der Erfindung werden besser verstanden und gewürdigt durch die folgende detaillierte Beschreibung der Ausführungsform anhand der begleitenden Zeichnungen.
- Figur 1 ist eine Draufsicht, die allgemein eine automatische Nähvorrichtung zum Säumen und Schließen eines Ärmels in einer erfindungsgemäßen Ausführungsform darstellt;
- Figur 2 ist ein Teilschnitt in vergrößerter Perspektive und zeigt die Struktur einer Rohlingseinschlagvorrichtung;
- Figur 3 ist eine perspektivische Darstellung der Struktur und des Betriebs von einer ersten Nähmaschine zur Einschlagvorrichtung durch ein Plättwerkzeug für das gesäumte Stück;
- Figur 4 ist eine perspektivische Darstellung wesentlicher Teile und zeigt das Stadium des Haltens und Anhebens des vorderen Endteils des gesäumten Stücks durch die Einschlagvorrichtung;
- Figur 5 ist eine perspektivische Darstellung wesentlicher Teile und zeigt das Stadium gleich nach Umschlagen des gesäumten Stücks in Hälften durch die Einschlagvorrichtung;
- Figur 6 ist eine perspektivische Darstellung wesentlicher Teile und zeigt Struktur und Betrieb einer Transportvorrichtung für das umgeschlagene Stück;
- Figuren 7A bis 7D sind Längsschnitt durch wesentliche Teile und zeigen der Reihe nach den Betrieb zum Plätten und weiterleiten des gesäumten Stücks.
- Figur 1 ist ein Grundriß und zeigt schematisch eine allgemeine Struktur einer automatischen Nähvorrichtung zum Säumen und Schließen eines Ärmels, in der Ziffer 1 ein Nähmaschinentisch mit einer L-förmigen Rohling-Auflagefläche 1a ist, und eine erste Nähmaschine 2 und eine zweite Nähmaschine 3 an inneren Eckseiten des Nähmaschinentischs 1 installiert sind. Auf der Rohling-Auflagefläche 1a des Tischteils 1A auf der Seite der ersten Nähmaschine 2 des Nähmaschinentischs 1 sind mehrere schmale erste Förderbänder 4A parallel in geeigneten Abständen orthogonal zur Rohling-Vorschubrichtung vor und hinter der ersten Nähmaschine 2 angeordnet, wie in den Figuren 2 bis 6 dargestellt wird, und in Fortsetzung zum Förderendteil jedes ersten Förderbands 4A sind mehrere schmale zweite Förderbänder 4B in der selben Förderflächenhöhe wie die ersten Förderbänder 4A und in derselben Förderrichtung parallel angeordnet, und die Rohling-Vorschubvorrichtung 4 besteht in fast der gesamten Länge des Tischteils 1A aus diesen ersten Förderbändern 4A und den zweiten Förderbändern 4B.
- Auf der Förderfläche der ersten Förderbänder 4A ist eine Faltvorrichtung 5 vor der ersten Nähmaschine 2 angeordnet. Die Faltvorrichtung 5 dient zum Falten eines Randes eines Ärmelrohlings W in der in Figur 1 dargestellten Form, der entlang einer Paßführung 9 auf der Förderfläche der ersten Förderbänder 4A entlang dem Rand aufliegt, in S-Form mittels drei aufeinanderliegender Plattenglieder 5a, 5b und 5c, und durch Führen des Rohlings W durch diese Faltvorrichtung 5 zur ersten Nähmaschine 2 wird der S-förmige Faltrand entlang der Faltlinie gesäumt. Ferner ist auf der Förderfläche der ersten Förderbänder 4A am Ausgang der ersten Nähmaschine 2 ein stabförmiges Plättwerkzeug 6 installiert. Ein Ende des Plättwerkzeugs 6 ist auf einer Halteplatte 7 zum Nachuntendrücken des aus der ersten Nähmaschine 2 auf die ersten Förderbänder 4A austretenden gesäumten Stücks W1 befestigt, wie in Figur 3 dargestellt wird, und das andere Ende des Werkzeugs 6 ragt schräg über die Saumlinie H gegen die Vorschubrichtung X des Rohlings W, und wie in den Figuren 7A bis 7D dargestellt ist, wird der S-förmige Faltteil Wa des gesäumten Stücks W1 fortlaufend mit der Beförderung des gesäumten Stücks W1 flach abgewickelt, so daß der Rand des Rohlings W an der Unterseite des gesäumten Stücks W1 selbst zu liegen kommt.
- Entlang einem Rand in Breitenrichtung der Halteplatte 7 ist ein Luftausblasrohr 8 befestigt, und ein weiteres Luftausblasrohr 11 wird von einer Klammer 10 gehaltert, die an einem Ende in Breitenrichtung des Tischteils 1A entsprechend dem vorderen Endteil des Luftausblasrohrs 8 befestigt ist. An den umlaufenden Wänden der Luftausblasrohre 8 und 11 sind, wie durch Pfeile in den Figuren 7B bis 7D angedeutet wird, Düsenlöcher 8A und 11a zum Blasen von Luft gegen das S-förmig gefaltete Stück Wa des gesäumten Stücks W1 ausgebildet, und das Plätten des Stücks W1 wird beim Plätten und Abwickeln des S- förmigen Faltteils Wa des gesäumten Stücks W1 durch das Plättwerkzeug 6 durch den Luftstrom aus den Düsenlöchern 8A und 11A unterstützt.
- Ziffer 12 ist eine Einschlagvorrichtung zum Falten des gesäumten Stücks W1 nach Passieren des Plättwerkzeugs 6 in Hälften entlang einer Linie orthogonal zur Saumlinie H. Die Einschlagvorrichtung 12 beinhaltet einen Luftzylinder 17 und eine Vielzahl Klammern 16, von denen jede eine feste Zunge 13 und eine bewegliche Zunge 14 sowie einen Luftzylinder 15 aufweist, wie in den Figuren 2 bis 5 dargestellt wird. Die feste Zunge 13 ist zwischen nebeneinanderliegenden Förderbändern 4A, 4A angeordnet, und die bewegliche Zunge 14 liegt gegenüber der festen Zunge 13, wobei jede so zusammengesetzt ist, daß sie durch den Luftzylinder 15 zum vertikalen Öffnen und Schließen gegen die Laufrichtung der Förderbänder 4A angetrieben werden. Jede Klemme 16 ist frei, den vorderen Endteil des auf den Förderbändern 4A beförderten gesäumten Stückes W1 zu halten und loszulassen. Der Luftzylinder 17 ist als Antriebsmechanismus zum Anheben und Absenken aller Klemmen 16 zwischen der Haltestellung des gesäumten Stücks W1, dargestellt in Figur 3, und der angehobenen Stellung, dargestellt in Figur 4 und 5, installiert, und erste und zweite Sensoren 19 und 20 sind auf einer Klammer 18 in Abständen in Vorschubrichtung X für den Rohling und das gesäumte Stück davor und danach montiert, so daß das Vorhandensein bzw. Fehlen des auf den Förderbändern 4A beförderten Stücks W1 festgestellt wird.
- Der Luftzylinder 17 ist im Mittelteil des auf dem Nähmaschinentisch 1 aufgestellten Portalrahmens 21 befestigt, und am unteren Ende der Kolbenstange 17a des Luftzylinders 17 ist ein Halterahmen 22 für die Klemme 16 gelenkig befestigt. Der erste Sensor 19 und der zweite Sensor 20 sind so konstruiert, daß sie erfassen, ob das auf den Förderbändern 4A beförderte Stück W1 an einer bestimmten Stelle vorhanden ist oder nicht, und geben ein Erfassungssignal aus, und durch den Betrieb des Zylinders 15 auf Basis des Erfassungssignals für das Vorhandensein des gesäumten Stücks W1 durch beide Sensoren 19 und 20 werden beide Zungen 13 und 14 der Klemme 16 geschlossen und halten den vorderen Endteil des gesäumten Stücks W1, und durch die Aktivierung des Luftzylinders 17 werden die Klemme 16 und der vordere Endteil des gesäumten Stücks W1 über die Förderfläche der Förderbänder 4A angehoben und im Zustand der Figur 4 angehalten. Im Zustand des Haltens und Anhebens des vorderen Endteils wird ferner, wie in Figur 4 dargestellt wird, der rückwärtige Endteil des gesäumten Stücks W1 von den Förderbändern 4A fortlaufend weiterbefördert, und wenn der zweite Rohlingssensor 20 das Fehlen des gesäumten Stücks W1 feststellt, wird befunden, daß der rückwärtige Endteil durchgelaufen ist, und das Signal wird ausgegeben, und auf Basis dieses Erfassungsausgangssignals werden durch Betrieb des Zylinders 15 die beiden Zungen 13 und 14 der Klemme 16 geöffnet und das Halten des vorderen Endteils des gesäumten Stücks W1 wird gelöst, so daß der vordere Endteil selbsttätig auf das rückwärtige Ende abgesenkt wird, so daß das gesäumte Stück W1 in Hälften umgeschlagen wird, wobei es entlang der Linie orthogonal zur Saumlinie H gefaltet wird. In den Figuren 3 bis 5 ist die Ziffer 23 ein Luftausblasrohr zum Blasen von Luft gegen das angehobene, gesäumte Stück W1, dessen vorderes Ende von den Klemmen 16 gehalten wird, und das das Falten des gesäumten Stücks W1 unterstützt.
- Das so in zwei gefaltete umgeschlagene Stück W2 wird, wie in Figur 6 dargestellt wird, von den ersten Förderbändern 4A auf die zweiten Förderbänder 4B befördert. Die zweiten Förderbänder 4B sind so zusammengesetzt, daß sie unabhängig von den ersten Förderbändern 4A angetrieben werden, um mit der Nähzeit der zweiten Nähmaschine 3 übereinzustimmen.
- Ziffer 24 bezeichnet eine Transportvorrichtung zum Transport des von den zweiten Förderbändern 4B beförderten umgeschlagenen Stücks W2 in orthogonaler Richtung zur Vorschubrichtung der zweiten Förderbänder 4B entlang der Oberfläche des Tischteils 1B auf Seite der zweiten Nähmaschine 3 (Figur 6), und Vorschub der Ränder des umgeschlagenen Stücks W2 zur zweiten Nähmaschine 3. Die Transportvorrichtung 24 beinhaltet einen beweglichen Rahmen 27, der frei gehaltert ist, um sich linear in orthogonaler Richtung zur Vorschubrichtung der zweiten Förderbänder 4B entlang einer Führungsschiene 26, die am oberen Teil des Tischteils 1B mit einem L-Arm 25 aufgesetzt ist, hin und her zu bewegen, und ein Transportglied 29 in Plattenform zum Pressen des Randteils W1a entlang der Saumlinie H des umgeschlagenen Stücks W2 gegen die Auflagefläche 1a des Tisches 1 im Stadium des Absenkens des unteren Endes, und ist auf dem beweglichen Rahmen 27 mit einem in vertikaler Stellung montierten Zylinder 28 anhebbar gehaltert. In der Nähe der Transportvorrichtung 24 ist ein Punktdruckglied 30 zum Pressen eines Teils in der Nähe des rückwärtigen Endes des von den zweiten Förderbändern 4B gegen den Tisch 1 beförderten Randes W1a angeordnet, und das Punktdruckglied 30 ist frei angeordnet, daß es sich vertikal durch einen Stiftzylinder 31 bewegen kann, während ein dritter Sensor 32 zwischen und unter den zweiten Förderbändern 4B angeordnet ist, um festzustellen, ob der Randteil W1a auf die Nählinie der zweiten Nähmaschine 3 gekommen ist, und das umgeschlagene Stück W2 wird mittels Einstellen von Position und Richtung zur zweiten Nähmaschine 3 befördert.
- Wenn folglich das von den zweiten Förderbändern 4B beförderte umgeschlagene Stück W2 auf die bestimmte Stelle und Richtung kommt, preßt ein plattenförmiges Transportglied 29 am unteren Ende des beweglichen Rahmens 27 den Randteil W1a durch den Zylinder 28 entlang der Saumlinie H gegen die Auflagefläche 1a des Tisches 1. In der Folge bewegt sich der bewegliche Rahmen 27 linear in eine Richtung orthogonal zur Vorschubrichtung der zweiten Förderbänder 4B entlang der Führungsschiene 26, und durch die Bewegung wird das umgeschlagene Stück W2 entlang der Oberfläche des Tischteils 1B zum Nähen auf die Seite der zweiten Nähmaschine 3 transportiert, wodurch ein schlauchförmiger Ärmel hergestellt wird.
- Wenn zwischenzeitlich die Nählinie W1b des von der zweiten Nähmaschine 3 zu nähenden umgeschlagenen Stücks W2 auf dem Weg gebogen werden soll, kann ein Richtungsänderungsglied 35 vor der zweiten Nähmaschine 3 angeordnet werden, so daß die Richtung mitten im Nähen geändert wird, bzw. kann, wenn die Nählinie W1b des umgeschlagenen Stücks nahezu gerade ist, seine Richtung durch Zusammenwirken des durch den Stiftzylinder 31 abgesenkten Punktdruckglieds 30 und das zweite Förderband 4B umgekehrt werden. In Figur 6 ist darüber hinaus Ziffer 33 ein Luftzufuhrrohr zum Plätten des umgeschlagenen Stücks W2, und in Figur 1 ist Ziffer 34 eine Stapelvorrichtung zum Stapeln einer Vielzahl von in schlauchförmiger Form hergestellten Ärmeln und zum Ausliefern in einem Los.
- Als nächstes wird der Betrieb der so zusammengesetzten automatischen Nähvorrichtung zum Säumen und Schließen eines Ärmels erklärt. Die einzelnen Vorgänge sind oben im Detail zusammen mit dem Bau erklärt worden, und der Gesamtbetrieb wird hauptsächlich nachfolgend in der Reihenfolge der Schritte beschrieben.
- Wenn der Ärmelrohling W auf das erste Förderband 4A der Rohling-Vorschubvorrichtung 4 auf derselben Ebene wie der Tischteil 1A des Nähmaschinentisches 1 gelegt wird, wird der Ärmelrohling W von den Förderbändern 4A in der durch den Pfeil X angezeigten Richtung befördert, wobei sein Rand entlang einer Paßführung 9 auf der Förderfläche läuft. Während dieses Fördervorgangs wird zunächst der Rand des Rohlings von der Faltvorrichtung 5 S-förmig gefaltet und wird mit seinem vorderen Ende der ersten Nähmaschine 2 zugeführt und entlang der Faltlinie gesäumt. Darauf wird der aus der ersten Nähmaschine 2 herauszubefördernde S-förmige Faltteil Wa des gesäumten Stücks W1 weiterbefördert und gleichzeitig vom Plättwerkzeug 6 und der aus den Düsenlöchern 8A und 11A ausgeblasenen Luft geplättet und abgewickelt und in die Einschlagvorrichtung 12 befördert.
- Wenn der erste Sensor 19 feststellt, daß das vordere Ende des von den Förderbändern 4A zur Einschlagvorrichtung 12 beförderten, gesäumten Stücks W1 die bestimmte Position erreicht hat, hält durch Betätigung des Zylinders 15 auf Basis des Erfassungssignals vom Sensor 19 die Klemme 16 den vorderen Endteil des gesäumten Stücks W1, und durch Betätigung des Luftzylinders 17 werden die Klemme 16 und der vordere Endteil des gesäumten Stücks W1 von der Förderfläche der Förderbänder 4A nach oben angehoben und im Stadium in Figur 4 angehalten. Wenn in diesem Stadium das rückwärtige Ende des von den Förderbändern 4A beförderten gesäumten Stücks W1 die bestimmte Position erreicht, gibt der zweite Sensor 20 ein Signal aus, daß das gesäumte Stücks W1 nicht vorhanden ist, und durch Betätigung des Zylinders 15 entsprechend dem Signal des zweiten Rohlingssensors 20 löst die Klemme 16 das Halten des vorderen Endteils des gesäumten Stücks W1. Als Ergebnis fällt der vordere Endteil des gesäumten Stücks W1 selbsttätig auf dessen rückwärtigen Endteil, und das Stück W1 wird in Hälften umgeschlagen, wie in Figur 5 dargestellt wird, und entlang der Linie orthogonal zur Saumlinie H gefaltet, und das umgeschlagene Stück W2 wird von den Förderbändern 4A herausbefördert, und die Klemme 16 der Einschlagvorrichtung 12 wird abgesenkt und kehrt so in das Wartestadium auf das nächste gesäumte Stück W1 zurück.
- In der Folge wird das aus der Einschlagvorrichtung 12 herauskommende umgeschlagene Stück W2 durch die aus dem Luftausblasrohr 33 ausgeblasene Luft geplättet, und wenn es an einer bestimmten Stelle vorbeikommt, wird es entsprechend einem Erfassungssignal vom dritten Sensor 32 in der bestimmten Position und bestimmten Richtung angehalten, und das plattenförmige Rohling-Transportglied 29 am unteren Ende des beweglichen Rahmens 27 preßt den Randteil W1a entlang der Saumlinie H des umgeschlagenen Stücks W2 gegen die Rohling-Auflagefläche 1a des Tisches 1.
- In der Folge bewegt sich der bewegliche Rahmen 27 linear in orthogonaler Richtung zur Vorschubrichtung der zweiten Förderbänder 4B, wie durch den Pfeil Y in Figur 6 angezeigt wird, entlang der Führungsschiene 26, und durch diese Bewegung wird das umgeschlagene Stück W2 entlang der Oberfläche des Tischteils 1B der zweiten Nähmaschine 3 transportiert, und seine aufeinanderliegenden Ränder werden zur zweiten Nähmaschine 3 geleitet und zusammengenäht, wodurch ein schlauchförmger Ärmel hergestellt wird. Die so hergestellten Ärmel wird in die Stapelvorrichtung 34 befördert und mehrfach aufeinandergeschichtet, und die aufeinandergeschichteten Ärmel werden als ein Los ausgegeben.
- Auf diese Weise wird nur durch aufeinanderfolgendes Einlegen der Ärmelrohlinge W auf die Förderfläche der Rohling-Vorschubvorrichtung 4 an einer bestimmten Stelle an einem Ende des Nähmaschinentisches 1 der Ärmelherstellungsvorgang mit S- förmigem Falten, Säumen durch die erste Nähmaschine 2, Plätten und Abwickeln der S-förmigen Falte, Falten in Hälften und Nähen des umgeschlagenen Stücks W2 voll automatisch und fortlaufend ausgeführt, und somit Arbeitskraft eingespart, die Produktivität erhöht sowie Raum für die gesamte Vorrichtung eingespart.
- Im speziellen wird der vordere Endteil des auf der Vielzahl von Förderbändern 4A, aus denen sich die Rohling-Vorschubvorrichtung zusammensetzt, beförderten gesäumten Stücks W1 von der Klemme 16 gehalten, die durch Aufnahme eines Erfassungssignals des ersten Sensor 19 betätigt wird, und durch Anheben des Haltepunkts und Stoppen des Haltepunkts wird der rückwärtige Endteil des auf den Förderbändern 4A liegenden gesäumten Stücks W1 weiterbefördert, und das gesäumte Stück W1 kann nur durch Lösen der Klemme 16 bei Eingang eines Signals des zweiten Sensors 20, wenn der rückwärtige Endteil eine bestimmte Position erreicht, in horizontaler Ebene in zwei gefaltet werden, und daher kann die spezifizierte Umschlagfunktion, verglichen mit der Aufnahme des gesamten gesäumten Stücks oder Falten in der vertikalen Ebene durch Anstoßen von unten nach oben, ungeachtet der Materialeigenschaften des Rohlings W, sicherer und exakter ausgeführt werden.
- In der obigen Ausführungsform beinhaltet zwar die Transportvorrichtung 24 zum Pressen des Randes des in Hälften gefalteten, ungeschlagenen Stücks W2 gegen die Tischfläche ein plattenförmiges Transportglied 29, so daß sie sich linear frei bewegen kann, doch ist das nicht einschränkend zu verstehen, sie kann z.B. auch so zusammengesetzt sein, daß sie sich durch die Förderbänder bewegt. Als Plättwerkzeug 6 kann auch eine Plattenfom eingesetzt werden.
Claims (3)
1. Eine automatische Nähvorrichtung zur Bildung eines
schlauchförmigen Ärmels durch Säumen und Schließen eines
Ärmelrohlings (W), die beinhaltet:
einen Nähtisch (1) mit einer L-förmigen Rohling-Auflagefläche
(1a);
eine erste Nähmaschine (2) zum Säumen des Rohlings (W)
entlang einer Saumlinie (H), wobei die erste Nähmaschine an
einer Innenecke auf dem Nähtisch (1) installiert ist;
eine Vorschubvorrichtung mit einer Förderfläche auf derselben
Ebene wie der Nähtisch;
eine Faltvorrichtung (5) zum Umschlagen eines Randes einer
offenen Seite des Rohlings (W) auf die Unterseite des Rohings
(W) entlang einer Laufrichtung des Rohlings (W) auf dem
Nähtisch (1) zur Bildung eines gesäumten Stüks, wobei die
Faltvorrichtung auf der Föderfläche der Vorschubvorrichtung
vor der ersten Nähmaschine (2) installiert ist;
mindestens einen Sensor (19, 29) zum Erfassen des gesäumten
Stücks auf der Förderfläche;
eine Einschlagvorrichtung zum Falten des gesäumten Stücks in
Hälften entlang einer orthogonalen Linie zur Saumlinie, wobei
die Einschlagvorrichtung an der Förderseite der ersten
Nähmaschine (2) installiert ist;
eine zweite Nähmaschine (3) zum Schließen des gesäumten
gefalteten Stücks in orthogonaler Richtung zur Vorschubrichtung
der Vorschubvorrichtung entlang der Oberfläche des Nähtisches
gegen die zweite Nähmaschine (3);
dadurch gekennzeichnet, daß
die Vorschubvorrichtung eine Vielzahl erster Förderbänder
(4A) beinhaltet, die parallel beabstandet in orthogonaler
Richtung zur Laufrichtung des Rohlings (W) vor und nach der
ersten Nähmaschine angeordnet sind, wobei die Vielzahl der
Förderbänder (4A) einen F"rderendteil bildet, und eine
Vielzahl von zweiten Förderbändern (4B) parallel und in derselben
Richtung der Bewegung der ersten Förderbänder (4A) angeordnet
ist, wobei die zweiten Förderbänder (4B) bündig mit der
Förderfläche der ersten Förderbänder (4A) abschließen und an
den Förderendteil der ersten Förderbänder (4A) angrenzen,
wobei erste und zweite Förderbänder (4A, 4B) unabhängig
voneinander angetrieben werden, so daß sie wechselseitig mit
dem Nähzeitpunkt der ersten und zweiten Nähmaschine
übereinstimmen; und
daß die Einschlagvorrichtung ein Klemmglied (16) zum Greifen
und Lösen des vorderen Endes des gesäumten Stücks beinhaltet
und ein Hubglied (17) zum Anheben und Absenken des
Klemmglieds (16), wobei das Klemmglied (16) das vordere Ende des
gesäumten Stücks greift und es in Reaktion auf ein erstes
Signal eines Sensorpaares (19, 20) in eine Stellung oberhalb
der Förderfläche anhebt und dadurch die Bewegung des vorderen
Endes des gesäumten Stücks stoppt, und das vordere Ende in
Reaktion auf ein zweites Signal eines der Sensoren (20)
losläßt und auf der Rückseite des gesäumten Stücks ablegt, um
das gesäumte Stück durch die Bewegung der ersten Förderbänder
(4A) in Hälften zu falten, wobei das gesäumte und gefaltete
Stück durch die Transportvorrichtung von den zweiten
Förderbändern (4B) zur zweiten Nähmaschine transportiert wird, die
dessen vorderen und rückwärtigen Rand zusammennäht.
2. Eine automatische Nähvorrichtung zur Bildung eines
schlauchförmigen Ärmels durch Säumen und Schließen eines
Rohlings (W) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß das Klemmglied (16) mehrere Zungenpaare (13, 14) hat, die
sich vertikal gegen die Laufrichtung der Vielzahl der ersten
Förderbänder (4A) öffnen und schließen und in einem
angrenzenden Abstand zu den ersten Förderbändern (4A)
angeordnet sind.
3. Eine automatische Nähvorrichtung zur Bildung eines
schlauchförmigen Ärmels durch Säumen und Schließen eines
Ärmelrohlings (W) gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Transportvorrichtung einen beweglichen Rahmen (27),
der in orthogonaler Richtung zur Vorschubrichtung der
Vorschubvorrichtung (4A, 4B) entlang einer Führungsschiene (26),
die über der Auflagefläche (1a) des Nähtisches (1) angrenzend
an die zweite Nähmaschine (3) angeordnet ist, linear frei
beweglich ist, und ein plattenförmiges Transportglied (29)
zum Pressen eines Randteils (W1a) des gesäumten gefalteten
Stücks zur Auflagefläche (1a) beinhaltet, wobei das
Transportglied (29) anhebbar von dem beweglichen Rahmen (27)
gestützt wird.
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