DE690189C - Zusammengesetzte Kegellehre - Google Patents

Zusammengesetzte Kegellehre

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DE690189C
DE690189C DE1936A0078670 DEA0078670D DE690189C DE 690189 C DE690189 C DE 690189C DE 1936A0078670 DE1936A0078670 DE 1936A0078670 DE A0078670 D DEA0078670 D DE A0078670D DE 690189 C DE690189 C DE 690189C
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cone
measuring
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slope
gauge
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Expired
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DE1936A0078670
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PAUL ADAMI
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PAUL ADAMI
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B5/00Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B5/24Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring angles or tapers; for testing the alignment of axes
    • G01B5/241Measuring arrangements characterised by the use of mechanical techniques for measuring angles or tapers; for testing the alignment of axes for measuring conicity

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Zusammengesetzte Kegellehre Die Erfindung betrifft eine zusammengesetzte feste Kegellehre zum Prüfen der Abmessung und Steigung von Kegeln nach der Lichtspaltmethode. Der Zweck der Neuheit besteht darin, zu ermöglichen, die durch den Gebrauch an den vorhandenen Meßflächen entstandenen Abnutzungen auf einfache Weise zu beseitigen, ohne den ursprünglichen Meß-und Prüfbereich der Lehre zu verankern, um sie damit für längere Zeit brauchbar zu machen.
  • Es sind feste Kegellehren bekanntgeworden, die nach eingetretener Abnutzung auf den ursprünglichen Meßbereich nicht mehr zurückgeführt werden können. Um diesem Nachteil zu begegnen, sind nachstellbiare Kegellehren entstanden, bei denen die - Meßflächen nach leingetretener Abnutzung mittels Schrauben u. dgl. nachgestellt werden können.
  • Derartige Lehren können aber durch umabsichtliches Verstellen der Schrauben leicht einer Veränderung unterliegen.
  • Zum Prüfen von Kegeln bestimmter Abmessung und Form ist ferner eine aus zwei Teilen zusammengesetzte feste Lehre bekanntgeworden, die für die Lichtspaltmethode geeignet ist. Sie besteht aus -emem flachen Körper, dessen Meßflächen durch die Seitenflächen eines V-förmigen Schlitzes gebildet werden, und einer angeschraubten Anschlagschiene, die für das achsgerechte Einlegen des zu messenden Kegels -dient. Sie besitzt indessen den V,orteil des Erfindungsgegenstandes nicht, da durch eine Beseitigung von Abnutzungen an den Meßflächen der ursprüngliche Meß- und Prüfbereich der Lehre geändert wird. Schließlich sind Kegellehren bekanntgeworden, hei denen die abgenutzten Meßflächen mittels geeigneter Vorkehrungen durch andere, noch nicht in Gebrauch gewesen Meßflächen ersetzt werden können, was ziemlich kostspielig ist.
  • Die neue zusammengesetzte Kegellehre zum Prüfen der Abmessung und Steigung von Kegeln nach der Lichtspaltmethode besteht erflndungsgernäß aus einem Mittelstück mit zu seiner Grundfläche senkrechten Seitenflächen, die gegeneinander einen der Steigung des- zu messenden Kegels entsprechenden Winkel bilden, und aus zwei Seitenstücken, deren innere Seitenflächen die Seitenflächen des Mittelstücks berühren und deren äußere Seitenflächen parallel zu den- inneren Seitenflächen verlaufen., und das Mittelstück trägt dabei in der Längsrichtung einen Auflagestreifen, dessen Höhen der- Steigung des zu messenden Kegels entsprechen, während die Seitenstücke die Meßflächen tragen, die mit den inneren Seitenflächen in einer Ebene liegen.
  • Es sind zwar zusammengesetzte feste Normallehren und Grenziehren mit parallelen Meßflächen bekanntgeworden, bei denen die durch den Gebrauch der Lehre entstandene Abnutzung beseitigt werden kann, ohne daß der ursprüngliche Meßbereich sich ändert.
  • Sie bestehen aus einem endmaßähnlichen Zwischenstück, auf das beiderseits sog. Meßschnäbel von Xentsprechender Gestalt aufgeschraubt werden. Nach eingetretener Abnutzung oder Veränderung der Meßschnäbel ist es möglich, die Schnäbel eben nachzuschleifen und sie wieder auf den einer Abnutzung nicht unterworfenen Anlageflächen des Zwischenstücks anzubringen, wobei .der ursprüngliche Meßbereich und die Parallelität wiederhergestellt werden. Derartige Normallehren und Grenziehren sind jedoch für das Prüfen von Kegeln auf Abmessung und Steigung nicht anwendbar.
  • Abb. I zeigt die Vorderansicht, Abb. 2 die Draufsicht und Abb. 3 die Seitenansicht der neuen Kegellehre.
  • Der in der Mitte der Lehre befindliche Teil 1 besitzt quer zu seiner Längsachse jeweils die Stärke, wie sie der Abmessung und Steigung des bestimmten Kegels -entspricht.
  • Die Flächen 2 sind Tangentialfiächen an zwei gegenüberliegenden Erzeugenden des Kegelmantels. Die obere Seite des Teiles I trägt in Längsrichtung den Auflagestreifen 3, dessen Höhen bei 4 und 5 der Steigung des Kegels entsprechen. Die beiderseits der Flächen 2 angeordneten MSeßflächenstücke 10 und II besitzen quer zur Längsrichtung gleichmäßige Stärken. Die Meßfiächen 6 und 7 liegen zusammen mit den Anlageflächen 8 und 9 in einer senkrechten Ebene. Die Außenflächen 12 ünd I3 der Stücke 10 und II verlaufen in ihren Richtungen parallel zu den Meß- und Anlageflächen 6, 7, 8 und 9. Die Teile 1, 10, II sind mit den. Ausnehmungen 1 2a und I 3a für die bekannte Lichtspaltmethode viersehen, die unter den Meßflächen 6 und 7 auslaufen, um das Licht bis an die Meßflächen zu bringen. Die Teile der Kegellehre sind untereinander beispielsweise durch zwei Paßstifte 14 geführt und werden durch die Schrauben 15 festgehalten. Nach dem Zusammenfügen ist die Lehre gebrauchsfertig.
  • In punktierten Linien ist beispielsweise tdas Messen der Kegelform eines Spfralbohrers dargestellt. Der Kegel wird in die Lehre eingelegt und lagert sich auf dem- Auflagestreifen 3. Um die Abmessung zu prüfen, wird def Kegel in Richtung seiner Längsachse bis zur Anlage an die Meßflächen 6 und 7 eingleschoben und sein oberes Ende mit den Längsmarken I6 oder 17 verglichen, woraus sich ein Gut- oder Ausschußbefund ergibt. Die Steigung des Kegels wird mit Hilfe der belrannten Lichtspaltmethode nachgeprüft.
  • Nach eingetretener Abnutzung der Meßflächen, die mit Hilfe -eines Kontrollkegels -festzustellen ist, wird die Lehre auseinandergenommen, und die beiden Seitenstücke I O und II werden mit ihren Außenflächen 12 und I3 auf einer Flächenschleifmaschine zur Auflage gebracht. Darauf werden die Meß-und Anlageflächen 6 und 8, 7 und 9, die parallel zu den Außenflächen 12 und 13 verlaufen, plangeschliffen, bis die Abnutzung beseitigt ist. Die bei dem Auflagestreifen 3 durch Auflegen und Verschieben der Kegel entstandene Abnutzung wird unter genauer Einhaltung der richtigen Steigung ebenfalls nachgeschliffen. Es sind dies die gleichen Vorgänge, wie sie bei der Neuherstellung der Lehre stattfinden. Nach dem; Wiederzusammensetzen der Lehre besteht der ursprüngliche Meß- und Prüfbereich wieder, welcher durch Teil I, dessen Flächen 2 nicht abgenutzt werden können, bestimmt ist. Die auf den oberen Flächen angebrachten Längenmarken für den zu messenden. Kegel behalten ihre Lage auch nach eingsetretener Nacharbeit bei. Durch die Nacharbeit an dem Aufiagestreifen 3 sinkt der Kegel zwischen den Meßflächen 6 und 7 tiefer ein, jedoch wirkt die Form der Ausnehmungen 2a und 1 3a günstig entgegen, indem beim Nacharbeiten an den Meßflächen 6 und 7 deren Höhe nach unten zu sich vergrößert und damit ausgleichend wirkt. Bei unerwüns chtem Anwachsen der Meßflächenhöhen kann die Lehre a,uch auf ihrer oberen Fläche abgeschliffen und die Längenmarken vertieft werden.
  • Es besteht bei der neuen Kegellehre der Vorteil, die Meßflächen und den Auflagestreifen in einfacher Weise nacharbeiten zu können und den ursprünglichen Meß- und Prüfbereich beizubehalten. Auch die Längsmarken I6 und I7 verbleiben an der gleichen Stelle. Die Kegellehre läßt sich überall anwenden, wo geeignete Kegel zu messen sind, insbesondere bei der Herstellung und Präfung von Kegel stiften, Spiralbohrern, Werkzeugen u. dgl. mehr. Durch die Einfachheit bei der Beseitigung vonAbnutzungen und die lange Erhaltungsmöglichkeit der Kegellehre entsteht ein wirtschaftlicher Fortschritt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zusammengesetzte Kegellehre zum Prüfen der Abmessung und Steigung von Kegeln nach der Lichtspaltmethode, gekennzeichnet durch ein Mittelstück (1) mit zu seiner Grundfläche senkrechten Seitenflächen (2), die gegenelnander einen der Steigung des zu messenden Kegels entsprechenden Winkel bilden, und durch zwei Steitenstücke (IO, II), deren innere Seitenflächen (8, 9) die Seitenflächen (z) des Mittelstücks (1) berühren und deren äußere Seitenflächen (I2, I3) parallel zu den inneren Seitenflächen (8, 9) des Mittelstücks (I) verlaufen, das in der Längsrichtung einen Auflagestreifen (3) trägt, dessen Höhen (4, 5) der Steigung des zu messenden Kegels entsprechen, während die Seitenstücke (i 0, 1 1) die Meßfiächen (6, 7) tragen, die mit den inneren Seitenflächen (2, 8, 9) in einer Ebene liegen.
DE1936A0078670 1936-03-03 1936-03-03 Zusammengesetzte Kegellehre Expired DE690189C (de)

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