DE690128C - Einrichtung an Diffuseuren - Google Patents

Einrichtung an Diffuseuren

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Publication number
DE690128C
DE690128C DE1937M0137644 DEM0137644D DE690128C DE 690128 C DE690128 C DE 690128C DE 1937M0137644 DE1937M0137644 DE 1937M0137644 DE M0137644 D DEM0137644 D DE M0137644D DE 690128 C DE690128 C DE 690128C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
pressure
pressurized water
pipeline
open
Prior art date
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Expired
Application number
DE1937M0137644
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Werner Langen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BWS Technologie GmbH
Original Assignee
Maschinenfabrik Buckau R Wolf AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Maschinenfabrik Buckau R Wolf AG filed Critical Maschinenfabrik Buckau R Wolf AG
Priority to DE1937M0137644 priority Critical patent/DE690128C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE690128C publication Critical patent/DE690128C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C13SUGAR INDUSTRY
    • C13BPRODUCTION OF SUCROSE; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • C13B10/00Production of sugar juices
    • C13B10/08Extraction of sugar from sugar beet with water
    • C13B10/12Details of extraction apparatus, e.g. arrangements of pipes or valves

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Devices For Medical Bathing And Washing (AREA)

Description

  • Einrichtung an Diffuseuren
    Es ist bekannt, den abklappbai-en Boden
    von Diffuseuren in Zuckerfabriken, durch
    Wassardruckzylinder zu schließen und durch
    eine selbsttätig 'einfallende Klinke zu halten.
    Die Abdichtung des Bodens gegen die Dirf-
    fuseuröffnung erfolgt durch einen ringförmi-
    gen Gummischlauch, der in eine entsprechende
    Aussparung am Rand der Diffusieuröffnung
    eingelegt ist, mittels Preßwasiser aufge#iciehet
    wird und so dichtend gegen den Deckel ge-
    preßt wird.
    Bei dieserAnordnungerfolgt die Steuerung
    der einzelnen Vorgänge je für sich durch be-
    sondere Handgriffe, so idaß bei Unachtsam-
    keit in: der Bedienung Betriebsstörungen aud-
    treten können. Insbesondere ist, wenn dem
    Dichtungsschlauch Druck zugeführt wird,
    während der Boden nicht geschlossen, und
    verriegelt ist, ein Platzen des Schlauches zu
    befürchten.
    Bei einer anderen Anordnung wird die Ver-
    riegelung des Bodens durch eine von Hand
    zu drehende Schzaubernspindel vmgemnmen,
    die zugleich den Wassemdruckzylinder für die
    Betätigung das Bodens steuert. Ferner ist
    eine Anordnung bekännt, bei der, die hydrau-
    12scheBetätigung der Verriegelung dies Bodens
    nxüteinem Ablaßhabn am Diffuseur gekuppelt
    .ist, der bei der Entriegelwng geöffnet wird
    und dadurch den Druck im Diffuseur ver-
    mindert. Hierbei wird aber,der Wasserdruck-
    zyEnder für die Bewegung des Bodens durch
    einen besonderen Hahn gesteuert. Bei keiner
    dieser Anordnungen ist die Steuenmg des
    Druckas in der Schlauchdichtung mit der Be-
    tätigung das Bodens kombiniert, so daß hier-
    für ein. besonderer Handgriff nätig ist und
    die eingangs geschildea ten Nachteile, gleich-
    falls auftreten können.
    Demgegenüber ist bei. der Anordnung nach
    der Erfindung die gesamte Betätigung der
    Bewegung des Diffuseurbadens und seiner
    Verriegelung und der entsprechenden Ein-
    stellung der Schlauchdichtung mit einem ein-
    zigen Handgriff angestrebt, wobei die einzelnen Vorgänge selbsttätig in der richtigen Reihenfolge erfolgen; wodurch B.etri@ebsstärungen infolge unachtsamer Bedienung ausgeschlossen werden. Die Erfindung ist dadurch gekennzekhnet, daß in der Wandung des Druckwasserzylinders zum Bewegen des Bodens ein nach dem Zylinderinnern offener Ringkanal angeordnet ist, der in der Schlußstellung des Bodenseine das -Innere .des zugehörigen Zylinders mit der Schli!eßselte des Druckzylinders zum Betätigen der Sperrklinke verbindende Rohrleitung freigibt. Ferner ist in der Rohrleitung zum Zuführen des Druckwassers, zu der Schlauchdichtung ein federbelastetes Ventil angeordnet, das. von dem die Speirklinke betätigenden Druckkolben beizn Übergang in- die Schlußstellung der letzteren mittels der Ventilspindel geöffnet -wird. Schließlich ist in die Zuführungsleitungen für das Druckwasser zu den Druckzylindern und zu der Schlauchdichtung ein gemeinsamer Absperrhahn eingeschaltet, der als dreifacher Dreiweghahn ausgebildet ist, wobei bei, Einstellung zum Schließen (öffnen) des Bodens der Dreiweghahn- in der zum Druckzyliind:er dies Bodens führenden Rohrleitung -und der Dreiweghahn in der Rohrleistung der Schlauchdichtung geöffnet (geschlossen) sind, während der Dreiweghahn in der zur Ausklinks,eite des Druckzylinders der Sperrklinke führenden Rohrleitung geschlossen (geöffnet) ist.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Abb. i zeigt das untere Ende eines Diffuseurs in Seitenansicht und teilweisem Schnitt und Abb. 2 Querschnitte durch den Dreiw eghähn der Schaltvorrichtung beim öffnen und Sehließ,en.
  • Die Klinke i wird durch den Zylinder 2 gesteuert, dessen Kolben 3 durch Druckwasser betätigt -wird. Der Kolben 3 überträgt seine Bewegung durch das Gestänge 4 auf die Klinke i-Der Druckzylinder 5 zur. Betätigung des Diffuseurbodlens 6 hat an seinem unteren Ende einen Ringkanal ; , der durch mehrere auf dem Umfang verteilte Löcher $ mit dem Innern .des Zylinders 5 in Verbindung steht. Die Lä-:cher 8 -werden erst in der tiefsten Stellung des Kolbens 9 freigegeben. Der Ringkanal 7 siteht mit dem oberen Teil des Zylinders ä durch die Rohrleitung io in Verbindung., Die Einsleitung aller Bewegungen beim Schließen und öffnen des Diffuseurboidens geschieht durch den Hahn i i, in dem drei .Dreiweghähne 12, 13 und 14 vereinigt und mithin zwangsläufig gekuppelt sind. Der Dreiiv,eghahn i 2 ist für den Druckzylinder 5, der Dreiweghahn 13 für den unteren Teil des Zylinders 2 und der Dreiweghahn i4 für den Dichtungsschlauch 15 angeordnet.
  • Zum Schließen des Bodens 6 wird der Hahn i i so gestellt, daß der Dreiw.eghahn 12 Druckwasser nach denn. Druckzylinder 5 leitet und der Austritt ins Freire abgesperrt ist. Dann ist durch den Dreiweghahn 13 die Druckivasserleitung i9. zum Zylinder 2 abgesperrt, und der untere Teil des Zylinders 2 steht mit dem Austritt ins Frek in Verbindung. Durch den Dreiweghahn 14 tritt das Preßwasser durch die Leitung 2o in die Kammer 22 im Boden des Zylinders 2. In den Dichtungsschlauch i 5 kann noch kein Preßwasser treten, weil das Ventil 16 im Boden des Zylinders 2 durch die Feder 17 geschlossen ist. Es kann also zunächst nur in den Druckzylinder 3 Druckwasser .eintreten. . Der -Kolben 9 wird nach unten gedrückt und schließt den DifLuseurboden 6. In seiner tiefsten Stellung gibt der Kolben 9 die Löcher 8 zum Ringkanal 7 frei, das Druckwasser kann jetzt durch die Verbindungsleitung io zum oberen Teil des Zy- linders 2 gelangen und diiickt dessen Kolben 3 -nach unten, die Klinke i schließt sich und greift unter ___den DiffwseurboUen 6. In seiner tiefsten Stellung hat der Kolben 3 das Ventil i6 geöffnet, und der Preßwasserdruck in der Kammer 22 überträgt sich auf die Schlauchdichtung 15. - Der Diffuseurboden ist nunmehr geschlossen und abgedichtet. Da die Klinke i bereits zwangsläufig unter den Boden 6 gefaßt hat, wenn das Ventil i 6 zu öffnen. beginnt, ist ein Beschädigen der Schlauchdichtung 15 ausgeschlossen.
  • Das öffnen des Diffuseurbodens 6 geschieht durch einfaches Drehen des Kükens von Hahn i i um 9o°. Es wird durch den Dreiweghah n iz die Druckwasserleitung 18 abgesperrt; das Innere des Druckzylinders 5 hat mit dem Freien Verbindung. Durch den Dreiweghahn 13 wird die Druckwasserleitung ig mit dem unteren Teil des Zylinders 2 verbunden und der Austritt des Druckwassers ins Freme abgesperrt. Durch den Dr eiweghahn 14 -wird die Preßivass:erl-eitung 2o abgesperrt und der Austritt für das Druckwasser des Dichtungsschlauches 1,5 geöffnet. Da das Ventil 16 im Boden des Zylinders 2 noch geöffnet ist, wird der Dichtungsschlauch 15 sofort entlastet. Durch den Dreiweghahn 13 tritt Druckwasser unter den Kolben 3 des Zylinders z. Der Kolben 3 wird gehoben, und die Klinke i gibt den Diffuseurboden 6 frei. Letzterer öffnet sich durch sein Eigengewicht und verdrängt mittels des Kolbens 9 das Wasser aus dem Druckzylinder 5 durch den. Dreiweghahn 12 ins Freie.
  • Auch beim öffnen des Diffuseurs kann die Schlauchdichtung nicht beschädigt werden, da diese zwangsläufig entlastet wird, bevor die Klinke i den Diffuseurboden 6 freigibt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung an Diffusewren o. dgl. in Zuckerfabrken.zum öffnen ünd Schließen des abklappbaren Bodens mittels Druckwassers, bei der im unteren Ramde des Diffuseurs ein znit Druckwasser gespeister Dichtungsschlauch vorgesehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß in der Wandung des Druckwasserzylinders (5) zum Bewegen des Bodens (6) ein nach dem Zylinderinnrer n offener Ringkanal (7) angeordnet ist, der in der Schlußstellung des Bodens (6) eine das Innere des zugehörigen Zylinders (5) mit der Schließseite des Druckzylinders (2) zum Betätigen der Sperrklinke (i) verbindende Rohrleitung (i o) freigibt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch. i, dadurch gekennzeichnet, daß im der Rohrleitung (20) zum Zuführen des Druckwas-@sens zu der Schlauchdichtung (15) tim federbelastetes Ventil (16) angeordnet ist, das von dem die Sperrklinke (i) betätigenden Druckkolben. (3) beim, Übergang in die Schlußstellung der letzteren mittels der Ventilspindel (21) geöffnet wird.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, ,daß in die Zuführungsleitungen (18, I9, 20) für das Druckwasser zu den Druckzylindern (2, 5) und zu der S chlauchdichtung (15) ein gemeinsa,m@er Absperrhahn (12, 13, 1q.) eingeschaltet ist, der als dreifacher Dreiweghahn ausgebildet ist, wobei bei Einstellung zum Schließen (öffnen) des Bodens (6) der Dreiweghahn (12) in der zum Druckzylinder (5) - des Bodens (6) führenden Rohrleitung (18) und der Dreiweghahn (14) in der Rohrleitung (2o) der Schlauchdichtung (15) geöffnet (geschlossen) sind, während der Dreiwegllahn (13) in der zur Ausklinks.eite des Druckzylinders (2) der Sperrkacke (i) führenden Rohrleitung (19) geschlossen (geöffnet) ist.
DE1937M0137644 1937-03-28 1937-03-28 Einrichtung an Diffuseuren Expired DE690128C (de)

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DE (1) DE690128C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749046C (de) * 1942-02-08 1944-11-15 Hallesche Maschinenfabrik Und Oberer Schwenkdeckel an Diffuseuren

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE749046C (de) * 1942-02-08 1944-11-15 Hallesche Maschinenfabrik Und Oberer Schwenkdeckel an Diffuseuren

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