DE823930C - Einrichtung zur Versorgung mehrerer Zapfstellen mit Warmwasser aus einem drucklosen Warmwasserspeicher - Google Patents

Einrichtung zur Versorgung mehrerer Zapfstellen mit Warmwasser aus einem drucklosen Warmwasserspeicher

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DE823930C
DE823930C DEM2582A DEM0002582A DE823930C DE 823930 C DE823930 C DE 823930C DE M2582 A DEM2582 A DE M2582A DE M0002582 A DEM0002582 A DE M0002582A DE 823930 C DE823930 C DE 823930C
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DEM2582A
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DE1616422U (de
Inventor
Dipl-Ing Edwin Mikocki
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EDWIN MIKOCKI DIPL ING
Original Assignee
EDWIN MIKOCKI DIPL ING
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D17/00Domestic hot-water supply systems
    • F24D17/0078Recirculation systems

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multiple-Way Valves (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Versorgung mehrerer Zapfstellen mit Warmwasser aus einem drucklosen Warmwasserspeicher Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Versorgung mehrerer Zapfstellen mit Warmwasser aus einem drucklosen Warmwasserspeicher beliebiger Bauart. Die Versorgung mehrerer Zapfstellen mit Warmwasser aus einem Warmwasserspeicher war bisher nur dann möglich, sofern man den Speicher unter Druck setzte. Dies hatte seinen Grund darin, daß die vom Speicher kommende Wasserleitung an den Zapfstellen für Warmwasser abgesperrt, der Speicher selbst aber dauernd unabsperrbar mit der Kaltwasserzuleitung verbunden bleiben mußte. Hieraus ergab sich die Notwendigkeit, den Speicher entsprechend dem Druck in der Wasserleitung von 6 bis 8 atü druckfest auszuführen und ihm vor allein eine verhältnismäßig große Wanddicke zu geben. :außerdem mußten zusätzliche Sicherheitsarmaturen entsprechend den geltenden Vorschriften angeordnet werden. Insbesondere benötigte man Reduzier- und Sicherheitsventile in der Zuleitung und in der Warmwasserleitung. Die Gesamtkosten einer solchen Anlage sind daher verhältnismäßig viel höher als für Anlagen mit drucklosen Speichern.
  • Man hat daher gelegentlich drucklose Speicher neben der an der höchsten Stelle abgehenden Warmwasserentnahmeleitung noch mit ;einer zusätzlichen Entnahmestelle versehen, die etwa im oberen Drittel des Speichers angebracht ist. Dadurch ist im Teilentleerungsverfahren eine zusätzliche Entnahme an Nebenzapfstellen möglich, sofern der Speicher selbst mit einem Be- und Entlüftungsventil ausgestattet ist. Man kann dann die zusätzliche Wasserleitung an den Nebenzapfstellen absperren. Nach Entleeren des oberen Teiles des Speichers muß dann zwecks Auffüllen des Speichers jedesmal das Warmwasserventil der Hauptzapfstelle, z. B. der Wannenfüllbatterie, so lange geöffnet werden, bis Wasser austritt, um die Gewißheit zu haben, daß der Speicher wieder mit Wasser gefüllt ist.
  • Alle oben angegebenen Nachteile werden auf Grund der vorliegenden Erfindung vermieden und weitere sehr wesentliche Vorteile dadurch erzielt, daß an den Zapfstellen durch ein zu betätigendes Organ zwangsläufig gemeinsam der Zufluß von Kaltwasser zu dem Speicher und der Ablauf von Warmwasser aus dem Speicher geöffnet bzw. gesperrt wird. Auf Grund der Erfindung gelingt es somit, mehrere Zapfstellen mit Warmwasser aus einem drucklosen Warmwasserspeicher beliebiger Bauart zu versorgen, ohne sonstige Sicherheitsarmaturen zu benötigen. Durch besondere Ausgestaltung der Einrichtung nach der Erfindung, worauf unten noch näher eingegangen wird, ist die vom Speicher kommende Warmwasserleitung vorzugsweise früher geöffnet als die zum Speicher führende Kaltwasserleitung. In gleicher Weise erfolgt das Schließen der Warmwasserleitung später als das Schließen der Kaltwasserleitung zum Speicher. Es besteht dadurch die Möglichkeit, jeden drucklosen Speicher beliebiger Bauart zur Versorgung mehrerer Zapfstellen mit dem gesamten Speicherinhalt zu benutzen, wobei selbstverständlich der Speicher in entsprechender Höhe über den Zapfstellen angeordnet werden muß, was aber stets möglich ist. Im übrigen befindet sich der Speicher selbst mit der Atmosphäre in ständiger unabschließbarer Verbindung.
  • Die Einrichtung nach der Erfindung kann konstruktiv in verschiedener Weise ausgeführt werden. In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele dargestellt.
  • Abb. i zeigt ein Schaltschema für die Einrichtung nach der Erfindung mit drei Zapfstellen. Wie ersichtlich, wird an den Zapfstellen I, I1, 111 gemeinsam der Zufluß von Kaltwasser durch die Leitung IV zu dem Speicher V und der Ablauf von Warmwasser durch die Leitung VI aus dem Speicher geöffnet und gesperrt. Außerdem sind an den Zapfstellen Abzweigungen an der Kaltwasserleitung vorgesehen, um auch Kaltwasser unmittelbar entnehmen zu können.
  • Die Hähne oder Ventile an den Zapfstellen, mittels derer der Zufluß von Kaltwasser und der Ablauf von Warmwasser gemeinsam geöffnet und gesperrt wird, sind erfindungsgemäß in verschiedener Weise konstruktiv ausgebildet.
  • Abb. 2 zeigt einen Doppelhahn mit einem Küken 3 mit zwei Bohrungen i und 2. Dabei ist die Bohrung i für den Ablauf von Warmwasser aus dem Speicher größer als die Bohrung 2 für den Zufluß von Kaltwasser zu dem Speicher. Bei Betätigung des Ventils wird somit der Ablauf für (las Warmwasser früher geöffnet als der Zufluß von Kaltwasser zu dem Speicher. Ebenso wird der Ablauf von Warmwasser später geschlossen als der Zufluß von Kaltwasser zu dem Speicher. Auf diese Weise wird zwangsläufig dafür Sorge getragen, daß der Speicher stets drucklos bleibt. Im übrigen kann man den Doppelhahn mit einem üblichen Kaltwasserventil zu einer Kalt- und Warmwasserbatterie oder zu einer Wannenfüll-und Brausebatterie vereinigen.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel für einen Doppelhahn nach der Erfindung ist in der Abb. 3 dargestellt, und zwar ein solcher mit zwei Küken 4 und 5, welche durch Zahnräder 6, 7 und 8 mit Spindel 9 gekoppelt sind und gemeinsam betätigt werden. Auch bei dieser Ausführung ist das frühere Öffnen und spätere Schließen des Warmwasserablaufs durch die größere Bohrung für die Warmwasserleitung, welche an das Küken 4 angeschlossen ist, gesichert.
  • Abb. 4 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines Doppelventils nach der Erfindung, welches mit Tellerventilen arbeitet. Wie ersichtlich, werden die beiden Teller io und i i mittels der Spindel 12 gemeinsam von ihren Ventilsitzen 13 und 14 abgehoben bzw. auf diese aufgedrückt.
  • Durch Wahl verschiedener Kegelwinkel für die Tellerventile (Abb.4a) wird beim Ventil mit größerem Durchmesser für das Warmwasser ein größerer freier Durchtrittsquerschnitt früher freigegeben und später verengt als beim Ventil mit dem kleineren Durchmesser für das Kaltwasser. Der Kaltwasserzufluß zum Speicher ist dadurch noch gedrosselt, wenn der Warinwasserausfluß schon frei ist und umgekehrt beim Abschließen noch frei, während der Kaltwasserzufluß schon wieder gedrosselt ist. Auch durch diese Spezialkonstruktion ist die Drucklosigkeit des Speichers gesichert.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindung kann man auch mittels des Warmwasserventils dasjenige für Kaltwasser derart sperren, daß das Kaltwasserventil erst geöffnet werden kann, nachdem das N@'armwasserventil geöffnet ist.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Versorgung mehrerer Zapfstellen mit Warmwasser aus einem drucklosen Warmwasserspeicher beliebiger Bauart, dadurch gekennzeichnet, daß an den Zapfstellen der Zufluß von Kaltwasser zu dem Speicher und der Ablauf von Warmwasser aus dem Speicher durch ein zu betätigendes Organ zwangsläufig gemeinsam geöffnet bzw. gesperrt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch an den Zapfstellen angeordnete Doppelhähne, welche mittels mechanischer Kupplung gemeinsam den Zufluß von Kaltwasser zu dem Speicher und den Ablauf von Warmwasser aus dem Speicher öffnen und schließen.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelhähne Küken mit zwei Bohrungen besitzen, von denen die eine den Zufluß von Kaltwasser zu dem Speicher und die andere den Ablauf von Warm-"vasser aus (lern Speicher öffnet und schließt.
  4. 4. Einrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung (i) in dem Küken (3) für den Ablauf von Warmwasser aus dem Speicher größer ist als die Bohrung (2) für den Zufluß von Kaltwasser zu dem Speicher, so daß der Ablauf von Warmwasser zwangsläufig früher geöffnet und später geschlossen wird als der Zufluß von Kaltwasser zu dem Speicher.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelhähne zwei Küken (4 und 5) besitzen, welche durch Zahnräder (6, 7, 8) mit Spindel (9) gekuppelt sind und gemeinsam betätigt werden.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelhähne als Tellerventile ausgebildet sind, deren beide Teller (io, i i) mittels der Spindel (I2) gemeinsam von ihren Ventilsitzen (i3, 14) abgehoben bzw. auf diese aufgedrückt werden.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch i und 6, dadurch gekennzeichnet, daB die beiden Teller (io, ii) des Tellerventils verschiedene Kegelwinkel besitzen, derart, daß bei dem Ventil mit größerem Durchmesser für das Warmwasser ein größerer freier Durchtrittsquerschnitt früher freigegeben und später verengt wird als bei dem Ventil mit dem kleineren Durchmesser für das Kaltwasser. B. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Warmwasserventil dasjenige für Kaltwasser derart sperrt, daß das Kaltwasserventil erst geöffnet werden kann, nachdem das Warmwasserventil geöffnet ist.
DEM2582A 1950-03-29 1950-03-29 Einrichtung zur Versorgung mehrerer Zapfstellen mit Warmwasser aus einem drucklosen Warmwasserspeicher Expired DE823930C (de)

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DE (1) DE823930C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE960924C (de) * 1953-08-18 1957-03-28 Paul Hirsekorn Fa Heisswasserueberlaufspeicher

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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