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Die vorliegende Erfindung betrifft allgemein Schieber für
Reißverschlüsse und insbesondere einen Reißverschlußschieber
mit einem Griff, der mit der Oberseite eines Schieberkörpers
schwenkbar und drehbar verbunden ist.
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In den japanischen Gebrauchsmusterveröffentlichungen 37-
36151 und 46-10186 sind beispielsweise herkömmliche
Reißverschlußschieber der betroffenen Bauart offenbart, die einen
Griff haben, der mit der Oberseite eines Schieberkörpers
schwenkbar und drehbar verbunden ist.
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Der in der japanischen Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr.
37-36151 offenbarte Reißverschlußschieber umfaßt einen
Griffhalter mit einer Stützwelle, die in einer den Oberschild eines
Schieberkörpers durchsetzenden Bohrung drehbar angeordnet ist.
Ein unterer Endbereich der Stützwelle, der über die Unterseite
des Oberschilds hinausragt, ist durch Stauchen in einen axial
zusammengedrückten, radial erweiterten, flachen Kopf verformt,
so daß der Griffhalter auf dem Schieberkörper drehbar gelagert
ist. Ein Griff ist mit einem oberen Ende des drehbaren
Griffhalters schwenkbar verbunden.
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Da bei dieser Konstruktion der Griffhalter nur im
Oberschild gelagert ist und da der Oberschild verhältnismäßig dünn
ist, ist die Festigkeit der Grifflagerung des
Reißverschlußschiebers verhältnismäßig gering. Außerdem erschwert der an der
Unterseite des Oberschilds durchgeführte Stauchvorgang die
Verbindung des Griffhalters mit dem Schieberkörper.
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Der in der japanischen Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr.
46-10186 offenbarte Reißverschlußschieber umfaßt einen
Griffhalter mit einer Flanschwelle, die in eine Ausnehmung drehbar
eingesetzt ist, die in der Oberseite eines verhältnismäßig
dicken Oberschilds des Schieberkörpers ausgebildet ist, und
eine Ringabdeckung, die in die Ausnehmung fest eingepaßt ist,
um einen Flansch der Welle in der Ausnehmung drehbar
festzulegen. Der Griffhalter ist demzufolge auf dem Oberschild drehbar
gelagert. Ein Griff ist mit einem oberen Ende des Griffhalters
schwenkbar verbunden.
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Der Oberschild, an dem der Griffhalter gelagert ist, ist
verhältnismäßig dick, und die durch einen solchen
verhältnismäßig dicken Oberschild bewirkte Haltefestigkeit nimmt
entsprechend zu. Da ein zum Anbringen des Griffhalters zur Verfügung
stehender Bereich immer noch innerhalb der Grenze der Dicke des
Oberschilds liegt, hat die Festigkeit der Halterung des Griffs
notwendigerweise eine entsprechende obere Grenze. Außerdem
fühlt sich ein Schieberkörper mit einem solchen dicken
Oberschild für den Benutzer unansehnlich an.
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Die US-A-2 681 492 offenbart einen hakenlosen
Reißverschluß der Bauart, bei dem der Schieber eingestellt werden
kann, um die von dem Schieber auf den Reißverschluß ausgeübte
Zugkraft zu entspannen, wodurch ein Hindernis beseitigt werden
kann.
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Auf diese Weise umfaßt der Schieberkörper eine untere
Längswand und eine obere Längswand, die mit einem elastischen
hinteren Joch einstückig ausgebildet sind. Ein Stift mit einem
Schaft durchsetzt Bohrungen und ist durch einen Kopf an einer
Querbewegung relativ zu der unteren Wand gehindert. Eine um die
Achse des Schaftes verdrehbare Beilagscheibe ist zwischen dem
Kopf und der oberen Wand in Querrichung verschiebbar. Der Griff
ist in zwei diametral gegenüberliegenden Schlitzen an der
Beilagscheibe befestigt.
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Da die Beilagscheibe zwischen dem Kopf und der oberen Wand
in Querrichtung verschiebbar ist, sind die Beilagscheibe und
der verbreiterte Kopf des Stiftes nicht immer im Abstand
voneinander angeordnet, und der Griff kann daher in einem
Zwischenraum über dem Oberschild nicht in jeder Richtung
verschwenkt werden. Außerdem erlaubt es die Form des Kopfes nicht,
den Griff auf dem Schieberkörper gegen eine Ablösung stabil
festzulegen, wenn er mit einer starken Zugkraft betätigt wird.
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In Anbetracht der vorstehenden Schwierigkeiten liegt der
vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen
Reißverschlußschieber zu schaffen, bei dem ein schwenkbar und drehbar
gelagerter Griff mit einer gesteigerten Haltefestigkeit auf
einem Schieberkörper befestigt werden kann, und der auch ein
ansprechendes Aussehen hat.
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Wie beansprucht, umfaßt der Reißverschlußschieber einen
Schieberkörper mit einem Paar beabstandeten oberen und unteren
Schilden, die an ihrem vorderen Ende verbunden sind. Der
Schieberkörper umfaßt eine Befestigungsöffnung, die sich durch die
Dicke des Unterschilds und des Oberschilds erstreckt, eine
kreisrunde Scheibe, die eine zentrale Führungsöffnung aufweist
und die auf dem Oberschild des Schieberkörpers drehbar gelagert
ist, wobei die Führungsöffnung mit der Befestigungsöffnung
fluchtet, einen Griff, der mit der kreisrunden Scheibe
schwenkbar verbunden ist, und einen Haltestift, der einen
verbreiterten Kopf und einen sich von einer Seite des Kopfes mittig
erstreckenden Schaft aufweist. Der Kopf hat einen Durchmesser,
der im wesentlichen dem Außendurchmesser der kreisrunden
Scheibe entspricht, wobei der Schaft die Führungsöffnung lose
durchsetzt und in die Befestigungsöffnung fest eingepaßt ist,
um den Haltestift mit dem Schieberkörper zu verbinden, während
sich die kreisrunde Scheibe um den Schaft frei verdrehen kann.
Gemäß der Erfindung erstreckt sich die Befestigungsöffnung
durch einen den Ober- und Unterschild verbindenden
Schieberkeil. Die Befestigungsöffnung hat ein nach unten erweitertes
Ende, das in einer Außenfläche des Unterschilds mündet, wobei
der Schaft ein erweitertes Ende hat, dessen Umriß zu der Form
des erweiterten Endes der Befestigungsöffnung komplementär ist.
Die Befestigungsöffnung hat eine gestufte Gegenbohrung, die an
einer Außenfläche des Oberschilds mündet und einen oberen
Bereich mit großem Durchmesser und einen unteren Bereich mit
kleinem Durchmesser umfaßt. Die kreisrunde Scheibe weist einen
unteren Bereich mit kleinem Durchmesser auf, der in den oberen
Bereich mit großem Durchmesser der gestuften Gegenbohrung
verschiebbar eingesetzt ist, wobei der Schaft gestuft ist und
einen oberen Bereich mit großem Durchmesser aufweist, der sich
durch die Führungsöffnung der kreisrunden Scheibe erstreckt und
der in den unteren Bereich mit kleinem Durchmesser der
gestuften Gegenbohrung eingesetzt ist.
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Besondere Ausführungsformen der Erfindung sind in den
abhängigen Ansprüchen 2 bis 5 gekennzeichnet.
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Diese und andere Ziele, Merkmale und Vorteile der
vorliegenden Erfindung ergeben sich für den Fachmann aus der aus
führlichen Beschreibung und den beiliegenden Zeichnungen, in denen
bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung gezeigt sind.
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Fig. 1 ist eine perspektivische Darstellung eines
Reißverschlußschiebers gemäß der vorliegenden Erfindung,
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Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie II-II in Fig. 1,
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Fig. 3 ist eine aus Gründen der Klarheit teilweise
geschnittene Seitenansicht des Reißverschlußschiebers,
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Fig. 4 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung des
Reißverschlußschiebers, wobei die Schieberkomponenten zur
Montage bereit sind,
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Fig. 5 ist eine teilweise geschnittene Drauf sicht auf eine
abgewandelte Ausführungsform der Verbindung zwischen einem
Griff und einer drehbaren kreisrunden Scheibe,
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Fig. 6 ist eine perspektivische Explosionsdarstellung
eines Griffs und einer drehbaren kreisrunden Scheibe gemäß einer
anderen Ausführungsform der Erfindung, und
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Fig. 7 und 8 sind schematische Darstellungen verschiedener
Anwendungsarten des erfindungsgemäßen Reißverschlußschiebers.
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Die vorliegende Erfindung wird nachfolgend anhand einiger
in den beiliegenden Zeichnungen dargestellter bevorzugter
Ausführungsformen näher erläutert.
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Die Fig. 1 bis 4 zeigen einen Schieber S (Fig. 1) für
einen Reißverschluß gemäß einer ersten Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung. Der Schieber S umfaßt einen Schieberkörper
1, eine kreisrunde Scheibe 2 mit einem daran angelenkten Griff
3 und ein Halteteil 4, die übereinanderliegend miteinander
verbunden sind.
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Der Schieberkörper 1 umfaßt zwei parallele obere und
untere Schilde 5 und 6, die an ihrem Vorderende durch eine
Führungssäule oder einen Schieberkeil 7 verbunden sind. Der
Schieberkörper 1 hat ferner eine vertikale Befestigungsöffnung 8,
die sich vom Oberschild 5 durch den Schieberkeil 7 hindurch zum
Unterschild 6 erstreckt. Die Befestigungsöffnung 8 hat ein nach
unten erweitertes unteres Ende 8A, das aus einem nachfolgend
beschriebenen Zweck in der Außenfläche des Unterschilds 6
mündet. Die Befestigungsöffnung 8 hat ferner eine gestufte
Gegenbohrung 8B, die in der Außenfläche des Oberschilds 5 mündet und
aus einem oberen Bereich 8B&sub1; mit großem Durchmesser und einem
unteren Bereich 8B&sub2; mit kleinem Durchmesser zusammengesetzt
ist.
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Die kreisrunde Scheibe 2 ist auf dem Oberschild 5 des
Schieberkörpers 1 gelagert und hat eine zentrale
Führungsöffnung 9, die einen größeren Durchmesser hat als die
Befestigungsöffnung
8. Die kreisrunde Scheibe 5 (richtig: 2) hat
ferner zwei diametral gegenüberliegende Aussparungen 10, 10, die
zu einem nachfolgend beschriebenen Zweck in ihrer äußeren
Umfangswand ausgebildet sind, und einen unteren Bereich 2A mit
kleinem Durchmesser, der in dem oberen Bereich 8B&sub1; mit großem
Durchmesser der gestuften Gegenbohrung 8B mit Schiebesitz
angeordnet ist.
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Der Griff 3 hat die Form einer im wesentlichen
rechteckigen Platte und einen gegabelten vorderen Endbereich mit zwei
fluchtenden Zapfen 11, 111 die in die Aussparungen 10, 10 lose
eingesetzt sind, damit sie zusammen mit der kreisrunden Scheibe
2 als Gelenk dienen.
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Das Halteteil 4 hat die Form eines mit einem Kopf
versehenen Stiftes und umfaßt einen verbreiterten kreisrunden Kopf 12
mit im wesentlichen dem gleichen Durchmesser wie die kreisrunde
Scheibe 2 und einen zylindrischen Schaft 13, der sich von der
Unterseite des kreisrunden Kopfes 12 mittig erstreckt. Der
Schaft 13 ist gestuft und umfaßt einen oberen Bereich 13A mit
großem Durchmesser, der in die Führungsöffnung 9 der
kreisrunden Scheibe 2 lose eingesetzt ist, und einen unteren Bereich
13B mit kleinerem Durchmesser, der in die Befestigungsöffnung 8
fest eingesetzt ist, um den Haltestift 4 mit dem Schieberkörper
1 zu verbinden. Der obere Bereich 13A mit großem Durchmesser
ist auch in den unteren Bereich 8B&sub2; mit kleinem Durchmesser der
gestuften Gegenbohrung 8B eingesetzt. Der obere Bereich 13A mit
großem Durchmesser hat eine Länge, die geringfügig größer ist
als die Summe aus der Dicke der kreisrunden Scheibe 2 und der
Tiefe des unteren Bereichs 8B&sub2; mit kleinem Durchmesser der
gestuften Gegenbohrung 8B. Das untere Ende des Schaftes 13 ist
bei 13C erweitert, so daß es an die Form des unteren Endes 8A
der Befestigungsöffnung 8 angepaßt ist.
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Bei dem in dieser Weise ausgebildeten
Reißverschlußschieber ist der an der kreisrunden Scheibe 2 angelenkte Griff 3 mit
dem Schieberkörper 1 schwenkbar und drehbar verbunden, wie in
Fig. 3 gezeigt.
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Wie in Fig. 4 gezeigt, wird der Schieberkörper 1 zur
Montage in einer horizontalen Ebene gehalten, und in diesem
Zustand wird die kreisrunde Scheibe 2 auf dem Oberschild 5 des
Schieberkörpers 1 angebracht, wobei ihr unterer Bereich 2A mit
kleinem Durchmesser in den oberen Bereich 8B&sub1; mit großem
Durchmesser der gestuften Gegenbohrung 8B verschiebbar eingreift.
Nachfolgend werden die Zapfen 11 des Griffs 3 in die
Aussparungen 10 der kreisrunden Scheibe 2 eingesetzt, um den Griff 3 mit
der kreisrunden Scheibe 2 schwenkbar zu verbinden. Sodann wird
ein unverformter gerader Schaft 13 des Haltestiftes 4 durch die
Führungsöffnung 9 der kreisrunden Scheibe 2 in die
Befestigungsöffnung 8 des Schieberkörpers 1 eingesetzt, bis der obere
Bereich 13A mit großem Durchmesser des Schaftes 13 in dem
unteren Bereich 8B&sub2; mit kleinem Durchmesser der Gegenbohrung 8B
angeordnet ist. In diesem Fall sind die kreisrunde Scheibe 2 und
der Kopf 12 des Haltestiftes 4 in einem axialen Abstand
voneinander angeordnet, und das untere Ende des Schaftes 13 ist nicht
erweitert, und es ragt über die Unterseite des Unterschilds 6
geringfügig hinaus. Sodann wird das hinausragende untere Ende
des Schaftes 13 mit einem Stempel gegen den Unterschild 6
gestaucht und in ein nach unten erweitertes Ende 13C verformt
(Fig. 2 und 3), dessen Umriß zu der Form des erweiterten Endes
8A der Befestigungsöffnung 8 komplementär ist. Der Haltestift 4
ist daher mit dem Schieberkörper 1 verbunden, um die kreisrunde
Scheibe 2 auf dem Schieberkörper 1 drehbar festzuhalten. Der
mit der drehbaren kreisrunden Scheibe 2 schwenkbar verbundene
Griff 3 kann daher in einem Raum über dem Oberschild in jeder
Richtung verschwenkt werden.
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Da bei dem in dieser Weise ausgebildeten Schieber der
Haltestift 4, der die kreisrunde Scheibe 2, an der der Griff 3
angelenkt ist, drehbar festhält, in die den Schieberkeil 7 des
Schieberkörpers 1 durchsetzende Befestigungsöffnung 8 fest
eingesetzt ist, ist der Griff 3 auf dem Schieberkörper 1 selbst
dann gegen eine Ablösung stabil gehalten, wenn er mit einer
starken Zugkraft betätigt wird, um einen Reißverschluß zu
öffnen und zu schließen, auf dem der Schieber angeordnet ist. Der
unter Verwendung des Schieberkeils 7 angebrachte Haltestift 4
macht die Vergrößerung der Dicke des Oberschilds 5 und der
Gesamtdicke des Schieberkörpers 1 entbehrlich, so daß der
Schieber auf den Benutzer nicht unansehnlich wirkt. Da der Kopf
12 des Haltestiftes 4 im wesentlichen den gleichen Durchmesser
wie die kreisrunde Scheibe 2 hat, ist die kreisrunde Scheibe 2
von oben nicht sichtbar. Ferner ist das durch Verstemmen
gebildete erweiterte Ende 13C des Schaftes 13 vollständig in dem
komplementär erweiterten Ende 8A der Befestigungsöffnung 8
angeordnet. Dadurch erhält der Schieber ein ansprechendes
Aussehen. Der Schieber kann überaus einfach montiert werden, weil
der Schieberkörper 1, die kreisrunde Scheibe 2 mit dem daran
angelenkten Griff 3 und der Haltestift 4 vormontiert werden
können, indem sie lediglich in der genannten Reihenfolge
übereinander gestapelt werden.
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Bei der vorstehenden Ausführungsform sind der
Schieberkörper 1 und der Haltestift 4 aus Metall hergestellt und durch
Verstemmen miteinander verbunden. Der Schieberkörper 1 und der
Haltestift 4 können aus Kunststoff gegossen und in diesem Fall
durch Ultraschall- oder Hochfrequenzschweißen miteinander
verbunden werden.
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Fig. 5 zeigt eine abgewandelte Ausbildung der Verbindung
zwischen dem Griff 3 und der kreisrunden Scheibe 2. Die
kreisrunde Scheibe 2 hat zwei diametral gegenüberliegende radiale
Blindbohrungen 20 (von denen nur eine gezeigt ist), die in
ihrer äußeren Umfangswand ausgebildet sind. Vor der Befestigung
an der kreisrunden Scheibe 2 ist das gegabelte Ende des Griffs
3 gespreizt, wie mit strichpunktierten Linien angedeutet. Das
gegabelte Ende wird zusammengedrückt, so daß die Zapfen 21 an
dem gegabelten Ende in die radialen Blindbohrungen 20
eingreifen, um den Griff 3 dadurch mit der kreisrunden Scheibe 2
schwenkbar zu verbinden.
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Wie in Fig. 6 gezeigt, kann der Griff 3 zwei fluchtende
Querbohrungen 34 haben, die sich quer zu seinem gegabelten Ende
erstrecken. Während die Querbohrungen 34 mit zwei diametral
gegenüberliegenden radialen Blindbohrungen 30 (von denen nur
eine gezeigt ist) in der kreisrunden Scheibe 2 zur Deckung
gebracht werden, werden zwei Gelenkstifte 31, 31 in die in
Längsrichtung
fluchtenden Paare von Quer- und Längsbohrungen 34, 30
eingesetzt, um den Griff 3 mit der kreisrunden Scheibe 2 zu
verbinden. Nachfolgend werden die offenen Enden der
Querbohrungen 34 mit Hammerschlägen verformt, um ein Herausfallen der
Gelenkstifte 31 aus dem Gelenk zwischen dem Griff 3 und der
kreisrunden Scheibe 2 zu verhindern. Falls der Griff 2
(richtig: 3) und die Gelenkstifte 31 aus Kunstharz gegossen
sind, können sie durch Ultraschall- oder Hochfrequenzschweißen
miteinander verbunden werden.
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In Fig. 7 ist schematisch eine Jacke J gezeigt, bei der
mehrere Reißverschlüsse mit erfindungsgemäßen Schiebern S
benutzt werden, um Taschen und Ärmelschlitze der Jacke J zu
schließen. Die Öffnungen, die mit den betreffenden
Reißverschlüssen geöffnet und geschlossen werden sollen, erstrecken
sich in verschiedenen Richtungen (d.h. sie erstrecken sich an
einer Stelle horizontal, an einer anderen Stelle schräg und an
noch einer anderen Stelle vertikal), alle Griffe der Schieber S
erstrecken sich jedoch vertikal nach unten und liegen auf der
Außenseite der Jacke eben auf. Das kommt daher, daß der auf der
kreisrunden Scheibe 2 verschwenkte Griff nach der Freigabe
durch den Benutzer automatisch in seine auf dem Oberschild des
Schiebers S angelegte Stellung zurückkehrt, während er sich
infolge seines Eigengewichts in die vertikal nach unten hängende
Stellung verdreht. Mit solchen Schiebern versehene
Reißverschlüsse sehen gut aus, sind vor Beschädigungen geschützt, die
andernfalls verursacht werden könnten, wenn die Griffe von der
Ebene der Jacke J nach außen abstehen, und der Wert der Jacke J
wird erhöht.
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Fig. 8 zeigt einen Kleiderschrank C mit einer Öffnung, die
im wesentlichen die Form eines umgedrehten L hat und die mit
einem Reißverschluß geöffnet und geschlossen werden kann, an
dem der Schieber gemäß der vorliegenden Erfindung angebracht
ist. Da der Griff gegenüber dem Schieberkörper verschwenkbar
und verdrehbar ist, kann der Benutzer den Schieber entlang
einer Ecke der L-förmigen Öffnung durch Ziehen des Griffs sanft
bewegen, ohne die ursprüngliche Haltung des Griffs zu
verändern.