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GEBIET DER ERFINDUNG
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Diese Erfindung bezieht sich auf
einen Speicherschrank eines Typs, wie er in Büros und dergleichen verwendet
wird, und, speziell, auf einen verbesserten Speicherschrank zur
Montage in einer Überkopf-Position
relativ zu einer Arbeitsfläche
oder dergleichen.
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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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Überkopf-Schränke werden
konventionell und weitverbreitet in Büroumgebungen und dergleichen
zum Aufbewahren von Papieren, Büchern
und verschiedenen Objekten benutzt. Solche Schränke werden konventionell in
einer Überkopf-Position
in Bezug auf eine Arbeitsfläche
montiert, beispielsweise oberhalb eines Tisches oder eines Schreibtisches. In
vielen solchen Situationen ist der Schrank an einer Seitenfläche einer
Wand montiert, wie an einem tragbaren Raumteiler-Paneel, und ist
der Schrank in einer nach oben beabstandeten Relation zu einer Arbeitsfläche so positioniert,
dass er ausreichend nahe und gut zugänglich ist, hingegen bei der
Benutzung der Arbeitsfläche
nicht stört.
Schränke
dieses Typs sind oftmals mit einer zu öffnenden Fronttüre ausgestattet,
die sich mit einer kombinierten Schwenk- und Schiebebewegung bewegt,
wobei die Türe
nach oben initial in eine offene Position schwingbar, und dann horizontal
nach rückwärts in eine
Verwahrposition verschiebbar ist, in welcher die Türe eng benachbart
zu Deckwand des Schrankes entweder oberhalb oder unterhalb der Deckwand
angeordnet ist. Obwohl Schränke
dieses Typs in großem
Umfang für viele
Jahre verwendet wurden, haben solche Schränke dennoch erkannte Nachteile
in Bezug auf einen leichten Zugang besessen. Spezifischer, erfordert das
Schließen
der Türe
normalerweise, dass eine Person aufsteht und den Frontrand der Türe ergreift und
dann die Türe
nach außen
zu sich herzieht, wobei sie gleichzeitig zulässt, dass die Türe dabei
nach unten in die geschlossene Position schwingt, während zum Öffnen der
Türe die
Türe häufig durch
die benachbart zur Front der Arbeitsfläche sitzende Person in eine
offene Position bewegt werden kann. Das Durchführen der Tür-Öffnungs-und-Schließfunktionen ist demzufolge
deshalb unbequem, weil beide nicht bequem in der sitzenden Position
durchführbar ist.
Weiterhin haben die komplexen oder multiplen Phasen der Türbewegung
und die dazu aufzubringenden Kräfte
die Schwierigkeit des Öffnens
und Schließen
der Schranktüre
verstärkt.
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Beim Bestreben einer Verbesserung
an Schränken
dieses allgemeinen Typs sind einige Schränke mit einer Türe versehen
worden, die zwischen den offenen und geschlossenen Positionen nur
schwingbar ist. In diesen bekannten Schränken ist die Türe mit Endpaneelarmen
ausgestattet worden, die eine horizontale Schwenkachse schaffen,
so dass die Türe
zwischen einer geschlossenen Position und einer allgemein Überkopf-Offenposition
nur hin- und herschwingt.
Die Schränke
dieses letztgenannten Typs haben jedoch Merkmale gehabt, die nicht
wünschenswert
sind. Beispielsweise ist bei einigen dieser Schränke die Türe nur manuell sowohl in Öffnungs-
als auch in Schließrichtung
schwenkbar, gekuppelt mit dem nichtausgeglichenen Gewicht der Türe, was
die Öffnungs-
und Schließbewegungen nicht
zweckmäßig gemacht
hat. Andere Schränke dieses
Typs enthalten im Bestreben zur Verbesserung dieser Situation Gasfedern,
die beim Öffnen
der Türe
assistieren, d. h., beim Überwinden
des Türgewichts
während
der Öffnungsbewegung
assistieren, jedoch bewirken die Gasfedern im Gegensatz dazu zum
Schließen
der Türe
eine erhöhte
Betätigungskraft,
wodurch die Schließbewegung
weniger vorteilhaft als gewünscht
ausfällt.
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US-A-5,339,852 bezieht sich auf einen
tragbaren, wetterfesten Verschlag, der zur Verwendung für Jagd-
oder Observiersituationen ausgebildet ist. Eine schwenkende Verschlusstüre ist vertikal
beweglich, um durch eine halbzylindrische Öffnung den Zugang zum Inneren
des Gehäuses
des Verschlags zu ermöglichen.
Die Türe
hat aufrechte Seitenabschnitte, die in überlappender Weise schwenkbar
an den jeweiligen aufrechten Seitenwänden des Gehäuses angebracht
sind. Die Türe
ist U-förmig
und besitzt aufrechte Seitenpaneele, die an den aufrechten Seitenpaneelen
des Gehäuses
schwenkbar montiert sind. Die aufrechten Seitenpaneele der Türe sind
an den Außenteilen
der aufrechten Seitenwände
des Gehäuses
angeordnet.
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CH-A-3670752 bezieht sich auf einen
Aktenindexschrank zur Verwendung auf einem Schreibtisch oder einem
Maschinenschreibtisch. Die Türe
ist an Armen befestigt, die im Inneren des Schranks angeordnet sind.
Die Arme sind schwenkbar verbunden mit den jeweiligen aufrechten
Seitenpaneelen des Schranks. In der offenen Position werden die
Arme in das Innere des Schranks hineinbewegt. Ein Gegengewicht ist
vorgesehen, um die Öffnungs-
und Schließoperationen
der Türe
zu erleichtern. Das Gegengewicht konstituiert eine nach einwärts orientierte Verlängerung
des die Türe
tragenden Arms.
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Es ist somit ein Ziel dieser Erfindung,
in Bezug auf das Öffnen
und Schließen
des Schrankes eine erleichterte Operation zu ermöglichen, und einen verbesserten Überkopf-Speicherschrank
der eingangs genannten Art anzugeben, der es ermöglicht, dass die Türe unmittelhar
zwischen offenen und geschlossenen Positionen schwingend bewegbar
ist, und zwar sowohl in der Öffnungsrichtung
als auch in der Schließrichtung,
wobei es möglich
sein soll, das Schwenken der Türe
ohne Aufbringen einer signifikanten Kraft bzw. mit keiner nennenswerten
Mühe leicht
manuell zu kontrollieren.
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Im Besonderen ist ein Ziel dieser
Erfindung, einen verbesserten Überkopf-Speicherschrank
anzugeben, bei welchem eine Türe
verwendet wird, die nur zu einer Schwingbewegung zwischen einer
geschlossenen Position und einer Überkopf-Aufbewahrungsposition
abgestützt
ist, wobei die Türe
so ausgebildet ist, dass sie durch einen Benutzer bequem zugänglich ist,
der benachbart zu einer unterhalb des Schranks angeordneten Arbeitsfläche oder
dergleichen sitzt, so dass die Türe
jederzeit manuell ergriffen werden kann und unmittelbar und bequem
sowohl in Öffnungs-
als auch in Schließrichtung
schwingend bewegt werden kann, während
zur gleichen Zeit der Benutzer in der sitzenden Position verbleiben kann.
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Ein weiteres Ziel der Erfindung liegt
darin, einen verbesserten Überkopf-Speicherschrank
der eingangs genannten Art anzugeben, bei dem der schwenkenden Türe ein Gegengewicht
zugeordnet ist, das jederzeit eingestellt werden kann, so dass ein Ausgleichsmoment
erhalten wird, das allgemein in Übereinstimmung
mit der in Längsrichtung
gesehen Länge
der Türe
ist, und es gestattet, dass das Gegengewicht jederzeit in Abstimmung
auf die Türlänge gewählt werden
kann, um auf diese Weise einen passenden Gewichtsausgleich für die Türe herbeizuführen und
eine bessere Balance des Gewichts und damit auch des Moments zu
schaffen, das während
der Öffnungs-
und Schließbewegungen
der Türen
aufgebracht wird.
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Ein noch weiteres Ziel der Erfindung
liegt darin, einen verbesserten Überkopf-Speicherschrank der
eingangs genannten Art anzugeben, bei dem zwischen dem oberen Rand
der Türe
und der Deckwand des Schranks entlang deren Längsverlauf eine zusammenpassende
oder verriegelnde Relation vorgesehen ist, um ein Ausbiegen der
Türe oder
eine Trennung der Türe
von dem Schrankgehäuse
zu verhindern, und auf diese Weise einen unbeabsichtigten oder nichtautorisierten
Zugang in den Schrank zu verhindern.
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Ein weiteres Ziel der Erfindung liegt
darin, einen verbesserten Überkopf-Speicherschrank
der eingangs genannten Art anzugeben, der ein vernünftig geringes
Gewicht, jedoch eine dauerhaft nutzbare Ausbildung hat, der mit
vernünftigem
Aufwand und ökonomisch
herstellbarist, der leicht und effizient an vertikalen Wänden oder
aufrechten Raumteiler-Wandpaneelen montiert bzw. an solchen Wänden oder
Wandpaneelen ohne Rücksicht
auf die jeweilige Größe der Wandpaneele
montiert werden kann, an denen der Schrank zu montieren ist, der
es zulässt, in
einer nichtmodularen Relation an Wandpaneelen montiert zu werden,
und der schließlich
ein gefälliges Erscheinungsbild
hat.
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KURZE BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine frontale Perspektivansicht eines Überkopf-Speicherschranks gemäß der vorliegenden
Erfindung, wobei der Schrank in einer geschlossenen Position und
in benachbarter Relation zu einer aufrechten Wand gezeigt ist.
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1A ist
eine perspektivische Explosionsansicht des in 1 gezeigten Schranks.
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2 ist
eine Perspektivansicht des Schranks von 1 von rückwärts.
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3 ist
eine Perspektivansicht ähnlich
von 1 von vorne, mit
der Ausnahme, dass der Schrank mit der Türe in einer offenen Überkopf-Position
gezeigt ist.
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4 ist
eine Vorderansicht des in 1 gezeigten
Schranks.
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5 ist
eine Draufsicht des Schranks von 4.
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6 ist
eine Seitenansicht vom rechten Ende des Schranks, der in 1 gezeigt ist, und zeigt
die Türe
in einer geschlossenen Position.
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7 ist
eine Seitenansicht vom rechten Ende ähnlich der von 6, zeigt jedoch die Türe in einer offenen Überkopf-Position.
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8 ist
eine vergrößerte Querschnittsansicht
des Schrankes allgemein geschnitten entlang der Linie 8–8 in 5.
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8A ist
eine vergrößerte fragmentarische Schnittansicht
allgemein entlang der Linie 8A–8A
in 8.
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8B ist
eine vergrößerte fragmentarische Schnittansicht,
die die eine Separation verhindernde Verriegelung zwischen dem oberen
Rand des Türpaneels
und dem Frontrand der Deckwand des Schranks zeigt.
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8C ist
eine vergrößerte fragmentarische Schnittansicht,
die eine Montierschiene zeigt, die sich entlang des oberen Rückens des
Schranks erstreckt.
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9 ist
eine perspektivische Explosionsansicht, die das rechte Türendpaneel
und dessen Relation zur benachbarten Endwand des Gehäuses illustriert.
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10 ist
eine vergrößerte fragmentarische Schnittansicht
entlang der Linie 10–10
in B.
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11 ist
eine vergrößerte fragmentarische Schnittansicht
entlang der Linie 11–11
in B.
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12 ist
eine Perspektivansicht, die einen hakenartigen Bügel zeigt, der an der Rückseite
des Schrankes angebracht ist, um eine Befestigung an einer geschlitzten
Schiene zu gestatten.
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13 ist
eine Perspektivansicht einer alternativen Form eines Montierbügels zum
Festlegen des Schranks an einer aufrechten Wand oder an einem anderen
passenden Support.
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14 und 15 sind vergrößerte fragmentarische
Schnittansichten, die den Eingriff des Türanschlags in den offenen und
geschlossenen Positionen der Türe
zeigen.
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16 ist
eine Ansicht der Innenseite des Türendpaneels und zeigt eine
Modifikation der Gegengewichts-Anordnung.
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17 ist
eine diagrammartige Ansicht, die die Gesamtanordnung des Überkopf-Speicherschranks
illustriert, der an einer aufrechten Wand montiert und in einer Überkopf-Relation
bezüglich
einer Arbeitsfläche
angeordnet ist, welche an oder benachbart zu der aufrechten Wand
montiert ist.
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In der nachfolgenden Beschreibung
wird zum besseren Verständnis
eine bestimmte Terminologie verwendet, die jedoch hier nicht beschränkend sein
soll. Beispielsweise werden die Worte "aufwärts", "abwärts", "rechts" und "links"
sich auf Richtungen in den Zeichnungen beziehen, auf die hingewiesen
wird. Die Worte "aufwärts"
und "abwärts"
werden auch benutzt, beim Erläutern
der Schwingbewegungen der Schranktüre, jeweils zu den offenen
und geschlossenen Positionen. Die Worte "einwärts" und "auswärts" beziehen
sich auf Richtungen jeweils zum geometrischen Zentrum des Schrankes
und der signierte Teilen davon in Richtung zum Zentrum hin bzw. davon
weg.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG
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Bezug nehmend auf die Zeichnungen
und spezifisch auf die 1 und 17 wird ein Speicherschrank 10 gemäß der vorliegenden
Erfindung illustriert. Dieser Schrank kann an einer aufrechten Wand 11 montiert
sein, beispielsweise benachbart zu einer vertikalen Fläche 12 davon,
und zwar so, dass er in einer Überkopf-Lage,
d. h., einer nach oben beabstandeten Relation, relativ zu einer
Arbeitsfläche 13 wie
einem Tisch oder einem Schreibtisch angeordnet ist, die benachbart
zu der Wand vorgesehen ist. Eine Person wird normalerweise benachbart
zu einem Frontrand 14 der Arbeitsfläche 13 positioniert
sein oder sitzen, und der Schrank 10 ist so angeordnet, dass
er für
eine benachbart zum Frontrand 14 sitzende Person bequem
zugänglich
ist.
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Der Speicherschrank 10 dieser
Erfindung umfasst ein Gehäuse
oder einen Körper 21,
das bzw. der, wie durch die 1 und 3 illustriert, eine allgemein
kastenartige Konfiguration mit einer Öffnung 22 an der Frontseite
hat, die den Zugang zu einem inneren Speicherabteil 23 ermöglicht.
An dem Gehäuse 21 ist
eine Türeinrichtung 24 schwingfähig montiert zu
einer Bewegung zwischen der in 1 illustrierten geschlossenen
Position, in der die Türeinrichtung
die Frontöffnung
abdeckt, und einer Überkopf-Aufbewahrungsposition,
die in 3 illustriert
ist, in welcher der Schrank in einer geöffneten oder zugänglichen
Position ist. Der Schrank ist vorbereitet zur Kooperation mit passenden
Montierbügeln 29,
von denen in 1 ein Beispiel
illustriert wird, um eine zweckmäßige Abstützung des
Schrankes zu ermöglichen,
wie beispielsweise an einer aufrechten Wand 11. Die Struktur
unterschiedlicher Versionen von Montierbügeln zum Anbringen des Schrankes
wird später
kurz erklärt.
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Unter Berücksichtigung der Struktur des
Gehäuses
oder Körpers 21,
und Bezug nehmend spezifisch auf die 1A, 8 und 11, umfasst das Gehäuse 21 ein Paar allgemein
paralleler, jedoch in Längsrichtung
beabstandeten Endwände 31,
die in allgemein vertikalen Ebenen angeordnet und miteinander durch allgemein
parallele und horizontale, langgestreckte Deck- und Bodenwände 32 und 33 rigid
verbunden sind. Die Deckwand 32 hat nach unten gebogen
Endflansche 34, die zwecks einer fixierten Anbringung den
inneren oberen Teil je der der Endwände 31 überlappen.
An ihrem rückwärtigen Ende
besitzt die Deckwand 32 einen hinteren Wandteil 46,
der nach unten abgewinkelt ist und in einem nach unten frei auskragenden
Randflansch 47 ausläuft.
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Die Bodenwand 33 hat ähnliche,
nach unten gebogene Endflansche 35, welche die inneren
unteren Abschnitte der Endwände 31 überlappen
und daran fest angebracht sind. Diese Ausbildung resultiert darin,
dass die Endwände 31 wie
auch die Deck- und die Bodenwand 32, 33 miteinander
rigid verbunden sind, um – von
der Frontseite her horizontal betrachtet – eine allgemein rohrförmige Konfiguration
zu definieren. Diese rohrförmige
Konfiguration definiert die Frontöffnung 22, die den
Zugang zum inneren Speicherabteil 23 des Gehäuses 21 ermöglicht.
Die Bodenwand 33 hat auch einen allgemein Z-förmigen Frontflansch 36,
der am Frontrand der Bodenwand fixiert ist und davon nach unten
vorsteht. Dieser Frontflansch 36 weist in einem horizontalen
Mittelteil eine Öffnung
zum Unterbringen einer schwenkbaren Verriegelungsplatte 37 auf,
die verbunden ist mit dem inneren Ende eines zylindrischen drehbaren
Stopfens, der einem konventionellen, mit einem Schlüssel aktivierbaren
Schloss 38 zugeordnet ist, das an der Türeinrichtung benachbart zu
deren unteren Ende montiert ist. Die Ausbildung des Schlosses 38 und
dessen verriegelnde Relation ist allgemein konventionell, so dass
davon ausgegangen wird, dass eine weitere Beschreibung davon nicht
notwendig ist.
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Die Bodenwand 33 hat auch
einen rückwärtigen Flansch 39,
der an dem rückwärtigen Rand
der Bodenwand fixiert ist und von dort nach unten vorsteht. Die
Bodenwand 33, zusammen mit den nach unten vorstehenden
Front- und Hinterflanschen 36 und 39 und auch
mit den nach unten vorstehenden Endflanschen 35, definiert
eine kastenartige Konfiguration, die allgemein nach unten offen
ist. Dies verleiht der Bodenwand signifikante Festigkeit und Steifigkeit,
und erbringt im Übrigen
auch signifikante Festigkeit und Steifigkeit für das ganze Schrankgehäuse.
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Das Schrankgehäuse 21 umfasst auch
eine Rückwand 41,
die mit der Rückseite
der horizontalen durch die Wände 31, 32 und 33 definierten,
rohrförmigen
Struktur verbunden ist und die Rückseite
allgemein verschließt.
Die Rückwand 41 hat
einen vertikalen Wand- Hauptteil 42,
der sich über
ein signifikantes vertikales Ausmaß von benachbart zur Deckwand des
Gehäuses
nach unten erstreckt. Dieser vertikale Wandteil 42 hat
nach einwärts
gebogene Randflansche 43, die sich mit den benachbarten
Endwänden 31 in
der Nähe
deren hinterer Ränder überlappen und
damit fest verbunden sind. Der Rückwandteil 42 ist
an seinem unteren Ende mit einem allgemein einwärts vorstehenden L-förmigen Bodenflansch 44 ausgestattet,
der an dem hintern Flansch 39 anliegt und daran fest angebracht
ist, welcher der Bodenwand 33 zugeordnet ist. Dieser Bodenflansch 44 hat in
seinem horizontalen Wandteil eine Vielzahl länglicher schlitzartiger Öffnungen 44A,
die sich über
die Längsrichtung
des Flansches in beabstandeten Relationen vertikal hindurch erstrecken.
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Die Rückwand 41 weist auch
ein kanalartiges Schienenglied 45 auf, das der Rückwand 41 fest zugeordnet
ist und sich in Längsrichtung
(d. h. horizontal) über
dessen Länge
erstreckt. Dieses Schienglied 45 ist an dem oberen Rand
des Wandteils 42 fixiert und steht davon nach vorne vor.
Das Schienenglied 45 (8C)
weist jeweils obere und untere Wände 51 und 52 auf,
die durch eine vertikale Wand 53 miteinander verbunden
sind, die nach vorne gegenüber
dem Rückwandteil 42 beabstandet
ist. Der hintere Rand der unteren Wand 52 ist mit dem oberen Rand
des Wandteils 42 verbunden. Der hintere Rand der oberen
Wand 51 ist mit einem nach unten frei auskragenden Flansch 54 verbunden.
Dieser Flansch 54 überlappt
sich mit dem Randflansch 47 und ist daran festgelegt, beispielsweise
durch Schweißen.
Die Schiene 45 definiert so einen L-förmigen Führungskanal 55, der
nach hinten offen ist, und sich entlang der hinteren Seite des Schrankgehäuses in
Längsrichtung
erstreckt. Dieser rückseitige Führungskanal 55 kooperiert
mit Montierbügeln,
die es ermöglichen,
den Schrank an einer aufrechten Wand anzubringen, wie nachstehend
erklärt
wird.
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Bezüglich der Türeinrichtung 24 ist
anzumerken, dass diese von allgemein U- oder Kanalförmiger Konfiguration
ist und ein in Längsrichtung
langgestrecktes Türpaneel 61 aufweist,
das an seinen entgegengesetzten Enden jeweils fest verbunden ist
mit sich nach hinten erstreckenden, rechten und linken Endpaneelen 62 und 63.
Die Endpaneele 62 und 63 kragen von dem Türpaneel 61 in
einer allgemein parallelen Relation frei nach rückwärts aus. Diese Endpaneele 62 und 63 sind
auch allgemein vertikal vergrößert und
so positioniert, dass sie eng benachbart jeweils zur äußeren Oberfläche einer
der Endwände 31 des Schrankgehäuses in überlappender
Relation angeordnet sind, wie dies in 11 illustriert
ist.
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Die rechten und linken Endpaneele 62 und 63 sind
substantiell identisch, mit der Ausnahme, dass sie voneinander Spiegelbilder
sind, und es ist offensichtlich, dass die nachfolgende Beschreibung sich
auf beide Endpaneele und deren schwenkbare Verbindung mit der jeweils
benachbarten Endwand 31 bezieht.
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Wie durch 9 illustriert wird, weist das Endpaneel 62, 63 eine
allgemein vertikale äußere Wand 64 auf,
die in einer äußeren Peripherie
ausläuft,
welche durch allgemein gesprochen obere und untere Ränder 65 und 66 definiert
ist. Diese Ränder erstrecken
sich allgemein horizontal und in paralleler Relation und sind miteinander
durch einen Frontrand 67 mit einer komplexen Krümmung verbunden,
welche Krümmung
mit der Krümmung
des Türpaneels 61 korrespondiert,
wie nachstehend beschrieben wird. Die vertikale äußere Wand 64 besitzt
auch einen rückwärtigen Rand 68,
der eine allgemein nach außen
gekrümmte
oder konvexe Krümmung
hat, die an ihrem oberen Ende gleichförmig in die Deckwand übergeführt ist,
während
dieser gekrümmte
rückwärtige Rand 68 an
seinem unteren Ende mit dem unteren Rand 66 in einer relativ
scharfen Ecke 69 verbunden ist. Das Endpaneel weist einen
allgemein endlosen Randflansch 71 auf, der von der Ebene
der äußern Wand 64 horizontal
einwärts
vorsteht. Der Endflansch 71 erstreckt sich substantiell
entlang des gesamten äußeren Umfangs
der Wand 64. Das Endpaneel ist auch mit Verstärkungsrippen 72 versehen, die
an passenden Stellen davon einwärts
vorstehen. Diese Rippen stehen einwärts über ein Maß vor, das nicht größer ist
als der Überstand
des Randflansches 71 nach innen.
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Jedes Endpaneel 62 und 63 ist
ferner mit einem Fingergriff oder einer Vertiefung 73 ausgestattet, die
in dem unteren Rand 66 zugeordneten Randflansch 71 nach
oben geformt ist. Diese Fingervertiefung 73 ist eng benachbart
zur rückwärtigen Ecke 69 positioniert.
Diese Fingervertiefung 73 läuft an ihrem rückwärtigen Ende
in einer relativ abrupten Schulter oder Fläche aus, um so den Angriff
mit einem Finger oder dem Daumen zu erleichtern, und um beim manuellen
Schwenken der Türeinrichtung
zu assistieren, im Besonderen, wenn die Türeinrichtung aus der offenen
Position zu der geschlossenen Position geschwenkt werden soll, wie
dies nachstehend erläutert wird.
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Das Türpaneel 61 ist hauptsächlich durch
ein Frontpaneel 74 (8)
definiert, welches durchgehend über
die Länge
des Schrankes langgestreckt und fest an seinen Enden mit den Fronträndern der Endpaneele 62 und 63 verbunden
ist. Dieses Frontpaneel 74 endet mit einem unteren freien
Rand 75, der eine allgemein gerundete oder stabähnliche
Konfiguration besitzt und die über
die Länge
des Paneels vorsteht und einen vergrößerten Angreifteil definiert, der
das manuelle Ergreifen erleichtert, falls der Rand 75 zum
Bewirken einer Öffnungsbewegung
der Türe ergriffen
wird. Dieses Frontpaneel 74 hat auch, gesehen in einem
horizontalen Querschnitt wie in 8 illustriert,
eine ungerade oder komplexe Krümmung dahingehend,
dass die obere Sektion 76 des Türpaneels eine allgemein nach
außen
gebogene oder konvexe Konfiguration hat, welche Konfiguration nach
unten über
wenigstens zirka drei Viertel der gesamten Türpaneelhöhe vorsteht, wobei diese obere Sektion 76 dann
gleichförmig übergeführt ist
in eine untere Sektion 77, die eine umgekehrte konkave Krümmung hat,
welche an dem unteren freien Rand 75 ausläuft.
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Das Türpaneel 61 besitzt
auch einen oberen Paneelteil 81, der an dem oberen Rand
des Frontpaneels 74 fixiert ist und von diesem quer nach
rückwärts wegsteht.
Dieser obere Paneelteil 81 ist im Wesentlichen eben und
erstreckt sich allgemein längs zwischen
den Endpaneelen 62 und 63. Der Teil 81 steht
nach rückwärts nur über ein
kleines horizontales Maß vor,
wenn sich die Türe
in der geschlossenen Position befindet. Der obere Paneelteil 81 wirkt
mit dem Frontrand der Deckwand 32 des Schrankes durch eine
kooperierende Antiseparations-Verriegelung 82 zusammen,
wie in den 8 und 8B illustriert ist. Diese
Verriegelung umfasst einen nach unten gerichteten, auskragenden
Flansch 83, der an dem oberen Paneelteil 81 fixiert
ist und benachbart zu dessen längs
verlaufenden rückwärtigen Rand
nach unten vorsteht. Wenn die Türe
in der geschlossenen Position ist, dann steht dieser Flansch 83 in
einen nach oben offenen Kanal 84 vor, der durch einen allgemein
U-förmigen
Kanalteil 85 definiert wird, welcher an dem Frontrand der
Deckwand 32 des Schranks fixiert ist und sich längs entlang
des Frontrandes erstreckt. Der in den Kanal 84 eingepasste Flansch 83 verhindert,
wenn sich die Türe
in der geschlossenen Position be findet, dass sich die Türe nach
außen
biegt, und verhindert auch eine Separation der Türe von dem Schrank entlang
der Deckwand der Türe,
wie es geschehen könnte
bei einem Versuch, ein Aufspreizwerkzeug dazwischen einzusetzen.
Der Flansch 83 ist nach rückwärts leicht abgeschrägt, wo er
nach oben vorsteht, um so die Bewegung des Flansches 83 in
den und aus dem Kanal 84 zu erleichtern, während der
Schwenkung der Türe zwischen
den jeweiligen geschlossenen und offenen Positionen.
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Um das Türpaneel 61 an den
Endpaneelen 62 und 63 festzulegen, hat das Paneel 61 einen
sich vertikal erstreckenden Befestigungsflansch 61A (1A und 8A), der an jedem Ende nach hinten vorsteht.
Dieser Flansch 61A steht einwärts vor in überlappender Relation mit der
Innenseite des jeweiligen Endpaneels 62, 63. Eine
Vielzahl gewindeter Befestigungselemente 61B verbindet
den Flansch 61A mit einer Reihe hülsenartiger Naben 61c,
die an dem Endpaneel 62, 63 vorgesehen sind.
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Die Türeinrichtung 24 ist
mit dem Schrankgehäuse 21 über ein
Paar koaxial ausgerichteter Schwenkverbindungen 88 (8–10)
verbunden. Diese Verbindungen sind vorgesehen zur Zusammenarbeit
zwischen jeder Endwand 31 und dem jeweiligen benachbarten
Endpaneel 62 oder 63. Diese Schwenkverbindungen 88 definieren
eine horizontale Schwenkachse 89, die es ermöglicht,
die Türeinrichtung
zwischen den offenen und geschlossenen Positionen schwenkend zu
bewegen, wie dies in den 1 und 3 illustriert ist. Die Schwenkachse 89 erstreckt
sich horizontal und längs
des Schranks und ist so angeordnet, dass sie sich allgemein zentral
durch das Schrankinnenabteil erstreckt, wobei die Schwenkachse 89 annähernd vertikal
in der Mitte zwischen den Deck- und Bodenwänden des Schranks liegt, und
auch im Wesentlichen horizontal in der Mitte zwischen der Rückwand des
Schranks und dessen Frontöffnung.
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Die Schwenkverbindung 88 wird
durch eine allgemein zylindrische Nabe 91 definiert, die
zentral fixiert ist an der vertikalen Wand 64 jedes Endpaneels 62 und 63 und
davon einwärts
vorsteht. Diese Nabe 91 weist eine gestufte Blindbohrung 92 auf,
die sich vom inneren Ende der Nabe 91 einwärts öffnet. Eine Vielzahl
innengewindeter Befestigungshülsen 93 ist in
der Nabe am inneren Ende der Blindbohrung fixiert. Die benachbarte
Endwand 31 hat eine daran geformte Nabe 94 oder
ein ringförmiges
Supportlager. Im gezeigten Fall ist die Nabe 94 integral
geformt aus derselben Metallplatte, die die Endwand definiert, wobei
dieses ringförmige
Supportlager 94 axial nach außen deformiert ist, so dass
es in die gestufte Blindbohrung 92 vorsteht und darin drehbar
sitzt. Im Querschnitt hat dieses ringförmige Supportlager 94 einen
axialen Schenkelteil 95, der von der Endwand 31 nach
außen
vorsteht. Dieser Schenkelteil 95 ist seinerseits mit einem
radial einwärts
vorstehenden Schenkelteil 96 verbunden, wobei letzter eine
durchgehende zentrale Öffnung 99 definiert.
Das ringförmige
Supportlager oder die Unterlegscheibe 94 wird im Inneren
der Bohrung 92 durch einen allgemein zylindrischen Festhalter 97 festgelegt,
der eine abgestufte zylindrische Ausbildung hat, derart, dass das
innere kleindurchmessrige Ende durch die zentrale Öffnung 99 des
ringförmigen
Lagers vorsteht. Die L-förmige Konfiguration
des Supportlagers 94, wie durch die Schenkel 95 und 96 definiert,
ist somit zwischen der Nabe 91 und dem zylindrischen Festhalter 97 drehbar
festgelegt, wobei letzterer an der Nabe mit einer Vielzahl gewindeter
Befestigungselemente 98 fixiert ist, die sich durch die
Nabe erstrecken und in die innengewindeten Hülsen 93 eingreifen.
Daraus resultiert eine drehbare Abstützung des Endpaneels 62 oder 63 an
der benachbarten Endwand 31, um eine Drehbewegung der Türeinrichtung
um die sich längs erstreckende
Schwenkachse 89 zuzulassen.
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Das Türpaneel 61 hat ferner
einen nach einwärts
vorstehenden Anschlag 101 (14 und 15), der an der inneren Seite
des Türpaneels 61 fixiert
ist, und zwar benachbart zum unteren freien Rand 75. Dieser
Anschlag, der, vorzugsweise, aus einem relativ steifen elastomeren
Material besteht, steht längs der
Türe in
Längsrichtung
vor und ist so angeordnet, dass seine äußere, gerundete Endfläche 102A an dem
Frontflansch 36 der Bodenwand 33 anliegt, um die
geschlossene Position der Türe
(14) definieren. Dieser
Anschlag 101 besitzt auch eine Oberseite 102B,
die bei in der offenen Position befindlicher Türe an der Front der Deckwand 32 anliegt,
d. h., dem Frontflansch 85a des Kanals 85 (15). Dieser Anschlag 101 funktioniert
demzufolge so, dass er die Positionsgrenzen für die Öffnungs- und Schließbewegungen der Türeinrichtungen
bildet, welche Positionsbegrenzungen so ausgelegt sind, dass der Türe eine
Schwenkbewegung über
einen Winkel von ca. 90° möglich ist,
wenn sie zwischen den offenen und geschlossenen Positionen bewegt
wird.
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Die Türeinrichtung 24 umfasst
ferner eine einstellbare Gegengewichtsstruktur 104 (8–10), die,
vorzugsweise, jeweils einem Endpaneel 62 und 63 zugeordnet
und daran gleichmäßig verteilt
ist, um das exzentrische Gewicht, das durch das Türpaneel 61 gebildet
wird, um die Schwenkachse 89 effektiv auszugleichen. Diese
Gegengewichtsstruktur 104 umfasst in der Variation der 8–10 einen
Satz aus einem oder mehreren dünnen
Gegengewichten 105, die im hinteren Bereich jedes der Endpaneele 62 und 63 stationär untergebracht
sind. Jedes Gegengewicht 105 ist im Wesentlichen als eine
dünne Metallplatte
(z. B. mit einer Dicke von ca. 0,060 Zoll [1,5 mm] in einer Ausführungsform)
geformt, und hat eine allgemein halbkreisförmige Konfiguration, damit
sie sich im hinteren Teil des Endpaneels 62, 63 in
allgemein gleichförmiger
Relation um die Achse 89 positionieren lässt, so
dass der Schwerpunkt (d. h. c.g.) des Gegengewichts 105 hinter
einer vertikalen Ebene positioniert ist, die durch diese Achse 89 hindurchgeht,
wenn sich die Türe
in der geschlossenen Position befindet.
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Die Gegengewichtsstruktur 104 wird
gebildet durch ein oder mehrere allgemein identische Gegengewichte 105.
Diese Gegengewichte sind in einander überlagernder Relation angeordnet,
wobei in 10 vier solche
Gegengewichte gezeigt sind, wobei die Anzahl solcher Gegengewichte 105 in
Abstimmung auf die in Längsrichtung
gesehene Länge
des Schranks gewählt
ist. Falls beispielsweise der Schrank eine kurze Länge wie
in etwa 24 Zoll (61 cm) hat, dann können in jedem Endpaneel 62, 63 zwei identische
Gegengewichte 105 verwendet werden. Falls der Schrank eine
größere Länge von
beispielsweise 30 oder 36 Zoll hat (76 bis 91 cm), dann können in
jedem Endpaneel drei oder vier einander überlagerte identische Gegengewichte 105 verwendet werden. Ähnlich können, falls
der Schrank noch größere Länge von
beispielsweise 48 oder 60 Zoll hat (122 bis 150 cm), jeweils sechs
oder acht identische Gegengewichte 105 in überlagerter
Relation innerhalb jedes Endpaneels verwendet werden. Auf diese Weise
können
eine Vielzahl (d. h. ein Satz) identischer Gegengewichte 105 für jedes
Endpaneel vorgesehen sein, und lässt
sich die gesamte Gegengewichtsstruktur leicht einstellen und zum
gewünschten Gewicht
aufbauen in Abstimmung auf die in Längsrichtung gesehene Länge des
Schranks, wobei diese Länge
mit der Länge
des Türpaneels 24 korrespondiert,
und damit mit dem nichtausgeglichenen Gewicht des Türpaneels 24.
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Wie durch die 9 und 10 illustriert
ist, sind die Gegengewichte 105 in den Endpaneelen 62, 63 montiert,
wofür die
Endpaneele 62, 63 ein Paar frei auskragender Stützstifte
oder Naben 106 aufweisen, die von der Wand 64 nach
innen vorspringen. Diese Stifte 106 durchsetzen passende Öffnungen,
die in den Gegengewichten geformt sind. In der illustrierten Ausführungsform
umfasst die Gegengewichtsstruktur weniger als die maximale Anzahl
an Gegengewichten 105, und ist deshalb für diesen
Fall wenigstens ein Abstandshalter 107 auch vorgesehen
in umfassender Relation zu den Stützstiften 106. Ein
passendes Befestigungselement 108 ist in jeden der Stützstifte 107 eingeschraubt
und der vergrößerte Kopf
des Befestigungselementes wirkt mit dem Abstandshalter oder mit
dem Gegengewicht zusammen, um dieses an Ort und Stelle festzuhalten.
Es ergibt sich, dass dann, wenn die maximal mögliche Anzahl an Gegengewichten
verwendet wird, kein Abstandshalter erforderlich ist. Alternativ
könnten
die Endpaneele auch mit kürzeren
Naben 106 ausgestattet sein, und dafür Schrauben 108 unterschiedlicher
Längen
verwendet werden, jeweils in Abstimmung auf die Gesamtdicke der
aufgefädelten
Gegengewichte.
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16 illustriert
eine Variation einer einstellbaren Gegengewichtsstruktur 104,
die an den Endpaneelen 62, 63 montiert ist, um
einen Gewichtsausgleich für
die schwenkbare Türe 61 in Übereinstimmung
mit der Schranklänge
(und damit der Türlänge) erzielen.
An jedem Endpaneel ist ein Gegengewicht 105' montiert,
vorzugsweise ein einziges Gegengewicht, und zwar mittels einer positionseinstellenden Montiervorrichtung,
welche ein Paar Montiernaben (wie die Naben 106 von 9) umfasst, deren jede in
einer aus einem Satz von Öffnungen 131 positioniert
ist. Bei der illustrierten Ausführungsform
umfasst der Satz drei Öffnungen.
Ein Befestigungselement wie eine Schraube 132 legt das
Gegengewicht 105' an dem Endpaneel fest. Der Abstand zwischen den Öffnungen
innerhalb des Satzes 131 gestattet es, das Gegengewicht 105' in
einigen unterschiedlichen Positionen zu montieren, die mit unterschiedlichen
Abständen
von der Achse 89 beabstandet sind, um das Gewichtsausgleichsmoment
in Relation zur Schranktürlänge zu variieren.
Durch Verwenden der innersten Öffnungen
wird das Gegengewicht 105' jeweils am weitesten außen positioniert,
wie dies durch gestrichelte Linien gezeigt ist, um eine lange Türe 61 wie
eine 48 Zoll Türe
auszubalancieren. Durch Benutzen der am weitesten außenliegenden Öffnungen wird
das Gegengewicht 105' jeweils nächst der Achse 89 positioniert,
wie dies durch strichpunktierte Linien gezeigt ist, um eine kurze
Türe wie
eine 24 Zoll Türe
auszubalancieren. Und durch Verwenden der mittleren Öffnungen
wird jedes Gegengewicht 105' so in einer Zwischenposition
montiert, wie dies in ausgezogenen Linien gezeigt ist, um eine Türe mit mittlerer
Länge wie
eine 36 Zoll Türe
auszubalancieren.
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Die Türeinrichtung 24 (d.
h., das Türpaneel 61 und
die Endpaneele 62, 63) hat, sobald die Gegengewichtsstruktur 104 daran
angebracht ist (d. h., die ausbalancierte Türeinrichtung) einen Schwerpunkt G (8), der, vorzugsweise, auf
einer Achse angeordnet ist, welche parallel zur Rotationsachse 89 liegt,
wenn sich die Türeinrichtung
in der geschlossenen Position befindet, welche jedoch geringfügig vor
und oberhalb der Rotationsachse 89 liegt. Dieser Schwerpunkt
G ist so angeordnet, dass er außermittig
liegt (d. h. weiter vorne) in Relation zu der vertikalen Ebene,
die die Achse 89 enthält.
Dadurch beaufschlagt ein kleines noch unausgeglichenes Gewicht des
Türpaneels 24 (mit
der daran angebrachten Gegengewichtsstruktur (104)) die
Türeinrichtung
in Richtung zur geschlossenen Position, wie in 8 illustriert. Das Schwenken der gewichtsausgeglichenen
Türeinrichtung
in die offene Überkopf-Position über einen
im Wesentlichen 90° Winkel
resultiert dann darin, dass der Schwerpunkt nach hinten zur anderen
Seite der vertikalen Ebene bewegt wird, die die Achse 89 enthält. Der
Schwerpunkt, in 8 mit G' designiert,
ist demzufolge dann nach rückwärts und
oben in Bezug auf die Achse 89 verlagert, um dann die Türe in die
offene Position zu beaufschlagen, in der der Anschlag 102 an
dem oberen Frontflansch 85A angreift. Auf diese Weise bewegt
sich das kleine unausgeglichene Gewicht der gewichtsausgeglichenen
Türeinrichtung 24 effektiv über eine Art
Totpunkt hinweg, wenn die Türeinrichtung
zwischen den offenen und geschlossenen Positionen mit den Schwerpunktslagen G und G' bewegt
wird, so dass die Türeinrichtung
entweder zur offenen oder zur geschlossenen Position gezwungen wird.
Die Gegengewichtsstruktur 104 ist jedoch so ausgewählt, dass
das insgesamt unausgeglichene Gewicht der gewichtsausgeglichenen
Türeinrichtung
und spezifisch der Schwerpunkt G (oder G') davon
stets geringfügig
beabstandet jedoch nahe bei der Rotationsachse 89 ist.
Beispielsweise ist dieser Schwerpunkt G (oder G')
normalerweise und nicht mehr als einen Zoll (25,4 mm) von der Rotationsachse 89 radial
beabstandet, und ist sogar, vorzugsweise, der Schwerpunkt G (oder G')
von der Rotationsachse 89 nur mit einem Abstand von weniger
als einem halben Zoll (12,7 mm) radial beabstandet. Mit
einer solchen Anordnung fällt
die unausgeglichene Kraft, die die gewichtsausgeglichene Türeinrichtung
in die geschlossene Position zwingt, so aus, dass die Türeinrichtung aus
der geschlossenen Position durch eine extrem kleine, manuell aufgebrachte
Hebekraft nach oben weggeschwenkt werden kann, beispielsweise mit
einer Hebekraft im Bereich von einem bis zwei Pfund aufgebracht
an dem Rand 75. Ähnlich
ist eine sehr kleine manuelle Kraft einer ähnlichen oder sogar noch kleineren
Größe, aufgebracht
an der Vertiefung 73, ausreichend, um die Türe von der
offenen Position wegzubewegen, falls das Schließen der Türe gewünscht ist.
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Um bei der Position des Schwerpunktes
G eine Feinabstimmung oder Einstellung zu ermöglichen, können die Gegengewichte 105 um
die Achse 89 relativ zum jeweiligen Endpaneel 63, 64 geringfügig winkelbezogen
versetzt werden.
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Zum Montieren des Schranks 10 an
einer aufrechten Wand wie der Wand 11 von 1, kann der Schrank mit der Wand durch
ein Paar Montierbügel 29 verbunden
werden, die zur Zusammenarbeit benachbart zu den voneinander abgewandten
Enden des Schranks angeordnet sind. Jeder Montierbügel, wie
in den 2, 8 und 12 illustriert, umfasst eine allgemein
vertikale, vergrößerte Montierplatte 111,
die die Rückwand 42 des
Schranks überdeckt
und sich vertikal benachbart zur Rückwand 42 erstreckt.
Diese Montierplatte hat einen rückwärts vorstehenden, sich
vertikal erstreckenden Flansch 112, der mit einer Vielzahl
vertikal beabstandeter, L-förmiger
Haken 113 versehen ist, die davon nach außen vorstehen. Dieser
Flansch 112 und die L-förmigen
Haken 113 sind vorgesehen zum Einsetzen und zum Eingriff
in eine vertikal geschlitzte Schiene 121 (1), die an der Wand angeordnet ist. Diese
Schiene ist konventionell und wohlbekannt. Die Montierplatte 111 besitzt auch
einen allgemein L-förmigen
Haken 114 (8C),
der davon nach einwärts
vorsteht. Dieser Haken 114 steht einwärts und aufwärts vor
zum Eingriff in Längsrichtung
entlang des Führungskanals 55,
um auf diese Weise eine Befestigung des Schrankgehäuses an
dem Montierbügel
zu gestatten. Der L-förmige
Haken 114 hat einen nach vorne vorstehenden Basisflansch 114A,
der an dem unteren Rand des hinteren Flansches 47 anliegt,
um das Schrankgewicht abzustützen.
Der Basisflansch 114A läuft
in einem aufwärts
frei auskra genden Halteflansch 114B aus, der nach oben
vorsteht und die Vorderseite des hinteren Flansches 47 überlappt.
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Die Platte 111 des Montierbügels 29 besitzt auch
einen einwärts
(d. h. nach vorne) gebogenen Bodenflansch 115 (8 und 12), der direkt unterhalb des horizontalen
Teils des rückwärtigen Flansches 44 der
Bodenplatte positioniert ist und zu diesem eine überlappende Relation einnimmt.
Dieser Bodenflansch besitzt eine Vielzahl durchgehender Öffnungen 116,
von denen eine ein Befestigungselement 117 aufnimmt, wie
einen Niet, der sich von dem Flansch 115 nach oben erstreckt
und an dem ein drehbares Befestigungselement 118 eines
Flügeltyps montiert
ist. Der Flansch 115 ist unterhalb des rückwärtigen Wandflansches 44 positionierbar,
derart, dass das Befestigungselement 118 nach oben durch einen
der langgestreckten Schlitze 44A eingesetzt werden kann.
Das Befestigungselement 118 wird dann um 90° verdreht,
um sich quer über
den Schlitz 44A zu erstrecken und so den Boden des Bügels 29 an
der Rückseite
des Schrankgehäuses
festzulegen.
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Ein Paar in Längsrichtung beabstandeter Montierbügel 29 kann
auf diese Weise an der Rückwand
des Schrankgehäuses
innerhalb der Länge
des Schranks an mehreren eng benachbarten Positionen in Längsrichtung
positioniert und festgelegt werden. Bevorzugt werden die Montierbügel in der
Nähe der von
einander abgewandten Enden des Schranks angebracht. Die variable
Positionierung der Montierbügel
an dem Schrank lässt
es zu, den Schrank an einer Serie aufrechter Raumteilerpaneele zu
montieren, selbst dann, wenn die Länge des Schrankes nicht mit
der Paneellänge
korrespondiert oder mit dem Abstand zwischen den geschlitzten Schienen, die
an den Paneelen angeordnet sind. Dies lässt es zu, entweder längere oder
kürzere
Schränke
zu montieren an entweder längeren
oder kürzeren
Paneelen. Eine derartige Montage wird oft bezeichnet als nichtmodulare
Montierweise.
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Während
der gezeigte Montierbügel 29 nur einen
Typ zum Montieren des Schranks 10 repräsentiert, sind zahlreiche andere
Typen von Montageeinrichtungen möglich.
Beispielsweise, und wie in 13 illustriert,
weist eine Abwandlung eines Montierbügels 29' nicht den
Flansch 112 und die Haken 113 auf, sondern einen
Montierhaken 120, der an dem oberen Rand der Platte 111' fixiert
ist und sich diesem entlang erstreckt. Dieser Haken 120 ist
ka nalförmig,
steht von der Platte 111 nach hinten vor, und ist nach
unten offen, um es zuzulassen, dass er abstützend in Eingriff bringbar
ist mit einem passenden Supportelement. Solche Haken 120 können über passende
Stützschienen
oder Paneele in Eingriff gebracht werden, um die Montage des Speicherschrankes
an irgendeiner Stelle entlang der Längsrichtung zu ermöglichen.
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Es ergibt sich, dass der Schrank
gemäß der Erfindung äquivalent
auch brauchbar ist zur Kooperation mit zahlreichen anderen Typen
von Montierbügeln,
und es ist anzunehmen, dass eine weitere Beschreibung davon nicht
erforderlich ist.
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Sobald der Schrank in einer Überkopf-Relation
relativ zu einer Arbeitsfläche
montiert ist, wie in 17 diagrammartig
illustriert, dann ist der Schrank so positioniert und ausgebildet,
dass er es einer Person gestattet, die benachbart zum Frontrand 14 der Arbeitsfläche sitzt,
jeder Zeit die Türeinrichtung 24 zu öffnen und
zu schließen,
während
diese Person in sitzender Position verbleibt. Beispielsweise, wenn
der Schrank in der geschlossenen Position wie durch 8 und wie durch ausgezogene Linien in 17 gezeigt ist, dann kann
diese Person jederzeit entweder den unteren Rand 75 der
Türe oder
die untere frontseitige Ecke des Endpaneels 62 oder 63 erreichen
und daran angreifen und dann die Türeinrichtung nach oben in die Überkopf-Aufbewahrungsposition
schwenken, welche Schwenkbewegung leicht ausführbar ist als Folge des Gewichtsausgleichs
der Türe.
Umgekehrt, falls sich die Türe
in der offenen Überkopf-Position
wie in 7 illustriert
und auch wie in gestrichelten Linien in 17 angedeutet befindet, dann sind die
hinteren Ecken der Endpaneele nun benachbart zu den vorderen unteren
Ecken des Schrankes angeordnet, und sind die Fingervertiefungen 73 jederzeit
gut zugänglich.
Die Person kann dann jederzeit an den Fingervertiefungen angreifen, während sie
in einer sitzenden Position verbleibt, und eine Schiebekraft ausüben, die
umgehend die Schwenkbewegung der Türe zurück in ihre geschlossene Position
bewirkt. Das Öffnen
und das Schließen der
Türe lassen
sich so leicht ausführen
in einer sicheren und komfortablen Weise, und zwar nicht nur aufgrund
eines verbesserten Zugangs des Benutzers zur Türe, sondern auch als Folge
der einstellbaren Gegengewichts-Balance der Türe in Abhängigkeit vom Türgewicht
(d. h., von der Türlänge).