DE69723949T2 - Aufzuhängender Lagerschrank - Google Patents

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Nicholas J. Fricano
Scott A. Lang
Richard G. Haworth
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Haworth Inc
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B5/00Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor
    • E06B5/006Doors, windows, or like closures for special purposes; Border constructions therefor for furniture
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47BTABLES; DESKS; OFFICE FURNITURE; CABINETS; DRAWERS; GENERAL DETAILS OF FURNITURE
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    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
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    • E06B3/34Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with only one kind of movement
    • E06B3/40Arrangements of wings characterised by the manner of movement; Arrangements of movable wings in openings; Features of wings or frames relating solely to the manner of movement of the wing with only one kind of movement with a vertical or horizontal axis of rotation not at one side of the opening, e.g. turnover wings

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Description

  • GEBIET DER ERFINDUNG
  • Diese Erfindung bezieht sich auf einen Speicherschrank eines Typs, wie er in Büros und dergleichen verwendet wird, und, speziell, auf einen verbesserten Speicherschrank zur Montage in einer Überkopf-Position relativ zu einer Arbeitsfläche oder dergleichen.
  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG
  • Überkopf-Schränke werden konventionell und weitverbreitet in Büroumgebungen und dergleichen zum Aufbewahren von Papieren, Büchern und verschiedenen Objekten benutzt. Solche Schränke werden konventionell in einer Überkopf-Position in Bezug auf eine Arbeitsfläche montiert, beispielsweise oberhalb eines Tisches oder eines Schreibtisches. In vielen solchen Situationen ist der Schrank an einer Seitenfläche einer Wand montiert, wie an einem tragbaren Raumteiler-Paneel, und ist der Schrank in einer nach oben beabstandeten Relation zu einer Arbeitsfläche so positioniert, dass er ausreichend nahe und gut zugänglich ist, hingegen bei der Benutzung der Arbeitsfläche nicht stört. Schränke dieses Typs sind oftmals mit einer zu öffnenden Fronttüre ausgestattet, die sich mit einer kombinierten Schwenk- und Schiebebewegung bewegt, wobei die Türe nach oben initial in eine offene Position schwingbar, und dann horizontal nach rückwärts in eine Verwahrposition verschiebbar ist, in welcher die Türe eng benachbart zu Deckwand des Schrankes entweder oberhalb oder unterhalb der Deckwand angeordnet ist. Obwohl Schränke dieses Typs in großem Umfang für viele Jahre verwendet wurden, haben solche Schränke dennoch erkannte Nachteile in Bezug auf einen leichten Zugang besessen. Spezifischer, erfordert das Schließen der Türe normalerweise, dass eine Person aufsteht und den Frontrand der Türe ergreift und dann die Türe nach außen zu sich herzieht, wobei sie gleichzeitig zulässt, dass die Türe dabei nach unten in die geschlossene Position schwingt, während zum Öffnen der Türe die Türe häufig durch die benachbart zur Front der Arbeitsfläche sitzende Person in eine offene Position bewegt werden kann. Das Durchführen der Tür-Öffnungs-und-Schließfunktionen ist demzufolge deshalb unbequem, weil beide nicht bequem in der sitzenden Position durchführbar ist. Weiterhin haben die komplexen oder multiplen Phasen der Türbewegung und die dazu aufzubringenden Kräfte die Schwierigkeit des Öffnens und Schließen der Schranktüre verstärkt.
  • Beim Bestreben einer Verbesserung an Schränken dieses allgemeinen Typs sind einige Schränke mit einer Türe versehen worden, die zwischen den offenen und geschlossenen Positionen nur schwingbar ist. In diesen bekannten Schränken ist die Türe mit Endpaneelarmen ausgestattet worden, die eine horizontale Schwenkachse schaffen, so dass die Türe zwischen einer geschlossenen Position und einer allgemein Überkopf-Offenposition nur hin- und herschwingt. Die Schränke dieses letztgenannten Typs haben jedoch Merkmale gehabt, die nicht wünschenswert sind. Beispielsweise ist bei einigen dieser Schränke die Türe nur manuell sowohl in Öffnungs- als auch in Schließrichtung schwenkbar, gekuppelt mit dem nichtausgeglichenen Gewicht der Türe, was die Öffnungs- und Schließbewegungen nicht zweckmäßig gemacht hat. Andere Schränke dieses Typs enthalten im Bestreben zur Verbesserung dieser Situation Gasfedern, die beim Öffnen der Türe assistieren, d. h., beim Überwinden des Türgewichts während der Öffnungsbewegung assistieren, jedoch bewirken die Gasfedern im Gegensatz dazu zum Schließen der Türe eine erhöhte Betätigungskraft, wodurch die Schließbewegung weniger vorteilhaft als gewünscht ausfällt.
  • US-A-5,339,852 bezieht sich auf einen tragbaren, wetterfesten Verschlag, der zur Verwendung für Jagd- oder Observiersituationen ausgebildet ist. Eine schwenkende Verschlusstüre ist vertikal beweglich, um durch eine halbzylindrische Öffnung den Zugang zum Inneren des Gehäuses des Verschlags zu ermöglichen. Die Türe hat aufrechte Seitenabschnitte, die in überlappender Weise schwenkbar an den jeweiligen aufrechten Seitenwänden des Gehäuses angebracht sind. Die Türe ist U-förmig und besitzt aufrechte Seitenpaneele, die an den aufrechten Seitenpaneelen des Gehäuses schwenkbar montiert sind. Die aufrechten Seitenpaneele der Türe sind an den Außenteilen der aufrechten Seitenwände des Gehäuses angeordnet.
  • CH-A-3670752 bezieht sich auf einen Aktenindexschrank zur Verwendung auf einem Schreibtisch oder einem Maschinenschreibtisch. Die Türe ist an Armen befestigt, die im Inneren des Schranks angeordnet sind. Die Arme sind schwenkbar verbunden mit den jeweiligen aufrechten Seitenpaneelen des Schranks. In der offenen Position werden die Arme in das Innere des Schranks hineinbewegt. Ein Gegengewicht ist vorgesehen, um die Öffnungs- und Schließoperationen der Türe zu erleichtern. Das Gegengewicht konstituiert eine nach einwärts orientierte Verlängerung des die Türe tragenden Arms.
  • Es ist somit ein Ziel dieser Erfindung, in Bezug auf das Öffnen und Schließen des Schrankes eine erleichterte Operation zu ermöglichen, und einen verbesserten Überkopf-Speicherschrank der eingangs genannten Art anzugeben, der es ermöglicht, dass die Türe unmittelhar zwischen offenen und geschlossenen Positionen schwingend bewegbar ist, und zwar sowohl in der Öffnungsrichtung als auch in der Schließrichtung, wobei es möglich sein soll, das Schwenken der Türe ohne Aufbringen einer signifikanten Kraft bzw. mit keiner nennenswerten Mühe leicht manuell zu kontrollieren.
  • Im Besonderen ist ein Ziel dieser Erfindung, einen verbesserten Überkopf-Speicherschrank anzugeben, bei welchem eine Türe verwendet wird, die nur zu einer Schwingbewegung zwischen einer geschlossenen Position und einer Überkopf-Aufbewahrungsposition abgestützt ist, wobei die Türe so ausgebildet ist, dass sie durch einen Benutzer bequem zugänglich ist, der benachbart zu einer unterhalb des Schranks angeordneten Arbeitsfläche oder dergleichen sitzt, so dass die Türe jederzeit manuell ergriffen werden kann und unmittelbar und bequem sowohl in Öffnungs- als auch in Schließrichtung schwingend bewegt werden kann, während zur gleichen Zeit der Benutzer in der sitzenden Position verbleiben kann.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung liegt darin, einen verbesserten Überkopf-Speicherschrank der eingangs genannten Art anzugeben, bei dem der schwenkenden Türe ein Gegengewicht zugeordnet ist, das jederzeit eingestellt werden kann, so dass ein Ausgleichsmoment erhalten wird, das allgemein in Übereinstimmung mit der in Längsrichtung gesehen Länge der Türe ist, und es gestattet, dass das Gegengewicht jederzeit in Abstimmung auf die Türlänge gewählt werden kann, um auf diese Weise einen passenden Gewichtsausgleich für die Türe herbeizuführen und eine bessere Balance des Gewichts und damit auch des Moments zu schaffen, das während der Öffnungs- und Schließbewegungen der Türen aufgebracht wird.
  • Ein noch weiteres Ziel der Erfindung liegt darin, einen verbesserten Überkopf-Speicherschrank der eingangs genannten Art anzugeben, bei dem zwischen dem oberen Rand der Türe und der Deckwand des Schranks entlang deren Längsverlauf eine zusammenpassende oder verriegelnde Relation vorgesehen ist, um ein Ausbiegen der Türe oder eine Trennung der Türe von dem Schrankgehäuse zu verhindern, und auf diese Weise einen unbeabsichtigten oder nichtautorisierten Zugang in den Schrank zu verhindern.
  • Ein weiteres Ziel der Erfindung liegt darin, einen verbesserten Überkopf-Speicherschrank der eingangs genannten Art anzugeben, der ein vernünftig geringes Gewicht, jedoch eine dauerhaft nutzbare Ausbildung hat, der mit vernünftigem Aufwand und ökonomisch herstellbarist, der leicht und effizient an vertikalen Wänden oder aufrechten Raumteiler-Wandpaneelen montiert bzw. an solchen Wänden oder Wandpaneelen ohne Rücksicht auf die jeweilige Größe der Wandpaneele montiert werden kann, an denen der Schrank zu montieren ist, der es zulässt, in einer nichtmodularen Relation an Wandpaneelen montiert zu werden, und der schließlich ein gefälliges Erscheinungsbild hat.
  • KURZE BESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • 1 ist eine frontale Perspektivansicht eines Überkopf-Speicherschranks gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei der Schrank in einer geschlossenen Position und in benachbarter Relation zu einer aufrechten Wand gezeigt ist.
  • 1A ist eine perspektivische Explosionsansicht des in 1 gezeigten Schranks.
  • 2 ist eine Perspektivansicht des Schranks von 1 von rückwärts.
  • 3 ist eine Perspektivansicht ähnlich von 1 von vorne, mit der Ausnahme, dass der Schrank mit der Türe in einer offenen Überkopf-Position gezeigt ist.
  • 4 ist eine Vorderansicht des in 1 gezeigten Schranks.
  • 5 ist eine Draufsicht des Schranks von 4.
  • 6 ist eine Seitenansicht vom rechten Ende des Schranks, der in 1 gezeigt ist, und zeigt die Türe in einer geschlossenen Position.
  • 7 ist eine Seitenansicht vom rechten Ende ähnlich der von 6, zeigt jedoch die Türe in einer offenen Überkopf-Position.
  • 8 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht des Schrankes allgemein geschnitten entlang der Linie 8–8 in 5.
  • 8A ist eine vergrößerte fragmentarische Schnittansicht allgemein entlang der Linie 8A–8A in 8.
  • 8B ist eine vergrößerte fragmentarische Schnittansicht, die die eine Separation verhindernde Verriegelung zwischen dem oberen Rand des Türpaneels und dem Frontrand der Deckwand des Schranks zeigt.
  • 8C ist eine vergrößerte fragmentarische Schnittansicht, die eine Montierschiene zeigt, die sich entlang des oberen Rückens des Schranks erstreckt.
  • 9 ist eine perspektivische Explosionsansicht, die das rechte Türendpaneel und dessen Relation zur benachbarten Endwand des Gehäuses illustriert.
  • 10 ist eine vergrößerte fragmentarische Schnittansicht entlang der Linie 10–10 in B.
  • 11 ist eine vergrößerte fragmentarische Schnittansicht entlang der Linie 11–11 in B.
  • 12 ist eine Perspektivansicht, die einen hakenartigen Bügel zeigt, der an der Rückseite des Schrankes angebracht ist, um eine Befestigung an einer geschlitzten Schiene zu gestatten.
  • 13 ist eine Perspektivansicht einer alternativen Form eines Montierbügels zum Festlegen des Schranks an einer aufrechten Wand oder an einem anderen passenden Support.
  • 14 und 15 sind vergrößerte fragmentarische Schnittansichten, die den Eingriff des Türanschlags in den offenen und geschlossenen Positionen der Türe zeigen.
  • 16 ist eine Ansicht der Innenseite des Türendpaneels und zeigt eine Modifikation der Gegengewichts-Anordnung.
  • 17 ist eine diagrammartige Ansicht, die die Gesamtanordnung des Überkopf-Speicherschranks illustriert, der an einer aufrechten Wand montiert und in einer Überkopf-Relation bezüglich einer Arbeitsfläche angeordnet ist, welche an oder benachbart zu der aufrechten Wand montiert ist.
  • In der nachfolgenden Beschreibung wird zum besseren Verständnis eine bestimmte Terminologie verwendet, die jedoch hier nicht beschränkend sein soll. Beispielsweise werden die Worte "aufwärts", "abwärts", "rechts" und "links" sich auf Richtungen in den Zeichnungen beziehen, auf die hingewiesen wird. Die Worte "aufwärts" und "abwärts" werden auch benutzt, beim Erläutern der Schwingbewegungen der Schranktüre, jeweils zu den offenen und geschlossenen Positionen. Die Worte "einwärts" und "auswärts" beziehen sich auf Richtungen jeweils zum geometrischen Zentrum des Schrankes und der signierte Teilen davon in Richtung zum Zentrum hin bzw. davon weg.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
  • Bezug nehmend auf die Zeichnungen und spezifisch auf die 1 und 17 wird ein Speicherschrank 10 gemäß der vorliegenden Erfindung illustriert. Dieser Schrank kann an einer aufrechten Wand 11 montiert sein, beispielsweise benachbart zu einer vertikalen Fläche 12 davon, und zwar so, dass er in einer Überkopf-Lage, d. h., einer nach oben beabstandeten Relation, relativ zu einer Arbeitsfläche 13 wie einem Tisch oder einem Schreibtisch angeordnet ist, die benachbart zu der Wand vorgesehen ist. Eine Person wird normalerweise benachbart zu einem Frontrand 14 der Arbeitsfläche 13 positioniert sein oder sitzen, und der Schrank 10 ist so angeordnet, dass er für eine benachbart zum Frontrand 14 sitzende Person bequem zugänglich ist.
  • Der Speicherschrank 10 dieser Erfindung umfasst ein Gehäuse oder einen Körper 21, das bzw. der, wie durch die 1 und 3 illustriert, eine allgemein kastenartige Konfiguration mit einer Öffnung 22 an der Frontseite hat, die den Zugang zu einem inneren Speicherabteil 23 ermöglicht. An dem Gehäuse 21 ist eine Türeinrichtung 24 schwingfähig montiert zu einer Bewegung zwischen der in 1 illustrierten geschlossenen Position, in der die Türeinrichtung die Frontöffnung abdeckt, und einer Überkopf-Aufbewahrungsposition, die in 3 illustriert ist, in welcher der Schrank in einer geöffneten oder zugänglichen Position ist. Der Schrank ist vorbereitet zur Kooperation mit passenden Montierbügeln 29, von denen in 1 ein Beispiel illustriert wird, um eine zweckmäßige Abstützung des Schrankes zu ermöglichen, wie beispielsweise an einer aufrechten Wand 11. Die Struktur unterschiedlicher Versionen von Montierbügeln zum Anbringen des Schrankes wird später kurz erklärt.
  • Unter Berücksichtigung der Struktur des Gehäuses oder Körpers 21, und Bezug nehmend spezifisch auf die 1A, 8 und 11, umfasst das Gehäuse 21 ein Paar allgemein paralleler, jedoch in Längsrichtung beabstandeten Endwände 31, die in allgemein vertikalen Ebenen angeordnet und miteinander durch allgemein parallele und horizontale, langgestreckte Deck- und Bodenwände 32 und 33 rigid verbunden sind. Die Deckwand 32 hat nach unten gebogen Endflansche 34, die zwecks einer fixierten Anbringung den inneren oberen Teil je der der Endwände 31 überlappen. An ihrem rückwärtigen Ende besitzt die Deckwand 32 einen hinteren Wandteil 46, der nach unten abgewinkelt ist und in einem nach unten frei auskragenden Randflansch 47 ausläuft.
  • Die Bodenwand 33 hat ähnliche, nach unten gebogene Endflansche 35, welche die inneren unteren Abschnitte der Endwände 31 überlappen und daran fest angebracht sind. Diese Ausbildung resultiert darin, dass die Endwände 31 wie auch die Deck- und die Bodenwand 32, 33 miteinander rigid verbunden sind, um – von der Frontseite her horizontal betrachtet – eine allgemein rohrförmige Konfiguration zu definieren. Diese rohrförmige Konfiguration definiert die Frontöffnung 22, die den Zugang zum inneren Speicherabteil 23 des Gehäuses 21 ermöglicht. Die Bodenwand 33 hat auch einen allgemein Z-förmigen Frontflansch 36, der am Frontrand der Bodenwand fixiert ist und davon nach unten vorsteht. Dieser Frontflansch 36 weist in einem horizontalen Mittelteil eine Öffnung zum Unterbringen einer schwenkbaren Verriegelungsplatte 37 auf, die verbunden ist mit dem inneren Ende eines zylindrischen drehbaren Stopfens, der einem konventionellen, mit einem Schlüssel aktivierbaren Schloss 38 zugeordnet ist, das an der Türeinrichtung benachbart zu deren unteren Ende montiert ist. Die Ausbildung des Schlosses 38 und dessen verriegelnde Relation ist allgemein konventionell, so dass davon ausgegangen wird, dass eine weitere Beschreibung davon nicht notwendig ist.
  • Die Bodenwand 33 hat auch einen rückwärtigen Flansch 39, der an dem rückwärtigen Rand der Bodenwand fixiert ist und von dort nach unten vorsteht. Die Bodenwand 33, zusammen mit den nach unten vorstehenden Front- und Hinterflanschen 36 und 39 und auch mit den nach unten vorstehenden Endflanschen 35, definiert eine kastenartige Konfiguration, die allgemein nach unten offen ist. Dies verleiht der Bodenwand signifikante Festigkeit und Steifigkeit, und erbringt im Übrigen auch signifikante Festigkeit und Steifigkeit für das ganze Schrankgehäuse.
  • Das Schrankgehäuse 21 umfasst auch eine Rückwand 41, die mit der Rückseite der horizontalen durch die Wände 31, 32 und 33 definierten, rohrförmigen Struktur verbunden ist und die Rückseite allgemein verschließt. Die Rückwand 41 hat einen vertikalen Wand- Hauptteil 42, der sich über ein signifikantes vertikales Ausmaß von benachbart zur Deckwand des Gehäuses nach unten erstreckt. Dieser vertikale Wandteil 42 hat nach einwärts gebogene Randflansche 43, die sich mit den benachbarten Endwänden 31 in der Nähe deren hinterer Ränder überlappen und damit fest verbunden sind. Der Rückwandteil 42 ist an seinem unteren Ende mit einem allgemein einwärts vorstehenden L-förmigen Bodenflansch 44 ausgestattet, der an dem hintern Flansch 39 anliegt und daran fest angebracht ist, welcher der Bodenwand 33 zugeordnet ist. Dieser Bodenflansch 44 hat in seinem horizontalen Wandteil eine Vielzahl länglicher schlitzartiger Öffnungen 44A, die sich über die Längsrichtung des Flansches in beabstandeten Relationen vertikal hindurch erstrecken.
  • Die Rückwand 41 weist auch ein kanalartiges Schienenglied 45 auf, das der Rückwand 41 fest zugeordnet ist und sich in Längsrichtung (d. h. horizontal) über dessen Länge erstreckt. Dieses Schienglied 45 ist an dem oberen Rand des Wandteils 42 fixiert und steht davon nach vorne vor. Das Schienenglied 45 (8C) weist jeweils obere und untere Wände 51 und 52 auf, die durch eine vertikale Wand 53 miteinander verbunden sind, die nach vorne gegenüber dem Rückwandteil 42 beabstandet ist. Der hintere Rand der unteren Wand 52 ist mit dem oberen Rand des Wandteils 42 verbunden. Der hintere Rand der oberen Wand 51 ist mit einem nach unten frei auskragenden Flansch 54 verbunden. Dieser Flansch 54 überlappt sich mit dem Randflansch 47 und ist daran festgelegt, beispielsweise durch Schweißen. Die Schiene 45 definiert so einen L-förmigen Führungskanal 55, der nach hinten offen ist, und sich entlang der hinteren Seite des Schrankgehäuses in Längsrichtung erstreckt. Dieser rückseitige Führungskanal 55 kooperiert mit Montierbügeln, die es ermöglichen, den Schrank an einer aufrechten Wand anzubringen, wie nachstehend erklärt wird.
  • Bezüglich der Türeinrichtung 24 ist anzumerken, dass diese von allgemein U- oder Kanalförmiger Konfiguration ist und ein in Längsrichtung langgestrecktes Türpaneel 61 aufweist, das an seinen entgegengesetzten Enden jeweils fest verbunden ist mit sich nach hinten erstreckenden, rechten und linken Endpaneelen 62 und 63. Die Endpaneele 62 und 63 kragen von dem Türpaneel 61 in einer allgemein parallelen Relation frei nach rückwärts aus. Diese Endpaneele 62 und 63 sind auch allgemein vertikal vergrößert und so positioniert, dass sie eng benachbart jeweils zur äußeren Oberfläche einer der Endwände 31 des Schrankgehäuses in überlappender Relation angeordnet sind, wie dies in 11 illustriert ist.
  • Die rechten und linken Endpaneele 62 und 63 sind substantiell identisch, mit der Ausnahme, dass sie voneinander Spiegelbilder sind, und es ist offensichtlich, dass die nachfolgende Beschreibung sich auf beide Endpaneele und deren schwenkbare Verbindung mit der jeweils benachbarten Endwand 31 bezieht.
  • Wie durch 9 illustriert wird, weist das Endpaneel 62, 63 eine allgemein vertikale äußere Wand 64 auf, die in einer äußeren Peripherie ausläuft, welche durch allgemein gesprochen obere und untere Ränder 65 und 66 definiert ist. Diese Ränder erstrecken sich allgemein horizontal und in paralleler Relation und sind miteinander durch einen Frontrand 67 mit einer komplexen Krümmung verbunden, welche Krümmung mit der Krümmung des Türpaneels 61 korrespondiert, wie nachstehend beschrieben wird. Die vertikale äußere Wand 64 besitzt auch einen rückwärtigen Rand 68, der eine allgemein nach außen gekrümmte oder konvexe Krümmung hat, die an ihrem oberen Ende gleichförmig in die Deckwand übergeführt ist, während dieser gekrümmte rückwärtige Rand 68 an seinem unteren Ende mit dem unteren Rand 66 in einer relativ scharfen Ecke 69 verbunden ist. Das Endpaneel weist einen allgemein endlosen Randflansch 71 auf, der von der Ebene der äußern Wand 64 horizontal einwärts vorsteht. Der Endflansch 71 erstreckt sich substantiell entlang des gesamten äußeren Umfangs der Wand 64. Das Endpaneel ist auch mit Verstärkungsrippen 72 versehen, die an passenden Stellen davon einwärts vorstehen. Diese Rippen stehen einwärts über ein Maß vor, das nicht größer ist als der Überstand des Randflansches 71 nach innen.
  • Jedes Endpaneel 62 und 63 ist ferner mit einem Fingergriff oder einer Vertiefung 73 ausgestattet, die in dem unteren Rand 66 zugeordneten Randflansch 71 nach oben geformt ist. Diese Fingervertiefung 73 ist eng benachbart zur rückwärtigen Ecke 69 positioniert. Diese Fingervertiefung 73 läuft an ihrem rückwärtigen Ende in einer relativ abrupten Schulter oder Fläche aus, um so den Angriff mit einem Finger oder dem Daumen zu erleichtern, und um beim manuellen Schwenken der Türeinrichtung zu assistieren, im Besonderen, wenn die Türeinrichtung aus der offenen Position zu der geschlossenen Position geschwenkt werden soll, wie dies nachstehend erläutert wird.
  • Das Türpaneel 61 ist hauptsächlich durch ein Frontpaneel 74 (8) definiert, welches durchgehend über die Länge des Schrankes langgestreckt und fest an seinen Enden mit den Fronträndern der Endpaneele 62 und 63 verbunden ist. Dieses Frontpaneel 74 endet mit einem unteren freien Rand 75, der eine allgemein gerundete oder stabähnliche Konfiguration besitzt und die über die Länge des Paneels vorsteht und einen vergrößerten Angreifteil definiert, der das manuelle Ergreifen erleichtert, falls der Rand 75 zum Bewirken einer Öffnungsbewegung der Türe ergriffen wird. Dieses Frontpaneel 74 hat auch, gesehen in einem horizontalen Querschnitt wie in 8 illustriert, eine ungerade oder komplexe Krümmung dahingehend, dass die obere Sektion 76 des Türpaneels eine allgemein nach außen gebogene oder konvexe Konfiguration hat, welche Konfiguration nach unten über wenigstens zirka drei Viertel der gesamten Türpaneelhöhe vorsteht, wobei diese obere Sektion 76 dann gleichförmig übergeführt ist in eine untere Sektion 77, die eine umgekehrte konkave Krümmung hat, welche an dem unteren freien Rand 75 ausläuft.
  • Das Türpaneel 61 besitzt auch einen oberen Paneelteil 81, der an dem oberen Rand des Frontpaneels 74 fixiert ist und von diesem quer nach rückwärts wegsteht. Dieser obere Paneelteil 81 ist im Wesentlichen eben und erstreckt sich allgemein längs zwischen den Endpaneelen 62 und 63. Der Teil 81 steht nach rückwärts nur über ein kleines horizontales Maß vor, wenn sich die Türe in der geschlossenen Position befindet. Der obere Paneelteil 81 wirkt mit dem Frontrand der Deckwand 32 des Schrankes durch eine kooperierende Antiseparations-Verriegelung 82 zusammen, wie in den 8 und 8B illustriert ist. Diese Verriegelung umfasst einen nach unten gerichteten, auskragenden Flansch 83, der an dem oberen Paneelteil 81 fixiert ist und benachbart zu dessen längs verlaufenden rückwärtigen Rand nach unten vorsteht. Wenn die Türe in der geschlossenen Position ist, dann steht dieser Flansch 83 in einen nach oben offenen Kanal 84 vor, der durch einen allgemein U-förmigen Kanalteil 85 definiert wird, welcher an dem Frontrand der Deckwand 32 des Schranks fixiert ist und sich längs entlang des Frontrandes erstreckt. Der in den Kanal 84 eingepasste Flansch 83 verhindert, wenn sich die Türe in der geschlossenen Position be findet, dass sich die Türe nach außen biegt, und verhindert auch eine Separation der Türe von dem Schrank entlang der Deckwand der Türe, wie es geschehen könnte bei einem Versuch, ein Aufspreizwerkzeug dazwischen einzusetzen. Der Flansch 83 ist nach rückwärts leicht abgeschrägt, wo er nach oben vorsteht, um so die Bewegung des Flansches 83 in den und aus dem Kanal 84 zu erleichtern, während der Schwenkung der Türe zwischen den jeweiligen geschlossenen und offenen Positionen.
  • Um das Türpaneel 61 an den Endpaneelen 62 und 63 festzulegen, hat das Paneel 61 einen sich vertikal erstreckenden Befestigungsflansch 61A (1A und 8A), der an jedem Ende nach hinten vorsteht. Dieser Flansch 61A steht einwärts vor in überlappender Relation mit der Innenseite des jeweiligen Endpaneels 62, 63. Eine Vielzahl gewindeter Befestigungselemente 61B verbindet den Flansch 61A mit einer Reihe hülsenartiger Naben 61c, die an dem Endpaneel 62, 63 vorgesehen sind.
  • Die Türeinrichtung 24 ist mit dem Schrankgehäuse 21 über ein Paar koaxial ausgerichteter Schwenkverbindungen 88 (810) verbunden. Diese Verbindungen sind vorgesehen zur Zusammenarbeit zwischen jeder Endwand 31 und dem jeweiligen benachbarten Endpaneel 62 oder 63. Diese Schwenkverbindungen 88 definieren eine horizontale Schwenkachse 89, die es ermöglicht, die Türeinrichtung zwischen den offenen und geschlossenen Positionen schwenkend zu bewegen, wie dies in den 1 und 3 illustriert ist. Die Schwenkachse 89 erstreckt sich horizontal und längs des Schranks und ist so angeordnet, dass sie sich allgemein zentral durch das Schrankinnenabteil erstreckt, wobei die Schwenkachse 89 annähernd vertikal in der Mitte zwischen den Deck- und Bodenwänden des Schranks liegt, und auch im Wesentlichen horizontal in der Mitte zwischen der Rückwand des Schranks und dessen Frontöffnung.
  • Die Schwenkverbindung 88 wird durch eine allgemein zylindrische Nabe 91 definiert, die zentral fixiert ist an der vertikalen Wand 64 jedes Endpaneels 62 und 63 und davon einwärts vorsteht. Diese Nabe 91 weist eine gestufte Blindbohrung 92 auf, die sich vom inneren Ende der Nabe 91 einwärts öffnet. Eine Vielzahl innengewindeter Befestigungshülsen 93 ist in der Nabe am inneren Ende der Blindbohrung fixiert. Die benachbarte Endwand 31 hat eine daran geformte Nabe 94 oder ein ringförmiges Supportlager. Im gezeigten Fall ist die Nabe 94 integral geformt aus derselben Metallplatte, die die Endwand definiert, wobei dieses ringförmige Supportlager 94 axial nach außen deformiert ist, so dass es in die gestufte Blindbohrung 92 vorsteht und darin drehbar sitzt. Im Querschnitt hat dieses ringförmige Supportlager 94 einen axialen Schenkelteil 95, der von der Endwand 31 nach außen vorsteht. Dieser Schenkelteil 95 ist seinerseits mit einem radial einwärts vorstehenden Schenkelteil 96 verbunden, wobei letzter eine durchgehende zentrale Öffnung 99 definiert. Das ringförmige Supportlager oder die Unterlegscheibe 94 wird im Inneren der Bohrung 92 durch einen allgemein zylindrischen Festhalter 97 festgelegt, der eine abgestufte zylindrische Ausbildung hat, derart, dass das innere kleindurchmessrige Ende durch die zentrale Öffnung 99 des ringförmigen Lagers vorsteht. Die L-förmige Konfiguration des Supportlagers 94, wie durch die Schenkel 95 und 96 definiert, ist somit zwischen der Nabe 91 und dem zylindrischen Festhalter 97 drehbar festgelegt, wobei letzterer an der Nabe mit einer Vielzahl gewindeter Befestigungselemente 98 fixiert ist, die sich durch die Nabe erstrecken und in die innengewindeten Hülsen 93 eingreifen. Daraus resultiert eine drehbare Abstützung des Endpaneels 62 oder 63 an der benachbarten Endwand 31, um eine Drehbewegung der Türeinrichtung um die sich längs erstreckende Schwenkachse 89 zuzulassen.
  • Das Türpaneel 61 hat ferner einen nach einwärts vorstehenden Anschlag 101 (14 und 15), der an der inneren Seite des Türpaneels 61 fixiert ist, und zwar benachbart zum unteren freien Rand 75. Dieser Anschlag, der, vorzugsweise, aus einem relativ steifen elastomeren Material besteht, steht längs der Türe in Längsrichtung vor und ist so angeordnet, dass seine äußere, gerundete Endfläche 102A an dem Frontflansch 36 der Bodenwand 33 anliegt, um die geschlossene Position der Türe (14) definieren. Dieser Anschlag 101 besitzt auch eine Oberseite 102B, die bei in der offenen Position befindlicher Türe an der Front der Deckwand 32 anliegt, d. h., dem Frontflansch 85a des Kanals 85 (15). Dieser Anschlag 101 funktioniert demzufolge so, dass er die Positionsgrenzen für die Öffnungs- und Schließbewegungen der Türeinrichtungen bildet, welche Positionsbegrenzungen so ausgelegt sind, dass der Türe eine Schwenkbewegung über einen Winkel von ca. 90° möglich ist, wenn sie zwischen den offenen und geschlossenen Positionen bewegt wird.
  • Die Türeinrichtung 24 umfasst ferner eine einstellbare Gegengewichtsstruktur 104 (810), die, vorzugsweise, jeweils einem Endpaneel 62 und 63 zugeordnet und daran gleichmäßig verteilt ist, um das exzentrische Gewicht, das durch das Türpaneel 61 gebildet wird, um die Schwenkachse 89 effektiv auszugleichen. Diese Gegengewichtsstruktur 104 umfasst in der Variation der 810 einen Satz aus einem oder mehreren dünnen Gegengewichten 105, die im hinteren Bereich jedes der Endpaneele 62 und 63 stationär untergebracht sind. Jedes Gegengewicht 105 ist im Wesentlichen als eine dünne Metallplatte (z. B. mit einer Dicke von ca. 0,060 Zoll [1,5 mm] in einer Ausführungsform) geformt, und hat eine allgemein halbkreisförmige Konfiguration, damit sie sich im hinteren Teil des Endpaneels 62, 63 in allgemein gleichförmiger Relation um die Achse 89 positionieren lässt, so dass der Schwerpunkt (d. h. c.g.) des Gegengewichts 105 hinter einer vertikalen Ebene positioniert ist, die durch diese Achse 89 hindurchgeht, wenn sich die Türe in der geschlossenen Position befindet.
  • Die Gegengewichtsstruktur 104 wird gebildet durch ein oder mehrere allgemein identische Gegengewichte 105. Diese Gegengewichte sind in einander überlagernder Relation angeordnet, wobei in 10 vier solche Gegengewichte gezeigt sind, wobei die Anzahl solcher Gegengewichte 105 in Abstimmung auf die in Längsrichtung gesehene Länge des Schranks gewählt ist. Falls beispielsweise der Schrank eine kurze Länge wie in etwa 24 Zoll (61 cm) hat, dann können in jedem Endpaneel 62, 63 zwei identische Gegengewichte 105 verwendet werden. Falls der Schrank eine größere Länge von beispielsweise 30 oder 36 Zoll hat (76 bis 91 cm), dann können in jedem Endpaneel drei oder vier einander überlagerte identische Gegengewichte 105 verwendet werden. Ähnlich können, falls der Schrank noch größere Länge von beispielsweise 48 oder 60 Zoll hat (122 bis 150 cm), jeweils sechs oder acht identische Gegengewichte 105 in überlagerter Relation innerhalb jedes Endpaneels verwendet werden. Auf diese Weise können eine Vielzahl (d. h. ein Satz) identischer Gegengewichte 105 für jedes Endpaneel vorgesehen sein, und lässt sich die gesamte Gegengewichtsstruktur leicht einstellen und zum gewünschten Gewicht aufbauen in Abstimmung auf die in Längsrichtung gesehene Länge des Schranks, wobei diese Länge mit der Länge des Türpaneels 24 korrespondiert, und damit mit dem nichtausgeglichenen Gewicht des Türpaneels 24.
  • Wie durch die 9 und 10 illustriert ist, sind die Gegengewichte 105 in den Endpaneelen 62, 63 montiert, wofür die Endpaneele 62, 63 ein Paar frei auskragender Stützstifte oder Naben 106 aufweisen, die von der Wand 64 nach innen vorspringen. Diese Stifte 106 durchsetzen passende Öffnungen, die in den Gegengewichten geformt sind. In der illustrierten Ausführungsform umfasst die Gegengewichtsstruktur weniger als die maximale Anzahl an Gegengewichten 105, und ist deshalb für diesen Fall wenigstens ein Abstandshalter 107 auch vorgesehen in umfassender Relation zu den Stützstiften 106. Ein passendes Befestigungselement 108 ist in jeden der Stützstifte 107 eingeschraubt und der vergrößerte Kopf des Befestigungselementes wirkt mit dem Abstandshalter oder mit dem Gegengewicht zusammen, um dieses an Ort und Stelle festzuhalten. Es ergibt sich, dass dann, wenn die maximal mögliche Anzahl an Gegengewichten verwendet wird, kein Abstandshalter erforderlich ist. Alternativ könnten die Endpaneele auch mit kürzeren Naben 106 ausgestattet sein, und dafür Schrauben 108 unterschiedlicher Längen verwendet werden, jeweils in Abstimmung auf die Gesamtdicke der aufgefädelten Gegengewichte.
  • 16 illustriert eine Variation einer einstellbaren Gegengewichtsstruktur 104, die an den Endpaneelen 62, 63 montiert ist, um einen Gewichtsausgleich für die schwenkbare Türe 61 in Übereinstimmung mit der Schranklänge (und damit der Türlänge) erzielen. An jedem Endpaneel ist ein Gegengewicht 105' montiert, vorzugsweise ein einziges Gegengewicht, und zwar mittels einer positionseinstellenden Montiervorrichtung, welche ein Paar Montiernaben (wie die Naben 106 von 9) umfasst, deren jede in einer aus einem Satz von Öffnungen 131 positioniert ist. Bei der illustrierten Ausführungsform umfasst der Satz drei Öffnungen. Ein Befestigungselement wie eine Schraube 132 legt das Gegengewicht 105' an dem Endpaneel fest. Der Abstand zwischen den Öffnungen innerhalb des Satzes 131 gestattet es, das Gegengewicht 105' in einigen unterschiedlichen Positionen zu montieren, die mit unterschiedlichen Abständen von der Achse 89 beabstandet sind, um das Gewichtsausgleichsmoment in Relation zur Schranktürlänge zu variieren. Durch Verwenden der innersten Öffnungen wird das Gegengewicht 105' jeweils am weitesten außen positioniert, wie dies durch gestrichelte Linien gezeigt ist, um eine lange Türe 61 wie eine 48 Zoll Türe auszubalancieren. Durch Benutzen der am weitesten außenliegenden Öffnungen wird das Gegengewicht 105' jeweils nächst der Achse 89 positioniert, wie dies durch strichpunktierte Linien gezeigt ist, um eine kurze Türe wie eine 24 Zoll Türe auszubalancieren. Und durch Verwenden der mittleren Öffnungen wird jedes Gegengewicht 105' so in einer Zwischenposition montiert, wie dies in ausgezogenen Linien gezeigt ist, um eine Türe mit mittlerer Länge wie eine 36 Zoll Türe auszubalancieren.
  • Die Türeinrichtung 24 (d. h., das Türpaneel 61 und die Endpaneele 62, 63) hat, sobald die Gegengewichtsstruktur 104 daran angebracht ist (d. h., die ausbalancierte Türeinrichtung) einen Schwerpunkt G (8), der, vorzugsweise, auf einer Achse angeordnet ist, welche parallel zur Rotationsachse 89 liegt, wenn sich die Türeinrichtung in der geschlossenen Position befindet, welche jedoch geringfügig vor und oberhalb der Rotationsachse 89 liegt. Dieser Schwerpunkt G ist so angeordnet, dass er außermittig liegt (d. h. weiter vorne) in Relation zu der vertikalen Ebene, die die Achse 89 enthält. Dadurch beaufschlagt ein kleines noch unausgeglichenes Gewicht des Türpaneels 24 (mit der daran angebrachten Gegengewichtsstruktur (104)) die Türeinrichtung in Richtung zur geschlossenen Position, wie in 8 illustriert. Das Schwenken der gewichtsausgeglichenen Türeinrichtung in die offene Überkopf-Position über einen im Wesentlichen 90° Winkel resultiert dann darin, dass der Schwerpunkt nach hinten zur anderen Seite der vertikalen Ebene bewegt wird, die die Achse 89 enthält. Der Schwerpunkt, in 8 mit G' designiert, ist demzufolge dann nach rückwärts und oben in Bezug auf die Achse 89 verlagert, um dann die Türe in die offene Position zu beaufschlagen, in der der Anschlag 102 an dem oberen Frontflansch 85A angreift. Auf diese Weise bewegt sich das kleine unausgeglichene Gewicht der gewichtsausgeglichenen Türeinrichtung 24 effektiv über eine Art Totpunkt hinweg, wenn die Türeinrichtung zwischen den offenen und geschlossenen Positionen mit den Schwerpunktslagen G und G' bewegt wird, so dass die Türeinrichtung entweder zur offenen oder zur geschlossenen Position gezwungen wird. Die Gegengewichtsstruktur 104 ist jedoch so ausgewählt, dass das insgesamt unausgeglichene Gewicht der gewichtsausgeglichenen Türeinrichtung und spezifisch der Schwerpunkt G (oder G') davon stets geringfügig beabstandet jedoch nahe bei der Rotationsachse 89 ist. Beispielsweise ist dieser Schwerpunkt G (oder G') normalerweise und nicht mehr als einen Zoll (25,4 mm) von der Rotationsachse 89 radial beabstandet, und ist sogar, vorzugsweise, der Schwerpunkt G (oder G') von der Rotationsachse 89 nur mit einem Abstand von weniger als einem halben Zoll (12,7 mm) radial beabstandet. Mit einer solchen Anordnung fällt die unausgeglichene Kraft, die die gewichtsausgeglichene Türeinrichtung in die geschlossene Position zwingt, so aus, dass die Türeinrichtung aus der geschlossenen Position durch eine extrem kleine, manuell aufgebrachte Hebekraft nach oben weggeschwenkt werden kann, beispielsweise mit einer Hebekraft im Bereich von einem bis zwei Pfund aufgebracht an dem Rand 75. Ähnlich ist eine sehr kleine manuelle Kraft einer ähnlichen oder sogar noch kleineren Größe, aufgebracht an der Vertiefung 73, ausreichend, um die Türe von der offenen Position wegzubewegen, falls das Schließen der Türe gewünscht ist.
  • Um bei der Position des Schwerpunktes G eine Feinabstimmung oder Einstellung zu ermöglichen, können die Gegengewichte 105 um die Achse 89 relativ zum jeweiligen Endpaneel 63, 64 geringfügig winkelbezogen versetzt werden.
  • Zum Montieren des Schranks 10 an einer aufrechten Wand wie der Wand 11 von 1, kann der Schrank mit der Wand durch ein Paar Montierbügel 29 verbunden werden, die zur Zusammenarbeit benachbart zu den voneinander abgewandten Enden des Schranks angeordnet sind. Jeder Montierbügel, wie in den 2, 8 und 12 illustriert, umfasst eine allgemein vertikale, vergrößerte Montierplatte 111, die die Rückwand 42 des Schranks überdeckt und sich vertikal benachbart zur Rückwand 42 erstreckt. Diese Montierplatte hat einen rückwärts vorstehenden, sich vertikal erstreckenden Flansch 112, der mit einer Vielzahl vertikal beabstandeter, L-förmiger Haken 113 versehen ist, die davon nach außen vorstehen. Dieser Flansch 112 und die L-förmigen Haken 113 sind vorgesehen zum Einsetzen und zum Eingriff in eine vertikal geschlitzte Schiene 121 (1), die an der Wand angeordnet ist. Diese Schiene ist konventionell und wohlbekannt. Die Montierplatte 111 besitzt auch einen allgemein L-förmigen Haken 114 (8C), der davon nach einwärts vorsteht. Dieser Haken 114 steht einwärts und aufwärts vor zum Eingriff in Längsrichtung entlang des Führungskanals 55, um auf diese Weise eine Befestigung des Schrankgehäuses an dem Montierbügel zu gestatten. Der L-förmige Haken 114 hat einen nach vorne vorstehenden Basisflansch 114A, der an dem unteren Rand des hinteren Flansches 47 anliegt, um das Schrankgewicht abzustützen. Der Basisflansch 114A läuft in einem aufwärts frei auskra genden Halteflansch 114B aus, der nach oben vorsteht und die Vorderseite des hinteren Flansches 47 überlappt.
  • Die Platte 111 des Montierbügels 29 besitzt auch einen einwärts (d. h. nach vorne) gebogenen Bodenflansch 115 (8 und 12), der direkt unterhalb des horizontalen Teils des rückwärtigen Flansches 44 der Bodenplatte positioniert ist und zu diesem eine überlappende Relation einnimmt. Dieser Bodenflansch besitzt eine Vielzahl durchgehender Öffnungen 116, von denen eine ein Befestigungselement 117 aufnimmt, wie einen Niet, der sich von dem Flansch 115 nach oben erstreckt und an dem ein drehbares Befestigungselement 118 eines Flügeltyps montiert ist. Der Flansch 115 ist unterhalb des rückwärtigen Wandflansches 44 positionierbar, derart, dass das Befestigungselement 118 nach oben durch einen der langgestreckten Schlitze 44A eingesetzt werden kann. Das Befestigungselement 118 wird dann um 90° verdreht, um sich quer über den Schlitz 44A zu erstrecken und so den Boden des Bügels 29 an der Rückseite des Schrankgehäuses festzulegen.
  • Ein Paar in Längsrichtung beabstandeter Montierbügel 29 kann auf diese Weise an der Rückwand des Schrankgehäuses innerhalb der Länge des Schranks an mehreren eng benachbarten Positionen in Längsrichtung positioniert und festgelegt werden. Bevorzugt werden die Montierbügel in der Nähe der von einander abgewandten Enden des Schranks angebracht. Die variable Positionierung der Montierbügel an dem Schrank lässt es zu, den Schrank an einer Serie aufrechter Raumteilerpaneele zu montieren, selbst dann, wenn die Länge des Schrankes nicht mit der Paneellänge korrespondiert oder mit dem Abstand zwischen den geschlitzten Schienen, die an den Paneelen angeordnet sind. Dies lässt es zu, entweder längere oder kürzere Schränke zu montieren an entweder längeren oder kürzeren Paneelen. Eine derartige Montage wird oft bezeichnet als nichtmodulare Montierweise.
  • Während der gezeigte Montierbügel 29 nur einen Typ zum Montieren des Schranks 10 repräsentiert, sind zahlreiche andere Typen von Montageeinrichtungen möglich. Beispielsweise, und wie in 13 illustriert, weist eine Abwandlung eines Montierbügels 29' nicht den Flansch 112 und die Haken 113 auf, sondern einen Montierhaken 120, der an dem oberen Rand der Platte 111' fixiert ist und sich diesem entlang erstreckt. Dieser Haken 120 ist ka nalförmig, steht von der Platte 111 nach hinten vor, und ist nach unten offen, um es zuzulassen, dass er abstützend in Eingriff bringbar ist mit einem passenden Supportelement. Solche Haken 120 können über passende Stützschienen oder Paneele in Eingriff gebracht werden, um die Montage des Speicherschrankes an irgendeiner Stelle entlang der Längsrichtung zu ermöglichen.
  • Es ergibt sich, dass der Schrank gemäß der Erfindung äquivalent auch brauchbar ist zur Kooperation mit zahlreichen anderen Typen von Montierbügeln, und es ist anzunehmen, dass eine weitere Beschreibung davon nicht erforderlich ist.
  • Sobald der Schrank in einer Überkopf-Relation relativ zu einer Arbeitsfläche montiert ist, wie in 17 diagrammartig illustriert, dann ist der Schrank so positioniert und ausgebildet, dass er es einer Person gestattet, die benachbart zum Frontrand 14 der Arbeitsfläche sitzt, jeder Zeit die Türeinrichtung 24 zu öffnen und zu schließen, während diese Person in sitzender Position verbleibt. Beispielsweise, wenn der Schrank in der geschlossenen Position wie durch 8 und wie durch ausgezogene Linien in 17 gezeigt ist, dann kann diese Person jederzeit entweder den unteren Rand 75 der Türe oder die untere frontseitige Ecke des Endpaneels 62 oder 63 erreichen und daran angreifen und dann die Türeinrichtung nach oben in die Überkopf-Aufbewahrungsposition schwenken, welche Schwenkbewegung leicht ausführbar ist als Folge des Gewichtsausgleichs der Türe. Umgekehrt, falls sich die Türe in der offenen Überkopf-Position wie in 7 illustriert und auch wie in gestrichelten Linien in 17 angedeutet befindet, dann sind die hinteren Ecken der Endpaneele nun benachbart zu den vorderen unteren Ecken des Schrankes angeordnet, und sind die Fingervertiefungen 73 jederzeit gut zugänglich. Die Person kann dann jederzeit an den Fingervertiefungen angreifen, während sie in einer sitzenden Position verbleibt, und eine Schiebekraft ausüben, die umgehend die Schwenkbewegung der Türe zurück in ihre geschlossene Position bewirkt. Das Öffnen und das Schließen der Türe lassen sich so leicht ausführen in einer sicheren und komfortablen Weise, und zwar nicht nur aufgrund eines verbesserten Zugangs des Benutzers zur Türe, sondern auch als Folge der einstellbaren Gegengewichts-Balance der Türe in Abhängigkeit vom Türgewicht (d. h., von der Türlänge).

Claims (12)

  1. Speicherschrank, mit einem im Gebrauch durch sich allgemein horizontal erstreckende, miteinander durch im Wesentlichen sich parallel und vertikal erstreckende Seitenwände (31) rigide verbundenen Deck- und Bodenwänden (32, 33) definierten Gehäuse (21), das darin ein inneres Speicherabteil (23) definiert und in einer Frontseite davon zwecks Zugangs zu dem Speicherabteil eine Zugangsöffnung (22) aufweist, mit einer Türeinrichtung (24) inklusive eines Türpaneels (61), das benachbart zu der Vorderseite des Gehäuses positionierbar ist, wenn sich die Türeinrichtung in einer geschlossenen Position zum Verschließen der Zugangsöffnung befindet, wobei die Türeinrichtung an dem Gehäuse zu einer Schwenkbewegung zwischen der geschlossenen Position und einer offenen Position vertikal schwingbar abgestützt ist und das Türpaneel in einer offenen Position generell oberhalb der Deckwand positioniert ist, um Zugang zu dem Speicherabteil durch die Zugangsöffnung zu gestatten, wobei die Türeinrichtung von allgemein U-förmiger Konfiguration ist und rechte und linke Endpaneele(62, 63) umfasst, die an gegenüberliegenden Enden des Türpaneels fixiert sind und davon im Wesentlichen senkrecht in frei auskragender Relation zum Türpaneel vorstehen, wobei die rechten und linken Endpaneele vertikal vergrößert und zueinander im Wesentlichen in paralleler Relation angeordnet sind und jedes Endpaneel (62, 63) außerhalb, jedoch in eng benachbarter und überdeckender Relation zu jeweils einer der Seitenwände (31) mit zwischen den rechten und linken Endpaneelen in Längsrichtung positionierten Seitenwänden des Gehäuses positioniert ist, und mit aufeinander ausgerichteten, horizontalen Scharniereinrichtungen (88), die zum vertikalen schwenkfähigen Abstützen der Türeinrichtung für eine nur vertikale Schwingbewegung zwischen den offenen und geschlossenen Positionen zwischen jedem der Endpaneele und einerjeweils benachbarten Seitenwand verbindend angeordnet sind und eine horizontale Scharnierachse (89) definieren, die sich in Längsrichtung des Schranks erstreckt und die Seitenwände im Wesentlichen zentral schneidet, dadurch gekennzeichnet, dass: an jedem Endpaneel Gegengewichtseinrichtungen (104, 104') befestigt sind zum zumindest teilweisen Ausgleichen des um die Scharnierachse (89) wirkenden Gewichts des Türpaneels (61), wobei die Gegengewichtseinrichtungen zumindest ein Gegengewichtsglied (105, 105') umfassen, das abnehmbar an dem jeweiligen Endpaneel angebracht und so positioniert ist, dass der Schwerpunkt des Gegengewichtsgliedes (105, 105') in einer dem Türpaneel (61) gegenüberliegenden Richtung radial von der Scharnierachse (89) beabstandet ist.
  2. Speicherschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes Endpaneel (62, 63) und die jeweils benachbarte Seitenwand (31) miteinander kooperieren, um dazwischen einen seichten Hohlraum zu definieren, innerhalb welchem das Gegengewichtsglied (105, 105') angeordnet ist.
  3. Speicherschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegengewichtseinrichtung (104, 104') verstellbar ist, um ein Ausgleichsmoment zu erzeugen, das substantiell in Proportion zu dem durch das Gewicht des Türpaneels (24) erzeugten Moment gewählt ist.
  4. Speicherschrank nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Gegengewichtsglied (105') an einer ausgewählten von mehreren diskreten Positionen verstellbar an dem jeweiligen Endpaneel (62, 63) montiert ist, in welchen der Schwerpunkt des Gegengewichtsgliedes von der Scharnierachse (89) jeweils mit unterschiedlichen radialen Abständen beabstandet ist, um ein Gegengewichtsmoment zu erzielen, das im Wesentlichen in Proportion zu dem durch das Gewicht des Türpaneels (24) erzeugten Moment ist.
  5. Speicherschrank nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Gegengewichtseinrichtung (104) mehrere diskrete Gegengewichtsglieder (105) umfasst, und dass eine ausgewählte Anzahl der Gegengewichtsglieder (105) an jedem der End paneele (62, 63) allgemein in Proportion zu der in Längsrichtung gesehenen Länge des Türpaneels (24) montiert ist.
  6. Speicherschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Türeinrichtung (24) mit den daran angebrachten Gegengewichtseinrichtungen (104, 104') einen Schwerpunkt aufweist, der so eng benachbart zur, jedoch geringfügig vor und oberhalb der Scharnierachse (89) positioniert ist, dass der Schwerpunkt sich über die Scharnierachse nach oben in eine Position verlagert, in der er relativ zur Scharnierachse oben und hinten liegend beabstandet ist, sobald sich die Türeinrichtungen der offenen Position befindet, wodurch das Gewicht der Türeinrichtung mit den daran angebrachten Gegengewichtseinrichtungen stets eine kleine Vorspannkraft ausübt, welche die Türeinrichtung in die jeweilige offene oder geschlossene Position beaufschlagt.
  7. Speicherschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zum Verhindern des Biegens des Türpaneels nach außen in der geschlossenen Position der Türeinrichtung Eingriffseinrichtungen (82) sich in Längsrichtung entlang eines oberen Randes des Türpaneels (61) erstrecken und zwischen dem oberen Rand und einem Frontrand der Deckwand (32) zusammenwirken.
  8. Speicherschrank nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Eingriffseinrichtungen (82) einen Flansch (83) umfassen, der an dem oberen Rand des Türpaneels (61) fixiert ist und sich entlang des oberen Randes erstreckt, das der Flansch nach unten auskragt, und dass an dem Frontrand der Deckwand (32) ein Kanalteil (85) befestigt ist, der sich entlang des Frontrandes in Längsrichtung erstreckt, und dass der Kanalteil einen sich nach oben öffnenden Kanal (84) definiert, in welchen der Flansch hineinsteht, wenn sich die Türeinrichtung in der geschlossenen Position befindet.
  9. Speicherschrank nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Kanalteil (85) von der Deckwand (32) nach unten vorsteht, und dass sich der Flansch (83) aus dem Kanal herausbewegt, wenn die Türeinrichtung von der geschlossenen Position zu der offenen Position bewegt wird.
  10. Speicherschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass an einer inneren Seite des Türpaneels (61) benachbart zu einem freien Rand des Türpaneels ein sich in Längsrichtung längs erstreckenden Anschlag (101) fixiert ist, der von der Innenseite einwärts vorsteht, dass der Anschlag (101) einen Frontrand der Bodenwand (33) kontaktiert, sobald sich die Türeinrichtung in der geschlossenen Position befindet, und dass der Anschlag (101) einen Frontrand der Deckwand (32) kontaktiert, wenn sich die Türe in der offenen Position befindet.
  11. Speicherschrank nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Endpaneele (62, 63) eine allgemein endlose äußere Peripherie aufweist, die durch obere und untere Ränder (66, 65) definiert wird, die in der geschlossenen Position der Türeinrichtung (24) eng benachbart zu den jeweiligen Deck- und Bodenwänden (32, 33) des Gehäuses (21) positioniert sind, wobei die äußere Peripherie auch einen allgemeinen gekrümmten konvexen rückwärtigen Rand (68) umfasst, der sich zwischen den oberen und unteren Rändern erstreckt und zu einer Position benachbart zu einer Rückseite des Gehäuses nach hinten vorsteht, wenn sich die Türeinrichtung in der geschlossenen Position befindet, so dass die Endpaneele die jeweiligen Endwände von außen her im Wesentlichen abdecken und die sichtbaren äußeren Enden des Schranks definieren.
  12. Speicherschrank nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die oberen und unteren Ränder der Endpaneele (62, 63) in der geschlossenen Position der Türeinrichtung (24) allgemein horizontal und parallel sind, und dass an dem peripheren Rand jedes der Endpaneele an dem unteren Rand (66) benachbart zu einem rückwärtigen Ende des unteren Randes ein Greifteil (73) definiert ist, der zum Erleichtern eines manuellen Schließens der Türeinrichtung in der offenen Position der Türeinrichtung benachbart zu einer unteren Frontecke des Schrankes positioniert ist.
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