DE69005191T2 - Wasserstoffbehandlungsverfahren. - Google Patents

Wasserstoffbehandlungsverfahren.

Info

Publication number
DE69005191T2
DE69005191T2 DE69005191T DE69005191T DE69005191T2 DE 69005191 T2 DE69005191 T2 DE 69005191T2 DE 69005191 T DE69005191 T DE 69005191T DE 69005191 T DE69005191 T DE 69005191T DE 69005191 T2 DE69005191 T2 DE 69005191T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
catalyst
particles
reactor
iron
diameter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69005191T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69005191D1 (de
Inventor
Katsuhisa Fujita
Yoshimasa Inoue
Kenichi Kawamoto
Syuhei Manabe
Yoshimitsu Miyauchi
Naoyuki Torihara
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nippon Ketjen Co Ltd
Original Assignee
Nippon Ketjen Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nippon Ketjen Co Ltd filed Critical Nippon Ketjen Co Ltd
Publication of DE69005191D1 publication Critical patent/DE69005191D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69005191T2 publication Critical patent/DE69005191T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G45/00Refining of hydrocarbon oils using hydrogen or hydrogen-generating compounds
    • C10G45/02Refining of hydrocarbon oils using hydrogen or hydrogen-generating compounds to eliminate hetero atoms without changing the skeleton of the hydrocarbon involved and without cracking into lower boiling hydrocarbons; Hydrofinishing
    • C10G45/04Refining of hydrocarbon oils using hydrogen or hydrogen-generating compounds to eliminate hetero atoms without changing the skeleton of the hydrocarbon involved and without cracking into lower boiling hydrocarbons; Hydrofinishing characterised by the catalyst used
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J35/00Catalysts, in general, characterised by their form or physical properties
    • B01J35/60Catalysts, in general, characterised by their form or physical properties characterised by their surface properties or porosity
    • B01J35/61Surface area
    • B01J35/612Surface area less than 10 m2/g
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J35/00Catalysts, in general, characterised by their form or physical properties
    • B01J35/60Catalysts, in general, characterised by their form or physical properties characterised by their surface properties or porosity
    • B01J35/63Pore volume
    • B01J35/633Pore volume less than 0.5 ml/g
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J35/00Catalysts, in general, characterised by their form or physical properties
    • B01J35/60Catalysts, in general, characterised by their form or physical properties characterised by their surface properties or porosity
    • B01J35/64Pore diameter
    • B01J35/657Pore diameter larger than 1000 nm

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Catalysts (AREA)
  • Transition And Organic Metals Composition Catalysts For Addition Polymerization (AREA)
  • Crystals, And After-Treatments Of Crystals (AREA)
  • Superconductors And Manufacturing Methods Therefor (AREA)
  • Treatment Of Liquids With Adsorbents In General (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Hydrierbehandlung eines Kohlenwasserstofföls, insbesondere ein Verfahren zur Hydrierbehandlung oder hydrierenden Raffination (hydrofining) eines Kohlenwasserstofföls, das durch suspendierte Feststoffe und gelöste Metallverbindungen verunreinigt ist, wie Mineralöle, Teersandöle, Oelschieferöle usw.
  • Bei der Hydrierbehandlung von Kohlenwasserstoffölen, wie Mineralölen, Teersandölen, Shale-Oelen und dergleichen, wurden in grossem Umfang Festbett Reaktoren verwendet. Der kontinuierliche Betrieb solcher Reaktoren wird oft durch solche Faktoren bestimmt, wie die Betriebsdauer des in den Reaktor gepackten Katalysators und die Druckdifferenz am Einlass und Auslass des Reaktors (Druckabfall).
  • Der Druckabfall in einem Reaktor ist verschiedenen Gründen zuzuschreiben, von denen einer durch suspendierte Feststoffe bedingt ist, insbesondere suspendiertes metallisches Material, wie schuppenförmige metallische Oberflächenablösungen (engl : scale) nach Art von Zunder, die im eingespeisten Material enthalten sein können, wobei das suspendierte Material auf den gepackten Teilchen abgelagert wird, was die Blockierung von Hohlraum bzw. Zwischenraum und die Durchströmung mit Oel und Gas behindert, so dass es zum Druckabfall kommt. Im allgemeinen sind die im Speisungsmaterial im Zusammenhang mit der Erdölraffination vorhandenen suspendierten Feststoffe solche, wie sie ursprünglich in den Rohölen enthalten waren, z.B. Niederschläge, die sich während der Lagerung der Oele in einem Tank bilden, abgeschälter Zunder aus Rohrleitungen und dergleichen. Sie können gewöhnlich mit einem Rückspülungsfilter entfernt werden, der eine Maschenöffnung von etwa 25 um (Mikron) aufweist, und zwar vor der Einführung der Oele in einen Reaktor. Es sind jedoch nicht alle Reaktoren mit solchen Filtern ausgerüstet. Selbst bei Verwendung eines Ruckspülungsfilters werden suspendierte Feststoffe mit einer Grösse von weniger als 25 um (Mikron), die im Einspeisungsmaterial vorhanden sind oder sich nachträglich als Schuppen oder Zunder in Rohrleitungen, Wärmeaustauschern, Heizöfen und dergleichen bilden, in den Reaktor eingespeist und auf den gepackten Teilchen abgeschieden, was einen Druckabfall erzeugt.
  • Andererseits kann der Druckabfall auch durch Verstopfen der Bettungsteilchen mit einem Reaktionsmaterial verursacht sein. Derartige Reaktionsmaterialien können Gummisubstanzen enthalten, die sich aus ungesättigten Verbindungen bilden und auch Verbindungen, die Eisen, Vanadium, Nickel, Kohlenstoff, Natrium und dergleichen enthalten, die auf den Bettungsteilchen während des Hydrierbehandlungsverfahrens abgelagert werden. Zur Vermeidung des Druckabfalls sind schon verschiedene Massnahmen getroffen worden, je nach dem Grund des Druckabfalls.
  • Soweit es sich um suspendierte Feststoffe handelt, wie feine Teilchen von Zunder oder Schuppen, die im Einspeisungsmaterial enthalten sind, wird vielfach eine Methode angewendet, bei welcher ein gradierte Schutzbettung verwendet wird, die in der Lage ist, diese Feststoffe abzufangen, wobei die Schutzbettung an der Eingangsseite des Reaktors angeordnet ist. Genauer gesagt beschreibt die britische Patentanmeldung Nr. 2'108'003 einen Reaktor mit gepackter Bettung enthaltend: (a) eine erste Schutzbettung, die sich mindestens um 7,62 cm in der Flussrichtung erstreckt und Teilchen enthält, die einen Durchmesser von mindestens 0,95 cm aufweisen, (b) eine zweite Schutzbettung, die sich um mindestens 25,4 cm in der Flussrichtung erstreckt und Teilchen mit einem Durchmesser im Bereich von 0,48 bis 0,79 cm enthält, und (c) eine Bettung enthaltend Teilchen mit einem Durchmesser von weniger als 0,32 cm.
  • Es gibt eine Methode zur Vermeidung von Druckabfall, der durch organometallische Verbindungen von Vanadium, Nickel und dergleichen verursacht ist, durch Einfüllen bzw. Packen eines Entmetallisierungskatalysators in einer vorderen gepackten Bettung, wodurch die Metallverbindungen in die Poren des Katalysators gelangen, und Vermeidung einer Ablagerung der Metalle auf den nachfolgenden Teilchen des Hydrierungskatalysators, solange bis der Demetallisierungskatalysator deaktiviert wird. Ein Nachteil dieser Methode ist jedoch, dass sie wegen der hohen Reaktivität der gelösten Eisenverbindung von einer bevorzugten Ablagerung auf den Oberflächen des Demetallisierungskatalysators begleitet ist, wodurch der Einlass der Katalysatorporen verstopft wird und es so zu einem raschen Verlust der Katalysatoraktivität kommt. Ferner führen die Eisen-, Vanadium-, Nickel- und dergleichen Verbindungen, die auf den Aussenflächen des Demetallisierungskatalysators abgeschieden werden, zu einem Koaleszieren der Katalysatorteilchen, was unerwünschte Abscheidungen auf den nachfolgenden Hydrierkatalysatorteilchen sowie ein Verstopfen der Zwischenräume in den Katalysatorbettungen bewirkt und dadurch einen Druckabfall erzeugt. Es sind verschiedene Methoden vorgeschlagen worden, um das Verstopfens der Katalysatorbettungen durch solche Metalle, z.B. Eisen, oder Metallverbindungen zu verhindern, z.B. die laufende Zunahme der Katalysatorteilchengrösse auf der stromaufwärts liegenden Seite zur Vergrösserung der Zwischenräume zwischen benachbarten Katalysatorteilchen in ähnlicher Weise, wie oben im Zusammenhang mit den suspendierten Feststoffen erläutert. Bei einer anderen Methode wird die Katalysatoraktivität graduell von Zone zu Zone erhöht, wie in der britischen Patentanmeldung Nr. 1'298'905 beschrieben.
  • Die japanische Patentpublikation LOP Mr. 89793/1987 (veröffentlicht am 24. April 1987) beschreibt ein Hydrierbehandlungsverfahren, bei welchem ein Katalysator enthaltend 0,2 bis 3 Gew.% eines Metalloxides, aufgebracht auf einen porösen anorganischen Träger und mit einem Porenvolumen von 0,4 bis 1,5 ml/g und einer Katalysatorbettungshohlraumfraktion von mehr als 55 %, in einen Reaktor in einem Anteil von 1 bis 5 % eingefüllt wird, berechnet auf den Gesamtanteil an Katalysator.
  • Zur Entfernung von organometallischen Verbindungen aus Kohlenwasserstoffspeisungen beschreibt das U.S. Patent Nr. 2'902'429 Katalysatorteilchen, deren Träger eine Oberflächengrösse von unter 15 m²/g und Poren mit Durchmessern von grösser als 10 nm und in einigen Fällen grösser als 50 nm besitzt. Zur Entfernung von organischen Eisenverbindungen beschreibt das U.S. Patent Nr. 3'947'347 poröse inerte Teilchen mit einem durchschnittlichen Porendurchmesser im Bereich von 100 bis 1000 nm (1000 bis 10'000 Angströmeinheiten) und einer Oberflächengrösse im Bereich von 1 bis 20 m²/g.
  • Das U.S. Patent Nr. 4'510'263 beschreibt einen radförmigen Katalysator zur Vergrösserung der Hohlräume, wodurch verhindert wird, dass die Katalysatorbettungen verstopft werden, selbst wenn suspendierte Feststoffe auf den Katalysatorteilchen abgelagert werden.
  • Im allgemeinen finden sich in Kohlenwasserstoffölen, wie Mineralölen und dergleichen, insbesondere in Hochleistungsölen, sowohl suspendierte Feststoffe, wie Zunder oder Schuppen und dergleichen, als auch gelöste Metallverbindungen. Die bekannten Methoden bieten eine zufriedenstellende Entfernung einer dieser Verunreinigungen aber nicht beider Verunreinigungen. Dementsprechend ist es eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Hydrierbehandlungsverfahren zur wirksamen Entfernung sowohl von suspendierten Feststoffen als auch von gelösten Metallverbindungen aus Kohlenwasserstoffölen zu bieten, das solche Verunreinigungen enthält.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Hydrierbehandlung eines Kohlenwasserstofföls, das durch suspendierte Feststoffe und gelöste Metallverbindungen verunreinigt ist, durch Kontaktieren des Oels bei einer erhöhten Temperatur in Gegenwart von Wasserstoff mit porösen anorganischen Oxidteilchen) die eine Oberflächengrösse von 1 m²/g oder weniger und ein Porenvolumen von mindestens 0,1 ml/g in Poren mit einem Durchmesser von mindestens 10 um (Mikron) aufweisen.
  • Die Oberflächengrösse, Porengrössenverteilung und das Porenvolumen der im Verfahren der vorliegenden Erfindung verwendeten Teilchen kann leicht durch die Quecksilberintrusionsmethode gemessen und berechnet werden. Wie oben erwähnt, müssen die verwendeten Teilchen eine Oberflächengrösse von 1 m²/g oder weniger aufweisen, vorzugsweise 0,01 bis 0,7 m²/g, und ein Porenvolumen von mindestens 0,1 ml/g, vorzugsweise mindestens 0,15 ml/g, in Poren mit einem Durchmesser von mindestens 10 um (Mikron). Der maximale Porendurchmesser beträgt im allgemeinen 1000 um (Mikron), vorzugsweise 200 um (Mikron). Das Porenvolumen kann auch durch die Wasserabsorptionskapazität festgestellt werden, gemessen nach einer Methode, die in JIS R2205 beschrieben ist. Die Wasserabsorptionskapazität beträgt etwa 10 bis 70 Gew.%.
  • Die Form der verwendeten Teilchen ist nicht kritisch und kann die Form von Kugeln, hohlen Röhren, Rädern, eine vierblättrige gestalt und dergleichen aufweisen. Vorzugsweise ist die Teilchengrösse derart, dass die grösste Dimension im Bereich von 1 mm bis 5 cm liegt. Die verwendeten Teilchen haben eine geringe Oberflächengrösse und sind besonders makroporös. Es wird daher angenommen, dass der grösste wenn nicht der gesamte Anteil an Zunder bzw. Schuppen und abgeschiedenem Metall in deren Inneres eingefügt wird. Da wenig oder keine Metallabscheidungen auf den Aussenflächen der Teilchen abgelagert werden, kommt es auch nicht leicht zu einer Koaleszenz der Teilchen und dem dadurch bedingten Druckabfall.
  • In Abhängigkeit von der Art Speisung kann es aber muss es nicht zweckmässig sein, dass die porösen Teilchen vorgängig mit einem oder mehreren katalytisch aktiven Metall(en) versehen worden sind. Wenn der Hauptzweck beispielsweise die Entfernung von suspendierten Feststoffteilchen ist, kann man auf katalytisch aktive Metalle verzichten, da die porösen Teilchen, insbesondere Aluminiumoxid, immer noch eine mindestens teilweise Demetallisierung (d.h. Entfernung von gelösten Metallverbindungen) in Abwesenheit von katalytisch aktiven Metallen bewirken. Im allgemeinen und insbesondere, wenn die Speisung gelöste Eisenverbindungen enthält, ist die Verwendung von porösen Teilchen mit katalytisch aktiven Metallen vorteilhaft. Diese Ausführungsform wird insbesondere für die Hydrierbehandlung von Kohlenwasserstoffölen bevorzugt, die reich an ungesättigten Komponenten sind, da die katalytisch aktiven Metalle wegen ihrer milden Hydrierwirkung eine mindestens teilweise Hydrierung der ungesättigten Komponenten bewirken, was die zur raschen Bildung von Gummi und/oder die zur Koksbildung führenden Reaktionen ausschliesst.
  • Poröse anorganische Oxidteilchen, die im Verfahren gemäss der Erfindung verwendet werden können, umfassen Aluminiumoxid, Siliciumdioxid, Siliciumdioxid/Aluminiumoxid, Siliciumdioxid/Magnesiumoxid, Magnesiumoxid, Titanoxid und dergleichen, wie sie technisch erhältlich sind, z.B. SA 5218, 5239 und 5205 der Norton Company sowie AL-S73 der Fujimi Corporation, Japan. Aluminiumoxidteilchen werden bevorzugt.
  • Geeignete analytisch aktive Metalle sind solche, wie sie allgemein für Hydrierbehandlungskatalysatoren verwendet werden. Hierzu gehoren die Metalle der Gruppe V A, VI A und VIII, wie V, Mo, W, Co, Ni und Fe.
  • Der Support der aktiven Metalle kann nach allen bekannten Verfanren erfolgen, z.B. durch Sprühimpragnieren der porösen anorganischen Oxidteilchen mit einer Lösung von Nickelnitrat und Ammoniummolybdat, gelöst in Ammoniak. Die imprägnierten Teilchen werden 1 bis 10 Stunden bei 80 bis 150ºC getrocknet und in einem Drehofen 0,5 bis 6 Stunden bei 450 bis 700ºC calciniert, um die Metallsalze in die Oxidform umzuwandeln. Die Teilchen werden vor ihrer Verwendung einer Sulfidierungsbehandlung unterzogen, um die Metalle in die sulfidierte Form umzuwandeln. Der Anteil der auf dem Träger befindlichen aktiven Metalle liegt im Bereich von 0,1 bis 5 Gew.%, bezogen auf die fertigen Teilchen und berechnet als Oxide. In der Praxis ist es schwierig, mehr als 5 Gew.%, aktive Metalle auf dem Träger zu verwenden, da die Oberflächengrösse der Oxidteilchen 1 m²/g oder weniger beträgt.
  • Wie oben erwähnt, ist es oft vorteilhaft, poröse Teilchen zu verwenden, die vorgängig mit katalytisch aktiven Metallen versehen worden sind, insbesondere bei der Behandlung von Speisungen, die gelöste Eisenverbindungen enthalten, nach dem erfindungsgemässen Verfahren. Wenn es jedoch möglich ist, in der Anfangsstufe des Verfahrens eine niedrige Demetallisierungswirkung anzuwenden, ist es durchaus möglich, mit den vorliegenden porösen Teilchen als solche zu beginnen und zuzulassen, dass die aus den gelösten Metallverbindungen stammenden Metallkomponenten der Speisung auf den Teilchen abgelagert werden, wodurch sich die Hydrier- und Demetallisierungsaktivität in den so gebildeten Teilchen mit der Zeit aufbaut. Für eine solche Ausführungsform werden insbesondere schwere Speisungen bevorzugt, die gelöste Eisenverbindungen, gegebenenfalls in Kombination mit gelösten Vanadiumverbindungen, enthalten.
  • Beim Verfahren der Erfindung werden die üblichen Hydrierbehandlungsbedingungen angewendet, z.B. eine Reaktionstemperatur von 250 bis 500ºC, ein Gesamtdruck von 2 bis 250 kg/cm², ein Wasserstoffdruck von 2 bis 200 kg/cm² und ein Wasserstoff/Speisungsöl-Verhältnis von 1 bis 2000 Nl/l.
  • Wenn das einzige Ziel die Entfernung von suspendierten Feststoffen und gelösten Metallverbindungen aus der Speisung ist, kann der Reaktor ausschliesslich mit den hier beschriebenen porösen Teilchen beladen werden.
  • Ferner können die porösen Teilchen zusammen mit konventionellen Hydrierbehandlungskatalysatoren verwendet werden, wie z.B. Katalysatoren für die Hydrierdemetallisierung, Hydrierumwandlung, Hydrierdesulfurisierung und/oder Hydrierdenitrogenierung. In der Praxis dieser Ausführungsform können die porösen Teilchen als Schutzbettung an der Einlasseite des Reaktors eingefüllt sein, d.h. stromaufwärts von den üblichen Hydrierbehandlungskatalysatoren, und mindestens teilweise die bisher verwendeten Materialien, wie Aluminiumoxidkugeln, ersetzen. Der Anteil einer solchen Schutzbettung liegt gewöhnlich im Bereich von 0,1 bis 20 Volumenprozent, vorzugsweise 0,1 bis Volumenprozent , bezogen auf das Reaktorvolumen. Die genaue Menge hängt normalerweise von der Natur der Speisung ab, insbesondere deren Gehalt an suspendierten Feststoffen und gelösten Metallverbindungen. Es versteht sich ohne weiteres, dass bei Verwendung eines zu grossen Anteils die porösen Teilchen die Gesamteffizienz des Verfahrens verschlechtern, da die Hydrierbehandlungsaktivität, die sie gegebenenfalls aufweisen, im Vergleich zur Aktivität der konventionellen Hydrierbehandlungskatalysatoren, mit denen sie kombiniert verwendet werden, sehr viel niedriger ist.
  • Der Fachmann erkennt ohne weiteres, dass bei Reaktoren, die mit zwei oder mehr Bettungen der konventionellen Hydrierbehandlungskatalysatoren arbeiten, die vorliegenden porösen Teilchen auch in den Zonen zwischen den zwei oder mehr Bettungen aus konventionellen Hydrierbehandlungskatalysatoren verwendet werden können.
  • Zu den vielen Vorteilen des Verfahrens gemäss der Erfindung gehören:
  • (i) Wirksame Entfernung von suspendierten Feststoffen, die ursprünglich in der Speisung vorhanden sind.
  • (ii) Wirksame Entfernung auch von suspendierten Feststoffen, die den gegebenenfalls verwendeten Rückspülungsfilter passieren.
  • (iii) Wirksame Entfernung von Zunder (z.B. Zunder aus Eisen und Kohlenstoff), wie er in Rohren und Wärmeaustauschern entsteht.
  • (iv) Eine kontrollierte Demetallisierungsrate, da die Oberflächengrösse der porösen Teilchem nicht grösser als 1 m²/g ist. Als Ergebnis wird das Verstopfen der Poren vermieden und die Aktivität über lange Zeitspannen erhalten.
  • (v) Eine Koaleszenz der porösen Teilchen tritt kaum, wenn überhaupt, auf, was zur Folge hat, dass Probleme, wie Fehlverteilung des Oelstromes sowie Druckabfall, über lange Zeitspannen vermieden werden.
  • Die Erfindung wird weiter durch die folgenden Beispiele erläutert, in welchen die Wasserabsorptionskapazität gemäss einer Methode zur Bestimmung der scheinbaren Porositäts-Wasserabsorptionskapazität und der spezifischen Dichte von feuerfesten Ziegeln gemessen wird, wie in JIS R2205 definiert. Die Porengrössenverteilung wurde nach der Quecksilberintrusionsmethode gemessen. Zu diesem Zweck wurde eine Anlage "Autopore 9200" der Firma Micrometrics Co. Ltd. verwendet, und zwar mit einer Quecksilberoberflächenspannung von 480 Dyn/cm bei 25ºC und einem Kontaktwinkel von 140º. Der mit dieser Apparatur messbare Porendurchmesser beträgt etwa 4 nm bi etwa 300 um (Mikron), wobei die Oberflächengrösse aus den Daten errechnet wird, die durch die Quecksilberintrusionsmethode erhalten werden.
  • Die Beispiele beziehen sich auf die beigeschlossenen Zeichnungen, in welchen zeigen:
  • Fig. 1 eine Messkurve, welche die Druckänderung am Eingang des Reaktors im Verhältnis zur Betriebszeit erläutert;
  • Fig. 2A eine Messkurve, welche die durch Röntgenmikroanalyse bestimmte Verteilung von Vanadium und Eisen über den Querschnitt eines verbrauchten porösen Teilchens erläutert, das im erfindungsgemässen Verfahren verwendet worden ist (Katalysator A);
  • Fig. 2B eine Messkurve, welche die durch Röntgenmikroanalyse bestimmte Verteilung von Vanadium und Eisen über den Querschnitt von Katalysator B erläutert, einem ausserhalb der Erfindung liegenden Katalysator.
  • BEISPIEL 1
  • Zum Aufbringen von 1,0 Gew.%. Molybdänoxid (MoO&sub3;) und 0,5 Gew.% Nickeloxid (NiO) auf poröse Aluminiumoxidperlen (Durchmesser 5 mm; Perlen AL-S73 der Fujimi Corporation) wurden 10,2 g Molybdäntrioxid und 20,0 g Nickelnitrat-hexahydrat in 31 cm³ 25 %igem wässrigem Ammoniak gelöst, um eine Imprägnierlösung herzustellen, deren Volumen mit Wasser entsprechend der Wasserabsorptionskapazität des Trägers eingestellt wurde. 1 kg des Trägers wurde mit der Imprägnierlösung imprägniert. Das Material wurde 30 Minuten stehengelassen und darauf 3 Stunden bei 120ºC getrocknet. Dann wurde das getrocknete Material in einem Drehofen 2 Stunden bei 500ºC zur Herstellung von Katalysator A mit einer Oberflächengrösse von 0,39 m²/g, einer Wasserabsorptionskapazität von 30,8 % und einem Porenvolumen von 0,21 ml/g in Poren mit einem Durchmesser von mindestens 10 um (Mikron) geglüht. Die mikroskopische Untersuchung der äusseren Oberfläche der Teilchen zeigte, dass der maximale Porendurchmesser des Katalysators etwa 400 bis 500 um (Mikron) betrug.
  • BEISPIEL 2
  • Für den Katalysator A von Beispiel 1 und einen kommerziellen Katalysator B wurde der Druckabfall untersucht, wobei ein atmosphärisches Restöl verwendet wurde. Der kommerzielle Katalysator B (KFR-30 von Nippon Ketjen Co., Ltd.) war ein Hydrierdesulfurisierungs- und demetallisierungskatalysator für Restöl und liegt ausserhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung. Er enthielt 8,9 Gew.% MoO&sub3; und 2,3 Gew.% NiO und hatte eine Oberflächengrösse von 191 m²/g, eine Wasserabsorptionskapazität von 71,0 % und ein Porenvolumen von nicht mehr als 0,01 ml/g in Poren mit einem Durchmesser von mindestens 10 um (Mikron), bestimmt durch die Quecksilberintrusionsmethode.
  • In die Reaktoren X und Y mit einem Innendurchmesser von 2 cm wurden jeweils 100 ml des kommerziellen Katalysators B als Bettung eingefüllt. Im oberen Teil (der Einlasseite für die Einspeisungsöle) von Reaktor X wurden 5 ml Katalysator A zur Verwendung nach dem erfindungsgemässen Verfahren eingefüllt, während in den Reaktor Y zu Vergleichszwecken 5 ml porenfreie Aluminiumoxidkugeln mit einem Durchmesser von 5 mm eingefüllt wurden. Das Gesamtvolumen an Katalysator A im Reaktor X betrug 4,7 %.
  • Die Katalysatoren wurden dann vorsulfidiert, indem sie mit einem leichten Gasöl (LGO) behandelt wurden, das mit 2,5 Gew.% Dimethyldisulfid (DMDS) versetzt worden war, und zwar unter folgenden Bedingungen: Wasserstoff/Oel-Verhältnis 1000 Nl/l, LHSV (stündliche Raumgeschwindigkeit der Flüssigkeit) von 1,0 Std.&supmin;¹ und Wasserstoffdruck von 135 kg/cm², wobei die Temperatur während 14 Stunden von 250 auf 320ºC erhöht wurde. Das Einspeisungsmaterial wurde dann auf schweres atmosphärisches Restöl iranischer Herkunft mit den nachfolgend angegebenen Eigenschaften umgeschaltet:
  • Dichte 1,0002 g/ml
  • Viskosität bei 50ºC 13050 mm²/s (13050 cSt)
  • Schwefel 3,49 Gew.%
  • Kohlenstoff 84,36 Gew.%
  • Wasserstoff 10,86 Gew.%
  • Vanadium 215 ppm
  • Nickel 68 ppm
  • Eisen 11 ppm
  • Kohlenstoffrest (CCR) 15 Gew.%
  • Das verwendete Einspeisungsgas war reiner Wasserstoff und die Reaktionsbedingungen waren wie folgt:
  • Druck 135 kg/cm³
  • LHSV 0,8 Std.&supmin;¹
  • Wasserstoff/0el-Verhältnis 700 Nl/l
  • Reaktionstemperatur: die Temperatur wurde während acht Tagen von 385 bis 420ºC erhöht und dann auf 420ºC gehalten.
  • Der Betrieb erfolgte derart, dass beim Auftreten von Druckabfall der Einlassdruck erhöht wurde, um einen Auslassdruck des Reaktors von 135 g/cm² aufrechtzuerhalten. Die am 10., 15. und 26. Tag des kontinuierlichen Betriebs beobachtete Katalysatoraktivität und der Druckabfall sind in Tabelle 1 wiedergegeben; die Veränderung des Einlassdrucks ist in Figur 1 gezeigt. In den Produktölen wurde eine Eisenkonzentration von weniger als 1 ppm festgestellt, was die Messgrenze der Anwendung der Fluoreszenz-Röntgenmethode darstellt. Im Vergleichsreaktor Y wurde ab dem 13. Tag des kontinuierlichen Betriebs ein erhöhter Druckabfall festgestellt. Am 25. Tag des kontinuierlichen Betriebs wurde dann zum Waschen des Materials der Bettung Vakuumgasöl durch den Reaktor geführt. Demzufolge war der Druck am 25. Tag des kontinuierlichen Betriebs geringer als am vorangehenden Tag. Tabelle 1 Betriebsdauer (Tage) Reaktor Reaktionstemperatur (ºC) Einlassdruck (kg/cm²) Auslassdruck (kg/cm²) Druckabfall (kg/cm²) Desulfurierung (%) Demetallisierung* (%) *) die Demetallisierung wurde auf der Basis der Analysewerte von Nickel und Vanadium berechnet
  • Wie in Tabelle 1 und Figur 1 dargestellt, konnte der Reaktor X, der den Katalysator A gemäss dem erfindungsgemässen Verfahren enthielt, ohne Druckabfall während 29 Tagen betrieben werden, im Unterschied zum Vergleichsreaktor Y, der Aluminiumoxidkugeln gemäss Stand der Technik enthielt.
  • Bei der Entnahme der verbrauchten Katalysatoren aus den beiden Reaktoren nach Beendigung des Betriebs wurde keine Verfestigung des Katalysators im Reaktor X festgestellt, während sich der Katalysator im oberen Teil des Vergleichsreaktors etwas verfestigt hatte. Die Verteilung von Vanadium und Eisen im verbrauchten Katalysator A aus dem Reaktor X und des verbrauchten Katalysators B aus dem Reaktor Y wurde durch Röntgenmikroanalyse untersucht; die Ergebnisse sind in den Figuren 2A und 2B dargestellt. In Bezug auf den kommerziellen Katalysator B wurde gefunden, dass sich das Eisen auf der äusseren Oberfläche der Teilchen und bis zu einer Tiefe von etwa 100 um (Mikron) von der Oberfläche abgelagert hatte. In dem nach dem erfindungsgemässen Verfahren verwendeten Katalysator A wurde gefunden, dass die eisenhaltigen Verbindungen bis in das Teilchenzentrum hinein diffundiert und abgelagert worden waren. Die Konzentration des auf dem Katalysator A abgeschiedenen Eisens war auch höher als die auf Katalysator B. Wie in Figur 1 gezeigt, führte das Waschen von Reaktor Y mit einem Vakuumgasöl nach 25 Tagen zu einer vorübergehenden Verminderung des Druckabfalls. Der Druckabfall zeigte sich jedoch unmittelbar darauf erneut. Es wird vermutet, dass dieser Druckabfall durch hochkondensierte Kohlenwasserstoffverbindungen ausgelöst ist, die mit einem Vakuumgasöl ausgewaschen werden können, sowie durch Metallsulfide, die sich nicht auswaschen liessen, wie auf den Teilchen abgeschiedenes Eisensulfid sowie Zunder.
  • BEISPIEL 3
  • Ein extrudierter und geglühter Aluminiumoxidträger wurde zu Aluminiumstaub (feines Pulver) pulverisiert. Die Teilchengrössenverteilung des Aluminiumoxidstaubs wurde unter Verwendung eines Laser Micronsizer 7000 S der Seishin Enterprise wie folgt verwendet: weniger als 192 um (Mikron): 100 %; weniger als 96 um (Mikron): 71 %; weniger als 63 um (Mikron): 46 % und weniger als 16 um (Mikron): 9,1 %; mit einem mittleren Teilchendurchmesser von 70 um (Mikron). 100 g des Staubs wurden in 2,5 l Wasser suspendiert.
  • Ein Drahtmetz wurde auf einem Dreifuss angeordnet und darauf ein Rohr mit einem Innendurchmesser von 10 cm und einer Länge von 30 cm gelegt. Das Rohr war mit 2 Liter (2245 g) AL-S73 Perlen (3 mm Durchmesser, Fujimi Corporation) gefüllt, die bei 500ºC getrocknet waren. Die Perlen hatten eine Oberflächengrösse von 0,39 m²/g, eine Wasserabsorptionskapazität von 31 % und ein Porenvolumen von 0,20 ml/g in Poren mit einem Durchmesser von mindestens 10 um (Mikron). Die oben beschriebene Suspension aus 100 g Aluminiumoxidstaub in 2,5 Liter Wasser wurde durch das Rohr gegossen. Nach Stehenlassen während 1 Stunde wurde der Inhalt des Rohrs in eine vorgängig gewogene Schale aus rostfreiem Stahl übertragen. Nach dem Trocknen des Inhalts des Rohres bei 500ºC wurde eine Gewichtszunahme von 76,1 g festgestellt.
  • Zum Vergleich wurde dieser Versuch wiederholt, jedoch mit der Abänderung, dass das Rohr mit 2 Liter (1636 g) nicht-porösen Aluminiumoxidperlen mit 3 mm Durchmesser gefüllt wurde. Nach dem Trocknen wurde eine Gewichtszunahme von 9,3 g festgestellt.
  • Das Verfahren gemäss der Erfindung ermöglicht es, dass suspendierte Feststoffe in einem Mass abgefangen werden, das um ein Mehrfaches höher ist, als nach den bekannten Verfahren möglich.
  • BEISPIEL 4
  • In ähnlicher Weise wie in Beispiel 1 beschrieben wurden 1,0 Gew.% MoO&sub3; und 0,5 Gew.% NiO auf 1 kg AL-S73 (3 mm Aluminiumoxidperlen von Fujimi Corporation) zur Herstellung von Katalysator C aufgebracht. Dieser Katalysator hatte eine Oberflächengrösse von 0,39 m²/g, ein Porenvolumen von 0,20 ml/g in Poren mit einem Durchmesser von mindestens 10 um (Mikron) und eine Wasserabsorptionskapazität von 31,0 %. 20 ml Katalysator C wurden in den unteren Teil eines Reaktors (2 cm Durchmesser) in einer Aktivitätstestanlage eingefüllt, wobei 20 ml Katalysator A von Beispiel 1 in den oberen Teil eingefüllt wurden. Zu Vergleichszwecken wurden in einem anderen Reaktor (2 cm Durchmesser) 40 ml eines kommerziellen Katalysators D (AS-20, Nippon Ketjen Co., Ltd.) eingefüllt, einem sogenannten vierblättrigen Katalysator von 0,3175 cm (1/8"), wobei es sich um einen bekannten Katalysator handelt, der besonders zur Vermeidung von Druckabfall empfohlen wird. Der Kataysator D enthielt 6,0 Gew.% MoO&sub3;, 0,3 Gew.% NiO und 0,8 Gew.% CoO, hatte eine Oberflächengrösse von 245 m²/g, eine Wasserabsorptionskapazität von 66,3 %, ein Porenvolumen von nicht mehr als 0,01 ml/g in Poren mit einem Durchmesser von mindestens 10 um (Mikron), bestimmt nach der Quecksilberintrusionsmethode, und ein Porenvolumen von 5,08 l/g in Poren mit einem Durchmesser von grösser als 2 nm.
  • Die Katalysatoren der vorliegenden Erfindung (Katalysatoren A und C) sowie der Vergleichskatalysator (Katalysator D) wurden dann vorsulfidiert, indem sie mit leichtem Gasöl (LGO) behandelt wurden, das mit 2,5 Gew.% Dimethyldisulfid (DMDS) versetzt worden war, und zwar unter folgenden Bedingungen: Wasserstoff/Oel- Verhältnis von 160 Nl/l, LHSV von 1,33 Std.&supmin;¹, Wasserstoffdruck am Einlass von 30 kg/cm², wobei die Temperatur während eines Zeitraums von 14 Stunden von 250 auf 320ºC erhöht wurde. Das Speisungsmaterial wurde auf atmosphärisches Restöl Typ Medium arabischer Herkunft umgeschaltet. Zur Erhöhung der Eisenkonzentration von 5,5 ppm auf 295 ppm zur Untersuchung der Eisenentfernungsaktivität wurde dem Speisungsöl Eisen (II)-Naphthenat zugesetzt. Die Eigenschaften des Speisungsöls nach der Zugabe von Eisennapahthenat sind nachfolgend zusammengestellt:
  • Dichte 0,9918 g/ml
  • Viskosität bei 50ºC 3085 mm²/g (3085 cSt)
  • Schwefel 4,21 Gew.%
  • Stickstoff 2485 ppm
  • Vanadium 83 ppm
  • Nickel 26 ppm
  • Eisen 295 ppm
  • Kohlenstoffrest 13,8 Gew.%
  • Der Test wurde unter folgenden Bedingungen durchgeführt:
  • LHSV 3 Std.&supmin;¹
  • Wasserstoff/Oel-Verhältnis 700 Nl/l
  • Reaktionstemperaturen: 32 Stunden bei 300ºC, 32 Std. bei 320ºC und weitere 32 Std. bei 340ºC.
  • Die Eisenkonzentration des Produktöls, der prozentuale Wert der Demetallisierung und die relativen Reaktionsgeschwindigkeitskonstanten bei den jeweiligen Temperaturen und Annahme einer Reaktion zweiter Ordnung sind in Tabelle 2 dargestellt.
  • Wie in Tabelle 2 gezeigt, zeigten die nach dem Verfahren gemäss der vorliegenden Erfindung verwendeten Katalysatoren eine im wesentlichen gleiche oder höhere Aktivität als bekannte Katalysatoren in Bezug auf Eisenentfernung. Die Analyse der verbrauchten Katalysatoren durch Röntgenmikroanalyse zeigte, dass im Fall der Katalysatoren A und C das Eisen bis zum Zentrum der Teilchen abgeschieden war, während im Fall des Vergleichskatalysators D im Zentrum der Teilchen kein Eisen vorhanden war. Tabelle 2 Eisenkonzentration (ppm) Eisenentfernung (%) rel. Reaktionsratenkonstanten Betriebsdauer (Std) Reaktionstemperatur (ºC) Katalysatoren C & A Vergleichskatalysator D

Claims (2)

1. Verfahren zur Hydrierbehandlung einem Kohlenwasserstofföls, das durch suspendierte Feststoffe und gelöste Metallverbindungen verunreinigt ist, durch Kontaktieren des Oels bei erhöhter Temperatur in Gegenwart von Wasserstoff mit porösen anorganischen Oxidteilchen, die eine Oberflächengrösse von 1 m²/g oder weniger und ein Porenvolumen von mindestens 0,1 ml/g in Poren mit einem Durchmesser von mindestens 10 um (Mikron) haben.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die porösen anorganischen Oxidteilchen Oxide oder Sulfide von Metallen gewählt aus den Gruppen V A, VI A und VIII des Periodensystems enthalten.
DE69005191T 1989-05-22 1990-05-15 Wasserstoffbehandlungsverfahren. Expired - Fee Related DE69005191T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1126786A JP2730696B2 (ja) 1989-05-22 1989-05-22 炭化水素油の脱スケール剤および水素化処理触媒
SG35594A SG35594G (en) 1989-05-22 1994-03-10 Hydrotreatment process

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69005191D1 DE69005191D1 (de) 1994-01-27
DE69005191T2 true DE69005191T2 (de) 1994-06-01

Family

ID=26462914

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69005191T Expired - Fee Related DE69005191T2 (de) 1989-05-22 1990-05-15 Wasserstoffbehandlungsverfahren.

Country Status (11)

Country Link
US (1) US5217603A (de)
EP (1) EP0399592B1 (de)
JP (1) JP2730696B2 (de)
AT (1) ATE98669T1 (de)
CA (1) CA2017181C (de)
DE (1) DE69005191T2 (de)
DK (1) DK0399592T3 (de)
ES (1) ES2047822T3 (de)
NO (1) NO179617C (de)
SG (1) SG35594G (de)
ZA (1) ZA903960B (de)

Families Citing this family (19)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0714699B1 (de) 1994-11-03 2002-04-03 Shell Internationale Researchmaatschappij B.V. Katalysator und Wasserstoffbehandlungsverfahren
US5591326A (en) * 1994-12-01 1997-01-07 Mobil Oil Corporation Catalytic process for crude oil desalting
DK0847803T3 (da) * 1996-04-08 2003-03-03 Catalysts & Chem Ind Co Hydrometalliseringskatalysator til hydrocarbonolie og fremgangsmåde til hydrodemetallisering af hydrocarbonolie under anvendelse af katalysatoren
US6258900B1 (en) 1998-07-16 2001-07-10 Crystaphase International, Inc Filtration and flow distribution method for chemical reactors
US6291603B1 (en) 1997-07-18 2001-09-18 Crystaphase International, Inc. Filtration and flow distribution method for chemical reactors using reticulated ceramics with uniform pore distributions
US8062521B2 (en) 1998-05-29 2011-11-22 Crystaphase Products, Inc. Filtering medium and method for contacting solids-containing feeds for chemical reactors
GB9815135D0 (en) 1998-07-14 1998-09-09 Bp Chem Int Ltd Ester synthesis
US6656342B2 (en) * 2001-04-04 2003-12-02 Chevron U.S.A. Inc. Graded catalyst bed for split-feed hydrocracking/hydrotreating
US7393510B2 (en) * 2003-03-25 2008-07-01 Crystaphase International, Inc. Decontamination of process streams
US7265189B2 (en) * 2003-03-25 2007-09-04 Crystaphase Products, Inc. Filtration, flow distribution and catalytic method for process streams
US7722832B2 (en) 2003-03-25 2010-05-25 Crystaphase International, Inc. Separation method and assembly for process streams in component separation units
WO2005092474A1 (en) * 2004-03-23 2005-10-06 Dytech Corporation Limited Filter material
US20060009099A1 (en) * 2004-07-12 2006-01-12 Closure Medical Corporation Adhesive-containing wound closure device and method
DE102007011471B4 (de) 2006-03-09 2021-09-30 Shell Internationale Research Maatschappij B.V. Katalysatorkombination für die hydrierende Verarbeitung von Vakuumgasölen und/oder Visbreakergasölen
US10744426B2 (en) 2015-12-31 2020-08-18 Crystaphase Products, Inc. Structured elements and methods of use
US10054140B2 (en) 2016-02-12 2018-08-21 Crystaphase Products, Inc. Use of treating elements to facilitate flow in vessels
US9956553B2 (en) * 2016-06-28 2018-05-01 Chevron U.S.A. Inc. Regeneration of an ionic liquid catalyst by hydrogenation using a macroporous noble metal catalyst
EP4076719A1 (de) 2019-12-20 2022-10-26 Crystaphase Products Inc. Rücksättigung von gas in einen flüssigkeitszufuhrstrom
MX2023002750A (es) 2020-09-09 2023-04-03 Crystaphase Products Inc Zonas de entrada de recipiente de proceso.

Family Cites Families (14)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2910434A (en) * 1955-05-24 1959-10-27 Texaco Inc Process for removing trace metals with hydrogen and an inert packing material
US2902429A (en) * 1955-06-17 1959-09-01 California Research Corp Demetallization of hydrocarbon fractions
US3696027A (en) * 1970-01-12 1972-10-03 Chevron Res Multi-stage desulfurization
US3947347A (en) * 1972-10-04 1976-03-30 Chevron Research Company Process for removing metalliferous contaminants from hydrocarbons
US3876533A (en) * 1974-02-07 1975-04-08 Atlantic Richfield Co Guard bed system for removing contaminant from synthetic oil
US4053391A (en) * 1975-11-17 1977-10-11 Gulf Research & Development Company Hydrodesulfurization process employing a guard chamber
DE2644721A1 (de) * 1976-10-04 1978-04-06 Metallgesellschaft Ag Verfahren zur entfernung von chemischen verbindungen des arsens und/oder des antimons
GB2031011B (en) * 1978-10-05 1983-01-06 Chiyoda Chem Eng Construct Co Processing heavy hydrocarbon oils
US4227995A (en) * 1978-12-06 1980-10-14 The Lummus Company Demetallization of hydrocarbon feedstock
CA1182984A (en) * 1981-10-29 1985-02-26 Chevron Research And Technology Company Packed bed reactor for solids containing feeds
US4431525A (en) * 1982-04-26 1984-02-14 Standard Oil Company (Indiana) Three-catalyst process for the hydrotreating of heavy hydrocarbon streams
US4450068A (en) * 1982-12-20 1984-05-22 Phillips Petroleum Company Demetallization of hydrocarbon containing feed streams
US4510263A (en) * 1983-10-17 1985-04-09 W. R. Grace & Co. Catalyst with high geometric surface area alumina extrudate and catalyst with high geometric surface area
JPH0633363B2 (ja) * 1985-10-15 1994-05-02 触媒化成工業株式会社 重質炭化水素油の水素化処理方法

Also Published As

Publication number Publication date
ATE98669T1 (de) 1994-01-15
EP0399592B1 (de) 1993-12-15
NO179617B (no) 1996-08-05
US5217603A (en) 1993-06-08
CA2017181A1 (en) 1990-11-22
EP0399592A1 (de) 1990-11-28
DK0399592T3 (da) 1995-03-13
ES2047822T3 (es) 1994-03-01
NO902231D0 (no) 1990-05-21
NO902231L (no) 1990-11-23
JP2730696B2 (ja) 1998-03-25
SG35594G (en) 1994-07-08
ZA903960B (en) 1991-03-27
DE69005191D1 (de) 1994-01-27
JPH02305891A (ja) 1990-12-19
NO179617C (no) 1996-11-13
CA2017181C (en) 1996-02-06

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69005191T2 (de) Wasserstoffbehandlungsverfahren.
DE2930357C2 (de)
DE3321485C2 (de)
DE69635350T2 (de) Hydrobehandlungskatalysator, seine zusammensetzung, verfahren zu seiner herstellung und zu seiner verwendung
DE3044070C2 (de) Katalysator zur Hydrobehandlung schwerer Kohlenwasserstofföle und seine Verwendung
DE60104901T2 (de) Hydroverfahrenskatalysator und dessen anwendung
DE69732660T2 (de) Katalysator zur wasserstoffbehandlung von schwerölen, verfahren zu seiner herstellung, sowie verwendung des katalysators in einem wasserstoffbehandlungsverfahren
DE60001926T2 (de) Hydrobehandlungskatalysator und dessen anwendung
DE2246703A1 (de) Hydrobehandlungskatalysator und verfahren, bei denen er verwendet wird
DE1246148B (de) Verfahren zur raffinierenden Hydrierung von Kohlenwasserstoffen
DE3711599A1 (de) Katalysator und verfahren zu seiner herstellung aus in der natur vorkommenden stoffen
DE3929437C2 (de) Verfahren zum Hydrokonvertieren schwerer Rohöle
DE2138853C2 (de) Verfahren zum hydrierenden Entschwefeln und Hydrocracken von schweren Erdölprodukten und hierfür geeignete Vorrichtung
DE2027329C3 (de) Verfahren zur katalytischer! hydrierenden Raffination von Erdölkohlenwasserstoffen
DE3229898C2 (de)
DD140894A5 (de) Verfahren zur hydrobehandlung von schweren kohlenwasserstoffstroemen
DE2515919C2 (de) Verfahren zur katalytischen hydrierenden Entschwefelung von Vanadium und Nickel enthaltenden Kohlenwasserstoff- Rückstandsölen ohne Katalysatornachbeschickung
DE69901100T2 (de) Verfahren zur herstellung von kugelförmigen teilchen aus oxyden
DE2541306A1 (de) Verfahren zur herstellung von katalysatoren und deren verwendung
DE3804973C2 (de) Verfahren zur Hydrodemetallisierung und Hydrokonversion von schweren Kohlenwasserstoffen
DE2739869A1 (de) Katalysator fuer in gegenwart von wasserstoff durchfuehrbare umwandlungsreaktionen und verfahren zur hydrierenden umwandlung von mineraloel-beschickungsgut
DE3217545C2 (de)
DE2733049A1 (de) Katalysator und seine verwendung zur hydrierenden entmetallisierung und entschwefelung
EP0435310B1 (de) Katalysatorformkörper für die Abscheidung von anorganischen Verunreinigungen
DE2447303A1 (de) Verfahren zur katalytischen hydrierenden entschwefelung von kohlenwasserstoffrueckstandsoelen

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee