DE68988C - Schneidapparat zur Herstellung von Glasperlen - Google Patents
Schneidapparat zur Herstellung von GlasperlenInfo
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- DE68988C DE68988C DENDAT68988D DE68988DA DE68988C DE 68988 C DE68988 C DE 68988C DE NDAT68988 D DENDAT68988 D DE NDAT68988D DE 68988D A DE68988D A DE 68988DA DE 68988 C DE68988 C DE 68988C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C03—GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
- C03B—MANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
- C03B33/00—Severing cooled glass
- C03B33/06—Cutting or splitting glass tubes, rods, or hollow products
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Re-Forming, After-Treatment, Cutting And Transporting Of Glass Products (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Mit der hier zur Darstellung kommenden Maschine sollen Glasperlen durch Zerschneiden
von in der Längsrichtung gelochten Glasstangen hergestellt werden.
Die Stangen α werden in gröfserer Anzahl neben einander auf eine Tischplatte b gelegt
und ihre Enden an einer Seite gemeinschaftlich von einer Zange c umfafst. Vor den anderen
Enden der Stangen liegt eine Leiste d, Fig. 2, welche von' einer dünnen Platte e
getragen wird. Diese ist wiederum auf einer Leiste f festgeschraubt, die an den Enden
zweier Schrauben g befestigt ist. Die Schrauben ruhen in kleinen Lagern h und können
in diesen verschoben und durch Schraubenmuttern gΛ festgestellt werden; es läfst sich
somit die Entfernung der Leiste d von der Tischplatte b verschieden einstellen.
Unterhalb des Spaltes zwischen Tischplatte und Leiste d befindet sich eine hochkant gestellte
Schiene z, deren obere Fläche abgeschrägt und geriefelt ist (Fig. 7). Die Vertiefungen
der Riefeln sind so breit, wie die stärksten Glasstangen dick sind, so dafs beim
Verschieben der Stangen durch die Zange c mittelst Hand jedes Stangenende sich über eine
Vertiefung fortbewegt und gegen die Anschlagleiste d stöfst. Eine Druckwalze k,
welche in kleinen Tischplattenlagern ruht, verhindert ein Anheben der vorgeschobenen
Stangenenden.
Ueber den vorgeschobenen Enden der Glasstangen befindet sich ein Messer /, welches in
einem Längsschlitz eines schienenförmigen Messerträgers m festgeschraubt ist. Der Träger
ist zwischen zwei Schienen η und nx eingeklemmt
(Fig. 2 und 5), von denen die eine η mit ihrem einen Ende zwischen zwei Körnerspitzen 0 in einem Lagerbock ρ der Maschine
aufgehängt ist (Fig. 1 und 6). Das andere Ende dieser Trageschiene ist durch einen
Schlitz eines zweiten Lagerbockes px geführt
(Fig. 8) und durch eine Gabel q mit der Pleuelstange r der Maschinenantriebswelle s verbunden.
Somit wird während der Umdrehung der Maschinenwelle der Messerträger und damit das Messer hackmesserähnlich auf- und abbewegt
und schneidet beim Niedergang die vorgeschobenen Enden der Glasstangen ab,
welche als Glasperlen an der Führungsschiene i herunterfallen und aufgefangen werden. Nach
jedem Schnitt werden die Stangen mittelst der Zange wieder bis an die Anschlagleiste d vorgeschoben.
Wenn das Messer sich senkt, wird durch eine Schraube f, welche in einem an der einen
Klemmschiene W1 des Messerträgers angebrachten Winkelstück u verstellbar sitzt, auf ein anderes
Winkelstück ' ν ein Druck ausgeübt (Fig. 2). Das gedrückte Schenkelende des letzteren.wird
von einer Schraubenfeder n> unterstützt, die ■ auf der Leiste f ruht; mit dem anderen
Schenkelende ist die Leiste d verbunden. Diese wird demnach, wenn das Messer sich
senkt und die Perlen abschneidet, etwas angehoben , wobei sich die dünne Trageplatte e
durchbiegt. Es soll durch dieses Anheben erreicht werden, dafs die abgeschnittenen Perlen
nicht infolge etwaiger Klemmung oder Adhäsion_ an den Stangen hängen bleiben, sondern
durch die sich etwas bewegende Schiene d gleichsam abgestreift werden. Geht der Messer-
träger wieder in die Höhe, so drückt die Feder w die Anschlagleiste wieder in die Ursprungslage
zurück.
Um den Hub des Messers entsprechend der Stärke der Glasstangen verändern zu können,
sind die Körnerspitzen ο ο in einem besonderen Gleitstück O1 angeordnet, welches im Lagerbock
ρ in verschiedenen Höhenlagen einstellbar ist (Fig. 6). Hierdurch läfst sich die Gröfse
des von der Pleuelstange r bewirkten Messerträger-Ausschlages verändern.
Claims (2)
- Pa tent-Ansprüche:ι . Eine Maschine zur Herstellung von Glasperlen, gekennzeichnet durch eine mit abgeschrägter und geriefelter Oberfläche versehene Führungsschiene (i) unterhalb eines Spaltes, welcher sich zwischen der die Glasstangen tragenden Tischplatte (b) und einer Anschlagleiste (d) befindet, gegen welche die Stangen in den Riefeln der Führungsschiene entlang und unter: ein auf- und abbewegbares Messer (I) durch eine Zange (c) gemeinschaftlich geschoben werden.
- 2. An der Maschine nach Anspruch i. eine die Anschlagleiste (d) tragende und federnde Platte (e) in Verbindung mit einer am Messerträger sitzenden Druckschraube (tj, durch welche beim Niedergang und Schnitt des Messers die Platte durchgebogen und die Anschlagleiste derartig angehoben wird, dafs sie die abgeschnittenen Perlen abstreift.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE68988C true DE68988C (de) |
Family
ID=342490
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT68988D Active DE68988C (de) | Schneidapparat zur Herstellung von Glasperlen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE68988C (de) |
-
0
- DE DENDAT68988D patent/DE68988C/de active Active
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