DE689794C - Mechanischer Zeitzuender - Google Patents
Mechanischer ZeitzuenderInfo
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- DE689794C DE689794C DE1937P0076216 DEP0076216D DE689794C DE 689794 C DE689794 C DE 689794C DE 1937P0076216 DE1937P0076216 DE 1937P0076216 DE P0076216 D DEP0076216 D DE P0076216D DE 689794 C DE689794 C DE 689794C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C9/00—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
- F42C9/02—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means
- F42C9/04—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor
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Description
Die Erfindung findet Anwendung bei einem mechanischen Zeitzünder für Artilleriegeschosse
mit einem Uhrwerkantrieb, dessen Unruhe in einer in der Geschoßachse in einem Schutzrohr angeordneten, als Torsionsfeder
wirkenden Regelfeder hängt, wobei der Träger der Regelfeder in ..Richtung der Geschoßachse
elastisch gelagert ist, um die beim Abschuß des Geschosses auftretende Stoßwirkung
auf die Regelfeder zu dämpfen.
Es sind schon Zeitzünder mit Uhrwerkantrieb bekannntgeworden, bei denen die Anordnung
der Unruhe und der Torsionsfeder (Regelfeder) so getroffen ist, daß diese Organe
gegen die beim Abschuß des Geschosses auftretende axiale Stoßwirkung einigermaßen
geschützt sind, indem sich z. B. der hintere Drehzapfen der Unruhe gegen eine Blattfeder
abstützt, während das vordere Ende der Regelfeder verschiebbar in einem beweglichen
Lager gefaßt ist. Eine solche Einrichtung gewährleistet weder eine freie Aufhängung der
Unruhe noch, 'eine unveränderliche wirksame
Länge der Torsionsfeder, da die Möglichkeit besteht, daß sich die Feder beim Abschuß
des Geschosses in ihrem Aufhängelager verschiebt, wodurch die Schwingungsdauer der _
Unruhe geändert wird.
Diese Nachteile sind beim Erfindungsgegenstand dadurch vermieden worden, daß
die vorteilhaft durch einen Draht gebildete Torsionsfeder mit ihrem vorderen Ende an
einem Träger (Aufhängelager) befestigt ist, der unter Zwischenschaltung einer z. B. sternförmigen
Feder nachgiebig in der Richtung der Geschoßachse am vorderen Ende des die Torsionsfeder umschließenden Schutzrohres
gelagert ist, während das hintere Ende der Torsionsfeder mittels eines Verbindungsstückes
mit der Unruhachse fest verbunden
ist, wobei die Unruhe mit verhältnismäßig wenig axialem Spiel im Geschoßkörper gelagert
ist.
Beim Abschießen des Geschosses kann sich die ganze Regelvorrichtung, Unruhe und Torsionsfeder,
axial in Richtung des Geschoßbodens verschieben, entgegen der Wirkung
der stoßdämpfenden Feder, wobei sich die Torsionsfeder elastisch biegen kann, da die
ίο Unruhe weniger achsiales Spiel besitzt als
das vordere Aufhängelager der Torsionsfeder. Sobald aber die axiale Beschleunigungswirkung
aufhört, werden die Teile der Regelvorrichtung unter der Wirkung der Stoßdämpfungsfeder wieder in ihre Anfangslage
zurückgeführt, und die Unruhe beginnt zu schwingen. Dabei ist zu beachten, daß die
wirksame Länge der Torsionsfeder nach wie vor der axialen Verschiebung der Regelvorrichtung
unverändert bleibt.
Die Zeichnung veranschaulicht im Schnitt eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes.
Von dem* Uhrwerksantrieb des Zünders ist auf der Zeichnung nur das Reguliersystem
dargestellt, das eine Unruhe 1 und die Regulierfeder 2 umfaßt, die als Torsionsfeder z.B.
durch einen Stahldraht gebildet wird. Diese beiden Teile sind in der Achse des Geschosses
angeordnet, dessen rundbogenförmiger Kopf mit 3 bezeichnet ist. Der untere Lagerzapfen
der Unruhe ist in den Geschoßkörper 4 eingepaßt, auf welchen der Kopf 3 aufgeschraubt
ist, während der obere Zapfen in einem Verbinduingsring 5 befestigt ist, der frei stehend
in einer zylindrischen Ausnehmung 6 einer Hülse 7 angeordnet ist, die einen Teil einer
Platte 8 bildet, welche den Hohlraum 9 bedeckt, in dem sich die Unruhe befindet. Diese
Platte 8 ist am Geschoßkörper 4 mittels Schrauben Ii befestigt, von welchen in der
Zeichnung nur eine dargestellt ist. Die Achse der Unruhe reicht durch eine Bohrung der
Platte 8 und weist einen oberen und einen unteren Ansatz 13 bzw. 14 auf. Diese Ansätze
und die Lagerbohrung des unteren Zapfens der Achse der Unruhe ermöglichen dieser und dem Verbindungsring 5 einen gewissen
Ausschlag oder ein axiales Spiel, das von dem Hohlraum 9 und der Platte 8 begrenzt
wird.
Die Regulierfeder 2 ist an ihrem unteren Ende an dem Ring 5 und an ihrem oberen
Ende an einem Ring 5' befestigt, der in eine runde Öffnung einer Haube 15 eingepaßt ist,
die am oberen Ende eines Rohres 16 befestigt ist, das in die Hülse 7 eingetrieben oder in
sie eingeschraubt ist. Das Rohr 16 umschließt und schützt die Regulierfeder 2, deren mitt-
fio lerer Teil von einer in das Rohr eingesetzten
Rundscheibe 17 geführt wird. Die Ringe S
und 5' sind in der Richtung der Geschoßachse beweglich, ersterer in der Ausnehmung 6 der
Hülse 7, der andere in der runden öffnung der Haube 15.
Der Ring 5' wird von einer Dämpfungsfeder 18 getragen, die mittels Nieten 19 auf
der Haube 15 befestigt ist. Diese z.B. sternförmig gestaltete Feder ist mit ihrem Mittelteil
auf den Ring 5' aufgetrieben, der sich bezüglich seiner Stütze zwischen einer Unterlage
20 und einer Kopfplatte 21 der Haube 15
in axialer Richtung bewegen kann. Die Dämpfungsfeder 18 sucht den Ring 5' beständig
in seiner in der Zeichnung wiedergegebenen Ausgangs- oder Ruhestellung zu
halten und ihn in diese Stellung zurückzuführen, in welcher sich der Ring 5' gegen die
Innenfläche der Kopfplatte 21 stützt. Es folgt daraus, daß die Regulierfeder 2 und die Unruhe
für gewöhnlich am Ring 5' aufgehängt sind, der unter der Wirkung der Dämpfungsfeder 18 gehoben wird. Bei Abschuß des Geschosses
aber und unter der Beschleunigungswirkung senken sich der Ring 5' und die Un-
ruhe ι entgegen der Wirkung der Dämpfungsfeder 18 derart, daß diese Teile der schädlichen
Stoßwirkung möglichst entzogen werden.
Das axiale Spiel des Ringes 5' ist Vorzugsweise größer als jenes der Unruhe 1, damit
die Regulierfeder 2 bei der anfänglichen axialen Beschleunigung des Geschosses vollkommen
entlastet wird.
Sobald das Geschoß das Geschützrohr verläßt, hört die axiale Beschleunigungswirkung
auf, die Teile des Reguliersystems nehmen unter der Wirkung der Dämpfungsfeder 18
ihre Ausgangsstellung wieder ein, und die Unruhe beginnt zu schwingen.
Sobald die Unruhe in Tätigkeit ist, befinden sich der Verbindungsring 5 und die
Ansätze 13, 14 der Unruheachse mit keiner Reibungsfläche mehr in Berührung, da nun
das ganze Reguliersystem am Ring 5' aufgehängt ist, so daß die Teile des Reguliersystems
unter den bestmöglichen Bedingungen hinsichtlich des Auftretens passiver Reibungskräfte arbeiten.
Da die dargestellte Ausführungsform nur no
eine beispielsweise ist, versteht es sich, daß auch andere Ausführungsformen unter die
Erfindung fallen. Obwohl die Dämpfungsmittel praktisch immer aus einer oder mehreren
Federn von beliebiger Form gebildet werden, umfassen diese Mittel doch auch alle
elastischen Mittel, die geeignet sind, in der geforderten Weise als Dämpfer zu wirken.
So könnte eine Dämpfungswirkung auch mittels einer am Schutzrohr 16 vorgesehenen, in
.3
axialer Richtung nachgiebigen Vorrichtung erzielt werden oder mittels eines zwischen
der Torsionsfeder 2 und dem Verbindungsring 5 eingeschalteten elastischen Verbindungsgliedes.
Claims (1)
- Patentanspruch:Mechanischer Zeitzünder für Artilleriegeschosse mit Uhrwerkantrieb, dessen Unruhe an einer in der Geschoßachse in einem Schutzrohr angeordneten, als Torsionsfeder wirkenden Regelfeder hängt, wobei der Träger der Regelfeder in Richtung der Geschoßachse elastisch gelagert ist, um die beim Abschuß des Geschosses auftretende Stoßwirkung auf die Regelfeder zu dämpfen, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelfeder (2) mit ihrem vorderen Ende an einem Träger (5') befestigt ist, der unter Zwischenschaltung ao einer z. B. sternförmigen Feder (18) nachgiebig in der Richtung der Geschoßachse am vorderen Ende des die Regelfeder (2) umschließenden Schutzrohres (16) gelagert ist, während das hintere Ende der Regelfeder mittels eines Verbindungsstückes (s) mit der Unruhachse fest verbunden ist, wobei die Unruhe (i) mit verhältnismäßig wenig axialem Spiel im Geschoßkörper gelagert ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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