DE328019C - Mechanischer Zeitzuender - Google Patents

Mechanischer Zeitzuender

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DE328019C
DE328019C DE1918328019D DE328019DD DE328019C DE 328019 C DE328019 C DE 328019C DE 1918328019 D DE1918328019 D DE 1918328019D DE 328019D D DE328019D D DE 328019DD DE 328019 C DE328019 C DE 328019C
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Germany
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clockwork
friction
sleeve
acceleration
adjusting
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DE1918328019D
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ARTHUR JUNGHANS DR ING
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ARTHUR JUNGHANS DR ING
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F42AMMUNITION; BLASTING
    • F42CAMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
    • F42C9/00Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
    • F42C9/02Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means
    • F42C9/04Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • mechanischer Zeitzünder. Die Erfindung erstreckt sich auf solche mechanische Zeitzünder, deren Stellscheibe von einem Uhrwerk in Umdrehung versetzt wird. Sie bezweckt im besonderen die Schaffung einer Kupplung zwischen dem Uhrwerk und der Stellscheibe, die bei Gewährleistung der freien Einstellbarkeit der letzteren durch Drehen der Kappe ohne Beeinflussung des Uhrwerks auch zuverlässige Schießergebnisse verbürgt: Dies ist dadurch erreicht worden, daß die in an sich bekannter Weise durch Reibung auf der Triebwelle des Uhrwerks festgelegte Stellscheibe möglichst nahe einem festen Zünderteil, z. B. der oberen Uhrwerksplatine, gelagert ist. Dadurch wird ermöglicht, daß .die Stellscheibe beim Abschuß, d. h. im Augenblick des Rückstoßes und der gleichzeitig beginnenden Geschoßrotation, durch den ersteren gegen den festen Zünderteil gedrückt und so an einem Verdrehen gegenüber diesem Teil, bzw. der Triebwelle -gehindert wird. Diese Hemmung wird aber, sobald die Geschoßbeschleunigung aufgehört hat, sogleich wieder aufgehoben, worauf die Mitnahme der Stellscheibe durch die zwischen ihr und der Uhrwerkswelle vorgesehene Reibung allein erfolgt.
  • DiebekanntenReibungskupplungen zwischen Stellscheibe und Uhrlverk hatten infolge der bei der Geschoßrotation eintretenden Verdrehung der Stellscheibe gegenüber der Uhrwerkstriebwelle ungenaue Schießresultate zur Folge, denen erst durch die umständliche Anordnung besonderer Gewichtsstücke, die nach dem Abschuß eine dauernd wirkende kraftschlüssige Verbindung der Stellscheibe mit der Uhrwerkstriebwelle herbeiführen, abgeholfen werden konnte. Diese Schwierigkeiten werden durch die Erfindung in der einfachsten Weise wirksam beseitigt.
  • Die Zeichnung veranschaulicht eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung, bei der das zur Erzielung der Reibung dienende Organ von einer Schraubenfeder gebildet wird, die mit der Stehscheibe durch eine Muffe' oder Hülse zu einem einheitlichen Ganzen vereinigt ist. Fig. z ist ein Querschnitt durch die Anordnung, wobei das Werk in Ansicht gezeigt und die Zünderkappe weggelassen ist, und Fig.2 ist eine Draufsicht hierzu.
  • Gemäß dem dargestellten - Ausführungsbeispiel sitzt die Stellscheibe e lose auf einer Muffe oder Hülse b, wobei sie auf einem unteren Flansch j derselben ruht. Die Muffe hat an ihrem oberen Ende ebenfalls einen Flansch k, der das obere Widerlager für die Schraubenfeder d bildet. Die Feder wird mit einer bestimmten Spannung auf die Hülse gebracht, Zoobei sie sich mit ihrem unteren Ende unter Vermittlung einer Unterlegscheibe gegen die Stellscheibe e stützt. Die Spannung der Feder ist so groß bemessen, daß eine solche Reibung zwischen der Stellscheibe und dem unteren Muffenflansch bewirkt wird, daß sowohl eine Einstellung der Scheibe durch Drehen der Zünderkappe, und zwar ohne Beeinflussung des Uhrwerks, als auch die Mitnahme der Scheibe durch das Werk nach dem Schuß gesichert ist. Die Scheibe wird im dargestellten kille mit (ler 'Muffe und Feder auf die Ulir- oder Triel)\verkswelle o gesetzt, wobei sich ilir unterer Flansch J gegen einen auf dieser Welle fest angeorflneten Bund oder ein Scheibchen in legt, in welcher Lage (lie Anordnung durch die aufgeschraubte 'Mutter c Viehalten wird. Die zweckmäßig- miiglichst dünn aus-efülirte Stellsclieihe selbst ist nahe der oberen Platine o des Triebwerks gelagert, so daß sie durch die Trägheitswirkung beim Abschuß gegen die Platine gepreßt und ilir die Drehung des; Geschosses sogleich mitgeteilt wird. Hierdurch wird dann wirksam vermieden, daß sie gegenüber dem Zünderkörper bz«-. der Uhrwerkswelle zurückbleibt und damit eine Verstellung erfahren würde,
    clie ungünsti,gc @dücl.lre@ultatc zur Folg
    Haben iniü.ltc.

Claims (1)

  1. PATE XT-ANsrRUCil: Uechanisclier Zeitzünder finit von einem Uhrwerk gedrehter Stellscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Uhrwerk in an sich bekannter "'eise ciurcli Reibung gekuppelte Stellscheibe (e) in solcher \älie zti einem festen Zünderteil, z. P. zur olleren Ulir%vcrksplatine (o) gelagert ist, daß sie heim Abschuß gegen diesen Zünderteil angedrückt und dadurch wäh- rend der Dauer der Geschoßbeschleuni- gunl; festgehalten und erst nachbeendigter Beschleuni-ung durch die Reibungskupp- lunvoni L'lirwerk mitgenommen wird.
DE1918328019D 1918-02-27 1918-02-27 Mechanischer Zeitzuender Expired DE328019C (de)

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