DE68940C - Selbsttätige Dampfabsperrvorrichtung an Locomotiven - Google Patents

Selbsttätige Dampfabsperrvorrichtung an Locomotiven

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DE68940C
DE68940C DENDAT68940D DE68940DA DE68940C DE 68940 C DE68940 C DE 68940C DE NDAT68940 D DENDAT68940 D DE NDAT68940D DE 68940D A DE68940D A DE 68940DA DE 68940 C DE68940 C DE 68940C
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Germany
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valve
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DENDAT68940D
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F. E. KlNSMAN in Plainfield, Union Country Jersy, V. St. A
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H11/00Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types
    • B61H11/005Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types in combination with rail sanding, door opening or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hydraulic Control Valves For Brake Systems (AREA)
  • Regulating Braking Force (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Claims (1)

  1. KAISERLICHES
    PATENTAMT.
    KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
    Die Dampfabsperrvorrichtung an Lokomotiven findet bei Zügen, welche mit Luft-, Dampf- oder anderem Bremssystem ausgerüstet sind, Verwendung und hat den Zweck, beim Inkrafttreten der Bremsen den Dampfzutritt zu den Treibcylindern der Lokomotive selbstthätig abzuschneiden.
    Eine schematische Darstellung der Absperrvorrichtung ist in Fig. 1 für Luftdruckbremsen, in Fig. 2 für Dampfdruckbremsen dargestellt; Fig. ι a und 2 a verbildlichen Einzelheiten.
    Aus einer Luftpumpe wird durch das Rückschlagventil α hindurch Luft in den Behälter b geprefst und gelangt nach Durchströmen des Rohres c in den Dreiweghahn d, welcher in der gezeichneten Stellung (Fig. 1) die Luft durch das Rohr e und Rückschlagventil f hindurch in den Hülfsbehälter g gelangen läfst. Von diesem Behälter aus wird die Luft in das Rohr e und von hier aus in die rechte Kammer des durch die Wand h getrennten Cylinders i geprefst und drückt ' dadurch den kleineren Kolben k in 'die äufserste Rechtslage.
    In dieser Lage hat die Stange Z, auf der die Kolben k und kl festsitzen, die Drosselklappe m geöffnet und kann daher Dampf aus dem Dom η durch das Rohr 0 in den Dampfcylinder gelangen.
    Das Dampfeinströmungsventil ρ wird mittels Winkelhebels q, Stange q1 und Hebels r von Hand aus bethä'tigt. In der gezeichneten Stellung kann aber keine Luft in das Hauptrohr s, welches zu den Bremskolben führt, gelangen. Das Rohr ί steht in dieser Stellung durch das Röhr t mit der Aufsenluft in Verbindung.
    Soll gebremst werden, so dreht man den Hahn d in der Pfeilrichtung, bis er die durch Fig. ι a angegebene Stellung einnimmt. Hierauf kann die Luft nach dem Eintritt in den Hahn d sowohl durch Rohr e als auch durch Rohr u treten und gelangt in beide Abtheilungen des Cylinders i unter gleichem Druck, stöfst aber doch die Stange / in die Linkslage, da der Kolben k1 eine gröfsere Angriffsfläche bietet, und schliefst somit die Drosselklappe m. Gleichzeitig wird Luft durch das Rohr s zu den Bremscylindern geführt und der Abschlufs mit der Aufsenluft bewirkt. In der Anordnung der Fig. 2 für Dampfdruckbremsung fallen die Luftbehälter fort. Das Rohr η1 führt den Dampf in den Hahn d1, welcher ihm in der gezeichneten Stellung keinen Durchgang gewährt, während durch das Rohr e1 Dampf strömt, den Kolben k in die Rechtslage drückt und dadurch die Drosselklappe m öffnet. Dreht man den Hahn in der Pfeilrichtung bis in die Lage der Fig. 2 a, so strömt Dampf sowohl durch Rohr w1 und e1 als auch in die Bremsleitung sλ und unterbricht die Verbindung dieser Leitung.mit der Aufsenluft.
    Patent-Anspruch:
    Eine Dampfabsperrvorrichtung an Lokomotiven, welche neben der bekannten, aus Winkelhebel q, Stange ^1 und Hebel r bestehenden Ventilsteuerung einen durch Wand h getheilten Cylinder i besitzt, dessen verschieden grofse Kolben k und k1 unter dem Einflufs des durch den Dreiweghahn d (d 1J gesteuerten Druckmittels, unter Vermittelung der Stange /, die Drosselklappe tn bei Bremsung der Wagen selbstthätig schliefsen, sonst aber geöffnet halten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI
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