DE689175C - Verfahren zur Herstellung von Alkylaethern von Oxalkylaminen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Alkylaethern von Oxalkylaminen

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DE689175C
DE689175C DE1937Z0023680 DEZ0023680D DE689175C DE 689175 C DE689175 C DE 689175C DE 1937Z0023680 DE1937Z0023680 DE 1937Z0023680 DE Z0023680 D DEZ0023680 D DE Z0023680D DE 689175 C DE689175 C DE 689175C
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DE
Germany
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sodium
chloride
oxalkylamines
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weight
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Expired
Application number
DE1937Z0023680
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Max Hussong
Dr-Ing Richard Huttenlocher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zschimmer and Schwarz GmbH and Co KG
Original Assignee
Zschimmer and Schwarz GmbH and Co KG
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Publication date
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  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Alkyläthern von ®xalkylaminen Die Verätherung von Oxalkylaminen mit höheren Alkylhalogeniden bereitet beträchtliche Schwierigkeiten. Die allgemeine Darstellungsweise für Äther, nämlich die Überführung von Alkoholen mit Alkalimetallen in die Alkoh.olate und die Umsetzung der Alkohölate mit Alkylhalogeniden, läßt sich nicht ohne weiteres auf Oxalkylaminä übertragen.
  • Wird i Mol Alkalimetall mit i Mol eines Oxalkylamins umgesetzt, so wird das Gemisch bereits bei Zugabe von etwa der Hälfte der berechneten Alkalimetallmenge fest. Dadurch wird naturgemäß die weitere Umsetzung zwischen Alkalimetall und Oxalkylamin unmöglich.
  • Versucht man durch Temperaturerhöhung vollständige Umsetzung zu erzwingen, so polymerisiert sich das Oxalkylamin. Es entstehen dunkelbraune, harzartige Polymerisate, die einen Verlust an den wertvollen Oxalkylaminen bedingen, dadurch die Ausbeute vers schlechtere .und (las Enderzeugnis vertuireinigen.
  • Durch Zusatz von Lösungsmitteln werden diese Schwierigkeiten auch nicht beseitigt. Außerdem lassen sich hochsiedende Lösungsmittel, die im Hinblick auf die hohen UmsetzungstempieratuTert notwendig sind, nur schwer ,aus den Enderzeugnissen entfernen und haften darin sehr fest.
  • Es wurde nun gefunden, daß diese übelstände behoben werden, wenn die Umsetzung in mehreren Stufen erfolgt. Das teilweise zur Umsetzung zu bringende Oxalkyl.amin wird . hierbei mit einem Teil, z. B. einem Viertel, der berechneten Menge Alkalim.etall vorsichtig umgesetzt. Nachdem das Kalium oder Natrium größtenteils verschwunden ist, wird vorsichtig ,ein Viertel des zur Verätherung nötigen Alkylchlorids zugegeben und zur Umsetzung gebracht. Hierauf wird wiederum ein Viertel der berechneten Alkalimetalltnenge in das Umsetzungsgemisch eingebracht, und nach dessen Umsetzung gibt man wieder ein Viertel des zur Verätherung nötigen Alkylchlorids zu und fährt so fort. Die Umsetzung geht also in diesem Falle in vier Stufen vor sich.
  • Durch diese erfindungsgemäß beanspruchte stufenweise Art der Durchführung der teilweisen Umsetzung von Alkaliverbindungen von Oxalkylaminen mit Alkylhalogeniden, insbesondere Alkylchloriden, werden Alkyläther der Oxalkylamine in hoher Reinheit und fast quantitativer Ausbeute erhalten. Verharzungserscheinungen werden vollständig vermieden, und die zur Umsetzung gebrachten wertvollen Oxalkylamine werden vollständig veräthert. Beispiel 1 Man trägt unter Rückflußkühlung in 150 Gewichtsteile Trioxyäthylamin bei i05° unter gutem Rühren zunächst io Gewichtsteile Natrium in kleinen Anteilen ein. Nach vollständiger Umsetzung desselben kühlt man auf ab, läßt dann langsam 4o Gewichtsteile Butylchlorid zulaufen und erwärmt so lange, bis die Temperatur wieder auf l05° angestiegen ist und im Rückflußkühler keine Kondensation mehr zu beobachten ist. Hierauf setzt man in gleicher Weise 36 Gewichtsteile Natrium, ebenfalls in kleinen Anteilen, und i 5o Gewichtsteile Butylchlorid in 3 Teilen nacheinander zu. Nach Entfernung des entstehenden Natriumchlorids erhält man den Dibutyläther des Triäthanolamins in quantitativer Ausbeute. Weiße, ölige Flüssigkeit, die sich nicht urzersetzt destillieren läßt.
  • Beispiel z In i 5o Gewichtsteile Trioxyäthylamin trägt man unter Rühren bei 105' zunächst io Ge-@vichtsteile Natrium in kleinen Anteilen ein. Nach vollständiger Umsetzung desselben läßt man bei gleicher Temperatur i i o Gewichtsteile Cetylchlorid zulaufen und einige Zeit kondensieren. Hierauf trägt man weitere 13 Gewichtsteile Natrium in kleinen Anteilen ein und läßt gleichzeitig i 5o Gewichtsteile Cetylchlorid zulaufen, wobei. man die Temperatur auf i o 5 bis i i o° hält. Dann trägt man weitere 23 Gewichtsteile Natrium in kleinen Anteilen ohne Zusatz von Cetylchlorid ein und gibt erst nach Umsetzung des Natriums a60 Gr,wichtsteile Cetylchlorid zu, bringt die Temperatur auf 135 bis 140° und kondensiert zu Ende. Darauf entfernt man das Natriumchlorid und erhält den gebildeten Dicetyläther des Triioxyäthylamins in quantitativer Ausbeute. Er ist eine gelblich fettartige Substanz vom Schmelzpunkt z8,5° (urkorrigiert). Der Brechungsexponent v ` = 44403.
  • Beispiel 3 In 1ö5 g Diäthan.olamin bringt man bei i05° zunächst 6 g Natrium unter portionsweiser Zugabe zur Umsetzung. Hierauf läßt man unter Einhaltung der Temperatur von z05° 65 g Cetylchlorid vorsichtig zulaufen und kondensiert. Dann gibt man wieder 6 g Natrium zu und kondensiert nach Auflösung desselben nochmals mit 65 g Cetylchlorid. Nach Umsetzung von weiteren i i g Natrium läßt man i3og Cetylchlorid zulaufen, bringt die Temperatur auf 13 5 bis 14o° und kondensiert zu Ende: Nach Entfernung des gebildeten Natriumchlorids erhält man den Monocetyläther des Diäthanolamins.
  • Beispiel 4 104»g N-(ß-Oxäthyl)-äthylendiamin bringt man auf i05° und setzt es bei dieser Temperatur unter portionsweiser Zugabe von 6 g Natrium um. Die gebildete Natriumverbindung kondensiert man hierauf mit der äquimolekularen Menge von 8o g Chlarstearylchlorid. Unter Wiederholung dieser beiden Operationen werden dann weitere 6 g Natrium und 8o g Chlorstearylchlorid nacheinander zur Umsetzung gebracht. Dann gibt man nochmal i i g Natrium zu, läßt nach Auflösung desselben 163 g Chlorstearylchlorid zulaufen und kondensiert bei 135 bis 14o° zu Ende. Man -entfernt das gebildete Natriumchlorid und erhält auf diese Weise den Chlorstearyläther des N-((3-Oxyäthyl)-äthyiendiamins.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von Alkyläthern von Oxalkylaminen, dadurch gekennzeichnet, daß man Oxalkylamine mit Alkalimetall und höheren A1kylllalogeniden nacheinander in mehreren Stufen teilweise umsetzt.
DE1937Z0023680 1937-02-03 1937-02-04 Verfahren zur Herstellung von Alkylaethern von Oxalkylaminen Expired DE689175C (de)

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