DE689052C - Flachschieberverschluss fuer Bunker u. dgl. - Google Patents

Flachschieberverschluss fuer Bunker u. dgl.

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DE689052C
DE689052C DE1937S0126656 DES0126656D DE689052C DE 689052 C DE689052 C DE 689052C DE 1937S0126656 DE1937S0126656 DE 1937S0126656 DE S0126656 D DES0126656 D DE S0126656D DE 689052 C DE689052 C DE 689052C
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flat
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/54Gates or closures
    • B65D90/58Gates or closures having closure members sliding in the plane of the opening
    • B65D90/587Gates or closures having closure members sliding in the plane of the opening having a linear motion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Flachschieberverschluß für Bunker u. dgl. Die bisher verwendeten Flachschieber für den Verschluß des Auslaufs von Bunkern, Kratzern, Transportschnecken oder anderen Behältern von festem, insbesondere körnigem Gut haben den Nachteil, daß sie je nach der Kornzusammensetzung und Art des Gutes mehr oder weniger zum Klemmen neigen und meist nur mit großer Gewalt, z. B. mittels Vorschlaghammers, geöffnet und geschlossen werden können. Ziel der Erfindung ist es, diesen Mangel abzustellen und unter nicht allzu großer Vergrößerung der Bauhöhe des Schiebers ein klemmfreies Arbeiten des Verschlusses zu gewährleisten, so daß sich die Verwendung anderer bekannter Verschlüsse mit erheblich größerer Bauhöhe erübrigt.
  • Die Erfindung geht von einem Flachschieberverschluß für Bunker u. dgl. aus, bei dem zwischen Ablaufstutzen und Schieber ein die Bildung einer Schüttgutböschung gestattender erweiterter Ringraum angeordnet ist, und besteht darin, d.aß der Böschungsraum durch einen lose auf dem Schieber aufliegenden, gegenüber diesem in Höhen- und Seitenrichtung beweglichen Ring begrenzt wird, was zur Folge hat, daß einerseits ein ausreichender Abschluß erzielt wird, der jeden Verlust bei Betätigung des Schiebers verhindert, und daß andererseits durch die lose und bewegliche Lagerung des (gegebenenfalls auswechselbaren und in den verschiedensten Formen ausführbaren) Absperringes jedes Klemmen wirksam verhindert wird.
  • Die Höhe des Spielraumes zwischen dem Auslaufstutzen und dem Schieber ist dabei so bemessen, daß sie mindestens der zweibis dreifachen Dicke des größten vorkommenden Gutkornes entspricht, und der Durchmesser des erwähnten Begrenzungsringes soll groß genug sein, um dem Schüttgut zu gestatten, sich in dem ihm zur Verfügung gestellten Raum nach seinem natürlichen Böschungswinkel locker zu lagern. Der Begrenzungsring kann nach der Auslaufseite konisch sein. Für den Fall, daß doch gewisse Gutteile zwischen den nachgiebig gelagerten Ring und dem Schieber durchgetreten sind, ist der Schieber zweckmäßig außerhalb jenes Begrenzungsringes mit Durchtrittsöffnungen versehen, die ein Ansammeln durchgetretenen Gutes verhindern.
  • Weitere Einzelheiten ergeben sich aus der folgenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele, die in der Zeichnung schematisch dargestellt sind. In dieser zeigt:
    Fig. i einen üblichen Flachschieber der '
    her gebräuchlichen, zum Klemmen neige
    Bauart im Querschnitt,
    Fig: 2 einen -Flachschieberverschluß na p
    der Erfindung von oben gesehen, Fig. 3 ein Schnittbild längs der Linie a-b der Fig. -2, Fig. q. ein Schnittbild längs, der Linie c-d der Fig.2. Fig. 5 ein Teilschnittbild einer abgeänderten Ausführungsform und Fig. 6 ein Teilschnittbild einer weiteren abgeänderten Ausführungsform der Erfindung. Unterhalb des Auslaufstutzens A ist eine Sehieberplatte B, die mit einem Anschlag K versehen sein kann, in gegenüberliegenden Gleitbahnen E geführt. Zwischen dem im Oberteil des Schiebergehäuses angeordneten, das Gut führenden Rohrstück oder Auslaufstutzen A und dem eigentlichen Schieber ist ein Abstand H, der gleich oder größer ist, als der zwei- bis dreifachen Dicke des größten vorkommenden Korns entspricht. Dadurch wird ein Klemmen zwischen dem festen Rohrstück A und dem Schieber B vermieden. Auf dem Schieber schleift ein Ring C, der den zwischen Stutzen und Schieber vorhandenen Spielraum nach außen begrenzt und dessen Durchmesser vom Böschungswinkel des Gutes abhängt, wie es in Fig. 3 angedeutet ist.
  • Dieser Ring ist nachgiebig mit dem Auslaufstutzen A 'verbunden, 'beispielsweise mittels einer membranartigen Scheibe D aus gewelltem Stahlblech, wenn hauptsächlich ein Ausweichen des Ringes nach oben notwendig erscheint; oder auch aus Gummi o. dgl:;wenn ein Ausweichen nach oben und nach der Seite zweckmäßig erscheint. In der letzteren Ausführungsform kann der Ring infolge seiner nachgiebigen Lagerung nach allen Seiten und nach oben ausweichen, sobald sich klein- oder auch grobkörniges Gut zwischen ihn und den Schieber B zu klemmen versucht. Bei entsprechender Profilierung kann der Ring C auch unmittelbar auf dem Auslaufstutzen geführt sein. In diesem Falle wird die meinbranartige Scheibe überflüssig. Eine solche. Ausführungsform ist z. B. in Fig. 6 dargestellt, wo sich der Ring C durch sein Eigengewicht sowohl :auf den Flansch des Auslaufstutzens als auch auf den Schieber legen kann. Der Ring kann ungehindert nach oben ausweichen, sobald sich das Gut zwischen ihn und Schieber B zu klemmen sucht. Diese Ausführungsform eignet sich für staubförmiges und auch noch für feinkörniges Gut, wo ein seitliches Ausweichen des Ringes C unnötig wird.
  • ''als sehr zweckmäßig hat sich eine Bauart bwiesen, !bei der die Innenfläche des Ringes nach der Auslaufseite hin konisch zuläuft, also etwa so, wie es in Fig. 5 bei Verwendung der Zwischenmembran D; oder auch, wie es in Fig.6 ohne solche Zwischenmembran dargestellt ist. Der Querschnitt des Ringes kann im übrigen beliebig sein.
  • Bei den dargestellten Ausführungsformen liegt die Gleitbahn E etwas höher als die Verschlußfläche des Schiebers B, so daß dieser also U-förmigen Querschnitt annimmt: Jedes Eindringen von Fremdkörpern in die Gleitbahn ist damit vermieden. Zweckmäßig wird der Schieber B noch mit Aussparungen F versehen, die ,an den betreffenden Stellen verhindern, daß sich Ansammlungen des durchtretenden Gutes zwischen dem Ring C und dem Schieber B festsetzen.
  • Durch die geschilderte Ausgestaltung des Verschlusses ist kein Festklemmen des Schiebers mehr möglich und ein stets einwandfreies Arbeiten gewährleistet. Der Durchlaufquerschnitt des Schiebers braucht nicht die in der Zeichnung dargestellte runde Form zu haben, sondern kann auch jede gewünschte andere Form besitzen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flachschieberverschluß für Bunker u. dgl., bei dem zwischen Auslaufstutzen und Schieber ein die Bildung einer Schüttgutböschung gestattender erweiterter Ringraum angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Böschungsraum durch einen lose auf dem Schieber aufliegenden, gegenüber diesem in Höhen- und Seitenrichtung beweglichen Ring (C) begrenzt ist. '
  2. 2. Flachschieberverschluß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring (C) z. B. durch eine Membran (D) oder durch loses Aufsitzen mit dem Auslaufstutzen (A) nachgiebig verbunden ist.
  3. 3. Flachschieberverschluß nach Anspruch i und z, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenfläche des Ringes (C) nach dem -Auslaufende hin konisch zuläuft: q.. Flachschieberverschluß nach Anspruch i bis 3 mit im Querschnitt U-förmigem Schieber, dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenwände des Schiebers Aussparungen (F) enthalten für den Auslaß von gegebenenfalls zwischen Ring und Schieber hindurchgetretenem Gut.
DE1937S0126656 1937-04-01 1937-04-01 Flachschieberverschluss fuer Bunker u. dgl. Expired DE689052C (de)

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