DE68804C - Gasgemisch regulator - Google Patents

Gasgemisch regulator

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Publication number
DE68804C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cylinder
gas mixture
machine
gas
bladder
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT68804D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. WlLKINson in Ingleton, Blue Hall, County of York, England
Publication of DE68804C publication Critical patent/DE68804C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M17/00Carburettors having pertinent characteristics not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of preceding main groups F02M1/00 - F02M15/00
    • F02M17/18Other surface carburettors
    • F02M17/26Other surface carburettors with other wetted bodies
    • F02M17/28Other surface carburettors with other wetted bodies fuel being drawn through a porous body

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Gasgemischregulator.
Die Gasmaschinen nach Bisschop'schem System sind insofern mangelhaft, als ihr Gang nicht stetig und gleichmäfsig ist. Um diese Maschine zu verbessern, läfst Erfinder gewöhnliches Kohlengas durch Dampf aus Benzin, Gasolin oder einem anderen ähnlichen flüchtigen OeI hindurchgehen, wobei diese Flüssigkeit in einem' in seinem unteren Theile mit Baumwolle oder ähnlichem Stoff gefüllten Cylinder enthalten ist. Der untere Theil des Cylinders enthält die von der Baumwolle aufgenommene Flüssigkeit und der übrig bleibende obere Theil den Dampf, welcher sich aus der Flüssigkeit entwickelt. Der Cylinder wird von irgend einem Behälter aus am Boden oder auch von oben gefüllt, so zwar, dafs die Flüssigkeit die ganze aufsäugende Masse gründlich sättigt. Der Cylinder ist mit einem Gaseinlafsrohr versehen, durch welches gewöhnliches Kohlengas in den Cylinder eingeführt wird, welches sich in letzterem mit dem aus der Flüssigkeit entwickelten Dampf vermischt.· Von der anderen Seite des. Cylinders führt ein Rohr nach der Vorderseite der Maschine, welches das gebildete Gemisch der Maschine zuführt.
Die Anwendung dieses 'Gasgemisches macht es erforderlich, dafs die der Maschine zugeführte atmosphärische Luft gehörig regulirt wird. Zu diesem Zwecke ist oben an dem Cylinder eine Kautschukblase angeordnet, welche behufs Schutzes von einem Draht- oder Metallgehäuse umgeben ist. Mit dieser Blase ist eine waagrechte Stange verbunden, welche durch eine auf derselben angeordnete Schraubenfeder gegen die Blase angehalten wird. Das andere gezahnte Ende dieser Stange greift in ein Zahnrad ein, mit welchem wiederum eine zweite senkrechte Stange in Eingriff steht, die mit einem oder mehreren durchlochten Lufteinlafsschiebern verbunden ist. Letzterer ist behufs leichter Einstellbarkeit mit einer Regulirschraube versehen. Diese Vorrichtung wirkt in folgender Weise:
Der Cylinder wird mit einer Ladung Benzin beschickt, welches sich, wie oben ausgeführt, in Dampf verwandelt, wobei der Dampf sich aus der in der aufsaugenden Masse enthaltenen Flüssigkeit stetig erneuert. Dann wird in den Cylinder eine entsprechende Menge Kohlengas eingelassen, welches sich mit dem Dampf vermischt, und . das Gemisch ist dann zum Verbrauch in der Maschine fertig. Die auf dem Cylinder angebrachte, vorher zusammengeschrumpfte Blase wird durch das in dem Cy-. linder sich bildende Gemisch aufgebläht. Durch Oeffnen eines in die Rohrleitung, welche das Gemisch von dem Mischungscylinder nach der Maschine führt, eingeschalteten Hahnes gelangt das Gemisch in den Cylinder der Maschine und wird dort entzündet, wodurch eine Verpuffung verursacht wird, welche die .Maschine in Bewegung setzt. Um nun einen geeigneten Zuflufs von atmosphärischer Luft zur Maschine aufrecht zu erhalten, drückt die aufgeblähte Blase auf dem Mischungscylinder gegen die waagrechte Stange und schiebt dieselbe in ihrer Längsrichtung fort, wodurch unter Vermittelung des Zahnrades und der senkrechten Stange der Luftschieber gehoben, d. h. geöffnet wird. Zieht sich die Blase wieder zusammen, so gehen die Stangen von selbst wieder zurück und der Schieber schliefst sich wieder.
Die Blase wird zum Theil von der Verpuffung beeinflufst; jedoch wird sie hauptsächlich - durch den Druck des zugeführten Kohlengases bethätigt und dementsprechend wirkt auch die Vorrichtung für den Einlafs der atmosphärischen Luft; wird der Druck im Mischungscylinder und in der Blase gröfser, so strömt auch mehr Luft zur Maschine. Die Uebertragung der Bewegung von der Blase nach dem Luftschieber kann auch auf pneumatischem oder anderem Wege erfolgen.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt Fig. ι die mit der neuen Vorrichtung versehene Maschine im Grundrifs und Fig. 2 in Seitenansicht, während die Fig. 3 bis 7 Einzelheiten der Vorrichtung darstellen. A ist der Cylinder, welcher Benzin oder dergleichen zum Theil in flüssigem Zustande, zum Theil in Dampfform enthält und behufs Haltens des flüssigen Benzins zum Theil mit Baumwolle N oder einem ähnlichen aufsaugenden Stoff angefüllt ist. B ist ein Speisebehälter für A, C das mit A verbundene Kohlengas-Zuleitungsrohr, D die Rohrleitung, welche das Gasgemisch von dem Mischcylinder A nach dem Maschinencylinder E führt, F der Einlafs für die atmosphärische Luft, G die in einem Drahtkorb untergebrachte Kautschukblase, welche mittels Stangen J und Zahnrades / auf den Lufteinlafsschieber K einwirkt, H die auf der waagrechten Stange J angeordnete Schraubenfeder, welche die Stange gegen die Blase G anhält, L ein in dem Cylinder A untergebrachtes Drahtgestell, an welchem ebenfalls Baumwolle oder dergleichen behufs Aufsaugens und Verdampfens von Benzin befestigt wird, M eine Vorrichtung, welche die Menge des in A enthaltenen Benzins anzeigt, und O ein den Lufteinlafs F bedeckendes, gelochtes Schutzblech, welches den Eintritt von Staub und Schmutz in den Maschinencylinder verhindert.
Die beschriebene Vorrichtung kann an Gasmaschinen jeglichen Systems angebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Gasgemischregulator, bei welchem eine Kautschukblase G auf dem Carburator A einer Gasmaschine in der Weise angeordnet ist, dafs die im Carburator herrschende höhere oder niedere Gasspannung die Blase G mehr oder weniger aufbläht und diese Bewegung zur Bethätigung eines Schiebers K für den vermehrten oder verminderten Lufteinlafs zur Maschine dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT68804D Gasgemisch regulator Expired - Lifetime DE68804C (de)

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