DE547679C - Mehrzylindrige Zweitaktbrennkraftmaschine - Google Patents
Mehrzylindrige ZweitaktbrennkraftmaschineInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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-
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Description
- Mehrzylindrige Zweitaktbrennkraftmaschine Bekanntlich entweicht im allgemeinen bei Zweitaktbrennkraftmaschinen eine erhebliche Menge Brennstoff während des Spülens durch die Auspufföffnungen und geht so verloren. Bei großen Geschwindigkeiten ist die Füllung der Zylinder häufig unvollständig. Außerdem wird der Brennstoff durch die bisher gebräuchlichen Vergaser nicht genügend zerstäubt und kondensiert besonders bei mehrzylindrigen Maschinen in den mehr oder weniger langen Leitungen.
- Gegenstand der Erfindung ist eine mehrzylindrige Zweitaktbrennkraftmaschine, bei der diese Nachteile vermieden sind.
- Es ist bekannt, zwei um i8o° versetzt arbeitende Zylinder einer Zweitaktbrennkraftmaschine durch einen Kanal zu verbinden, der mit einem Brennstoffanschlußstutzen versehen ist, wobei der in diesen Kanal eingeführte Brennstoff abwechselnd in den einen oder den anderen Zylinder bei Beginn des Verdichtungshubes mittels Flammengasen aus dem zugeordneten, im Anfang des Arbeitstaktes befindlichen Zylinder eingestäubt wird.
- Das Hauptmerkmal der Erfindung besteht demgegenüber darin, daß der die beiden Zylinder verbindende Kanal eine Drosselstelle aufweist, unterhalb deren ein zur Aufnahme des Brennstoffes dienender U-förmiger Sammelkanal angeordnet ist, dessen einer Schenkel auf der einen und dessen anderer Sehenkel auf der anderen Seite der Drosselstelle in den Verbindungskanal in der Nähe der Drosselstelle einmündet.
- Ein weiteres Merkmal des Erfindungsgegenstandes besteht darin, daß der Verbindungskanal zwischen den beiden zugeordneten Zylindern düsenförmig in die Arbeitsräume einmündet.
- Auf der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung dargestellt.
- Fig. i zeigt schematisch im Schnitt die Gesamtanordnung der beiden miteinander verbundenen Zylinder.
- Fig. 2 stellt im Schnitt eine Ausführungsform der zum Einstäuben des Brennstoffes dienenden Vorrichtung dar.
- Die in den beiden Zylindern i, 2 angeordneten Kolben 3, q. sind durch nicht dargestellte Pleuelstangen so mit der Kurbelwelle verbunden, daß sie um i8o° versetzt arbeiten. Zwischen den Zylindern i und z ist ein Rohr 5 vorgesehen, dessen Mündung in jedem der Zylinder zwischen dem oberen Totpunkt und der Mittelstellung des Kolbens liegt. Das Rohr 5 hat in der Mitte einen U-förmig gestalteten Teil, in dem sich der Brennstoff befindet. Dieser Teil ist mit einem oder mehreren Rückschlagventilen versehen, durch die er mit einem Behälter mit gleichbleibendem Flüssigkeitsspiegel oder mit einer Förderpumpe für niedrigen Druck in Verbindung steht. Im Unterteil der Zylinder enden die Austrittsleitungen 7, 8 sowie die Kanäle i i, 12, die in das Gehäuse münden und zum 'Zuführen von zuvor im Gehäuse verdichteter Frischluft dienen. Die Öffnungen g, io dienen zum Ansaugen reiner Luft in das Gehäuse. Da kein Rohr vorhanden ist, können die Öffnungen 9, io jede gewünschte Größe haben, wodurch eine vollkommene Füllung der Zylinder bei jedem Betriebszustand der Maschine gewährleistet ist.
- Fig.2 zeigt eine besonders bevorzugte, auch in Fig. i dargestellte Ausführungsform eines Zerstäubers, bei dem der den Übertritt des Brennstoffes in einen der Zylinder bewirkende Druck gleichzeitig dazu dient, die Wirkungsweise der Spritzdüsen zu erleichtern, mit denen die Vorrichtung versehen ist.
- Zu diesem Zwecke hat das Rohr 5 in seiner Mitte einen engen Kanal oder eine Einschnürung 13, deren Durchlaßquerscbnitt durch eine Schraube 1¢ regelbar ist. Der aus einem Behälter mit gleichbleibendem Flüssigkeitsspiegel kommende oder durch eine Pumpe für niedrigen Druck zugeführte Brennstoff gelangt nach dem Hindurchtritt durch das Ventil 15 in ein U-förmiges Rohr, dessen beide Schenkel 16, 17 mit Spritzdüsen 18, i9 an jedem Ende in der Nähe der Einschnürung 13 in die Rohrleitung 5 münden. ' Wenn durch das Rohr 5 ein Luftstrom beispielsweise in der Richtung von rechts nach links hindurchgeht, wird infolge des durch die Einschnürung bedingten Druckverlustes der Druck in der rechten Düse 18 größer sein als in der linken Düse i9. Dieser Druckunterschied zwingt die Flüssigkeit, sich in dem Zweig 16 zu senken, in dem Zweig 1; dagegen zu heben, bis sie durch die Spritzdüse i9 hindurchtritt und zerstäubt wird.
- Die Enden des Zerstäubers können mit Vorrichtungen beliebiger Art ausgestattet sein, durch welche die Zerstäubung des Brennstoffes gesteigert werden kann, beispielsweise mit Rosten, durchlochten Platten (Ausführung Diesel), Zerstäubern der Bauart Bolinder o. dgl.
- Die Füllung des Rohres 5 geschieht folgendermaßen: Wenn der Druck in dem Zylinder i beispielsweise auf den Druck der Außenluft sinkt, dann füllt sich das an seinem anderen Ende durch den Kolben 4 geschlossene Rohr 5 selbsttätig mit Brennstoff, der durch das Ventil 15 entweder infolge der Schwerkraft oder aber bei Anwendung einer Niederdruckpumpe durch diesen Druck geführt wird.
- Die zum Einsaugen des Brennstoffs erforderliche Menge an unter Druck stehendem Gas kann durch zweckentsprechende Wähl des Ouerschnittes des Rohres 5 oder der Einschnürung 13 oder durch ein Nadelventil o. dgl. geregelt werden. Die Menge ist auch noch von der Stelle abhängig, an der das Rohr in den Zylinder mündet.
- Die Bemessung des Brennstoffes kann durch ein Nadelventil o. dgl. erfolgen, das zwischen dem Ventil 15 und der zur Speisung dienenden Vorrichtung liegt, beispielsweise einem Behälter mit gleichbleibendem Flüssigkeitsspiegel oder einer Pumpe. Die Bemessung der Frischluftmenge kann durch die Öffnungen 9 und io steuernde Drosselventile bewirkt werden.
- Die Bewegungen der Drosselventile und des Ventils zur Regelung des Brennstoffeintritts können auch durch eine beliebige Vorrichtung in Abhängigkeit zueinander gebracht werden.
- Die Maschine nach der Erfindung hat den Vorzug, daß das Einblasen nach dem Schließen aller Öffnungen und ohne Benutzung beweglicher Teile erfolgt, die einer Abnutzung unterliegen könnten. Das Spülen kann sehr vollkommen durchgeführt werden, weil ein Austreten von Brennstoff durch die Auspufföffnungen nicht zu befürchten ist. Der Verbrauch an Brennstoff je PS-Stunde ist höchstens gleich demjenigen einer V iertaktmaschine, weil ein Brennstoffverlust durch die Auslaßöffnungen oder durch Versickern infolge der ruckweise erfolgenden Speisung nicht mehr eintreten kann. Der Brennstoffverbrauch ist sogar geringer als bei einer Viertaktmaschine, weil die Zerstäubung gut ist und Kondensation nicht vorkommt.
- Durch das Rohr 5 strömen ständig Gase hoher Temperatur hindurch, so daß es dauernd sehr heiß ist. Dies ist der Vergasung des Brennstoffes günstig und für das Füllen der Zylinder in keiner Weise schädlich. Außerdem ist hierdurch die Verwendung von Schwerölen ermöglicht.
- Bei Fehlzündungen erfolgt das Einblasen durch das Verdichten am Beginn des Hubes. Die Zerstäubung ist hierbei weniger fein, die Bemessung bleibt indessen die gleiche, weil sie unabhängig vom Druck ist.
- Schließlich ist es auch nicht erforderlich, für jedes Zylinderpaar einen Speisebehälter vorzusehen. Es kann vielmehr für alle Zylinder ein einziger Behälter angeordnet sein, der mit den Zylindern durch Leitungen beliebiger Länge verbunden ist.
Claims (2)
- PATr,NTANSPRUCHr,: i. Mehrzylindrige Zweitaktbrennkraftmaschine mit Spülung und Füllung der Arbeitszylinder mit Luft, bei der je zwei um 18o° versetzt arbeitende Zylinder durch einen mit einem Brennstoffanschlußst? ttzen versehenen Kanal verbunden sind, durch den der in ihn eingeführte Brennstoff abwechselnd in den einen oder den anderen Zylinder bei Beginn des Verdichtungshubes mittels Flammengasen ües zugeordneten, im Anfange des Arbeitstaktes befindlichen Zylinders eingestäubt wird, dadurch gekennzeichnet, dafl der die beiden Zylinder verbindende Kanal (5) eine Drosselstelle (13) aufweist, unterhalb deren ein zur Aufnahme des Brennstoffes dienender U-förmiger Sammelkanal angeordnet ist, dessen einer Schenkel (16) auf der ei Zen und dessen anderer Schenkel (17) auf der anderen Seite der Drosselstelle (13) in den Verbindungskanal in der Nähe der Drosselstelle einmündet.
- 2. Zweitaktbrennkraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daB der Verbindungskanal (5) zwischen den beiden zugeordneten Zylindern düsenförmig in die Arbeitsräume einmündet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR547679X | 1929-08-05 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE547679C true DE547679C (de) | 1932-04-09 |
Family
ID=8934366
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930547679D Expired DE547679C (de) | 1929-08-05 | 1930-07-29 | Mehrzylindrige Zweitaktbrennkraftmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE547679C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE949014C (de) * | 1941-02-04 | 1956-09-13 | Verwertungsgesellschaft Dr Ing | Fremdzuendende, gemischverdichtende Brennkraftmaschine |
| EP0266610A3 (en) * | 1986-11-07 | 1989-07-26 | Walbro Corporation (Corporation Of Delaware) | Combustion enhancer for internal combustion engines |
-
1930
- 1930-07-29 DE DE1930547679D patent/DE547679C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE949014C (de) * | 1941-02-04 | 1956-09-13 | Verwertungsgesellschaft Dr Ing | Fremdzuendende, gemischverdichtende Brennkraftmaschine |
| EP0266610A3 (en) * | 1986-11-07 | 1989-07-26 | Walbro Corporation (Corporation Of Delaware) | Combustion enhancer for internal combustion engines |
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