DE687331C - Roestofen - Google Patents

Roestofen

Info

Publication number
DE687331C
DE687331C DE1938L0096380 DEL0096380D DE687331C DE 687331 C DE687331 C DE 687331C DE 1938L0096380 DE1938L0096380 DE 1938L0096380 DE L0096380 D DEL0096380 D DE L0096380D DE 687331 C DE687331 C DE 687331C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
openings
furnace
roasting
treatment rooms
treatment
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1938L0096380
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Lanthier
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PAUL LANTHIER
USINES DE PROD CHIM D HAUTMONT
Original Assignee
PAUL LANTHIER
USINES DE PROD CHIM D HAUTMONT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by PAUL LANTHIER, USINES DE PROD CHIM D HAUTMONT filed Critical PAUL LANTHIER
Application granted granted Critical
Publication of DE687331C publication Critical patent/DE687331C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/08Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces heated otherwise than by solid fuel mixed with charge

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Röstofen Die vorliegende Erfindung betrifft einen Röstofen, der insbesondere ausgebildet wurde für die Behandlung von Schwefelkiesen und Blenden, insbesondere von solchen, die durch nasse Aufbereitung (Flotation) behandelt worden sind.
  • . Dieser Ofen kennzeichnet sich dadurch, daß er im Grundriß die Form eines Hufeisens hat. Der Raum, der zwischen den beiden Enden des Eisens liegt, dient als gemeinsame Heizkammer für eine Reihe von Behandlungsräumen, die übereinanderliegen und die von horizontalen Zwischenwänden begrenzt werden. Diese Zwischenwände dienen. gleichzeitig als Decke für die darunterliegende und als Bodenplatte für die darüberliegende Kammer. Die Behandlungskammern besitzen jede eine Öffnung an ihren beiden äußeren Enden und in ihren mittleren Teilen. Die Erfindung ist in den beiliegenden Zeichnungen beispielsweise dargestellt.
  • Abb. r ist ein vertikaler Schnitt durch einen Röstofen, der gemäß der Erfindung ausgebildet ist, Abb. 2 ist ein horizontaler Schnitt durch den Ofen und zeigt die Anordnung einer Bodenplatte.
  • Wie im vorstehenden ausgeführt, ist der Röstofen gemäß der Erfindung aus feuerfestem Baustoff, beispielsweise aus feuerfestem Beton, ausgeführt. Er besitzt im Grundriß die Form eines Hufeisens.
  • Die innere Wand z dieser Ausbildungsform wird durch eine Wand abgeschlossen, die die beiden äußeren Wandungen, die zum Abschluß der äußersten Enden des Hufeisens dienen, verlängert. Auf diese Weise erhält man eine Kammer 2, die als Gassammelraum dient. Sie ist mit einer Bodenplatte 3 aus feuerfesten Bausteinen ausgerüstet und besitzt eine untere Öffnung 4 und einen oberen Ofenrand 5 mit Sandfuge 6 für den Schornstein, der zum Entweichen der Verbrennungserzeugnisse dient. Die innere Wand ruht auf einem feuerfesten Sockel 7.
  • Die inneren und äußeren Wände, die die beiden Enden 8 und 9 des Hufeisens bilden, besitzen horizontal verlaufende Konsole io, auf denen feuerfeste Platten i i ruhen, die eine Reihe von übereinanderliegenden Kammern 12 bilden, die bestimmt sind, als Behandlungskammern zu dienen. Jede horizontale Trennwand (mit Ausnahme der obersten und untersten) bildet also gleichzeitig die Grundplatte für seinen eigenen Behandlungsraum und die Deckplatte für denjenigen, der unmittelbar darunter gelegen ist. Die Behandlungsräume, deren Höhe zwischen Boden-und Deckplatte ungefähr i2o mm beträgt, sind voneinander unabhängig, und jeder von ihnen besitzt drei Öffnungen 13, 14, i5 an der Außenwandung des Ofens. Diese Öffnungen sind an dem äußersten Ende jedes Hufeisenteiles und in dem Mittelteil desselben vorgesehen. Sie sind mit metallischen Einfassungen ausgerüstet, damit sie eine abnehmbare Verschluß- oder Sperrscheibe aufnehmen können.
  • Die obere Wandung des Ofens ist wärmeisoliert. Das Ganze bildet somit mehrere voneinander unabhängige Öfen, die aber eine gemeinsame Gaskammer haben, mit der sie jeweils durch eine Öffnung 16 in Verbindung stehen. Diese ist in der inneren Wand vorgesehen, an dem Ende des Ofens, das die Aufgabeöffnung enthält. Die Gase, die beim Rösten entstehen, durchlaufen also `einen Weg, der entgegengesetzt demjenigen ist, den die Erze auf der Sohle, die sie trägt, ausführen. Es ist zu bemerken, daß die Öfen abwechselnd mit Schwefelkiesen und Blenden beschickt werden können. Außerdem kann jede Öffnung am äußersten Ende des Ofens ohne Unterschied zum Beschicken und zum Entleeren herangezogen werden, ebenso auch in Verbindung mit der dritten Öffnung zum Schüren und Durchführen der Erze in drei aufeinanderfolgenden Abschnitten auf der Bodenplatte des Behandlungsraumes, in dem sie untergebracht sind. Man kann auch die Lage der Aufgabeöffnung der aufeinanderfolgenden öfen ändern. Wenn man die Aufnahmeöffnung mit einem ausziehbaren, geneigten Rohr versieht und in Verbindung bringt mit der abgeschlossenen Rinne eines Beförderungsmittels, kann man die Rückstände bei hoher Temperatur in einem abgeschlossenen Behälter entleeren, ohne daß das Bedienungspersonal durch die heißen Dämpfe und Gase belästigt wird.
  • Ein solcher Ofen kann beispielsweise acht Behandlungsräume besitzen, deren Höhe zwischen Bodenplatte und Deckplatte i2o mm beträgt und somit eine Gesamthöhe von 1,78 m aufweisen. Ein solcher Ofen nimmt bedeutend weniger Raum in Anspruch als die, die zur Zeit vorhanden sind. Bei einer solchen Bauart ergeben sich Kosten, die sieben- bis zehnmal weniger hoch sind als die, die sich bei der Errichtung von mechanischen, sich drehenden Öfen ergeben, die gegenwärtig gebräuchlich sind.
  • Die Röstarbeit geht in zwei Abteilungen vor sich, derart, daß der Arbeiter sich immer in einer Höhe befindet, die ihm für seine Arbeit bequem ist. Er kann auf diese Weise 3 Zoo kg Schwefelkies in 8 Stunden rösten. Die Kosten dafür sind zwei- bis dreimal geringer als die, die sich ergeben bei den gegenwärtig vorhandenen Öfen.
  • Reparaturen ergeben sich bei dieser Bauart so gut wie überhaupt nicht, und es gibt auch niemals ein Versagen einer derartigen Einrichtung.
  • Da das Rösten sich vornehmen läßt, ohne daß Dämpfe entstehen, können besondere Staubkammern wegfallen. Die erhöhte Temperatur der Gase bei ihrem Austritt gestattet ein Anreichern derselben mit Säuren. Die Entschwefelung ist vollkommen. Man kann Abänderungen baulicher Art an den oben beschriebenen Mitteln vornehmen, ohne dadurch aus dem Bereiche der Erfindung zu gelangen.
  • Die Heizung des Ofens-erfolgt durch Verbrennung der zu röstenden Erze selbst.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Röstofen für Flotationskiese und -blenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Ofen die Form eines Hufeisens hat, dessen äußerste Enden einmal zum Beschicken mit Erz und zum anderen zum Ausbringen der Rückstände nach der Behandlung dienen, wobei zwischen den beiden Enden eine Kammer gebildet wird, die als Sammelbehälter für die Gase dient, die aus dem Ofen austreten.
  2. 2. Röstofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen des Hufeisenteiles des Ofens mit Konsolreihen versehen sind, die das Auflegen von Platten ermöglichen, die gleichzeitig Sohl- und Deckplatte für eine Reihe von übereinanderliegenden Behandlungsräumen bilden, wobei Öffnungen im mittleren Teil der Wand für das Schüren vorgesehen sind.
  3. 3. Röstofen nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungsöffnungen in ihrer Lage mit den Entleerungsöffnungen für die aufeinanderfolgenden Behandlungsräume abwechseln und in der inneren Wand, nahe an den Beschickungsöffnungen, weitere Öffnungen vorgesehen sind, die das Innere der Behandlungsräume in Verbindung mit dem gemeinsamen Gassammelraum bringen. q.. Röstofen nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der Behandlungsräume zwischen Bodenplatte und Deckplatte sehr niedrig, beispielsweise i ao mm ist.
DE1938L0096380 1938-07-20 1938-11-30 Roestofen Expired DE687331C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR848953T 1938-07-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE687331C true DE687331C (de) 1940-01-27

Family

ID=9314499

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1938L0096380 Expired DE687331C (de) 1938-07-20 1938-11-30 Roestofen

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE687331C (de)
FR (1) FR848953A (de)

Also Published As

Publication number Publication date
FR848953A (fr) 1939-11-09

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2933560A1 (de) Verfahren zum errichten des feuerfesten innern eines winderhitzers
DE687331C (de) Roestofen
DE379730C (de) Schachttrockner
DE504399C (de) Hochofen mit das Mauerwerk umgebendem Schutzmantel, bei dem das Gewicht des Schachtmauerwerks durch eine Reihe von Saeulen aufgenommen wird
DE913900C (de) Spange fuer Glueh- und Temperoefen
DE3720819C2 (de)
DE561569C (de) Elektrischer Lichtbogenofen
DE356691C (de) Ofen zur Halbverkokung von Brennstoffen
DE683266C (de) Schwelgefaess fuer Schweloefen
DE865725C (de) Bauofen, insbesondere Bautrockenofen
DE571540C (de) Blenderoestmuffelofen
DE2053344B2 (de) Anheizherd für Ofenkammern und/oder Sohlkanäle von Regenerativkoksofenbatterien
DE1202504B (de) Verfahren zur Gewinnung von Zink
DE1207050B (de) Elektrolichtbogenofen
DE489485C (de) Roestgasfuehrung in Roestoefen fuer Zinkblende und fuer andere schwefelhaltige Erze
DE714839C (de) Regenerativer Waermeaustauscher fuer Gase
AT147012B (de) Stehender Retortenofen zur Verkokung von Kohle u. dgl.
DE884235C (de) Elektroherd mit einem Rahmengehaeuse zur Aufnahme von Kochplatten und einer Back- und Brateinrichtung
AT115878B (de) Brennkasten.
DE539878C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Entgasen und Schwelen von Kohle, Braunkohle und Torf in abgeschlossenen Raeumen
DE454621C (de) Schwelofen mit Aussenbeheizung
DE642049C (de) Verkokungseinrichtung mit innen beheizten Heizwaenden und dazwischenliegenden, in ihrer Breite veraenderbaren Kokskammern
DE468131C (de) Backofen mit uebereinanderliegenden Backraeumen, deren unterer von innen beheizt wird
DE722595C (de) Turmartiger Erhitzer (Cowper) fuer gasfoermige Stoffe
DE5420C (de) Kontinuirlich arbeitende Cylinder-Malzdarre