DE685774C - Wasserloser Gasbehaelter - Google Patents

Wasserloser Gasbehaelter

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DE685774C
DE685774C DEK134404D DEK0134404D DE685774C DE 685774 C DE685774 C DE 685774C DE K134404 D DEK134404 D DE K134404D DE K0134404 D DEK0134404 D DE K0134404D DE 685774 C DE685774 C DE 685774C
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gas container
container
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DEK134404D
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Aug Kloenne GmbH
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Aug Kloenne GmbH
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17BGAS-HOLDERS OF VARIABLE CAPACITY
    • F17B1/00Gas-holders of variable capacity
    • F17B1/02Details
    • F17B1/14Safety devices, e.g. prevention of excess pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Wasserloser Gasbehälter Die Erfindung bezieht sich auf einen wasserlosen Gasbehälter, bei welchem innerhalb der Dachmündung Prallflächen großer Höhe angeordnet sind. Bei diesen Gasbrehältern wird vermieden, daß sich oberhalb des Scheibenkolbens als Folge von Undichtigkeiten Gas ansammelt und mit der Luft ein zündfähiges Gemisch bildet. Die bisher in der Dachmündung des Behälters verwandten Prallflächen, welche aus gleichmittig zueinander angeordneten Ringen gebildet wurden, reichen jedoch nicht aus, Niederschläge (Regen oder Schnee) von den Behälterwandungen und damit von der Dichtung zwischen Scheibenkolben und Dehälterwand feinzuhalten. Es ist ferner vorgeschlagen worden, die Gasbehältermündung durch ein mittleres Dralitnetzgewebe abzudecken. Durch dieses Drahtnetz"-e,#v,ebe wird ein Richten der schräg einfallenden Niederschläge unter Fernhaltung von der Behälterwand keineswegs erreicht.
  • Erfindungsgemäß wird dadurch ein Fortschritt erzielt, daß die Prallflächen ein Wabendach mit geringer Größe der freien Einzelquerschnitte bilden. Hierdurch werden die schräg einfallenden Niederschläge inallen Teilen der Dachmündung etwa lotrecht gerichtet und so von der Dichtung zwischen Kolben und Behälterwand ferngehalten. Die Niederschläge sammeln sich nunmehr infolge der Ablenkung auf dem mittleren Teil der Kolbendecke und können hier in bekannter Weise durch Siphons abgeführt werden. Der Scheibenkolben des Gasbehälters, wird zu diesein Zweck nach Art der bekannten Hängeböden ausgeführt, so daß das Regen- oder Schmelzwasser durch das natürliche Gefälle in der Mitte zusammen-fließt. Dadurch wird eine Schrägstellung des Kolb#ens im Behälter vermieden.
  • Baulich kann das Wabendach in verschiedener Weise ausgebildet sein. So können die Waben quadratische, rhombische, sechseckige, dreieckige oder kreisringförmige Gestalt erhalten, Ferner kann das Wabendach außer der waagerechten Anordnung sowohl nach oben und unten gewölbt (Kettenlinie) ausgebildet sein.
  • Eine weitere Verbesserung zur Fernhaltung von Niederschlägen von der Behälterwand wird dadurch erzielt, daß die öffnungen des Wabendaches zum Rande hin Engel bemessen sind.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an mehrerenAusführungsbeispielen dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Behälter in schematisch-er Darstellung im Aufriß.
  • F#g. -- zeigt eine andere Ausführungsform des Wabenfeldes im Aufriß.
  • Fig. 3 ist ein Grundriß.
  • Fig. 4 stellt eine weitere Ausführungsform des Wabenfeldes im Aufriß dar.
  • Der wasserlose Gasbehälter besteht im wesentlichen aus dem Behälter i und dem nach unten gewölbten Scheibenkolben 2, der ZD am oberen Ende eines Zylinderniantels 3 von vergleichsweise großer Höhe angesetzt ist. Mit dem Zylindermantel ist das in Abständen an geordnet-, ringförmige AußengerÜst 4 verbunden, welches die Führungsrollen 5 und duet Dichtungsring 6 trägt, der vorzugsweise dur(##i eine nachgiebig angedrückte Packung gebilä -wird. 7 ist eine Plattform, welche den Zylindermantel 3 mit dem ringförnligen Außen-(X -s-"erÜst 4 verbindet, so daß ein Bedienun', umgang für die Dichtung und die Führungselem#ente entsteht. Diese Plattform,kann auch als Ballasttasse ausgebildet sein.
  • Das Behälterdach ist in eine Anzahl Prallwände 8 aufgelöst -, die eine Art Wabenfeld bilden. Verschiedene Formen dieses Wabenfeldes sind in dem Grundriß Fig. 3 dargestellt. Die Waben können also quadratische, rhonibische, dreieckige oder sechseckige Form erhalten. Am zweckmäßigsten ist aber noch die Ausführungsform des linken oberen Viertels der Fig. 31 bei welcher die Waben die Form von Kreisringstücken besitzen. Selbstverständlich sind auch noch andere Formen und Anordnungen der Prallflächen möglich. Bei Fig. i sind die Prallflächen 8 schwach geneigt und bilden ein nach unten durchhängendes Feld (Kettenlinie).
  • Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist das Wabenfeld waagerecht. In der linken Hälfte sind die Prallwände lotrecht angeordnet, während sie in der rechten Hälfte ebenso wie bei Fig. i schwach geneigt sind.
  • Fig. 4 veranschaulicht eine Anordnung, bei welcher das Wabenfeld nach oben gewölbt ist. Diese Bauart hat den Vorteil, daß der waagerecht anström#ende Wind in höherem Maße in den Behälter hineingeleitet -wird und dann nach Durchwirbelung des Behälters wieder austreten kann, wie dies die Pfeile x und y veranschaulichen.
  • Besonders zweckmäßig ist es, wenn, wie Fig. i, die Querschnitte der Waben nach Rande zu kleiner werden. Auch kann der 'l#la,n,dteil des Behälters in an sich bekannter 'Weise durch einen geschlossenen Ringg ab-#g6deckt werden. Durch diese Maßnahmen werden die innere Bühälterwandung und die Dichtung noch besser -vor Niederschlägen geschützt.
  • Durch die Prallwände nach der Erfindung wird der meist in schräger Richtung, ZD z. B. 75', eintretende Regen oder Schnee (s. Pfeilz der Fig. 4) in etwa lotrecht#e Richtung gebracht und dadurch von der Behälterwandung und den Dichtungselementen fern-"ehalten. Die Niederschläge sammeln sichauf dem mittlergn Teil der Kolbendecke und werden in deren Mittelpunkt durch einen nicht gezeichneten Siphon in das Behälterinnere abgeführt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Wasserloser Gasbehälter, bei welchem innerhalb: der Dachmündung Prallflächen großer Höhe angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Prallflächen ein Wabendach mit geringer Größe der freien Einzelquerschnitte bilden.
  2. 2. Wasserloser Gasbehälter nach Anspruch i, dadurchgekennzeichnet, daß das Wabenfeld nach oben oder unten gewölbt ist. 3. Wasserloser Gasbehälter nach Anspruch i oder --, dadurch gekennzeichnet. z# daß die öffnungen des Wabenfeldes zum Rande hin enger bemessen sind.
DEK134404D 1934-06-10 1934-06-10 Wasserloser Gasbehaelter Expired DE685774C (de)

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