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Wasserloser Gasbehälter Die Erfindung bezieht sich auf einen wasserlosen
Gasbehälter, bei welchem innerhalb der Dachmündung Prallflächen großer Höhe angeordnet
sind. Bei diesen Gasbrehältern wird vermieden, daß sich oberhalb des Scheibenkolbens
als Folge von Undichtigkeiten Gas ansammelt und mit der Luft ein zündfähiges Gemisch
bildet. Die bisher in der Dachmündung des Behälters verwandten Prallflächen, welche
aus gleichmittig zueinander angeordneten Ringen gebildet wurden, reichen
jedoch nicht aus, Niederschläge (Regen oder Schnee) von den Behälterwandungen
und damit von der Dichtung zwischen Scheibenkolben und Dehälterwand feinzuhalten.
Es ist ferner vorgeschlagen worden, die Gasbehältermündung durch ein mittleres Dralitnetzgewebe
abzudecken. Durch dieses Drahtnetz"-e,#v,ebe wird ein Richten der schräg einfallenden
Niederschläge unter Fernhaltung von der Behälterwand keineswegs erreicht.
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Erfindungsgemäß wird dadurch ein Fortschritt erzielt, daß die Prallflächen
ein Wabendach mit geringer Größe der freien Einzelquerschnitte bilden. Hierdurch
werden die schräg einfallenden Niederschläge inallen Teilen der Dachmündung etwa
lotrecht gerichtet und so von der Dichtung zwischen Kolben und Behälterwand ferngehalten.
Die Niederschläge sammeln sich nunmehr infolge der Ablenkung auf dem mittleren Teil
der Kolbendecke und können hier in bekannter Weise durch Siphons abgeführt werden.
Der Scheibenkolben des Gasbehälters, wird zu diesein Zweck nach Art der bekannten
Hängeböden ausgeführt, so daß das Regen- oder Schmelzwasser durch das natürliche
Gefälle in der Mitte zusammen-fließt. Dadurch wird eine Schrägstellung des Kolb#ens
im Behälter vermieden.
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Baulich kann das Wabendach in verschiedener Weise ausgebildet sein.
So können die Waben quadratische, rhombische, sechseckige, dreieckige oder kreisringförmige
Gestalt erhalten, Ferner kann das Wabendach außer der waagerechten Anordnung sowohl
nach oben und unten gewölbt (Kettenlinie) ausgebildet sein.
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Eine weitere Verbesserung zur Fernhaltung von Niederschlägen von der
Behälterwand wird dadurch erzielt, daß die öffnungen des Wabendaches zum Rande hin
Engel bemessen sind.
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In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an mehrerenAusführungsbeispielen
dargestellt.
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Fig. i zeigt einen Behälter in schematisch-er Darstellung im Aufriß.
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F#g. -- zeigt eine andere Ausführungsform des Wabenfeldes im
Aufriß.
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Fig. 3 ist ein Grundriß.
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Fig. 4 stellt eine weitere Ausführungsform des Wabenfeldes im Aufriß
dar.
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Der wasserlose Gasbehälter besteht im wesentlichen aus dem Behälter
i und dem nach unten gewölbten Scheibenkolben 2, der ZD
am oberen
Ende eines Zylinderniantels 3 von vergleichsweise großer Höhe angesetzt ist.
Mit dem Zylindermantel ist das in Abständen an geordnet-, ringförmige AußengerÜst
4 verbunden, welches die Führungsrollen 5 und duet Dichtungsring
6 trägt, der vorzugsweise dur(##i eine nachgiebig angedrückte Packung gebilä
-wird. 7 ist eine Plattform, welche den Zylindermantel 3 mit dem ringförnligen
Außen-(X -s-"erÜst 4 verbindet, so daß ein Bedienun', umgang für die Dichtung und
die Führungselem#ente entsteht. Diese Plattform,kann auch als Ballasttasse ausgebildet
sein.
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Das Behälterdach ist in eine Anzahl Prallwände 8 aufgelöst
-, die eine Art Wabenfeld bilden. Verschiedene Formen dieses Wabenfeldes sind in
dem Grundriß Fig. 3 dargestellt. Die Waben können also quadratische, rhonibische,
dreieckige oder sechseckige Form erhalten. Am zweckmäßigsten ist aber noch die Ausführungsform
des linken oberen Viertels der Fig. 31 bei welcher die Waben die Form von
Kreisringstücken besitzen. Selbstverständlich sind auch noch andere Formen und Anordnungen
der Prallflächen möglich. Bei Fig. i sind die Prallflächen 8 schwach geneigt
und bilden ein nach unten durchhängendes Feld (Kettenlinie).
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Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 ist das Wabenfeld waagerecht.
In der linken Hälfte sind die Prallwände lotrecht angeordnet, während sie in der
rechten Hälfte ebenso wie bei Fig. i schwach geneigt sind.
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Fig. 4 veranschaulicht eine Anordnung, bei welcher das Wabenfeld nach
oben gewölbt ist. Diese Bauart hat den Vorteil, daß der waagerecht anström#ende
Wind in höherem Maße in den Behälter hineingeleitet -wird und dann nach Durchwirbelung
des Behälters wieder austreten kann, wie dies die Pfeile x und y veranschaulichen.
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Besonders zweckmäßig ist es, wenn, wie Fig. i, die Querschnitte der
Waben nach Rande zu kleiner werden. Auch kann der 'l#la,n,dteil des Behälters in
an sich bekannter 'Weise durch einen geschlossenen Ringg ab-#g6deckt werden. Durch
diese Maßnahmen werden die innere Bühälterwandung und die Dichtung noch besser -vor
Niederschlägen geschützt.
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Durch die Prallwände nach der Erfindung wird der meist in schräger
Richtung, ZD z. B. 75', eintretende Regen oder Schnee (s. Pfeilz der Fig.
4) in etwa lotrecht#e Richtung gebracht und dadurch von der Behälterwandung und
den Dichtungselementen fern-"ehalten. Die Niederschläge sammeln sichauf dem mittlergn
Teil der Kolbendecke und werden in deren Mittelpunkt durch einen nicht gezeichneten
Siphon in das Behälterinnere abgeführt.