DE685705C - Vorrichtung zurn Steuerung eines Flugzeugs - Google Patents

Vorrichtung zurn Steuerung eines Flugzeugs

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DE685705C
DE685705C DEB183717D DEB0183717D DE685705C DE 685705 C DE685705 C DE 685705C DE B183717 D DEB183717 D DE B183717D DE B0183717 D DEB0183717 D DE B0183717D DE 685705 C DE685705 C DE 685705C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wing
aircraft
underside
passage openings
controlling
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Expired
Application number
DEB183717D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Rudolf Busselmeier
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Messerschmitt AG
Original Assignee
Messerschmitt AG
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Publication date
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Publication of DE685705C publication Critical patent/DE685705C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C23/00Influencing air flow over aircraft surfaces, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Control Of Position, Course, Altitude, Or Attitude Of Moving Bodies (AREA)

Description

Die übliche Steuerung durch Klappen oder Ruder bei Flugzeugen hat den Nachteil, daß der gesamte Widerstand im Schnellflug bedeutend erhöht wird. Es ist nun bekannt, lediglich durch Absaugen der Grenzschicht an entsprechenden Stellen, beispielsweise des Flügels, eine Steuerung des Flugzeugs zu erreichen. Beispielsweise wird eine Stelle an der Hinterkante des linken äußeren Flügelteils mit einer Stelle an der Vorderkante des rechten inneren Flügelteils, und zwar jeweils an der Oberseite des Flügels, miteinander durch Leitungen o.dgl. verbunden. Der dadurch hervorgerufene Druckausgleich bewirkt eine Erhöhung des Unterdruckes des linken äußeren Flügelteils und somit ein positives Rollmoment. Diese Steuerung ist aber im Rückenflug völlig unwirksam und bedingt den Einbau von zusätzlichen Rudern oder Klappen, die ihrerseits wieder den Gesamtwiderstand und das Gewicht erhöhen.
Dieser Nachteil soll nun dadurch beseitigt werden, daß an einem Tragflügel, an dessen Oberseite, und zwar am äußeren Flügelteil und an dem dem Rumpf benachbarten Teil, Luftdurchtrittsöffnungen angebracht sind, erfindungsgemäß auch an der Flügelunterseite in der Nähe der Hinterkante des Außenflügels einerseits und der Flügelunterseite in der Nähe der Flügelvorderkante anderseits Durchtrittsöffnungen angebracht sind, die durch willkürlich zu unterbrechende Leitungen o.dgl. miteinander verbunden sind.
Die erfindungsgemäße Anordnung kann auch mit Querrudern kombiniert werden, die dann entsprechend kleiner bemessen werden können und daher einen wesentlich geringeren Widerstand besitzen. In diesem Falle können Vorrichtungen angebracht sein, die die Absaugeeinrichtungen auf der Flügelunterseite bei kleinen Querruderausschlägen ausschalten. Diese Ausschaltung kann sowohl von Hand als auch automatisch erfolgen.
Die erfindungsgemäße Absaugevorrichtung ergibt eine äußerst wirksame Steuerwirkung um die Längsachse des Flugzeugs, und zwar in jeder beliebigen Fluglage, und durch die Verkleinerung oder Einsparung der Ruder"' oder Klappen eine Gewichtsersparnis.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbei-" spiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen
ίο Abb. ι die Ansicht eines Flugzeuges von unten und
Abb. 2 einen Schnitt I-I durch einen Flügel. An den Tragflügeln i, i' eines Flugzeugs sind an der Unterseite in der Nähe des Rumpfes die Absaugeschlitze 2 'und 2' angebracht; an der Hinterkante der äußeren Flügelteile befinden sich die Schlitze 3, 3', die durch die Leitungen 4, 4' mit den . Schlitzen 2, 2' verbunden sind. Die Leitungen 4 und 4' sind durch ein gemeinsames Schaltorgan 5 regelbar.
Die Abb. 2 zeigt den Tragflügel 1' im Schnitt; an der Unterseite 'des Flügels befinden sich die Absaugeschlitze 2' und 3' mit den Kanälen 4 und 4' und an der Oberseite die Absaugeschlitze 6 und 7 mit den Kanälen 8 und 9.
Soll die Maschine im Rückenflug eine Bewegung um die Längsachse ausführen, so wird beispielsweise mittels des Schaltorgans 5 die Leitung 4 eingeschaltet, d. h. Schlitz 3 mit Schlitz 2' verbunden, wodurch sich der Unterdruck am hinteren äußeren Teil des Flügels 1 ,durch Absaugen am Schlitz 3 erhöht, was eine Rechtsdrehung zur Folge hat. Die Lei-' tang 4' bleibt in diesem Falle gesperrt. Durch Wechselndes Lösen und Sperren der Leitungen 4,4' ist das Flugzeug also in jeder Fluglage ohne Zuhilfenahme von Klappen oder Rudern einwandfrei steuerbar.

Claims (2)

Patentanspruch: Vorrichtung zur Steuerung eines Flugzeugs, wobei an der Oberseite des Tragfiügels, und zwar am äußeren Flügelteil und an dem dem Rumpf benachbarten Teil, Luftdurchtrittsöffnungen angebracht sind, gekennzeichnet durch die Vereinigung zweier bekannter Merkmale:
1. der Anordnung von Luftdurchtrittsöffnungen auf der Flügelunterseite in der Nähe der Hinterkante des Außenfiügels einerseits und ebenfalls auf der Flügelunterseite in der Nähe der Flügelvorderkante anderseits,
2. mit einer willkürlich zu unterbrechenden Verbindung zwischen den Durchtrittsöffnungen an der Hinterkante des einen Flügelaußenteils und zwischen der Vorderkante des dem Rumpf benachbarten, gegenüberliegenden Flügelteils.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEB183717D 1938-07-01 1938-07-01 Vorrichtung zurn Steuerung eines Flugzeugs Expired DE685705C (de)

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