DE573166C - Steuerung fuer schwanzlose Pfeilflugzeuge - Google Patents

Steuerung fuer schwanzlose Pfeilflugzeuge

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DE573166C
DE573166C DES89562D DES0089562D DE573166C DE 573166 C DE573166 C DE 573166C DE S89562 D DES89562 D DE S89562D DE S0089562 D DES0089562 D DE S0089562D DE 573166 C DE573166 C DE 573166C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C9/00Adjustable control surfaces or members, e.g. rudders
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C5/00Stabilising surfaces
    • B64C5/08Stabilising surfaces mounted on, or supported by, wings
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    • B64C9/00Adjustable control surfaces or members, e.g. rudders
    • B64C2009/005Ailerons

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

Die Entwicklung im Flugzeugbau strebt nach, einer immer weiteren 'Erhöhung der Schnelligkeit der Flugzeuge, und zwar in der Hauptsache auf dem Wiege der Vierminderung des Luftwiderstandes. Auf diese Weise ist man zu meiner immer weiteren Verkleinerung der Tragflächen gekommen und ferner schließlich hi der Hauptsache auch zu dem Nur-Flügel-Flugzeug oder dem schwanzlosen Pfeilflugzeug.
Soweit auch die Erhöhung der Fluggeschwindigkeit zweckmäßig und vorteilhaft ist, so wirkt doch diese Bestrebung der Notwendigkeit entgegen, die Landegeschwindigkeit mögliehst gering zu halten. Aus diesem Grunde hat man bereits versucht, auf verschiedenen Wegen eine Vergrößerung der Tragflächen für die Landung vorzusehen oder aber mit Hilfe von besonderen Steuerorganen für die Landung eine Bremsung herbeizuführen, um auf diesem Wege die Landegeschwindigkeit soweit wie möglich herunterzudrükken. Die bekannten, diesem Zweck dienenden, am Hinterrand der Tragfläche nach unten abspreizbaren Klappen geben nun zwar die außer der Widerstandsvergrößerung zu fordernde Auftriebserhöhung·, haben aber den Nachteil, daß sie, wenn' sie in Tätigkeit! gesetzt werden, die Eigenstabilität des Flugzeuges dadurch stören, daß sie infolge der Auftriebsvermehrung an der Hinterkante den Auftriebsmittelpunkt gegenüber dem Schwerpunkt verschieben. Diese unerwünschte Wirkung müßte bei Verwendung rechteckiger Klappen besonders am schwanzlosen Pfeilflugzeug stark zur Geltung kommen, weil dessen Tragfläche zwecks Wahrung der Längsstabilität eine Verwindung mit nach, außen abnehmendem Anstellwinkel und damit Auftriebswert aufweist. Eine in gleicher Tiefe durchgeführte Klappe würde also 'an den äußeren Tragflächenteilen eine unverhältnismäßig große Auftriebs veränderung am Hinterrand der Tragfläche verursachen. Erfindungsgemäß nimmt darum die Tiefe der nach, unten abspreizbaren Klappe von innen nach außen ab, so daß sich eine Dreiecksform der Klappe ergibt. An den' ,äußersten Enden der Tragfläche führt deren Verwindung schließlich zu einer Verlegung der Dreiecksklappen auf die Oberseite der Tragfläche.
Das Hauptmerkmal der Erfindung besteht demnach darin, daß die zusätzlichen Steuerungsmittel in Form der an sich bekannten klapp enförmigen Hilfsflächen am schwanzlosen Pfeilflugzeug dreieck-, trapez- oder trapezoidförmig ausgebildet sind, so daß sie an der einen Seite eine große Flächeiitiefe und an der anderen Seite eine Spitze bilden.
In den Zeichnungen sind einige Ausführungsbeispiele dargestellt.
Abb. ι zeigt in schaubildlicher Darstellung einen mit den vorgeschlagenen Steuerflächen versehenen rechten Flügel.
Wenn P das Profil in Rumpfnähe ist und K. des Flügels hintere Kante, so ergibt sich hieraus, daß die Steuerfläche A ihrer Lage unter dem starr konstruierten Profil entsprechend'
sich nur nach abwärts ausschlagen läßt, wie umgekehrt die Klappert1 am Flügelende sich mir nach aufwärts bewegen läßt. Die gestrichelte Linie-fr bezeichnet die am Flügel angelenkte Klappenvorderkante. Wie die Abb. i, 3 und 4 zeigen', haben die Steuerflächen .«4 auf der Unterseite dreieckige oder trapezförmige Umrißform mit nach der Flügelmitte sich verjüngender Flächentiefe, so daß sie seitlich in to eine Spitze laufen. Ihr hinterer Flächenrand r läuft mit der Flügelkante K. parallel, wenn sie sich untätig am Flügel anlegen, oder legt sich selbst mit dieser zusammen in eine Linie. Wenn die Klappe aber ausgeschlagen wird, wie dies in den Abb. 1, 2, 4 und 6 der Fall ist, bildet die Kanten infolge der in spitzem Winkel zu ihr sich verhaltenden Scharnierkante b mit zunehmendem Ausschlag einen immer größer werdenden Winkel C. Daher bildet, von hinten gesehen, die Kantet mit r immer ein Dreieck, auch wenn die Klappe, wie in Abb. 5 oder 6, mehr nach der Flügelmitte verlegt ist und mit der δ-Kante parallel zum Hinterholm verläuft oder an diesen selbst angelerikt wird und die Endkanten, r und /< im Grundriß voneinander abweichen. Dies gilt auch, wenn die Steuerendkanter wie in Abb. 6 oder für die über dem Flügel angelenkten kleineren Klappen yl1, statt geradlinigen, stark runden Rand hat.
Abb. 3 zeigt im Grundriß eine weit nach rechts außen reichende Steuerfläche A, welche an der Flügelkante der Spitze der kleineren Fläche^.1 begegnet, die freilich auf der oberen Flügelseite liegt, so daß die beiden1 Flächend und A1 sich ebensogut ungehindert kreuzen könnten, wenn es die Notwendigkeit größerer Ausmaße bedingt. Auch zeigt Abb. 3 durch b1, daß die Flächet, ebensogut in schiefer Richtung die ganze Flügelbreite einnehmen kann, wo sie am Ende auch in einer Spitze ausläuft.
Abb. 4 zeigt in Ansicht von oben den Grundrißflügel der Abb. 3 und die dort mit P1, P2, Ps und Pi strichliniierten Schnitte in Flugrichtung, hier als Rippenprofile, die mit// bezeichneten Holme und veranschaulicht die sich verjüngende Tiefe der Flächen A und A1, dazu den durch die Trennung der beiden Kanten/· und K, sich bildenden Winkel C
Abb. 2 zeigt, wie bei Ausschlag der Klappe.«4 um den Winkel C die Profilsehne s (gestrichelt) >einen größeren Anstellwinkel erhält.
Abb. 5 zeigt die Anordnung des Flügels mit der Fläche A am Pfeilflugzeug. Die Steuerklappen sind hier beispielsweise an den hinteren Holmen angelenkt, und deren Endkante weicht von der Flügelkante linear ab; trotzdem bildet sie nach Abb. 6 den Ausschlagwinkel C.

Claims (4)

  1. Patentansprüche;
    i. Steuerung für schwanzlose Pfeilflugzeuge durch unter oder über der Tragfläche angelenkte und nur nach unten bzw. nur nach oben ausschlagende Hilf sflächen, dadurch gekennzeichnet, daß die HilfsfLächen dreieck-, trapez- oder trapezoidförmig ausgebildet und an der Haupttragfiäche angelenkt sind, so daß sie an der einen Seite eine große Flächentiefe und an der Gegenseite eine Spitze bilden.
  2. 2. Steuerung für schwanzlose Pfeilflugzeuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsfläche im zusammengeklappten Zustande mit ihrer hinteren Kante in der Flügelhinterkante liegt.
  3. 3. Steuerung für schwanzlose Pfeilflugzeuge nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß. die Hilfsfläche, von der Flügelhinterkante abgerückt, nach der Flügelrnitte verlegt ist.
  4. 4. Steuerung für schwanzlose Pfeilflugzeuge nach den' Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Rand der HilfsfLärifoe kurvenförmig verläuft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    Berlin, gedruckt in der reichsdruckekeI
DES89562D 1929-01-24 1929-01-24 Steuerung fuer schwanzlose Pfeilflugzeuge Expired DE573166C (de)

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DE573166C true DE573166C (de) 1933-03-28

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DE (1) DE573166C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2439048A (en) * 1942-10-05 1948-04-06 Lockheed Aircraft Corp Tailless airplane

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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