DE685653C - Schleifgeraet fuer zweischneidige Rasierhobelklingen - Google Patents

Schleifgeraet fuer zweischneidige Rasierhobelklingen

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Publication number
DE685653C
DE685653C DEW101414D DEW0101414D DE685653C DE 685653 C DE685653 C DE 685653C DE W101414 D DEW101414 D DE W101414D DE W0101414 D DEW0101414 D DE W0101414D DE 685653 C DE685653 C DE 685653C
Authority
DE
Germany
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grinding
double
housing
razor blades
safety razor
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Expired
Application number
DEW101414D
Other languages
English (en)
Inventor
Christian Weidinger
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Individual
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • B24D15/06Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
    • B24D15/08Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
    • B24D15/085Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors with reciprocating whetstones

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

W101414
Zum Schleifen von zweischneidigen Rasierhobelklingen sind bereits muldenartige, aus Glas oder Porzellan bestehende Schleifkörper bekannt, bei denen die Klinge zur Einhaltung L-ints bestimmten Schleifwinkels an zwei radialen Armen einer Stange gehalten wird, die in den nach oben offenen Lagern der Stirnwände des Schleifkörpers drehbar und axial verschiebbar gelagert ist.
Auch sind bereits als zylindrische Hohlflächen ausgebildete Schleifkörper in Vorschlag gebracht worden, bei welchen sich beim Auflegen der Klinge parallel zur Zylinderachse und beim leichten Durchdrücken der Klinge eine hinreichende Berührung von Schleiffläche und Schneidenkante ergibt.
Es ist ferner nicht mehr neu, das Schleifen von Rasierklingen unter Verwendung von zylindrischen Schleifkörpern zu bewirken, deren Achsen parallel zu den Klingenschneiden liegen und welche in der Achsrichtung längs der festgelegten Klinge hin und her bewegt werden. Dabei sind die zylindrischen Schleifkörper in einem Gehäuse zwischen zwei Anschlägen frei beweglich so gelagert, daß sie paarweise die zwei Schneiden zwischen sich erfassen, wobei durch einfaches Hinundherschütteln des Gehäuses die Schleifkörper an den Schneidenkanten entlang geführt und die letzteren dadurch geschliffen werden.
Gegenüber diesen bekannten Einrichtungen besteht die Erfindung darin, daß als Schleifkörper ein rohrartiger Körper mit parallel zur Längsmittelebene verlaufenden seitlichen Ausbauchungen vorgesehen ist, auf dessen Innenflächen die Klingenschneiden unter Belastung aufliegen und beim Hinundherbewegendes Körpers entlang gleiten.
Eine derartige Vorrichtung zum Schleifen von Rasierklingen ist in den Abb. 1 bis 3 dar-
gestellt. Es zeigen Abb. ι die Stirnansicht der Vorrichtung, Abb. 2 den Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 1, Abb. 3 die gleiche Ausführungsform mit geringer Abwandlung hinsichtlich der Führung der Gewichtskorpei*.
Die in den Abb. 1 und 2 dargestellte
Schleifvorrichtung besitzt ein im Querschnitt rechtwinkliges Gehäuse«, dessen Stirnseiten zweckmäßig offen sind, aber auch verschließbar sein können. Die beiden Längswandungen des Gehäuses sind mit Ausbauchungen O1 und O3 ausgestattet, gegen deren Innenflächen sich die Schneidenflächen der zu schleifenden Klingen c legen. Oberhalb und unterhalb der Klingen befinden sich Klötze d und e, die als Gewichtskörper und gleichzeitig zur Führung dienen. Der Querschnitt des Gehäuses« und der der Gewichtskörper d und e ist derart bemessen, daß die Schneidenflächen der zwisehen den Klötzen lagernden Klingen mit leichter Durchbiegung auf den Mantelflächen m der Ausbauchungen bx und b2 auf-. liegen. Infolge der symmetrischen Anordnung der Ausbauchungen verlaufen die Schneidenkanten längs einer Mantellinie der Ausbauchungen. Der untere Klotzt besitzt zwei Zapfen g und der obere Gewichtskörper d einen Zapfen. Diese greifen in übereinstimmende Ausnehmungen / der jeweils gegenüberliegenden Körper ein. Die beiden Gewichtskörper werden durch die Zapfen«" in den Ausnehmungen / sowie durch das Schwergewicht des jeweils obenliegenden. Gewichtskörpers zusammengehalten. Beim Hinundherbewegen des Gehäuses in möglichst waagerechter Lage bewegen sich die Gewichts- und Führungskörper d, β mit der dazwischenliegenden Klinge c in der Längsachse des Gehäuses a, wobei die Klingenschneiden je längs einer Mantellinie der Ausbauchungen O1, b2 entlang gleiten. Sind die beiden Klingenschneiden einer Seite geschliffen, so wird das Gehäuse α um seine Längsachse um i8o° gedreht, wodurch die beiden noch ungeschärften Klingenschneiden nach unten zu liegen kommen, um nun demselben Arbeitsgang unterworfen zu werden.
Wenn auch in den meisten Fällen der durch die Gewichtskörper bewirkte Anpressungsdruck der Klingenschneiden gegen die Mantelfläche der Ausbauchungen Ib1,. b2 ge-"jmi^t, so kann unter Umständen ein erhöhter Vnpressungsdruck erwünscht sein. Zu diesem Zwecke sind in der oberen und unteren Wandung des Gehäuses α Schlitze h vorgesehen, welche zum Durchstecken einer mit Grifft versehenen Handhabe/ dienen, deren unteres Ende in die Ausnehmung/ je eines der beiden Gewichtskörper d, e ein- und ausbringbar ist. Durch diese Anordnung ist es möglich, einen zusätzlichen Druck auf die Klinge c auszuüben und diese gleichzeitig mittels des Handgriffes in axialer Richtung hin und her zu bewegen. Beim Umlegen des Gehäuses« wird die Leiste/ in den Längsschlitz I des gegenüberliegenden Gewichtsund Führungskörpers e eingesetzt.
Es ist auch möglich, den röhrenförmigen Schleifkörper aus Holz, Kunststoff oder einem anderen Werkstoff zu gestalten und die Mantelflächen der seitlichen Ausbauchungen mit Stoffen aus Glas, Porzellan oder einem anderen Schleifmittel zu besetzen.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schleifgerät für zweischneidige Rasierhobelklingen, bei dem die Schleifbewegung durch Schütteln des Gerätes oder durch Hinundherbewegen in dem Gerät erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (a) des Gerätes aus Schleifmasse besteht und parallel zur Längsmittelebene seitlich verlaufende Ausbauchungen (&1; b2) aufweist, auf deren vier Flächen (zn) die durch Gewichtskörper (d, e) belasteten und durch diese geführten Klingen (c) bei Drehung des Gerätes um i8o° aufliegen.
2. Schleifgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Ge-Wichtskörpern (d,e) Handhaben (k) einsetzbar sind, die beim Bewegen der Klinge in den Schlitzen (Ji) des Gehäuses verschiebbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEW101414D 1937-06-29 1937-06-29 Schleifgeraet fuer zweischneidige Rasierhobelklingen Expired DE685653C (de)

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DE685653C true DE685653C (de) 1939-12-21

Family

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Country Status (1)

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DE (1) DE685653C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE743123C (de) * 1940-12-01 1943-12-18 Friedrich Kuechler Vorrichtung zum Nachschleifen von zweischneidigen Rasierklingen
US2429334A (en) * 1944-09-01 1947-10-21 Auto Diesel Piston Ring Compan Razor blade hone
US2642704A (en) * 1948-08-12 1953-06-23 Carter William Henry Appliance for stropping or honing razor blades

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DE743123C (de) * 1940-12-01 1943-12-18 Friedrich Kuechler Vorrichtung zum Nachschleifen von zweischneidigen Rasierklingen
US2429334A (en) * 1944-09-01 1947-10-21 Auto Diesel Piston Ring Compan Razor blade hone
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