DE508707C - Geraet zum Schleifen und Polieren von Fingernaegeln, Schneidwerkzeugen o. dgl. - Google Patents

Geraet zum Schleifen und Polieren von Fingernaegeln, Schneidwerkzeugen o. dgl.

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DE508707C
DE508707C DEF67933D DEF0067933D DE508707C DE 508707 C DE508707 C DE 508707C DE F67933 D DEF67933 D DE F67933D DE F0067933 D DEF0067933 D DE F0067933D DE 508707 C DE508707 C DE 508707C
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Germany
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A45HAND OR TRAVELLING ARTICLES
    • A45DHAIRDRESSING OR SHAVING EQUIPMENT; EQUIPMENT FOR COSMETICS OR COSMETIC TREATMENTS, e.g. FOR MANICURING OR PEDICURING
    • A45D29/00Manicuring or pedicuring implements
    • A45D29/11Polishing devices for nails
    • A45D29/12Polishing devices for nails manually operated

Landscapes

  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

Gegenstand der Erfindung ist ein Gerät zum Schleifen und Polieren von Fingernägeln, Schneidwerkzeugen, wie Messer, Scheren o. dgl., bestehend aus einer Schleif-5 oder Polierscheibe mit Zahnrad, das durch ein am freien Ende eines unter Federwirkung stehenden Hebels befindliches Zahnkreissegment angtrieben wird.
Die bekannten derartigen Geräte haben den ίο Nachteil, daß sie ein umfangreiches Räderwerk haben und dadurch das Gewicht erhöhen, oder sie haben doppelarmige Hebel als Antrieb, wodurch sie sperrig werden.
Gemäß der Erfindung werden diese Mängel dadurch behoben, daß der einarmige Hebel mit seinem Gelenk in einer Ausnehmung eines winkelförmigen Griffkörpers gelagert ist und durch eine Feder herausgedrückt wird.
Hierdurch wird der Fortschritt erreicht, daß die Herstellung einfacher und damit die Gestehungskosten mäßiger sind. Ferner kann das Gerät verhältnismäßig kleiner als bisher gebaut werden, da ein umfangreiches Triebwerk fehlt. Dadurch werden Störungen ausgeschlossen sein, dazu ist die Handhabung leichter und weniger ermüdend für die Hand bzw. Finger.
In der Zeichnung sind vier Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Ansicht eines ersten Ausführungsbeispieles mit eingedrücktem Hebel,
Fig. 2 eine Seitenansicht und
Fig. 3 einen senkrechten Schnitt mit herausgedrücktem Hebel,
Fig. 4 eine Seitenansicht eines zweiten Ausführungsbeispiels mit einer Doppelscheibe,
Fig. 5 einen senkrechten Schnitt eines dritten Ausführungsbeispiels mit teilweise eingedrücktem Hebel,
Fig. 6 einen senkrechten Schnitt eines vierten Ausführungsbeispiels mit eingedrücktem Hebel und doppelter Zahnradübersetzung.
Nach dem ersten Ausführungsbeispiel (Fig. ι bis 3) bezeichnet ι ein Gehäuse, welches einen Schaft 2 und eine Führung 3 aufweist. Der Schaft 2 und die Führung 3 sind parallel in einem Abstande zueinander angeordnete Seitenplatten, welche durch einen Rücken 4 miteinander in starrer Verbindung stehen. Im Zwischenraum 21 der Seitenplatten 2 lagert der einarmige Hebel 6 mit seinem Gelenk 5 unten im winkelförmigen Griffkörper und wird durch eine Feder 11 herausgedrückt. Am freien Ende des Hebels 6 sitzt ein Zahnkranz 7, der sich in der Führung 3 bewegt und mit dem Zahnrad 8 arbeitet, das sich auf dem Zapfen 9 lose dreht. Auf letzterem sitzt noch die Arbeitsscheibe 10, die mit dem Zahnrad 8 fest verbunden ist. Die Arbeitsscheibe 10 ist je nach dem Verwendungszweck entsprechend ausgebildet; zum Schleifen von Fingernägeln oder Schneidwerkzeugen besteht diese beispielsweise aus Carborundum oder aus einer Metallscheibe, deren Oberfläche geriffelt ist. Zwecks Polierens
verwendet man eine Scheibe mit weichem Belag, z. B. eine Holz- oder Metallscheibe, die mit Leder- oder Poliertuch überzogen ist. Die Arbeitsscheibe io kann auch aus zwei aneinandergelegten Teilen bestehen, der eine Teil dient beispielsweise zum Schleifen und ist entsprechend mit einem rauhen Bearbeitungsteil versehen, während der andere aus Polierstoff besteht.
Der Hebel 6 befindet sich unter Wirkung der Blattfedern, deren unteres Ende an ersterem befestigt ist und sich am Rücken 4 sowie an der dem Zahnkranz zugekehrten Ende des Hebels abstützt. Die Blattfeder r r wirkt so, daß der Hebel 6 stets das Bestreben hat, sich nach außen zu bewegen. Drückt man den Hebel einwärts, so findet durch den Zahnkranz 7 und das Zahnrad 8 eine Drehung der Arbeitsscheibe 10 statt. Läßt man dagegen den Hebel 6 los, so wird er mittels der zusammengepreßten Blattfeder 11 wieder nach außen verschwenkt, wobei auch die Arbeitsscheibe 10 mitbewegt wird, aber in umgekehrter Richtung.
An Stelle von nur einer Arbeitsscheibe 10 können auf dem Schraubenzapfen 9 zwei solcher vorgesehen sein, wie das Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 4 erkennen läßt. Dabei ist 10 die Scheibe zum Schleifen, während 12 die Polierscheibe darstellt. Die beiden Scheiben sind durch das Zahnrad 8 miteinander fest verbunden, welches ebenfalls drehbar auf dem Schraubenzapfen 9 sitzt. In das Zahnrad 8 greift der mit Zahnkranz versehene, in dem Gelenk 5 gelagerte Hebel 6. Die oberen Seitenwände des Gehäuses 1 sind zur Aufnahme der Arbeitsscheiben 10, 12 entsprechend auch auswärts abgekröpft.
Nach dem dritten Ausführungsbeispdel (Fig. 5) steht der in dem Gelenk 5 gelagerte Hebel 6 unter Wirkung der Feder 13, welche beispielsweise eine mit zwei Schenkeln versehene Spiralfeder darstellt. In die Führung 3 ist in einem Gehäuse 14 der Nagelreiniger 15 verschiebbar angeordnet, welcher mittels des nach außen ragenden, einen Schlitz des Schaftes durchsetzenden Stiften 16 verschoben werden kann. An dem Gehäuse 1 kann ferner noch eine kleine Schere versenkbar oder umklappbar vorgesehen sein.
Nach der Fig. 6 wird die Arbeitsscheibe 10 durch ein Übersetzungszahnradgetriebe angetrieben, ι ist wiederum das Gehäuse, 6 der mit Zahnkranz 7 versehene, in dem Gelenk 5 drehbar gelagerte Hebel, welcher unter Wirkung der Feder 17 steht, die beispielsweise schraubenförmig ist. In den Zahnkranz greift das Zahnrad 18 ein, welches mit dem Übersetzungszahnrad 19 auf dem Zapfen 20 sitzt. Mit dem Ubersetzungsrad 19 kämmt das mit der Arbeitsscheibe 10 starr verbundene, auf dem Schraubenzapfen 9 lose gelagerte Zahnrad 8.
Das Zahnrad 8 kann auch mit einem Leerlauf versehen sein, so daß beim Einwärtsdrücken des Hebels die Arbeitsscheibe gedreht wird, während bei der durch die Feder bewirkten Auswärtsbewegung das Zahnrad leer läuft, die Arbeitsscheibe 10 damit stillsteht. In dem Gehäuse 1 können selbstverständlich noch andere zur Nagelpflege geeignete Geräte untergebracht werden, wie z. B. Messerchen, Polierstifte, Essenzen usw.
Der Erfindungsgegenstand läßt sich zum Schleifen und Polieren von Nägeln am menschlichen Körper sowie von Schneidwerkzeugen verwenden. Für die Nagelpflege wird das Gerät entsprechend fein attsgearbeitet, während solches zum Bearbeiten von Schneidwerkzeugen stärker zu bauen ist.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Gerät zum Schleifen und Polieren von Fingernägeln, Schneidwerkzeugen o. dgl., bestehend aus einer Schleif- oder Polierscheibe mit Zahnrad, das durch ein am freien Ende eines unter Federwirkung stehenden Hebels befindlichen Zahnkreissegment angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der einarmige Hebel (6) mit seinem Gelenk (5) in einer Ausnehmung (21) eines winkelförmigen Griffkörpers (1) gelagert ist und durch eine Feder (n, 13, 17) herausgedrückt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEF67933D 1929-03-07 1929-03-07 Geraet zum Schleifen und Polieren von Fingernaegeln, Schneidwerkzeugen o. dgl. Expired DE508707C (de)

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DEF67933D DE508707C (de) 1929-03-07 1929-03-07 Geraet zum Schleifen und Polieren von Fingernaegeln, Schneidwerkzeugen o. dgl.

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Publications (1)

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DE508707C true DE508707C (de) 1930-10-01

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ID=7110793

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DEF67933D Expired DE508707C (de) 1929-03-07 1929-03-07 Geraet zum Schleifen und Polieren von Fingernaegeln, Schneidwerkzeugen o. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE508707C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1025592B (de) * 1956-03-22 1958-03-06 Heinz Acher Manikuerapparat

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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