DE659908C - Schleifgeraet fuer zweischneidige Rasierhobelklingen - Google Patents

Schleifgeraet fuer zweischneidige Rasierhobelklingen

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DE659908C
DE659908C DEJ54805D DEJ0054805D DE659908C DE 659908 C DE659908 C DE 659908C DE J54805 D DEJ54805 D DE J54805D DE J0054805 D DEJ0054805 D DE J0054805D DE 659908 C DE659908 C DE 659908C
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    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • B24D15/06Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
    • B24D15/08Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
    • B24D15/085Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors with reciprocating whetstones
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

Die Erfindung betrifft ein Schleifgerät für zweischneidige Rasierhobelklingen bei gleichzeitiger Bearbeitung der vier Schneidenflächen durch paarweise ineinandergreifende Schleifkörper. Es ist bekannt,.daß zum Erreichen der Schleifwirkung zwischen den zu schleifenden Rasierhobelklingen und den Schleif körpern eine Bewegung stattfinden muß. Diese Bewegung besteht bei den bekannten Vorrichtungen dieser Art darin, daß die zu schleifende Klinge gegenüber den Schleifkörpern durch einen umlaufenden Kurbelzapfen in einer Kreisbahn bewegt wird.
Es ist erkannt worden, daß ein solcher durch eine kreisende Bewegung herbeizuführender Schliff der Klingenschneidenflächen wesentlich besser ausfällt, wenn, wie mit der Erfindung vorgeschagen wird, die Klinge während stetiger langsamer Bewegung in Richtung ihrer Längsachse eine um das Vielfache schnellere Hinundherbewegung senkrecht zu den Schneidenkanten ausführt.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht.
Nach Fig. 1 bis 8 erfolgt der Antrieb mittels eines Zugbandes, während in dem Beispiel gemäß Fig. 9 bis 16 der Antrieb über ein durch eine Handkurbel betätigtes Zahnradgetriebe erfolgt.
Im einzelnen veranschaulichen
Fig. ι eine Draufsicht auf das geschlossene Schleifgerät, in der gestrichelt der Lauf des Zugbandes angegeben ist,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Schleifgerät bei abgenommenem Deckel,
Fig. 3 eine Queransicht,
Fig. 4 einen Längsschnitt gemäß IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 einen Längsschnitt gemäß V-V in Fig. 3,
Fig. 6 eine Draufsicht gemäß VI-VI in Fig. 4>
Fig. 7 die Zugbandanordnung,
Fig. 8 ein schematisches Schaubild der durchgeführten Bewegungen, denen jeder Punkt der Klingenschneidkante beim Schleifvorgang unterworfen ist.
Die das zweite Ausführungsbeispiel darstellenden Fig. 9 bis 16 zeigen im einzelnen:
Fig. 9 eine Draufsicht auf das geschlossene Schleifgerät,
Fig. 10 eine Seitenansicht des geschlossenen Gerätes,
Fig. 11 eine Draufsicht auf das Gerät bei abgenommenem Deckel,
Fig. 12 einen Längsschnitt durch das Gerät gemäß XI-XI in Fig. 11,
Fig. 13 einen Querschnitt gemäß XIII-XIII in Fig. 12,
Fig. 14 eine Innenansicht des Deckels,
Fig. 15 eine vergrößerte Ansicht gemäß XV-XV in Fig. 12,
Fig. 16 eine Ansicht gemäß Fig. XVI-XVI in Fig. 12.
Gemäß dem in den Fig. 1 bis 8 veranschaulichten Ausführungsbeispiel ist das Schleif-
gerät in einem länglichen Gehäuse viereckiger Form untergebracht, das aus den Wänden io und einem Deckel 11 besteht, der an der eiiieri Längsseite des Gehäuses bei 12 (Fig. 3) an-; gelenkt ist. Zum Schließen des Deckels='*am-Gehäuse kann ein Verschluß 13 (Fig. 3) vorJ gesehen sein.
Mittels Halter 14 (Fig. 4) ist im Deckel ein Schleifkörper 15 vorgesehen, der vorzugsweise aus einer länglichen, in ihrer Mitte offenen und an ihren gegenüberliegenden Längsrändern mit Schleifelementen 16 versehenen Platten besteht. Jedes dieser Schleif elemente besteht aus einer Anzahl in gleichem Abstand voneiander vorgesehener Zähne oder Vorsprünge 17, welche nach ihren Außenkanten hin höher sind als an ihren inneren Kanten, also nach der Mittellängslinie des Schleifgeräts zu geneigt sind. Das Gehäuse selbst enthält einen weiteren Schleifkörper 18, der genau so ausgebildet ist wie der vorerwähnte Körper 15 und der so angeordnet ist, daß die an ihm vorgesehenen Schleif elemente den Schleifelementen am Körper 15 gegenüberliegen. Die Zähne 19 an diesem Körper 18 sind gegenüber den Vorsprüngen 17 des Körpers 15 versetzt und gleichfalls in der Weise ausgebildet, daß ihre äußeren Ränder höher stehen als ihre inneren Ränder. Diese Zähne greifen nach Fig. 3 und 4 paarweise ineinander. Der Schleifkörper 18 ist nachgiebig angeordnet, was dadurch erreicht wird, daß er mit Zapfen 20 in senkrechte Schlitze 21 eingreift, die sich in senkrecht angeordneten, an den gegenüberliegenden Enden einer Tragplatte 23 (Fig. 5) vorgesehenen Armen 22 befinden. Mittels einer U-förmig gebogenen Feder 24 wird der Körper 18 gestützt und nach oben gedrückt; der mittlere Teil der Feder liegt gegen die Tragplatte 23 an, während die Enden an den gegenüberliegenden Ecken des Körpers 18 liegen. Der Körper kann daher auf der Feder 24 schwingen und kann auch nach unten nachgehen.
Die Tragplatte 23 ruht in dem Gehäuse auf Blöcken 25 (Fig. 5), die auf nach auswärts gebogenen Ansätzen 26 der aufwärts abgebogenen Flanschenenden 27 .einer am Boden des Gehäuses befestigten Grundplatte 28 angeordnet sind. Mittels Bolzen 29 sind die Blöcke 25 und die Platte 23 an den Ansätzen 26 befestigt. Zentral in der Grundplatte 28 ist das untere Ende einer senkrechten Welle 30 drehbar gelagert, deren entgegengesetztes Ende in einem Ansatz 31 der Tragplatte 23 gelagert ist. Diese Welle 30 dient dazu, die zu schleifende Klinge in Schwingbewegung zu versetzen.
Ungefähr in ihrer Mitte trägt die Welle 30 eine Antriebsscheibe 32, um die herum sich ein Zugband 33 in eine Führung 34 legt. Dieses Zugband ist weiter um Rollen 35 gesiegt. Die Führung 34 ist gegenüber den Scheiben offen, um das Zugband freizugeben. '■Oberhalb ihres Lagers 31 (Fig. 4) in der "Platte 23 erstreckt sich die Welle 30 zwischen den Armen der Feder 24 (Fig. 2) hin* durch bis zu einem mittleren Punkt in der Öffnung des unteren Schleifkopf es 18, wo sie in einem exzentrisch angeordneten Kurbelzapfen 36 endet. Über diesen Kurbelzapfen 36 vermittelt die Welle 30 einem gewölbt ausgebildeten Klingenträger 37 die Schwingbewegung. Dieser Träger besteht aus einer glatten, riachen, oberen Platte 3 8 mit einem länglichen Schlitz 39 zur Aufnahme des Kurbelzapfens 36. Die Oberfläche der Platte 38 ist mit einem Paar Zapfen 40 versehen, über die die zu schleifende Rasierklinge lose aufgelegt wird. Die Entfernung dieser Zapfen entspricht der üblichen, in den Klingen vorgesehenen Entfernung zwischen den dort vorgesehenen Löchern. Die flache Platte 38 dieses Klingenträgers 37 ist mit nach unten reichenden und nach der Außenseite des Gehäuses abgebogenen Armen versehen, wie sie in Fig. 4 erkennbar sind. Ihre unteren, bis zum Boden des Gehäuses reichenden Enden sind mit nach innen vorstehenden Gelenkzapfen 41 versehen. Diese Zapfen erstrecken sich durch in Flanschen 27 der Grundplatte 28 geformten Lagern und durch an dieser Platte befestigten Lagerblöcken 42 hindurch. Um diese von den Zapfen 41 gebildete Achse schwingt also der Klingenträger 37. Unterhalb der Scheibe 32 dient die Welle 30 als Lager für eine herzförmig gestaltete Nockenscheibe 43 (Fig. 6) und ein Sperrad 44 (Fig. 5). Die Nockenscheibe und das Sperrad sind so verbunden, daß sie als eine Einheit umlaufen, und sind so angeordnet, daß die Enden der Zapfen 41 am Umfangsrand bzw. an der am Umfang vorgesehenen Nockenspur der Scheibe 43 anliegen. An der inneren Seite eines jeden Armes des schwingbaren Klingenträgers ist je eine unter Federwirkung stehende Sperrklinke 45 vorgesehen. Diese Klinken sind so angeordnet, daß sie in entgegengesetzter Richtung zueinander wirken. Sie sind länglich gehalten, so daß sie immer mit den Zähnen des Sperrades 44 in Eingriff bleiben während aller Bewegungen, die der Klingenträger ausführt. Dadurch, daß sie nach entgegengesetzter Richtung wirken, drehen sie das Sperrad immer in der einen Richtung.
Die Arbeitsweise der Vorrichtung ist folgende: Nach Anheben des Deckels n wird die zu schleifende Klinge auf die flache Platte 38 des Klingenträgers 37 über die Zapfen 40 gelegt und der Deckel darauf ge-
schlossen. Hierdurch werden die Klingen schneidenkanten nachgiebig von den ineinandergreifenden Vorsprüngen 17, 19 der Schleifelemente erfaßt, und da der untere Kopf 18 nachgiebig angeordnet ist, kann er bei der Arbeit allen Bewegungen der Klinge folgen und dafür sorgen, daß bei allen Stellungen der Klinge die zu" schleifenden Kanten richtig an den Schleifelementen anliegen. Das Gehäuse wird mit der eingelegten Klinge von dem Benutzer in die. eine Hand genommen und das eine Ende des Zugbandes 33, welches zweckmäßig mit einer Öse versehen ist, in einen an beliebiger Stelle angebrachten Haken gehängt. Das andere Ende des Zugbandes befindet sich in der freien Hand des Benutzers. Indem an diesem freien Ende gezogen wird und mit dem Gehäuse in der anderen Hand gleichzeitig dieser Zugbewegung nachgegeben wird, wird eine Umlaufbewegung der Welle 30 herbeigeführt und hierdurch schnelle Schwingbewegungen des Klingenträgers 37 und der von ihr getragenen Klinge herbeigeführt. Es werden auf diese Weise die Kanten der Klinge quer über die Schleifelemente in schneller Bewegung vorübergeführt, und es werden nacheinander ihre entgegengesetzten Kanten einzeln an die entgegengesetzten Seiten der Schleifkörper unter dem leichten Druck der Feder 24 angedrückt. Der Hub des Klingenträgers ist zweckmäßig so bemessen, daß die Kanten der Klinge gerade über die äußeren Ränder der Schleif elemente bei jeder Bewegung herauskommen, wie angedeutet in Fig. 2 in gestrichelten Linien. Es wird auf diese Weise ungleiche Abnutzung und das Bilden eines Absatzes an diesen Schleifelementen verhindert.
Während die Welle 30 zunächst in der einen und dann in der anderen Richtung umläuft, wirkt die Schwingbewegung des Klingenträgers 37 auf das Sperrad 44 und die Nockenscheibe 33, da die Klinken 45 bei der Schwingbewegung des Trägers 37 gleichzeitig eine Drehbewegung dieses Sperrades 44 herbeiführen, über die von dem Sperrad mitgenommene Nockenscheibe 43 wird nun gleichzeitig hierbei ein Einfluß auf die Zapfen 41 ausgeübt, die gegen den Außenrand der Nockenscheibe anliegen, und über diese wird der Träger 37 zunächst in die eine Richtung und dann in die andere Richtung bewegt. Die auf das Sperrad 44 und die Nockenscheibe 43 ausgeübte Bewegung ist verhältnismäßig langsam und absatzweise, denn es ist zu beachten, daß, wenn der Klingenträger 37 jedesmal das Ende seiner Bewegung erreicht, die Bewegung der Nockenscheibe und damit auch die des Klingenträgers längs seiner Längsachse augenblicklich unterbrochen wird. Die hierdurch hervorgerufene Wirkung besteht darin, daß der Klingenträger und die Klinge gerade in genügendem Maße in der Längsrichtung der Klinge verschoben wird, um während jeder Schwingbewegung des Trägers verschiedene Oberflächen auf den Schleifelementen in Berührung zu bringen mit jedem Teil der Klingenkanten und damit die Gewähr für eine gleichmäßige Schleifwirkung zu schaffen. Die Bewegungslinie wird dann eine solche sein, wie sie in Fig. 8 dargestellt ist. Die auf die Klingenkante ausgeübte Schleifwirkung ist entsprechend beschränkt auf Bewegungen längs Linien, die ungefähr parallel zu der Querachse der Klinge und in ihrer Ebene verlaufen; alle gebogenen und sonstwie kreisförmig verlaufenden Bewegungen der Klinge, die ein einwandfreies Schleifen der Schneidenkanten der Klinge verhindern oder verschlechtern würden, sind ausgeschaltet. Es ist zu beachten, daß alle vier Seiten der Schneidkanten einer doppelseitig schneidenden Klinge sich über die Schleifelemente demzufolge in Zickzacklinien bewegen, die jedoch in solchen spitzen Winkeln zueinander verlaufen, daß man sie als nahezu rechtwinklig zur Längsachse der Klinge bezeichnen kann. Auf diese Weise wird das Ziel erreicht, die dünnen zahnähnliehen Vorprünge an den Schneidenkanten der Klinge zu erreichen, welche für eine scharfe Schneidenkante erforderlich sind.
Die gleiche Wirkung kann durch eine etwas andere Ausgestaltung der Vorrichtung erreicht werden, wie sie in den Fig. 9 bis 16 veranschaulicht ist.
Das Gehäuse 46 ist nach Fig. 9 und 10 länglich ausgestaltet und mit einem Deckel 47 versehen. Dieser Deckel enthält einen Schleifkopf 48 mit Schleifelementen, und auch das Gehäuse enthält, nachgiebig angeordnet, einen Schleifkopf 49, der die schon beschriebenen schrägen Schleifflächen trägt. Bei dieser Ausbildung wird die nachgiebige Anordnung für den Kopf 49 durch Zapfen 50 erreicht, die an entgegengesetzten Seiten des Kopfes angebracht sind und mit senkrechten Schlitzen in aufrecht stehende Führungsstücke 51 greifen, die an den Endwandungen des Gehäuses anliegen. Eine in der Mitte angeordnete gekrümmte Blattfeder stützt nachgiebig diesen Kopf 49 mittels ihrer aufrecht stehenden Enden, wie aus Fig. 13 ersichtlich. Ihr Mittelteil ist an einem Lagerblock 53 einer Grundplatte 54 befestigt. Diese Platte ist in einigem Abstand vom Boden des Gehäuses fest angeordnet. Wie in der vorbesprochenen Ausführung geschildert, ist der Klingenträger brückenförmig ausgebildet. Er besitzt eine flache'Oberplatte, die innerhalb der mitieren Öffnung des Schleifkontaktes 49 ange-
ordnet ist und auf der die Zapfen 56 vorgesehen sind, über die die zu schleifende Klinge aufgelegt wird. Bei diesem Ausführungsbeispiel haben die sich abwärts erstrekkenden Arme nach außen vorstehende Zapfen 57, die gleitbar und gelenkig von Lagerblöcken 58 getragen werden, die an den gegenüberliegenden Enden des Gehäuses vorgesehen sind. Um diese Zapfen 57 ist somit der Klingenträger 55 schwingbar, und er ist auch längs verschiebbar, indem diese Zapfen 5,7. in ihren Lagern 58 axial verschiebbar sind. Der Klingenträger wird mittels eines Kurbelzapfens 59 in Schwingung versetzt, und dieser Kurbelzapfen bildet das obere Ende einer Welle 60, die im Block 53 drehbar gelagert ist. Wie bei dem vorbesprochenen Beispiel greift dieser Kurbelzapfen 59 in den sich längs erstreckenden Schlitz 61 der oberen flachen Platte des Klingenträgers 55. . Das untere Ende dieser Welle 60 trägt ein Zahnrad 62, das sich mit einem größeren Zahnrad 63 in Eingriff befindet. Dieses letztere ist auf einem gleichfalls im Block 53 gelenkig gelagerten Wellenstumpf 64 befestigt, welcher gleichfalls eine ovale oder herzförmig gestaltete Nockenscheibe 65 innerhalb einer im Block 53 vorgesehenen Aussparung trägt. Diese Nockenscheibe 65 arbeitet mit einem Vorsprung 66 (Fig. 15) an der inneren Seite des einen Armes des Klingenträgers 55 zusammen. Federn 67, die zwischen dem Block 53 und diesem Arm vorgesehen sind, dienen dazu, diesen Arm des Klingdnträgers mit der Nockenscheibe ständig in Berührung zu halten und somit den Vorsprung 66 ständig gegen die Nockenscheibe anzudrücken. Mittels einer außen am Gehäuse vorgesehenen Kurbel 68 kann der Wellenstumpf 64 gedreht werden.
Bei dieser Ausführung kann das Gehäuse geöffnet werden, indem die Handgriffe 69, 70 erfaßt werden, von denen der eine am Gehäuse 46 und der andere am Deckel 47 befestigt ist. Nach der Öffnung wird die zu schleifende Klinge über die Zapfen 56 auf den Klingenträger 55 gelegt, das Gehäuse geschlossen, worauf die Schneidkanten der Klinge von den Schleifelementen erfaßt werden, wie aus Fig. 13 ersichtlich.
Wird nun die Handkurbel 68 gedreht, so wird die Umlaufbewegung von dem Wellenstumpf 64 über das vorgesehene Zahnradgetriebe 63, 62 auf die Welle 60 übertragen und infolge der Übersetzung die Geschwindigkeit der Drehbewegung gleichzeitig erhöht. Beim Umlaufen dieser Welle 60 wird folglich auch der Kurbelzapfen 59 mit umlaufen und dadurch über den Schlitz 61 die Schwingbewegung der Klingenträgers 55 herbeiführen, so daß die Klinge zwischen den Schleifelementen hin und her bewegt wird, wie beschrieben an Hand der Fig. 1 bis 8. Zugleich mit dieser in Richtung der Querachse der Klinge erfolgenden verhältnismäßig schnellen Schwingbewegung bewirkt die verhältnismäßig langsame Bewegung des Wellenstumpfes 64 eine entsprechend langsame Bewegung cies Klingenträgers 55 rechtwinklig zu dieser vorerwähnten Schwingbewegung, so daß die volle Länge der Klinge der Schleif wirkung der Schleifelemente unterworfen wird, wie schon an Hand des ersten Ausführungsbeispiels geschildert und in Fig. 8 schematisch dargestellt ist.

Claims (6)

  1. Patentansprüche:
    i. Schleifgerät für zweischneidige Rasierhobelklingen bei gleichzeitiger Bearbeitung der vier in Längs- und Querrichtung der Klinge bewegten Schneidenflächen durch paarweise ineinandergreifende Schleifkörper, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinge während stetiger langsamer Bewegung in Richtung ihrer Längsachse eine um das Vielfache schnellere Hinundherbewegung etwa senkrecht zu den Schneidenkanten ausführt,
  2. 2. Schleifgerät nach Anspruch 1 mit einer als Träger für die Klinge dienenden flachen Platte eines brückenförmig ausgebildeten Trägers, dadurch gekennzeichnet, daß die nach unten reichenden Arme
    (37) des Trägers (38) an. -waagerechte, parallel zur Mittellängsachse der Klinge verlaufende Zapfen (41) angeschlossen sind, die in am Boden des Gerätes befestigten Lagern (27, 42) gleitbar geführt sind, so daß die Klinge Schwingbewegungen in Richtung etwa senkrecht zu den. Schnieidenkanten auch bei Verschieben des Klingenträgers in Richtung der Längsachse der Klinge ausführen kann.
  3. 3. Schleifgerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte
    (38) des Klingenträgers einen länglichen, in Richtung der Längsachse der Klinge sich erstreckenden Schlitz (39) zur Aufnahme eines Kurbelzapfens (36) aufweist, der am oberen Ende einer senkrechten, mittels eines Zugbandes (33) drehbaren Welle (30) angeordnet ist, die unten eine Nockenscheibe (43) trägt, die während ihrer Drehbewegung gegen die Gelenkzapfen (41) des Klingenträgers anliegt und diesen in Richtung der Längsachse der Klinge hin und her bewegt.
  4. 4. Schleifgerät nach " Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (37) 12p des Klingenträgers nach innen gerichtete, unter Federwirkung stehende Klinken
    (45) tragen, die in die Zähne eines mit der Nockenscheibe (43) verbundenen, waagerecht innerhalb der Arme des Klingenträgers angeordneten Sperrades (44) derart eingreifen, daß sie das Sperrad (44) beim Schwingen des Klingenträgers : um die Gelenkzapfen (41) drehen.
  5. 5. Schleifgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die den Kurbelzapfen (59) für die Schwingbewegung des Klingenträgers tragende senkrechte Welle (60) über ein Zahnrad (62) angetrieben wird, welches in Eingriff mit einem größeren Zahnrad (63) steht, das auf einem die Nockenscheibe (65) und außerhalb des Gerätes eine Kurbel (68) tragenden Wellenstumpf (64) angeordnet ist.
  6. 6. Schleifgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekenn-. -' zeichnet, daß der Kurbelzapfen (36 bzw. 59) und der Schlitz (39 bzw. 61) im Klittgenträger so bemessen sind, daß bei jeder Schwingbewegung des Klingenträgers der Hub der von dem Träger gehaltenen Klinge genügend groß ist, um die Klingenkante über den äußeren Rand der Schleifkörper (17, 19 bzw. 48, 49), über welche sich die Klingenkante bewegt, hinaus zu bringen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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