DE685281C - Magazinauswechselvorrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine - Google Patents

Magazinauswechselvorrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine

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DE685281C
DE685281C DEM141377D DEM0141377D DE685281C DE 685281 C DE685281 C DE 685281C DE M141377 D DEM141377 D DE M141377D DE M0141377 D DEM0141377 D DE M0141377D DE 685281 C DE685281 C DE 685281C
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DE
Germany
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magazine
arm
magazines
base frame
frame
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Expired
Application number
DEM141377D
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English (en)
Inventor
Richard Russel Mead
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Mergenthaler Linotype GmbH
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Mergenthaler Linotype GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/06Storage devices for matrices or space bands

Landscapes

  • Bending Of Plates, Rods, And Pipes (AREA)

Description

  • Magazinauswechselvorrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengießmaschine Es ist bereits bekannt, bei Matrizensetz-und Zeilengießmaschinen die übereinander angeordneten Magazine auf Grundrahmen anzubringen und sie zum Zwecke des Auswechselns mit- Hilfe einer Kurve und einer Schwenkplatte von den Grundrahmen abzuspreizen, um die Magazine dadurch von den Auslösevorrichtungen abzuheben. Vor dem Abspreizen erfolgt eine Verriegelung der Matrizen. Die Magazine gleiten von den Grundrahmen ab und gelangen auf Tragarme, die sie aufnehmen und von denen sie dann in hängender Lage abgenommen werden-können. Bei den bekannten Einrichtungen dieser Art erfolgt das Drehen der Kurve und das Schwenken der Schwenkplatte mit Hilfe der Tragarme; die zu diesem Zweck an dem Grundrahmen des jeweils auszuwechselnden Magazins von-Hand angebracht werden. Diese Einrichtung hat den Nachteil, daß das Anbringen der Tragarme umständlich ist und auch keine genügende Sicherheit für ein gleichmäßiges Anheben des Magazins vom Grundrahmen gegeben ist. Es ist auch schon bekannt, einen festen Rahmen vorzusehen, in dem die Magazine nebst ihren Grundrahmen angeordnet sind, und das Tragarmpaar an diesem festen Rahmen anzubringen. Bei dieser Anordnung bewirkt das Heben eines Magazins in die Auswechsellage ein Ausschwenken der Tragarme. Zum Zwecke des Abhebens des Magazins von den Auslösevorrichtungen muß man das Magazin von Hand', anheben und auf die Tragarme gleiten lassen.e#' ='= Auch diese Arbeit ist verhältnismäßig um-'. ständlich und schwierig.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile und schafft eine Einrichtung, bei der trotz Verwendung eines festen Rahmens, in dem die Magazine mit ihren Grundrahmen angeordnet sind, das Abheben der Magazine von dem Grundrahmen selbsttätig beim Ausschwenken des Tragarmes erfolgt, ohne daß es notwendig ist, jedesmal das Tragarmpaar mit dem Grundrahmen des auszuwechselnden Magazins zu verbinden. Zu diesem Zweck wird bei Verwendung eines am festen Rahmen angeordneten Tragarmpaares, dem das im- Stapel zu bewegende Magazin zum Auswechseln in an sich bekannter Weise gegenübergestellt wird, hierbei gleichzeitig die Antriebsverbindung für die Kurve und Schwenkplatte eingerückt. Die Antriebsverbindung kann aus einer Nut und einer Zunge bestehen. Vorzugsweise sind die Arme durch eine Klinke und Ansätze an dem Magazingrundrahmen so lange gegen ein Ausschwenken gesperrt, bis die Verriegelung durch Spreizen der Magazine aufgehoben ist.
  • Die Zeichnung zeigt als Beispiel eine Ausführungsform der Erfindung, und zwar ist Fig. i eine Seitenansicht des Magazinaufbaues einer Maschine gemäß der Erfindung, Fig. z eine Seitenansicht ähnlich der Fig. i ; es sind aber .hier die Magazintragarme in der wirksamen Lage; ein Magazin ist von seinem Grundrahmen abgehoben und in der Stellung, in der es ausgewechselt werden kann.
  • Fig. 3, 4 und 5 sind Schnitte durch Fig. i in Richtung der- Linien 3-3; 4-4 und 5-5.
  • Bei der dargestellten. Ausführungsform der Erfindung sind die Matrizen nach Sätzen in den übereinander angeordneten, mit Kanälen versehenen Magazinen A untergebracht, von denen vier dargestellt sind.. -Es können aber auch eine größere oder eine geringere Zahl benutzt werden. Die verschiedenen Magazine sind entfernbar auf besonderen Grundrahmen Al angeordnet, die gemeinsam einen Schaltrahmen bilden, der in dem festen Maschinengestell in bekannter Weise aufwärts und abwärts bewegt. werden kann, um ein ausgewähltes Magazin .in die Arbeitslage gegenüber dem Sammler B. an dem unteren Ende und der nicht dargestellten Ablegevorrichtung an dem oberen Ende zu bringen. Jedes Magazin enthält eine Reihe von Matrizenauslösevorrichtungen D, die, wenn das Magazin in der Arbeitsstellung ist, von dem Tastbrett aus in der üblichen Weise gesteuert werden. Bei dem Ausführungsbeispiel sind drei obere Grundrahmen Al an ihrem oberen Ende bei A2 an zwei Platten A" angelenkt, die sich von dem untersten Grundrahmen nach "oben erstrecken, so daß die Grundrahmen und die zugehörigen Magazine voneinander getrennt und gespreizt werden können, damit jedes ausgewählte Magazin unabhängig herausgenommen werden kann. Das Trennen oder Spreizen der Magazine geschieht mit Hilfe eines Handhebels J, der fest auf einer quer liegenden Schwenkwelle h angebracht ist. Die Welle ist in dem untersten Grundrahmen gelagert und trägt an ihren beiden Enden Arme J'=, die durch Lenker J3 an den obersten Grundrahmen angelenkt sind, wobei die Arme J= und die Lenker J3 Kniegelenke bilden. Zwei zum Anheben bestimmte Lenker oder Haken I' und lI sind zu beiden Seiten des oberen Tragrahmens an diesen angehängt, und sie haben an ihren vorderen Enden Nuten JG, J'. Die Haken J' und J' können um ihre Schwenkachsen so gedreht werden, daß ihre Nuten in und außer Eingriff mit Zapfen a, a1 gelangen, die an den Seiten der Grundrahmen, die das zweite und dritte Magazin stützen, herausragen.
  • Wenn das zweite Magazin von oben entfernt werden soll, dann werden beide Lenkerpaare J4 und I5 nach hinten gehalten, wie in Fig. i zu sehen ist, so daß, wenn der Handhebel J aus seiner oberen, senkrechten Lage in die untere Lage vorgezogen wird, das Kniehebelgelenk gestreckt wird und nur der oberste Tragrahmen angehoben wird, so daß man an das zweite Magazin heran kann. Wenn das dritte Magazin entfernt werden soll, dann wird das obere Lenkerpaar J4 so bewegt, daß die Nuten J° an ihren vorderen Kanten in Eingriff mit den Zapfen a an dem Grundrahmen des zweiten Magazins gelangen, so daß, wenn der Handhebel J nach vorn gezogen wird, der Tragrahmen des zweiten Magazins zusammen mit dem oberen gehoben wird und man auf diese Weise an das dritte Magazin heran kann. Wenn das untere Magazin entfernt werden soll, dann werden beide Lenker J4, TI so bewegt, daß ihre Nuten TI und J' mit den Zapfen a, a1 an dem Grundrahmen des zweiten und dritten Magazins in Eingriff kommen, so daß bei einer Betätigung des Handhebels J alle drei oberen Magazine angehoben werden und das unterste Magazin zugänglich wird. Die Rückwärtsbewegung des Handhebels J in seine gewöhnliche aufrechte Lage bringt die Grundrahmen und infolgedessen auch die Magazine wieder in ihre Anfangslage zurück, nachdem das betreffende Magazin ausgewechselt ist. Die Lenker J4 und J' haben an ihren Rückseiten seitlich vorspringende Lippen Je, JI, die einander überlappen. Die Lippen J' sind an den längeren Lenkern J5 vorgesehen und liegen hinter den Lippen TB des Lenkers J4, und die Anordnung ist so getroffen, daß, wenn die Lenker JI in Eingriff mit den Zapfen a1 gebracht werden, die zu dem Grundrahmen des dritten Magazins gehören, die Lenker J4 selbsttätig in die wirksame Lage gegenüber den Zapfen a gelangen, die zu dem zweiten Magazin gehören. Die Anordnung erleichtert auch die Entkupplung des oberen Lenkerpaares J4 von den Zapfen a oder beider Paare von Lenkern von den zugehörigen Zapfen a, a1, je nachdem, ob das eine oder beide Paare in der Arbeitslage waren, da lediglich das obere Lenkerpaar in die unwirksame Lage gebracht zu werden braucht, denn die Lippen J8 und JI überlappen ja einander. Wie am besten aus Fig. z und a zu ersehen ist, sind die Auslösevorrichtungen D in der üblichen Weise in einer Tragstange oder einem Rahmen Dl angeordnet, der an der unteren Seite des entsprechenden Grundrahmens Al befestigt ist. Die Magazine haben an ihren unteren Enden Querschlitze oder Öffnungen zur Aufnahme der Auslösestangen, die an ihren oberen Enden mit Nuten versehen sind, die sich quer zu den Magazinöffnungen erstrecken und die Fortsetzung der Nuten an den Grundplatten der Magazine bilden. Die gegenseitige Lage der Teile ist so, daß vor der Entfernung eines Magazins es zuerst mit den Auslösevorrichtungen außer Eingriff gebracht werden muß. Aus diesem Grunde ist jeder Grundrahmen mit einer mittleren Magazinhebe- und -stützplatte E versehen (Fig. i, z und 3), die bei dem Ausführungsbeispiel ebenso lang ist wie der Grundrahmen selbst und die in einer entsprechenden Nut oder einer Aussparung F'1 an der Oberseite des Grundrahmens liegt. An ihrem oberen Ende ist die Platte E än den Grundrahmen bei E2 angelenkt, so daß sie beim Heben des Magazins aufwärts geschwenkt werden kann. An dem unteren Ende ist sie mit einer Anschlagschulter E3 versehen, die gewöhnlich mit der üblichen vorderen Querrippe a2 an der Unterseite des Magazins in Eingriff steht und auf diese Weise das Magazin an seiner Stelle auf der Platte hält, wenn sich die letztere in der angehobenen Lage befindet.
  • Bei der dargestellten Ausführungsform der Erfindung wird das Schwenken der Magazinhebe- und -stützplatte eines jeden Grundrahmens durch eine Kurve F oder eine ähnliche Vorrichtung gesteuert, die nahe dem unteren Ende der Platte angeordnet und auf einer in dem Grundrahmen gelagerten Schwingwelle F1 befestigt. ist. Diese Kurve (Fig. a) ist mit einem genuteten oder hakenförmigen Teil F2 versehen, welches, wenn die Kurve aufwärts geschwenkt ist, mit einem Stift F3 an der Kante der Platte E in Eingriff kommt und so die letztere in ihrer rich-'tigen angehobenen Lage verriegelt. Die Abwärtsbewegung der Kurve wird durch einen Anschlag F4 an dem Grundrahmen begrenzt, und die Platte E ruht in ihrer unteren Lage auf dem Grundrahmen am Boden der Nut F'1 auf. Soweit, wie bisher beschrieben, ist die Vorrichtung im wesentlichen bekannt.
  • Gemäß der Erfindung werden bei der beschriebenen Ausführungsforrri die Querwellen F1 zur Betätigung der Kurven F, die die Magazine gegenüber ihren Grundrahmen heben und senken, durch eine gemeinsame Vorrichtung bedient, und zwar sind die Wellen mit Mitteln versehen, welche selbsttätig mit der Vorrichtung gekuppelt werden, wenn die betreffenden Magazine in die Arbeitsstellung gelangen. Es muß ja, wie bereits erwähnt, das Magazin in der Arbeitsstellung sein, wenn es entfernt werden soll.
  • Wie aus Fig. 3 und 4. zu ersehen ist, enthält diese gemeinsame Vorrichtung eine kurze Welle G, die in einem Rahmen H gelagert ist. Der Rahmen sitzt an der linken Seite der Maschine, und die Welle liegt gleichachsig mit der Schwingwelle F', die zu dem in Arbeitsstellung befindlichen Magazin gehört. An dem rechten Ende der Welle G ist ein Ring G1 befestigt, dessen Stirnseite eine Nut G2 aufweist, die sich bei der gewöhnlichen Lage der Teile in der Bewegungsrichtung des Schaltrahmens erstreckt. An der linken Seite einer jeden Schwingwelle F1 ist ein Ring F' befestigt, der eine Zunge F6 aufweist, die mit der Nut G2 in gleicher Richtung steht, wenn das zugehörige Magazin auf dem Grundrahmen aufruht. Wenn infolgedessen ein Magazin in die Arbeitsstellung gehoben oder gesenkt wird, dann tritt die Zunge FE der zugehörigen Schwingwelle in die Nut 02 des Ringes G1 ein und kuppelt auf diese Weise die Schwingwelle F' und die kurze Welle G miteinander. Wenn die Welle G jetzt entgegen der Uhrzeigerrichtung' von rechts gesehen, gedreht wird, dann wird auch die gekuppelte Schwingwelle F1 in der gleichen Richtung gedreht und die zugehörige Tragplatte E gehoben, die auch das entsprechende Magazin von seinem Grundrahmen abhebt. Wenn ein neu eingesetztes Magazin auf der Tragplatte E liegt, dann senkt die Rückwärtsbewegung der Welle G in ihre Anfangslage das Magazin auf den Stützrahmen, so daß es in Eingriff mit den Auslösevorrichtungen gelangt.
  • Die kurze Welle G wird durch einen Arm IL betätigt, der an der oberen, vorderen Seite des festen Rahmens H drehbar gelagert ist, und zwar durch Verbindungen, die einen Lenker KI enthalten, der an dem einen Ende mit dem Arm durch einen mit einem Kopf versehenen Stift K2 verbunden ist. der in den Arm eingeschraubt ist und durch einen Schlitz K3 in dem Lenker hindurchgeht. Ferner enthalten diese Verbindungen einen kleinen Kurbelarm G3, der auf die Welle G aufgesetzt ist und dessen Ende mit dem unteren Ende des Lenkers KI verbunden ist. Wenn der Arm K aus der in Fig. i gezeigten Lage in die Stellung nach Fig. 2 gebracht wird, dann wird infolge dieser Anordnung die Welle G durch die beschriebenen Verbindungen um einen Winkel von 9o° gedreht, um das Magazin, das sich in Arbeitsstellung befindet, durch die Stützwelle E von seinem Grundrahmen abzuheben und in eine Stellung zu bringen, in der das Magazin entfernt wird, Wenn der Arm K aus der in Fig. 2 gezeigten Lage in die Stellung nach Fig. i zurückgedreht wird, dann wird das neu eingefügte Magazin, das vorher auf die Stützplatte E gelegt war, in die Arbeitsstellung auf den Grundrahmen gesenkt. Der Arm G3 besitzt einen tassenförmigen Nabenteil (Fig. 3 und g), der eine Feder G4 enthält. Letztere drückt den Arm gegen einen Anschlag G5 an dem Boden eines Schlitzes Hl in dem Rahmen H, durch den ein Teil des Armes hindurchragt. Der Zweck hiervon ist, den richtigen Eingriff der Nut G2 mit den Zungen F5 in der Ruhelage der Teile zu sichern.
  • Der Arm K für die Welle G kann beliebiger Bauart sein, vorzugsweise kann er gemäß der vorliegenden Erfindung die Form von zwei Armen haben, die die Magazine an der vorderen Seite der Maschine während des Auswechselns stützen, und zu diesem Zweck ist der Arm mit einer in seiner Mitte gelegenen Rippe K4 versehen, die in der vorderen wirksamen Lage des Armes in gleicher Richtung mit der Stützplatte E des in Arbeitsstellung befindlichen Magazins liegt, d. h. wenn die Stützplatte E sich in der in Fig. 2 gezeigten gehobenen Lage befindet. Der Arm K wird in dieser Stellung durch einen Ansatz K5 gehalten, welcher sich gegen eine Schulter an dem festen Rahmen H legt. Der Arm K ist mit einem Handgriff k ausgestattet, um dem Setzer die Schaltbewegung zu erleichtern. Die Maschine ist ferner mit einem weiteren Arm KI an der rechten Seite ausgestattet, der der zweite Arm des Paares ist, und dieser ist drehbar an einem festen Rahmen H2 gelagert und mit einem Ansatz K' versehen, der mit einer Schulter an dem Rahmen zusammenwirkt, um den Arm in seiner vorderen Stellung zum Stützen des Magazins während des Auswechselns zu halten. Wenn der Arm KI in seine unwirksame Lage gedreht wird, dann ruht er auf einem Zapfen H3, der sich von dem Tragrahmen H2 nach innen erstreckt. Beide Arme haben an ihren vorderen Enden Schultern K8, die mit den Enden einer Querrippe a3 in Eingriff kommen, die an den Magazinen nahe ihren oberen Enden vorgesehen ist, um sie in ihrer senkrechten Stellung an der Vorderseite der Maschine während des Auswechselns zu halten. Mit anderen Worten, abgesehen von dem Handgriff k und abgesehen von der Tatsache, daß der Arm KI beim Heben und Senken der Magazine gegenüber ihrem Tragrahmen nicht wirksam wird, ist die Art, in welcher er in seiner unwirksamen Lage gehalten wird, und seine Bauart in jeder Beziehung derjenigen des Armes K gleich.
  • Die Stift- und Schlitzverbindung des Armes K und des Lenkers h ermöglicht eine gewisse Leerbewegung, so daß der Arm an der Seite der Magazine nicht störend wirkt. Zum Ausgleichen der Leerbewegung und zur Sicherung einer sanften Wirkung der Teile beim Senken eines Magazins auf seinen Tragrahmen ist ein Hilfslenker K9 vorgesehen, der mit seinem unteren Ende an dem Lenker KI befestigt ist und sich an seinem freien Ende mittels eines Zapfens K1° gegen die obere Kante des Rahmens H legt (Fig. i und 3) und mit dem Kopf des Stiftes K= an dem Arm Kin Eingriff kommen kann, wenn der letztere in seine vordere Lage geschwenkt ist. Bei dieser Anordnung wirkt der Arm K, wenn er nach hinten in seine unwirksame Lage geschwenkt ist, durch den Stift K- unmittelbar und ständig gegen den Hilfsarm während der Zeit, in der die Leerbewegung zwischen dem Arm Kund dem Lenker K1 erfolgt.
  • Wenn die Magazine außer Eingriff mit den zugehörigen Auslösevorrichtungen gebracht sind, könnten die Matrizen, wenn sie nicht verriegelt sind, aus dem Magazin herausfallen, und aus diesem Grunde sind Mittel vorgesehen, um die Betätigung der Welle G zu verhindern, bis die Matrizen in den Magazinen verriegelt sind. Bei der dargestellten Ausführungsform (Fig. i, 3 und 4.) ist zu diesem Zweck für jedes Magazin eine um ihre Mitte schwenkbare Lasche L vorgesehen, die an dem linken Ansatz der Auslösestange Dl angebracht ist, und ein nach oben gerichteter Arm GI an dem Ring G1, der die Nut G2 aufweist, die mit der Zunge F=3 zusammenarbeitet. Die Lasche wird gewöhnlich in den Weg des Armes Ge gehalten, und zwar durch eine nicht dargestellte Feder, so daß die kurze Welle G gegen Drehung gesichert ist. Die Lasche kann aber durch die übliche Matrizenv erriegelungsstange 31 außer Ringriff gebracht werden, wenn die Stangej1.7 in bekannter Weise durch das Magazin hindurchgesteckt wird. Diese Matrizenverriegelungsstange kommt, wenn sie eingeschoben wird, mit dem vorderen Ende der Verriegelungsstange L in Eingriff und verriegelt sie entgegen der Wirkung der zugehörigen Feder so, daß sie den Arm GI freigibt. Wenn die Matrizen auf diese Weise in dem Magazin verriegelt sind, dann kann die Welle G frei gedreht werden, um die Magazine nach aufwärts zu schwenken und sie außer Eingriff mit den Auslösevorrichtungen zu bringen, bevor sie ausgewechselt werden. An Stelle der abnehmbaren Matrizenverriegelungsstange können die Magazine auch mit ständigen V erriegelungsstangen bekannter Art versehen sein, die in der Längsrichtung verschoben werden, um die Matrizen in den Magazinen zu verriegeln oder zu entriegeln. Die Verriegelungsvorrichtungen sind an sich bekannt und bilden nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung.
  • Zum Verriegeln des Magazinstützarmes K gegen eine Bewegung, für den Fall, daß die Magazine nicht richtig gespreizt sind, bevor sie ausgewechselt werden, ist ebenfalls eine Sicherheitsvorrichtung vorgesehen. Hierzu dient (Fig. 3 und 5) eine Klinke N, die seitlich von dem Magazingrundrahmen herausragt, und zwar von allen Magazingrundrahinen mit Ausnahme von dem untersten. Diese Klinke ist an dem festen Rahmen H angelenkt, und bei der Ruhelage der Teile kann sie finit einem Ansatz N' an dem Grundrahmen desjenigen Magazins in Eingriff kommen, das oberhalb des auszuwechselnden liegt. Bei diesem Eingriff ragt eine Nase N2 an der Sperrklinke in eine Aussparung h1 in dem Arm K hinein und wird entgegen der Spannung einer kleinen Zugfeder N9 darin gehalten, die mit ihrem unteren Ende an der Sperrklinke befestigt ist, so daß auf diese Weise der Arm gegen Bewegung verriegelt wird, wie in gestrichelten Linien in Fig. 5 gezeigt. Während des Spreizens kommt der Ansatz Ni außer Eingriff mit der Sperrklinke N, so daß letztere unter der Wirkung der Feder N3 außer Eingriff mit dem Arm K, also in die in vollen Linien in Fig.5 gezeigte Lage gelangt. Bei dieser Lage der Teile ist der Arm IL frei und kann nach vorn in seine wirksame Lage geschwenkt werden, um das in Arbeitsstellung befindliche Magazin von dem Grundrahmen abzuheben, so daß es dann in der beschriebenen Weise entfernt werden kann.
  • Aus der Beschreibung ergibt sich, daß bei der Entfernung irgendeines ausgewählten Magazins dieses zuerst in die Arbeitsstellung gebracht wird, wobei selbsttätig die Schwingwelle F1, die dem zugehörigen Tragrahmen entspricht, mit der Welle G gekuppelt wird. Die Magazine werden auseinandergespreizt, so daß das auszuwechselnde Magazin zugänglich wird, und hierbei wird der Arm K von der Sperrklinke N freigegeben. Nunmehr wird die Matrizenverriegelungsstange NI von der Seite des Magazins her in bekannter Weise eingeschoben; hierdurch löst sich die Sperrklinke L, so daß diese die Drehbewegung der Welle G freigibt. Die das Magazin stützenden Arme werden nunmehr in ihre vordere wirksame Lage geschwenkt, und wenn der linke Arm geschwenkt wird, bewegt sich die Platte E unter Vermittlung der Welle G und der zugehörigen Schwingwelle F1 aufwärts und hebt das Magazin an, so daß es außer Eingriff mit den Auslösevorrichtungen gelangt, also in die in Fig. z gezeigte Lage. Das Magazin ist dann frei und kann nach vorwärts auf den Tragarmen herausgleiten und in der üblichen Weise, wie durch die gestrichelten Linien in Fig. z angedeutet, entfernt werden. Beim Einsetzen eines neuen Magazins werden die beschriebenen Arbeitsgänge in umgekehrter Reihenfolge durchgeführt, d. h. nachdem das neue Magazin auf die Hebe- und Stützplatte E eingeschoben ist, werden die Stützarme nach hinten in die unwirksame Lage bewegt, und bei der Bewegung des linken Armes wird das neu eingefügte Magazin gesenkt, so daß es in Eingriff mit den Auslösevorrichtungen kommt, die natürlich auf dem Grundrahmen in ihrer Lage verbleiben, und die Matrizenverriegelungsstange wird dann herausgezogen, so daß Matrizen, wenn das Magazin in Benutzung genommen wird, ausgelöst werden können. Der Handhebel J wird dann so bewegt, daß die Magazine, die nacheinander gespreizt sind, in ihre Anfangsstellung zurückgelangen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Matrizensetz- und Zeilengießmaschine, deren auf Grundrahmen angeordnete Magazine zum Auswechseln gespreizt werden und - nach Verriegelung der Matrizen - einzeln durch das Ausschwenken der Tragarme mit Hilfe einer Kurve und Schwenkplatte von der Auslösevorrichtung abhebbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung eines am festen Rahmen (H) angeordneten Tragarmpaares (K), dem das im Stapel zu bewegende Magazin (A) zum Auswechseln in an sich bekannter Weise gegenübergestellt wird, hierbei gleichzeitig die Antriebsverbindung (G1, F5) für die Kurve (F) und Schwenkplatte (E) eingerückt wird. z. Magazinauswechselvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsverbindung (Kupplung) aus einer Nut (G2) und Zunge (P°) besteht. 3. Magazinauswechselvorrichtung nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß die Arme (K) durch eine Klinke (N) und Ansätze (RT1) an dem Magazingrundrahmen (Al) so lange gegen ein Ausschwenken gesperrt sind, bis die Verriegelung durch Spreizen der Magazine aufgehoben ist.
DEM141377D 1937-12-31 1938-04-15 Magazinauswechselvorrichtung einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine Expired DE685281C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741893C (de) * 1939-02-18 1943-11-22 Mergenthaler Setzmaschfab Gmbh Magazinauswechselvorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741893C (de) * 1939-02-18 1943-11-22 Mergenthaler Setzmaschfab Gmbh Magazinauswechselvorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen

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