DE685136C - Abfederung fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Abfederung fuer KraftfahrzeugeInfo
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- DE685136C DE685136C DEA69256D DEA0069256D DE685136C DE 685136 C DE685136 C DE 685136C DE A69256 D DEA69256 D DE A69256D DE A0069256 D DEA0069256 D DE A0069256D DE 685136 C DE685136 C DE 685136C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60G—VEHICLE SUSPENSION ARRANGEMENTS
- B60G21/00—Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces
- B60G21/02—Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces permanently interconnected
- B60G21/04—Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces permanently interconnected mechanically
- B60G21/05—Interconnection systems for two or more resiliently-suspended wheels, e.g. for stabilising a vehicle body with respect to acceleration, deceleration or centrifugal forces permanently interconnected mechanically between wheels on the same axle but on different sides of the vehicle, i.e. the left and right wheel suspensions being interconnected
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Vehicle Body Suspensions (AREA)
Description
Bei Federungen für Kraftfahrzeuge mit nicht unabhängig voneinander gefederten Rädern
ist bereits vorgeschlagen worden, zur Abfederung jeder Achse mindestens zwei Federungen
.anzuordnen, von welchen die eine möglichst in der Achsmitte angeordnet ist
und im wesentlichen nur zur Aufnahme der auf beide Räder der Achse gleichzeitig wirkenden
Stöße dient, während die weiteren in der Nähe der Achsenden angeordneten Federn im wesentlichen die nur einseitig, d. h. auf
ein Rad wirkenden Stöße aufnehmen.
Die Erfindung hat zum Gegenstand, diese bei nicht unabhängig voneinander gefederten
Rädern bekannte Federung mit Vorteil auch bei Kraftfahrzeugen mit im wesentlichen unabhängig
voneinander gefederten Rädern und einer die gegenüberliegenden Radträger gelenkig
miteinander verbindenden Ouerstange anzuwenden.
Bei der Federung nach der Erfindung wird dies im wesentlichen dadurch erreicht, daß in
der senkrechten Längsmittelebene des Fahrzeuges zwischen' der erwähnten Ouerstange
und dem Rahmen oder Wagenkasten des Fahrzeuges eine weitere Feder angeordnet ist.
Bei einer besonderen Ausbildung der Federung nach der Erfindung ist ferner die die
weitere P'eder tragende Querstange bei Ver-Wendung von Gelenkvierecken dreh- und verschiebbar
mit den Achsschenkelträgern verbunden.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen der Federung nach der Erfindung
beispielsweise dargestellt.
Abb. ι und 2 zeigen eine Ausführungsform der neuen Federung, die erstere in ruhendem,
die letztere in durch einseitigen Stoß auf ein Rad durchgebogenem Zustande. Der Wagenkasten
ist mit cz·, die beiden Räder mit b und c und die die Räder gelenkig verbindende Ouerstange
mit d bezeichnet.
Der Wagenkasten α ruht vermittels des Schuhes g auf der Mitte einer quer zum Wagen
verlaufenden Blattfeder e, deren Enden sich auf die Achsschenkelträger abstützen, wie
bei i angedeutet ist. Durch eine derartige Anordnung der Blattfeder e sind die Räder b
und c unabhängig voneinander gegenüber dem Wagenkasten α gefedert. Außer der Blattfeder
e wird erfindungsgemäß eine weitere Feder, z. B. eine kegelförmige Schraubenfeder /,
vorgesehen, welche sich einerseits gegen die Mitte der Blattfeder e und damit gegen den
Schuh g und andererseits gegen die Querstange d abstützt. Die Blattfeder e und die
Kegelfeder/ sind dabei so ausgebildet, daß sie bei gleicher Durchbiegung jede für sich
nur das halbe Gewicht des Wagenkastens tragen, da die spezifische Federung für jede Feder
doppelt so groß ist wie bei Verwendung von nur einer Querfeder.
Abb. 2 zeigt Wirkung und Zustand der Federung nach Abb. 1, wenn das eine Rad b eine
Bodenerhöhung überfährt. Die Querstange d stellt sich in diesem Falle schief und biegt
nur das linke Ende der Blattfeder e durch, während die Kegelfeder /, die sich in der
Mitte zwischen der Blattfeder e und der Querstange d befindet, nur eine geringe Formänderung
erfährt, indem sich die einzelnen Lagen der Kegelfeder im wesentlichen nur gegenseitig
verwinden, wie Abb. 2 zeigt. Versuche ίο haben ergeben, daß mit dieser Anordnung
eine doppelt so weiche Kurvenfederung erzielt werden kann, als es bei Verwendung einer
einfachen Querfeder der Fall ist. Dabei wird ein Durchschlagen der Querstange d bis auf
den Wagenkasten durch die Kegelfeder / in jedem Falle verhindert.
Nach Abb. ι und 2 sind ferner die beiden
im wesentlichen unabhängig gefederten Räder b und c außer durch die Blattfeder e noch
durch Lenker k mit dem Wagenkasten α verbunden. Die Verbindung der beiden Räder
durch die Stange d verhindert dabei in keiner Weise die durch die Lenker bedingte Parallelführung
der Räder.
Abb. 3 zeigt die gleiche Anordnung der Federung nach Abb. I und 2 für einen
Hinterachsantrieb mit ebenfalls im wesentlichen unabhängig voneinander gefederten
Rädern. In Abb. 3 ist α wieder der Wagenkasten, während g das Gehäuse des Ausgleichgetriebes
bezeichnet, das starr mit dem Wagenkasten verbunden ist. Der Antrieb der
beiden Räder erfolgt durch zwei Gelenkwellen Ti. Der Wagenkasten« stützt sich mit
Hilfe von zwei zylindrischen Schrauben-" federn e unmittelbar auf die Radnaben, während
die beiden Räder b und c wiederum durch eine Ouerstange d gelenkig miteinander
verbunden sind. Zwischen die Ouerstange d und den Wagenkasten ist eine Schraubenfeder/
eingeschaltet. Die beiden Schraubenfedern e sowie die Schraubenfeder / sind
wieder so berechnet, daß sie je nur die halbe Last des Wagenkastens tragen bzw. die
doppelte spezifische Durchbiegung ergeben, als. wenn nur eine Feder vorhanden wäre.
- Abb. 4 zeigt schließlich eine Federanordnung, bei der sich die beiden Federn e und die Feder/ zwar unmittelbar auf die Ouerstange d stützen, aber durch die gelenkige Verbindung der letzteren mit den beiden Achshälften I1 und kx ebenfalls gelenkig verbunden sind. Es ist ohne weiteres klar, daß die Wirkungsweise dieser Anordnung die gleiche ist, wie bei den Ausführungsbeispielen nach Abb. 1, 2 und 3.
- Abb. 4 zeigt schließlich eine Federanordnung, bei der sich die beiden Federn e und die Feder/ zwar unmittelbar auf die Ouerstange d stützen, aber durch die gelenkige Verbindung der letzteren mit den beiden Achshälften I1 und kx ebenfalls gelenkig verbunden sind. Es ist ohne weiteres klar, daß die Wirkungsweise dieser Anordnung die gleiche ist, wie bei den Ausführungsbeispielen nach Abb. 1, 2 und 3.
Die einzelnen erfindungsgemäß benutzten Federn können als zylindrische Schraubenfedern,
Kegelfedern oder beliebig angeordnete Blattfedern ausgebildet sein. Ferner können
auch andere Arten von Federn, wie Drehfedern, Luftfedern, Gummifedern usw., benutzt
werden. Auch kann die Entfernung der Stützpunkte und die Zahl und Anordnung der Federn zweckentsprechend verändert
werden.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Abfederung für Kraftfahrzeuge, bei der die Räder im wesentlichen unabhängig voneinander abgefedert und die gegenüberliegenden Radträger durch eine Querstange gelenkig miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstange (d) dreh- und verschiebbar an den Radträgern (Achsschenkeln oder Halbachsen) und durch eine in der senkrechten Fahrzeuglängsmittelebene angeordnete Zusatzfeder (/) an dem Rahmen oder Wagenkasten (α) abgestützt ist.
- 2. Abfederung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ouerstange (d) außer der Zusatzfeder (/) auch die Hauptfedern (e) trägt (Fig. 4).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA69256D DE685136C (de) | 1933-04-14 | 1933-04-14 | Abfederung fuer Kraftfahrzeuge |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA69256D DE685136C (de) | 1933-04-14 | 1933-04-14 | Abfederung fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE685136C true DE685136C (de) | 1939-12-13 |
Family
ID=6944925
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA69256D Expired DE685136C (de) | 1933-04-14 | 1933-04-14 | Abfederung fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE685136C (de) |
-
1933
- 1933-04-14 DE DEA69256D patent/DE685136C/de not_active Expired
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