DE684347C - Vorrichtung zur Betaetigung, Verriegelung und UEberwachung von Weichen fuer Eisenbahnen, Strassenbahnen u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zur Betaetigung, Verriegelung und UEberwachung von Weichen fuer Eisenbahnen, Strassenbahnen u. dgl.

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DE684347C
DE684347C DES128753D DES0128753D DE684347C DE 684347 C DE684347 C DE 684347C DE S128753 D DES128753 D DE S128753D DE S0128753 D DES0128753 D DE S0128753D DE 684347 C DE684347 C DE 684347C
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DES128753D
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Ettore Sola
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)
  • Railway Tracks (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zur Betätigung, Verriegelung und Über; wachung von Weichen für Eisenbahnen, Straßenbahnen u. dgl., bei denen die Weichenzungen miteinander verbunden sind und die Weiche durch den Radspurkranz aufgeschnitten werden kann.
Es ist bekannt, daß bei Weichen von untergeordneter Bedeutung sowie an Stellen, wo Wagen umgesetzt und Züge zusammengestellt werden, die Verriegelung und die Steuerung auf die Betätigungsstange beschränkt sind und daß bei diesen Weichen das Zungengestell mittels Verbindungsstangen starr gehalten wird (verbundene Zungen).
Die Erfindung betrifft eine Betätigungsvorrichtung, die eine wirksame Verriegelung und Überwachung dieser Weichen sicherstellt und die das Aufschneiden der Zungen, d. h. das Verschieben der Weichenzungen durch den Radspurkranz, gegebenenfalls unter Hinterlassung eines dieses Aufschneiden der Weiche angebenden Zeichens, gestattet.
Zu diesem Zweck wird eine Anordnung weiter ausgebildet, wie sie bereits für die Betätigung, Verriegelung und Überwachung von Weichen mit durch den Radspurkranz aufschneidbaren unabhängigen Zungen benutzt worden ist und bei der die Vorrichtung zur Steuerung der Zungen zwei bewegbare Teile hat, die auf differentielle Weise angetrieben werden, mit Leergang bewegt werden und mit Sperrteilen zusammenwirken.
Gemäß der Erfindung sind die die Differenzbewegungen ausführenden Teile gelenkig mit einer Ouerstange verbunden, die ihrer-
seits mit der der Betätigung der Zungen dienenden Stange gelenkig verbunden ist.
Auf diese Weise wird es ermöglicht, Weichen mit miteinander verbundenen Zungen leicht und genau zu betätigen und ferner, einen hohen Grad an Regelmäßigkeit und:· Sicherheit zu erhalten.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung gemäß der Erfindung ίο beispielsweise und schematisch dargestellt. Es zeigen:
Fig. ι die Vorrichtung gemäß der Erfindung mit der Weiche in normaler Stellung, in der von rechts kommende Fahrzeuge nach links abgelenkt werden, ■ .
Fig. 2 die Vorrichtung gemäß der Erfindung in dem der umgekehrten Stellung der Weiche entsprechenden Zustand, bei dem von rechts kommende Fahrzeuge nach rechts abgelenkt werden,
Fig. 3 die Vorrichtung gemäß der Erfindung in der ersten Phase des Auf schneidens der Weiche,
Fig. 4 die Weiche in der unmittelbar darauf folgenden Stellung·,
Fig. 5 und 6 einen in zwei Stellungen gezeigten abgeänderten Teil der Vorrichtung gemäß der Erfindung, bei der beim Aufschneiden der Weiche ein Zeichen hinterlassen wird.
In den Fig. 1 bis 4 sind mit 1 und 2 die beiden bewegliehen Zungen einer Weiche bezeichnet. 3 sind die Backenschienen der Weiche und 4 und 5 die Verbindungsstangen, welche die beiden Zungen miteinander verbinden und das Zungengestell bilden, das in der üblichen Weise an dem Ende angelenkt ist, wo sich die Zungenwurzel befindet.
Dieses Zungengiestell ist mittels einer Stange 6 und einer Querstange 7, die bei 63 an der Stange 6 angelenkt ist, mit der Betätigungs-, Verriegelungs- und Steuerungsvorrichtung verbunden, die die verschiedenen miteinander und mit dem Betätigungsglied zusammenwirkenden Teile enthält, die in einem Gehäuse o. dgl., das seitlich der Weiche angeordnet ist und von dem in der Zeichnung nur zwei Seitenwände 72 dargestellt sind, beweglich angeordnet sind.
Die Vorrichtung besteht aus zwei Stangen 8 und 25, die zueinander und zu der Stange 6 parallel sind und mittels Zapfen 64 und 62 an den Enden der Querstange 7 angelenkt sind. Die Stange 7 ist mit einem Vorsprung 7' versehen, der zur Anlage gegen einen seitlichen Fortsatz der Stange 8 bestimmt ist. Mit den Stangen 8 und 25 sind mittels Führungen 9 und 26 die Steuerköpfe 10 und 27 mit Leergang verbunden. Der Steuerkopf 10 hat an der inneren Flanke eine profilierte Oberfläche mit drei geraden Teilen 11, 12, 13, die mit Bezug zueinander und zur Achse des Steuerkopfes parallel und in größer werdenden Abständen von der Achse 1 entfernt sind. Die Teile 11, 12, 13 sind .durch schräge Flächen 14 und 15 miteinander .verbunden und am Ende des Teils 11 durch einen vorspringenden Zahn 11' begrenzt.
An derselben Flanke hat der Steuerkopf 10 eine Zahnung 24. Der Steuerkopf 10 trägt auf der entgegengesetzt liegenden Flanke zwei übereinander angeordnete und starr miteinander verbundene Stangen 16 und 17, von denen jede einen zu den Teilen 11, 12, 13 parallelen geraden Rand 18, 19 und eine schräge Fläche 21, 22 hat, wobei diese beiden schrägen Flächen 21 und 22 im entgegengesetzten Sinne geneigt sind.
Der Steuerkopf 27 hat auf der zum Steuerkopf 10 gewandten inneren Flanke ein Profil, das aus drei zur Achse des Steuerkopfes parallelen und in verschiedenen Abständen von derselben sich befindenden Teilen 31, 32, 33 und aus zwei die drei Teile 31, 32, 33 verbindenden schrägen Flächen 34 und 35 und aus einem vorspringenden Zahn 33' besteht, der den Teil 33 begrenzt. Der Steuerkopf 27 hat an derselben Flanke eine Zahnung 30, während er auf der entgegengesetzt liegenden Flanke übereinander angeordnete profilierte Stangen 36 und 37 trägt, die gerade Teile 38, 39 und schräge Flächen 40 und 41 haben, die im entgegengesetzten Sinne geneigt sind.
Quer zu den Steuerköpfen 10 und 27 ist ein Riegel 48 beweglich angeordnet, der sich unterhalb der beiden Steuerköpfe bewegt und zwei je mit einer schrägen Fläche versehene Klötze 49 und 50 hat, von denen der Klotz 49 mit dem Profil 11 bis 15 des Steuerkopfes 10 und der Klotz 50 mit dem Profil 31 bis 35 des Steuerkopfes 27 zusammenwirkt.
In dem Gehäuse sind die Steuerköpfe 10 und 27 und der Riegel 48 beweglich angeordnet, und ferner sind auf geeigneten Sitzen Zähne 54, 55 und 56, 57 beweglich gelagert, die parallel zur Achse des Riegels 48 gleiten können und mit dem Profil 19, 22, 18, 21 des Steuerkopfes 10 bzw. mit dem Profil 38, 40, 39, 41 des Steuerkopfes 27 zusammenwirken.
Jedes Zahnpaar 54, 55 und 56, 57 ist mit den beiden Enden eines Hebels 58 oder 59 verbunden, der an einer zwischenliegenden Stelle angelenkt ist und eine Signaleinrichtung im Stellwerk steuert.
Die beiden Steuerköpfe 10 und 27 kämmen mit' Hilfe der sich gegenüberliegenden Zahnungen 24 und 30 mit einem Zahnrad 60, auf dessen Achse 61 zur Verschiebung der Weichenzungen eine Außensteuerung einwirkt, die von irgendeiner geeigneten Art sein kann. .
Die mit den Enden der Querstange 7 ver-
bundenen Stangen 8 und 25 haben jenseits der Steuerköpfe 10 und 27 Fortsätze 66 und 65, die einander zugewandt sind und koaxiale Bohrungen haben, in denen sich ein BoI-zen 67 befindet. Eine diesen Bolzen umgebende Feder 68 wirkt auf die Enden der beiden Fortsätze 66 und 65, um sie in einer der normalen Stellung der Querstange 7 entsprechenden Stellung zu halten. Diese Feder 68 könnte durch einen anderen gleichartigen Teil ersetzt werden, der geeignet ist, elastisch nachzugeben.
In der in Fig. 1 dargestellten Stellung ist die Weichenzunge mit der entsprechenden Backenschiene 3 in Berührung, so daß ein von rechts kommendes Fahrzeug in Richtung des Pfeiles abgelenkt wird. Die durch die Verbindungsstangen 4 und S verbundenen Zungen ι und 2 sind in der gezeigten Stellung gesperrt, denn die Stangen und die Querstange 7 sind durch die Steuerköpfe 10 und 27 unbeweglich gemacht, die durch den Riegel 48 in der gezeigten Stellung gehalten werden, der eine bestimmte Stellung der Hebel 58 und 59 entspricht. Diese Stellung wird im Stellwerk angezeigt.
Um die Weichen in die in Fig, 2 dargestellte entgegengesetzte Lage zu bringen, in der die Zunge 1 mit der entsprechenden Backenschiene in Berührung ist, d. h. um das von rechts kommende Fahrzeug in der in Fig. 2 durch den Pfeil angegebenen Richtung abzulenken, muß auf die Achse 61 des Zahnrades 60 in Richtung des in Fig. 1 gezeigten Pfeiles eine Kraft ausgeübt werden, die genügend groß ist, um die Verschiebung des Zahnrades 60 zu bewirken. Infolge der durch dieses Zahnrad auf die Zahnungen 24 und 30 ausgeübten Differentialwirkung und infolge des Widerstandes, den die schräge Fläche des Klotzes 50 des Riegels 48 der Vorwärtsbewegung des Steuerkopfes 27 entgegensetzt, bewegt sich der Steuerkopf 10 um einen Betrag vorwärts, der dem durch die Führung 9 ermöglichten Leergang entspricht, wobei sich der Riegel 48 unter dem Druck der Schrägfläche 35 des Steuerkopfes 27 quer bewegt und der Steuerkopf 27 in die gleiche Stellung wie der Steuerkopf 10 gelangen kann. Die beiden Steuerköpfe 10 und 27 wirken schließlich auf die Fortsätze 66, 65 der Stangen 8 und 25 ein und verschieben diese mit der Ouerstange 7 und dem Zungengestell. Wenn sich auf der schrägen Fläche des Klotzes 50 des Riegels 48 die schräge Fläche 34 des Steuerkopfes 27 abstützt, wird dieser Steuerkopf gesperrt, während der Steuerkopf 10 sich vorwärts bewegt und allein die Vorwärtsbewegung der beiden Stangen 8 und 25 und der Querstange 7 bewirkt. Wenn sich der Klotz 49 des Riegels 48 genau gegenüber der durch die schräge Fläche 14 und durch den Teil 11 des Steuerkopfes 10 gebildeten Ausnehmung befindet (dies ist zu der Zeit der Fall, wo die Zunge 1 mit der entsprechenden Backenschiene 3 in Berührung ist), hört der Steuerkopf 10 auf, sich zu bewegen, und der Steuerkopf 27 kann den letzten Teil seines Hubes ausführen, indem er sich quer zum Riegel 48 bewegt und in die in Fig. 2 gezeigte Stellung gelangt, in der das Zungengestell durch die Steuerköpfe 10 und 27 und durch den Riegel 48 gesperrt ist.
Während dieser Bewegung haben zunächst der Steuerkopf 10 und dann der Steuerkopf 27 die Verschiebung der beweglich gelagerten Hebel 58 und 59 bewirkt, so daß die Stellung der Signale im Stellwerk geändert worden ist und die neue Stellung der Weiche angegeben wird.
Zur entgegengesetzten Betätigung, d. h. zur Bewegung der Weiche aus der in Fig. 2 gezeigten Stellung in die in Fig. 1 dargestellte Stellung, ist auf die Achse 61 des Zahnrades 60 eine Kraft in einer Richtung auszuüben, die der durch den Pfeil in Fig. 1 angegebenen Richtung entgegengesetzt ist. Diese Kraft bewirkt Bewegungen, die den vorher beschriebenen entgegengesetzt sind, d. h. zuerst wird der Steuerkopf 27 unter Freigabe des Riegels 48 und dann der Steuerkopf 10 bewegt, und schließlich wirken die beiden Steuerköpfe auf die inneren Fortsätze der Stangen 8 und 25 und auf die Querstange 7 ein, wodurch das Zungengestell verschoben wird.
Wenn die Weichenzungen mit der Weiche in der in Fig. 1 gezeigten Stellung aufgeschnitten werden, dann wird die die Verschiebung der Vorrichtungsteile bewirkende Kraft durch die Stange 6 übertragen, auf ioo welche die durch das Zungengestell hervorgerufene Kraft, beispielsweise in Richtung des Pfeiles T der Fig. 1, einwirkt.
Da der Steuerkopf 27 durch den Klotz 50 des Riegels 48 gesperrt ist, bewirkt die von der Stange 6 ausgeübte Kraft eine Drehung der Querstange 7 um den Zapfen 62 (Fig. 3) und ruft die Vorwärtsbewegung der Stange 8 hervor, die sofort den Steuerkopf 10 mitbewegt, so daß der Riegel 48 freigegeben wird, welcher sich so nach rechts verschieben kann und die Verschiebung des Steuerkopfes 27 und der Stange 25 ermöglicht.
Die verschiedenen Teile nehmen so die aus Fig. 4 ersichtliche Stellung ein, in der die auf die Stange 6 wirkende Kraft die Stangen 8 und 25 und die Steuerköpfe 10 und 27 als Ganzes unter Bedingungen bewegt, die den oben bereits beschriebenen ähnlich sind. Während der Verschiebungen der Stange 8 mit Bezug zur Stange 25 sind die Vorrichtungsteile keinen gefährlichen Beanspruchun-
gen unterworfen; und es findet nur die Zusammendrückung der Feder 68 statt, die sofort nach, und zwar noch vpr dem Ende des Aufschneidens die verschiedenen Teile in ihre normale Stellung bewegt.
Natürlich übt das Zahnrad 6o während dieses Vorganges mit seiner Achse eine Kraft auf die Steuervorrichtung aus, indem Reibungsteile oder andere gleichartige Mittel ίο zum Gleiten gebracht werden, die in das Steuergestänge der Weiche eingeschaltet sind. Während der Verschiebung des Steuerkopfes io ist auch der Hebel 58 derart bewegt worden, daß das Aufschneiden der Weiche dem Stellwerk dadurch mitgeteilt wird, daß die Steuerteile aus ihrer normalen Stellung entfernt sind. Wenn erwünscht ist, daß das Aufschneiden der Weiche eine dauernde Anzeige hinterläßt, kann eine Sperre verwendet werao den, die die Vorrichtungsteile in der Stellung sperrt, in die sie durch das Aufschneiden der Weiche gebracht worden sind.
Zu diesem Zweck kann man die in den Fig. 5 und 6 gezeigte Anordnung verwenden, as bei der die Fortsätze 66 und 65 der Stangen 8 und 25 normalerweise in ihrer Stellung zueinander durch einen Querstift 69 gehalten werden, der in entsprechende Bohrungen eingeführt ist. An einem der Fortsätze, beispielsweise am Fortsatz 66, ist ein unter dem Druck einer Feder stehender Sperrzahn 71 mit einer schrägen Fläche angeordnet, der eine entsprechende schräge Fläche des anderen Fortsatzes gegenübersteht. Es ist klar, daß auf diese Weise die durch das Aufschneiden der Weiche hervorgerufene Verschiebung zwischen der Stange 8 und der Stange 25 ein Durchschlagen des Querstiftes 69 und eine Rückwärtsbewegung der Sperre 71 bewirkt, die, wenn sie hinter den Fortsatz 65 der Stange 25 sich wieder zurückbewegt, die Stange 25 in der eingenommenen Stellung (Fig. 6) sperrt. Der normale Zustand der Weiche kann also nur dadurch wieder hergestellt werden, daß die Sperre 71 ausgelöst wird.
In diesem Fall bewahren die Stangen 8 und 25 die seit Beginn des Aufschneidens der Weiche eingenommene, in Fig. 3 dargestellte Stellung.
Die Steuerung kann bewirkt werden mit Hilfe irgendeines Betätigungssystems, das elektrisch, hydraulisch, mechanisch, pneuma- :. tisch, von Hand oder in gemischter Weise betätigt werden, kann. Die Schwinghebel des Betätigungssystems können irgendeine geeignete Signaleinrichtung betätigen.
Infolge der symmetrischen Anordnung der Teile kann die Vorrichtung gemäß der Erfindung sowohl rechts als auch links des Geleises angeordnet werden. Infolge der einfachen und wenig umfangreichen Konstruktion wird ein sicheres.. Arbeiten der Vorrichtung unter allen Bedingungen erzielt.

Claims (8)

  1. Patentansprüche:
    i. Vorrichtung zur Betätigung, Verriegelung und Überwachung von Weichen mit aufschneidbaren, miteinander verbundenen Zungen, bei der die Steuervorrich- tung für die Weichenzungen zwei bewegbare Teile enthält, die auf differentielle Weise angetrieben werden, mit Leergang bewegt werden und mit Sperrteilen zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die die Differenzbewegung ausführenden Teile (10, 27) gelenkig mittels einer Querstange (7) mit der Zungenbetätigungsstange (6) verbunden sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Kupplung der die Differenzbewegung ausführenden Teile (10, 27) des Differentialgetriebes mit der am Zungengestell angelenkten Ouerstange (7) zwei Stangen (8, 25) vorgesehen sind, die mit Bezug zu den die Differenzbewegungen ausführenden Teilen (10, 27) einen begrenzten axialen Hub ausführen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die an der Ouerstange (7) angelenkten Stangen (8, 25) mit Bezug zueinander starr oder elastisch in einer normalen Stellung gehalten werden.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden mit der Querstange (7) verbundenen Stangen (8, 25) durch ein elastisches oder biegsames Glied (68) in einer bestimmten Stellung zueinander gehalten werden.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden mit der Querstange (7) verbundenen Stangen (8, 25) normalerweise durch einen dürehschlagbaren Stift (69) mit Bezug zueinander unbeweglich sind und mit einer auslösbaren Sperre zusammenwirken, die sie in der beim Aufschneiden der Weiche eingenommenen regelwidrigen Stellung halten.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Leergang mit den Stangen (8, 25) in Eingriff sich befindenden Steuerköpfe (ro, 27) mittels einander zugewandter Zahnungen (24, 30) mit einem Zahnrad (60) in Eingriff sind, auf dessen Achse (61) das Betätigungsglied wirkt.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Leergang mit den Stangen (8, 25) in Ein-
    griff sich befindenden Stetierköpfe (io, 27) mittels geneigter Flächen (14, 15 und 34, 35) und mittels paralleler Teile (12, 13 und 31, 32) mit einem einzigen quer zu den beiden Steuerköpfen beweglichen Sperriegel (48) zusammenwirken.
  8. 8. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Leergang mit den Stangen (8, 25) in Eingriff sich befindenden Steuerköpfe (10, 27) Steuerteile von Signaleinrichtungen betätigen.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DES128753D 1937-03-25 1937-09-14 Vorrichtung zur Betaetigung, Verriegelung und UEberwachung von Weichen fuer Eisenbahnen, Strassenbahnen u. dgl. Expired DE684347C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4842225A (en) * 1987-05-05 1989-06-27 Alsthom Device for operating a railroad switch

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US4842225A (en) * 1987-05-05 1989-06-27 Alsthom Device for operating a railroad switch

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