DE682340C - Schaltung fuer Wechselstromblockanlagen - Google Patents

Schaltung fuer Wechselstromblockanlagen

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Publication number
DE682340C
DE682340C DEV33976D DEV0033976D DE682340C DE 682340 C DE682340 C DE 682340C DE V33976 D DEV33976 D DE V33976D DE V0033976 D DEV0033976 D DE V0033976D DE 682340 C DE682340 C DE 682340C
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DE
Germany
Prior art keywords
block
relay
contact
current
alternating current
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Expired
Application number
DEV33976D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Wilhelm Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
Original Assignee
Vereinigte Eisenbahn Signalwerke GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L23/00Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains
    • B61L23/08Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only
    • B61L23/10Control, warning or like safety means along the route or between vehicles or trains for controlling traffic in one direction only manually operated, e.g. block arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Keying Circuit Devices (AREA)

Description

Im Hauptpatent ist eine Anordnung für Wechselstromblockanlagen unter Schutz gestellt, bei welcher die Signalfreigabe durch ein Relais bewirkt wird, welches den Blockstrom empfängt und erst nach, einer, Anzahl von Stromstößen die Signalfreigabe herbeiführt. Die hierbei verwendete Schaltung ist so eingerichtet, daß bei der Rückblodkung das Blockrelais an dem einen Ende der Blockstrecke im Gleichschritt mit dem Blockfeld am anderen Ende der Blockstrecke arbeitet. Hierbei könnte nun der Fall eintreten, daß beide Vorrichtungen außertrittfallen. Dies kann wieder nur durch verwickelte Magnetanordnungen verhindert werden oder durch entsprechend empfindliche Ausbildung der Kontakteinrichtungen. Um dies zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung die Schaltung so eingerichtet, daß durch einen oder mehrere Kontakte am Blockrelais der Blockstrom erst nach vollzogener Blockung vom Bloc'krelais abgeschaltet und zur Entblodsung des Nachbarfeldes eingeschaltet wird. Blocken und Entblocken erfolgen daher nicht mehr gleichzeitig und im Gleichschritt, sondern nacheinander.
Der Erfindungsgegenstand ist in der beiliegenden Abbildung im einzelnen dargestellt, ι stellt das Blockrelais dar, das den Kontakt 11 steuert, 2 ist das mit dem Blockrejaisi zusammenarbeitende Wechselstromfeld auf der Nachbarblockstelle. Mit diesem sind bekannterweise die Druckstangenkontakte 21 und 22 verbunden. Die Einschaltung des Block-
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stromes erfolgt durch Kontakte 31 bis 35 an einem Relais-, das in beliebiger Weise: eingeschaltet wird, wenn geblockt werden solL 41 stellt den Gleichstrommotor und 42 den Wechselstromgenerator des Motorinduktors. dar, während 43 einen Handinduktor andeuten soll. Soll das Blockrelais 1 geblockt werden, so werden die Kontakte 31 bis 35 umgeschaltet. Der Motor 41 betätigt den Geneto rator 42 des Motorinduktors, und es fließt nun Blockstrom über die Kontakte 32, 11, 33 zum Relais 1, wie stark ausgezogen dargestellt ist. Ist das Blockrelais 1 geblockt, so schaltet es Seinen Kontakt 11 um. Hierbei wird nun der Blockstrom vom Blockrelais 1 abgesehaltetund" auf die Leitung 6 zum Nachbarblockfeld geschaltet. Der Blockstrom fließt nun, wie gestrichelt dargestellt, über die Kontakte 32, 11, 34, Leitung 6, Druckstangenkontakt 22·, Blockfeld 2 und Kontakt 21. Das Blockfeld2 wird in bekannter Weise entblockt. Durch die zweckentsprechende Anordnung des Kontaktes 11 ist also sichergestellt, daß das Blockfeld" 1 unter allen Umständen geblockt ist, bevor Blockstrom zum Entblocken des Nachbarfeldes hinausgeschickt wird. Außerdem ist' auch dafür gesorgt, daß das Blockfeld 1 abgeschaltet wird, so daß es nicht weiter Blockstrom erhalten kann. Soll nun durch Blocken des Blockfeldes 2 das Blockrelais 1 wieder entblockt werden, so fließt der Blockstrom vom Handinduktor 43 über den Kontakt 22, das Blockfeld 2, Kontakt 21, Leitung 5, Kontakt 3 5 zum Blockrelais 1. Ist das Blockrelais 1. entblockt worden, so schaltet es seinen Kontakt 11 in die dargestellte Stellung zurück. Der Blbckstrom wird nun nicht mehr durch das Blockrelais i, sondern von der Leitung 5 über die Kontakte 35, 32, 11, 33 zur Erde geführt. Das Blockrelais 1 ist hierdurch kurzgeschlossen, so daß es in seiner entblockten -Stellung verbleibt. Es kommt also darauf an, daß der Kontakt 11 beim Blocken des Blockrelais erst dann den Strom zur Leitung:. 6 schickt, wenn das Blockrelais richtig geblockt ist. Um ein einwandfreies Arbeiten des Blnckrelais sicherzustellen, wird ferner erfindungsgemäß der Kontakt 11 als Wechsler ohne1 Unterbrechung ausgebildet. Dadurch erhält das Blockrelais in dem Augenblick noch Strom, wo der Kontaktschluß zur Leitung 6 hergestellt wird, so daß dieser Kontaktschluß durch die Nachwirkung des Blockrelais 1 stets sichergestellt ist. -

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    ι . Blockanlage für Wechselstrombetrieb, wobei an Stelle eines Blockfeldes ein Blockrelais vorgesehen ist, welches erst nach einer Anzahl von Stromstößen seine Stellung wechselt, nach Patent 666475, ^adurch gekennzeichnet, daß durch einen oder mehrere Kontakte (11) am Blockrelais (1) der Blockstrom vom Blockrelaisnach vollzogener Blockung abgeschaltet und zur Entblockung des Nachbarfeldes eingeschaltet wird.
  2. 2. Blockanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kontakt (11) am Blockrelais als Wechsler ohne Unterbrechung ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    GEDRUCKT IN
DEV33976D 1937-07-02 1937-07-02 Schaltung fuer Wechselstromblockanlagen Expired DE682340C (de)

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