DE681247C - Verfahren und Anordnung zum schnellen Ingangsetzen von Tonfilmgeraeten - Google Patents

Verfahren und Anordnung zum schnellen Ingangsetzen von Tonfilmgeraeten

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Publication number
DE681247C
DE681247C DEK145542D DEK0145542D DE681247C DE 681247 C DE681247 C DE 681247C DE K145542 D DEK145542 D DE K145542D DE K0145542 D DEK0145542 D DE K0145542D DE 681247 C DE681247 C DE 681247C
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DE
Germany
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roller
film
lever
arrangement
sound
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Expired
Application number
DEK145542D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Karl Schwarz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Klangfilm GmbH
Original Assignee
Klangfilm GmbH
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Publication date
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Application granted granted Critical
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means
    • G03B31/02Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means in which sound track is on a moving-picture film

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Verfahren und Anordnung zum schnellen Ingangsetzen von Tonfilmgeräten Bei Tonfilmgeräten, bei denen die mit der Tontrommel gekuppelte Schwungmasse vom Filmband mitgenommen wird, muß das Filmband, da die Schwungmasse ein großes Trägheitsmoment besitzt, im Augenblick des Anfahrens eine starkeZugkraft aufnehmen, Dies hat zur Folge, daß der Film leicht auf der Tontrommel rutscht und die Schwungmasse erst sehr langsam die Betriebsdrehzahl erreicht. Da in diesem Zustand keine Aufnahme gemacht werden kann, ist der während des Anfahrens durch die Apparatur gelaufene Film vergeudet. Man hat aus diesem Grunde bereits vorgeschlagen, in dem Moment des Anfahrens den Film mittels einer Andruckrolle stark an die Tontrommel anzudrücken, so daß derselbe auf der Trommel nicht rutschen kann und die Schwungmasse mitnehmen muß.
  • Es tritt aber beim Anfahren solcher Geräte noch ein weiterer Nachteil auf, der durch die federnde Leitrolle bedingt ist, die hinter der Tonsteuerstelle liegt. Wie bereits erwähnt, tritt nämlich beim Anfahren eine starke Filmbelastung ein, die die federnde Leitrolle gegen ihren oberen Anschlag ausschlagen läßt. Erst dann, wenn die Schwungmasse und die Tontrommel die richtige Drehzahl erreicht hat, pendelt die federnde Leitrolle zurück, und zwar dauert es etwa io Sekunden, bis die federnde Leitrolle sich auf ihren richtigen Normalwert einstellt. Während dieser Zeit kann auch eine Aufnahme nicht bewerkstelligt werden, und es werden dabei etwa 5 m Film nutzlos verbraucht.
  • Um nun diesen zuletzt beschriebenen Nachteil zu vermeiden, wird nach der Erfindung vorgeschlagen, in dem Moment des Anfahrens die federnde Leitrolle in ihrer Normalstellung festzulegen. Wenn die Tontrommel die richtige Drehzahl erreicht hat, wird die Sperrung aufgehoben, und die federnde Leitrolle steht jetzt sofort in ihrer richtigen Normalstellung. Die Zeit des Einpendelns wird also ganz bedeutend verringert. Es ist sogar möglich, die Sperrung so vorzusehen, daß die Einpendelzeit überhaupt wegfällt. Auf die Art und Weise wird eine große Menge Film eingespart.
  • Erfindungsgemäß wird weiterhin vorgeschlagen, dieseFestlegung der federndenLeitrolle gleichzeitig vorzunehmen mit dem eingangs erwähnten Anpressen des Films an die Tontrommel. Man hat dann den Vorteil, daß die Schwungmasse schnell die Betriebsdrehzahl erreicht und die Einpendelzeit der federnden Leitrolle fortfä Ilt. Zu diesem Zweck ist bei einer - Ausführungsform nach der Erfindung ein elektrisch odef mechanisch betätigbarer Hebel über starre oder nachgiebige Verbindungsglieder einerseits mit dem die Andruckrolle tragenden Hebel, andererseits mit dem die federnde Leitrolle in ihrer Normalstellung festlegenden Gesperre gekuppelt. z21 z3 An Hand der Abbildungen soll die Erfindung näher erläutert werden. In Abb. i ist der Film mit i bezeichnet, die mit der Schwungmasse gekuppelte Tontrommel mit 2. Die federnde Leitrolle hat das Kennzeichen 3. Über die-Rolle,4 wird der Film in Richtung des Pfeiles transportiert. Die Feder der federnden Leitrolle ist mit 5 bezeichnet. Die Achse der Leitrolle 3 wird von einer Stange 6 getragen, an der auch die Feder 5 angreift. An dieser Stange sind zwei Hebel 7 und 8 vorgesehen, die in der obersten und in der untersten Stellung der federnden Leitrolle 3 an dem Anschlag 9 anliegen. Weiterhin ist mit der Stange 6 ein Arm io verbunden; vor diesem Arm befindet sich ein Klinkwerk, bestehend aus der Feder ii und der Klinke 12, die sich zwischen den Führungen 13 bewegen kann. An diese Sperrklinke greift ein Hebel 14 an, der über ein Seil 15 vor der Andruckrolle 16 betätigt wird. Die Andruckrolle 16 kann über die Stange 17 von dem Griff 18 gegen die Tontrommel 2 gedrückt werden. Die Anordnung arbeitet folgendermaßen - Wenn das Gerät stillsteht, liegt der Hebel 1 an dem Anschlag 9 an. Beim bzw. vor dem Einschalten des Antriebsmotors wird der Griff 18 in Richtung des Pfeiles bewegt, wodurch die Andruckrolle 16 den Film fest gegen die Tontrommel drückt. Gleichzeitig wird über das Seil 15 und den Hebel 14 die Sperre 12 gegen die Kraft der Feder ii durch die Führung 13 bewegt. Dadurch wird die federnde Leitrolle 3 in ihrer Normallage festolelegt. Der Film bringt jetzt die Tontrommel Z, t' schnell auf die richtige Drehzahl, und man kann dann den Griff 18 wieder loslassen, wodurch sich die Sperre 12 wieder löst. Die federnde Leitrolle befindet sich dann in der richtigen Lage und braucht nicht mehr eint' t3 zupendeln. Die Betätigung der Stange 17 kann auch elektromagnetisch vorgenommen werden.
  • In den Abb. 2 und 3 sind noch weitere Ausführungsformen der Erfindung dargestellt. In diesen Abbildungen sind für die mit Abb. i übereinstimmenden Einzelteile dieselben Bezugsziffern gewählt.
  • Die Anordnung nach der Abb. 2' arbeitet folgendermaßen: Beim Anfahren wird auf den Hebel 18 in Richtung des Pfeiles gedrückt. Dadurch wird der Druck der Rolle 16, die auf dem Hebel 24 gelagert ist und durch die Feder -23 gegen die Tonrolle gedrückt wird, verstärkt. Gleichzeiti- wird über die Schaltstange 25 der Sperrhebel 12 gegen die Kraft der Feder i i gegen die Sperre 2o des Leitrollenhebels 6 gedrückt. Dadurch wird der Hebel 6 und damit die Leitrolle 3 in der Mittel- oder Normalstellung festgehalten. Die unteren und oberen Anschläge sind mit :27 und :28 -bezeichnet. Haben Tonrolle und Schwungmasse die Normaldrehzahl erreicht, so wird der Hebel 18 losgelassen und dadurch die Sperre bei 2o gelöst. Man kann den Hebel ii auch so ausbilden, wie in der Abb. 3 dargestellt, so daß die Spitze 2o des Hebels 6 nach beiden Seiten hin festgelegt wird. Der Hebel 12 ist dazu vorteilhaft mit einer Gleitführung, wie sie in der Abb. i dargestellt ist, versehen. Die Spitze 2o des Hebels 6 wird vorteilhaft als Kugelknopf ausgebildet. Man kann die Anordnung noch dadurchürweitern, daß man dieAnschläge, diein Abb. 2 mit :27 und 28 bezeichnet sind, direkt an dem Hebel 12 anbringt, wie das in der Abb. 3 strichliunktiert durch die Stücke 21 und 22 dargestellt ist. Wenn der Hebel TS losgelassen wird, kann sich der Knopf:2o des Hebels 6 entweder gegen den unteren Anschlag 22 oder gegen den oberen Anschlag 2 1 legen. Drückt man nun auf den Griff 18, so schiebt sich der Knopf 2o in die Mitte 3o des Hebels 12 und wird so in der Normalstellung festgelegt.

Claims (2)

  1. PATr#-NTANSPRÜCI-lE: i. Verfahren und Anordnung zum schnellen Ingangsetzen von Tonfilmaufnahmegeräten mit federnder Leitrolle und vom Film mitgenommener Schwungmasse, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Rolle beim Anfahren in ihrer Normalstellung festgelegt wird.
  2. 2. Verfahren und Anordnung nach Anspruch i, - dadurch gekennzeichnet, daß t' crleichzeitig eine Filmandruckrolle gegen die Tonrolle bewegt oder der Druck einer ständi- anlie-enden Filmandruckrolle b 23 gegen die Tonrolle erhöht wird. 3. Anordnung nach Anspruch -9, dadurch gekennzeichnet, daß ein elektrisch oder mechanisch betätigbarer Hebel (18) über starre oder nachgiebige Verbindungsglieder (17, 15 bzw. 24, 25) einerseits mit dem die Andruckrolle (16) tragenden Hebel, andererseits mit dem die federnde Rolle (3) in ihrer Normal-' stellung festlegenden Gesperre (12) ge- kuppelt ist.
DEK145542D 1937-02-19 1937-02-19 Verfahren und Anordnung zum schnellen Ingangsetzen von Tonfilmgeraeten Expired DE681247C (de)

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DE (1) DE681247C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE946014C (de) * 1952-10-26 1956-07-19 Telefunken Gmbh Filterhebelanordnung bei den Laufwerken von Magnetbandgeraeten
DE966125C (de) * 1938-03-23 1957-07-11 Filmfuehrung fuer Geraete mit ueber eine glatte Rolle mitgezogener Schwungmasse und e

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE966125C (de) * 1938-03-23 1957-07-11 Filmfuehrung fuer Geraete mit ueber eine glatte Rolle mitgezogener Schwungmasse und e
DE946014C (de) * 1952-10-26 1956-07-19 Telefunken Gmbh Filterhebelanordnung bei den Laufwerken von Magnetbandgeraeten

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