DE680561C - Verfahren zur Herstellung von Metallhohlkoerpern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Metallhohlkoerpern

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DE680561C
DE680561C DER100197D DER0100197D DE680561C DE 680561 C DE680561 C DE 680561C DE R100197 D DER100197 D DE R100197D DE R0100197 D DER0100197 D DE R0100197D DE 680561 C DE680561 C DE 680561C
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Germany
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sheet metal
transverse
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longitudinal
metal cladding
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DER100197D
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Louis Renault
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    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C1/00Fuselages; Constructional features common to fuselages, wings, stabilising surfaces or the like
    • B64C1/06Frames; Stringers; Longerons ; Fuselage sections
    • B64C1/068Fuselage sections
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10TTECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER US CLASSIFICATION
    • Y10T29/00Metal working
    • Y10T29/49Method of mechanical manufacture
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    • Y10T29/49863Assembling or joining with prestressing of part
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Description

Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Metallhohlkörpern mit einer Umkleidung aus sehr dünnem Blech. Es ist bereits bekannt, bei der Herstellung derartiger Metallhohlkörper die Umhüllung während der Fertigung einer Zugspannung zu . unterwerfen, um sie der gewellten Form ihres Trägers anzupassen. Bei den nach den bekannten Verfahren hergestellten Hohlkörpern ist die Umkleidung der Zugspannung nur während der Fertigung unterworfen, und in dem fertigen Hohlkörper unterliegt sie keiner Vorspannung mehr. Im Gegensatz hierzu bezweckt die Erfindung, die auf die Umhüllung ausgeübte Zugspannung auch nach Abschluß des Herstellungsverfahrens aufrechtzuerhalten und sie hierdurch zur Versteifung des Hohlkörpers heranzuziehen.
Die Erfindung besteht darin, daß die
ao Längsholme, welche die mit der dünnen Blechverkleidung durch Schweißung oder Nietung fest verbundenen Querspanten in ihrer gegenseitigen Lage halten, zunächst nur an ihrem einen Ende mit einem und demselben Endquerspant fest verbunden werden, während sie durch die übrigen Querspanten in an sich bekannter Weise frei hindurchgehen, und anschließend die Blechverkleidung durch an den Endquerspanten angreifende Zugkräfte unter Spannung gesetzt und gedehnt wird, worauf die Längsholme an ihrem bisher noch freien Ende mit dem zugehörigen, noch unverbundenen Endquerspant fest verbunden werden. Hierdurch ist erreicht, daß die Längshohne und die Querspanten mit der Verkleidung im Sinne einer Aufrechterhaltung der Vorspannung der Verkleidung zusammenwirken. Die Längsholme selber werden durch die Vorspannung der Verkleidung einem Druck unterworfen.
Zweckmäßig sieht man in der Blechverkleidung in vorbestimmten Abständen Löcher vor, die durch Messung der Lochabstände die Zugspannungen in der Blechverkleidung zu überwachen gestatten.
Die Dicke des für die Verkleidung benutzten Bleches ergibt sich aus der Beanspruchung im Betriebe unter Berücksichtigung
des Sicherheitskoeffizienten. Die Spannung muß in jedem Falle so groß sein, daß die nachherige Kontraktion sie nicht aufzuheben vermag. Ebenso muß für die unter Sjpannung arbeitenden Teile die Summe dßr:rj$sPi.' den Spannungen kleiner sein als die zulässige* Beanspruchung.
Die Bekleidung des Hohlkörpers ist in einem hochwertigen Metall, wie nicht oxydierendem Stahl, kalt gewalztem Chromnickelstahl u. dgl., auszuführen, wobei man sehr geringe Wandstärken entsprechend der Beanspruchung verwenden kann. Es hat sich gezeigt, daß man mit einer sehr geringen Wandte stärke infolge der Verteilung des Werkstoffes über den ganzen Umfang auskommt.
Die Erfindung ist in der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. ι eine Längsansicht eines erfindungsgemäß hergestellten Hohlkörpers;
Fig. 2 zeigt eine Endansicht, während Fig. 3 und 4 Einzelheiten darstellen. Der Hohlkörper gemäß Fig. 1 besteht aus den Querspanten 1 von geeigneter ZaH, auf denen durch Schweißung oder Nietung die Blechverkleidung 2 befestigt ist.
Die Querspanten 1 werden in ihrer gegenseitigen Lage zueinander durch Längshohne 3 gehalten, die an den Endquer spanten I1UHd1I2 befestigt sind, aber frei durch die zwischenliegenden Querspanten 1 hindurchgehen (Fig. 3 und 4).
Da die Blechverkleidung durch die Querspanten 1 und die Längshohne 3 nicht genügend versteift ist, erfolgt die Fertigung weiter in der folgenden Weise:
Nachdem die Blechverkleidung 2 auf den Querspanten 1 und insbesondere auf den Endquerspanten i1 und i2 befestigt ist, werden die Längshohne 3 quer durch die Spanten 1 hindurehgeführt und an ihrem einen Ende an einem Endquerspant, beispielsweise an dem Endspant i1, befestigt. Hierauf wirdeine geeignete Vorrichtung an den Endspanten i1 und i2 angebracht, durch die man die Bekleidung 2 einer Längsdehnung t (Fig. 4) unterwirft, die sich entweder gleichmäßig oder veränderlich über den ganzen Umfang in der -beabsichtigten Weise verteilt.
Vor der Montage sind Löcher 4 in die Bleche gebohrt worden, die die Dehnung durch Messung des - Abstandes zwischen ihnen zu kontrollieren gestatten.
Nachdem die Dehnung, in der beabsichtigten Weise durchgeführt worden ist, wird das freie Ende der Längsholme 3 an dem Endquerspant i2 (Fig. 3) für eine dauernde Verbindung durch Schweißen oder Nieten· oder abnehmbar mittels Befestigungsglieder befestigt.
Die Metallkonstruktion gemäß der Erfin-4Ldung weist gegenüber der bekannten Anordnung den Vorteil auf, daß die Längsholme an der Blechverkleidung nicht befestigt sind 6g und letztere durch dieselben nicht angespannt wird.
Die Anordnung der Meßlöcher gestattet ferner eine dauernde Überwachung der Spannungen der Konstruktion.
Die durch Vibrationen o. dgl. hervorgerufenen Beanspruchungen wechseln in den Konstruktionsteilen nicht ihre Richtung, da die Kräfte in dem gleichen Sinne wirkend bleiben. Hierdurch wird eine größere Lebensdauer der Metallkonstruktion gesichert.
Die Konstruktion gestattet schließlich die Verwendung sehr widerstandsfähigen Stahls, und durch die Möglichkeit der Schweißung erhält man im Flugzeug- und Luftschiffbau niedrigere Herstellungskosten als bei den bisherigen Konstruktionen.
Es bleibt zu erwähnen, daß außer der Längsspannung auch Querspannumgen vorgenommen werden können, denen man gegebenenfalls die Querspanten unterwirft.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung von Metallhohlkörpern mit einer Umkleidung aus sehr dünnem Blech, das während des Fertigungsprozesses einer Zugspannung unterworfen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Längshohne (3), welche die mit der dünnen Blechverkleidung (2) durch Schweißung oder Nietung fest verbundenen Querspanten (1) in ihrer gegenseitigen Lage halten, zunächst nur an ihrem einen Ende mit einem und demselben Endquerspant (i1 oder i2) fest verbunden werden, während sie durch die übrigen Querspanten (1) in an sich bekannter : Weise frei hindurchgehen, und anschließend die Blechverkleidung (2) durch an den Endquerspanten angreifende Zugkräfte unter Spannung gesetzt und gedehnt wird, worauf die Längsholme an ihrem bisher noch freien Ende mit dem zugehörigen, noch unverbundenen Endquerspant fest verbunden werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch!, dadurch gekennzeichnet, daß in der Blechverkleidung in vorbestimmten Abständen Löcher vorgesehen sind, die durch Messung der Lochabstände die Zugspannungen in der Blechverkleidung zu überwachen gestatten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DER100197D 1936-10-07 1937-09-03 Verfahren zur Herstellung von Metallhohlkoerpern Expired DE680561C (de)

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US2147552A (en) 1939-02-14

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