DE68032C - Kettenstich-Nähmaschine für zickzackförmige Ziernäthe - Google Patents

Kettenstich-Nähmaschine für zickzackförmige Ziernäthe

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Publication number
DE68032C
DE68032C DENDAT68032D DE68032DA DE68032C DE 68032 C DE68032 C DE 68032C DE NDAT68032 D DENDAT68032 D DE NDAT68032D DE 68032D A DE68032D A DE 68032DA DE 68032 C DE68032 C DE 68032C
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DE
Germany
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sewing machine
catcher
stitch sewing
zigzag
chain stitch
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Expired - Lifetime
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DENDAT68032D
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H. HARTIG in Kandier b. Limbach
Publication of DE68032C publication Critical patent/DE68032C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/02Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings, or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for needle-bar movement
    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B57/00Loop takers, e.g. loopers
    • D05B57/02Loop takers, e.g. loopers for chain-stitch sewing machines, e.g. oscillating

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAM
PATENTSCHRIFT
KLASSE 82: Nähmaschinen.
Zusatz zum Patente ΛΪ 59827 vom 20. Mai 1891.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 12. Juni 1892 ab. Längste Dauer: 19. Mai 1906.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Kettenstich - Nähmaschine für zickzackförmige Ziernähte, welche aus der unter Patent Nr. 59827 geschützten Nähmaschine durch besondere Anordnung der Fänger und Bewegungsweise derselben hervorgegangen ist.
Zur rechtwinkligen Verschiebung der Nadeln in Bezug auf die Nahtrichtung ist, wie bereits in der Patentschrift Nr. 59827 angegeben, am Kopf der Maschine ein prismatischer Schieber-B, Fig. i, angebracht,, welcher durch Deckplatten B1 B2 derart gehalten wird, dafs sich derselbe sowohl auf und nieder, als auch in beiden Lagern seitlich verschieben kann. Die Mittel zu diesen Bewegungen wurden in der Patentschrift Nr. 59827 angegeben.
Die zickzackförmige Ziernaht Fig. 4 wird nun auf folgende Weise erzeugt.
Anordnung der Nadeln: Die Nadeln .α λ,, Fig. ι, werden derart !im Schieber B befestigt, dafs ihre Oehre in Richtung der Naht liegen.
Anordnung der Fänger: Die beiden Fänger b bx1 welche mit ihren Spitzen gegen einander gerichtet sind, bilden ein einziges Organ und bewegen sich daher gemeinschaftlich.
Die Hauptwelle A, Fig. 2 (Ansicht von unten) der Maschine, trägt zunächst das Hebeexcenter C und das Vorschubexcenter C1 zur Bewegung des Stoffschiebers und steht durch die Zahnräder D D1 mit der Uebersetzung 2 : 1 mit der Welle E im Zusammenhang. Diese Welle ist bei E1 E2 gelagert. Vorn ist ein Excenter F aufgeschraubt, gegen dessen Stirnfläche sich die Stange F1 legt, die durch die Feder F2 an das Excenter herangezogen wird. Am äufseren Ende der Stange F1 ist ein mit dem Lappen F4 versehener Maschinenteil -F3, Fig. 2, aufgeschraubt. Der Lappen F4 greift durch einen eingeschraubten Stift f in ein Loch der Fänger. Die Fänger selbst sind um die Schraube g, Fig. 1, drehbar, welche in das winkelförmige Eisen G4, Fig.-1 und 2, eingeschraubt ist. G4 sitzt auf der Wendewelle Gj, die bei H und H1 gelagert ist und eine kleine Drehung durch Vermittlung des Armes G2, Fig. 2, und Excenters G1 erhält. Die Feder G5 bringt die Rolle von G2 zum Anliegen an G1.
Durch die Wendewelle G3 werden die Fänger senkrecht zur Bildebene in Fig. 1 bewegt, dagegen wird die schwingende Bewegung der Fänger durch die in ihrer Längenrichtung verschobene Stange F1 hervorgebracht, welche durch den Stift f des Lappens .F4 die Fänger b und B1 nach rechts oder links zum Ausschlag bringt.
Die Bildung dieser Naht ist in Fig. 3 schematisch dargestellt, und zwar zeigt diese Figur die Bildung, wie sie sich auf der unteren Waarenseite vollzieht.
In I, Fig. 3, haben die Nadeln α ax eingestochen und sich so weit erhoben, dafs die Fadenschleifen gebildet werden, in welche zunächst die Fängerspitze des Fängers b eintritt.
Nach dem Erheben der Nadeln aus dem Stoff verschiebt sich letzterer um den Betrag χ vorwärts und die Nadeln um y zur Seite, welcher Nadelbewegung der Fänger folgt, so dafs er die Lage II einnimmt und beide Schleifen nach rechts zieht; hat sich der Fänger etwas nach vorn bewegt und die Lage III erreicht, so stechen beide Nadeln α und ax in den Stoff ein, aber nur die Nadel a\ sticht in die Schleifen. Werden letztere von der niedergehenden Nadel ^1 gehalten, so geht der Fänger zurück und beim nun folgenden Erheben der Nadeln fängt der Fänger bx die Nadelfadenschleifen, wie IV zeigt. Nun macht der Fänger bx die für den rechtsseitigen Fänger durch II und III angegebene Bewegung, wobei der Stoff um eine Stichgröfse χ und die Nadeln sich um das Stück y seitlich links bewegen, so dafs die Nadel α (in V). in die vom Fänger bl gehaltenen Schleifen einsticht. Der Fänger bY bewegt sich, wie V zeigt, zurück, so dafs nun wieder der Fänger b in die Lage I kommt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Kettenstich-Nahmaschine für zickzackförmige Ziernähte der unter Nr. 59827' geschützten Art, sofern bei derselben zur Erzeugung der Ziernaht (Fig. 3) die Nadelfadenschleifen der beiden im Zickzack einstechenden Nadeln (a aj abwechselnd, von je einem der beiden gemeinschaftlich bewegten Fänger (b oder b1) gefangen und je nur einer Nadel vorgelegt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT68032D Kettenstich-Nähmaschine für zickzackförmige Ziernäthe Expired - Lifetime DE68032C (de)

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