DE158602C - - Google Patents

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DE158602C
DE158602C DENDAT158602D DE158602DA DE158602C DE 158602 C DE158602 C DE 158602C DE NDAT158602 D DENDAT158602 D DE NDAT158602D DE 158602D A DE158602D A DE 158602DA DE 158602 C DE158602 C DE 158602C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B3/00Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing
    • D05B3/04Sewing apparatus or machines with mechanism for lateral movement of the needle or the work or both for making ornamental pattern seams, for sewing buttonholes, for reinforcing openings or for fastening articles, e.g. buttons, by sewing with mechanisms for work feed

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in der Patentschrift 137173 dargestellte Doppel-Hohlsaum-Nähmaschine arbeitet in der Weise mit einem dornartigen Saumfädenteiler, daß der Fadenteiler zu beiden Seiten je eines herzustellenden Fadenbündels und abwechselnd auf der einen oder anderen Seite eines mittleren, die beiden Hohlsaumreihen trennenden und von Kettenfäden gebildeten Längsstreifens des Stoffes nacheinander eintritt, wobei entweder der Fadenteiler gleichzeitig mit der Nadel oder der Stoff allein quer zum- Stoffvorschub hin und her verschoben wird. Der Fadenteiler wird hierbei durch den Maschinengang veranlaßt, wie eine der Fig. 6 des Patentes 137173 nachgebildete Fig. 6 der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht, zwischen den Saumfäden des sich verschiebenden Stoffes nacheinander die Stellungen i, 2, 3, 4, 5, 6 usw. einzunehmen, welche sich in den Ecken der von der Nadel gebildeten Zickzackbindenaht befinden, wobei die den mittleren Längsstreifen bildenden Kettenfäden k die Längsstrecken 2-3, 4-5, 6-7, 8-9 usw. der Bindenaht und damit die Stiche 2, 3, 6, 7 usw. von den Stichen 1, 4, 5, 8 usw. so voneinander halten, daß die Form der Hohlsäume gewahrt bleibt.
Es ist nun gefunden worden, daß sich nicht nur die richtige Form der Hohlsäume aufrecht erhalten, sondern das äußere Ansehen der Hohlsäume noch verbessern läßt, wenn die mittleren Kettenfäden k fortfallen und dadurch ersetzt werden, daß jede der Längsstrecken 2-3, 4-5, 6-7, 8-9 usw. der Zickzackbindenaht aus mehreren Fadenstücken gebildet wird. Fig. 4 veranschaulicht diese neue Hohlsaum-Anordnung, wobei jede Längsstrecke der Bindenaht aus drei Fadenstücken besteht, welche der Deutlichkeit halber etwas voneinander liegend gezeichnet sind, während sie in Wirklichkeit dicht aneinander liegen. Solche aus mehreren Fadenstücken bestehende Fadenbindungen 2-3, 4-5, 6-7, 8-9 werden nicht durch die dazwischen befindlichen Fadenstücke 3-4, 5-6,7-8 gegeneinander gezogen, wie es mit den einfädigen Bindungen 2-3, 4-5, 6-7, 8-9 der Fig. 6 geschehen würde, wenn nicht die trennenden Kettenfäden k dazwischen wären. Der Hohlsaum wird also von sämtlichen Kettenfäden befreit und dadurch erhalten die 50 ' einzelnen Durchbrüche des Hohlsaumes ein gefälligeres Aussehen, als wenn der mittlere Kettenfädenstreifen vorhanden ist.
Wie in der Patentschrift 137173, kann der Saumfädenteiler aus einem Dorfn α und einem Schwanzstück b bestehen und gelenkig mit einem Arm d1 verbunden sein, welcher an einer Schwinge d sitzt. Letztere ist auf der Welle e drehbar und axial verschiebbar gelagert und trägt die Gabel h, welche ein Ex-■zenter g der Greiferwelle / zwischen festen Bunden gl gl umfaßt. Die Drehbewegungen

Claims (1)

  1. der Greiferwelle veranlassen unter Vermittelung der Teile ghdd', daß der Saumfädenteiler gehoben und gesenkt wird, während infolge der horizontalen Verschiebungen der Greiferwelle der Fadenteiler nach links und rechts verschoben wird. Diese Bewegungen des Fadenteilers, sowie die Bewegungen der Nadel η und der Stoffvorschub sind gemäß vorliegender Erfindung so abgepaßt, daß
    ίο Nadel und Fadenteiler ein- oder mehrfach an dieselben Stellen i, 2, 3, 4, 5 usw. zurückkehren, also wiederholt an denselben Stellen zwischen die Fadenbündel eintreten, so daß die Bindungen 2-3, 4-5, 6-7 usw. mehrfädig werden. Zum richtigen Stoffvorschub ist das Vorgelege zwischen der Maschinenantriebswelle w und dem Hebelantrieb mm1 ο für den Stoffschieberhebel ρ in geeigneter Weise ausgebildet worden.
    Ρλ τ f. ν τ - A ν s r R υ c Ii:
    Doppel - Hohlsaum - Nähmaschine mit einem nach Art des Patentes 137173 zwischen die Saumfäden tretenden dornartigen Saumfädenteiler, dadurch gekennzeichnet, daß Fadenteiler und Nadel gleichzeitig wiederholt an denselben Stellen zwischen die völlig von Kettenfäden befreiten Fadenbündel derart eingeführt Averden, daß mehrfädige, sich ohne Kettenfäden unverrückbar haltende Bindungen auf den Saumfadenbündeln entstehen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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