DE679885C - Verfahren zum Herstellen eines Gemisches von Acetylen und anderen gasfoermigen Kohlenwasserstoffen - Google Patents

Verfahren zum Herstellen eines Gemisches von Acetylen und anderen gasfoermigen Kohlenwasserstoffen

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DE679885C
DE679885C DESCH114703D DESC114703D DE679885C DE 679885 C DE679885 C DE 679885C DE SCH114703 D DESCH114703 D DE SCH114703D DE SC114703 D DESC114703 D DE SC114703D DE 679885 C DE679885 C DE 679885C
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acetylene
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carbide
gas
gaseous hydrocarbons
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DESCH114703D
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Johann Schwarz
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L3/00Gaseous fuels; Natural gas; Synthetic natural gas obtained by processes not covered by subclass C10G, C10K; Liquefied petroleum gas
    • C10L3/02Compositions containing acetylene
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10LFUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
    • C10L3/00Gaseous fuels; Natural gas; Synthetic natural gas obtained by processes not covered by subclass C10G, C10K; Liquefied petroleum gas

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Description

  • Verfahren zum Herstellen eines Gemisches von Acetylen und anderen gasförmigen Kohlenwasserstoffen Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Herstellen eines Gemisches von Acetylen, und anderen gasförrnig-en Kohlenwasserstoffen, das vorzugsweise zum Antrieb von Verbrennungsmotoren bestimmt ist.
  • Die Ausnutzung von Acetylen und von Ga-sgemischen aus Acetyl,en und Kohlenwass:erstoffen als Treibstoff für Verbrennungsmotoren ist zwar nicht neu, eine Schwierigkeit bei der Acetylenentwicklung aus Carbid und Wasser liegt aber in der mangelhaften Beeinflußbarkeit der Entwicklung, die meistens sehr stürmisch verläuft, wobeidieNachentwicklung nicht ganz verhindert werden kann. Die Raumbeanspruchung durch eine Gasglocke war groß, das Wasser wurde durch die-Reaktion stark erwärmt und dadurch das Acetylen stark verunreinigt, die Zersetzungs-,gefahr erhöht, und das teilweise bis zum Erglühen erhitzte Carbid vergrößerte die Gefahrenquelle. Unter diesen Umständen konnte kein vollwertig-es und betriebssicheres Gas dem Motor zugeführt werden.
  • Ein weiterer Nachteil bestand darin, daß ein Acetylen-Luft-Gemisch, auch wenn es nur ein Gemisch von 3% Acetylen und 970/0 Luft darstellte, zur Vorzündung bei einem Verdichtungsdruck von 2Atm. neigte; man konnte daher im Motorenz#Iinder nicht mit einem Verdichtungsdruck von 4 bis 6 Atm., wie bei Benzin, Benzol und deren Gemische, arbeiten. Wollte man also ein reines Acetylen-Luft-Gemisch anwenden, so mufte man bei einem Verdichtungsdruck von 2 Atm. bleiben und damit eine starke Minderung der Motorleistung und eine Vergeudung an Acetylen in Kauf nehmen. Diese Nachteile werden durch vorliegende Erfindung behoben. Danach wird Acetylen nicht aus Carbid und Wasser erzeugt, sortdern aus Carbid, welches unmittelbar mit KdhIenwasserstoffen und verdünntem Alkohol oder auch mit einem Gemischaus Keton und Alkohol mit und ohne Kohlenwasserst6.-ffen in Berührung gebracht wird. Zweckmäßig wird bei einem solchen Verfahren der Vorratsbehälter für die Zersetzungsflüssigkeit und der Vorratsbehältex für das Carbid mit dem Entwicklungsraum regelbar verbunden.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Aus-Eihrungsbeispiel der Erfindung. Sie stellt einen Querschnitt eines solchen Entwicklers dar.
  • In dem Entwicklungsrauma befindet sich z. B. ein Kohlenwasserstoff--Alkohol-Gemisch; über dieser Kammer rtil-it ein gasdurchlässigar Stoßdämpfer b mit Doppelboden e und die Gaskammerc mit Gasleitungsrohrr. Seitlich von der Gaskammer liegt der Vorrats,-behältera für die Entwicklerflüssigkeit nebst einem Abflußrohr mit Ventilfederkegeld und Handsteuerraddl zur öffnung des Ventilsd, um audli durch äußeren Eingriff im Bedarfst falle eine die Entwicklung beschleunigende Flüssigkeit, z. B. verdünnten Alkohol, zuzu,-führen.
  • Die Flüssigkeitsvorratsbehälter können je nach der Aufgabe, die sie zu erfüllen haben, in mehrere Kammern mit getrennten Zulaufvorrichtungen ein- geteilt sein.
  • In der Mitte des Behälters liegt das trichterförmige Carbidvorratsgefüßi, das Carbid wird aus dem Vorratsbehälter mit Einlaufsteu#erl durch die an dies--m angeordneten Flügelschieber11 und 72 zugeführt. Zwischen Flügelschieber11 und 12 liegt ein Meßgefäßli, um den Einfall des Carbids in Teilmengen zu ermöglichen.
  • Dieses Meßgefüß ist seitlich am Carbidvorratsgefäß. befestigt. Das Meßgefäß und damit das Carbidvorratsgefäß wird durch Flügelschieber 11 und 12 abgeschlossen und geöffnet. Der FlügeIschieber11 ist auf den Flügelschieber12 abgestimmt, und zwar so, daß Flügelschieberl' den Carbideinlauf absperrt, wenn. Flügelschieber12 den Einlauf ins Meßgefäß freigibt, und umgekehrt. Das Carbidvorratsgefäß ist in bekannter Weisc mit einem Gasabzugskanalk versehen, an dessen oberem Ende ein Gasabzugsventil g sitzt. Diese Vorrichtung dient dazu, angesammeltes Accctylen- aus dem Carbidvorratsbiehälter abzuleiten. Das Ventilg schließt den Gasabzugskan#alk, der in die Flüssigkeit ragt, vollständig vom Vorratsbehälterf ab,- so daß keine Flüssigkeit bei Gasdruck in den Carbidvorratsbehälter durch das Gasabzugsrohrk ge- drückt werden kann, sondern nur evtl. angcsammelt-es Acetylen aus dem Carbidvc>rratsbehälter durch Ventilg seinen Abzug finden kann.
  • Die weiteren Bezugszeichen bedeuten: 1 einen Schlanunsiebboden, in Deckelverschlußschrauben des Carbidvorratsbehälters, n einen Druckanzeiger, o ein Schlammablaßventil, p eine Schlammkammer und s den Boden derselben, t den Einfüllstutzen für Vorratsbehälter ii.
  • Die Wirkungsweise dieses Entwicklers ist folgende: Die Gasüntnahme für den Mot#orenbctrieb regelt in bekannter Weise die Förd-erpumpe des Motors. Dadurch wird die Zersetzungsflüssigkeit und ebenso Kdlilen#,vasscrstoff selbsttätig dem Carbid zugesetzt. Der Unterdruck, der durch die Saugung des Motors hervorgerufen wird, macht die benötigte Menge Acetylen frei, die in dem Flüssigkeitsgemisch gelöst war. Beim Unterdruck öffnct sich das Ventild, so daß aus der Vorratskammer a die Entwicklerflüssigkeit in von der Saugung geregelt-er Menge in die Entwicklungskammeria fließt.
  • Ist das Alkohol-Kohlenwasserstoff-Gemisch oder das Keton-Kolil#eiiwass,ersto#ff-G#2misch mit Acetylen gesättigt, so reagiert Carbid in diesem leicht flüchtigen G.-misch schon bei schwachem Unterdruck-, -und die Gasentwicklung erfolgt verhältnismäßig stürmisch. Das Gemisch in der Entwicklungskammer ist mengenmäßig so einstellbar, daß ein CTb--rdruck von il/"Atm. bei i8'C nicht auftritt auch wenn der Entwickler tage- und wochenlang unbenutzt bleibt, da das Acetylen sich, in dem Flüssigkeitsgemisch gelöst, im Gleichgewichtszustand befindet. Auf Grund des Gleichgewichtszustandes kann die Nachentwicklung von freiem Acetylen weitgehend vdrmieden werden.
  • Durch die Mischung seiner Bestandteile wird die Explosions.,grenze des Gas2s nach oben verschoben, so daß auch bei höheren Außentemperaturen und damit höherem inneren Druck die Zersetzungsgefahr w--it geringer ist als bei Ac-etylen. Die nach obien verlegte Explosionsgren7e des so erzeugten Gases hält auch ein-en höheren Verdichtungsdruck im. Motorenzylinder aus undergibt eine höhere Energieausbeute und Einsparung des Acetylens.
  • Auch für andere chemische, technisch-- und gewerbliche Zwecke. kann das so erzeugte Acetylen verwendet werden, bei öffnen des Regelventils entströmt es dem Entwickler ohne Pumpe in den Vorratsbehälter u; es kann aber auch bei Druckmangel durch Saugung entnommen werden. Vorzugsweise werden Ketone mit einem niedrigprozentigen Alkohol verwendet und ein solches Gemisch mit dem Carbid zusammengebracht. Durch eine solche Gemischbildung karm gefahrlos ein höherer Druck erreicht -und betriebssicher längere Zeit das gespeichert-- Acc-tylen gelagert werden.

Claims (1)

  1. PA TENTA NS PRiJCI-I E: i. Verfahren zum Herstellen eines Ge- misches von Acetylen. und anderen gas-t:> förmigen Kohlenwasserstoffen, insbesonder#e zur Verwendung als Motortreibstoff, z# dadurch gekennzeichnet, daß Carbid mit einem Gemisch aus flüs-sigem Kohlenwasserstoff und verdünntem Alkohol -und/ oder Ketonen in dem Verbrauch #entsprechend geregelter Menge v#ersetzt wird. z. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeicImet, daß ein Vorratsbehälter für die Entwicklerflüssigkeit und #in. VorratsbehÄlter für das Carbid regelbar mit der Entwicklungskammer verbunden sind.
DESCH114703D 1937-07-21 1937-07-21 Verfahren zum Herstellen eines Gemisches von Acetylen und anderen gasfoermigen Kohlenwasserstoffen Expired DE679885C (de)

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