DE679691C - Schutzvorrichtung fuer oelgefuellte elektrische Apparate - Google Patents

Schutzvorrichtung fuer oelgefuellte elektrische Apparate

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DE679691C
DE679691C DES122001D DES0122001D DE679691C DE 679691 C DE679691 C DE 679691C DE S122001 D DES122001 D DE S122001D DE S0122001 D DES0122001 D DE S0122001D DE 679691 C DE679691 C DE 679691C
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DE
Germany
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oil
protection device
swimmer
floats
several
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Expired
Application number
DES122001D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Hans Prinz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens AG
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/53Cases; Reservoirs, tanks, piping or valves, for arc-extinguishing fluid; Accessories therefor, e.g. safety arrangements, pressure relief devices
    • H01H33/55Oil reservoirs or tanks; Lowering means therefor
    • H01H33/555Protective arrangements responsive to abnormal fluid pressure, liquid level or liquid displacement, e.g. Buchholz relays
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/18Switches operated by change of liquid level or of liquid density, e.g. float switch
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/24Switches operated by change of fluid pressure, by fluid pressure waves, or by change of fluid flow
    • H01H35/40Switches operated by change of fluid pressure, by fluid pressure waves, or by change of fluid flow actuated by devices allowing continual flow of fluid, e.g. vane

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Housings And Mounting Of Transformers (AREA)

Description

  • Schutzvorrichtung für ölgefüllte elektrische Apparate Die Erfindung betrifft eine Schutzvorrichtung für ölgefüllte: elektrische Apparate, bestehend aus einem oder mehreren auf die Höhe des Ölstandes ansprechenden Schwimmern, die in einem in die Ölleitungen eines elektrischen Apparates eingebauten Gehäuse enthalten sind. Durch das Ansprechen der Schwimmer können Kontaktvorrichtungen, z. B. Ouecksilberschaltröhren, betätigt werden oder Fallgewichte ausgelöst werden, die die Kontaktvorrichtungen des Signalstrom-oder Steuerstromkreises beim Herabfallen oder Herabschleudern mit Hilfe eines Kraftspeichers betätigen. Bei Verwendung der Fallgewichte ergibt sich der Vorteil, daß der Signal- und. Steuerstromkreis mit der Kontaktvorrichtung in einem den Übertritt von Hochspannung in den Steuerstromkreis ausschließenden Abstand von den gegebenenfalls unter Hochspannung stehenden Schwimmeranordnungen vorgesehen werden kann.
  • Derartige Schutzvorrichtungen werden meist in die Verbiindungsleitung zwischen dem elektrischen Apparatekessel und dem für die Ölausdehnung vorgesehenen Axsg1eichsgefäß eingesetzt. Sie sprechen ,sowohl auf die Höhe des Ölstandes als auch auf die Ölströtnung an. Nachteilig ist es bei den bekannten Einrichtungen, daß nicht angezeigt wird, ob das Absinken des Ölstandes durch Gasentwicklung im elektrischen Apparat oder nur durch den infolge eines Leckes auftretenden Ölverlustes hervorgerufen wird.
  • Für eine getrennte Anzeige auf GasentwIckfung im Apparateinnern und auf Ölyerluste sind getrennte Schwimmer vorgesehen, die in verschiedenen Gasauffangräumen liegen und deren einer die im Apparatekessel sich entwickelnden Gase, der andere die bei Leckverlusten eindringende Luft aufnimmt. Zu diesem Zweck wird z. B. der oberhalb der Mündungen der Ölleitungen liegende Teil des Schwimmergehäuses durch eine Zwischenwand derart in zwei Kammern unterteilt, daß die von beiden Leitungen einströmenden Gase jeweils nur in einer Kammer aufgefangen werden.
  • An Hand der Figuren wird die Erfindung näher erläutert.
  • Das die Schutzvorrichtung enthaltende Gehäuse z ist, wie Fig. r zeigt, in die Verbindungsleitungen z !und 3 zwischen dem Kessel eines Transformators und seinem Ölausgleichsgefäß eingesetzt, wobei der Rohrstutzen a an den Transformator und der Rohrstutzen 3 an das Ausgleichsgefäß angeschlossei ist. Bei auftretender starker Gasentwicklung im Inneren des Transformatorkessels und bei zunehmender Belastung ergibt sich eine Ölströmung in Richtung des Pfeiles vom Kessel zum Ausgleichsgefäß: Der oberhalb der Mündungen der Anschlußrohre 2 und 3 liegende Gehäuseteil ist durch die Zwischenwand 5, die gegebenenfalls mit dem Gehäusedeckel 6 verbünden sein kann, in zwei Kammern 7 und $ unterteilt. Die Kammer 7 liegt der Mündung,des Anschlußrohres 2 benachbart, während das Anschlußrohr 3 in die Kammer 8 mündet. Zwischen dem Boden g, der gegebenenfalls nach außen ausgebaucht sein kann, und der Zwischenwand 5 ist genügend Raum zu lassen, so daß einerseits die Ölströmung nicht behindert wind und andererseits auf die Ölströmung ansprechende Schwimmer- oder Stauklappenanordnungen io noch Platz zur Unterbringung finden.
  • Wenn nun bei einem im Transformator auftretenden Fehler, z. B. Windungsschluß, eine starke Gasentwicklung entsteht, werden die Gase vom Ölstrom q. :mitgeführt und gelangen zunächst in die Kammer 7 ,des Gehäuses i. Bei genügender Gasmenge spricht der hierin untergebrachte Schwimmer ri an und betätigt gegebenenfalls nur Warnsignale; während die Abschaltung des elektrischen Apparates der Stauklappe i o oder einem. weiteren, tiefer als der Schwimmer i i liegenden Schwimmer zugeordnet ist. Wenn nun irgendein Leck in den Ölleitungen oder Kesseldichtungen auftritt und zier Ölstand sinkt, wird vom Ausdehnungsgefäß her also über das Anschlußrühr 3 Luft in die Leitungen eingesaugt. Die mitgeführte Luft tritt zunächst aus der Leitung 3 in die zweite Kammer 8 des Gehäuses ein und kann hier ebenfalls einen Schwimmer 12 betätigen.
  • Zur Überwachung des Apparates empfiehlt es sich; in die Gehäusewand i in bekannter Weise Schaugläser einzusetzen; so ;daß der Ölstand von beiden Kammern auch von außen überwacht werden kann. Durch die getrennte Anzeige von Gasentwicklung im elektrischen Apparat und von -durch Leckstellen verursachten Ölverlusten kann der Bedienungsmann den Störungen gleich an der richtigen Stelle nachgehen. Es wird :die bei :der Fehlersuche erforderliche kostbare Zeit eingespart und gleich für die Behebung des Schadens verwendet: Die Transformatorwicklungsschä.den !' können auf geringen Umfang eingeschränkt !, werden, da der Bedienungsmann den schadhaften Transformator abschalten und die erforderlichen Umschaltungen für den ausfallenden Transformator rechtzeitig ausführen kann. Auch wird das unnötige Abschalten des Apparates vermieden, wenn die Fehlerquelle nur aus einem Leck besteht, das in ,den meisten Fällen beim im Betrieb befindlichen Apparat mindestens hilfsweise ausgebessert werden kann. , Um ein Bild über die Größe :des Fehlers zu erhalten, ist' es zweckmäßig, die in der Zeiteinheit entwickelten Gase oder den Ölverlust in der Zeiteinheit zu ermitteln. Man verwendet vorteilhaft für diesen Zweck bei einem oder beiden Schwimmern i i und 12 Schaltröhren mit mehreren Kontakten. Zum Schalten der einzelnen Kontakte der gleichen Rohre sind verschieden große Ansprechwinkel erforderlich. Beim Ansprechen des ersten Kontaktes kann beispielsweise ein Zeitwerk geschaltet werden, das bei Weitersinken des Ölstandes und Schalten des zweiten Kontaktes wieder stillgesetzt wird. Wenn das Volumen der Kammern 7 und 8 bekannt ist, läßt sich aus der ermittelten Zeit die Größe des Gas- bzw. Ölverlustes errechnen. An einem durchdieses Werk betätigten Zählwerk kann die Größe des Fehlers abgelesen werden. Man kann aber auch den Schwimmer mit zwei Schaltröhren ausrüsten; zu deren Ansprechen verschieden große Ansprechwinkel erforderlich sind.
  • Als vorteilhafte Form der Quecksilberschaltröhre kann das in Fig.2 dargestellte Ringrohr mit mehreren Kontakten dienen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE i. Schutzvorrichtung für ölgefüllte elektrische Apparate, bestehend aus mehreren auf die Höhe des Ölstandes ansprechenden Schwimmern, die in Gasauffangbehälter eingebaut sind, dadurch gekennzeichnet, daß für eine getrennte Anzeige auf Gasentwicklung im Apparateinnern und auf Ölverluste 4n verschiedenen Gäsauffangräumen liegende getrennte Schwimmer vorgesehen sind und daß der eine Gasauffangraurn die sieh im Apparatekessel entwickelnden Gase und der andere nur .die bei Leckverlusten von außen eindringende Luft aufnimmt.
  2. 2. Schutzvorrichtung :gemäß Anspruch i, die in die Verbindungsleitung zwischen dem elektrischen Apparatekessel und dem Ölaüsdehnungsgefäß eingebaut ist, dadurch .gekennzeichnet, daß der oberhalb der Mündungen .der Ölleitungen liegende Teil des Gehäuses durch eine Zwischenwand in wenigstens zwei Schwimmer enthaltende Kammern unterteilt ist, mit einer derartigen Lage zu def Mündungen, daß der eine Schwimmer auf Gasentwicklung und der andere Schwimmer auf Ölverlost anspricht.
  3. 3. Schutzvorrichtung nach Anspruch r und 2, dadurch .gekennzeichnet, daß der obere Gehäuseteil einen weitere Kontaktanordnungen steuernden Hilfsschwimmer enthält, idurch dessen Ansprechen ein Uhrwerk ausgelöst wird, das durch Ansprechen eines tiefer liegenden zweiten Schwimmers wieder stillzusetzen ist. q.. Schutzvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß für die Zeitmessung Schaltröhren mit mehreren Kontakten bzw. mehrere von einem Schwimmer getragene Schaltröhren vorgesehen sind.
DES122001D 1936-03-18 1936-03-18 Schutzvorrichtung fuer oelgefuellte elektrische Apparate Expired DE679691C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741490C (de) * 1940-09-25 1943-11-11 Max Bucholz Vorrichtung zur UEbertragung einer durch die Ansammlung von Luft oder Gas in einem mit Fluessigkeit gefuellten Gefaess hervorgerufenen Bewegung auf eine Anzeige- oder Kontakteinrichtung
DE760881C (de) * 1941-07-03 1954-03-15 Siemens Schuckertwerke A G Schutzeinrichtung fuer mit einem fluessigen Isoliermittel gefuellte elektrische Maschinen und Geraete

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE741490C (de) * 1940-09-25 1943-11-11 Max Bucholz Vorrichtung zur UEbertragung einer durch die Ansammlung von Luft oder Gas in einem mit Fluessigkeit gefuellten Gefaess hervorgerufenen Bewegung auf eine Anzeige- oder Kontakteinrichtung
DE760881C (de) * 1941-07-03 1954-03-15 Siemens Schuckertwerke A G Schutzeinrichtung fuer mit einem fluessigen Isoliermittel gefuellte elektrische Maschinen und Geraete

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