DE67933C - Bogenlampe - Google Patents

Bogenlampe

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DE67933C
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Germany
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coil
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iron
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DENDAT67933D
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SÜDDEUTSCHE ELEK-TRiciTÄTS - Gesellschaft, Raab & Bastians, in München, Leopoldstr. 41
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0003Electric arc lamps the arc being outside, in the open
    • H05B31/0006Electric arc lamps the arc being outside, in the open with superimposed electrodes

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bogenlampe.
Der Aufbau vorliegender Vorrichtung beruht auf der Thatsache, dafs zwei in der Längsrichtung einer Spule beweglich angebrachte Eisenstücke sich gegenseitig abstofsen.
Um dieses Naturgesetz in einfachster Weise zur Regelung der Kohlenpole bei Bogenlampen (Differentiallampen) in Anwendung zu bringen, ist der Zweck dieser Vorrichtung.
In beiliegender Zeichnung zeigt Fig. 1 einen Querschnitt, Fig. 2 einen Grundrifs, Fig. 3 einen Längenschnitt a-b-c mit der ganzen Lampeneinrichtung. Fig. 4, 5 und 6 zeigen einzelne Theile der Vorrichtung.
Wie. aus genannten Figuren ersichtlich, werden zwei Spulen in wagerechter Längsrichtung so angeordnet, dafs Spule S als Hauptstrom-, S1 als Nebenschlufsspule gewickelt ist.
Durch die Spulen S1 und S1 führt eine drehbare Achse A, welche des Gleichgewichtes halber in jedem Spulraum entgegengesetzt zwei Weicheisenplatten E E1 entsprechend befestigt trägt, die ' sich mit derselben frei drehen können. An den beiderseits zwischen den Platten I? J?1 auf der Achse A angebrachten Messingstücken MM1 .sind zwei weitere eigens geformte Weicheisenplatten (wie Fig. 5 und 6 deutlich zeigen) E2 E3, jedoch excentrisch zum Spulenraum, drehbar angebracht.
Diese werden im Ruhestand der Lampe durch die Schraubenfedern FF1 leicht gegen die Platten Ui?1 gezogen, so dafs sich beide. Paare dieser Platten (E und E2 in Spule S, EJ und E3 in Spule S1) mit der Achse A leicht drehen können.
Die Achse A trägt ferner zwischen den beiden Spulen eine auf ihr fest angebrachte Rolle oder dergleichen R, welche eine Seidenschnur, Kette oder dergleichen D einmal umschlungen erhält und deren beide Enden über zwei weitere, seitlich der Spulen angebrachte Rollen R1 und i?2 zu den Kohlenklemmen K und K1 übergehen.
Wie aus Fig. 3 am besten ersichtlich, laufen diese Kohlenklemmen K und K' (in Fig. 4 im Grundrifs dargestellt) in zwei entsprechend isolirten Messinghülsen HH1 und sind, wie schon erwähnt, an beiden Enden der Seidenschnur JD frei aufgehängt, so dafs sie sich durch ihre eigene Schwere und ihr Gleichgewicht, je nachdem sich die Schnur D nach der einen öder anderen Seite durch Links- oder Rechtsdrehen der Rolle R verlängert, heben1 und senken bezw. sich einander nähern oder entfernen können.
Um die Bewegung dieser Kohlenklemmen KK1 desto leichter zu gestalten, laufen dieselben in Rollen r r1 von diesen entgegengesetzt an der Schnurseite in Längsnuthen der Hülsen HH1 unter entsprechend angebrachter Führung (Fig. 3 und 4).
Berühren sich die beiden Kohlenpole, so geht ein starker Strom durch die Hauptspule S, die Eisenstücke EE2 werden das Bestreben haben, sich gegenseitig abzustofsen.
Das Eisenstück E2, excentrisch und drehbar an der Achse A in der Spule gelagert, wird, die Feder F spannend, sich gegen die Wan-
dung der Spule legen und hierdurch an weiterer Bewegung gehindert.
Es mufs nun infolge dessen das auf der Achse A festgeschraubte Eisenstück E sich von dem Eisenstück J?2 abstofsen und die Achse in eine Drehung versetzen. Diese Drehung macht selbstverständlich auch die Rolle R mit und entfernt infolge der aufgelegten Schnur D, welche, wie schon erwähnt, mit den Kohlenklemmen in entsprechender Verbindung steht, die Kohlenpole von einander, so dafs der Lichtbogen gebildet wird.
Brennen nun die Kohlen ab, so dafs der Widerstand im Hauptstromkreis gröfser und dadurch die gegenseitige Abstofsung der Eisenplatten vermindert wird und dieselben ihre Ruhestellung wieder einnehmen, so wird selbstverständlich die Stromstärke in der Nebenschlufsspule S1 wachsen und dadurch die nämliche Wirkungsweise bezw. Abstofsung der Eisenplatten E1E3 stattfinden, wie in der Hauptspule S, jedoch in entgegengesetztem Sinne, infolge dessen werden sich die abgebrannten Kohlen einander nähern.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:.
    Bogenlampe, bei welcher die Lichtbogenregelung durch die Abstofsung von Eisenplatten erfolgt, von denen je ein Paar in der Haupt- und in der Nebenschlufsspule parallel zu deren Achse derart gelagert ist, dafs bei einer gewissen Stärke der Erregung einer der beiden Spulen die eine excentrisch gelagerte Platte sich gegen die Innenwand der Spule legt, während die andere von der ersteren abgestofsene Platte eine Rolle in entsprechende Drehung versetzt, über welche die, die Ober- und Unterkohle verbindende Schnur oder dergleichen gelegt ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT67933D Bogenlampe Expired - Lifetime DE67933C (de)

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