DE679275C - Kernrohrartiges Geschoss zur Entnahme von Proben aus dem noch nicht verrohrten Teil von Bohrloechern - Google Patents

Kernrohrartiges Geschoss zur Entnahme von Proben aus dem noch nicht verrohrten Teil von Bohrloechern

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DE679275C
DE679275C DESCH11241D DESC011241D DE679275C DE 679275 C DE679275 C DE 679275C DE SCH11241 D DESCH11241 D DE SCH11241D DE SC011241 D DESC011241 D DE SC011241D DE 679275 C DE679275 C DE 679275C
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Germany
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projectile
boreholes
closed
tube
taking samples
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DESCH11241D
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Services Petroliers Schlumberger SA
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Societe de Prospection Electrique Schlumberger SA
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B49/00Testing the nature of borehole walls; Formation testing; Methods or apparatus for obtaining samples of soil or well fluids, specially adapted to earth drilling or wells
    • E21B49/02Testing the nature of borehole walls; Formation testing; Methods or apparatus for obtaining samples of soil or well fluids, specially adapted to earth drilling or wells by mechanically taking samples of the soil
    • E21B49/04Testing the nature of borehole walls; Formation testing; Methods or apparatus for obtaining samples of soil or well fluids, specially adapted to earth drilling or wells by mechanically taking samples of the soil using explosives in boreholes; using projectiles penetrating the wall
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B49/00Testing the nature of borehole walls; Formation testing; Methods or apparatus for obtaining samples of soil or well fluids, specially adapted to earth drilling or wells
    • E21B49/08Obtaining fluid samples or testing fluids, in boreholes or wells
    • E21B49/10Obtaining fluid samples or testing fluids, in boreholes or wells using side-wall fluid samplers or testers

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Description

  • Kernrohrartiges Geschoß zur Entnahme von Proben aus dem noch nicht verrohrten Teil von Bohrlöchern In dem Patent 65697o desselben Erfinders ist eine Vorrichtung zur Entnahme von Proben aus dem noch nicht verrohrten Teil von Bohrlöchern, insbesondere aus deren Seitenwandung, vermittels eines von einer in das Bohrloch herabgelassenen Schießvorrichtung aus eingetriebenen Geschosses beschrieben, wobei das kernrobrartige Geschoß :durch eine nachgiebige Verbindung, die nach dem Abschießen bestehen bleibt, mit der Schießvorrichtung verbunden ist.
  • Die Erfindung betrifft ein solches kernrohrartiges Geschoß zur Entnahme von Proben aus dem noch nicht verrohrten Teil von Bohrlöchern, insbesondere aus deren Seitenwandung, vermittels einer in das Bohrloch herabgelassenen Schießvorrichtung und besteht darin, daß das Geschoß an seinen beiden Enden geschlossen und gegebenenfalls vorher luftleer gemacht ist, wobei seine Vorderwand so ausgebildet ist, d'aß sie durch den Aufprall auf die Erdschichten eingedrückt wird. Nach einer Ausführungsform der Erfindung kann die Vorderwand des Geschosses von einer aufgelöteten Platte gebildet werden.
  • Nach der Erfindung kann das Geschoß auch vorteilhaft so ausgebildet sein, daß es die Entnahme einer Probe des Strömungsmittels in einer porösen Schicht gestattet.
  • Auf den Zeichnungen sind verschiedene Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung beispielsweise.,darges-tellt.
  • Abb, i ist ein senkrechter Schnitt einer Vorrichtung mit einer nachgiebigen Verbindung zwischen dem Geschoß und der Schießvorrichtung, wobei das kernrohrartige Geschoß an seiner vorderen Seite offen ist.
  • Abb,2 ist ein senkrechter Schnitt durch eine Vorrichtung, bei der das völlig geschlossene und luftleere Geschoß eine Vorderwand besitzt, welche durch den Aufprall des Geschosses auf die Erdschichten eingedrückt werden .soll.
  • Abb. 3 und q. sind Schnitte von Geschossen, die einen Behälter zur Aufnahme einer Strömungsmittelprobe und zu .deren unversehrter Aufbewahrung während der Zuttageförderung besitzen.
  • Gemäß der Darstellung in Abb. r enthält die Vorrichtung zur Entnahme von Proben beispielsweise .einen Körper i, in dem eine Explosionskammer 2 vorgesehen ist, die ein Explosionsmitte13 enthält, dessen Entzündung das Abschießen des kernrohrartigen Geschosses q. bewirkt, das mit dem Körper i durch ein biegsames Metallseils verbunden ist. Das eine Ende des Metallseils ist vermittels einer Schraube 6 an dem Geschoß und sein anderes Ende durch eine Schraube 7 an einem Metallstöpsel 8 befestigt, der in den Körper i der Vorrichtung eingeschraubt ist.
  • Gemäß der Erfindung besitzt das Geschoß 4, das von einem an seinem vorderen Ende offenen und an seinem hinteren Ende verschlossenen Locheisenrohr gebildet wird, am hinteren Ende- öffnungen 9. Wenn das Geschoß unter diesen Be-, dingüngen abgeschossen wird, um dort eine Probe zu entnehmen, so wird das Wasser oder die Spülung des Bohrloches, die ganz zuerst in das Geschoß eingedrungen war, aufs diesem durch die öffnungen ausgetrieben.
  • Bei der in Abb.2 veranschaulichten Vorrichtung besteht die nachgiebige Verbindung zwischen der Schießvorrichtung und dem Geschoß aus zwei Metallseilen io, die am Geschoß 4 vermittels Augen i i 'und am Körper i der Vorrichtung durch Schrauben 12 befestigt sind. Das aus einem Löcheisenrohr bestehende Geschoß ist an seinem hinteren Ende durch. einen Boden 13 verschlössen; der von einem mit Schraubgewinde versehenen Loch 14 durchbohrt ist, das durch einen mit Gewinde versehenen Schraubstöpsel 15 verschlossen ist. An seinem vorderen Ende enthält das Geschöß eine Öffnung 16, die, enger ist als das Innere des Geschosses und durch eine auf die Schneide 18 des Locheisenrohres aufgelötete Platte 17 verschlossen ist, so daß das Locheisenrohr auf diese Weise :dicht ausgebildet ist.
  • Wenn das Geschoß abgeschossen wird; so wird .die Platte 17 durch den Aufprall des Geschosses auf die Erdschichten abgeschnitten und legt sich in der in gestrichelten Linien dargestellten Lage 17' auf den Boden des Geschosses.
  • Dias in Abb.3 veranschaulichte Geschoß besteht aus einem Locheisenrohr mit einem Boden i g, der von einer mit = Schraubgewinde versehenen öffnung :durchbohrt ist, die zur Aufnahme des Schraubstöpsels 2o dient. Eine Wand 2i teilt das Geschoß: in zwei Räume 22 und 23 und weist eine öffnung 24 auf, die für gewöhnlich durch ein Ventil geschlossen ist. Dieses besteht aus einer Metallkugel ä 5 und einer Feder 26, :die sich ;gegen den Boden des Geschosses stützt und die Kugel gegen den öffnungsumriß 27 der Mittelwand drückt. Der vordere Teil des Geschosses. enthält eine Öffnung 28, die vor der Probeentnahme durch eine dünne, aufgelötete Platte 29 abgeschlossen ist. Die Wand 21 hat nach vorn hin einen ebenen Umfangsteil 3o, der einige Einschnitte 31 aufweist. Das Geschoß ist vorn mit zwei Augen 32 zur Aufnahme der biegsamen Verbindungsseile 33 und hinten mit einer Kautschukdichtung 34 zur Erzielung der Dichtigkeit der Schießvorrichtung versehen.
  • Wenn das Geschoß vorher leer ist, so bewirkt der Aufprall auf den Böden das Eindrücken der -Platte 29, welche sich in der gestrichelten Läge 29' auf den Sitz 30 legt. Zu gleicher Zeit, wie der Boden in das Geschoß eindringt, wird die Kuge125 infolge des Druckes des Strömungsmittels nach hinten gedrückt, welches; durch die Einschnitte 31 und die öffnung 24 hindurchgehend, den hinteren Behälter 23 füllt. Wenn dieser angefüllt ist, gleichen sich die Drücke in den beiden Räumen 22 und 23 aus, und die Kugel 25 wird durch die Feder z6 auf ihren Sitz 3o gedrückt: Das im hinteren Behälter 23 enthaltene Strömungsmittel wird unversehrt zur Erdoberfläche gebracht, wo man es durch Herausschrauben des hinteren Stöpsels 2o entnimmt.
  • Das in Abb.4 veranschaulichte Geschoß besteht aus einem Löcheisenrohr 35, dessen hintere; mit Schraubgewinde versehene öffnung durch einen metallischen Schraubstöpsel 36 verschlossen ist und dessen vordere öffnung 37 durch die dünne, aufgelötete Platte 38 abgeschlossen ist. Eine mittlere, mit öffnungen 4o versehene Wand 39 trennt das Geschoß in zwei Räume 41 und 42. Ein Ven-43, dessen Schaft durch eine der öffnuntil gen 49 hindurchgeht und welches mit einer Feder 44 versehen ist, schließt für gewöhnlich die Öffnungen 40. Zwei Augen 45 an der Vorderseite des Geschosses dienen zur Befestigung der nachgiebigen Verbindungsseile 46.
  • Der Aufprall des Geschosses auf :die Bodenschichten zerschneidet die Platte 38. Der Boden und Idas Strömungsmittel dringen in den Raum 41 ein, und ihr Druck drückt auf das Ventil 43, das die öffnungen q.0 freigibt. Sobald die Strömungsmittel den. hinteren Raum 42 angefüllt haben, verschließt das. Ventil von neuem die öffnungen 4o unter Einwirkung der Rückstellfeder 44. Das im Raum 42 eingeschlossene und unverändert zur Erdoberfläche gebrachte Strömungsmittel wird durch Herausschrauben des Stöpsels 36 entnommen.

Claims (3)

  1. PA TrNTANSPRÜcIir,: i. Kerurohrartiges Geschoß zur Entnahme von Proben aus dem noch nicht verrohrten Teil von Bohrlöchern, insbesondere aus deren Seitenwandung, vermittels einer in das Bohrloch herabgelassenen Schießvorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß das Geschoß an seinen beiden Enden geschlossen und gegebenenfalls vorher luftleer gemacht ist, wobei seine Vorderwand so ausgebildet ist, daß sie :durch ,den Aufprall auf die Erdschichten eingedrückt wird.
  2. 2. Kernrohrartiges Geschoß nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß seine Vorderwand von einer aufgelöteten Platte ,gebildet wird.
  3. 3. Geschoß nach den Ansprüchen r und 2 mit zwei durch eine von einem Ventil geschlossen gehaltene Offnung in Verbindung stehenden Abteilen, wobei das Ventil die Probe eintreten läßt und sie während des Herausziehens des Geschosses und seiner Zutageförderung zurückhält, dadurch gekennzeichnet, daß das Geschoß an seiner hinteren Wand ein durch einen Stöpsel verschlossenes Loch enthält.
DESCH11241D 1935-07-12 1935-11-13 Kernrohrartiges Geschoss zur Entnahme von Proben aus dem noch nicht verrohrten Teil von Bohrloechern Expired DE679275C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR679275X 1935-07-12

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE679275C true DE679275C (de) 1939-08-02

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ID=9021566

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DESCH11241D Expired DE679275C (de) 1935-07-12 1935-11-13 Kernrohrartiges Geschoss zur Entnahme von Proben aus dem noch nicht verrohrten Teil von Bohrloechern

Country Status (1)

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DE (1) DE679275C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD353715S (en) 1992-12-08 1994-12-27 Warner-Lambert Company Aquarium tube cleaning brush

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
USD353715S (en) 1992-12-08 1994-12-27 Warner-Lambert Company Aquarium tube cleaning brush

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