DE679186C - Elektrode mit poroeser oder aufgerauhter Oberflaeche, insbesondere fuer elektro-lytische Kondensatoren, und Verfahren zur Herstellung einer solchen Elektrode - Google Patents

Elektrode mit poroeser oder aufgerauhter Oberflaeche, insbesondere fuer elektro-lytische Kondensatoren, und Verfahren zur Herstellung einer solchen Elektrode

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DE679186C
DE679186C DES120192D DES0120192D DE679186C DE 679186 C DE679186 C DE 679186C DE S120192 D DES120192 D DE S120192D DE S0120192 D DES0120192 D DE S0120192D DE 679186 C DE679186 C DE 679186C
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Germany
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electrode
porous
electrolytic capacitors
producing
roughened surface
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Expired
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DES120192D
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English (en)
Inventor
Ludwig Linder
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G9/00Electrolytic capacitors, rectifiers, detectors, switching devices, light-sensitive or temperature-sensitive devices; Processes of their manufacture
    • H01G9/004Details
    • H01G9/04Electrodes or formation of dielectric layers thereon
    • H01G9/048Electrodes or formation of dielectric layers thereon characterised by their structure
    • H01G9/055Etched foil electrodes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • ing And Chemical Polishing (AREA)

Description

  • Elektrode mit poröser oder aufgerauhter Oberfläche, insbesondere für elektrolytische Kondensatoren, und Verfahren zur Herstellung einer solchen Elektrode Zur Vergrößerung der Kapazität bei elektrolytischen Kondensatoren ist vorgeschlagen worden, die Oberfläche der Anoden aufzu rauhen oder durch besondere Verfahren porös zu gestalten. Die rein mechanische Aufrauhung bringt jedoch keihe wesentliche Erhöhung der spezifischen Kapazität. Weiterhin ist vorgeschlagen worden, eine poröse Oberfläche dadurch zu erzeugen, daß man die Oberfläche vergrößert durch Beizen in Säuren oder Laugen, durch Abscheiden in poröser Form, durch Glimmentladungen, durch Herauslösen eines zweiten Stoffes aus. der Anode oder schließlich durch Abscheiden des Ventilmetalls auf eine poröse Unterlage. ' Es hat sich nun beim Beizen des Ventilmetalls mit Säuren, Salzlösung und Gemischen von diesen .gezeigt, daß die entstehenden chemischen Zwischenverbindungen sowie auch Salz- oder Fremdmetallabscheidungen sich nur sehr schwer bzw. gar nicht ausi der rauhen Oberfläche des Ventilmetalls restlos entfernen lassen. Dadurch entstehen im Laufe der Zeit an der Anode Korrosionen. Ebenso werden die elektrischen Eigenschaften durch die auf der Anode haftenden Unreinheiten ungünstig beeinflußt. Alle diese Nachteile treten beim Ätzen des Ventilmetalls mit Laugen nicht auf, so daß das Ätzen mit Laugen gegenüber dem mit Säuren oder Salzlösungen einen wesentlichen Vorteil bietet. Beim Beizen mit Laugen 'zeigte sich nun, daß die Oberfläche des Ventilmetalls ziemlich gleichmäßig angegriffen und aufgelöst wird und dadurch die Vergrößerung der Kapazität verhältnismäßig klein ist.
  • Durch die vorliegende Erfindung wird eine verhältnismäßig große spezifische Kapazität dadurch erzielt, :daß -die Oberfläche der Elektrode nicht überall gleichmäßig dem Angriff des aufrauhenden oder porös machenden Mittels ausgesetzt wird, sondern nur stellenweise.
  • Es ergibt sich dadurch zwischen den geätzten Stellen und den unangegriffenen Steillein der Oberfläche der Elektrode ein verhältnismäßig großer Niveauunterschied, der die Kapazitätsvergrößerung zur Folge hat.
  • Als besonders zweckmäßig hat es sich gezeigt, die dem Angriff des aufrauhenden Mittels angesetzten Teile der Oberfläche netzartig anzuordnen. Eine derartig behan- Belte Elektrodenoberfläche wird da-durch erreicht, daß die Elektroden mit einem rasterartigen Schutzüberzug versehen werden, der nach der Ätzung bzw. vor der Oxydierung der Anoden durch Auflösen in geeigneten` Lösungsmitteln, durch Erwärmen oder sonstige mechanische Mittel entfernt wird. Als Material für diese Schutzüberzüge eignen sich insbesondere Stoffe auf lackartiger, wachsiger, harz- oder fettartiger Grundlage o. dgl. Der Schutzüberzug kann durch Drucken oder Spritzen aufgetragen werden. Dieser Schutzüberzug bewirkt, daß die Oberfläche beispielsweise bei dem Beizen nur punktförmig angegriffen wird bzw. daß z. B. bei dem Abscheidungsverfahren nur an den nicht mit Schutzüberzug versehenen Stellen festhaftende Anlagerungen sich bilden können und daß dadurch eine ungleich stärkere Profilierung der Oberfläche erreicht wird.

Claims (3)

  1. ' PATRNTANSPRÜcI-IR: i. Elektrode mit poröser oder aufgerauhter Oberfläche, insbesondere für Elektrolytkondensatoren, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Elektrode nicht überall gleichmäßig dem Angriff des aufrauhenden oder porös machenden Mittels, z. B. der Atzflüssigkeit, ausgesetzt wird, sondern nur stellenweise.
  2. 2. Elektrode nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Angriff des aufrauhenden Mittels ausgesetzten Teile der Elektroden netzartig angeordnet sind.
  3. 3. Verfahren zur Herstellung einer Elektrode nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektrode mit einem rasterartigen Schutzüberzug versehen wird, der nach dem Aufrauh'ungsvorgang wieder entfernt wird.
DES120192D 1934-11-27 1934-11-27 Elektrode mit poroeser oder aufgerauhter Oberflaeche, insbesondere fuer elektro-lytische Kondensatoren, und Verfahren zur Herstellung einer solchen Elektrode Expired DE679186C (de)

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