DE679044C - Ammoniaksaettiger - Google Patents

Ammoniaksaettiger

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DE679044C
DE679044C DEO19367D DEO0019367D DE679044C DE 679044 C DE679044 C DE 679044C DE O19367 D DEO19367 D DE O19367D DE O0019367 D DEO0019367 D DE O0019367D DE 679044 C DE679044 C DE 679044C
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DE
Germany
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saturator
gas
salt
ammonia
tiger
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Expired
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DEO19367D
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Dr C Otto and Co GmbH
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Dr C Otto and Co GmbH
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01CAMMONIA; CYANOGEN; COMPOUNDS THEREOF
    • C01C1/00Ammonia; Compounds thereof
    • C01C1/02Preparation, purification or separation of ammonia
    • C01C1/12Separation of ammonia from gases and vapours

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Feeding, Discharge, Calcimining, Fusing, And Gas-Generation Devices (AREA)

Description

  • Ammoniaksättiger Es ist bereits bekannt, grobkörniges Ammonsulfat durch Einleiten ammoniakhaltigen Gases in einen mit verdünnter Schwefelsäure gefüllten Siä,ttiger dadurch zu erzeugen, daß unterhalb des Ammoniakgaseintritts aus einer ringförmigen Verteilerleitung ein unter Dzuck stehendes Gas in das Sättigerbad eingeleitet wird. Das Druckgas soll eine aufwärts gerichtete Strömung hervorrufen und das Ammonsulfat möglichst lange in der Schwebe halten, damit dieses zu größeren Kristallen anwachsen kann.
  • Die Erfindung betrifft einen zur Ausführung eines derartigen Verfahrens besonders geeigneten Amqnoniaksättiger, bei dem der Druckgasverteiler einen mit dem unteren Ende des Salzhebers aus einem Stück geformten ringartigen Hohlkörper bildet, der mit einer von oben in den Sättiger geführten Leitung zum Einpressen des Druckgases in Verbindung steht und an dessen Umfang sich die Gasaustrittsöffnungen befinden. Diese können entweder radial oder tangential gerichtet sein und in einer waagerechten oder auch geneigten Ebene verlaufen.
  • Bei dieser Anordnung erübrigt es sich, die Sättigerwand für die Druckgasrohrleitung zu durchbrechen und besondere Vorsorge für die Dichthaltung des Süttigergefäßes an den Durchbrechungsstellen zu. treffen. Besondere an der Sättigerinnenwand befestigte Stützen, -wie sie zur Aufnahme etwa eines von außen eingeführten Rohres erforderlich sind, fallen fort, da das auswechselbare Ende des Salzhebers fest an der Heberleitung sitzt und außerdem mit einem Fußgestell auf dem Sättigerboden steht. Zum Zwecke der Reinigung kann der Druckgasverteiler zusammen mit dem Salzheber besonders leicht, nämlich ohne Entfernen wesentlicher Teile des Sättigers durch das Ammoniakverteilungsrohr herausgehoben bzw. herabgelassen werden.
  • In der Zeichnung sind Teile eines Sättigers gemäß der Erfindung in beispielsweiser Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigen Abb. t einen senkrechten Längsschnitt durch Druckgasverteiler und Salzheber nach Linie I-1 der Abb, 2, Abh.2 einen waagerechten Schnitt nach Linie II-II der Abb. r.
  • Der Salzheber besteht aus einer Rohrleitung a, die mit dem kegelförmig sich nach unten erweiternden Ansatzstück b lösbar verbunden ist, und einer Rohrleitung e zur Zuführung von Dampf oder Gas. Der Dampf bzw. das Gas strömen durch die an der Erweiterungsstelle mündende Düse d aus. und reißen das am Boden des Sättigers angesammelte Salz nach oben. Das Salzförderungsrohr ruht mit seinem unteren Teil mittels Füße e auf dem Boden des Sättigers. Das Ansatzstück b ist zusammen mit einem ringförmigen Hohlkörper f aus einem Stück geformt. Der Ringraum g, steht mit dem Sättigerbad durch öffnungen k in Verbindung und erhält durch die Leitung i Druckgas. Das aus den öffnungen h austretende Gas reißt infolge des Auftriebes die Salzkristalle nach oben und verhindert sie an einem zu schnellen Absinken. Die Rohre a, C und i werden von einem Führungsrohr h umschlossen.
  • Das Druckgas kann aus einem an der Reaktion nicht teilnehmenden Gas, z. B. Luft, bestehen, es kann aber auch in geringer Konzentration Reaktionsteilnehmer enthalten. In jedem Falle muß das Gas aber unter so hohem Druck durch die Leitung i eingeführt werden, daß infolge- seines Auftriebes ein zu schnelles Absinken der Salzkristalle vermieden wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ammoniaksüttiger mit einer unterhalb des Ammoniakgaseintritts angeordneten Einrichtung zur Einleitung eines unter Druck stehenden Gases in das Sättigerbad und einem -das Salz vom Sättigerboden fördernden Heber, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckgasverteiler als ein mit dem unteren Ende des Salzhebers aus einem Stück geformter ringartiger Hohlkörper ausgebildet ist, der mit einer nach oben aus dem Sättiger ;geführten Leitung zur Zuführung des Dzuckgases in Verbindung steht und an dessen Umfang Gasaustrittsöffnungen angeordnet sind.
DEO19367D 1931-09-19 1931-09-19 Ammoniaksaettiger Expired DE679044C (de)

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