DE587983C - Verfahren und Vorrichtung zur Druckwaermespaltung von Kohlenwasserstoffoelen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Druckwaermespaltung von Kohlenwasserstoffoelen

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DE587983C
DE587983C DE1930587983D DE587983DD DE587983C DE 587983 C DE587983 C DE 587983C DE 1930587983 D DE1930587983 D DE 1930587983D DE 587983D D DE587983D D DE 587983DD DE 587983 C DE587983 C DE 587983C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G9/00Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils
    • C10G9/40Thermal non-catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils by indirect contact with preheated fluid other than hot combustion gases

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Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Druckwärmespaltung von Kohlenwasserstoffölen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Einrichtung zur Druckwärmespaltung von Kohlenwasserstoffölen nach Patent 535 277, wobei das zu spaltende, zweckmäßig bereits vorgewärmte Gut von oben her zwischen mindestens zwei leicht herausnehmbar und abmontierbar in eine Metallschmelze gesenkten Metallzylindern abwärts gedrückt, im unteren Teil des Druckbehälters aufgefangen und durch eine von der Schmelze umgebene Rohrleitung hindurch am oberen Ende des Druckbehälters abgeführt wird.
  • Bei der Durchführung des Verfahrens nach dem Hauptpatent wurde die Beobachtung gemacht, daß die in derri Raum oberhalb der Schmelze bei Betriebsbeginn vorhandene Luft nicht entweichen kann und daher zu Betriebsschwierigkeiten Anlaß gibt. Außerdem dringt während des Betriebes durch kleine Druckschwankungen sowie durch die kleinen Unregelmäßigkeiten in der Zufuhr des Rohstoffes mitunter Öl oder Gas in den Raum oberhalb der Schmelze ein. Auch daraus-entstehen Unzulänglichkeiten. In weiterer Verbesserung und Ausbildung des Verfahrens des Hauptpatents wird daher vorgeschlagen, Vorsorge zu treffen, däß die Luft, das 01 oder das Gas sowohl bei Betriebsbeginn als auch während des Betriebes aus dem Raum oberhalb der Schmelze selbsttätig abgeleitet wird. Die beiliegende Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Verfahrens dar. In der Abb. i ist ein Autoklav im Längsschnitt gezeichnet, während die Abb.2 und 3 Querschnitte nach den Linien A-A bzw. B-B darstellen. Der Druckraum I oberhalb der Metallschmelze b im Autoklaven a steht mit dem Druckraum II am unteren Ende des Ölabzugsrohres h durch eine Rohrleitung q in Verbindung, welche mit der oberen Mündung etwas über den Spiegel der Metallschmelze hinausragt und- am unteren Ende in den Auffangtrichter h für das Spaltgut hineingeführt wird. An Stelle eines Rohres q kann auch eine geeignete Mehrzahl solcher Rohre sowie etwa ein Doppelzylindersystem treten.
  • Die Wirkung des Rohres q wird klar, wenn man sich den Betriebsbeginn vorstellt. Der Aütoklav sei mit geschmolzenem Metall gefüllt und der Deckel werde verschraubt. Dann steht zunächst das flüssige Metall in allen Teilen der Apparatur gleich hoch, Läßt man nun Öl durch die Leitung f unter Druck eintreten oder setzt man den Apparat auf eine andere geeignete Weise unter Druck, so wird dadurch das geschmolzene Metall aus dem Zwischenraum zwischen den Metallzylindern und aus dem aufsteigenden Rohr h entfernt. Fehlt das Rohr q, so bildet sich im Raum I, der mit Luft oder Gas gefüllt ist, ein Druckpolster aus, der die freie Bewegung der Schmelze behindert, da das Gas aus dem Raum I nicht entweichen kann. Dieser Umstand kann zu unangenehmen Störungen Anlaß geben. Bringt man aber das Rohr q in der bezeichneten Art an, so ist die Verbindung des Gasraumes I mit dem Druckrum II geschaffen, und dadurch wird eine sofortige selbsttätige Ableitung der Luft aus dem Raum I möglich, wodurch die Metallschmelze ihre freie Beweglichkeit wieder erhält.
  • Das Verfahren beseitigt auch die Gefahr störender Koksabscheidungen oberhalb der Schmelze während des Betriebs, weil durch -die beispielsweise vorgesehene Rohrleitung sowohl Gase wie Dämpfe und Flüssigkeiten, welche in den Raum während des Betriebs eingedrungen sind, sofort nach dem Ölabzugsrohr h entfernt werden können. Das Rohr q wirkt somit auch als Überlaufrohr.
  • Die übrigen Teile der Einrichtung sind aus den Abb. i bis 3 zu entnehmen. Mit dl, d2 sind Wellblechzylinder bezeichnet, deren Wirkungsweise im Hauptpatent eingehend beschrieben ist. Das innerhalb dieser Wellblechzylinder strömende Öl gelangt zum Unterteil des Autoklaven. Dort sind die Bodenteller der in die Schmelze gesenkten Metallzylinderdl, d2 von Rohrstückenr durchsetzt, durch welche die Schmelze nach unten zu hindurchtreten kann. Der Ölfluß aus derü Zylindersystemdl, d2 zum Ölableitungsrohrh2, h, hl findet außen um diese Rohrstutzen r herum ohne.Berührung mit derMetallschmelze statt, wie durch gestrichelte Pfeile angedeutet ist. Das Ölleitungsrohr h ist mit einem Schaber o ausgerüstet," damit der Koksansatz, der sich in dem Rohr bildet, sofort beseitigt werden kann und eine Querschnittsverengung während des Betriebes vermieden wird.. Zu diesem Zweck ist durch den Kopf s die Welle. eines Handrades p geführt, an welcher nach Art eines Flügels der Schaber o befestigt ist, der sich an den Stellen o1 und o2 verbreitert, um sich den kegelförmigenAusweitungenhl,h2 eng anzuschmiegen. Die Ableitung des Spaltgutes aus dem Autoklaven kann an dessen oberem Ende. durch den - Rohransatz t am Kopf s erfolgen, in das Innere des Kopfes s ragt zur Verhinderung des Koksansatzes ein Fortsatz o, des Schabers o, o1, o2 hinein, welch letzterer durch Vermittlung des Handrades p gedreht werden kann.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Druckwärmespaltung von Kohlenwasserstoffölen unter Verwendung einer Metallschmelze als Heizmittel nach Patent 535 277, wobei das zu spaltende, vorteilhaft bereits vorgewärmte Gut von oben her zwischen mindestens zwei zweckmäßig leicht herausnehmbar und abmontierbar in die Metallschmelze -gesenkten Metallzylindern abwärts gedrückt, im unteren Teil des Druckbehälters aufgefangen und durch eine von der Schmelze umgebene Rohrleitung hindurch am oberen Ende des Druckbehälters abgeführt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zu Betriebsbeginn die in dem Raum oberhalb der Schmelze (I) vorhandene Luft nach Maßgabe der durch die Erwärmung bedingten Ausdehnung und während des Betriebes das in diese Räume eingedrungene Öl oder Gas sofort selbsttätig, etwa durch eine oder mehrere Rohrleitungen, nach dem Ölabzugsrohr abgeleitet werden.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Raum oberhalb der Schmelze (I) und dem Raum (II) unterhalb der Schaufel (o2) des Schabers in der kegelförmigen Erweiterung des Ölabzugsrohres (lz) eine Rohrverbindung besteht, deren Länge so bemessen ist, daß sie während des Betriebes der Einrichtung kurz oberhalb des Metallspiegels endet.
DE1930587983D 1930-08-31 1930-08-31 Verfahren und Vorrichtung zur Druckwaermespaltung von Kohlenwasserstoffoelen Expired DE587983C (de)

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